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Stvo-Novelle 2020


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353 Antworten in diesem Thema

#1 Bluey

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Geschrieben 30 April 2020 - 14:50

Die StVO-Novelle 2020 wurde ja schon angesprochen. Wer sich an einer Contra-Petition beteiligen möchte, kann dies hier tun. Mir persönlich gehen die Änderungen eindeutig zu weit und werden mMn nicht zu mehr Verkehrssicherheit führen.


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Gruß .......... Bluey

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#2 frankenwaelder

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Geschrieben 01 Mai 2020 - 06:28

Mich persönlich stört an der Regelung vermutlich dasselbe wie viele andere hier im RF: 50 erlaubt, man fährt Tacho 55 und übersieht das einmalig beschilderte Streckenverbot :30: (schönes Beispiel beim Gegenblitz: http://gegenblitz.de...b5c1a/d000.html) - zack, Fahrverbot.

Ich persönlich mache ab jetzt einen großen Bogen um WÜ, an dieser Stelle wird künftig sicher noch häufiger für "Verkehrssicherheit", pardon, Lärmschutz gesorgt.

Wieso hat man nicht gleichzeitig mit der Verschärfung der BKatV eine Vorschrift geschaffen, dass Geschwindigkeitsmessungen nur nach bspw. *zwei* Schildern bzw. Schilderpaaren durchgeführt werden dürfen oder dass bei spärlicher Beschilderung Geschwindigkeitsmarkierungen auf der Fahrbahn zwingend vorhanden sein müssen? Dann gäbe es jedenfalls kaum noch Unachtsamkeitsfahrverbote.
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#3 Zöllner

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Geschrieben 01 Mai 2020 - 09:34

Mich persönlich stört an der Regelung vermutlich dasselbe wie viele andere hier im RF: 50 erlaubt, man fährt Tacho 55 und übersieht das einmalig beschilderte Streckenverbot :30: (schönes Beispiel beim Gegenblitz: http://gegenblitz.de...b5c1a/d000.html) - zack, Fahrverbot.

Ich persönlich mache ab jetzt einen großen Bogen um WÜ, an dieser Stelle wird künftig sicher noch häufiger für "Verkehrssicherheit", pardon, Lärmschutz gesorgt.

Wieso hat man nicht gleichzeitig mit der Verschärfung der BKatV eine Vorschrift geschaffen, dass Geschwindigkeitsmessungen nur nach bspw. *zwei* Schildern bzw. Schilderpaaren durchgeführt werden dürfen oder dass bei spärlicher Beschilderung Geschwindigkeitsmarkierungen auf der Fahrbahn zwingend vorhanden sein müssen? Dann gäbe es jedenfalls kaum noch Unachtsamkeitsfahrverbote.

Leider brechen dann auch die Einnahmen ein. Obwohl die Verkehrssicherheit erhöht würde.



#4 frosch

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Geschrieben 01 Mai 2020 - 09:35

Gestern beim Besuch einer Kontrollstelle in Schwerin: Unsere :cop01: schwingen die Kelle jetzt ab brutto +12 (vorher 14). In einer  :z30: kamen von 14:30 bis 17:00 420 € in bar an Spenden zusammen. Zuzüglich Verwarngelder, die per Post rausgehen und die Bußgelder. Der Spitzenreiter war übrigens mit brutto 65 dabei.



#5 Zöllner

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Geschrieben 01 Mai 2020 - 15:37

Gerade stelle ich mir vor, es halten sich alle an die neue Verordnung. Dann wird flugs eine "Bußgeldumgehungsverordnung" geschaffen und alle bestraft, die keine Bußgelder zahlen..... :nixda:



#6 Bluey

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Geschrieben 01 Mai 2020 - 15:45

Gerade stelle ich mir vor, es halten sich alle an die neue Verordnung. Dann wird flugs eine "Bußgeldumgehungsverordnung" geschaffen und alle bestraft, die keine Bußgelder zahlen..... :nixda:

Nein, dann wird man das, was die Grünen schon seit langer Zeit fordern, einfach umsetzen und die Grenzen nach unten korrigieren (Link).


Gruß .......... Bluey

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#7 rth

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Geschrieben 01 Mai 2020 - 18:18

@Bluey, ist lange her, 1993 gab es eine hitzige Diskussion welche Straße Teil der neuen Tempo 30 Zone werden sollte in nur einem Stadtteil. (In allen anderen Stadtteilen hatte man die 30er Zone einvernehmlich festgelegt)

Gelöst hat den Streit der damalige Rechtsdezernent CDU) der Stadt mit dem Hinweis: Was soll der Streit, in spätestens 2 Jahren gibt es flächendeckend Tempo 30 in der ganzen Stadt.

 

Also, Abwarten und Tee trinken.


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#8 Bluey

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Geschrieben 01 Mai 2020 - 18:21

Also, Abwarten und Tee trinken.

Und sich diesem Irrsinn, der da abläuft, kommentarlos hingeben? Wüßte nicht warum.

Gruß .......... Bluey

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#9 rth

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Geschrieben 01 Mai 2020 - 21:00

@Bluey, noch immer sind die Bußgelder in  Deutschland verhältnismäßig gering. 
Ich fordere kein 30 innerorts, aber ich könnte damit leben.

Und ein generelles Limit 130 km/h auf BAB kommt sicherlich vorher.

 

Die Bußgelder in  Deutschland sind. Immer noch sehr. „preiswert“.


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#10 Heintz

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Geschrieben 01 Mai 2020 - 23:48

Der Titel Preis.- Leistungssieger bei Bagatellen ist jedenfalls weg und liegt jetzt bei der Organverfügung in Österreich, bei den mittleren Verstößen kommt man in Frankreich am günstigsten weg. Spätestens ab etwa +50 greift ja fast immer die Zusatzabzocke "Vorsatzverdoppelung", da waren schon die meisten Länder günstiger.

 

Darum gehts aber wohl eh nicht. Der Witz der temporäre FE Entzug für Bagatellen. Das ist in den umliegenden Ländern ab +40 oder gar erst ab +50 angesetzt. Man hat es sogar in einem Punkt geschafft die gestörte Schweiz, wo ja seit Jahren Hopfen und Malz verloren ist, zu überbieten. Ein Tempoverstoß auf Autobahnen führt dort nämlich erst ab großzügigen +31 zu einem FV :whistle:


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#11 Diplomat

Diplomat

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Geschrieben 01 Mai 2020 - 23:52

Die Bußgelder in  Deutschland sind. Immer noch sehr. „preiswert“.

 

Ja, und die Lebensmittelüberwachung bei uns ist auch vorbildlich. Ich kann dieses Geseier nicht mehr hören.

 

"Sehr preiswert" im Verhältnis zu welchem Staat konkret? Vielleicht Schweiz, wo das Durchschnittseinkommen etwa 70% höher als in D ist? Oder gleich Skandinavien?

 

Ich empfehle dir das Studium folgender Tabelle: https://de.wikipedia...mögen_pro_Kopf

 

Hier bitte am Median-Vermögen orientieren, dann nachdenken, Bußgelder neu bewerten und erkennen, was tatsächlich Phase ist.

 

Weiterhin könnte man eruieren, welcher Staat, außer Merkelland, auf die Idee kommt für 26 drüber auf Autobahnen Fahrverbote zu verhängen.


