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Gigaliner Auf Die Straße?


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Die Verkehrsminister von Bund und Ländern beraten über die Sicherheit in öffentlichen Verkehrsmitteln. Es geht um ein generelles Alkoholverbot und um Riesen-Laster, die sogenannten Gigaliner. Zudem könnte eine Winterreifenpflicht bald Wirklichkeit werden.

 

Quelle

 

Wenn LKW 25 Meter lang sind, würde die Zahl an Zugmaschinen eingebremst. Sind die Gigaliner wirklich so gefährlich wie behauptet? Das Spediteurwesen könnte besser kalkulieren, Frachten würden billiger. Begrenzt man den Einsatz dieser LKW, sehe ich keine großen Probleme.

 

Oder?

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Weshalb Winterreifenpflicht?

 

Konkret:

 

Gibt es "Sommereifen", mal von extremen slicks und Rennsportversinen abgesehen wenn überhaupt, die auf trocknen oder salznassen Straßen beliebig tiefer Temperatur NICHT die nach STVZO oder europäischen Zulassungsbedingungen die Mindestbremsverzögerungen erreichen?

 

Meiner Einschätzung nach ( vereinfacht ) sind Winterreifen nur dann deutlich überlegen wenn so Schnee auf der Fahrbahn liegt daß das Reifenprofil dort anschließend sichtbar ist.

 

Auf "Knubbeleis" hilft nur wie in Finnland spikes-fahren..., bei Tiefschnee Ketten.

 

meine Einschätzung.

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Begrenzt man den Einsatz dieser LKW, sehe ich keine großen Probleme.

 

Wenn die Vorteile wirklich so stark wiegen, ist anzinehmen, dass einige Unternehmen umsatteln wollen:

Wie sollte dann eine solche Begrenzung getroffen werden, bzw. wie kann man sie gerecht und praktikabel gestalten?

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Gigaliner haben aus folgenden Gründen auf den Straßen nichts verloren:

 

- unübersichtliche Länge (Fahrerüberblick, Fahrverhalten, Überholen)

- dadurch stark erhöhte Unfallgefahren

- hohe Straßenbelastung/-abnutzung

- Abweiser/Spurtrenner sind für solche Gewichte nicht ausgerichtet

- die Lastzüge kommen außerhalb der Autobahnen nicht um Kurven, Kreuzungen und Kreisverkehre herum (das ist tw. heute schon ohne Gigaliner so)

 

Der Containerverkehr sollte nur per Bahn/Schiff abgewickelt werden; für die Reststrecken muß halt umgeladen werden. Das würde es auch ermöglichen, die Anzahl der entsprechenden Ladestellen wieder zu erhöhen, statt sie immer weiter zu verringern.

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Denkbar wäre Genehmigung nur:

 

1. Für Punkt -zu Punkt Verkehr über Autobahnen zwischen Frachthöfen oder großen Fabriken die unmittelbar an Autobahnauffahrten sind.

 

2. Bei Störungen, Sperrungen oder Umleitungen der Gigaverkehr Pflichtruhe hätte.

 

3. Chancengleicheit dadurch daß ja kein Unternhemer gehindert wäre dort Betriebshöfe aufzuauen, es kann sich ja jeder an der "Goldgrube" beteiligen.

 

4. Keine Ansprüche betreff Straßenausbau für die Eignung mit Gigalinern.

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Wäre dieses Risiko mit einer entsprechenden Kennzeichnung der Gigaliner zu beheben?

 

vielleicht.. aber wer achtet schon auf aufkleber oder kennzeichnungen auf einem LKW?

 

Das ist schon eine neue Qualität, da man sonst nur auf die Schilder an der Strasse achten muss, aber nicht auf

Kennzeichen etc der Kfz. Ich vermute, das werden erst mal in einer Anfangsphase viele übersehen.

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Schaust Du vorm Überholen etwa nicht, ob Du gerade einen Lastwagen oder einen gerne mal doppelt so langen Lastzug in Angriff nimmst...? :nolimit:

:whistling: c.s.

 

Ist ein Grund die "Anhängerkennzeichnung" nur für entsprechende echte Anhänger oder Auflieger zu verwenden, nicht für juristische Zulassungstrickserein!

 

Konkret: LKW für Baustellen mit 5 Achsen, deren letzte eine starr gekuppelte Pseudoanhängerachse ist, mit eigenem Kennzeichen und Rücklichtern des "LKW" samt Kennzeiche zwischen Achse 4 und 5.

 

 

Entweder vom Amt so einen Schmarren verbieten oder "mitspielen" und die Anhängerdreiecke demontieren lassen.

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Gigaliner haben aus folgenden Gründen auf den Straßen nichts verloren:

 

- hohe Straßenbelastung/-abnutzung

Dürfte diese nicht sogar geringer ausfallen. Die Achslasten dürften eher schrumpfen, da man den Gigalinern sicherlich ein paar Räder mehr spendieren wird und sich die Last auf eine größere Fläche verteilt.

