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Erneuter Bundesweiter Blitzermarathon Am 18.09.2014


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Verkehrsregeln werden wahrgenommen (Ausnahmen bestätigen die Regel). Und sie werden eingehalten, wenn der VT der Meinung ist, sich daran halten zu wollen. Ansonsten werden sie ignoriert.

Verkehrsregeln werden eingehalten, wenn der VT ihre Einhaltung für notwendig hält. Dazu richtet er sich nach Merkmalen wie Verkehrssituation, Straßenqualität, Sicht, Kurvenverlauf usw. Ich war selbst einmal ganz erstaunt, als ich merkte, daß ich in einer engen Kurve auf die vorher auf einem Blechschild angegebene Geschwindigkeit abgebremst hatte. Das war allerdings auch in Frankreich, wo man mit diesen blechernen Verkehrshindernissen sehr viel sparsamer umgeht als in Deutschland.

 

 

Verkehrsregeln werden eingehalten, wenn das Risiko erwischt zu werden groß genug ist. Und zu teuer.

Also auf +40 km/h genau, und sonst nach Kassenlage. (It's only money.) Außerdem kann man das Risiko begrenzen, indem man sich informiert.

 

Das Hauptproblem ist, daß die erwischten Kraftfahrer anscheinend zum überwiegenden Teil meinen, sie und nur sie allein hätten das Recht, darüber zu entscheiden, ob das jeweilige Limit an der Stelle angemessen ist oder nicht.

Dabei ist es an vielen Stellen offensichtlich, daß das jeweilige Limit nicht angemessen ist. Das Hauptproblem haben Bürokraten damit, daß die Wirklichkeit sich nicht nach ihnen richtet. Z.B. behält die Erde ihre Kugelgestalt auch dann, wenn ein Beamter verkündet hat, daß die Erde eine Scheibe sei.

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Und wollt Ihr dennoch schneller sein, dann baut Euch einfach Technik ein. Jeder Blitzer, auch versteckt, wird unverzüglich doch entdeckt. Die Messung, die wird meist gestört, das findet Sobbel unerhör

Moin Moin     Du meinst sicher die, die, nachdem sie beim "nicht durchreglementieren" (wieder mal?) erwischt wurden, vor dem Richter um das Fahrverbot jammern wie Waschweiber und um den Führerschein b

Hast Du dies Deinen Dienstvorgesetzten so direkt schon kundgetan? Vielleicht über die GdP?Das konnten wir bereits mehrfach von Dir lesen. Aber es geht ja (fast) ausschliesslich um Prävention, so die A

 

Verkehrsregeln werden eingehalten, wenn das Risiko erwischt zu werden groß genug ist. Und zu teuer.

Also auf +40 km/h genau, und sonst nach Kassenlage. (It's only money.) Außerdem kann man das Risiko begrenzen, indem man sich informiert.

Gerre, ich stimme dir 100 % zu.

Nur mein Schluss ist ein Anderer: Die Preise für das Überschreiten der Regeln sind erheblich zu gering. Höhere Strafen, schnelleres Fahrverbot. Vorsatz härten bestrafen, z. B die unerträgliche Gleichgültigkeit für die Belange "Anderer" an Kindergärten und Schulen. Jeden Tag, Vorsatz!

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Verkehrsregeln werden eingehalten, wenn der VT ihre Einhaltung für notwendig hält.

Schön gesehen. Das schrieb ich.

 

Dabei ist es an vielen Stellen offensichtlich, daß das jeweilige Limit nicht angemessen ist.

Die Platte hat 'nen Sprung. DIe Antwort kennst Du: geh' dagegen vor.

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Die Preise für das Überschreiten der Regeln sind erheblich zu gering. Höhere Strafen, schnelleres Fahrverbot.

 

Da bin ich bei dir. Auch (oder erst Recht) bei Trunkenheitsfahrten.

 

Aber wer an der einen Schraube dreht, muss auch an der anderen drehen - sonst gibt es ein Ungleichgewicht. Wenn Verstöße härter / viel härter sanktioniert werden, dann müssen die Verbote auch auf den Prüfstand. Schließlich ändert sich durch härte Strafen das Unrecht und da muss der Sinn deutlich hinterfragt werden.

 

Es könnten durchaus einige Hauptverkehrsstraßen im innerstädischen Verkehr von der erlaubten Geschwindigkeit hochgesetzt werden.

Es könnten zig Schilder (u.a. Geschwindigkeitsschilder) entfernt werden.

 

Lämschutz schön und gut... dafür :100: auf einer mehrspurigen BAB passt dann nicht zu den höheren Strafen.... da müsste man, auch wegen der modernen Autos, den Lämschutz dann auf die Richtgeschwindig hochsetzen 130.

 

Natürlich sollte :50: in den Nebenstraßen / Wohnstraßen auch auf den Prüfstand. Großräumige Tempo 30 Zonen in die Wohn- und Nebenstraßen und gut ausgebaute und auch erlaubt schnelle Hauptstraßen.

 

Viele :70: auf Landstraßen scheinen dort zu stehen, weil die Straßenverkehrsbehörde noch Verkehrszeichen im Keller stehen hatte und die aufbauen wollte.

 

Die Kontrollen müssten dann sinnvoll und nicht fiskalisch gestalltet werden.

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Übrigens nur mal so als Ansatz und als Anregung.

 

Höhere Strafdrohungen sind schon einmal, mämlich im Mittelalter gescheitert.

 

Der Böse prüft nur das Entdeckungsrisiko und die damit einhergehenden Folgen und nur wägt er ab, wobei das Entdeckungsrisiko das Übergewicht hat (vereinfachte Darstellung).

Edited by Gast225
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Übrigens nur mal so als Ansatz und als Anregung.

 

Höhere Strafdrohungen sind schon einmal, mämlich im Mittelalter gescheitert.

