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Gegen Abzocke Ii

Abzocke Begründung Messung

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24 Antworten in diesem Thema

#1 Ares

Ares

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Geschrieben 14 Juni 2012 - 15:21

Hallo Leute,

bin neu hier. Habe mich angemeldet, da ich (nach einen Umzug auf's Land) das Thema "Abzocke bei Geschwindigkeitsüberwachung" tagtäglich erlebe.

Da stehen sie, die Radar- und sonstigen Fallen; in der früh, ortsauswärts, pünktlich zum Berufsverkehr, wo es jeder eilig hat, weil es im Kindergarten mit den Kleinen wieder etwas länger gedauert hat.

Da stehen sie, auch an Stellen, die mit Sicherheit keine Unfall- oder Gefahrenschwerpunkte darstellen; an Stellen wo man den Messwagen gemütlich auf dem Feldweg im Schatten stehen hat.....ohne lästige Zaungäste.

Überwachungen innerorts in 30 Zonen oder vor Schulen sind natürlich lästig...bringen vielleicht nicht soviel ein?!!! .... und dann auch noch die Neugierigen, die gucken.

Aber nun meine Frage: Gibt es nicht eine Begründungspflicht, warum gerade an einer bestimmten Stelle gemessen wird???

gruß Ares

#2 u14325

u14325

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Geschrieben 14 Juni 2012 - 15:51

Die Begründung ist doch ganz einfach: Überall ist die zHg einzuhalten.
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Wieso eigentlich USA?
Es gibt doch schon USB...

#3 Biber

Biber

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Geschrieben 14 Juni 2012 - 16:40

Überwachungen innerorts in 30 Zonen oder vor Schulen sind natürlich lästig...bringen vielleicht nicht soviel ein?!!!

Mach' Dir keine Sorgen. Diejenigen, die an den anderen Stellen die Geschwindigkeitsbegrenzungen als unverbindliche Empfehlung betrachten, weil sie ganz überraschend feststellen mußten, daß es mit den Kleinen wieder etwas länger gedauert hat (übrigens nicht im Kindergarten, Du verwechselst da was), fahren auch dort gern zu schnell.

die mit Sicherheit keine Unfall- oder Gefahrenschwerpunkte darstellen

Und wie immer meine Frage: bei wievielen der von Dir kritisierten Messstellen hast Du bei der anordnenden Behörde nachgefragt, warum dort eine Geschwindigkeitsbeschränkung gilt? Warum dort gemessen wird, hat u12345 ja schon erklärt.

When I'm good, I'm good. When I'm bad, I'm better.

 

Die Wahrheit triumphiert nie, ihre Gegner sterben nur aus. (Max Planck)

Attorney: Now doctor, isn't it true that when a person dies in his sleep, he doesn't know about it until the next morning? - Witness: Did you actuallay pass the bar exam?


#4 Kolbenfeder

Kolbenfeder

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Geschrieben 14 Juni 2012 - 17:10

Hallo Leute,
Da stehen sie, die Radar- und sonstigen Fallen; in der früh, ortsauswärts, pünktlich zum Berufsverkehr, wo es jeder eilig hat, weil es im Kindergarten mit den Kleinen wieder etwas länger gedauert hat.
gruß Ares


Einfaches Mittel, 15min eher aufstehen und den Morgen in Ruhe angehen lassen, ohne Hektik.

#5 Eribaer

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Geschrieben 14 Juni 2012 - 20:21


Hallo Leute,
Da stehen sie, die Radar- und sonstigen Fallen; in der früh, ortsauswärts, pünktlich zum Berufsverkehr, wo es jeder eilig hat, weil es im Kindergarten mit den Kleinen wieder etwas länger gedauert hat.
gruß Ares


Einfaches Mittel, 15min eher aufstehen und den Morgen in Ruhe angehen lassen, ohne Hektik.