 

Dann steigt die Nutzlast im Verhältnis zum Gesamtgewicht. Es wird also insgesamt weniger Gewicht über die Autobahn bewegt, da weniger Fahrzeuge für die gleiche Transportleistung notwendig sind.

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... insgesamt weniger Gewicht über die Autobahn bewegt, da weniger Fahrzeuge für die gleiche Transportleistung notwendig sind.

 

Nicht nur das - auch die Lkw-Kolonnen auf der Autobahn werden kürzer: Je 2 Gigaliner à 25,25m ersetzen drei der derzeit üblichen Lastzüge zu je 18,75 und brauchen zwischen sich nur einmal den vorgeschriebenen 50m-Abstand.

 

2*25,25m+50m=100,50m vs. 3*18,75m+2*50m=156,25m

 

lg

c.s.

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Giga Liner ! Alter kaese und keine probleme damit in Canada wesshalb macht man da soviel wirbel um diese Dinger Autobahn only und schon ist es null problem

Das mag vielleicht im Ruhrgebiet funktionieren wo es genug davon gibt, aber spätestens weiter nördlich oder östlich wird es damit immer schwieriger.

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In Schweden rollen sie auch schon...

post-19613-1286450006_thumb.jpg

...und soweit ich sehen konnte problemlos.

 

Äußerst interessant dürfen die Gigas v.a. bei Volumentransporten sein. Ich persönlich weiß z.B. von Linienverkehren zwischen den Werken eines großen dt. Automobilherstellers und auch Zulieferbetrieben, da fahren LKWs (Leergewicht ca. 15t) volumenmäßig voll beladen mit unter 10 Tonnen Frachtgewicht rum. Im Prinzip trifft das auf sämtliche leichten Frachtgüter zu, die man sich vorstellen kann.

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ZITAT(Billy Joe @ 06.10.2010, 22:17)

Giga Liner ! Alter kaese und keine probleme damit in Canada wesshalb macht man da soviel wirbel um diese Dinger Autobahn only und schon ist es null problem

Das mag vielleicht im Ruhrgebiet funktionieren wo es genug davon gibt, aber spätestens weiter nördlich oder östlich wird es damit immer schwieriger
.

Dann muss man es eben so machen wie es bei uns praktiziert wird,ende dess Highways/Autobahn, der zweite trailer wird abgekuppelt,eine andere Zugmaschine wir vorgespannt und bringt den trailer zum bestimmungsort, sollte doch eigentlich ganz einfach sein wenn man es so macht,und nebenbei bemerkt diese Gigaliners sind nicht auf normalen strassen oder im Stadtverkehr zugelassen,wer wuerde denn schon auf solche dumme gedanken kommen? :whistling:

Habe soeben das Bild von Aka betrachtet,das ist ja eine ganz andere kombination von Fahrzeugbauart! unsere sind Cab- Trailer- zweiachsen Sattel

{ 5th wheel } und aufgesattelter trailer, auf Akas bild ist die Zugmaschine ein normaler LKW mit 4 achsen haenger!

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ZITAT(Billy Joe @ 06.10.2010, 22:17)

Giga Liner ! Alter kaese und keine probleme damit in Canada wesshalb macht man da soviel wirbel um diese Dinger Autobahn only und schon ist es null problem

Das mag vielleicht im Ruhrgebiet funktionieren wo es genug davon gibt, aber spätestens weiter nördlich oder östlich wird es damit immer schwieriger
.

Dann muss man es eben so machen wie es bei uns praktiziert wird,ende dess Highways/Autobahn, der zweite trailer wird abgekuppelt,eine andere Zugmaschine wir vorgespannt und bringt den trailer zum bestimmungsort, sollte doch eigentlich ganz einfach sein wenn man es so macht,und nebenbei bemerkt diese Gigaliners sind nicht auf normalen strassen oder im Stadtverkehr zugelassen,wer wuerde denn schon auf solche dumme gedanken kommen? :whistling:

 

Gibt genügend Straßen, wo man mit nem herkömmlichen 40 Tonner keine Chance hat. Bei so mancher vom Navi, Karte oder Anfahrtsbeschreibung, etc. vorgeschlagenen Zufahrtsstraße ist es das normale tagtägliche Leben eines Fahrers, die Karre erst einmal stehen zu lassen und die Geschichte zu Fuß zu erkunden. Die Hohlköpfe, die meinen das nicht nötig zu haben landen dann immer bei der regionalen Presse in den Schlagzeilen, "wenn se drinstecken in der Sackgasse".

 

Es wird immer irgendwelche Straßen geben, wo es am Fahrer liegt zu beurteilen, ob er da durchkommt oder eben nicht. Was denkt ihr wie geil es ist, wenn du an der letzten Unterführung 500 Meter vor dem Ziel feststellen mußt, scheiße 3,80 reicht nicht, stopp, Warnblinker rein und Ausweg suchen oder ich bieg an der letzten Kreuzung davor einfach einmal nach gut Glück ab um den Verkehr nicht zu behindern - manche Ecke z.B. gerade im Ruhrgebiet ist da ganz witzig mitm LKW ... also keine neuen Probleme, die Auswahl der befahrbaren Straßen und Wege wird mit einem Giga nur nocht etwas kleiner als mit einem herkömmlichen LKW.