Politik ist die überflüssigste menschliche Gestaltungsform. Politik war und ist ein Fluch des menschlichen Daseins.

Es ist schwer, einen Menschen dazu zu bringen, etwas zu verstehen, wenn sein Einkommen davon abhängt, es nicht zu verstehen.

Every day they take away a little more of your freedom. Take back some ! 


#12 Oberbayer

Oberbayer

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Geschrieben 02 Mai 2020 - 03:41

ich sehe die neue Regelung geteilt.

Einerseits finde ich Sie in einer 30 Zone sehr gut und bei innerorts erlaubte 50 finde ich es auch in Ordnung, aber spätestens bei erlaubten 60 oder baulich getrennter Fahrbahn sehe ich das als zu scharf.

Bestes Beispiel, man lässt das Auto in einer Geschwindigkeitsbegrenzung, warum auch immer diese besteht, umweltfreundlich ausrollen. So oder so bewegt man sich da einen gewissen Teil über dem Limit, aber mit der alten Regelung ging das zumindest entspannter.

 

Ich sehe dies eher als einen witzlosen Versuch den ,,Posern'' her zu werden.

Mir sind ehrlich gesagt die Poser scheiß egal, solange Sie mich stören, aber man geht ja immer auf harmlosen Leute los. Was interessiert es mich, ob das Fahrwerk in seinem Golf 4 bis zum Anschlag tief ist und LED Standlichter(!) drin sind. Die wirklich nervigen mit Auspuffgeballer fahren ganz legal und schwer greifbar durch die Gegend und die lassen sich auch durch die neue Regelung nicht aufhalten. Genau diese Leute höre ich aber am Samstag um halb drei morgens wenn ich Sommer die Fenster offen habe :angry2:  .

Ganz ehrlich, da fehlt es jedoch auch an legalen Möglichkeiten. Eine Rennstrecke in der Nähe von München? Der Salzburgring, aber stinklangweilig mit effektiv zwei Kurven und einer Schikane, zweimal anbremsen und sonst stehen lassen. Viertelmeile? Landshut und das selten und mit strengen Platz regeln. Einmal ein burn out und man fliegt sofort vom Gelände :abwarten:  . Wo ist die Polizei am strengsten? An der Allguth am Heizkraftwerk Nord, wo links und rechts NICHTS! ist und die ruhig ballern können. Nein, dort ist was zu holen, drei Streifenwagen und niemand man großräumig weg, stattdessen verschiebt man dies so in die Stadt. Der Lärm stört mich gar nicht, wenn man sich nicht künstlich aufregt, gewöhnt  man sich dran, aber sicher ist das nicht.

Mit Prohibition hat ja auch nicht funktioniert in den USA. Stattdessen das Ganze in geregelte Bahnen leiten, da haben doch Alle was davon. #

 

übrigens einen guten Morgen



#13 Bluey

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Geschrieben 02 Mai 2020 - 08:11

@Bluey, noch immer sind die Bußgelder in  Deutschland verhältnismäßig gering. 
Ich fordere kein 30 innerorts, aber ich könnte damit leben.

Und ein generelles Limit 130 km/h auf BAB kommt sicherlich vorher.

Es geht mir weniger um die Anhebung der Bußgelder als vielmehr um die drastische Herabsenkung der Fahrverbotsgrenze.

 

Flächendeckend 30 igO wäre nahezu Stillstand und für mich inakzeptabel. Genauso wie ein generelles Limit auf den BABen.


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Gruß .......... Bluey

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#14 rth

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Geschrieben 02 Mai 2020 - 08:53

@Bluey, die einen treffen Bußgelder hart, andere zahlen die Bußgelder aus der Portokasse.

Fahrverbote treffen — sehr — viele gleich. Selbst Reiche haben keine Lust auf einen (Zwangs) Fahrer.


Stoppt den Raserirrsinn – schützt Mücken und Fliegen!

#15 Bluey

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Geschrieben 02 Mai 2020 - 15:24

@Bluey, die einen treffen Bußgelder hart, andere zahlen die Bußgelder aus der Portokasse.

Fahrverbote treffen — sehr — viele gleich. Selbst Reiche haben keine Lust auf einen (Zwangs) Fahrer.

Die wenigsten zahlen die Bußgelder mal eben so aus der Portokasse. Und die, die das können, erreicht man mit den neuen Regeln auch nicht.

Fahrverbote treffen auch nur die insbesondere, die sich niemanden leisten können (zeitlich / finanziell), der sie über mindestens einen Monat durch die Gegend kutschiert.

 

Die Anwälte wird's freuen, denn die bekommen garantiert zukünftig deutlich mehr zu tun. Und die Rechtschutzversicherer werden wahrscheinlich auch teurer, weil noch mehr Leute vor Gericht ziehen. Die Gerichte wiederum werden noch mehr als ohnehin schon mit Owi-Verfahren beschäftigt. Ob's das alles wirklich wert ist bzw. Sinn macht.... ich hab da so meine Zweifel.


Gruß .......... Bluey

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#16 Sobbel

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Geschrieben 02 Mai 2020 - 15:53

Moin Moin

 

 

 

50 erlaubt, man fährt Tacho 55

Finde deinen Fehler.

 

 

Wer die gegebenen (aber unnötigen) Toleranzen usw. schon von vornherein ausschöpft, darf sich nicht wundern, wenns am Ende eng wird und man irgendwann dicke Backen macht.

Fahr doch Tacho 50 und du musst dann "nur" wegen 17 zuviel (es wird eher noch weniger sein) zahlen bei dem übersehenen 30er Schild.

Übrigens musste man auch schon vor dieser Novelle bei einem übersehenen Schild die Pappe abgeben, wenn die Umstände es hergaben.

Blindheit (eigentlich ist es ja Ignoranz) gab es schon vorher -igO und auch agO.

 

Ich habs an anderer Stelle schon gesagt:

Die Begrenzungsschilder, die überdeutlich in Warnrot, oft auch beidseitig, am Strassenrand stehen "übersieht" fast jeder.

Aber die Aufhebungsschilder, die in unscheinbaren Grau und leicht übersehbar an der Strasse stehen, sieht jeder - ab da ist wieder freies Gasen angesagt.

Die Ignoranten sollten mal ihre Wahrnehmung ändern, dann bräuchten sie später vor Gericht nicht so jammern.

 

Eine Absenkung der Grenzen beim FV ist schon richtig - auch eine deutliche Erhöhung der Bußgelder musste sein.

Trotzdem find ich 21 igo und 26 agO für ein FV schon heftig.

Ich bin aber auch davon überzeugt, dass es leicht machbar ist, auch weiterhin viele Jahre ohne FV zu fahren.

 

 

Wieso hat man nicht gleichzeitig mit der Verschärfung der BKatV eine Vorschrift geschaffen, dass Geschwindigkeitsmessungen nur nach bspw. *zwei* Schildern bzw. Schilderpaaren durchgeführt werden dürfen 

Wir haben eine Messstelle auf einer BAB, wo wir nach 7 (sieben)  solcher   :80:  Schilderpaare messen.

Was glaubst du, wieviel Fahrverbote da trotzdem noch durchfahren?

 

Wie oft sollte ich denn deiner Meinung nach auf deine Frau einstechen dürfen, bis verfolgt wird?  

Drei - vier mal ?

