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Erneuter Bundesweiter Blitzermarathon Am 18.09.2014


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@Gast225 möchtest du die Polizei wirklich zur Bekämpfung von Alkohl- und Medikamentenmissbrauch, zur Selbstötungsprävention und zum Kampf gegen Tabak einsetzen? Wie müssten sich dann die Befugnisse der Polizei ändern? Wieviel Personal bräuchte dann die diese neue Über-Polizei-Behörde? Wie sollte das finanziert werden? Ich würde da aber eine Chance sehen lebensältere Beamte aus dem Schichtdienst zu nehmen und sinnvolle "Polizeiarbeit" zu leisten. Ich könnte aber auch gut in einem Land leben, in dem die Polizei nicht alle Problem / Gefahren lösen will und muss. Die Aufgaben der Polizei dürfen ruhig Grenzen haben.

Es geht doch nicht nur um die Polizei bei solchen Sachen.

 

Die Aktion stammt aus der Politik und die muss sich eben auch mit diesen Dingen beschäftigen.

 

Im übrigen kann auch die Polizei Alkoholkontrollen (Verkauf) durchführen. Nach Medikamenten suchen (Bundespolizei z. B.) oder eben auch nach illegalen Tabakwaren und den Sumpf austrocknen.

 

@Bluey

Das bezog sich nur auf den Blitzermarathon.

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Und wollt Ihr dennoch schneller sein, dann baut Euch einfach Technik ein. Jeder Blitzer, auch versteckt, wird unverzüglich doch entdeckt. Die Messung, die wird meist gestört, das findet Sobbel unerhör

Moin Moin     Du meinst sicher die, die, nachdem sie beim "nicht durchreglementieren" (wieder mal?) erwischt wurden, vor dem Richter um das Fahrverbot jammern wie Waschweiber und um den Führerschein b

Hast Du dies Deinen Dienstvorgesetzten so direkt schon kundgetan? Vielleicht über die GdP?Das konnten wir bereits mehrfach von Dir lesen. Aber es geht ja (fast) ausschliesslich um Prävention, so die A

Das bezog sich nur auf den Blitzermarathon.

Ah, ok. Ich halte den BM auch für ein reines Politikum mit wenig durchschlagender Langzeitwirkung. Und darauf käme es ja letztlich an.
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Ich hab jetzt lediglich den ersten Post gelesen, mehr nicht. Ihr labert Euch ja eh nur wieder größtenteils zu.

 

Viel erschreckender ist doch, dass dieser Marathon min. 3 Wochen voher angekündigt wurde und es trotzdem ein Großteil der Verkehrsteilnehmer nicht geschnallt hat, mal einen Tag langsam zu fahren. Zumindest hat sich bei uns zur Nachtmessung die Quote von Durchfahrten zu Überschreitungen nicht wesentlich geändert (Überschreitungsquote von 38 %, sonst an dieser Stelle zw. 40 und 42 %).

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@nachteule&dirtyolli&bluey: Ich erkenne bei Euch eine gewisse Abneigung bzw. eine verständliche Befehl-ist-Befehl-Haltung beim BM. Was müßte denn Eurer Meinung nach passieren, dass dieser PR-Gag eingestampft wird?

Wechsel der Innenminister?

Nachweis der Unwirksamkeit?

Demo von "unwilligen/gleichgültigen" Cops?

....?

 

 

Der Blitzermarthon ist eine gute Sache....

Es gibt leider noch zu viele Verkehrstote; häufig auf Grund von überhöhter Geschwindigkeit. Die Vielzahl an Vorschlägen von geeigneten Messstellen / Wünschen zu Platzierungen von Messungen zeigen doch die hohe Akzeptanz in der Bevölkerung für den Bitzermarthon.

@blaulicht: Bist Du ein Vasalle von Ralfi? Grundsätzlich wird die "Bevölkerung" von Euch für dumm verkauft. Und die Akzeptanzeinholung über Wutbürger und nun sogar noch Kinder mit ins Boot zu nehmen bzw.vor den Karren zu spannen, können spitze Zungen schon als niederträchtig bezeichnen.

:nolimit:

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@m3, ich wüsste nicht, dass die Polizei die Bürger für dumm verkauft. Die meisten "Dummbürger" sind so aufgewachsen (Ghetto statt Schule) oder kaufen sich selber dumm (zum Beispiel durch bestimmte Medien). Am meisten "dumm verkauft" wird der Bürger tatsächlich von Medien (falls man BLÖD und einige TV Sendungen überhaupt da noch zu zählen darf).