@Kolbenfeder: Ja, stimmt, das ist tatsächlich ein guter Ansatz, den ich in dieser Form praktiziere.
Nur agO bin ich bei freier Bahn dann trotzdem regelmäßig (etwas) zu schnell und bekomme trotzdem keine Tickets :drive: .......

Eribär
Nicht der Sieg sollte der Sinn der Diskussion sein, sondern ein Gewinn an Erkenntnis. (frei nach Joseph Joubert)

#6 Blaulicht

Blaulicht

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Geschrieben 14 Juni 2012 - 22:17

Wieviele Experten es doch über Unfall- und Gefahrenschwerpunkte gibt... Wie wird man zu so einem Experten? Weil man dort selber noch keinen Unfall gesehen hat? Oder weil man die Stelle als ungefährlich einschätzt? Oder hat man tatsächlich eine örtliche Unfallstatisk ausgewertet? Woher hatte man die? Und machen sich so viele Menschen wirklich solche Gedanken?

Oder wissen die nicht, ob das ein Unfall- bzw. Gefahrschwerpunkt ist?


und dann die Abzocke, liest man hier, so bekommt man das Gefühl dass der überwiegende Teil der Verkehr der Abzocke dient. Mein supjektives. Gefühl ist jedoch anders; ich denke dass nur ein sehr geringer Teil der Verkehrsüberwachung Abzock-verdächtig ist und dass die Verkehrsüberwachung eh zu gering ist.

#7 Hayabusa

Hayabusa

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Geschrieben 15 Juni 2012 - 03:50

Wieviele Experten es doch über Unfall- und Gefahrenschwerpunkte gibt... Wie wird man zu so einem Experten? Weil man dort selber noch keinen Unfall gesehen hat? Oder weil man die Stelle als ungefährlich einschätzt? Oder hat man tatsächlich eine örtliche Unfallstatisk ausgewertet? Woher hatte man die? Und machen sich so viele Menschen wirklich solche Gedanken?

Oder wissen die nicht, ob das ein Unfall- bzw. Gefahrschwerpunkt ist?

Ich versichere dir auf jede Frage eine Antwort zu geben, wenn du anfängst die, an dich gestellten Fragen zu beantworten.
Ich hab nur eine bzgl. dieses Thema:
Kannst du mir eine Quelle zeigen, wo nachweislich eine Radarkontrolle Unfälle vermieden hat?

#8 HarryB

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Geschrieben 15 Juni 2012 - 04:19

Kannst du mir eine Quelle zeigen, wo nachweislich eine Radarkontrolle Unfälle vermieden hat?


Nun, am Elzer Berg gingen nach Einrichtung der Radarfallen die Unfallzahlen drastisch zurueck. Steht hier beschrieben......

Reicht das? :unsure:
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#9 Gast225

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Geschrieben 15 Juni 2012 - 04:23

Das ist aber maximal ein Indiz für die Wirksamkeit,
"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren" (Benjamin Franklin)
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#10 zorro69

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Geschrieben 15 Juni 2012 - 09:30

hier hat Gast wohl zufrüh "antworten" gedrückt?

aber egal, hayabusa, nehme mal an, es würden ab morgen alle messungen eingestellt und das würde auch groß in der Presse verkündet. Die Schilder und deren Bedeutung behalte aber weiter die Gültigkeit.

Wie würde sich dein Fahrstil ändern?

Wie würde sich deiner Meinung der Fahrstil der anderen VT ändern?

Nehmen wir weiter mal an, der Fahrstil würde sich ändern,
wie würde sich das auf das Unfallgeschehen auswirken?
Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser.