Verboten ist ja schon einmal - aber das könnte ja straffrei bleiben.

bei spärlicher Beschilderung Geschwindigkeitsmarkierungen auf der Fahrbahn zwingend vorhanden sein müssen?

Vielleicht wär sie es auch selber schuld - steht ja nicht drauf "bitte nicht anstechen"

 

 

Gruß


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Mal etwas von Goethe:

"Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, in der sie gelten."
"Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen."
"Wenn man alle Gesetze studieren sollte, so hätte man gar keine Zeit, sie zu übertreten."
"Es gibt viele Menschen, die sich einbilden, was sie erfahren, verstünden sie auch."

#17 rth

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Geschrieben 02 Mai 2020 - 16:05

 

@Bluey, die einen treffen Bußgelder hart, andere zahlen die Bußgelder aus der Portokasse.

Fahrverbote treffen — sehr — viele gleich. Selbst Reiche haben keine Lust auf einen (Zwangs) Fahrer.

Die wenigsten zahlen die Bußgelder mal eben so aus der Portokasse. Und die, die das können, erreicht man mit den neuen Regeln auch nicht.

Fahrverbote treffen auch nur die insbesondere, die sich niemanden leisten können (zeitlich / finanziell), der sie über mindestens einen Monat durch die Gegend kutschiert.

Ach Bluey, 80 Euro kostet ein nettes Abendessen zu zweit.

Damit kannst du einen Studenten erschrecken, aber der fürchtet in der Regel nicht den Führerscheinentzug. Er hat ja zwangsweise ein Semesterticket.
 

PS. Rechtsanwälte wollen auch leben. 
 


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#18 Bluey

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Geschrieben 02 Mai 2020 - 16:15

Finde deinen Fehler.

Najaaa.... mal unter uns Klosterbrüdern: wenn ich igO nach Tacho 55 km/h fahre, ziehe ich eine ziemlich lange Schlange hinter mir her. Effektiv fahre ich da ja gerade einmal (je nach Fahrzeug) 50 bis vllt 53 km/h. Meinst Du wirklich, daß diese 0 bis 3 km/h den Kohl fett machen bzw. viel für die Verkehrssicherheit bringen?
Bei nach Tacho 50 ist man ja schon ein Verkehrshindernis und die netten Geschwindigkeitstafeln zeigen ca. 47 km/h an. Natürlich ist man damit auf der sicheren Seite. Aber findest Du das nicht vielleicht auch ein klein wenig überzogen?
 

Übrigens musste man auch schon vor dieser Novelle bei einem übersehenen Schild die Pappe abgeben, wenn die Umstände es hergaben.

Stimmt. Aber da war man denn doch deutlich schneller unterwegs.

Eine Absenkung der Grenzen beim FV ist schon richtig - auch eine deutliche Erhöhung der Bußgelder musste sein.

Warum? Obwohl die Unfallzahlen im Laufe der Jahre immer weiter zurück gingen? Vor allem die VU mit Toten! Und obwohl das allgemeine Geschwindigkeitsniveau im Laufe der Jahre auch deutlich nach unten sackte?

Ich kann diese aus meiner Sicht drastische Verschärfung nicht nachvollziehen. Ich würde es ja verstehen, wenn die Unfallzahlen und die Geschwindigkeitsmessungen das begründen könnten. Aber genau das ist ja offensichtlich nicht der Fall, andernfalls hätte man sicherlich darüber etwas lesen können.

Trotzdem find ich 21 igo und 26 agO für ein FV schon heftig.

Genauso ist es!

Ich bin aber auch davon überzeugt, dass es leicht machbar ist, auch weiterhin viele Jahre ohne FV zu fahren.

Wenn man sich sklavisch an :50: etc. hält, sicherlich. Nur hat man dann künftig noch mehr Nasen vor sich her gurken, die zudem bei jeder Sonnenblendung u.U. den Anker werfen, weil sie einen Blitzer vermuten und obwohl sie nicht zu schnell fahren. Solche gab's ja bislang schon, nur glücklicherweise nicht sooo viele.
 
 

Wir haben eine Messstelle auf einer BAB, wo wir nach 7 (sieben)  solcher   :80:  Schilderpaare messen.
Was glaubst du, wieviel Fahrverbote da trotzdem noch durchfahren?

Ich glaube Dir das gerne. Und in diesen Fällen - auch unterhalb der FV-Grenze - hätte ich generell Vorsatz unterstellt, da IMHO niemand 7 Schilder übersehen kann.


Ausbaden dürfen letztlich WIR diesen Unsinn. Jedenfalls diejenigen von uns, die nach den Messungen die Leute gleich anhalten und ihnen erklären dürfen, was jetzt auf sie zukommen wird.

Man muß sich mal überlegen: wenn ich bislang an einer Meßstelle im Schnitt bei 100 effektiven Messungen ca. ein Drittel bis max. die Hälfte im 1. oder 2. Anzeigenbereich hatte (igO), oftmals aber kein Fahrverbot, so wären es jetzt locker 30 bis 50 Fahrverbote!
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Gruß .......... Bluey

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#19 Bluey

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Geschrieben 02 Mai 2020 - 16:17

Ach Bluey, 80 Euro kostet ein nettes Abendessen zu zweit.

Wenn Dir das Geld soooo locker sitzt, daß Dich 80 Euro nicht jucken.... mich ärgern schon 35 Euro, 80 Euro erst recht. Wobei es ja keine 80, sondern inkl. der Gebühren knapp 110 Euro wären.

Da wir hier recht viel lasern, erlebe ich ja auch die Reaktionen der Leute. Die mit Abstand meisten Leute scheint es ebenso wie mich zu ärgern, darf man ihren Reaktionen glauben.

Gruß .......... Bluey

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#20 rth

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Geschrieben 02 Mai 2020 - 16:38

@Bluey, wenn du die Leute vor Ort anhältst, sie Ansprichst glaube ich dir dieses Verhalten sofort. Aber das ist die seltene Ausnahme.

Ich gehe von einem kommunalen Blitzer oder gar Blitzanhänger aus, „Untat“ vor Wochen, Anhörungsbogen in den Papierkorb, jetzt Bußgeldbescheid mit Zahlkarte. Fotoüberweisung und sofort abharken.

Ort der „Untat“ unbekannt. 


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#21 DLB80

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Geschrieben 02 Mai 2020 - 16:50

Die Petition und auch die empörten Reaktionen an verschiedenen anderen Stellen zeigen, dass die niedrigen Strafen in Deutschland bei vielen zu einer Art Gewohnheitsrecht auf Geschwindigkeitsverstöße geführt haben.

Von daher halte ich die erhöhten Sanktionen für ein richtiges Signal und auch für verhältnismäßig – es ist auch weiterhin ein deutlicher und wahrnehmbarer Verstoß nötig, bevor Fahrverbote oder Punkte anfallen.  


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#22 Sobbel

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Geschrieben 02 Mai 2020 - 16:51

Moin Moin

 

 

Meinst Du wirklich, daß diese 0 bis 3 km/h den Kohl fett machen bzw. viel für die Verkehrssicherheit bringen?

Die machen den Kohl dann fett, wenn du ein  :30: übersiehst/ignorierst.

Finde in meinem Beitrag das Wort "Verkehrssicherheit" - es ging um die Vermeidung der Fahrverbote als jemand sagte er führe igo Tacho 55.

 

 

Natürlich ist man damit auf der sicheren Seite. 

Geht doch.