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Es ist für Dich Pillepalle. Und offenkundig hast Du ein ziemlich verschobenes Realitätsbild.

Nein, zumindest privat bin ich noch nicht mit 180 oder +200 über die Landstraße dahergezuckelt. Von "daherzuckeln" kann man da wohl kaum reden (wenn man nicht @m3_ heißt). Ich bin allerdings schon mehrfach mit meiner behördlichen "Gummikuh" mit +200 (schafft die spielend) gefahren, um andere mit entsprechend hoher Geschwindigkeit festzunageln.

@bluey: Aber Dein begrenztes Welt-/Erfahrungsbild ist hier schon bekannt. Deine hier im Forum regelmäßigen Plädoyers für Messungen an Nicht-Unfallschwerpunkten gehen genauso regelmäßig ins Leere. Diese "überall-und-jederzeit"-Doktrin ist schädlich für eine seriöse Verkehrsüberwachung und fördert das reine Abzock-, Quoten und Macht-Image der Verkehrsüberwacher.

:nolimit:

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Wie du meinst.

 

Ich meine, dass Verkehrsüberwachung für die Verkehrssicherheit wichtig ist.

Der Blitzermarathon (BM) allein ist bestimmt zu wenig, als Teil des Konzeptes für mehr Sicherheit auf den Straßen ist das jedoch eine wichtige Sache. Ich denke, dass Geschwindigkeitskontrollen offen und verdeckt stattfinden müssen, um eine Verhaltensänderung zu erreichen muss man beide Ansätze wählen. Der BM ist eine offene Aktion für das Einhalten der Geschwindigkeitskontrollen. Ich bin an dem Tag nicht gemessen worden, dennoch bin ich noch mal an die Beachtung und Bedeutung von Geschwindigkeitsbegrenzungen erinnert worden.

 

Tatsächlich muss ich sagen, dass es im Zuge der Verkehrssicherheit noch andere Lagefelder gibt, die leider zu wenig bedacht werden. Geschwindigkeitsüberwachung ist wichtig und gut; darf aber nicht als Einnahmequelle gesehen werden und deswegen übermäßig viel stattfinden und andere Aspekte der Verkehrssicherheit vernachlässigt werden. Ich muss nämlich feststellen, dass Alkoholkontrollen sehr sehr sehr selten geworden sind. Wobei Trunkenheitsfahrt deutlich schlimmer sind, als kurzfristige Tempoüberschreitungen an gut ausgebauten und übersichtlichen Straßen.; dabei sehe ich vor der Schule keine Tempokontrollen. Gerade morgens (Schulanfang) und Mittags (Schulende) würde ich mir, nicht nur vor der Grundschule, Blitzer und Lasermessungen wünschen. Leider nichts. Fahre ich zu "berüchtigten" Zeiten von Veranstaltungen bzw aus der Richtung wo Diskotheken sind finden leider keine Alkohlkontrollen mehr statt. Blickt man auf der Autobahn mal auf die LKWs, so erkennt der Laie schon dass dort betsimmt die Verkehrssicherheit nicht gegeben ist.

 

Ich finde der BM ist eine gute Sache und sollte weiter stattfinden. Aber auch andere Aspekte der Verkehrssicherheit müssen wieder in den Fokus gerückt werden.

 

Die Polizei ist für vieles der Sündenbock - aber bitte nicht für die Volksverdummung! Diesen Vorwurf muss ich für die gesamte Polizei zurückweisen.

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Falsche Polizeibeamte kassieren Geld im Landkreis Cham – Zeugenaufruf (klick)

 

...Auf Höhe Traitsching-Siedlung bemerkte die Fahrzeuglenkerin einen roten Blitz. Diesen brachte die Fahrzeuglenkerin unmittelbar mit dem stattfindenden Blitzermarathon in Verbindung....

 

...In der Folge forderte der hinzugekommene etwa 35jährige Mann sehr forsch einen dreistelligen Betrag, den die Frau schließlich auch bezahlte...

 

 

Na dann ermittelt mal schön gegen die Abzock-Trittbrettfahrer...

 

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Mal zur Erinnerung was am BM kontrolliert wurde: Die zulässige Höchstgeschwindigkeit.

