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Neuer UN-Klimabericht Teil III


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... ein Computermodell lässt sich nur korrekt bauen wenn man alle Faktoren kennt die notwendig sind ...

"korrekt" ist immer eine Frage der gewünschten Genauigkeit. Wenn wir die künftige Erwärmung im Szenario "weiter so" zu 3,5° +/- 0,5° ermitteln würden, wäre das bei Weitem genau genug, um sagen zu können, das darf nicht passieren, wir müssen jetzt gegensteuern. Und wenn das Modell sagt, wenn wir gegensteuern, wird zum gleichen Zeitpunkt die Erwärmung nicht höher als 2,5° sein, dann sollten wir gegensteuern.

 

Genau das könnt ihr aber nicht, denn wie Du weisst, haben bereits die Daten, auf denen die "Modelle" basieren eine Messungenauigkeit von ±5°C. Dies ist nur einer von zahlreichen Gründen, warum Klimamodelle untauglich sind und in der Vergangenheit immer wieder - nach unten - korrigiert werden mussten.

 

Wenn Dir in der Werkstatt gesagt wird, die Bremsschläuche werden wahrscheinlich vor der nächsten Inspektion versagen, sagst Du hoffentlich auch nicht, können Sie jetzt beweisen, nach genau wievielen km die Dinger kaputt sein werden, und wenn er den Kopf schüttelt, fährst Du einfach vom Hof.

 

Herrlich, diese kindlich-naiven Beispiele. Der Unterschied liegt auf der Hand: Den Zustand der Bremsschläuche kann ich klar sehen. Einen Klimawandel kann ich selbst mit viel Phantasie und gutem Willen nicht erkennen. Ein qualifizierter Kausalzusammenhang zwischen CO2 und Temperatur wurde nur in umgekehrter Richtung bewiesen: CO2 folgt der Temperatur.

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Ach @biber, im Aussagen Verdrehen und anschließend Blödsinn Schreiben bist Du echt spitze, wie sich ja hier schon zeigte. Insofern erübrigt es sich für mich, auf Deinen Stuss einzugehen.       Falsch.

@Justin   Auch wenn ich kein gläubiger Klimaist bin, gehe ich doch zumindest davon aus, dass es grundsätzlich nicht schadet, den CO2-Ausstoß zu verringern und weniger fossile Brennstoffe zu verfeuern

Dirk Maxeiner stellt auf Achse aus aktuellem Anlass einige Betrachtungen zu Corona und anderen Unbilden von Mutter Natur an...   https://www.achgut.com/artikel/wenn_corona_auf_bionade_trifft   Nun mag

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Hast du das Zitat gelesen ? Die haben doch selber geschrieben "haben Klimaforscher numerische Modelle entwickelt".

 

Das Teile des Modells verfügbar sind hast du doch selber geschrieben: Woher weist du das ? Link her und ich sauge mir den Quellcode runter. Ich konnte bis dato nix finden im Netz wo man sich das einfach runterziehen kann.

 

Das ein Rechner nicht auf unendliche Stellen genau rechnet ist nicht das Problem. Das Problem ist viel mehr wie ich die Berechnungen umsetze. Bilde 100 Gruppen aus je 10 Programmierern und lasse diese völlig unabhängig voneinander neue Modelle entwickeln. Du wirst dich wundern wieviele Versionen du am Ende hast - ganz genau 100.

 

 

Unterstelle aber den Fachleuten nicht ohne jeden Beleg, sie würden behaupten, Dinge zu tun, die gar nicht möglich sind.

 

Genau das tun sie. Jeder der sich nur ein bißchen in das Thema Klima einliest weis, das es viel zu komplex ist. Und ich als Informatiker weis noch mehr, das es unmöglich ist, das korrekt in einem Modell zu berechnen. Würde ich die Aufgabe bekommen solch ein Modell zu entwickeln, würde ich als erstes wissen wollen welche Faktoren in das Modell einfließen müssen. Und allein da geht es schon los, es gibt bis heute keinen Wissenschaftler, Physiker oder sonst wen, der mit Sicherheit sagen kann welche Faktoren das Klima beeinflussen. Es gibt sogar sicher noch Faktoren die man heute nicht mal kennt. Und selbst wenn man alle Faktoren kennen würde, müsste man auch noch die Wechselwirkungen berücksichtigen. Wer sich heute hinstellt und behauptet das Klimamodell ist korrekt ist ein Scharlatan.

 

 

Und wer später dieses Gebiet zu seiner Hauptbeschäftigung macht, rechnet Crashtests in der Automobilindustrie. Was dagegen? Wenn ja, fahr lieber Fahrrad.

 

Du vergleichst, wie schon früher erwähnt, Äpfel mit Birnen. Crachtests sind genauer als Klimamodelle weil viel mehr Faktoren bekannt sind. Oder willst du das abstreiten ? Lass das Thema Informatik leiber sein, du scheinst davon einfach 0 Ahnung zu haben.

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Genau das könnt ihr aber nicht, denn wie Du weisst, haben bereits die Daten, auf denen die "Modelle" basieren eine Messungenauigkeit von ±5°C.

Nein, weiß ich nicht. Glaube ich auch vorläufig nicht. Dein Beleg für diese abenteuerliche Behauptung? Welche Messungen sind betroffen?

 

Die Modelle basieren auch nicht auf Daten, sondern auf physikalischen Gesetzmäßigkeiten. Die Messungenauigkeit betrifft dann nur die Anfangswerte. Und nun kommt es schon darauf an, was man berechen will. Willst Du im Ernst behaupten, die Temperaturmessungen von z.B. 1950 hätten eine Messunsicherheit von ±5°C ?

 

Dies ist nur einer von zahlreichen Gründen, warum Klimamodelle untauglich sind

Warum sind deshalb Klimamodelle untauglich? Nur mal angenommen, Du hättest Recht - dann könnten trotzdem die Modelle richtig sein.

 

und in der Vergangenheit immer wieder - nach unten - korrigiert werden mussten.

Danach hatte ich vor Kurzem gefragt: Wann wurde welche Prognose aufgrund welcher Messergebnisse nach unten korrigiert? Macht doch gar keinen Sinn, wenn diese sowieso ±5°C Fehler haben... Aber von "Euch" kommen ja nur jede Menge wüste Behauptungen, aber keine Quellenangaben.

 

Ein qualifizierter Kausalzusammenhang zwischen CO2 und Temperatur wurde nur in umgekehrter Richtung bewiesen: CO2 folgt der Temperatur.

Dein Beleg dafür: Habe ich doch schon immer gesagt. Oder?