 

 

Warum? Obwohl die Unfallzahlen im Laufe der Jahre immer weiter zurück gingen? 

Finde in meinem Beitrag das Wort "Unfallzahlen".

Die Übertretungen (VG und Bußgelder) blieben aber enorm hoch.

Die Ignoranz ggü. den Schildern ist enorm - das wird als Kavaliersdelikt betrachtet.

Wir haben auch rückläufige Drogentote.

Sollten wir deshalb die Bekämpfung der Drogenkriminalität brach liegen lassen.

 

 

Wenn man sich sklavisch an :50: etc. hält, sicherlich. 

Mir liegt was an meiner Pappe.

Die Nichtsklaven, also die Ignoranten, sollen doch dann nicht so rumheulen wie kleine Mädchen mit aufgeschlagenem Knie und kaputter Strumpfhose.

Insbesondere dann nicht, wenn schon mit Mehrwertsteuer igO rumgefahren wird.

 

 

 hätte ich generell Vorsatz unterstellt, da IMHO niemand 7 Schilder übersehen kann.

Das macht die dort zuständige Bußgeldstelle und das AG auch.

 

 

Ausbaden dürfen letztlich WIR diesen Unsinn. Jedenfalls diejenigen von uns, die nach den Messungen die Leute gleich anhalten und ihnen erklären dürfen, was jetzt auf sie zukommen wird.

Die Einschreitegrenzen können doch liegen wo sie wollen - es wird immer gemeckert.

Aber das ist doch das Salz in der suppe - dafür bin ich Polizist

Ich geb denen immer den Tipp sich schriftlich mit einer Beschwerde an den Verkehrsminister zu wenden.

 

 

Man muß sich mal überlegen: wenn ich bislang an einer Meßstelle im Schnitt bei 100 effektiven Messungen ca. ein Drittel bis max. die Hälfte im 1. oder 2. Anzeigenbereich hatte (igO), oftmals aber kein Fahrverbot, so wären es jetzt locker 30 bis 50 Fahrverbote!

Das bringt so eine Reduzierung der Toleranzgrenzen so mit sich.

 

 

Gruß


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#23 Biber

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Geschrieben 02 Mai 2020 - 21:54

Es geht mir weniger um die Anhebung der Bußgelder als vielmehr um die drastische Herabsenkung der Fahrverbotsgrenze.

Drastisch ist völlig überzogen. Betroffen dürften im wesentlichen nur die Leute sein, für die die bisherigen Geldstrafen nicht abschreckend genug waren und die sich jetzt nicht umstellen wollen. Da die Kontrolldichte nicht zunehmen wird, dürfte deren Zahl vergleichsweise gering sein.
 

Flächendeckend 30 igO wäre nahezu Stillstand und für mich inakzeptabel. Genauso wie ein generelles Limit auf den BABen.

Fächendeckend :30: wird es nicht geben. :130: auf Autobahnen schon. Du wirst damit leben lernen.
 

Najaaa.... mal unter uns Klosterbrüdern: wenn ich igO nach Tacho 55 km/h fahre, ziehe ich eine ziemlich lange Schlange hinter mir her. Effektiv fahre ich da ja gerade einmal (je nach Fahrzeug) 50 bis vllt 53 km/h.

Und? Wo ist jetzt das Problem? Muß der Vordere sich Gedanken darum machen, daß der oder die hinter ihm nicht die zulässige Geschwindigkeit übertreten können, weil er sich daran hält?
 

Meinst Du wirklich, daß diese 0 bis 3 km/h den Kohl fett machen bzw. viel für die Verkehrssicherheit bringen?

Welcher Wert macht denn den Kohl fett bzw. bringt viel für die Verkehrssicherheit?
 

Ausbaden dürfen letztlich WIR diesen Unsinn. Jedenfalls diejenigen von uns, die nach den Messungen die Leute gleich anhalten und ihnen erklären dürfen, was jetzt auf sie zukommen wird.

Augen auf bei der Berufswahl. Ich nehme an, auch bei der Polizei kann man seine Versetzung beantragen.
 

(...)

(...)

Zustimmung.

Ich habe das schon mal geschrieben: ein nicht unerheblicher Teil deutscher Autofahrer Verkehrsteilnehmer ist der festen Überzeugung, sie hätten das Recht auf kostengünstiges und ansonsten folgenloses Übertreten der Verkehrsregeln. Wenn der Staat jetzt endlich etwas gegen diese Überzeugung unternimmt, ist das ausgesprochen begrüßenswert.


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Diskutiere nie mit einem Idioten. Erst zieht er Dich auf sein Niveau herunter und dann schlägt er Dich mit Erfahrung. (G.B. Shaw)

 

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#24 m3_

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Geschrieben 03 Mai 2020 - 08:12

Die Petition und auch die empörten Reaktionen an verschiedenen anderen Stellen zeigen, dass die niedrigen Strafen in Deutschland bei vielen zu einer Art Gewohnheitsrecht auf Geschwindigkeitsverstöße geführt haben.

Von daher halte ich die erhöhten Sanktionen für ein richtiges Signal und auch für verhältnismäßig – es ist auch weiterhin ein deutlicher und wahrnehmbarer Verstoß nötig, bevor Fahrverbote oder Punkte anfallen.

@dlb80: Du hast es noch nicht geschnallt. Der Staat produziert unnötig und künstlich Regelbrecher. Es ist ein Angriff auf die große "Mittelschicht"! Es werden massig auch sogenannte Regeleinhalter, der sogenannte Norm-/Durchschnittsbürger/-VT sowie auch Gutmenschen in diese Führerscheinfalle reintappen. Ein mitttlerer Verstoß wird nun kriminalisiert. Du kennst ja das Sprichwort: "Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein".

:nolimit:


"Regeln setzen ein, wo die Intelligenz aufhört"

"Die Autobahn ist schließlich nicht für eine Geschwindigkeit von nur 80 oder 100 km/h gemacht", Landesverkehrsminister Otto Ebnet.

"§2, schonmal gehört?" Autobahnpolizistin Patrizia Kaiser zu einem Linksschleicher

#25 m3_

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Geschrieben 03 Mai 2020 - 08:17

Das bringt so eine Reduzierung der Toleranzgrenzen so mit sich.

@sobbel: Stimmt, nun kann sich @bluey endlich tatsächlich rühmen, bei jeder Meßreihe mit dem Handlasermeßgerät ist mindestens ein FV dabei :whistle: .

 

Aber das ist doch das Salz in der suppe - dafür bin ich Polizist

Ich geb denen immer den Tipp sich schriftlich mit einer Beschwerde an den Verkehrsminister zu wenden.

Klar, der Cop ist immer nur ein Befehlsausführer (ohne Hirn). Beschwerden einfach an den Führer :wand: . Und beim Einstellungstest wurdet ihr mit Salz für eine schmackhafte Suppe geködert? Ohje....

:nolimit:


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#26 Sobbel

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Geschrieben 03 Mai 2020 - 08:46

Moin Moin

 

 

Der Staat produziert unnötig und künstlich Regelbrecher.

Falsch.

Die Regeln wurden bei Geschwindigkeit ja nicht verändert. Guck mal in § 3 StVO

 

 

Es werden massig auch sogenannte Regeleinhalter, der sogenannte Norm-/Durchschnittsbürger/-VT sowie auch Gutmenschen in diese Führerscheinfalle reintappen.