Sokrates

#11 Hayabusa

Hayabusa

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Geschrieben 15 Juni 2012 - 17:16

@Zorro69
von allen Messungen hab ich nichts erwähnt.
Es gibt durchaus Messungen, die berechtigt sind. Die Lasermessungen der Polizei machen meißt Sinn oder Provida-Fahrzeuge. Bei der Polizei hab ich den Eindruck auch, das man mit denen eher reden kann. Die Herrschaften der mobilen Blitzer allerdings scheinen sehr oft schlechte Laune zu haben oder wollen einfach nicht plauschen :shutup:
Viele mobile Radarmessungen dagegen machen auch den Eindruck, das es sich um Abzocke handelt. Es wird oft nur im Feierabendverkehr geblitzt, vielbefahrene Strassen werden anscheinen eher bevorzugt, als Schulen, Krankenhäuser etc...
In Russland z.B. hab ich keine Blitzer gesehen, dafür aber viele Messungen mit der "Pistole".
Da wird der VT-Teilnehmer auch angehalten und diesem wird eine Videoaufnahme gezeigt. Man erspart sich auch womöglich damit auch viel Ärger mit "Ich war nicht der Fahrer".
Ich denke schon, das solche hoheitlichen Aufgaben besser nur der Polizei zu vertrauen sein sollte. Vermutlich werden diese in der Verkehrsüberwachung besser ausgebildet, als manche, denen ggf. nur eine Einweisung erteilt wird.

@HarrB
Sorry, aber hab mir sagen lassen, das Wiki anscheinend doch nicht immer zu vertrauen ist :(
Hatte aber auch schon deinen Link mal gelesen. Bin halt selber schon lange auf der Suche nach irgendwas "wissenschaftlichem", wonach Blitzer Unfälle vermieden hätten, daher auch meine Frage.
Das es Blitzer gab, die Unfälle ausgelöst hatten, ist mir allerdings dahingegen bekannt.

#12 Blaulicht

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Geschrieben 15 Juni 2012 - 17:32

Ich denke auch, dass es Aufgabe der Polizei ist den Verkehr zu überwachen.

dieses Outsourcing nervt und schadet unserer Sicherheit!


sparen auf Kosten der Polizei und Bildung ist falsch!
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#13 m3_

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Geschrieben 15 Juni 2012 - 23:34

Sorry, aber hab mir sagen lassen, das Wiki anscheinend doch nicht immer zu vertrauen ist :(
Hatte aber auch schon deinen Link mal gelesen. Bin halt selber schon lange auf der Suche nach irgendwas "wissenschaftlichem", wonach Blitzer Unfälle vermieden hätten, daher auch meine Frage.
Das es Blitzer gab, die Unfälle ausgelöst hatten, ist mir allerdings dahingegen bekannt.

@hayabusa: Es gab schon wissenschaftliche Untersuchungen, daß Blitzer nichts bringen, außer natürlich für die Kasse :whistling: . @harryb als google&wikipedia-König hat leider diesbezüglich sonst nichts auf der Pfanne und bringt fossile Halbwahrheiten.

@blaulicht schrieb:

Wieviele Experten es doch über Unfall- und Gefahrenschwerpunkte gibt... Wie wird man zu so einem Experten? Weil man dort selber noch keinen Unfall gesehen hat? Oder weil man die Stelle als ungefährlich einschätzt? Oder hat man tatsächlich eine örtliche Unfallstatisk ausgewertet? Woher hatte man die? Und machen sich so viele Menschen wirklich solche Gedanken?
Oder wissen die nicht, ob das ein Unfall- bzw. Gefahrschwerpunkt ist?

@blaulicht: Jeder versierte VT kann schon selbst feststellen, welche Abschnitte Unfallschwerpunkte sind.

@ares schrieb:

Aber nun meine Frage: Gibt es nicht eine Begründungspflicht, warum gerade an einer bestimmten Stelle gemessen wird???

