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Bluey

ModSheriff
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Posts posted by Bluey

  1. Das "Lustige" bei diesem Limit wird ja sein, daß es wahrscheinlich nicht nur in der Zeit gelten wird, in der die Unfälle im Wesentlichen passierten, sondern ganztäglich. Also auch zu Zeiten, wo die 50 km/h völlig ok sind (vielleicht sogar zu niedrig). Es ist also - wie so oft - blinder Aktionismus und dient nur dazu sagen zu können, daß man etwas tut.

  2. vor einer Stunde schrieb handysammler:

    Ich würde Dir zustimmen, wenn man mit +9 km/h brutto mehr abkassieren würde... Aber nicht bei dem Grenzwert, den Sachsen-Anhalt beim Anhänger einstellt.

    Was stellen die Sachsen denn als Grenzwert ein?

  3. vor 5 Stunden schrieb KlausK:

    Das mit dem Räumen würde ich so nicht unterschreiben, gerade vor wenigen Wochen war es die POL in NRW die das Treffen nicht auflösen konnte, da es auf Privatgelände war. Bei bestimmten Feiern und Beerdigungen war die Toleranz auch sehr hoch. 

    Das hängt ggf. davon ab, welche Regelungen die jeweilige Kreisverwaltung erlassen hat. Hier bei uns wäre es so, daß wir sehr wohl auch im Privatbereich tätig werden können.

  4. vor 5 Stunden schrieb Toliman:

    Seit wann gilt eine Ausgangssperre nicht für Durchreisende? Ich kann mich doch prinzipiell auch mich mit einem Bewohner des betroffenen Gebietes treffen und dann weiterreisen!

    Sie gilt nicht für Durchreisende. Punkt. Sie gilt für die, die in dem betroffenen Gebiet ihren Wohnsitz haben. Punkt.

    Ja, Du kannst Dich prinzipiell mit einem Bewohner des betroffenen Gebiets treffen und anschließend weiterreisen. Aber der Bewohner selbst darf das eben nicht in dem Gebiet. Er darf nach Beginn der Ausgangssperre (bis auf ganz wenige Ausnahmen) nicht mehr nach draußen in den öffentlichen Bereich.

    Bezüglich der Rundfunknachrichten. Auch wenn sie vielleicht nicht jeder immer hört, dürfte in "schwierigen" Zeiten die Zahl der Hörer ansteigen. Hieß es früher nicht im Telefonbuch, daß bei manchen Sirenentönen das Radio einzuschalten ist und ein Sender der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten einzustellen ist?

    Die Sirenen waren früher sinnvoll und jeder wußte drum Bescheid. Das ist aber mittlerweile schon recht lange her und sehr viele heutzutage könn(t)en mit den Sirenen, wenn sie wieder jaulen würden, nichts anfangen. Das müßte zuvor erst wieder ins Bewußtsein der Leute gerufen werden. Bis das aber die Masse wieder auf dem Schirm hätte, verginge einiges an Zeit.

    Es ist doch stets gut, wenn es eine amtliche Quelle gibt, die von allen genutzt werden kann!

    Nicht nur "kann". Man muß sie dann auch nutzen. Allerdings läßt sich genau das schwerlich sicherstellen.

  5. Insbesondere letztes Jahr war ich etliche Male auf der Autobahn Richtung Süden unterwegs, mußte durch etliche Baustellen. Da war der linke Fahrstreifen dermaßen schmal, daß kein SUV, Sprinter schonmal gar nicht, es wagte, einen Lkw zu überholen. Aber Vollpfosten gibt es immer wieder. Glücklicherweise nicht soooo viele. Die wird man aber auch mit einem Limit oder sonstwas nicht ausmerzen können.