 

Was dem VT am BM nicht beigebracht wurde ist die nicht angepasste Geschwindigkeit.

 

Nicht angepasste Geschwindigkeit:

 

Drehleiter auf Alarmfahrt auf ausweichendes Auto gekippt - PKW-Fahrer schwer verletzt

In einer engen Linkskurve an der Ecke Neuffener Straße / Steinengrabenstraße kippte der Lkw nach rechts um und blieb seitlich auf einem VW Passat liegen.

heute passiert:

 

http://www.pressepor...k-lkw-umgekippt

Dabei war er zu schnell und das Zugfahrzeug kippte beim Abbiegen auf die rechte Seite.

 

 

http://www.forschungsinformationssystem.de/servlet/is/421585/

Die Unfallursache "nicht angepasste Geschwindigkeit" die in den vorangegangenen Jahren an erster Stelle stand war 2012 an dritter Stelle, allerdings haben Unfälle dieser Ursache nach wie vor die schwersten Unfallfolgen. Von den 48.643 Unfällen mit Personenschaden (2012), bei denen mindestens ein beteiligter Fahrzeugführer zu schnell gefahren ist, starben 1.331 Menschen und 66.249 wurden verletzt. Das heißt, 27 % aller im Straßenverkehr getöteten Menschen kamen durch nicht angepasste Geschwindigkeit ums Leben. Dies ist zu unterscheiden von dem Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit.

 

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Mal zur Erinnerung was am BM kontrolliert wurde: Die zulässige Höchstgeschwindigkeit.

 

Was dem VT am BM nicht beigebracht wurde ist die nicht angepasste Geschwindigkeit.

 

Stimmt.

Ist aber schwierig die angepasste bzw nicht angepasste Geschwindigkeit zu kontrollieren. Wenn auf Grund der n.a.G. ein Unfall passiert ist, dann hat man Fakten - ohne das etwas passiert ist wird man das kaum bewerten können.

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  • 3 weeks later...

BamBam/Blaulicht: Schön, dass mal auf den eben genannten Unterschied hingewiesen wird. Und genau da müsste effektive Verkehrsüberwachung ansetzen. Aus meiner Sicht würde - normale Intelligenz der VT vorausgesetzt - ein Überwachen sogenannter "nicht angepasster Geschwindigkeit" viel mehr bewirken als die bisherige Praxis. Eine schnurgerade, oft überwachte Strecke ohne besondere unfallfördernde Faktoren mit Tempo X, bei der geringfügige Überschreitungen nicht viel ausmachen, ist natürlich technisch wie fiskalisch leicht zu "bedienen". Es nützt aber wenig, wenn ein auf dieser Strecke Geblitzter irgendwann mal an einer entsprechend gefährlichen Stelle, an der nicht gemessen wird oder werden kann, zwar das Limit einhält, aber - auf einen Sachverhalt X bezogen - zu schnell (im Sinne von unangepasst) fährt und einen Unfall verursacht.

Es wäre ein Novum, sich mit dieser Frage auseinandersetzen und ggf. technische Voraussetzungen zu schaffen. Ich bezweifle aber, dass das machbar ist. Ein sinnvoller Weg wäre ein Pflicht-Fahrsimulator-Training, dass den Blick für solche, aus meiner Sicht ebenso häufigen wie wichtigen Situationen, schärfen könnte.

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Ein sinnvoller Weg wäre ein Pflicht-Fahrsimulator-Training, dass den Blick für solche, aus meiner Sicht ebenso häufigen wie wichtigen Situationen, schärfen könnte.

Ja, eine ausgezeichnete Idee mit, passend zur Jahreszeit, einer grusligen Nebelsession...

 

War ja letzte Woche beim Optiker meines uneingeschränkten Vertrauens, weil ich den Eindruck hatte, dass ich im Nebel nur deshalb so langsam fahre, weil sich meine Sehschärfe dramatisch verschlechtert hat, während andere VT die Schwaden weitsichtig durchblicken können. Das Ergebnis der Sehtests war ernüchternd: 100%. Werde es trotzdem weiterhin langsam angehen, wenn die Nebelschwaden wabern.....

 

Edit: was könnte der Grund dafür sein, dass bei der Zitierung der User-Name (mittelschwer) verunstaltet wurde?