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Habe soeben das Bild von Aka betrachtet,das ist ja eine ganz andere kombination von Fahrzeugbauart! unsere sind Cab- Trailer- zweiachsen Sattel

{ 5th wheel } und aufgesattelter trailer, auf Akas bild ist die Zugmaschine ein normaler LKW mit 4 achsen haenger!

 

Das sind die, die nur innerhalb von Schweden rumfahren. Die, die auch raus müssen haben statt des 4 Achshängers einen Satteltrailer auf einer Dolly um "zerlegbar" zu sein. Nach meiner Schätzung sind die Dinger auch um einiges höher als unsere üblichen 4 Meter - mit einem Mega-Sattel kommste dir vor als wärste mitm Kleinwagen unterwegs!

 

Eine gute Übersicht was so alles möglich ist gibts -wie solls anders sein- bei Wikipedia, siehe Artikel "EuroCombi".

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Aka Geschrieben: Gestern, 14:03

die Auswahl der befahrbaren Straßen und Wege wird mit einem Giga nur nocht etwas kleiner als mit einem herkömmlichen LKW.

Desshalb hatte ich auch erwaehnt dass bei uns die Giga liner wie auf meinem geposteten bild nicht im stadtverkehr fahren, { Highways/Autobahn only}noch fahren sie auf den wie man bei euch sagt {Bundesstrassen} somit eruebricht sich die ganze sache mit niedrigen und engen Verkehrs stellen!

 

Aber wie man es in Deutschland macht ist mir ehrlich egal,war ja nur ein einwurf dass es diese Fahrzeugen schon lange im rest der welt gibt, Australien mit den Road trains teilweise 4 und mehr trailer units, USA und Canada mit den von mir geposteten ,dann diese von dir geposteten in Schweden,nur in Deutschland macht man so einen wirbel,frage mich nur wesshalb? Kann man nicht mal in Schweden anfragen wie die es machen? :whistling:

 

der letzten Unterführung 500 Meter vor dem Ziel feststellen mußt, scheiße 3,80 reicht nicht
dann wuerde er auch mit der Zugmaschine und dem ersten satteauflieger schwierigkeiten haben durch das 3,80 hohe Tunel zu kommen :nolimit:

 

 

Oder moechte man mal wieder in Deutschland das Rad neu erfinden?

 

Unsere sind Sattel Zugmaschinen mit aufleger , wobei eben der zweite trailer auf einem aehnlich euerem lenkbarer Dolly für den EuroCombi-Auflieger an der ankunftstelle am Highway abgesattelt , und dann mit einer anderen Zugmaschine ueber die anderen Strassen zum bestimmungs Ort gebracht wird!, Ist doch ganz einfach,wesshalb versucht man bei euch es kompliziert zu machen? Ist doch logisch dass ein Megaliner nicht durch ein Kuhdorf mit einem Torbogen aus dem Mittelalter faehrt, und so dumm sind die Truckers nun auch wieder nicht!

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Aka Geschrieben: Gestern, 14:03
die Auswahl der befahrbaren Straßen und Wege wird mit einem Giga nur nocht etwas kleiner als mit einem herkömmlichen LKW.

Desshalb hatte ich auch erwaehnt dass bei uns die Giga liner wie auf meinem geposteten bild nicht im stadtverkehr fahren, { Highways/Autobahn only}noch fahren sie auf den wie man bei euch sagt {Bundesstrassen} somit eruebricht sich die ganze sache mit niedrigen und engen Verkehrs stellen!

 

Aber wie man es in Deutschland macht ist mir ehrlich egal,war ja nur ein einwurf dass es diese Fahrzeugen schon lange im rest der welt gibt, Australien mit den Road trains teilweise 4 und mehr trailer units, USA und Canada mit den von mir geposteten ,dann diese von dir geposteten in Schweden,nur in Deutschland macht man so einen wirbel,frage mich nur wesshalb? Kann man nicht mal in Schweden anfragen wie die es machen? :whistling:

 

der letzten Unterführung 500 Meter vor dem Ziel feststellen mußt, scheiße 3,80 reicht nicht
dann wuerde er auch mit der Zugmaschine und dem ersten satteauflieger schwierigkeiten haben durch das 3,80 hohe Tunel zu kommen :nolimit:

 

 

Oder moechte man mal wieder in Deutschland das Rad neu erfinden?

 

Unsere sind Sattel Zugmaschinen mit aufleger , wobei eben der zweite trailer auf einem aehnlich euerem lenkbarer Dolly für den EuroCombi-Auflieger an der ankunftstelle am Highway abgesattelt , und dann mit einer anderen Zugmaschine ueber die anderen Strassen zum bestimmungs Ort gebracht wird!, Ist doch ganz einfach,wesshalb versucht man bei euch es kompliziert zu machen? Ist doch logisch dass ein Megaliner nicht durch ein Kuhdorf mit einem Torbogen aus dem Mittelalter faehrt, und so dumm sind die Truckers nun auch wieder nicht!