 

Nach welcher Zeit folgt denn so immer gern die Temperatur, wenn CO2 sich ändert? Das waren rund um die Eiszeiten jeweils Jahrhunderte. Wir haben jetzt eine umgekehrte Reaktion innerhalb von Jahrzehnten - das heißt, wenn wir so weiter machen, und die Erwärmung ist ein Stück weiter fortgeschritten, dann geben die Ozeane das jetzt aufgenommene CO2 aus unserer fossilen Verbrennungsparty wieder ab, dann kommt nochmal ein ordentlicher Erwärmungsschub hinterher.

 

Hast Du Dir mal die CO2-Kurve seit 1958 und den Temperaturverlauf angesehen, die ich erst kürzlich verlinkt habe? Was sagst Du dazu?

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Hast du das Zitat gelesen ? Die haben doch selber geschrieben "haben Klimaforscher numerische Modelle entwickelt".

Da hast Du wohl einen PR-Text leicht überinterpretiert, oder? Ich würde das so wörtlich nicht nehmen. Und dann war da noch der zweite Punkt: Es soll Leute geben, die außer Numerik noch was anderes können.

 

Das Teile des Modells verfügbar sind hast du doch selber geschrieben: Woher weist du das ? Link her und ich sauge mir den Quellcode runter. Ich konnte bis dato nix finden im Netz wo man sich das einfach runterziehen kann.

Ich habe mal gelesen, dass der Quellcode von Klimamodellen öffentlich zugänglich sei. Details habe ich mir nicht gemerkt. Ob so einfach zum Download - ich weiß es nicht. Möglich, dass man dazu Kontakt zu den Wissenschaftlern aufnehmen muss.

 

Unterstelle aber den Fachleuten nicht ohne jeden Beleg, sie würden behaupten, Dinge zu tun, die gar nicht möglich sind.
Genau das tun sie. Jeder der sich nur ein bißchen in das Thema Klima einliest weis, das es viel zu komplex ist. Und ich als Informatiker weis noch mehr, das es unmöglich ist, das korrekt in einem Modell zu berechnen.

Weiter Behauptungen ohne jeden Beleg von Dir. Und was ist "korrekt" in diesem Zusammenhang? Unsicherheit im Ergebnis für 2010 noch +/- 0,2°C? Oder reichen +/- 1,0°C, wenn das Ergebnis eine Erhöhung von 3,5°C ausweist, weil +2,5°C schon zu viel wären?

 

... es gibt bis heute keinen Wissenschaftler, Physiker oder sonst wen, der mit Sicherheit sagen kann welche Faktoren das Klima beeinflussen.

Aber wenn ein Modell, ausgehend von der näheren Vergangenheit, bis heute im Wesentlichen die Klimaentwicklung richtig herausbekommt, wie hoch ist denn dann die Wahrscheinlichkeit, dass man einen wichtigen Parameter übersehen hat, der die Ergebnisse noch mal völlig auf den Kopf stellen würde? Natürlich muss man daran arbeiten, dass alle wesentlichen Einflüsse auf das Klimageschehen vom Modell abgebildet werden, aber es macht keinen Sinn, auf +/- 0,01°C globale Mitteltemperatur in 2010 zu warten, denn dann ist das reale Geschehen schneller und wir verpassen unsere Möglichkeiten. Aber ich denke, gerade das wäre Dir ganz Recht.

 

Beispiel Relativitätstheorie: Ja, sie ist nicht ganz richtig, in bestimmten Umgebungen kann sie die Vorgänge nicht zutreffend beschreiben. Aber eine verbesserte Theorie wird Einstein nicht völlig widerlegen, sondern ergänzen: Sie wird die Relativitätstheorie als Sonderfall im Bereich größerer Distanzen und nicht gar zu großer Gravitation enthalten.

 

Und selbst wenn man alle Faktoren kennen würde, müsste man auch noch die Wechselwirkungen berücksichtigen. Wer sich heute hinstellt und behauptet das Klimamodell ist korrekt ist ein Scharlatan.

Und, hat sich jemand hingestellt? Wobei Du den Begriff "korrekt" hier noch definieren müsstest.

 

Lass das Thema Informatik leiber sein, du scheinst davon einfach 0 Ahnung zu haben.

0 Ahnung kann nicht sein, das passt nicht zu dem, womit ich gelegentlich mein Geld verdiene. Ich tippe mal auf 0,3 Ahnung. Reicht das? Aber wenn Du das mit dem Thema Klimawissenschaft auch so machst, bleiben lassen ... :whistling:

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Genau das könnt ihr aber nicht, denn wie Du weisst, haben bereits die Daten, auf denen die "Modelle" basieren eine Messungenauigkeit von ±5°C.

Nein, weiß ich nicht. Glaube ich auch vorläufig nicht. Dein Beleg für diese abenteuerliche Behauptung?

 

Habe ich schon vor über einem Jahr geliefert.

 

Die Modelle basieren auch nicht auf Daten, sondern auf physikalischen Gesetzmäßigkeiten.

 

Das kann schon aus dem Grund nicht sein, weil nicht annähernd alle physikalischen Gesetzmässigkeiten, die Einfluss auf das Klima haben, bekannt sind. Und diejenigen bekannten sind teilweise kaum verstanden. In der logischen Konsequenz bilden - wie Phantomraser zutreffend anführt - diese Modelle also lediglich das ab, auf was man sie programmiert. Sogar ich kann ein solches "Modell" programmieren. Wieviel Erwärmung hättest Du denn gern?

 

Danach hatte ich vor Kurzem gefragt: Wann wurde welche Prognose aufgrund welcher Messergebnisse nach unten korrigiert? Macht doch gar keinen Sinn, wenn diese sowieso ±5°C Fehler haben... Aber von "Euch" kommen ja nur jede Menge wüste Behauptungen, aber keine Quellenangaben.

 

Es muss schon toll sein, wenn man jeden Morgen aufs neue unbeschwert aufstehen kann, weil man alles vom Vortag schon wieder vergessen hat. Tatsächlich wurde Dir in diesem Thema schon mehrfach belegt, welche Prognosen korrigiert werden mussten, weil sie nicht zutrafen.

 

Ein qualifizierter Kausalzusammenhang zwischen CO2 und Temperatur wurde nur in umgekehrter Richtung bewiesen: CO2 folgt der Temperatur.

Dein Beleg dafür: Habe ich doch schon immer gesagt. Oder?

 

Aus dieser Nachweis wurde in diesem Thema bereits mehrfach geführt.

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Die "Skeptiker" lassen nach: Jetzt kommen schon belegfreie Behauptungen über angebliche Belege zu früheren Behauptungen... Da erlaube ich mir doch mal, sehr, sehr skeptisch zu sein.