Warum sollten sie?

Diese Personengruppe sieht und beachtet die Schilder - die werden auch zukünftig gesehen und beachtet.

Die Regeln haben sich auch für diese Personen nicht geändert.

 

 

Wer igO Tacho 50 fährt und im 30er Bereich geblitzt wird, dem wird am Ende etwa 15 zuviel vorgeworfen.

Dafür sorgt die Tachovoreilung und die Toleranz.

Das ist FS mäßig folgenlos und zahlbar.

Wer dagegen vorgehen möchte, dürfte sogar vor dem Richter milde erwarten können.

Man kann ja argumentieren und belegen dass man die igO erlaubten 50 gefahren ist.

 

Diesen Bonus kann der Mehrwertsteuer 55 (bei 30) Raser nicht erwarten.

Da wird ein Wert um 21 zuviel übrig bleiben - da wird hoch gepokert.

Dieser Raser müßte ja kleinlaut zugeben, schon diese 50 igO mißachtet zu haben und das wird einem Richter eher nicht gefallen.

Dieser Fahrer darf gerne Bange wegen einem FV haben - das ist mit heisser Nadel gestrickt.

 

 

 

Gruß


Mal etwas von Goethe:

"Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, in der sie gelten."
"Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen."
"Wenn man alle Gesetze studieren sollte, so hätte man gar keine Zeit, sie zu übertreten."
"Es gibt viele Menschen, die sich einbilden, was sie erfahren, verstünden sie auch."

#27 Sobbel

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Geschrieben 03 Mai 2020 - 08:52

Klar, der Cop ist immer nur ein Befehlsausführer (ohne Hirn). 

Apropos ohne Hirn.

Der Cop ist Teil der Exekutive und führt daher die Gesetze aus.

Wenn der Cop Gesetze ändern will, muss er zur Legislative.

Das ist aber ein anderer Zweig unseres Staatsgebildes.

Der Cop darf und muss remonstrieren, wenn rechtswidrige Handlungen gefordert werden.

Befehle seh ich auf weiter Flur nicht.

 

Bin auch zukünftig gerne bereit dir etwas beizubringen und so deinen  leeren Raum zu füllen.

 

 

Gruß


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#28 wolle63

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Geschrieben 03 Mai 2020 - 09:08


Wer igO Tacho 50 fährt und im 30er Bereich geblitzt wird, dem wird am Ende etwa 15 zuviel vorgeworfen.
Dafür sorgt die Tachovoreilung und die Toleranz.

Mööööp, falsch!
Wenn ich mit meinen beiden Hyundai Tacho 50 Fahre, dann sind es real 48 bis 49 (mehrfach verglichen, sowohl mit einem GPS als auch mit diesen lustigen "Sie fahren XXXkm/h"-Kästen). Damit bin ich bei "Strich 50" nach Abzug der Toleranz ggf. schon 16km/h zu schnell, was ordentlich teuer ist. Fahre ich dagegen Tacho 55, bin ich entweder haarscharf unterhalb des Fahrverbots oder eben drin. Und wenn man dann einen so "verständnisvollen" Richter hat, wie Du es als Cop bist, dann gute Nacht.....

Grüße
Wolle

#29 Sobbel

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Geschrieben 03 Mai 2020 - 15:21

Moin Moin

 

 

Damit bin ich bei "Strich 50" nach Abzug der Toleranz ggf. schon 16km/h zu schnell

guckst du hier:

 

 dem wird am Ende etwa 15 zuviel vorgeworfen

verstehst du.

Etwa bedeutet soviel wie ungefähr oder circa. - ich hab das mit Absicht so formuliert, weil ich mit so Einwänden wie deinem gerechnet hab und wegen einem Km nicht diskutieren möchte.

Dieser eine Kilometer mehr kostet zwar 20 Euro mehr - ist aber immer noch kein Fahrverbot.

Also etwa (da ist es wieder) so viel wie eine Flasche 7-jähriger Havanna Club oder 3 Schachteln Kippen.

Du darfst auch Tacho 49 fahren. 

 

 

... schon 16km/h zu schnell, was ordentlich teuer ist. Fahre ich dagegen Tacho 55, bin ich ...

...noch teurer unterwegs und mit der latenten Gefahr eines FV.

 

Du kannst natürlich gerne diese Tacho 55 fahren - das ist mir völlig Latte (kostet übrigens nur 10 Euro mehr - quasi ein Schnäppchen für 21 zuviel).

Liegt doch bei deiner Intelligenz, ob du das Bußgeld für die Tacho 50/49 zahlst bei erlaubten 30 oder ob du mit den Tacho 55 das FV mit noch bischen mehr Bußgeld in Kauf nimmst.

Es ist der Nervenkitzel richtig? Bist ein Adrenalinjunkie was?

Du siehst den Blitz und hast dann etwa (da ist es ja schon wieder) zwei Wochen Adrenalin bis Oberkante Unterlippe bis der erlösende gelbe Brief kommt.

 

Jeder ist seines Glückes Schmied - nur heul nicht rum hinterher wenn du wegen einem Km (ist ja nicht richtig, sind ja 21) im FV bist. 

Da ändert auch (hoffentlich) ein Richter nix dran. Das Absehen vom FV muß nämlich vor der StA bestand haben. 

 

 

 Und wenn man dann einen so "verständnisvollen" Richter hat, wie Du es als Cop bist, dann gute Nacht.....

 

Das hat mit einem verständnisvollen Cop nichts zu tun.

Die Cops legen die Bußgelder nicht fest.

 

 

Gruß


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#30 wolle63

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Geschrieben 03 Mai 2020 - 16:21

Hi,

sag mal, bist Du so (sorry) doof oder tust Du nur so?
Es geht nicht darum dass ich Tacho 55 bei erlaubten 30 fahre (mache ich für gewöhnlich nicht, habe ich auch nicht geschrieben), sondern darum, dass das 30er Schild übersehen wurde und man/ich der Meinung ist/bin, dass 50 erlaubt sind! Da ist man mit Tacho 55 eben schon im Fahrverbot.
Und selbst mit Tacho 50 ist es eben nochmal 10 Euro teurer als von Dir geschrieben. Da reißt es das "circa" auch nicht raus. Die Grenze ist nämlich exakt bei 15 drüber und nicht bei circa 15 drüber.
Aber das willst Du ja offensichtlich nicht begreifen, sondern schreibst lieber Dummtüch und unterstellst irgendwelche Dinge (Adrenalinjunkie und so).

Grüße
Wolle

#31 Diplomat

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Geschrieben 03 Mai 2020 - 17:39

 

Dieser eine Kilometer mehr kostet zwar 20 Euro mehr - ist aber immer noch kein Fahrverbot.

 

Nein. Dieser eine Kilometer kostet 48,50 Euro mehr.

 

Der Grund ist, bei allem im Bußgeldbereich ist keine Verwarnung mehr möglich, somit wird auch Bearbeitungs- und Zustellgebühr fällig.

Clever, gell? 


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#32 Sobbel

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Geschrieben 05 Mai 2020 - 06:46

Moin Moin

 

 

sag mal, bist Du so (sorry) doof oder tust Du nur so?

Ich musste ja auf dein Niveau runter.

 

 

Es geht nicht darum dass ich Tacho 55 bei erlaubten 30 fahre

Nicht?