 

Gebe ich Dir vollkommen Recht, das Beispiel mit den 3,80 ist die Erfahrung mit einem normalen Eurosattel mit 4,00m, okay...okay 4,15m (Megaliner hochgestellt wegen der benötigten Innenhöhe von 3,00m). Aber soll ich Euch was verraten oh Wunder auch ein 4,15m Auflieger geht durch 4,00m und hin und wieder sogar durch 3,80er Brücken durch. Ansonsten gibts halt ein paar Kilometer Umweg zu fahren um auf die andere Seite zu kommen... :B):

 

Was denkt ihr wie geil es ist, wenn du an der letzten Unterführung 500 Meter vor dem Ziel feststellen mußt, scheiße 3,80 reicht nicht, stopp,.....

Wenn kein :wand: in der Naehe ist.... was soll's? :P

 

- SCNR -

 

Naja, die Erfahrung zeigts immer wieder, bei physischen Hindernissen (Höhe, Breite und so) ist Vorsicht geboten! Bei so Sachen wie gewichtsbeschränken Brücken, oder so ... auch eine 7,5 t Brücke hält einen 40 Tonner aus, mußt halt etwas schneller fahren, wenn der Verdacht nahe liegt, dass es das letzte Mal sein könnte... :D

Und "Narrenfreiheit" herrscht, wenn unter einer Beschränkung (Breite Höhe eingeschlossen) so Sachen, wie "Anlieger frei", "Landwirtschaftlicher Verkehr frei" steht - wenn unsere lieben Landwirte mit ihren riesigen Geräten durchkommen, dann ists für nen kleiner 40Tonner absolut kein Problem... :lol:

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  • 2 weeks later...
In Schweden rollen sie auch schon...

post-19613-1286450006_thumb.jpg

...und soweit ich sehen konnte problemlos.

 

Äußerst interessant dürfen die Gigas v.a. bei Volumentransporten sein. Ich persönlich weiß z.B. von Linienverkehren zwischen den Werken eines großen dt. Automobilherstellers und auch Zulieferbetrieben, da fahren LKWs (Leergewicht ca. 15t) volumenmäßig voll beladen mit unter 10 Tonnen Frachtgewicht rum. Im Prinzip trifft das auf sämtliche leichten Frachtgüter zu, die man sich vorstellen kann.

 

@Aka,das,was dort auf dem Foto ist,ist kein Gigaliner,das ist ein normaler Gliederzug,wahrscheinlich aber die XXL-Variante.

 

Die Gigaliner verkehren schon lange in Dänemark,wer dort im Urlaub unterwegs ist,wird sie schon gesehen haben.

Die verkehren in der Regel nur zwischen Frachhöfen,und di eliegen dann meist an Autobahnknotenpunkten oder halt an größeren Bundesstraßen. In Städten oder ländlichen Bereichen sieht man diese Großtransporter kaum,weil sie einen enorm hohen Wendekreis haben und somit schwerer zu handeln sind.

 

Könnt ja mal hier nachlesen,ist noch gar nicht so alt.

 

Aus eigener Erfahrung weiß ich,dass solche Groß-LKW im aktiven Überholverkehr nicht sehr oft zu finden sind,kommt nicht nur daher,weil die fast unendlich lang sind,vielmehr muß man auch beachten,dass deren Gewicht um ein vielfaches höher ist,und irgendwann ist selbst der größter V10 oder V12 Diesel Kraftmäßig am Ende.

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In Schweden rollen sie auch schon... ...und soweit ich sehen konnte problemlos.

 

In der Tat - und nicht nur das:

 

Schweden hat die längsten Längen und die höchsten Gewichte für Lkw in Europa - und zugleich den höchsten Marktanteil bei den Eisenbahnen in der EU und mit die niedrigsten Unfallraten weltweit.

 

So Inge Vierth vom staatlichen schwedischen Verkehrsforschunginstitut VTI, zitiert in der aktuellen Verkehrsrundschau 42/2010.

 

 

:think:

c.s.

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...und so dumm sind die Truckers nun auch wieder nicht!

 

Passte der Satz zu :

 

...auch ein 4,15m Auflieger geht durch 4,00m und hin und wieder sogar durch 3,80er Brücken durch. Ansonsten gibts halt ein paar Kilometer Umweg zu fahren um auf die andere Seite zu kommen... :think:

 

 

??

 

 

Das grösste Problem sehe ich mit so einem Monster einen Schlafplatz zu finden auf den Rasthöfen, bzw. Parkplätzen....

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Was bei der Diskussion um Gigaliner gerne vergessen wird ist die Gefahr durch die größere Masse. Ein Gigaliner mit 50% mehr Gewicht (60t statt 40t) hat auch einen 50% höheren Energiegehalt. Etwas begreifbarer ausgedrückt: Wenn ein 40t LKW ungebremst auf ein Stauende rauscht und dabei 8 Autos zusammen schiebt, dann schiebt ein 60t LKW unter gleichen Bedingungen 12 Autos zusammen.