  6. vor 4 Stunden schrieb Heintz:

    Witzig ist dann noch die Tabelle die seit 8 Jahren genau die gleiche ist und kaum Stellen enthält die tatsächlich angefahren werden. Der Dateiname in der URL besagt dass sie mindestens seit 2016 nicht verändert wurde "210416"

    Warum soll man auch verraten, wo man tatsächlich mißt. Mache ich auch nicht. Da heißt es dann: ÜBERRASCHUNG! :lol:

  7. vor einer Stunde schrieb rth:

    @only Diesel, der Sinn eines Tempolimits ist oft nicht erkennbar. Bei uns in Heisingen hat man innerorts auf einer Hauptstraße in einer leichten Kurve „30“ angeordnet. Völlig unverständlich. Genau so wie die 2 Toten bisher und jedes Jahr mehrere Unfälle wo Fahrzeuge in den Vorgärten landen. 
    Wer die Hintergründe nicht kennt fasst sich an den Kopf und erklärt die Verkehrsbehörde für blöd. 

    Nur vermeidet man oftmals mit einem Limit keine Unfälle, lediglich die Unfallfolgen werden ggf. gemildert. Die eigentliche Ursache aber wird dadurch aber nicht bekämpft. Genau das aber sollte man tun. Alles andere ist nur Augenwischerei.

  8. vor 3 Stunden schrieb rth:

    Wie zum Beispiel Baustelle BAB, natürlich max. 80 km/h, ich fahre Tacho 100, Sprinter, Crafter, GLE usw. drängeln von hinten, rechts geschlossene LKW Kolonne.

    Und wie oft erlebst Du das? Komisch, daß ich sowas eher selten erlebe. Vor allem dann, wenn rechts überall Lkw fahren. Genau dann nämlich kommen die breiten SUVs etc. gar nicht an den Lkw vorbei und reichen sich hübsch artig rechts ein.

  9. Am 16.4.2021 um 11:30 schrieb SilverBanditS:

    Gespannt darf man sicherlich sein, wie sich dieses ursprünglich als Wahlgeschenk gedachte Kuckucksei bei der eigenen Klientel im September so ankommt...

    Wenn ich mir die auf t-online.de gestern angeführte Forsa-Umfrage betrachte, so muß man wohl leider feststellen, daß das eher keine Auswirkungen hat oder haben wird. Die Leute fahren offenbar auf AB total ab. Und ja, mir graut es bei dem Gedanken an eine Regierung, der die Grünen vorstehen. Eine Regierungsbeteiligung wäre schon schlimm, aber das wäre ein Desaster.

    • Like 2
  10. vor 15 Minuten schrieb m3_:

    Die Masse sind übrigens keine Idioten und keine vorsätzlichen Schnellfahrer, sondern durch überzogene Überreglementierungen Toleranzschnellfahrer, die in Schilder- und Radarfallen tappen.

    Nein, als Idioten würde ich die Masse auch nicht bezeichnen, aber hier und da sind denn doch schon welche dabei. Bei "vorsätzliche Schnellfahrer" wäre ich schon eher geneigt zu sagen, daß es mehr die Masse ist, die genau weiß, daß sie zu schnell unterwegs ist. Also: ganz klar Vorsatz.

    Schilderfallen gibt es nicht. Und Radarfallen genauso wenig. Aber es gibt jede Menge Schilder und natürlich auch Radarmessungen.

  11. vor 9 Stunden schrieb Toliman:

    Es reicht doch, wenn nach den Rundfunknachrichten durchgegeben wird: "In den Landkreisen x, y, z hat die Inzidenz an z-nachfolgenden Tagen den Wert von über 100 überschritten und es ist von 21 Uhr bis 5 Uhr untersagt, daß Grundstück ohne triftigen Grund zu verlassen". 

    Im Übrigen sollten, wenn regionale Ausgangssperren verhängt werden, die Kreise verpflichtet werden, entsprechende Umleitungen auszuschildern.

    Im Übrigen halte ich die Maßnahme der nächtlichen Ausgangssperren zum Infektionsschutz sowieso für kaum wirksam, weil die meisten Begegnungen in den Tagesstunden stattfinden. Die wenigsten Leute laden ihre Freunde erst nach 21 Uhr ein und wenn, dann meistens, weil man ausgehen möchte, was ja zur Zeit sowieso nicht geht.