Das liest sich hier ganz anders:

Fahre ich dagegen Tacho 55, bin ich entweder haarscharf unterhalb des Fahrverbots oder eben drin. 

Du warst übrigens nicht der Einzige der in diesem Thread wegen 55 bei 30 rum gejammert hat wegen der Option auf ein FV.

Aber das rechne ich nicht nochmal vor.

 

 

Und selbst mit Tacho 50 ist es eben nochmal 10 Euro teurer als von Dir geschrieben. 

Was?

Ich hab die Differenz von 15 zu 16 zu schnell erwähnt (20 Euro)

Dann hab ich den Sprung vom höchsten Verwarnungsgeld zum Bußgeld mit FV erwähnt (10 Euro mehr)

 

 

Da reißt es das "circa" auch nicht raus. Die Grenze ist nämlich exakt bei 15 drüber und nicht bei circa 15 drüber.

Das "etwa" oder "cirka" bezog sich nicht auf die Zahlgrenzen, sondern wo man bei unterschiedlichen Tachometeranzeigen landet.

Der eine Fahrer landet bei tachomäßigen gefahrenen 50 km/h  bei 15 km/h zuviel und ein anderer mit einem anderen Fahrzeug bei 16 km/h zuviel (bei erlaubten 30)

Das hatte ich auch begründet - guckst du:

Dafür sorgt die Tachovoreilung...

Falls das für dich nicht zu verstehen war - sorry.

Ich werde mir Mühe geben mein Niveau weiter anzupassen.

 

 

 

 Dieser eine Kilometer kostet 48,50 Euro mehr.

Bisher war in diesem Thread von der Gebühr nicht die Rede - nur von VG und Bußgeldern.

Insofern hatte ich keine Veranlassung darauf einzugehen. 

 

Der Sprung vom VG zum Bußgeld hatte diesen Bonus auch schon vor der Novellierung der StVO.

 

 

...bei allem im Bußgeldbereich ist keine Verwarnung mehr möglich..

 

Genau.

Sonst hieße das ja Verwarnung.

 

 

Gruß


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#33 Diplomat

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Geschrieben 05 Mai 2020 - 07:26

Ja, aber der "Sprung zum Bußgeld" ist jetzt nunmal deutlich früher.

 

Wenn du schreibst "kostet ungefähr 20 Euro mehr", ist das eben einfach nicht richtig. "Kostet" beeinhaltet schliesslich auch alle "Nebengebühren".

 

Genauso falsch ist das von anderen weiterhin gebetsmühlenartige vorgetragene "Verwarungs-Bußgelder sind in Deutschland weiterhin sehr preiswert".

 

16km/h drüber knapp 100.- Euro sind, egal welchen Vergleich man anlegt, alles andere als "preiswert".

 

Auch im Bußgeldbereich werden schnell astronomische Summen fällig, sobald man

"Vorsatz" und "beharrliche Pflichtverletzung" zieht, aber wem sag ich das.

Wenn das dann alles noch nicht reicht, tackert man dem Deliquenten einfach eine Straftat "Rennen" ans Bein, garniert mit MPU Auflage.

 

Vielleicht sind ja die Ideologen irgendwann zufrieden, wenn sie die Deutschen Autofahrer zur Hälfte "entwaffnet" (Fahrverbot oder FS-Entzug) und die andere Hälfte zu schleichenden Verkehrslemmingen "erzogen" haben.

 

Aber zufriedene Ideologen sind ja schließlich auch was wert.


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#34 SilverBanditS

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Geschrieben 05 Mai 2020 - 09:12

 

Warum? Obwohl die Unfallzahlen im Laufe der Jahre immer weiter zurück gingen?

Finde in meinem Beitrag das Wort "Unfallzahlen".
Die Übertretungen (VG und Bußgelder) blieben aber enorm hoch.
Die Ignoranz ggü. den Schildern ist enorm - das wird als Kavaliersdelikt betrachtet.

 

...wenn trotz sinkender Unfallzahlen und entsprechender Opfer die Zahl der "Übertretungen ... enorm hoch" ist/bleibt, dann impliziert das doch, dass die platzierten Limits an vielen Stellen unverhältnismäßig niedrig gesetzt wurden. 

Der wohl weit überwiegende Teil der geahndeten Überschreitungen dürfte nicht bei 50 igO oder 100 agO auf Landstraßen sondern in den vielen deutlich darunter limitierten Bereichen festgestellt werden. 

 

Wenn die örtlichen Behörden die in der StVO definierten Limits igO/agO überwiegend ideologisch bedingt "unterwandern", dann werden die "Übertretungen" auch weiterhin hoch bleiben. Und vor allem werden sie auch an den Stellen schneller missachtet, wo es dann wirklich mal drauf ankäme (Schulen/Kitas/Krankenhäuser/Altenheime).

Wer aber Hauptverkehrsstraßen in Großstädten aus rein ideologischen Gründen zu Tempo-30-Zonen degradiert oder Landstraßen wegen geringster Kurven auf 80 oder gar 60 limitiert, der kann sich seiner Einnahmen gewiss sein. Einen Einfluss auf die Verkehrssicherheit haben diese Maßnahmen wohl eher weniger, wie Du Deiner eigenen Feststellung ja entnehmen kannst.

 

Nicht umsonst deklariert der Chef vom Autoclub Mobil in Deutschland die Nevelle als "Führerschein-Vernichtungsmaschine"... 

 

https://www.focus.de...d_11928968.html

 

...zu Recht!

 

 

Wir haben auch rückläufige Drogentote.
Sollten wir deshalb die Bekämpfung der Drogenkriminalität brach liegen lassen.

...dann geh' mal in Berlin in den "Görli". Da kannst Du leibhaftig erfahren, wo RRG die Prioritäten setzt. Während Drogendealern ungestörtes "Arbeiten" eingeräumt wird, wird die Masse wegen Nichtigkeiten drangsaliert - und am Ende sogar kriminalisiert, da der FS-Entzug ja durchaus auch bei Kriminalität außerhalb der StVO als wirksame Strafe eingesetzt wird.

Klar, ist Fahrverbot nicht gleich FS-Entzug. Aber eine gewisse Nähe ist für den Betroffenen auf jeden Fall zu spüren.

 

Aber klar, um Verhältnismäßigkeit und Angemessenheit von Regelungen und Maßnahmen geht es hier ja schon lange nicht mehr - wie man an anderer exponierter Stelle seit Wochen sehen kann.


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Gruß
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"Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben."

André Gide (frz. Schriftstelle, 1869 - 1951)


#35 m3_

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Geschrieben 06 Mai 2020 - 09:38

Falsch.

Die Regeln wurden bei Geschwindigkeit ja nicht verändert. Guck mal in § 3 StVO

@sobbel: Es ging um Fahrverbotsregelbrecher. 99% der VT wollen kein Fahrverbot und halten sich mit Sicherheitsluft an die bisherige Fahrverbotsregel/-Grenze (siehe die Überschreitungsstatistiken, Ausnahme natürlich sinnwidrige Limits mit unverforener Abocke = die sogenannte Mausefalle). Schön daß Du den § 3 StVO erwähnst, den predige ich seit Dekaden. Daß ich mir den mal angucken sollte, ist von Dir ein Fauxpas erster Klasse :lol:  :P .

 

Warum sollten sie?

Diese Personengruppe sieht und beachtet die Schilder - die werden auch zukünftig gesehen und beachtet.