 

Die Modelle basieren auch nicht auf Daten, sondern auf physikalischen Gesetzmäßigkeiten.

Das kann schon aus dem Grund nicht sein, weil nicht annähernd alle physikalischen Gesetzmässigkeiten, die Einfluss auf das Klima haben, bekannt sind. Und diejenigen bekannten sind teilweise kaum verstanden.

Das ist nun richtig originell: Wie kann man eigentlich wissen, dass nicht alle Gesetzmäßigkeiten bekannt sind. Denn um das wissen zu können, müsste man sie doch kennen, und dann wären sie nicht mehr unbekannt, logisch ... Und wenn Du gewisse Gesetzmäßigkeiten noch immer nicht verstanden hast, folgt daraus ja nicht, dass niemand sie verstehen kann.

 

Übrigens macht es auch nichts, wenn man ein physikalisches Gesetz "nicht verstanden" hat - es reicht, wenn man es kennt und richtig anwendet. Einstein hat gesagt, man muss die Welt nicht verstehen, es reicht, sich in ihr zurechtzufinden.

 

In der logischen Konsequenz bilden - wie Phantomraser zutreffend anführt - diese Modelle also lediglich das ab, auf was man sie programmiert. Sogar ich kann ein solches "Modell" programmieren. Wieviel Erwärmung hättest Du denn gern?

Über logische Schlussfolgerungen aus falschen Voraussetzungen kann man nach den Gesetzmäßigkeiten der Logik nur sagen, dass man nicht weiss, ob sie zutreffen. Also bedarf Deine Unterstellung, man habe die "gewünschte" Erwärmung in die Modelle schlicht hineinprogrammiert, eines gesonderten Beweises, ansonsten darf sie als falsch gelten.

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@harryb&runner: Vielleicht regt ja dieser Bericht an :cop01: :

 

In der Warmphase Eozän wuchsen in der Antaktis Bäume

Hieraus:

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.., dass das Klima auch vor 50 Millionen Jahren von Warm- zu Kaltphasen hin und her gewechselt hat", sagt Brey. Zu der Zeit gab es die letzte große Warmphase der Erdgeschichte, das sogenannte Eozän. In der Antarktis wuchsen Bäume und das Wasser des Meeres war zwischen 10 und 16 Grad warm.

 

Gottseidank! Denn:

 

Wichtig im Eozän ist die sprunghafte Weiterentwicklung der Säugetiere. Die Ordnungen der Unpaarhufer, Fledertiere, Primaten und Nagetiere entstanden.

Aus Spiegel Wikipedia; Hervorhebung von mir.

@runner: Merkst Du etwas?

:unsure:

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@Runner: Hast Du mal ein Simulationsprgramm zu Hand, dass man ausprobieren kann?

Alternativ: Hast Du Datensätze zur Hand, die man mal flugs in eine vorhandene Modelling-Software schmeißen kann? Für einen gewissen Rahmen könnte ich sowas ja mal versuchen, zu machen. Nicht für ein globales System aber zumindest für ein irgendwie begrenztes, das die fraglichen Größen und deren Wechselwirkungen abbildet. Keine Ahnung, ob das was an Aussagekraft hätte, aber warum nicht einen Versuch wagen?

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@runner: Merkst Du etwas?

Erkläre bitte, was ich merken soll. Dass es schön wäre, in der Antarktis Urlaub machen zu können, im Strandkorb unter Palmen? Das bräuchten wir dann auch ganz nötig, denn Sült wäre allenfalls noch was für Schnorchler...

.

 

@Runner: Hast Du mal ein Simulationsprgramm zu Hand, dass man ausprobieren kann?

Nein, habe ich nicht zur Hand. Aber engagiert, wie Du bist, findest Du sicher auch selbst Mittel und Wege.

.

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Nein, habe ich nicht zur Hand. Aber engagiert, wie Du bist, findest Du sicher auch selbst Mittel und Wege.
Na gut, wenn Du es wieder von Deinem Ross herunter siehst, dann eben nicht. Entschuldige die Nachfrage.

Bist Du wieder fein raus: Der Google-Knecht spurt nicht, also brauche ich mich nicht zu kümmern und bleibe bei meinen unbewiesenen Behauptungen. Die sind eh viel schöner. Glückwunsch!

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Ja,ja...diese Klimakatastrophen -Zweifler/Leugner und Häretiker aus der "Abteilung"

Fernseh-Wetterfrösche muss man wohl als besonders hartnäckige Gegner eines offenkundig wissenschaftlich beschlossenen,allgemeinen Konsenses der modernen "Klimawissenschaften" betrachten !

Die ganze Zeit über tut sich da der "alte" ZDF-Wetterfrosch der 70er Jahre,Dr. Wolfgang Thüne unangenehm hervor und nun haut der heutige MDR-Wetterfrosch Globig auch in die gleiche Kerbe.....

Empörend ! Gibt es dagegen immer noch keinen § ?

 

Carterarch

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... und nun haut der heutige MDR-Wetterfrosch Globig ...

... ebenfalls voll daneben. Wer ist dieser Herr Globig?

 

Weil es mit Abitur und Meteorologie-Studium nicht ganz geklappt hat, bewarb er sich für eine Ausbildung zum Wetterdiensttechniker am Meteorologischen Institut der Freien Universität in Berlin und wurde prompt genommen. Danach arbeitete er zunächst weiter an der FU, bevor er Anfang der 90er-Jahre zum Team von Jörg Kachelmann kam. Thomas Globig nimmt regelmäßig erfolgreich an Wetterprognose-Turnieren im Internet teil. 2008 wurde er vom Internetportal wetterturnier.de zum "Synoptiker des Jahres" gewählt.

Also nichts studiert, schon gar nicht Klimawissenschaften - das macht es natürlich sehr viel leichter, über alles mögliche zu schwadronieren, so ganz befreit von der Kenntnis der eigenen Grenzen. Wieso merkt sein Chef eigentlich nicht, wie sehr der Mann sich auf Abwege begibt... Es fehlt offenbar an der wissenschaftlichen Qualitätssicherung im MDR.

 

Aber sowas geht auch deshalb immer wieder durch, weil so wenige Leute den Unterschied zwischen Wetter und Klima verstanden haben.

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Ein Studium ist nicht Voraussetzung für die Tätigkeit als Wissenschaftler!

Nein. Was ist eine Tätigkeit? Herr Globig war als Wetterfrosch tätig. Gibt es darüber hinaus Arbeitsergebnisse, die ihn in irgend einer Weise für einen wissenschaftlich relevanten Umgang mit dem Thema Klima qualifizieren?