    Warum kann man eigentlich nicht, die Leute dazu auffordern, so wenig persönliche Kontakte wie möglich zu pflegen? Ich glaube, daß dürfte kein Problem sein. Oder warum sonst hängen so viele am Mobiltelefon?

    Oje......

    1. ja, würde reichen, WENN denn JEDER die Nachrichten im Rundfunk hören würde. Ich zB tue das nicht.

    2. Wozu Umleitungen? Die Ausgangssperre betrifft die Menschen in dem betroffenen Gebiet, nicht aber die Durchreisenden. Die müssen keinen Bogen fahren.

    3. nunja, viele Treffen finden aber eben auch in den Abendstunden statt. Problem bei der Ausgangssperre ist halt: die treffen sich vorher und gehen u.U. erst nach Ende derselben wieder auseinander. Blöd ist dann nur, wenn sie zu laut sind oder sonstwie auffallen und verpetzt werden. Dann nämlich rückt die Rennleitung an und beendet das Ganze ratzefatze, dazu noch kostenpflichtig.

    4. Kann man, macht man. Es hält sich aber längst nicht jeder daran. Die Leute wollen nicht ausschließlich telefonieren, sie wollen sich sehen, treffen.


    Hast Du noch mehr Fragen?

  12. Du bist offenkundig in der Lage, Deinen PC zu bedienen und damit ins Internet zu gehen, um zB hier zigtausend Fragen zu stellen. Nun, dann solltest Du auch in der Lage sein, Google zu gebrauchen. Denn Schwupps, schon hat man die Lösung dieser obigen Frage schon fast vor Augen. Ein Klick auf den entsprechenden Link, ein wenig mit der Maus gespielt, die Seite nach unten gescrollt, und schon wird einem die Antwort präsentiert: "≤4 Fahrstreifen".

  13. Daß nicht jede Owi-Anzeige gleichzeitig auch einen Flenspunkt zur Folge hat, ist schon seit etwas längerer Zeit so. Und das ist denke ich auch durchaus sinnvoll.

    Nach wie vor wird offensichtlich der Pkw als das böse Fortbewegungsmittel schlechthin betrachtet, weshalb eben auch in diesem Bereich im Wesentlichen die Verteuerung stattfindet. Aus meiner Sicht unverständlich, betrachtet man sich die Vielzahl der Lkw-Unfälle und vor allem damit einhergehend auch in der Regel die Schwere der Folgen.

    Aber es war schon immer so, daß der Autofahrer am besten als Melkkuh herhalten konnte. Die schiere Masse macht's.

    • Like 2
  14. vor 6 Stunden schrieb rth:

    Ein Erfolg für den städtischen Kämmerer. Ob sich die Idioten vom vorsätzlichen Rasen abhalten lassen? Chance vertan.

    Naja, wobei wir mal wieder bei der Gretchenfrage wären, was denn oder ab wann man denn von "rasen" sprechen kann. Wenn ich mir die letzten Wochen so betrachte, kann ich konstatieren, daß die absolute Masse im VG-Bereich fuhr. Und das ist für mich noch lange kein "rasen".

    • Like 1
  15. vor 4 Stunden schrieb Heintz:

    Noch kleinlicher?

    [...]

    Anzeige eine Stufe nach unten? Der 16-20 Bereich?

    Ich will mal hoffen dass dieser Murks "Bußgeldbescheid mit Abzockaufschlag aber ohne Eintragung und Punkte" auch korrigiert wird. 

    Ich meinte mit "noch kleinlicher", daß auch außerorts demnächst wahrscheinlich nahezu überall ab brutto +9 km/h gemessen wird.

    Jap, wenn der Bereich 16-20 km/h bald 70 (igo) / 60 (agO) kostet, liegen wir im Anzeigenbereich. Ob es dafür auch einen Punkt geben wird, weiß ich noch nicht. Aber den obligatorischen Gebührenaufschlag auf jeden Fall. Das wird - da bin ich mir sicher - garantiert nich korrigiert. Manchen geht dieser "Kompromiß" sicher auch noch nicht weit genug.

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