 

Der Böse prüft nur das Entdeckungsrisiko und die damit einhergehenden Folgen und nur wägt er ab, wobei das Entdeckungsrisiko das Übergewicht hat (vereinfachte Darstellung).

Stimmt im Mittelalter, auf den Transitautobahnen der ex. DDR hat es geklappt. Heute in der Schweiz und in den Niederlanden auch.

Ein hohes Risiko erwischt zu werden ist sicher wichtiger als hohe Strafen.

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Die Preise für das Überschreiten der Regeln sind erheblich zu gering. Höhere Strafen, schnelleres Fahrverbot. Vorsatz härten bestrafen, z. B die unerträgliche Gleichgültigkeit für die Belange "Anderer" an Kindergärten und Schulen. Jeden Tag, Vorsatz!

Ich habe u.U. nicht genau verstanden, wie das in unserem Rechtssystem funktionieren soll. Wie würdest Du den vorgeworfenen Vorsatz beweisen wollen?

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Der Mensch ist eine Verallgemeinerung, die spätestens in Verbindung mit dem Begriff Intellekt nicht (mehr) zulässig ist. Aber nehme wir mal an, Du hättest recht: wie beantwortest Du Dir dann Deine eigene Frage aus #143?

Zum ersten Satz: Erläuter mal bitte diese doch sehr gewagte Äußerung.

Zum zweiten: Ich bin generell der Meinung, dass Lernen durch Einsicht und Hinterfragen einen langfristig höheren Wert hat als stures Befolgen von Befehlen. Im Übrigen widersprichst du dich doch. Denn wenn ich wie du sagst, richtig liege, dann hinterfragen sog. "intellektuelle" Menschen durchaus einiges mehr als sog. "nicht-intellektuelle", und das betrifft auch den Sinn so mancher Regeln. Ich bin allerdings der Meinung, dass man nicht zum klassischen Kreis von sog. Intellektuellen zählen muss, um den Sinn und Unsinn mancher Vorschriften in Frage zu stellen. Es reicht gesunder Menschenverstand. Und wenn du den dem Menschen allgemein absprichst - was ich angesichts deines letzten Posts nicht hoffe - dann solltest du darüber noch mal (lange) schlafen. :closedeyes: Nochmal, um Missverständnissen vorzubeugen: Ich bin keineswegs dagegen, dass Regeln eingehalten werden. Aber der Glaube, jede Art von Regeln sei grundsätzlich richtig und daher müsse sowohl der Effekt ihres Einhaltens und letztlich die Regel selbst nicht oder nie infrage gestellt werden, ist falsch und auch, wie gerre richtig sieht, mehr als unrealistisch.

In dem Zusammenhang:

 

Verkehrsregeln werden eingehalten, wenn der VT ihre Einhaltung für notwendig hält. Dazu richtet er sich nach Merkmalen wie Verkehrssituation, Straßenqualität, Sicht, Kurvenverlauf usw. Ich war selbst einmal ganz erstaunt, als ich merkte, daß ich in einer engen Kurve auf die vorher auf einem Blechschild angegebene Geschwindigkeit abgebremst hatte. Das war allerdings auch in Frankreich, wo man mit diesen blechernen Verkehrshindernissen sehr viel sparsamer umgeht als in Deutschland.

U. a. genau das mein(t)e ich. Ich selbst fahre sehr viel Langstrecke und kenne durchaus EINIGE Stellen, an denen ich ein Limit befürworte, aber dort keins aufgestellt wird. Daher passe ich das Fahrverhalten so an, dass ein mir an diesen Stellen erkennbares Gefahrenpotential minimiert wird. Das Handeln erwächst also in dem Fall aus meiner eigenen (!) Beschäftigung mit der Verkehrssituation, dem Einschätzen von Gefahren unter "Was wäre, wenn" - Bedingungen. Und darauf kommt es an, genau das zu schulen.

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Zum ersten Satz: Erläuter mal bitte diese doch sehr gewagte Äußerung.

Ist doch eigentlich nicht schwer: Der Mensch ist eine Verallgemeinerung. Die Zulässigkeit dieser Verallgemeinerung scheitert schon grundsätzlich daran, daß der Intellekt durchaus recht unterschiedlich auf die Menschen verteilt ist.

 

Zum zweiten: Ich bin generell der Meinung, dass Lernen durch Einsicht und Hinterfragen einen langfristig höheren Wert hat als stures Befolgen von Befehlen.

Richtig. Leider funktioniert das erkennbar nicht immer, wie man z.B. am klassischen Beispiel Eltern in ihren Autos vor dem Kindergarten unschwer erkennen kann.

 

Denn wenn ich wie du sagst, richtig liege, dann hinterfragen sog. "intellektuelle" Menschen durchaus einiges mehr als sog. "nicht-intellektuelle", und das betrifft auch den Sinn so mancher Regeln.

Diese Behauptung enthält zwei Thesen, die nicht bewiesen sind und wahrscheinlich auch nur sehr beschwer beweisbar wären.

 

Ich bin allerdings der Meinung, dass man nicht zum klassischen Kreis von sog. Intellektuellen zählen muss, um den Sinn und Unsinn mancher Vorschriften in Frage zu stellen. Es reicht gesunder Menschenverstand.

Ja. Ich würde nichts anderes behaupten.

 

Ich bin keineswegs dagegen, dass Regeln eingehalten werden. Aber der Glaube, jede Art von Regeln sei grundsätzlich richtig und daher müsse sowohl der Effekt ihres Einhaltens und letztlich die Regel selbst nicht oder nie infrage gestellt werden, ist falsch und auch, wie gerre richtig sieht, mehr als unrealistisch.