 

Vermutest Du oder hast Du eine Statistik vorliegen, daß SPD'ler und Grüne nie geblitzt werden -_- ?

 

Der Cop darf und muss remonstrieren, wenn rechtswidrige Handlungen gefordert werden.

Befehle seh ich auf weiter Flur nicht.

 

Bin auch zukünftig gerne bereit dir etwas beizubringen und so deinen  leeren Raum zu füllen.

 

Gerne höre ich auch zukfünftig ergussartige Vorträge aus der Polizeigrundausbildung :yawn: , welche als selbstaufgebauter Schutzschirm zur daseinsberechtigten Abzocke legimitieren sollen. Es gibt leider immer wieder Cops mit Vakuum unter der Mütze, die bei jedem offensichtlich rechtswidrigen Scheix mitmachen und wenn die Rechtswidrigkeit dann bestätigt wird, dann kommt "ich war nur ein armer Tropf im System, ich konnte nichts machen, ich bin mitgelaufen, war nur ein ausführendes Opfer als verlängerter Arm, ich schalte bei meiner Tätigkeit eh das Hirn ab, Schild ist Schild, § ist §", usw. :doofwinkt: .

Gerne höre ich auch vollkommen verpeilte Ansichten von Cops. Schau, bei der von @bluey verlinkten Petition gibt es inzwischen über 100.000 klar-logisch-denkende Ansichten. Wie schätzt Du bei dieser Petition das Verhältnis der Unterschreibenden zwischen Wählergruppe 1 (schwarz-gelb-blau-orange-Nichtwähler) zu Wählergruppe 2 (rot-rot-grün) ein?

:nolimit:


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#36 Heintz

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Geschrieben 13 Mai 2020 - 20:04

Haberland rechnet mit 200.000 gefährdeten Jobs

https://www.bild.de/regional/muenchen/muenchen-aktuell/online-petition-politiker-will-neuen-bussgeldkatalog-kippen-70583440.bild.html

 

 

Wiesbaden mit knapp 200 FV in einer Kontrolle:

https://merkurist.de...e-verhaengt_gkw

 

Dorfpolente x5:

https://www.weser-ku...id,1913099.html



#37 rth

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Geschrieben 13 Mai 2020 - 21:40

Ich habe etwas gelernt: + Mehrwertsteuer wird gefährlich.


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#38 Zöllner

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Geschrieben 13 Mai 2020 - 22:03

Ich habe etwas gelernt: + Mehrwertsteuer wird gefährlich.

Noch nie wurde ich mit mehr als 16 km/h erwischt. Trotzdem darf man für sich nicht ausschließen, dass es irgendwann mal passiert, wenn man unaufmerksam war.

Was soll es, die Kassen sind bundesweit leer, und irgendwie und irgendwo wird jetzt ein letztes Mal eingesammelt.

Bevor den US- Finanzgenies alles in die Hände fällt.

We Are Screwed

#39 das Jann

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Geschrieben 14 Mai 2020 - 18:00

https://www.bild.de/...53456.bild.html

 

Na sowas aber auch. :rolleyes:


In dubio pro reo

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#40 Bluey

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Geschrieben 14 Mai 2020 - 18:29

60 284 Fahrzeuge haben die Landkreise Osterholz und Verden und die Polizei in den sieben Tagen gemessen

Das sind wieder die typischen Zahlenspiele. 60.284 hört sich ja ziemlich gewaltig an. Wenn man es pauschal mal etwas aufdröselt, kommt dabei aber etwas anderes heraus:

 

2 Kreise => je 30.142

7 Tage => 4.306 / Tag => das ist für Bundesstraßen ein völlig normaler Wert.

 

 

 

1991 Tempoüberschreitungen

 

2 Kreise => 995 Überschreitungen

7 Tage => 142 / Tag => bei 4.306 gemessenen Fahrzeugen macht das sagenhafte 3,3 % an Überschreitungen. Da hört sich

 

Somit war rund jedes 30. gemessene Fahrzeug zu schnell unterwegs.

natürlich "besser" an.

Ich habe bislang idR einen Schnitt von ca. 5 bis 10 %. Und selbst das ist noch nicht wirklich viel.

 

 

 

Die Messergebnisse haben deutlich gezeigt, dass die kontinuierliche Überwachung von Geschwindigkeitsverstößen ein wichtiger Bestandteil der Verkehrssicherheitsarbeit ist.

Oh ja, verdammt deutlich. Das stimmt.

Ich hätte eher gesagt: die Meßergebnisse haben gezeigt, daß sich die Masse an die geltenden Geschwindigkeitsvorgaben hält. Und vor der StVO-Novelle wären es wohl auch deutlich mehr Verwarngelder und weniger Anzeigen gewesen.


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...das waren die 80er...


#41 rth

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Geschrieben 14 Mai 2020 - 19:47

@Bluey, ich bleibe dabei. Reine Bußgelder interessieren viele Autofahrer nicht. Kosten weniger als eine Tankfüllung oder ein „nettes“ Abendessen zu zweit. Auch jetzt noch.

Fahrverbot trifft — sehr — viel härter. Und wird nicht bewusst einkalkuliert. (Stichwort + MWSt)


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#42 Bluey

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Geschrieben 14 Mai 2020 - 19:55

Und ich bleibe dabei, daß die Verschärfung unnötig war, zumal die Unfallzahlen beständig nach unten gehen.

 

Es gibt übrigens verdammt viele Menschen, denen schon ein relativ geringes Bußgeld sehr weh tut.


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#43 m3_

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Geschrieben 14 Mai 2020 - 20:28

@das jann: Das ist nur korrekt vom Car-Guy Andi. Wie schon gesagt, die ganze Geschichte ist nicht ganz sauber gelaufen. Bisher gab es ja auch kein einziges persönliches Statement von Andi Scheuer zur FV-Sanktionsverschärfung. Ich habe bisher darauf gewartet, ob er selbst mehr oder weniger über den Tisch gezogen wurde, "erpresst" wurde oder ob der tatsächlich "dahinter steht". Denn es geht um die Entscheidung, ob nun auch die CSU tatsächlich nicht mehr wählbar wird, sprich auch noch zur Autofahrer-Verräter-Partei wird. 

:nolimit:


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#44 das Jann

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Geschrieben 14 Mai 2020 - 20:47

Dann wird die 21 bzw. 26 km/h Regelung ja bald Geschichte sein.


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#45 m3_

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Geschrieben 14 Mai 2020 - 21:26

@das jann: Hoffentlich, denn der Abstieg der SPD kam durch den Verrat am "einfachen Mann (m/w/d)".

 

Die derzeit in Kraft gesetzte Theoretiker-Novelle - siehe auch Design vom Fahrrad :lol2:  beim Verkehrszeichen Überholverbot von einspurigen Fahrzeugen - könnte man auch entschuldigen wegen zuviel Corona-Viren....

 

Nach jeder Novelle kann es eine neue Novelle geben. Es gibt kein Mindestabstand....

:nolimit:


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#46 m3_

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Geschrieben 14 Mai 2020 - 21:40

 

Wiesbaden mit knapp 200 FV in einer Kontrolle:

https://merkurist.de...e-verhaengt_gkw

 

Eine FV-Quote von 16% ist brutal. Ebenso die FV-Steigerungsquote von 500% der PI Verden/Osterholz.