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Moin Moin

 

 

Und genau da müsste effektive Verkehrsüberwachung ansetzen. Aus meiner Sicht würde - normale Intelligenz der VT vorausgesetzt - ein Überwachen sogenannter "nicht angepasster Geschwindigkeit" viel mehr bewirken als die bisherige Praxis.

Wie will man etwas überwachen und noch dazu effektiv, wenn es dazu keine absoluten Grenzwerte gibt?

 

Technisches Gerät ist ja vorhanden, das PSS z.b. misst auch in Kurven.

Aber welcher Auslösewert soll eingestellt werden?

Sollen wir bei Schnee auf 30 stellen?

Der erfahrene Allradfahrer wird mit 40 geblitzt meistert aber die Kurve ohne Unfall.

Der Fahranfänger fährt mit gemessenen 25 durch diese Kurve und knallt in die Schutzplanke.

Wer fährt denn jetzt unangepasst schnell?

 

Gruß

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Der erfahrene Allradfahrer wird mit 40 geblitzt meistert aber die Kurve ohne Unfall.

Der Fahranfänger fährt mit gemessenen 25 durch diese Kurve und knallt in die Schutzplanke.

Daneben gibt es noch die Fahrer, die während der Fahrt simsen, angeregt mit den Mitfahrern plaudern - wer hinterher fährt sieht sie am Steuer gestikulieren - oder in irgendwelche Träumereien versunken sind. Im Grunde gibt es für jeden VT eine individuelle angemessene Geschwindigkeit. Welche Höchstgeschwindigkeit willst Du denn allen VT vorschreiben: Die, die für die unsichersten 10% zu hoch ist, für die unsichersten 2% oder die unsichersten 0,0001%?

Aber eins darf ja auf keinen Fall passieren: Daß man von Fahrern Aufmerksamkeit verlangt oder Unaufmerksamkeit als Unfallursache zuläßt.

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Zumindest stimmt es, dass es viele Faktoren gibt die zur Verkehrssicherheit bzw Unsicherheit beitragen. Es gilt also mehr als nur verdecktes 'Blitzen' an lohnenswerten Stellen. Ich selber bin neulich Opfer geworden und ärgere mich sehr. Blitzen vor der Gefahrstelle und in/ an der Gefahrstelle macht ja Sinn - nach der Gefahrstelle, kurz vor der Aufhebung der Geschwindigkeitsbeschränkung ist einfach daneben. Und so gilt es halt neben der zulässigen Geschwindigkeit und deren Überwachung auch andere Aspekte zu bedenken und dann echt sinnvolle Verkehrsüberwachung zu machen. Ich selber habe mich auch schon um Verkehrsteilnehmer 'gekümmert' die die Geschwindigkeit gar nicht überschritten haben, deren Verhalten und Geschwindigkeit dennoch nicht angemessen waren.

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Blitzen [...] nach der Gefahrstelle, kurz vor der Aufhebung der Geschwindigkeitsbeschränkung ist einfach daneben.

Kommt drauf an. Wer bspw. mit 90 km/h bei erlaubten 50 km/h kurz nach der eigentlichen Gefahrenstelle gemessen wird, war im Bereich derselben auch schon zu schnell. Oftmals hat man auch nicht die Möglichkeit, im Gefahrenbereich zu messen. Dennoch wird es von Oben "gewünscht" dort zu messen.
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Jein. Ich denke nicht, dass die Vorgabe kommt hinter der Gefahrstelle zu blitzen, sondern dass der Wunsch ist bei der Gefahrenstelle zu blitzen. Und ja, es mag teilweise nicht oder schwer möglich sein in oder vor der Gefahrenstelle zu messen - die Folge dann jedoch hinter der Gefahrenstelle zu messen - kurz vor der Aufhebung der Beschränkung - ist aber wohl kaum ergangen. Ich denke, dass dan vielmehr Bequemlichkeit zu diesem Standort führten. Und wenn man deiner These mit der Rückrechnung folgt, dann muss die Messschwelle deutlich erhöht werden - so dass man unstrittig in der Gefahrenstelle zu schnell gewesen sein muss, da die Beschleunigung bis zur Messung in der Form nicht möglich wäre. So war es aber bei mir nicht. Ich sag mal, da haben Kannnicht und Willnicht oder Herr Abzocker die Kontrolle aufgebaut. Und solche "Arbeit" schadet der sinnvollen Verkehrsüberwachung!