Ja. Ich würde nichts anderes behaupten. Das ändert allerdings nichts daran, daß der Ansatz nur lauten kann Diese Regel muß überprüft werden. Der Ansatz Ich habe das Recht, diese Regel ungestraft zu übertreten ist unzulässig, zumindest im Verkehrsbereich.

 

U. a. genau das mein(t)e ich. Ich selbst fahre sehr viel Langstrecke und kenne durchaus EINIGE Stellen, an denen ich ein Limit befürworte, aber dort keins aufgestellt wird. Daher passe ich das Fahrverhalten so an, dass ein mir an diesen Stellen erkennbares Gefahrenpotential minimiert wird. Das Handeln erwächst also in dem Fall aus meiner eigenen (!) Beschäftigung mit der Verkehrssituation, dem Einschätzen von Gefahren unter "Was wäre, wenn" - Bedingungen.

Über diese Konstellation diskutieren wir hier nicht. Äußerungen dazu wirst Du hier im Forum häufig in Zusammenhang mit Schnarchnasen oder ähnlichen freundlichen Begriffen finden für Vorausfahrende, die nicht so schnell fahren wie der Hinterherfahrende es für angemessen hält. Unabhängig davon bleibt der Umkehrschluß unzulässig, der hier ebenfalls regelmäßig gezogen wird (bspw. da kann man locker mit mindestens-wenn-nicht-sogar langfahren und deshalb ist kontrollieren einfach nur Abzocke).

 

Und darauf kommt es an, genau das zu schulen.

Na, dann mach mal. Z.B. einen Vorschlag, wie das praktisch funktionieren soll. Und zwar für die gesamte Bandbreite der VT: vom völligen Fahranfänger im Bambino bis zum (Wochenend-)Rallye-Fahrer im gerade noch straßenzugelassenen Supersportler.

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Die Preise für das Überschreiten der Regeln sind erheblich zu gering. Höhere Strafen, schnelleres Fahrverbot. Vorsatz härten bestrafen, z. B die unerträgliche Gleichgültigkeit für die Belange "Anderer" an Kindergärten und Schulen. Jeden Tag, Vorsatz!

Ich habe u.U. nicht genau verstanden, wie das in unserem Rechtssystem funktionieren soll. Wie würdest Du den vorgeworfenen Vorsatz beweisen wollen?

 

Ich bin kein Jurist. Aber die Rücksichtlosigkeit mancher Eltern an Kindergärten und Grundschulen ist nicht mehr fahrlässig. In nahezu jeder Versammlung wird gemahnt. Und die Standartantwort: Ich hatte es leilig, die Anderen tun es auch usw.

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Ich bin kein Jurist. Aber die Rücksichtlosigkeit mancher Eltern an Kindergärten und Grundschulen ist nicht mehr fahrlässig. In nahezu jeder Versammlung wird gemahnt. Und die Standartantwort: Ich hatte es leilig, die Anderen tun es auch usw.

Meiner Ansicht nach sind ja Eltern, die ab der Grundschule ihre Kinder noch fahren eh leicht merkbefreit. Das wollen wir jetzt aber nicht aufwärmen. Mir ist Ähnliches sehr selten vorgekommen. Ein "normverdeutlichendes Gespräch" mit einem Typ, der meinem damals 4-jährigen Sohn fast über die Füße gefahren ist, verlief allerdings sowohl recht einseitig als auch effektiv (als ich nachmittags bei ihm vor der Tür stand) :sneaky: .

 

Grundsätzlich Vorsatz zu unterstellen ist IMO dennoch falsch.

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Die Preise für das Überschreiten der Regeln sind erheblich zu gering. Höhere Strafen, schnelleres Fahrverbot. Vorsatz härten bestrafen,

Wohl strafgeil?

Dann könnte man ja auch mal die Wiedereinführung der Todesstrafe diskutieren. Und Dich aus Deinem Job feuern, nachdem Du Dich um zwei Minuten verspätet hast.

Oder sollen Strafen nur für etwas verschärft werden, was Dir persönlich nicht gefällt. :doofwinkt:

Und wenn dann einer, dem Du mißfällst, die Macht bekommt, Verbote und Strafen auszudehnen wirst Du selbst verboten und bestraft. :o

 

 

... auf den Transitautobahnen der ex. DDR hat es geklappt.

Schönes Vorbild hast Du Dir gewählt. Paßt zu Dir!

 

Die Platte hat 'nen Sprung. DIe Antwort kennst Du: ...

Deine Platte. :yawn:

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Ich bin kein Jurist. Aber die Rücksichtlosigkeit mancher Eltern an Kindergärten und Grundschulen ist nicht mehr fahrlässig. In nahezu jeder Versammlung wird gemahnt. Und die Standartantwort: Ich hatte es leilig, die Anderen tun es auch usw.

Meiner Ansicht nach sind ja Eltern, die ab der Grundschule ihre Kinder noch fahren eh leicht merkbefreit. .

Was ist der Unterschied zwischen merkbefreit und vorsatz?

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Die Preise für das Überschreiten der Regeln sind erheblich zu gering. Höhere Strafen, schnelleres Fahrverbot. Vorsatz härten bestrafen,

Wohl strafgeil?

Dann könnte man ja auch mal die Wiedereinführung der Todesstrafe diskutieren. Und Dich aus Deinem Job feuern, nachdem Du Dich um zwei Minuten verspätet hast.

Oder sollen Strafen nur für etwas verschärft werden, was Dir persönlich nicht gefällt. :doofwinkt:

Und wenn dann einer, dem Du mißfällst, die Macht bekommt, Verbote und Strafen auszudehnen wirst Du selbst verboten und bestraft. :o

 

 

... auf den Transitautobahnen der ex. DDR hat es geklappt.

Schönes Vorbild hast Du Dir gewählt. Paßt zu Dir.

Selten so einen Unsinn gelesen! Lesen magst du ja können, verstehen leider nicht.