 

Oder ist seine Einlassung in einer verlängerten Wettervorhersage (Sendezeit will schließlich auch irgendwie ausgefüllt sein...) doch nur eine unqualifizierte Meinungsäußerung ohne jede Relevanz? Wie unterscheiden wir das jetzt?

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Ja, schon wieder ein Universalexperte:

 

Gerd Ganteför ist Physiker und Professor für Clusterphysik an der Universität Konstanz und beschäftigt sich eigenen Angaben zufolge darüber hinaus mit Klima- und Energiefragen, ohne jedoch selbst in diesem Fachbereich wissenschaftlich tätig zu sein.

Woher kennt Herr Ganteför den künftigen Strompreis? Das hängt doch vom Mix ab, und wie kann man heute wissen, wie hoch die Anteile sein werden für PV, Wind, Wasser, Biomasse - das hat alles unterschiedliche Erzeugungskosten. Und woher kennt er den künftigen Stromverbrauch der Haushalte? Da ist noch viel ungenutztes Potenzial für Verbrauchssenkungen.

 

Meine Annahme: Zu zahlender Strompreis 0,50 €/kWh. Mein heutiger Monatsverbrauch (2-Personen-Haushalt): 140 kWh. Macht monatlich 70,00 €. Meister Ganteför liegt da schon mal voll daneben: Wenn das das Ergebnis einer Steigerung um 165,- € wäre, müsste ich jetzt monatlich 95,- € herausbekommen. Dem ist leider nicht so...

.

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Du solltest dann aber auch von Durchschnittswerten und nicht von deinen ausgehen.

 

140 kWh sind gerade einmal der Durchschnittsverbrauch eines Singlehaushaltes in D und meist wird ja von einem Haushalt mit 2+2 ausgegangen, wobei deren Verbrauch bei rund 4000 also bei in etwa 330 kWh liegt.

 

Bei deinen angenommenen Strompreis von 50 Cent sind dies 165 Euro im Monat. Bei einem derzeitigen Preis von 0,22 Euro (73 Euro) immerhin auch schon 92 Euro mehr pro Monat.

 

Nimmt man die Werte aus Wikipedia über Check24.de so sind es

 

5149 kWh=429 kWh Pro Monat = 214,50 Euro

429 x 0,22 = 94,38

 

Differenz immerhin schon 120,12 Euro

 

Da fehlt dann schon nicht mehr viel bis 165 Euro

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Irrsinn ist, dass wir immer noch nicht angefangen haben, intensiv über die Verbrauchsseite nachzudenken. Wo bleiben die nach Angebot und Nachfrage variablen Stromtarife für Verbraucher? Wann gibt es standardmäßig Stromzähler, die die täglichen Stromkosten anzeigen - damit man direkt sehen kann, welches Verhalten Geld spart und welches nicht? Wo bleiben die intelligenten Endgeräte?

 

- Kühlschrank / -truhe mit besserer Dämmung, aber auch mit hoher Wärmekapazität und intelligenterer Steuerung: Solange eine festgelegte Temperaturspanne nicht verlassen wird, wird nur gekühlt, wenn der Strom billig ist.

- Waschmaschine, Sparprogramm: Gewaschen wird nur, wenn der Strom gerade billig ist.

- Und endlich Angaben über Stand-by-Verbrauch: Geräte mit Stromverbrauch über 0,2 W bei Nichtbenutzung sollten vom Markt verschwinden - dazu muss der Kunde über diese Werte aber informiert werden.

- Wasserkocher mit guter Füllstandsanzeige und Temperaturvorwahl sollten Standard sein, nicht überteuerte Ausnahme.

- weiter? Der Kreativität sind im Rahmen des Gesetzes von der Erhaltung der Energie und der Hauptsätze der Thermodynamik keine Grenzen gesetzt.

 

Der intelligentere Umgang mit Elektroenergie wird im übrigen durch steigende Preise enorm gefördert - das hat Herr Ganteför auch übersehen.

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Es gibt auch einen schönen Kommentar zum Artikel der Blöd-Zeitung. Merke: Die Sonne scheint nicht nur Sonntags!

 

Der erste Absatz ist gelinde gesagt unvollständig: An den meisten „schönen Sommertagen“ liegen „die Menschen“ nämlich nicht am Strand, sondern schwitzen in Büros. Wo dann zum Beispiel die Klimaanlagen auf Hochtouren laufen. Und gerade mittags die Stromnachfrage am größten ist. Dass Fotovoltaik-Anlagen just dann den meisten Strom einspeisen, ist eher ein Vorteil für die Netzstabilität.

...

Stattdessen darf am Schluss des Textes ausgerechnet RWE-Chef Jürgen Großmann zu Wort kommen:

(Text-Kopie)

Genau, jener Herr, der vor zweieinhalb Jahren in Bild noch dramatisch davor warnen durfte, dass im Sommer hierzulande Strommangel drohe.

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...und diesen Kommentar, der gleich im ersten Abschnitt aus der Aussage, dass überschüssiger deutscher (Öko-)Strom ins benachbarte Ausland (z.B. Schweiz) verschenkt bzw. sogar unter Draufzahlung abgegeben wird um ihn später aus den ausländischen Pumpspeicheranlagen wieder teuer zurückzukaufen, eine Ausländerfeindlichkeit konstruiert, den stellst Du als seriös dar!?! Soso, alles klar lieber @Runner!

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... den stellst Du als seriös dar!?! Soso, alles klar lieber @Runner!

Ah, hast Du einen Nebenschauplatz gefunden, um auf das Kernthema nicht eingehen zu müssen? Hältst Du RWE-Chef Jürgen Großmann für seriös, der vor zweieinhalb Jahren genau vor dem Gegenteil gewarnt hat?

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...und diesen Kommentar, der gleich im ersten Abschnitt aus der Aussage, dass überschüssiger deutscher (Öko-)Strom ins benachbarte Ausland (z.B. Schweiz) verschenkt bzw. sogar unter Draufzahlung abgegeben wird um ihn später aus den ausländischen Pumpspeicheranlagen wieder teuer zurückzukaufen, eine Ausländerfeindlichkeit konstruiert, den stellst Du als seriös dar!?! Soso, alles klar lieber @Runner!

Hast Du nach diesem ersten Abschnitt sogleich das Lesen eingestellt, weil deinem Lieblingsblatt solches unterstellt wird? Das ist eigentlich schade, aber was soll's. Denn offensichtlich hast Du bereits vorher das Mitdenken eingestellt, anderenfalls Du gar nicht zu einer solchen Feststellung gelangen duerftest. Insofern waere dann also auch der Rest des - lesenswerten - Artikels an Dir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit folgenlos vorbei gegangen...... :unsure:

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...und diesen Kommentar, der gleich im ersten Abschnitt aus der Aussage, dass überschüssiger deutscher (Öko-)Strom ins benachbarte Ausland (z.B. Schweiz) verschenkt bzw. sogar unter Draufzahlung abgegeben wird um ihn später aus den ausländischen Pumpspeicheranlagen wieder teuer zurückzukaufen, eine Ausländerfeindlichkeit konstruiert, den stellst Du als seriös dar!?! Soso, alles klar lieber @Runner!