Die gibt es nur intern für die sogenannte Meßstellenauswahl. Und da streiten sich die Geister. Es gibt die stumpfsinnigen Cops mit der Mentalität "Schild ist Schild" oder auch die Verfechter wie @bluey&goose, der VT müsse jederzeit an jeder Stelle mit einer Messung rechnen :wand: . Zum Glück gibt es andere Philosophien und dann noch die Praxis, sprich die schon erwähnten Einsatzzeiten der Wegelagerer.
Und es gibt die Diskussion um eine seriöse und akzeptierte Verkehrsüberwachung, wenn die Behörden & Cops im Bußgeldbescheid den Grund für das Limit sowie den Grund für die Messung aufführen würden. Die Bringschuld sollten die Behörden haben.
:nolimit:
"Regeln setzen ein, wo die Intelligenz aufhört"

"Die Autobahn ist schließlich nicht für eine Geschwindigkeit von nur 80 oder 100 km/h gemacht", Landesverkehrsminister Otto Ebnet.

"§2, schonmal gehört?" Autobahnpolizistin Patrizia Kaiser zu einem Linksschleicher

#14 Hayabusa

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Geschrieben 16 Juni 2012 - 05:50

Sorry, aber hab mir sagen lassen, das Wiki anscheinend doch nicht immer zu vertrauen ist :(

Jetzt erinnere ich mich :blush: Hast doch selber einst im anderen Thema bestätigt.

Wiki ist eine tolle Sache, um mal eben was nachzuschauen. Wiki als allwissende und unumstößlich richtige Quelle zu betrachten halte ich jedoch für recht mutig.

Stimmt, dieses grenzenlose Vertrauen hat mich kuerzlich erst HKD 1,000.00 gekostet........ :schreck:

Hoffe, das ist ausreichend, als Beantwortung :blush:

@hayabusa: Es gab schon wissenschaftliche Untersuchungen, daß Blitzer nichts bringen, außer natürlich für die Kasse

Ja, das ist mir bekannt und das diese unter anderem auch das Gegenteil von Verkehrssicherheit getan haben :wacko:

dieses Outsourcing nervt und schadet unserer Sicherheit!

Was meinst du mit Sicherheit? :blink:
Gibt es diesbzgl. Angriffe auf euch oder seit ihr in euren Messungen unsicher?
Steh da irgendwie auf dem Schlauch :blush:

#15 Gast225

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Geschrieben 17 Juni 2012 - 06:34

hier hat Gast wohl zufrüh "antworten" gedrückt?

Nö, das Komma sollte nur ein Punkt sein. Die ANtwort bezog sich auf HarryBs Aussage in Bezug auf den Rückgang der Unfallzahlen aufgrund der Kontrollen.
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#16 hawethie

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Geschrieben 20 Juni 2012 - 07:17

Es gab schon wissenschaftliche Untersuchungen, daß Blitzer nichts bringen, außer natürlich für die Kasse

Quelle? Ich denke du schreibst gerade an der Doktorarbeit - wenn es da allerdings schon "wissenschaftl. Untersuchungen" gibt --.... Dr.-Arbeiten müssen doch was neues bringen.

Jeder versierte VT kann schon selbst feststellen, welche Abschnitte Unfallschwerpunkte sind

und wie? Nur weil ich irgendwo noch nie einen Unfall gesehen habe, heißt das nicht, dass dort keiner passiert.
Nur weil nach Aufstellung von Schildern nichts mehr passiert ist, heißt das nicht, dass man dort schneller fahren kann, sondern nur, dass die meisten die Begrenzung beachten.
Nehmt das Leben nicht so schwer - ihr lebt entschieden länger

#17 only Diesel

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Geschrieben 20 Juni 2012 - 08:15

Wieviele Experten es doch über Unfall- und Gefahrenschwerpunkte gibt... Wie wird man zu so einem Experten? Weil man dort selber noch keinen Unfall gesehen hat? Oder weil man die Stelle als ungefährlich einschätzt? Oder hat man tatsächlich eine örtliche Unfallstatisk ausgewertet? Woher hatte man die? Und machen sich so viele Menschen wirklich solche Gedanken?