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Was ist der Unterschied zwischen merkbefreit und vorsatz?

"Vorsatz" beinhaltet die Kenntnis aller Tatbestandsmerkmale und den Willen, sie zu verwirklichen. Das wird sich bei einer Geschwindigkeitsübertretung von - sagen wir mal - 20 km/h schwer nachweisen lassen.

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Was ist der Unterschied zwischen merkbefreit und vorsatz?

"Vorsatz" beinhaltet die Kenntnis aller Tatbestandsmerkmale und den Willen, sie zu verwirklichen. Das wird sich bei einer Geschwindigkeitsübertretung von - sagen wir mal - 20 km/h schwer nachweisen lassen.

 

Pedro, ich rede von Eltern die Kinder vor Schulen und Kitas gefährden, nahezu täglich. Merkbefreit, rücksichtslos, gleichgültig ist sicher genauso zutreffent wie vorsätzlich.

Du sprichs allgemein von Geschwindigkeitsübertretungen. Und wer dort nahezu täglich an der gleichen Stelle mit + < 20 km/h geblitzt würde handelt auch vorsätzlich, nachdem ihn x mal ein Hinweis ereilt hat.

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Pedro, ich rede von Eltern die Kinder vor Schulen und Kitas gefährden, nahezu täglich. Merkbefreit, rücksichtslos, gleichgültig ist sicher genauso zutreffent wie vorsätzlich.

Mal einige (blöde) Fragen: Ist denn schon mal etwas passiert? Und was ist das für eine Gegend, in der so viele hartnäckige Klapsköppe rumfahren? Und wie haben unsere Eltern es geschafft, uns beizubringen, nicht einfach so auf die Straße zu hopsen?

 

Du sprichs allgemein von Geschwindigkeitsübertretungen. Und wer dort nahezu täglich an der gleichen Stelle mit + < 20 km/h geblitzt würde handelt auch vorsätzlich, nachdem ihn x mal ein Hinweis ereilt hat.

Für Wiederholungstäter gibt es doch schon Regelungen. Der Vorsatz müsste IMO im Einzelfall nachgewiesen werden. Stünde da eine Blitze, die die selben Idioten jeden Tag fotografiert, ließe sich das vielleicht verargumentieren.

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Na, dann mach mal. Z.B. einen Vorschlag, wie das praktisch funktionieren soll. Und zwar für die gesamte Bandbreite der VT: vom völligen Fahranfänger im Bambino bis zum (Wochenend-)Rallye-Fahrer im gerade noch straßenzugelassenen Supersportler.

Z. B. Fahrsimulator, hatte ich schon mal erwähnt.

 

Das ändert allerdings nichts daran, daß der Ansatz nur lauten kann Diese Regel muß überprüft werden.

Ja, aber eben nicht nur durch Institutionen, sondern auch durch einen selbst. Dazu gab´s auch schon interessante Tests wie das bewusste Provozieren von Kraftfahrern mit einer auf Dauerrot geschalteten Ampel an einer völlig ungefährlichen Kreuzung ohne Verkehr bis auf den in Richtung der Ampel. Die Zielfrage: Wieviel Prozent warteten endlos, wieviel fuhren nach einer gewissen und gemessenen Zeit bei Rot.

 

Die Zulässigkeit dieser Verallgemeinerung scheitert schon grundsätzlich daran, daß der Intellekt durchaus recht unterschiedlich auf die Menschen verteilt ist.

Stimmt zwar, aber das ändert nichts daran, dass man das Minimum an - nennen wir es mal gesunden Menschenverstand - nicht in gewissen Fällen einsetzen darf, um Unsinniges zu überprüfen, auch in bestimmten Situationen.

 

Über diese Konstellation diskutieren wir hier nicht.

Doch, denn es geht darum, bestimmte Situationen bei Erkennen von Unsinnigkeiten zu überprüfen und alternatives Handeln zu ermöglichen, wenn dieses die Situation zum Guten entschärft.

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Mal einige (blöde) Fragen: Ist denn schon mal etwas passiert? Und was ist das für eine Gegend, in der so viele hartnäckige Klapsköppe rumfahren? Und wie haben unsere Eltern es geschafft, uns beizubringen, nicht einfach so auf die Straße zu hopsen?

Ja, es hat bereits Prellungen gegeben, zum Glück nichts schlimmes.

Klapsköppe findest du morgens an fast jeder Grundschule und vor vielen Kitas.

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Ja, es hat bereits Prellungen gegeben, zum Glück nichts schlimmes.

Das ist gut - nicht die Prellungen, sondern, dass nichts Schlimmes passiert ist. Wie gingen denn die Ermittlungsverfahren (§229 StGB) aus?

 

Klapsköppe findest du morgens an fast jeder Grundschule und vor vielen Kitas.

Klapsköppe findet man überall. Aber so gehäuft?

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Ist denn schon mal etwas passiert? Und was ist das für eine Gegend, in der so viele hartnäckige Klapsköppe rumfahren? Und wie haben unsere Eltern es geschafft, uns beizubringen, nicht einfach so auf die Straße zu hopsen?

1. das ist in der Tat eine blöde Frage, weil es IMO nicht soweit kommen darf, daß etwas passiert. Denn wenn doch ist es leider zu spät und es kam jemand zu Schaden!

2. ich denke, daß man solche "Klapsköppe" überall antreffen kann. Bei uns hier gibt es davon auch reichlich.

3. ja, das frage ich mich manchmal auch!!! Heutzutage leben wir halt in einer Hubschraubermentalitätsgesellschaft, wo einzig und allein das be- und überwachen zählt, nicht aber die Aufklärung und sinnvolle Erziehung.