 

Was bedeutet dies noch? Wird die Mittelleitplanke auf der Autobahn oder die Leitplanke einer Brücke einen 60t LKW aufhalten? Ich weiß es nicht, aber konstruiert wurden sie dafür nicht. Ich glaube wir sollten schon aus diesem Grund auf Gigaliner verzichten.

 

Noch ein paar Zahlenspiele:

 

Ein 40t LKW hat bei 80km/h die gleiche Energie wie ein 1,8t PKW bei 377km/h

 

Ein 60t LKW hat bei 80km/h die gleiche Energie wie ein 1,8t PKW bei 462km/h

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Der träumende LKW Fahrer ist doch eigentlich der häufigste Unfallverursacher.

Wenn jetzt nur noch zwei Drittel so viele LKW auf der Autobahn unterwegs sind, haben wir doch auch nur noch zwei Drittel so viele Unfälle.

Das wäre doch super, oder nicht ??

 

 

:think:

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Der träumende LKW Fahrer ist doch eigentlich der häufigste Unfallverursacher.

 

:think::lol2::P

 

Lkw-Fahrer bauen, schon gemessen an ihrer schieren Anzahl, weniger schwere Unfälle als Pkw-und Möppi-Fahrer :P

 

Berücksichtigt man noch die Fahrleistung und die ausländischen Transit-Lkw, verschiebt sich das Bild noch weiter zu Ungunsten der Spazierenfahrer :D

 

Merke: An den wenigsten Unfällen mit Beteiligung von Lkw ist ein solcher auch schuld ;)

 

Und in der Tat: Diesen kleinen Rest weiter zu reduzieren sind Gigaliner bestens geeignet ;)

 

lg

c.s.

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Noch ein paar Zahlenspiele:

 

Ein 40t LKW hat bei 80km/h die gleiche Energie wie ein 1,8t PKW bei 377km/h

 

Ein 60t LKW hat bei 80km/h die gleiche Energie wie ein 1,8t PKW bei 462km/h

Schöne Zahlen. Aber was willst Du uns damit sagen?

 

Mein Wagen fährt leider nicht so schnell. Ein 60 To Laster hat einen kürzeren Bremsweg als ein PKW mit 377 Km/h.

 

Wo ist nun das Problem?

 

Und kannst Du die Rechnung auch noch mal mit einem Zug erstellen? Dürfen ICEs mit 300 Km/h nun nicht mehr auf die Schiene?

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Noch ein paar Zahlenspiele:

Schöne Zahlen. Aber was willst Du uns damit sagen?

 

 

Eigentlich steht das oben (Zahlenspiele).

 

Zum anderen wollte ich damit den hohen Energiegehalt (Kinetische Energie) der LKWs (generell) etwas begreifbarer machen.

 

Manch einer begreift es aber eben trotzdem nicht.

 

Wo ist nun das Problem?

 

Das ein LKW ungebremst einschlägt wie eine Bombe (schon heute) und ein Gigaliner noch viel heftiger einschlägt. Das schon heute LKWs durch Leitplanken brechen, dann noch häufiger. Was passiert wenn ein LKW eine Brückenbegrenzung durchschlägt, wo landet er dann.

 

Brauchen wir das wirklich. Wohl nicht.l

 

Und kannst Du die Rechnung auch noch mal mit einem Zug erstellen? Dürfen ICEs mit 300 Km/h nun nicht mehr auf die Schiene?

 

Was der ICE damit zu tun haben soll verstehe ich nicht. Der fährt auf Schienen. Da gibt es weder Staus noch Leitplanken.

 

PS: Da (auf der Schienen) könnte übrigens auch ein größerer Teil des Lastverkehrs fahren. Das wäre besser als Gigaliner.

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Das ein LKW ungebremst einschlägt wie eine Bombe (schon heute) und ein Gigaliner noch viel heftiger einschlägt. Das schon heute LKWs durch Leitplanken brechen, dann noch häufiger. Was passiert wenn ein LKW eine Brückenbegrenzung durchschlägt, wo landet er dann.

Die Argumente wurden oben schon von anderen Usern vorgetragen. Die aktuellen Teitplanken halten auch keinen 40 Tonner.

 

Wenn die Last auf weniger Fahrzeuge verteilt wird, passieren auch weniger Unfälle. Das Risiko von Personenschäden aufgrund von Unfällen wird demnach nicht höher.

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ZITAT(Someone @ 22.10.2010, 19:12) *

Das ein LKW ungebremst einschlägt wie eine Bombe (schon heute) und ein Gigaliner noch viel heftiger einschlägt. Das schon heute LKWs durch Leitplanken brechen, dann noch häufiger. Was passiert wenn ein LKW eine Brückenbegrenzung durchschlägt, wo landet er dann.