Oder wissen die nicht, ob das ein Unfall- bzw. Gefahrschwerpunkt ist?


und dann die Abzocke, liest man hier, so bekommt man das Gefühl dass der überwiegende Teil der Verkehr der Abzocke dient. Mein supjektives. Gefühl ist jedoch anders; ich denke dass nur ein sehr geringer Teil der Verkehrsüberwachung Abzock-verdächtig ist und dass die Verkehrsüberwachung eh zu gering ist.


Das kann ich dir sagen. Wenn auf Landstraßen über Jahrzehnte 100km/h gilt und dann in den letzten 3 Jahren alles mit 70er Schildern zugepflastert wird, ist das schon sehr verwunderlich! Kann man hier bei uns im Ortenaukreis sehr schön bewundern. Das ist einfach nur zum kotz.....!
Die neuste Posse sind die 80km/h auf er 3 spurigen A5 bei Offenburg. Da wird mit einem Rückstau auf die Autobahn argumentiert, komisch geblitzt wird aber nicht bei diesem Rückstau sondern bei freier Bahn. Ganz großes Kino und das soll man dann als VT noch ernst nehmen???

Gruß

only Diesel

#18 hawethie

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Geschrieben 20 Juni 2012 - 14:54


  • Das ist einfach nur zum kotz.....!

    für sowas hat der Gesetzgeber die Rechtsmittel geschaffen. (nicht fürs Ko... sonder, um dagegen vorzugehen; hat doch hier in der Gegend gerade erst zum Erfolg geführt)

  • geblitzt wird aber nicht bei diesem Rückstau sondern bei freier Bahn

    das meinst du nicht wirklich, gell? Frage an dich, als Experten: wann ist ein Rückstau gefährlich? wenn alles langsam fährt, weil Rückstau ist oder wenn alles noch schnell fährt, weil der Rückstau sich gerade erst bildet?

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#19 musicus

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Geschrieben 20 Juni 2012 - 16:04

Blöd nur, wenn sich durch die plötzlichen :80: (egal, ob mit oder ohne Trichter) auf sonst freier Bahn und ohne Not, langsam aber sicher ein Rückstau bildet. Erst daurch entsteht eine gefährliche Situation! Und damit diese vermieden werden kann, wird vor dem Stau fleißig gemessen.

Sowas nenne ich dann einen "guten" Plan zum Kasse machen und eine vorsätzliche Verminderung der Verkehrssicherheit.
Grüße von musicus

#20 only Diesel

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Geschrieben 21 Juni 2012 - 08:27

Be idem Rückstau geht es um die Abfahrt Offenburg. Von dieser könnte sich der Verkehr bis auf die Autobahn stauen. Dies passiert aber nicht Dienstags vormittgas gegen 11.00Uhr sondern zu Hauptverkehrszeiten. Also wäre es ja nur logisch auch dann zu blitzen und nicht wenn die Gefahr überhaupt nicht besteht. Die Abfahrt ist überigens über mehrere hundern Metern gut zu erkennen.
Ein Einspruch Hawthie kann man sich doch bei sowas echt sparen. Irgend eine fadenscheinige Begründung hat die Behörde für sowas doch immer. Immer wieder lustig von Leuten zu lesen, die denken Sie könnten in diesem Staat durch sowas etwas ändern. Durch unsere Gummiparagraphen gibt es doch immer ein Schlupfloch. Und selbst wenn, soll ich z.B. gegen alle 70er Schilder hier im Ortenaukreis Einspruch einlegen, die in den letzen 3 Jahren aufgestellt wurden? Das wäre dann ein Fulltime Job!

Gruß

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#21 m3_

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Geschrieben 21 Juni 2012 - 23:09

Es gab schon wissenschaftliche Untersuchungen, daß Blitzer nichts bringen, außer natürlich für die Kasse

Quelle?

Ein Beispiel:

Die Hypothese einer Verminderung der Unfallbelastung nach Einführung der kommunalen Überwachung in der Testregion kann somit trotz einer gleichzeitigen Intensivierung der Kontrolltätigkeit nicht bestätigt werden.