 

Für Wiederholungstäter gibt es doch schon Regelungen. Der Vorsatz müsste IMO im Einzelfall nachgewiesen werden. Stünde da eine Blitze, die die selben Idioten jeden Tag fotografiert, ließe sich das vielleicht verargumentieren.

Würden sie dort innerhalb relativ kurzer Zeit etliche Male geblitzt, würde man von Beharrlichkeit sprechen und die Bestrafung angemessen erhöhen. Ggf. würde oder könnte man auch in Richtung "charakterlich ungeeignet, ein Kfz. zu führen" argumentieren und entsprechend handeln.
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Stimmt zwar, aber das ändert nichts daran, dass man das Minimum an - nennen wir es mal gesunden Menschenverstand - nicht in gewissen Fällen einsetzen darf, um Unsinniges zu überprüfen, auch in bestimmten Situationen.

Überprüfen darf jeder! Du hättest aber offensichtlich auch gern das Recht auf Seiten des VT, ggf. nach einer subjektiven Überprüfung auch entgegen des geltenden Rechts handeln zu dürfen. Und dem würde ich grundsätzlich ein ganz klares Nein erteilen.

 

Doch, denn es geht darum, bestimmte Situationen bei Erkennen von Unsinnigkeiten zu überprüfen und alternatives Handeln zu ermöglichen, wenn dieses die Situation zum Guten entschärft.

Was für Situationen wären das denn? Müßte man die zuvor genau definieren? Oder dürfte/sollte jeder selbst entscheiden können, ob eine entsprechende Situation vorliegt? Und was genau wäre "alternatives Handeln"? Müßte man das auch erst genauer definieren? Oder sollte sich ein jeder VT selbst aussuchen dürfen, wie diese Alternative aussehen könnte?

 

Und was, wenn die Alternative Murks ist und genau das Gegenteil von dem Gewollten eintritt?

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Klapsköppe findet man überall. Aber so gehäuft?

Kann ich leider bestätigen. Berufstätige Mütter sind da mit an vorderster Front. Eher losfahren geht nicht. Da fährt man lieber auf die letzte Minute und muß natürlich entsprechend flotter fahren, damit man

a) das Kind noch rechtzeitig abliefern und

b) auch noch rechtzeitig am Arbeitsplatz erscheinen kann.

 

Jaaaa...... diese Mütter / Leute können einem schon leid tun ob des Dilemmas, in dem sie stecken......

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Ja, es hat bereits Prellungen gegeben, zum Glück nichts schlimmes.

Das ist gut - nicht die Prellungen, sondern, dass nichts Schlimmes passiert ist. Wie gingen denn die Ermittlungsverfahren (§229 StGB) aus?

 

Das ist mir nicht bekannt.

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1. das ist in der Tat eine blöde Frage, weil es IMO nicht soweit kommen darf, daß etwas passiert. Denn wenn doch ist es leider zu spät und es kam jemand zu Schaden!

Da es sich so anhörte, als ob da die lieben Kleinen regelmäßig (fast) umgemäht würden, dachte ich unwillkürlich (Mist-Gedächtnis ;)) an den hier:

Nur meinen viele Anwohner recht häufig, daß bei ihnen welche "viel zu schnell, also locker mit 100 km/h und mehr" durch die Straße rasen würden.... naja, merkwürdig ist genauso oft halt nur, daß man solches überhaupt nicht feststellen kann, wenn man sich dort mal postiert und kontrolliert. Ach soooo, mensch, hab ich ja ganz vergessen: wir stehen in solchen Fällen natürlich immer zur falschen Zeit. Tze..... und das, obwohl uns diese Zeiten doch genannt wurden..... :whistling:

 

Würden sie dort innerhalb relativ kurzer Zeit etliche Male geblitzt, würde man von Beharrlichkeit sprechen und die Bestrafung angemessen erhöhen. Ggf. würde oder könnte man auch in Richtung "charakterlich ungeeignet, ein Kfz. zu führen" argumentieren und entsprechend handeln.

Jep. Das meinte ich.

 

Das ist mir nicht bekannt.

Ihr engagierten Eltern habt das nicht weiter verfolgt?

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b) auch noch rechtzeitig am Arbeitsplatz erscheinen kann.

Bei manchen liegt es auch am Gehetze zum Bio-Supermarkt. Dafür ist nachmittags nämlich kaum Luft zwischen Geigenstunde, Reitunterricht und Chinesisch-Kurs. Du hast Recht: Das Leben ist hart!

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Z. B. Fahrsimulator, hatte ich schon mal erwähnt.

Interessante Idee. Du möchtest also in die Führerscheinausbildung zwingend auch einen Simulatorteil integrieren? Diejenigen, die bereits einen FS haben, müßten dann ja nachgeschult werden, außerdem wären doch sicher regelmäßige Auffrischungen nötig. Hast Du eine Vorstellung davon, wieviel Simulatoren es dafür braucht und was der Spaß kostet? Und das alles, damit der VT dann dem blitzenden Cop erklären kann, daß er für sich eine Einschätzung getroffen hätte, die nicht kompatibel sei mit dem vorgegebenen Tempolimit, ihn aber zur strafreien Übertretung berechtige?

Ach, übrigens: ich habe die Fahrausbildung für einen meiner Führerscheine ganz überwiegend im Simulator absolviert. Ich kann Dir versichern, daß die Praxis auch durch noch so gute Simulatoren nie vollständig simuliert werden kann und auch nach längerer Simulatornutzung exakt kein einheitliches Niveau bei den FS-Aspiranten erreicht wird.

 

Ja, aber eben nicht nur durch Institutionen, sondern auch durch einen selbst.

Niemand hindert Dich. Allerdings ist das Ergebnis zunächst mal nur für Dich relevant und ändert nichts an der gegebenen Rechtslage.