 

@sobbel: Gefällt Dir das? Fühlst Du dich da wohl in deiner Haut als "Führerschein-Killer"?

:nolimit:


"Regeln setzen ein, wo die Intelligenz aufhört"

"Die Autobahn ist schließlich nicht für eine Geschwindigkeit von nur 80 oder 100 km/h gemacht", Landesverkehrsminister Otto Ebnet.

"§2, schonmal gehört?" Autobahnpolizistin Patrizia Kaiser zu einem Linksschleicher

#47 Z282

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Geschrieben 14 Mai 2020 - 22:40

Scheuer will die Fahrverbotsorgie wohl wieder einkassieren:

 

https://www.welt.de/...nkassieren.html

 

Wobei sich mir dazu zwei Fragen stellen:

 

1. Warum erst jetzt, wenn das Kind im Brunnen liegt?

2. Wie will er die Länder, auf deren Betreiben das gerade aufgenommen worden ist, zur Zustimmung bewegen?



#48 Roger01

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Geschrieben 15 Mai 2020 - 06:31

Scheuer will die Fahrverbotsorgie wohl wieder einkassieren:

 

https://www.welt.de/...nkassieren.html

 

Wobei sich mir dazu zwei Fragen stellen:

 

1. Warum erst jetzt, wenn das Kind im Brunnen liegt?

2. Wie will er die Länder, auf deren Betreiben das gerade aufgenommen worden ist, zur Zustimmung bewegen?

Der Name ist halt Programm, setze ein be- davor und hinten -ert das trifft dann des Pudels Kern...siehe auch Fahrradfahrer dürfen zwei nebeneinander fahren für die Verkehrssicherheit...



#49 SilverBanditS

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Geschrieben 15 Mai 2020 - 07:00

@Bluey, ich bleibe dabei. Reine Bußgelder interessieren viele Autofahrer nicht. Kosten weniger als eine Tankfüllung oder ein „nettes“ Abendessen zu zweit. Auch jetzt noch.

Fahrverbot trifft — sehr — viel härter. Und wird nicht bewusst einkalkuliert. (Stichwort + MWSt)

...betrachtest Du das nicht etwas einseitig aus Deiner eigenen, vielleicht etwas "komfortableren" finanziellen Situation heraus?

 

Es gibt in D seeehr viele Menschen, die sich von Tankfüllung zu Tankfüllung "hangeln" müssen. Bei denen ist am Ende des Geldes oftmals noch recht viel Monat übrig! Da wird schwer abgewogen, ob der letzte Zwanziger in den Tank gehen oder für Lebensmittel ausgegeben werden muss. Und genau diejenigen sind es dann oftmals auch noch, die TÄGLICH auf ihr Auto angewiesen sind, weil sie sonst nicht (zumindest in halbwegs akzeptabler Zeit) zu ihrer Arbeitsstelle (nicht selten auch mehr als nur eine Arbeitsstelle) kommen.

Ich habe sehr große Achtung vor diesen Leuten, die am Ende für nicht viel mehr als die "Grundsicherung" tagtäglich 12 und mehr Stunden unterwegs sind, um der Allgemeinheit eben nicht auf der Tasche zu liegen und sich alimentieren zu lassen!

 

Auch ich gehöre durchaus zu jenen, welchen es nicht unbedingt auf den € ankommen muss.

Aber gerade in dieser Situation sollte man keinesfalls aus den Augen verlieren, dass es bei Weitem nicht Allen so geht. Eine Tugend, die ich gerade bei vielen gut situierten GRÜNEN-Wählern/-Sympathisanten/-Mitgliedern leider mehr als vermissen muss (so habe ich Dich bisher nicht eingeschätzt!).


  • gery41 und Oberbayer gefällt das

Gruß
SilverBanditS

 

"Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben."

André Gide (frz. Schriftstelle, 1869 - 1951)


#50 Sobbel

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Geschrieben 15 Mai 2020 - 08:31

Moin Moin

 

 

Es gibt übrigens verdammt viele Menschen, denen schon ein relativ geringes Bußgeld sehr weh tut.

Es gibt übrigens verdammt viele Menschen, die schon seit Jahrzehnten ganz ohne VG oder Bußgeld Auto fahren.

Irgendwie scheint das ja zu gehen.

Der Personenkreis, dem schon ein geringes Bußgeld verdammt weh tut, bräuchte nur mehr aufzupassen. Dann ist sicher auch ein geringeres VG möglich oder völlige Sanktionslosigkeit.

Möglicherweise wäre es auch ausreichend auf die ein oder andere Schachtel Kippen oder Flasche Bier zu verzichten, um dann das Bußgeld zu bezahlen.

Da müssen halt Prioritäten gesetzt werden.

Wenn mein Einkommen bestimmte Aktivitäten nicht zulässt, muss ich mich auch einschränken. Alles geht eben nicht.

 

Und die sinkenden Verkehrstoten kommen eher nicht wegen sinkenden Raserzahlen zustande.

Die Ignoranz ggü. Geschwindigkeitsbegrenzungen dürfte seit Jahren auf einem gleichbleibend hohen Level sein. 

Ist aber nur Gefühlt.

 

 

@sobbel: Gefällt Dir das? Fühlst Du dich da wohl in deiner Haut als "Führerschein-Killer"?

Was mir gefällt darf unerheblich sein.

Diese Novelle ist doch mit Zustimmung oder auf Initiative Scheuers oder seines Ministeriums zustande gekommen.

Wenn der jetzt zurückrudert ist das auch des Scheuers Blamage (wieder mal).

Ich bin sicher, der Beschwerdeweg dorthin ist offen.

Sich über Speed-Limits hinwegzusetzen und sich hinterher, quasi mit dem OWi Verfahren, zu beschweren dürfte nicht zielführend sein.

 

Die Polizei als Exekutive überwacht die jeweils geltenden Bestimmungen und Gesetze.

Ob das dem ein oder anderen Polizisten gefällt darf getrost dahingestellt bleiben.

Bei unüberbrückbaren Diskrepanzen müßte ggf. über eine Berufsaufgabe nachgedacht werden.

Mir gefällt z.B. nicht, dass Mörder obwohl zu "Lebenslang" verurteilt, nicht waagerecht mit den Füßen zuerst, aus dem Knast kommen.

Deswegen würde ich trotzdem keinen laufen lassen.

Und mir gefällt nicht, dass wir keine "Halterhaftung" beim Rasen haben, oder hier nicht von hinten geblitzt wird.

Deswegen mach ich trotzdem weiter Frontfotos und nehm hin, dass bei hiesiger Weichei Rechtsprechung die bescheuertsten Ausreden reichen könnten.

 

 

Unterhalte dich hinsichtlich "FS-Killer" mal mit Eltern, deren Kinder durch Raser getötet wurden  (oder Angehörigen anderer Opfer)

Ich sehe das eher als führerscheinrechtlicher "Suizide by Cop"  - und wer derart um ÖPNV bettelt, kriegt es auch.

 

Es gibt doch nun wirklich intelligentere Protestmöglichkeiten als die freiwillige FS-Abgabe durch rasen oder.

 

 

Gruß


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Mal etwas von Goethe:

"Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, in der sie gelten."
"Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen."
"Wenn man alle Gesetze studieren sollte, so hätte man gar keine Zeit, sie zu übertreten."
"Es gibt viele Menschen, die sich einbilden, was sie erfahren, verstünden sie auch."