 

Wo soll der denn wohl landen? wenn er das Geländer einer Brücke durchbricht,landet er genauso unten in Tiefe X wie ein 40-Tonner,einzig die Wucht des Durchschlagens ist bei 60Tonnen ein wenig heftiger. Ankommen tun sie aber alle unten,es ist noch nie jemand in der Luft schweben geblieben.

 

 

ZITAT(Aka @ 07.10.2010, 13:31) *

In Schweden rollen sie auch schon... ...und soweit ich sehen konnte problemlos.

 

 

In der Tat - und nicht nur das:

 

ZITAT

Schweden hat die längsten Längen und die höchsten Gewichte für Lkw in Europa - und zugleich den höchsten Marktanteil bei den Eisenbahnen in der EU und mit die niedrigsten Unfallraten weltweit.

 

Dass in Schweden so wenig Unfälle passieren,liegt zum einen daran,dass es dort -im Verhältnis zu uns gesehen- viel weniger Auto gibt und zum andren liegt es daran,dass dort das Autobahnnetz nicht so gut ausgebaut ist wie in Rest-Europa,dort findet man zu großen Teilen noch Schotterpisten vor,die täglich und oft von Fahrzeugen genutzt werden (müssen),auf denen ein wirksames Rasen nun wirklich nicht möglich zu sein scheint. Die Verkehrsdichte ist überhaupt nicht so dicht wie in unseren Ländern,daher auch weniger Unfälle,um da irgendwas hochzurechnen,müßte man das umrechnen auf die gesamtzahlen der LKWs bzw PKWs usw....aber wer nix andres zu tun hat,kann das ja gern mal machen,bin gespannt,was dabei rauskommt.

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Das ein LKW ungebremst einschlägt wie eine Bombe (schon heute) und ein Gigaliner noch viel heftiger einschlägt. Das schon heute LKWs durch Leitplanken brechen, dann noch häufiger. Was passiert wenn ein LKW eine Brückenbegrenzung durchschlägt, wo landet er dann.

Die Argumente wurden oben schon von anderen Usern vorgetragen. Die aktuellen Teitplanken halten auch keinen 40 Tonner.

 

Wenn die Last auf weniger Fahrzeuge verteilt wird, passieren auch weniger Unfälle. Das Risiko von Personenschäden aufgrund von Unfällen wird demnach nicht höher.

 

erst vor zwei? tagen hing ein 40tonner über einem brückengeländer, der 60to wäre wohl drunter :think:

 

weniger fahrer bedeuten auch weniger Arbeitsplätze.

 

Seine Aussage bezog sich im übrigen wohl nicth auf die Unfallwahrscheinlichkeit, sonder auf die folgen. Und die sind bei LKW´s mit 40to eben bereits enorm, da könnten statistisch 10% weniger unfälle passieren, dafür gibts dann aber eben 10% mehr tote bei unfällen.

 

Lkw-Fahrer bauen, schon gemessen an ihrer schieren Anzahl, weniger schwere Unfälle als Pkw-und Möppi-Fahrer tongue.gif

 

LKW-Fahrer bauen, schon gemessen an ihrer schieren Geschwindigkeit, weniger schwere Unfälle als Pkw-und Möppi-Fahrer :lol2:

 

Es gibt hier vieles das dafür und vieles das dagegen spricht. Ich finde das es insgesammt nur positiv sein kann, wenn wirklich strenge Auflagen gelten.

Zb.

Keinerlei Verkehr jenseits von Autobahnen

Hohe Mindestanforderungen an die Motorleistung/drehmoment. (Wir brauchen nicht noch mehr Elefantenrennen die dann aufgrund der Länge noch länger andauern)

Evtl. kürzere Lenk-und Ruhezeiten (oder besser kontrolliert)

Evtl. kürzere Serviceintervalle

Und der Punkt der wohl am schwersten umzusetzen ist, nachweispflicht oä. das der Transport nicht genausogut über die Schiene gehen könnte umd sicherzustellen, dass keine umlagerung von Schienenverkehr auf gigaliner passiert. Geiz ist nunmal geil und wenn sich die Möglichkeit bietet irgendwie Geld zu sparen, werden die Firmen das (fast-)ausnahmslos umsetzen.

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da könnten statistisch 10% weniger unfälle passieren, dafür gibts dann aber eben 10% mehr tote bei unfällen.

 

Das wäre doch okay und entspricht ja meiner Aussage.

 

Es ist auch nicht gesagt, dass ein Unfall mit einem Gigaliner automatisch einen höheren Personenschaden zur Folge haben muss. Daher könnte man eher mit einem Rückgang der gesamten Unfallfolgen rechnen

 

Und der Punkt der wohl am schwersten umzusetzen ist, nachweispflicht oä. das der Transport nicht genausogut über die Schiene gehen könnte umd sicherzustellen, dass keine umlagerung von Schienenverkehr auf gigaliner passiert. Geiz ist nunmal geil und wenn sich die Möglichkeit bietet irgendwie Geld zu sparen, werden die Firmen das (fast-)ausnahmslos umsetzen.