 

Stimmt zwar, aber das ändert nichts daran, dass man das Minimum an - nennen wir es mal gesunden Menschenverstand - nicht in gewissen Fällen einsetzen darf, um Unsinniges zu überprüfen, auch in bestimmten Situationen.

Ich habe nicht den Eindruck, etwas anderes behauptet zu haben. Zum Ergebnis der Überprüfung s.o.

 

Doch, denn es geht darum, bestimmte Situationen bei Erkennen von Unsinnigkeiten zu überprüfen und alternatives Handeln zu ermöglichen, wenn dieses die Situation zum Guten entschärft.

Nein. Wir reden hier über angeblich unsinnige Begrenzungen - halt, ich korrigiere mich: über angeblich unsinnige und daher unzulässige Überwachungsmaßnahmen.

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Da es sich so anhörte, als ob da die lieben Kleinen regelmäßig (fast) umgemäht würden, dachte ich unwillkürlich (Mist-Gedächtnis ;)) an den hier:

Nur meinen viele Anwohner recht häufig, daß bei ihnen welche "viel zu schnell, also locker mit 100 km/h und mehr" durch die Straße rasen würden.... naja, merkwürdig ist genauso oft halt nur, daß man solches überhaupt nicht feststellen kann, wenn man sich dort mal postiert und kontrolliert. Ach soooo, mensch, hab ich ja ganz vergessen: wir stehen in solchen Fällen natürlich immer zur falschen Zeit. Tze..... und das, obwohl uns diese Zeiten doch genannt wurden..... :whistling:

 

Schön zitiert, aber leider aus einem völlig anderen Sinnzusammenhang. Es ging hier um Schulen und Kitas, nicht um Wohngebiete mit ihren Anwohnern. Ein klitzekleiner Unterschied. Ich würde auch nicht behaupten wollen, daß an Schulen und Kitas ständig zu schnell gefahren wird, aber (leider) sehr wohl zu den Zeiten, wo insbes. die lieben Mamis ein wenig unter Zeitdruck stehen, also vor allem morgens und mittags.
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Schön zitiert, aber leider aus einem völlig anderen Sinnzusammenhang.

Es ging mir um das Prinzip des großen Alarms, der u.U einer Überprüfung nicht standhält.

 

Ich würde auch nicht behaupten wollen, daß an Schulen und Kitas ständig zu schnell gefahren wird, aber (leider) sehr wohl zu den Zeiten, wo insbes. die lieben Mamis ein wenig unter Zeitdruck stehen, also vor allem morgens und mittags.

Mein Eindruck ist eigentlich eher, dass es aufgrund baulicher Maßnahmen (Verkehrsberuhigung) und der vielen haltenden/parkenden Mamis zu "school run"-Zeiten fast unmöglich ist, dort zu schnell zu fahren.

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Mein Eindruck ist eigentlich eher, dass es aufgrund baulicher Maßnahmen (Verkehrsberuhigung) und der vielen haltenden/parkenden Mamis zu "school run"-Zeiten fast unmöglich ist, dort zu schnell zu fahren.

 

Zu schnell ist bei Kindern relativ, hinzu kommt, daß die haltenden/parkenden Mamis, Papis sind auch nicht besser, die Sicht der Kinder massiv behindern.

@ PedroK: Ich bin nicht persönlich betroffen. Nur Beobachter!

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Zu schnell ist bei Kindern relativ, hinzu kommt, daß die haltenden/parkenden Mamis, Papis sind auch nicht besser, die Sicht der Kinder massiv behindern.

Naja, besser sie stehen als zu "eilen". Ansonsten: Ganz mein Reden. Gebt den Kids ein Fahrrad oder eine Monatskarte.

 

@ PedroK: Ich bin nicht persönlich betroffen. Nur Beobachter!

Alles klar. Ich habe Dich missverstanden. Sorry.

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Es ging mir um das Prinzip des großen Alarms, der u.U einer Überprüfung nicht standhält.

Ich habe allerdings in den zurückliegenden Jahren den "großen Alarm" mehrfach überprüfen dürfen. Und danach übertreiben die Anwohner von Wohngebieten idR maßlos. Im Bereich von Schulen und Kitas/Kigas hingegen schaut's meistens gänzlich anders aus.

 

Mein Eindruck ist eigentlich eher, dass es aufgrund baulicher Maßnahmen (Verkehrsberuhigung) und der vielen haltenden/parkenden Mamis zu "school run"-Zeiten fast unmöglich ist, dort zu schnell zu fahren.

Jap. Im unmittelbaren Bereich ja. Allerdings gehört zum Schulweg regelmäßig ein etwas größerer Bereich, in dem oftmals auch :30: oder mindestens :50: gilt, bauliche Maßnahmen aber nicht durchgeführt wurden. Dreimal darfst Du raten, wo wir stehen und messen. :D;)
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Und danach übertreiben die Anwohner von Wohngebieten idR maßlos. Im Bereich von Schulen und Kitas/Kigas hingegen schaut's meistens gänzlich anders aus.

Hm, liegen Schulen und Kitas/Kigas (bzw. die Schulwege) nicht in der Regel in Wohngebieten?

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Allerdings gehört zum Schulweg regelmäßig ein etwas größerer Bereich, in dem oftmals auch :30: oder mindestens :50: gilt, bauliche Maßnahmen aber nicht durchgeführt wurden.

In meinem Viertel beginnt der mit :30: limitierte Bereich 800 m vor der Schule, die selbst 200 m abseits der Ortsdurchfahrt an einer Nebenstraße liegt. Zwei die Durchfahrt kreuzende Schulwege sind mit Ampeln gesichert. Da wird :30: am von der Schule entfernteren Ende nicht als Bereich eines Schulweges erkannt und eher als Schikane empfunden.

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Hm, liegen Schulen und Kitas/Kigas (bzw. die Schulwege) nicht in der Regel in Wohngebieten?