Hast Du nach diesem ersten Abschnitt sogleich das Lesen eingestellt, weil deinem Lieblingsblatt solches unterstellt wird? Das ist eigentlich schade, aber was soll's. Denn offensichtlich hast Du bereits vorher das Mitdenken eingestellt, anderenfalls Du gar nicht zu einer solchen Feststellung gelangen duerftest. Insofern waere dann also auch der Rest des - lesenswerten - Artikels an Dir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit folgenlos vorbei gegangen...... :unsure:

 

Oho @HarryB! Ein weiterer sehr sinnreicher und intellektuell hochwertiger Beitrag in dieser gesamten Diskusion.

 

Die redaktionelle Gestaltung des von @runner verlinkten Kommentares dient vordergründig dazu, den kompltten Beitrag von vorn herein zu diskreditieren und damit unglaubwürdig zu machen. Das ist ja auch sehr einfach, wie man an Deiner sehr feinfühligen Reaktion mir gegenüber erkennen kann, da der Artikel ja schließlich von der BILD kommt. Und die schreiben ja per se nur Müll, nicht wahr?!?

 

Und NEIN mein lieber @HarryB, die BILD ist bei weitem nicht mein Lieblingsblatt! Ich kann von mir behaupten, diese Zeitung und auch deren Online-Angebot an sich seltenst bis nie zu lesen. ABER, wenn ich einen Artikel mal als Link in einer Diskussion wie dieser hier vorfinde, dann lese ich mir den Artikel auch schon im Ganzen durch und bewerte ihn nach Inhalt und Aussage und nicht nach Herkunft, wie einige andere es hier nur zu gerne zu tun scheinen!

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ABER, wenn ich einen Artikel mal als Link in einer Diskussion wie dieser hier vorfinde, dann lese ich mir den Artikel auch schon im Ganzen durch und bewerte ihn nach Inhalt und Aussage und nicht nach Herkunft, wie einige andere es hier nur zu gerne zu tun scheinen!

In dem von mir verlinkten Beitrag wird der Bild-Artikel keineswegs nur nach Herkunft bewertet, es wird sogar eine wesentliche Aussage des "Kronzeugen" mit seinen früheren Einlassungen verglichen und dankenswerterweise eine arge Diskrepanz festgestellt - offenbar hast Du doch nicht weitergelesen. Hol's bitte nach und äußere Dich dann gern etwas fundierter.

 

Wodurch verdient man sich noch gleich das Prädikat "Skeptiker"?

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ABER, wenn ich einen Artikel mal als Link in einer Diskussion wie dieser hier vorfinde, dann lese ich mir den Artikel auch schon im Ganzen durch und bewerte ihn nach Inhalt und Aussage und nicht nach Herkunft, wie einige andere es hier nur zu gerne zu tun scheinen!

In dem von mir verlinkten Beitrag wird der Bild-Artikel keineswegs nur nach Herkunft bewertet, es wird sogar eine wesentliche Aussage des "Kronzeugen" mit seinen früheren Einlassungen verglichen und dankenswerterweise eine arge Diskrepanz festgestellt - offenbar hast Du doch nicht weitergelesen. Hol's bitte nach und äußere Dich dann gern etwas fundierter.

 

Wodurch verdient man sich noch gleich das Prädikat "Skeptiker"?

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Zumindest scheine ich in Deinen Augen ja schon mal einen Aufstieg zum "Guten" hingelegt zu haben! Vor einiger Zeit hast Du mich und ander ja noch als "Leugner" tituliert!

 

Im übrigen meine ich irgendwo in dieser Diskussion von Deiner Seite mal gelesen zu haben (habe jetzt nur keine Zeit, danach zu suchen), dass man auch schon mal seine Meinung ändern könne. Gilt das nur für Klima-Histeriker?!?

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Oho @HarryB! Ein weiterer sehr sinnreicher und intellektuell hochwertiger Beitrag in dieser gesamten Diskusion.

Ja, nicht wahr? Schade nur, dass auch hier Sinn und Intellekt spurlos an Dir vorueber gingen.

 

Die redaktionelle Gestaltung des von @runner verlinkten Kommentares dient vordergründig dazu, den kompltten Beitrag von vorn herein zu diskreditieren und damit unglaubwürdig zu machen.

Das sehe ich z.B. gar nicht so. In meinen Augen wird nur auf Fakten verwiesen, die diese Zeitung immer wieder anwendet, um bei ihrer Klientel auf Gehoer zu stossen.

 

Und die schreiben ja per se nur Müll, nicht wahr?!?

Ich wuerde das nicht so unbedingt pauschalisieren wollen, aber generell haut das schon in der Mehrzahl der Faelle hin. Interessant ist, wenn man den 'Bild-Blog' regelmaessig verfolgt....... :unsure:

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Wodurch verdient man sich noch gleich das Prädikat "Skeptiker"?

Zumindest scheine ich in Deinen Augen ja schon mal einen Aufstieg zum "Guten" hingelegt zu haben! Vor einiger Zeit hast Du mich und ander ja noch als "Leugner" tituliert!

Na also ich habe jetzt nur dezent andeuten wollen, dass Dein Umgang mit dem BILDungsthema in meinen Augen nicht so ohne Weiteres als "skeptisch" zu bezeichnen ist. Dann muss es wohl irgendwas anderes sein, oder?

 

Aber egal, Kinkerlitzchen, es gibt neue Lektüre:

 

Die Ursache war ein gewaltiger Ausstoß von Kohlenstoff, der nach geologischen Maßstäben sehr plötzlich geschah. Wie viel Kohlenstoff in die Atmosphäre gelangte, ist nicht genau geklärt. Schätzungen zufolge entsprach es der Menge, die heute in die Luft geblasen würde, wenn die Menschen sämtliche Kohle-, Öl- und Erdgasvorräte verbrennen würden. Es dauerte mehr als 150.000 Jahre, bis der Kohlenstoff wieder abgebaut war. Dürre, Fluten und Insektenplagen überzogen den Planeten, Arten starben aus, das Leben veränderte sich drastisch. Der Mensch selbst ist ein Ergebnis dieser vom Kohlenstoff befeuerten Evolution. Und wir sind nun dabei, das Experiment zu wiederholen.
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Wo bleiben die intelligenten Endgeräte?