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Ich sag mal, da haben Kannnicht und Willnicht oder Herr Abzocker die Kontrolle aufgebaut.

Komisch.... sowas höre ich öfters von Leuten, die geblitzt wurden (egal wann und wo).
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Ich selber bin neulich Opfer geworden und ärgere mich sehr. Blitzen vor der Gefahrstelle und in/ an der Gefahrstelle macht ja Sinn - nach der Gefahrstelle, kurz vor der Aufhebung der Geschwindigkeitsbeschränkung ist einfach daneben.

Ab Schild gilt das Limit.

... bis zur Aufhebung des Limits.
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Blitzen vor der Gefahrstelle und in/ an der Gefahrstelle macht ja Sinn - nach der Gefahrstelle, kurz vor der Aufhebung der Geschwindigkeitsbeschränkung ist einfach daneben.

Würdest Du freundlicherweise erklären, warum das so sein sollte? Ich mache es Dir auch angemessen einfach: es gilt eine Regel. Diese wird überwacht. Was ist daran falsch (oder, in Deinem Wort: daneben)?

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@BamBam du kannst jetzt dichten, was du willst. Den Ausgangsachverhalt, von dem ich gesprochen habe, habe ich oben dargestellt. Dichte jetzt nicht Schilder hinzu, die es nicht gab.

Es gibt solche von mir angeführten Messstellen. Würdest Du nun diese bemessen oder nicht? Wie würdest Du eine solche WUT-Stelle dem Bürger(meister) der dort gemessen habe möchte begründen, dort die regelmäßig bevorstehenden und begangene Ordnungswidrigkeiten nicht zu verfolgen?

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Moin Moin

 

... kurz vor der Aufhebung der Geschwindigkeitsbeschränkung ist einfach daneben.

 

...

 

andere Aspekte zu bedenken

Auch kurz vor der Aufhebung gilt die Beschränkung.

 

Andere Aspekte, die es zu bedenken gilt, sind z.B. sichere Standorte für unser Messauto.

Ich muß mir nämlich nicht den Arsch abfahren lassen, um unbedingt vor der Gefahrenstelle zu stehen.

 

 

 

 

Welche Höchstgeschwindigkeit willst Du denn allen VT vorschreiben: Die, die für die unsichersten 10% zu hoch ist, für die unsichersten 2% oder die unsichersten 0,0001%?

 

Du hast mich evtl. mißverstanden.

Ich will ja gerade keine absolute angepasste Geschwindigkeit festschreiben.

Mir genügt z.b. ein stattgefundener Unfall als Anscheinsbeweis für die nichtangepasste Geschwindigkeit.

 

Gruß

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Dass das dort gilt ist unbestritten. Dennoch ist die Messung daneben. Sinn und Zweck ist dort die Beschränkung nämlich die Gefahrstelle. Wenn die passiert ist, dann ist die Gefahr nicht mehr gegeben - drum folgt auch wenige Meter später die Aufhebung der Beschränkung. Nach der Gefahrenstelle kurz vor der Aufhebung zu blitzen ist daneben. Herr Abzocker oder eben Kannnicht und Willnicht den Sinn erkennen. Und @Sobbel, dichte nicht eine Lage dazu ('Arsch abfahren') du kennst die Stelle nicht - und wie gesagt: jeder zieht sich den Schuh an der passt.

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Ich sach mal so: der überwiegende Teil wird wohl ordentlich arbeiten. Jedoch gibt es ein paar Mitarbeiter, die einfach nicht 'ordentlich' arbeiten. Der Herr Abzocker gehört dazu. Hätte er vor oder in der Gefahrstelle geblitz, dann wäre alles gut. Sich aber deutlich Richtung Aufhebung mit der Messstelle zu orientieren ist einfach nicht richtig. Formal mag dort die Beschränkung gelten. Materiell bezieht sich die Beschränkung auf die Gefahrenstelle. Worum geht es beim Blitzen? Um Verkehrssicherheit? Dann war das hier nix. Kannnicht und Willnicht. Oder ging es um Abzocke? Dann stand er richtig - jedoch ist Abzocke nicht das Ziel. Naja. Es gibt halt auch beim Blitzen "Pfosten", so wie es 'schwarze Schafe' gibt.