Hier sehe ich riesige Chancen der Verlagerung auf die Schiene. Die Bahn braucht nur an anderer Stelle ein paar Euro einsparen und den Güterverkehr günstiger anbieten als den Transport auf der Straße. In Verbindung mit einer modernen Logistik kommen dann die Kunden von ganz alleine und die Autobahnen werden vom Güterverkehr entlastet :think:

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...wenn wirklich strenge Auflagen gelten.

Zb.

Keinerlei Verkehr jenseits von Autobahnen

 

Was passiert eigentlich mit diesen Teilen, wenn vor ihnen die Autobahn aufgrund eines Unfalls o.ä. gesperrt wird?

Bleiben die dann solange stehen, bis wieder frei ist?

Auf die Umleitungsstrecke kann man sie ja dann wohl kaum schicken?

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... der 60to wäre wohl drunter :P

 

Möglich - aber von einer Erhöhung der aktuellen Gewichtsgrenzen ist doch gar keine Rede :think:

 

Es geht nur ums Volumen - der Gigaliner ist zwar länger, aber nicht schwerer als ein derzeit üblicher Lastzug. Das heißt schlicht: Die 40t verteilen sich auf bis zu 8 Achsen mit entsprechenden positiven Auswirkungen:

 

  • Der Straßenbelag wird wg. niedrigerer Achslasten geringer belastet;
  • (Not-!) Bremswege werden kürzer, weil bis zu 16 Radbremsen gleicher Dimension (jeder Fahrzeugteil muß auch in einem Standard-Lastzug einsetzbar sein!) zupacken und sich entsprechend mehr Gummi in den Straßenbelag krallt;
  • Mit jeder pro Lkw einmal vorhandenen Belastungsquelle (Motor, Lenk-/Antriebsachsen, ...) werden bei nur geringfügig höherem Verbrauch drei statt bisher zwei Ladeeinheiten transportiert

 

Und ja: Die Riesenbabies gehören in festgelegte Korridore - die freilich nicht nur aus Autobahnen bestehen müssen - und nicht in enge verwinkelte Dörfer :lol2:

 

lg

c.s.

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Wenn allerdings die Süd-/Ost-Europäer auch hier mit Billig-Gigakisten und -fahrern einsteigen, dürfte sich das schnell ändern; dann würde auch da an allen Achsen, Reifen und Enden gespart. Daher fängt man besser gar nicht mit diesem Risiko an. Und zu den "verwinkelten Dörfern": durch die Industriegebiete von Mainz und Wiesbaden passen die Gigaliner z.B. auch nicht;-)

 

@Dieselschräubchen: Eine Kennzeichnung verlagert das Problem IMHO nur: dann überholt der nachfolgende Fahrer womöglich nicht, weil er das Kennzeichen sieht, während der Rest der Schlange jetzt noch zusätzliche PKW in Angriff nimmt.

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Also ich sehe in Dänemark tagtäglich diese Riesenbabys fahren, es gab bisher mit dieser Größenordnung keine schweren Unfälle,ehrlich gesagt habe ich noch keinen verunfallten Gigliner gesehen,und ich spule mehr als 50tkm im Jahr auf dänischen Straßen runter. Was man viel sieht,sind normale Glieder/Sattelzüge,die von der Straße abkommen,mein Gott,das ist in Deutschland auch nciht wirklich anders,einmal nicht aufgepaßt und auf die Bankette gekommen und das wars,dann parkt er halt der länge nach an der Böschung.....oder liegt kopfüber davor,je nachdem wie ers hinbekommt.

 

Mir sind speziell auf dem Weg rüber nach Sjelland schon viele Hockepackzüge aufgefalle,die Sattelauflieger transportieren,gleichzeitig sind die Gigaliner auf der Storebeltbrücke unterwegs.

Dabei sind die Brückenmautbeträge nicht wirklich günstig für die großen Dinger.

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@Diver: Solange das Gigaliner-Geschäft nichts für Billiganbieter ist, dürfte die Gefahr aufgrund der Fahrzeug- und Fahrerqualität überschaubar bleiben. Sobald sich die Kisten aber in ganz Europa etablieren, droht sich das zu ändern, indem Preisdrücker den dann für sie lohnenswerten Markt bedienen wollen.

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Wenn allerdings die Süd-/Ost-Europäer auch hier mit Billig-Gigakisten und -fahrern einsteigen, dürfte sich das schnell ändern; dann würde auch da an allen Achsen, Reifen und Enden gespart.

 

Glaub' ich nicht so recht: Die wissen am allerwenigsten, was sie als Rück-/Anschlußladung erwartet :lol2:

 

Zudem gibt's europaweite Zulassungsvorschriften, denen Genüge zu tun ist - und natürlich kann's für leichtes Volumengut (Dämmatten, Frühstücksflocken, hängend zu transportierende Textilien, ...) auch leichtere Gigaliner mit dementsprechend abgespeckter Ausrüstung geben; why not? Die gibt's ja bereits im heutigen Rahmen - etwa in Gestalt von 7,49t-Jumbos mit entsprechendem Tandemhänger, die an Ladevolumen einem normalen 13,6m-Sattel kaum nachstehen :think:

 

lg

c.s.