- Kühlschrank / -truhe mit besserer Dämmung, aber auch mit hoher Wärmekapazität und intelligenterer Steuerung: Solange eine festgelegte Temperaturspanne nicht verlassen wird, wird nur gekühlt, wenn der Strom billig ist.

Ähm.. mein Kühlschrank kühlt schon immer nur, wenn eine festgelegte Temperaturspanne verlassen wird - egal, ob der Strom billig oder teuer ist.

 

- Waschmaschine, Sparprogramm: Gewaschen wird nur, wenn der Strom gerade billig ist.

Billig ist der Strom nachts... heißt das, ich muß dann nachts um 4 aufstehen, und die frisch gewaschene Wäsche aufhängen?

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Offenbar habe ich die Dinge nicht gut genug erklärt. Also:

 

Ähm.. mein Kühlschrank kühlt schon immer nur, wenn eine festgelegte Temperaturspanne verlassen wird - egal, ob der Strom billig oder teuer ist.

Stimmt nicht ganz, Dein Kühlschrank wird aktiv, sobald eine bestimmte Schwelle überschritten wird, je nach Einstellung, z.B. 7°C. Werden dann z.B. 6°C unterschritten, schaltet er sich wieder aus. Der etwas intelligentere Kühlschrank macht das genauso. Außerdem befolgt er den Auftrag, immer dann, wenn der Strom billig genug ist, auf z.B. 3°C herunterzukühlen. Da er ausserdem gut gedämmt ist, bleibt der Inhalt dann einige Stunden unter 7°C und muss mit teurem Strom fast überhaupt nicht laufen. Es sei denn, man macht ihn im Laufe des Tages zu oft oder zu lange auf. Dann muss er teuer nachkühlen.

 

Billig ist der Strom nachts... heißt das, ich muß dann nachts um 4 aufstehen, und die frisch gewaschene Wäsche aufhängen?

Nach unseren Erfahrungen ist das nicht nötig, Wäscheaufhängen geht auch noch nach dem Frühstück, selbst wenn die Waschmaschine von 22:30-23:30 gelaufen ist.

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Stimmt nicht ganz, Dein Kühlschrank wird aktiv, sobald eine bestimmte Schwelle überschritten wird, je nach Einstellung, z.B. 7°C. Werden dann z.B. 6°C unterschritten, schaltet er sich wieder aus. Der etwas intelligentere Kühlschrank macht das genauso. Außerdem befolgt er den Auftrag, immer dann, wenn der Strom billig genug ist, auf z.B. 3°C herunterzukühlen. Da er ausserdem gut gedämmt ist, bleibt der Inhalt dann einige Stunden unter 7°C und muss mit teurem Strom fast überhaupt nicht laufen. Es sei denn, man macht ihn im Laufe des Tages zu oft oder zu lange auf. Dann muss er teuer nachkühlen.

Grau ist alle Theorie.

Frische Produkte nehmen selten Rücksicht auf das Energiesparverhalten ihrer Kühlschrankbesitzer. Die Lagertemperatur von Frischfleisch, Fisch liegt so zwischen 0°-2° maximal 4°. Ist die Temperatur (7°) zu hoch verkeimen diese Lebensmittel stark. Zudem haben Kühlschränke verschiedene Kältezonen, z.B. vertragen Südfrüchte keine zu tiefen Temperaturen, da wären deine genannten 3° viel zu niedrig.

 

Jetzt löse doch bitte dieses Problem so das es praxistauglich ist. :unsure:

 

Nach unseren Erfahrungen ist das nicht nötig, Wäscheaufhängen geht auch noch nach dem Frühstück, selbst wenn die Waschmaschine von 22:30-23:30 gelaufen ist.

Es soll Menschen geben die nach dem Frühstück zur Arbeit gehen, ihre Kinder versorgen müssen. Was machen die, stehen die eine Stunde früher auf?

 

MfG.

 

hartmut

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Stimmt nicht ganz, Dein Kühlschrank wird aktiv, sobald eine bestimmte Schwelle überschritten wird, je nach Einstellung, z.B. 7°C. Werden dann z.B. 6°C unterschritten, schaltet er sich wieder aus. Der etwas intelligentere Kühlschrank macht das genauso. Außerdem befolgt er den Auftrag, immer dann, wenn der Strom billig genug ist, auf z.B. 3°C herunterzukühlen. Da er ausserdem gut gedämmt ist, bleibt der Inhalt dann einige Stunden unter 7°C und muss mit teurem Strom fast überhaupt nicht laufen. Es sei denn, man macht ihn im Laufe des Tages zu oft oder zu lange auf. Dann muss er teuer nachkühlen.

Grau ist alle Theorie.

Frische Produkte nehmen selten Rücksicht auf das Energiesparverhalten ihrer Kühlschrankbesitzer. Die Lagertemperatur von Frischfleisch, Fisch liegt so zwischen 0°-2° maximal 4°. Ist die Temperatur (7°) zu hoch verkeimen diese Lebensmittel stark. Zudem haben Kühlschränke verschiedene Kältezonen, z.B. vertragen Südfrüchte keine zu tiefen Temperaturen, da wären deine genannten 3° viel zu niedrig.

Südfrüchte gehören nicht in den Kühlschrank.

 

Es geht wohl eher auch um die Tiefkühltruhe, welche eben wegen der geringeren Öffnungsanzahl dafür besser geeignet ist.

 

Den Fisch und das Fleisch lagern ich denke ein sehr sehr hoher Prozentsatz sicherlich nicht bei deinen 0-2 Grad, sondern üblich bei 6 bis 8 Grad C.

Frischfisch sollte eben gleich verbraucht werden oder eben TK

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@HarryB & @runner,

 

ausser persönlichen Beleidigungen ist von Euch nicht wirklich was gekommen!

 

Auf den eigentlich aufgeworfenen Sachverhalt, dass in dem Kommentar aus der in der BILD aufgezeigten - und auch von Euch nicht widerlegten Tatsache, dass wir Strom ins Ausland verschenken, auf Ausländerfeindlichkeit geschlossen wird, wurde von Eurer Seite nicht eingegangen!

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Südfrüchte gehören nicht in den Kühlschrank.

Dann lege halt Tomaten in den Kühlschrank :blush:

Den Fisch und das Fleisch lagern ich denke ein sehr sehr hoher Prozentsatz sicherlich nicht bei deinen 0-2 Grad, sondern üblich bei 6 bis 8 Grad C.

Fisch sollte sogar in Eis gelagert werden, und Fleisch verliert spürbar an Qualität bei höheren Temperaturen, abgesehen von der Verkeimung. Sogar meine Miezen meckern wenn die Rinderleber nicht mehr schmeckt. :unsure:

 

Frischfisch sollte eben gleich verbraucht werden oder eben TK

Sollte, aber wenn ich am Freitag Fisch für den Sonntag kaufe sollte er immer noch schmecken.