Aus bast, Heft M 146, Standards der Geschwindigkeitsüberwachung im Verkehr, Nov. 2002. Hervorhebungen von mir!

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und wie? Nur weil ich irgendwo noch nie einen Unfall gesehen habe, heißt das nicht, dass dort keiner passiert.
Nur weil nach Aufstellung von Schildern nichts mehr passiert ist, heißt das nicht, dass man dort schneller fahren kann, sondern nur, dass die meisten die Begrenzung beachten.


@hawethie: Es geht nicht um die selektive Wahrnehmung von Unfällen, wie beispielsweise @bluey auf der A2 Bielefeld praktiziert hatte (bei jeder zweiten Fahrt hatte er dort einen Unfall gesehen), sondern um die einfache Feststellung von Unfallgefahren ersten aus der Straße heraus wie z. B. Hundekurve, schwache Griffigkeit bei Nässe, usw. und zweitens aus der Verkehrsstärke/-art heraus, wenn grundsätzlich stümperhaftes Fahren damit massig ans Tageslicht kommt (z. B. BAB :80: mit sehr hoher Ansschlußstelledichte hat höchste Unfallraten).
Leider haben viele Behörden Statistik-Unfallschwerpunkte, die jedoch keine sind. Ein versierter VT erkennt das auch vor Ort.
:nolimit:
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#22 Kolbenfeder

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Geschrieben 22 Juni 2012 - 19:53

@hayabusa: Es gab schon wissenschaftliche Untersuchungen, daß Blitzer nichts bringen, außer natürlich für die Kasse :whistling: .


Und wenn schon, STVO einhalten, überall dort wo die Gültigkeit hat, schon ist der vermutete Zweck "Kasse machen" nicht erfüllt.

Die Methode ist legal, kostet nichts und im Übrigen allgemeine Pflicht aller Verkehrsteilnehmer!

#23 Eribaer

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Geschrieben 22 Juni 2012 - 21:49


@hayabusa: Es gab schon wissenschaftliche Untersuchungen, daß Blitzer nichts bringen, außer natürlich für die Kasse :whistling: .


Und wenn schon, STVO einhalten, überall dort wo die Gültigkeit hat, schon ist der vermutete Zweck "Kasse machen" nicht erfüllt.

Die Methode ist legal, kostet nichts und im Übrigen allgemeine Pflicht aller Verkehrsteilnehmer!


@Kolbenfeder: Danke, dass Du mich wieder an meine allgemeine Pflicht erinnert hast - ist mir im Laufe der vergangenen Tagen irgendwie.....

Ja, ich gebe es zu: ich habe sie, die allgemeine Pflicht, vegessen!

Könntest Du mich bitte ab sofort mindestens einmal wöchentlich an meine allgemeine Pflicht erinnern? Danke.

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#24 Kolbenfeder

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Geschrieben 22 Juni 2012 - 22:03

Hallo,
obige Forumsbeiträge ausdrucken und vor der Fahrzeuginbetriebnahme nochmals lesen und daran halten ist deutlich preisgünsiger als der Hinweis auf die STVO durch Verkehrsüberwachungspersonal und -technik.

#25 Kolbenfeder

Kolbenfeder

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Geschrieben 22 Juni 2012 - 22:09

Aber nun meine Frage: Gibt es nicht eine Begründungspflicht, warum gerade an einer bestimmten Stelle gemessen wird???
gruß Ares


Ja, die wird es in gewisser Form geben, nämlich dann wenn das Meßpersonal sich die Meßstellen auswählt, ich denke daß die gegenüber ihren Dienstvorgesetzen begründen müssen warum sie sich dort aufbauen, ggf. von dessen Empfehlung in eigener Verantwortung abrücken.

6h Messung an der einsamen Waldgasthofstichstraßenzufahrt an derem Ruhetag wird der Boß wohl als "blau machen" sehen.





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