Ich dachte, es würde deutlich, wie ich es meinte. Von mir aus auch etwas ausführlicher: Ich meinte die Straßen, die ausschließlich durch Wohngebiete führen (= Wohngebiete) und Straßen, an denen eben insbesondere die Schulen/Kitas/Kigas liegen (dort befinden sich idR deutlich weniger Wohnhäuser. Bei uns auf dem eher Ländlichen schaut's vllt auch etwas anders aus als im Städtischen. Denn hier liegen die Schulen etc. nicht unbedingt in einem reinen Wohngebiet, sondern oftmals am Rande derselben oder gar gänzlich getrennt davon. Dafür hat man auf der einen Seite mehr Geschäfts- und Bürogebäude, Läden, auf der anderen Seite einfach nur freies Feld.
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Da wird :30: am von der Schule entfernteren Ende nicht als Bereich eines Schulweges erkannt und eher als Schikane empfunden.

Jap. Allerdings wohl regelmäßig von solchen Leuten, die keine Kinder haben. :30: müßten IMO auch nicht unbedingt sein, denn früher taten es :50: ja auch. Nur fuhren früher die Leute auch eher 50, vllt auch bis 60 km/h bei :50:. Heute darf man dagegen nicht selten deutlich höhere Geschwindigkeiten feststellen. Und Du wirst mir doch bestimmt nicht erzählen wollen, daß das ok oder gar sicher (für die Kinder) sei.
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...

Ok, in HH, wo ich aufgewachsen bin, sieht es - auch in den Randbezirken - überwiegend anders aus: Haus, Haus, Schule, Haus.

 

Hier in E gibt es eine IMO ganz gute Regelung: Die Kinder aus den Nachbargemeinden werden mit dem Schulbus abgeholt und morgens und nachmittags steht die policía urbana vor den Schulen bzw. in der Nähe und spielt das, was wir früher "Schülerlotsen" nannten. Scheint ganz gut zu klappen.

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Es ging mir um das Prinzip des großen Alarms, der u.U einer Überprüfung nicht standhält.

Ich habe allerdings in den zurückliegenden Jahren den "großen Alarm" mehrfach überprüfen dürfen. Und danach übertreiben die Anwohner von Wohngebieten idR maßlos. Im Bereich von Schulen und Kitas/Kigas hingegen schaut's meistens gänzlich anders aus.

 

Bei uns besitzt die Stadtverwaltung Messplatten, damit kann man über 24 Stunden ein Profil erstellen. Wie viele Fahrzeuge sind gefahren, wie schnell sind sie gefahren. Wenn es da "Probleme" gibt wird gemessen, wenn technisch möglich.

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bezgl "großer Alarm":

 

  • manch Bürger macht ihn (den großen Alarm) ganz gerne, wenn nach seiner Ansicht irgendwelche Menschen ihre Freiheiten ausleben bzw nach seiner Ansicht nach, schlimmes Unrecht geschieht
  • tatsächlich liegt aber oft eben nicht dieses große Unrecht vor, sondern allgemeine Handlungsfreiheit des Bürgers
  • dieser Bürger ist aber ganz groß im Aufschrei, wenn seine Handlungsfreiheit durch die Staatsmacht eingeschränkt wird oder er zur Buße gebeten wird, nachdem er Unrecht tat
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Bei uns besitzt die Stadtverwaltung Messplatten, damit kann man über 24 Stunden ein Profil erstellen. Wie viele Fahrzeuge sind gefahren, wie schnell sind sie gefahren. Wenn es da "Probleme" gibt wird gemessen, wenn technisch möglich.

Ähnliches oder Vergleichbares gibt es bei uns auch. Wir bekommen auch des öfteren vom Kreis die entsprechenden Ergebnislisten. Manche festgestellten Werte sind da schon mehr als erschreckend! Wo der Kreis anschließend (technisch) nicht messen kann, werden wir gebeten auszurücken. Ggf messen wir dort mit Laser oder ESO.
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Bei uns besitzt die Stadtverwaltung Messplatten, damit kann man über 24 Stunden ein Profil erstellen. Wie viele Fahrzeuge sind gefahren, wie schnell sind sie gefahren. Wenn es da "Probleme" gibt wird gemessen, wenn technisch möglich.

Ähnliches oder Vergleichbares gibt es bei uns auch. Wir bekommen auch des öfteren vom Kreis die entsprechenden Ergebnislisten. Manche festgestellten Werte sind da schon mehr als erschreckend! Wo der Kreis anschließend (technisch) nicht messen kann, werden wir gebeten auszurücken. Ggf messen wir dort mit Laser oder ESO.

 

Ist bei uns ähnlich. Die Stadt hat 4 Messwagen, kann damit nicht immer messen. Dann hilft die Polizei.

Und man sieht genau, welche Beschwerde berechtigt ist; oder auch nicht.

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Da wird :30: am von der Schule entfernteren Ende nicht als Bereich eines Schulweges erkannt und eher als Schikane empfunden.

Jap. Allerdings wohl regelmäßig von solchen Leuten, die keine Kinder haben.

Und von Leuten ohne Ortskenntnis. Lediglich eine Anzahl von Kindern morgens und mittags auf dem Gehsteig deutet darauf hin, daß sich in der Nähe, abseits der Straße eine Schule befindet.

 

 

:30: müßten IMO auch nicht unbedingt sein, denn früher taten es :50: ja auch. Nur fuhren früher die Leute auch eher 50, vllt auch bis 60 km/h bei :50:. Heute darf man dagegen nicht selten deutlich höhere Geschwindigkeiten feststellen. Und Du wirst mir doch bestimmt nicht erzählen wollen, daß das ok oder gar sicher (für die Kinder) sei.