 

Nicht jeder kann jeden Tag zum einkaufen fahren, mal abgesehen davon das dann die Energieeinsparung beim Kühlen wieder zum Auspuff am Auto raus kommt.

 

MfG.

 

hartmut

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Grau ist alle Theorie. ...

Wenn's zu Deinen Gewohnheiten nicht passt, dann brauchst Du einen solchen Kühlschrank eben nicht und musst den Strom halt zu dem Preis kaufen, der dann gerade aktuell kassiert wird. Das heißt doch nicht, dass damit niemand etwas anfangen könnte. Wir schon, fertig, wird ja keiner gezwungen zum Geldsparen. Und vielleicht funktioniert das besser bei einer Kühltruhe, die mit billigem Strom auch mal um 5°C weiter herunterkühlen könnte als unbedingt nötig.

 

Es soll Menschen geben die nach dem Frühstück zur Arbeit gehen, ihre Kinder versorgen müssen. Was machen die, stehen die eine Stunde früher auf?

Ja, genau, die stehen einfach eine Stunde früher auf. Wenn die Geräte auf dem Markt wären, würde vielen Leuten schon einfallen, wie sie damit geschickt umgehen können. Wenn Du nicht dabei bist, Dein Pech, musst Du trotzdem nicht gegenan nörgeln. Offenbar willst Du mit Gewalt beweisen, dass Energiesparen grundsätzlich unmöglich ist. Das gilt dann aber nur für Dich, macht ja nichts.

.

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@HarryB & @runner,

ausser persönlichen Beleidigungen ist von Euch nicht wirklich was gekommen!

Ach. Wer ist persönlich beleidigt? Hier im Forum muss man schon ein hinreichend dickes Fell mitbringen, ich hab mir's wachsen lassen. Aber das ist mir schon mehrfach aufgefallen: Es gibt hier Leute, die sind gar nicht zimperlich im Austeilen. Im Einstecken dann aber doch.

 

Auf den eigentlich aufgeworfenen Sachverhalt, dass in dem Kommentar aus der in der BILD aufgezeigten - und auch von Euch nicht widerlegten Tatsache, dass wir Strom ins Ausland verschenken, auf Ausländerfeindlichkeit geschlossen wird, wurde von Eurer Seite nicht eingegangen!

Warum reitest Du nur so gern auf dem Aspekt "Ausländerfeindlichkeit" herum? Da hat der Klima-Lügendetektor ein wenig Stilkritik an der Bildzeitung geübt - wenn Du das nicht so sieht, dann vergiss es einfach und beschäftige Dich mit den übrigen Aussagen, da bleibt noch genug. Tatsäche ist, dass der Strompreis an der Börse stark schwankt. Das "Verschenken" von Strom ist notwendig, um die Netzstabilität zu gewährleisten und wird gemacht, weil dies offensichtlich billiger ist als mal eben für ein paar Stunden Kernkraftwerke in der Leistung zu drosseln. Steht im Lügendetektor: Bild spricht nur von Gaskraftwerken, die aber gerade nicht das Problem sind, sondern die trägen Kohle- und Kernkraftwerke! Und natürlich die fehlenden Speichermöglichkeiten. Man wird sie ausbauen müssen.

 

Und Du hast Dich noch nicht dazu geäußert, ob Du RWE-Chef Jürgen Großmann für seriös hältst, der vor zweieinhalb Jahren genau vor dem Gegenteil gewarnt hat.

.

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Wenn's zu Deinen Gewohnheiten nicht passt,

Die Lebensmittel fragen nicht nach meinen Gewohnheiten, die verderben einfach wenn sie falsch gelagert werden.

 

Und vielleicht funktioniert das besser bei einer Kühltruhe, die mit billigem Strom auch mal um 5°C weiter herunterkühlen könnte als unbedingt nötig.

Und wenn ich mich recht erinnere, ohne jetzt nachgesehen zuhaben, verbraucht jedes Grad -1° mehr erzeugen überproportional viel Energie. Da dürfte zum Schluss mehr Energie verbraucht werden als Kosten eingespart werden können.

 

Ja, genau, die stehen einfach eine Stunde früher auf. Wenn die Geräte auf dem Markt wären, würde vielen Leuten schon einfallen, wie sie damit geschickt umgehen können.

Naja, wegen den paar Cent werden wohl wenige auf eine Stunde Schlaf verzichten. Also bitte nicht nur bringen was machbar ist, sondern lieber mal was bringen was sinnvoll ist.

 

Wenn Du nicht dabei bist, Dein Pech, musst Du trotzdem nicht gegenan nörgeln. Offenbar willst Du mit Gewalt beweisen, dass Energiesparen grundsätzlich unmöglich ist. Das gilt dann aber nur für Dich, macht ja nichts.

Energiesparen ist sicher sinnvoll und auch möglich, nur praxistauglich muss es auch noch sein. :unsure:

 

Verderbende Lebensmittel und das Leben um den Stromverbrauch herum zu organisieren ist sicher nicht praktikabel.

 

MfG.

 

hartmut

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Und wenn ich mich recht erinnere, ohne jetzt nachgesehen zuhaben, verbraucht jedes Grad -1° mehr erzeugen überproportional viel Energie. Da dürfte zum Schluss mehr Energie verbraucht werden als Kosten eingespart werden können.

 

Das lag mir so in etwa auch auf der Zunge. Immer schön nach der Devise: Sparen - koste es was es wolle!

Da spielt das pöse CO2 dann offenbar keine so große Rolle mehr.

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Und wenn ich mich recht erinnere, ohne jetzt nachgesehen zuhaben, verbraucht jedes Grad -1° mehr erzeugen überproportional viel Energie. Da dürfte zum Schluss mehr Energie verbraucht werden als Kosten eingespart werden können.

Dürfte? Weißt Du es? Offenbar ja nicht. In größerem Maßstab wird dies längst gemacht: Kühlhäuser "verkaufen" Regelenergie. Ob sich das Ganze rechnet, hängt von der Qualität der Wärmedämmung ab, und die zu verbessern, ist sowieso sinnvoll.

 

Sei unbesorgt, bevor solche Geräte auf den Markt kommen, würde man wohl doch etwas qualifizierter nachrechnen als ein womöglich sinnvolles Produkt wegen "dürfte" der Konkurrenz zu überlassen. Aber Voraussetzung dafür ist das intelligente Stromnetz mit variablen Tarifen. Und das ist auf dem Weg.

.