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Wiewohl ich mich nicht als @Blaulichts Retter im Karpmanschen Sinne verstehe, meine ich doch, dass es auch ihm gestattet sein muss, seine persönliche (kritische) Einschätzung zu einer Geschwindigkeitskontrolle zu kommunizieren, ohne gleich des Meckerns (© @Sobbel) bezichtigt zu werden.

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Sich aber deutlich Richtung Aufhebung mit der Messstelle zu orientieren ist einfach nicht richtig.

Warum nicht? Du erinnerst Dich: ich hatte das oben schon gefragt.

 

Formal mag dort die Beschränkung gelten. Materiell bezieht sich die Beschränkung auf die Gefahrenstelle.

Wer entscheidet denn bitte, wann die materielle Beschränkung aufzuheben ist? Und warum wird sie denn nicht früher aufgehoben?

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Wiewohl ich mich nicht als @Blaulichts Retter im Karpmanschen Sinne verstehe, meine ich doch, dass es auch ihm gestattet sein muss, seine persönliche (kritische) Einschätzung zu einer Geschwindigkeitskontrolle zu kommunizieren, ohne gleich des Meckerns (© @Sobbel) bezichtigt zu werden.

Ich meine, Du meintest falsch. Das muss er - aufgrund oben zitierter Regel-Spießigkeit - abkönnen, wie man im Norden sagt.

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War ja letzte Woche beim Optiker meines uneingeschränkten Vertrauens, weil ich den Eindruck hatte, dass ich im Nebel nur deshalb so langsam fahre, weil sich meine Sehschärfe dramatisch verschlechtert hat, während andere VT die Schwaden weitsichtig durchblicken können.

Warum rasen die Raser im Nebel? Sie verlassen sich eben darauf, daß der Nebel so dicht ist, daß man auf dem Radarfallenfoto das Kennzeichen nicht mehr erkennen kann. :D

Daß es im Straßenverkehr noch andere Gefahren gibt als die, geblitzt zu werden, gerät angesichts der Vielzahl von Radarfallen und TL-Schildern leicht in Vergessenheit.

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Ich sach mal so: der überwiegende Teil wird wohl ordentlich arbeiten. Jedoch gibt es ein paar Mitarbeiter, die einfach nicht 'ordentlich' arbeiten. Der Herr Abzocker gehört dazu. Hätte er vor oder in der Gefahrstelle geblitz, dann wäre alles gut. Sich aber deutlich Richtung Aufhebung mit der Messstelle zu orientieren ist einfach nicht richtig

Immer noch blaulichtert er....

 

Wenn das Messfahrzeug noch vor der Aufhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung steht, dann wird immer noch innerhalb der Gefahrenstelle - zumal die Messung recht weit vor dem Messfahrzeug statt findet.

 

Warum nur versuchst Du, den Eindruck zu erwecken, von der Materie Ahnung zu haben, wenn du sie doch offensichtlich nicht hast? Verkehrsüberwachung gehört ja nun auch nicht zu deinen Aufgabengebieten....

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Sach mal, willst du mir jetzt erzählen, dass ich nicht gesehen habe, dass nach der Gefahrenstelle geblitzt wurde?

Schon drollig.

 

 

Und darf sich jetzt zur Verkehrsüberwachung nur der (kritisch) äußern zu dessen Aufgabengebieten es gehört?

Na dann schweig du und die Muppettruppe mal still, wenn es um Polizeiverfügungen und hoheitlichen Zwang geht.

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Wie will man etwas überwachen und noch dazu effektiv, wenn es dazu keine absoluten Grenzwerte gibt?

 

Technisches Gerät ist ja vorhanden, das PSS z.b. misst auch in Kurven.

Aber welcher Auslösewert soll eingestellt werden?

Sollen wir bei Schnee auf 30 stellen?

Ja, daher sagte ich ja, dass das so wohl nicht möglich sein wird. Auch wenn ich schon oft drüber nachgedacht hab, wie man so etwas zumindest technisch umsetzten könnte.

 

Jedoch gibt es ein paar Mitarbeiter, die einfach nicht 'ordentlich' arbeiten. Der Herr Abzocker gehört dazu.