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Dann steigt die Nutzlast im Verhältnis zum Gesamtgewicht. Es wird also insgesamt weniger Gewicht über die Autobahn bewegt, da weniger Fahrzeuge für die gleiche Transportleistung notwendig sind.

Milchmädchenrechnung: Du hältst die Gesamttransportleistung für eine Konstante, und das stimmt nicht. Warum will die Transportwirtschaft wohl die Gigaliner? Weil Transporte damit billiger sind. Damit verringert sich der Transportkostenanteil bei vielen Produkten, man kann Materialien in größerer Entfernung einkaufen, halbfertige Produkte über größere Strecken transportieren, damit die Reißverschlüsse in die Jeans noch etwas billiger eingenäht werden und so weiter.

 

Wir ärgern uns über zu viele LKWs auf den Autobahnen. Und helfen dann mit, dass die Zahl der unsinnigen Transporte noch weiter zunimmt. Sehr schlau.

 

Warentransport muss teurer werden, nicht billiger, und schon sind die Autobahnen wieder frei für Euch KSF. So einfach ist das.

.

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... der 60to wäre wohl drunter :lol2:

 

Möglich - aber von einer Erhöhung der aktuellen Gewichtsgrenzen ist doch gar keine Rede :think:

 

Es geht nur ums Volumen - der Gigaliner ist zwar länger, aber nicht schwerer als ein derzeit üblicher Lastzug. Das heißt schlicht: Die 40t verteilen sich auf bis zu 8 Achsen mit entsprechenden positiven Auswirkungen:

 

Das stimmt nicht, wo hast Du diese Fakten her? Es ist und war immer wenn es um Gigaliner ging von 60t die rede. Also u.a. eine Erhöhung der zulässigen Nutzlast um 20t oder 50%.

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Es ist und war immer wenn es um Gigaliner ging von 60t die rede.

 

Aber nur im Zusammenhang mit Beispielen aus Ländern wie etwa Schweden, wo solche Züge mit bis zu 60t seit langem ganz normal unterwegs sind. Und natürlich auf Seiten der Gegner, die mangels ernstzunehmender Argumente noch nicht mal vor derlei Desinformation zurückschrecken - q.e.d. :think:

 

Quer durch die Fachpresse gehen die Logistiker davon aus, daß hierzulande die 40t-Grenze - die auch Bestandteil aller bisherigen Feldversuche war und der bevorstehenden sein wird - bestehenbleibt oder allenfalls in Angleichung an §34(6)Nr.7 der StVZO leicht auf 44t angehoben wird :lol2:

 

lg

c.s.

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Warentransport muss teurer werden, nicht billiger, und schon sind die Autobahnen wieder frei für Euch KSF.

Ökofanatiker runner setzt sich für die KSF unter uns ein? :think: Da kann doch etwas nicht stimmen!

In Wirklichkeit werden die Autobahnen mehr von LSB auf der linken als von LKW auf der rechten Spur blockiert.

Außerdem werden die Waren teurer. Erstens durch die höheren Transportpreise selbst, und zweitens durch Ausschluß von Konkurrenz. Die billigeren ausländischen Angebote werden durch Transportkosten so verteuert, daß sie nicht mehr konkurrenzfähig sind, worauf die inländischen Anbieter ihre Preise noch mal erhöhen können.

Die Zeche zahlen die Mitarbeiter der ausländischen Firmen, denen ein lukrativer Absatzmarkt verloren geht. Was würde denn runner sagen, wenn sein Arbeitgeber mit administrativen Maßnahmen aus dem Markt gedrängt würde und er daraufhin seinen Job verlöre? :lol2:

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Es ist und war immer wenn es um Gigaliner ging von 60t die rede.

 

Aber nur im Zusammenhang mit Beispielen aus Ländern wie etwa Schweden, wo solche Züge mit bis zu 60t seit langem ganz normal unterwegs sind. Und natürlich auf Seiten der Gegner, die mangels ernstzunehmender Argumente noch nicht mal vor derlei Desinformation zurückschrecken - q.e.d. :think:

 

Quer durch die Fachpresse gehen die Logistiker davon aus, daß hierzulande die 40t-Grenze - die auch Bestandteil aller bisherigen Feldversuche war und der bevorstehenden sein wird - bestehenbleibt oder allenfalls in Angleichung an §34(6)Nr.7 der StVZO leicht auf 44t angehoben wird :lol2:

 

lg

c.s.

 

Wenn dass so sein sollte (Beibehaltung der 40t Grenze), dann habe ich keine Einwände. Die Länge der LKWs ist mir (weitgehend) Schnurz. Ich lehne aber eine Anhebung der Gewichtsgrenze aus genannten Gründen ab und zwar egal ob auf 60t oder auf 44t.

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