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Verderbende Lebensmittel und das Leben um den Stromverbrauch herum zu organisieren ist sicher nicht praktikabel.

Warum meinst Du, Lebensmittel würden verderben, wenn sie zeitweilig tiefer heruntergekühlt werden als unbedingt nötig? Musst Du wieder mal Deine Unterstellung schön leicht widerlegen?

 

Und von Dir wird doch keiner verlangen, dass Du Dein Leben um den Stromverbrauch herum organisierst. Luxus war halt schon immer etwas teurer. Anderen gefällt es vielleicht, oder sie müssen mit dem Geld etwas sparsamer umgehen. Die Preise werden ja doch steigen, sagt Herr Ganteför...

.

 

...

Und Du hast Dich noch nicht dazu geäußert, ob Du RWE-Chef Jürgen Großmann für seriös hältst, der vor zweieinhalb Jahren genau vor dem Gegenteil gewarnt hat.

.

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Südfrüchte gehören nicht in den Kühlschrank.

Dann lege halt Tomaten in den Kühlschrank :sneaky:

Du Banause, gerade Tomaten gehören nicht in den Kühlschrank da sie ansonsten jeglichen Geschmack verlieren. :unsure: Bei holländischen mag dies allerdings egal sein. :blush:

 

 

Den Fisch und das Fleisch lagern ich denke ein sehr sehr hoher Prozentsatz sicherlich nicht bei deinen 0-2 Grad, sondern üblich bei 6 bis 8 Grad C.

Fisch sollte sogar in Eis gelagert werden, und Fleisch verliert spürbar an Qualität bei höheren Temperaturen, abgesehen von der Verkeimung. Sogar meine Miezen meckern wenn die Rinderleber nicht mehr schmeckt. :D

 

Frischfisch sollte eben gleich verbraucht werden oder eben TK

Sollte, aber wenn ich am Freitag Fisch für den Sonntag kaufe sollte er immer noch schmecken.

 

Nicht jeder kann jeden Tag zum einkaufen fahren, mal abgesehen davon das dann die Energieeinsparung beim Kühlen wieder zum Auspuff am Auto raus kommt.

Ja dann halt Katholik werden, denn kommt da der Fisch nicht immer freitags auf den Tisch? ;):blink:

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Dürfte? Weißt Du es? Offenbar ja nicht. In größerem Maßstab wird dies längst gemacht: Kühlhäuser "verkaufen" Regelenergie. Ob sich das Ganze rechnet, hängt von der Qualität der Wärmedämmung ab, und die zu verbessern, ist sowieso sinnvoll.

Da bin ich mir ziemlich sicher weil die Geräte auf -18° optimiert sind. Für -23° sind die Geräte nicht gebaut. Das hat mit der Wärmedämmung überhaupt nicht zu tun. Kühlhäuser arbeiten mit ganz anderen Aggregaten die kannst Du mit einem Haushaltsgefrierschrank nicht vergleichen. Warum glaubst Du haben die Tiefkühlschränke die Aggregate draußen.

 

Sei unbesorgt, bevor solche Geräte auf den Markt kommen, würde man wohl doch etwas qualifizierter nachrechnen als ein womöglich sinnvolles Produkt wegen "dürfte" der Konkurrenz zu überlassen. Aber Voraussetzung dafür ist das intelligente Stromnetz mit variablen Tarifen. Und das ist auf dem Weg.

Ich bin unbesorgt, da mache dir keine Sorgen. Nur glaube ich nicht jedem Versprechen.

 

Warum meinst Du, Lebensmittel würden verderben, wenn sie zeitweilig tiefer heruntergekühlt werden als unbedingt nötig? Musst Du wieder mal Deine Unterstellung schön leicht widerlegen?

Lesen und verstehen. Du sagst Kühlschranktemperatur 7°, und ich sage das ist für manche Lebensmittel viel zu warm. Runterkühlen bis dicht an die Frostgrenze, dann halten empfindliche Lebensmittel. Von schwankenden Temperaturen habe ich nichts gesagt. :unsure:

 

Und von Dir wird doch keiner verlangen, dass Du Dein Leben um den Stromverbrauch herum organisierst. Luxus war halt schon immer etwas teurer. Anderen gefällt es vielleicht, oder sie müssen mit dem Geld etwas sparsamer umgehen. Die Preise werden ja doch steigen, sagt Herr Ganteför...

Das freut mich aber. Jedenfalls habe ich gerne einen höheren und damit auch teureren Energiebedarf, als das ich kostbare Lebensmittel verderben lasse. In deren Erzeugung steckt auch Energie. Sorgsamer Umgang mit Lebensmittel ist für mich kein Luxus.

 

Sowenig wie das ich in der Nacht, nur weil dann Strom günstig ist, vom Geschirrspüler geweckt werde.

 

MfG.

 

hartmut

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@HarryB & @runner,

 

ausser persönlichen Beleidigungen ist von Euch nicht wirklich was gekommen!

Wenn Du das sagst, dann wird dem wohl so sein. Ich entschuldige mich..... :unsure:

 

Auf den eigentlich aufgeworfenen Sachverhalt, dass in dem Kommentar aus der in der BILD aufgezeigten - und auch von Euch nicht widerlegten Tatsache, dass wir Strom ins Ausland verschenken, auf Ausländerfeindlichkeit geschlossen wird, wurde von Eurer Seite nicht eingegangen!

Auf Unsinn pflege ich nicht einzugehen, gehe aber voellig konform mit dem, was in dem Kommentar ausgesagt wird:

Mehrfach betont das Boulevardblatt, „deutscher“ Strom werde „ins Ausland verschenkt“. Ginge es Bild nur um Aufklärung über ein (echtes oder vermeintliches) „Energie-Chaos“, wäre das keiner Erwähnung wert – denn für Netzstabilität und Versorgungssicherheit ist es reichlich irrelevant, ob überschüssiger Strom zu negativen Preisen an Abnehmer im In- oder Ausland geht.

Alles klaro? :blush:

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Die Lebensmittel fragen nicht nach meinen Gewohnheiten, die verderben einfach wenn sie falsch gelagert werden.[.....]

Verderbende Lebensmittel und das Leben um den Stromverbrauch herum zu organisieren ist sicher nicht praktikabel.

Mir ist nicht so ganz klar, welches Ziel Du mit dem Stil der Diskussion erreichen moechtest, mir deucht nur, dass es ein destruktives Ziel ist. Fakt ist, dass es diese intelligenten Kuehlanlagen gibt und Fakt ist auch, dass sie erhebliches Einsparpotential aufzeigen. Natuerlich wird das in deinem eigenen Portemonnaie nicht so goldig aussehen, eher kupferfarben, aber die Menge macht es - und darum geht's!

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