Das Hauptproblem ist, dass für den Kraftfahrer bei vielen Stellen nicht erkennbar ist, warum dort gemessen wird. Wenn - wie letztens in MVP gesehen - eine Autobahn schnurgerade ohne Limit verläuft und wirklich NICHTS als irgendein unfallfördernder Faktor erkennbar ist, dann fällt es schon schwer, bei einer Reduzierung auf 100 km/h samt perfekt getarnter Messanlage zu glauben, es sei eine Notwendigkeit vorhanden, wenn sich bei gründlicher Rundumsicht nichts an den verkehrstechnischen Bedingungen geändert hat. Das heisst natürlich nicht, dass es nicht Stellen gibt, wo das nicht doch zutrifft. Aber generell könnte die Akzeptanz der VÜ gefördert werden, wenn sie transparenter gestaltet würde, Stellen mit besonderen "Messgründen" als solche ausgewiesen würden (sofern es nicht offensichtlich ist wie z. B. bei Baustellen usw.) etc. Es ist zwar primär richtig, dass man sich an vorgegebene Geschwindigkeiten halten soll, aber wenn man davon ausgeht, dass beim Menschen Lernen und Verhaltensänderungen in vielen Fällen durch Erklärungen und Einsicht besser erfolgen als durch sture Akzeptanz von Vorgegebenem, dann könnte man so mehr erreichen. Dies auch deshalb, weil sich die Gesellschaft in den letzten 50 Jahren von einer obrigkeitsorientierten "Befehlsempfänger-Gesellschaft" zu einer eher argumentationsorientierten verändert hat. Man fragt eher nach dem "Warum" als früher. Und da könnte man ansetzen.

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, weil sich die Gesellschaft in den letzten 50 Jahren von einer obrigkeitsorientierten "Befehlsempfänger-Gesellschaft" zu einer eher argumentationsorientierten verändert hat. Man fragt eher nach dem "Warum" als früher.

Naja, das mag vielleicht für die inzwischen übliche innerfamiliäre antiautoritäre Erziehung zutreffen, in vielen anderen Lebensbereichen schreien Großteile der Bevölkerung aber geradezu nach Bevormundung. Wenn ich beispielsweise so etwas lese : http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/menschen-wirtschaft/jeder-dritte-will-zu-fruehe-lebkuchen-verbieten-lassen-13166650.html muss ich mir an den Kopf fassen.

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Dilpomat: Ohne off topic werden zu wollen: Das stimmt und ist auch ein Widerspruch, auch wenn sich die Frage nach der Übertragbarkeit auf andere Sachverhalte stellt. Nebenbei nervt mich das auch, aber weniger wegen der Lebkuchen an sich als der vorzeitigen Überhöhung von "Weihnachten", dem ich übrigens gekonnt ausweiche - bis Silvester... ;)

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@T MX es mag Stellen geben, wo das wirklich nicht offensichtlich ist. Hier war es eine Kurve - eine scharfe Kurve. Warnzeichen !Achtung Kurve! Tempolimit. Auf der Geraden nach der Kurve Aufhebung. Verkehrsüberwachung VOR oder IN der Kurve macht ja Sinn, ist verständlich, sinnvoll, richtig. Zwischen Kurve und Aufhebung den Blitzer dann dichter an die Aufhebung als an die Gefahrenstelle ist meiner Ansicht nach Unsinn, Quatsch, Abzocke. Solche Fehlinterpretation der Aufgabe führt nun dazu, dass der Bürger berechtigt Kritik äußert. Ich halte den Blitzermarathon, Verkehrsüberwachung, repressive und präventive Maßnahmen für die Verkehrssicherheit für gut und notwendig. Jedoch muss man seine Arbeit auch sinnvoll machen.

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Hier war es eine Kurve - eine scharfe Kurve. Warnzeichen !Achtung Kurve! Tempolimit.

 

Kein Wunder das Du Dich abgezockt fühlst. Warum hast Du nicht Einspruch eingelegt?

 

 

Streckenverbote die zusammen mit einem Gefahrzeichen angebracht sind, gelten doch nur bis die Gefahr nicht mehr besteht.

 

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Naja... formal war dort ein "Aufgehoben-Schild" und ich war dort noch nicht vorbei. Und das Schild 70 und das Schild Scharfe Kurve waren nicht an einem Pfosten. So dass das formal schon zu schnell war. Jedoch war das im Bezug auf die Gefahrenstelle unsinnig dort zu blitzen. Genauso wie Blitzen vor der Schule / Kindergarten an einem Sonntag / Ferien oder nachts um drei. Manche denken sie arbeiten gut; tatsächlich arbeiten sie mangelhaft, weil sie den Sinn nicht verstanden haben.

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