Vielleicht wäre es nützlich, wenn :30: nur in der Nähe von Schulen aufgestellt würde. Sie würden damit als besondere Gefahrenstelle, die mit besonderer Vorsicht zu passieren ist, gekennzeichnet. Durch inflationären Gebrauch wird jedoch jede Maßnahme, auch :30: entwertet und verliert ihre Wirksamkeit. In meinem Beispiel würde das bedeuten, daß die Strecke mit :30: auf 200 m gekürzt würde, dann gilt sie noch an den beiden kreuzenden Schulwegen.

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Ja. Nur noch :z30: vor Schulen ausfstellen. Alles andere wird zum Verkehrsberuhigten Geschäftsbereich. Der wird in „zentralen städtischen Bereichen mit hohem Fußgängeraufkommen und überwiegender Aufenthaltsfunktion“ empfohlen und findet überwiegend als Tempo-10- oder Tempo-20-Zone Anwendung.

 

quelle wiki http://de.wikipedia.org/wiki/Verkehrsberuhigter_Gesch%C3%A4ftsbereich

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zum Verkehrsberuhigten Geschäftsbereich.

ist vorsätzliche Verkehrsbehinderung - und für die Verkehrssicherheit kontraproduktiv. Wenn VT sehen, daß Limits lediglich aus Gründen der Ästhetik vorgeschrieben werden halten sie die nur noch für eine Schikane und vergessen, daß es auch sinnvolle und notwendige Limits, z.B. an Schulen, gibt.

Außerdem sind diese "Geschäftsbereiche" geschäftsschädigend. Der Handel verlagert sich daraufhin an den Stadtrand und ins Internet - wer will in so einer verbarrikadierten und verkehrsberuhigten Gegend schon einkaufen und die Einkäufe dann nach Hause schleppen. Die Folgen tragen z.B. die Angestellten von Karstadt. In Saarbrücken ging in einer verkehrsberuhigten Straße die Hälfte der Läden pleite.

wikipedia gibt keine Quelle für seine Empfehlung an, man kann sich aber vorstellen, aus welcher Ecke solche Äußerungen kommen.

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Nicht unbedingt. Es gibt touristisch attraktive Altstadtgebiete die nur unter hohen Kosten nach außerorts verlagert werden können.

 

edit: In Stuttgart macht Karstadt zu. Schon immer -meines gedenkens- Fußgängerzone. Da gibt es andere Gründe das zu zu machen.

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:rofl:

 

Das sind wohl Nachrichten aus der Untertasse, die 'gerre' da verbreitet.... Karstadt ist also wegen verkehrsberuhigte Bereiche in die Schieflage gekommen.... Gibt es eigentlich bundesweit ein Karstadt ohne angeschlossenem Parkhaus?

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Gibt es eigentlich bundesweit ein Karstadt ohne angeschlossenem Parkhaus?

 

Zum Beispiel in der Shopping-Metropole Bayreuth. Aber wenigstens befindet sich am Seitenausgang direkt ein Taxistand, so dass man nicht vollkommen immobil zurückgelassen wird ...

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Wenn VT sehen, daß Limits lediglich aus Gründen der Ästhetik vorgeschrieben werden halten sie die nur noch für eine Schikane und vergessen, daß es auch sinnvolle und notwendige Limits, z.B. an Schulen, gibt.

Genau so isses. Deshalb fahren ja z.B. die Eltern vor Schulen so schnell: sie wollen auf diese Art und Weise gegen die ästhetische Verschandelung der Umwelt durch Geschwindigkeitsbeschränkungen demonstrieren. Wundert mich, daß sich noch keiner von denen auf Art. 8 GG berufen hat.

 

Außerdem sind diese "Geschäftsbereiche" geschäftsschädigend. Der Handel verlagert sich daraufhin an den Stadtrand und ins Internet - wer will in so einer verbarrikadierten und verkehrsberuhigten Gegend schon einkaufen und die Einkäufe dann nach Hause schleppen.

Genau so isses. Öd und leer sind die Innenstädte, in denen es Fußgängerzonen und Verkehrsberuhigte Geschäftsbereiche gibt, nur der Wind heult durch die leeren Straßen, um die Wette mit den Hunden der Alkis, die sich dort breit machen. Die alteingesessenen immobilienbesitzenden Ladeninhaber müssen Buchhandelsketten, Telefonbuden, Drogeriemärkte, Klamottenbuden oder Fresstempel praktisch mit vorgehaltener Waffe zwingen, ihnen mehr Pacht zu zahlen, als ihr Geschäft ihnen je einbringen konnte. Baufirmen wissen gar nicht mehr, wo die Innenstadt überhaupt ist, weil sie von dort schon seit Jahrzehnten keine Aufträge mehr bekommen haben. Parkhäuser stehen leer und verfallen, und wohnen wollen in dieser Gegend nicht einmal mehr Hartz-IV-Empfänger - wenn man nicht Asylbewerber und Bürgerkriegsflüchtlinge zwangseinweisen würde, gäbe es dort praktisch kein menschliches Leben.

 

Die Folgen tragen z.B. die Angestellten von Karstadt.

Genau so isses. Wenn es nicht diese unseligen, ideologisch motivierten Verkehrsbehinderungen gäbe, gegen den erklärten Willen der schwiegenden Mehrheit der kaufenden Bevölkerung durchgesetzt schon in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts durch diese spinnerten grünen Ökoaktivisten in Birkenstocks und selbstgehäkelten Schafswollpullovern - Karstadt wäre ein Weltkonzern und Hertie und Horten wären ihm dicht auf den Umsatz-Fersen.

 

Übrigens: an diesem Westfalentag werden die Osnabrücker Bürger erstmals mit ihren Autos die zahlreichen riesigen Einkaufszentren am Stadtrand blockieren, damit die anreisenden Bauern endlich mal den Weg in die Innenstadt finden.

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