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Geblitzt - Wie Post Nach Hause/firma Vermeiden?


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Moin.

 

Gestern war ich im Stadtgebiet von Mannheim auf einer 4-spurigen Straße etwas zu schnell mit ca. 60-65 km/h lt Tacho statt 50 unterwegs und wurde geblitzt. Eigentlich kein Problem, Verwarnunggeld zahlen und gut ist.

 

Aber: Das war nun eine Stelle, an der ich zu dieser Zeit mit diesem Auto nicht hätte sein sollen und nun möchte ich zwar gerne zahlen aber vermeiden, dass Post nach Hause bzw. in die Firma kommt.

 

Hat jemand einen guten Tipp, wie ich da am besten vorgehe? Anrufen, per E-Mail nachfragen ?

 

Danke vorab, Jörg

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Habe bei der zuständigen Stelle angerufen, allerdings wurde mir keine zuständige Person benannt. Soll eine Mail mit entsprechenden Daten (wer, wann was, wo) senden.

Habe ich gemacht, nun bin ich gespannt, ob eine Rückmeldung per Telefon oder E-Mail kommt. Falls es interessiert, poste ich hier das Ergebnis, habe allerdings den Eindruck, das Forum ist recht "müde".

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habe allerdings den Eindruck, das Forum ist recht "müde".

 

möchtest du zu richtigen Antwort von @nachteule noch eine Diskussion nach dem Motto:
"Wer seine Frau betrügt (oder Firma besche...) sollte wenigstens ordentlich Auto fahren, damit das nicht rauskommt"?
Es hat hier, als vor über 25 Jahren der erste städt. Messwagen angeschafft wurde, etwa eine Woche gedauert, da mussten Vordrucke geschaffen werden, weil die Messwagenbesatzung von Anfragen alla "Mein Mann/meine Frau/ meine Firma darf nicht wissen, dass ich hier im Ort war" überrannt worden waren.
Dein Ansinnen ist also tägliches Geschäft.
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sry für "müde", wollte niemand zu nahe treten. Und nein, ich betrüge nicht meine Frau oder besch... die Firma; wer unbedingt den Grund für meine Anfrage wissen will, kann sich gerne per PN melden.

Was ein paar Kilometer mehr auf dem Tacho mit "... ordentlich Auto fahren..." zu tun hat, erschließt sich mir allerdings nicht. Aber alles gut, vielen Dank, den Rat von @nachteule habe ich ja umgesetzt.

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.. und hat man Dein Ansinnen wohlwollend bearbeiten können?

Erst angerufen und dann, wie verlangt, eine freundliche Mail mit konkreten Daten geschrieben (#3). Bisher habe ich nichts erfahren, ich werde noch etwas abwarten und Mitte/Ende nächster Woche nochmals nachfragen.

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  • 1 month later...

Falls es interessiert, wie es weiterging, bzw. endete:

 

Bin am 24. August direkt zum Amt hin, kein Besucherverkehr wg. Corona möglich, gleich nochmals angerufen und an den zuständigen Teamleiter weitergeleitet. Habe mein Anliegen geschildert, er gab mir seine E-Mail-Adresse, sollte nochmals schreiben. Habe ich am gleichen Tag gemacht, mit meiner Ersatzanschrift wie empfohlen, da ich 4 Wochen Heimaturlaub (nein, nicht in einer Corona-Hochburg, sondern im risikoarmen Meck-Pom) machen wollte.

 

Gestern, 23. September, zurückgekommen und was finde ich vor? Ein Verwarnungsangebot über 15 EUR im Kuvert mit Frankierstempel vom 28. August. Eine fixe Behörde also dort in Monnem (Mannheim). Da man das auch online einsehen kann durfte ich festellen, dass ich alledings spätestens am 21. September hätte zahlen müssen.

 

Heute morgen nochmals dort angerufen, auf dem Schreiben stand ja der Name des Sachbearbeiters. War höflich am Telefon, obwohl ich angefressen war, wollte ja was von dem. Allerdings: das wäre jetzt leider zu spät, hätte mich früher melden müssen, er könne da wg. seiner Vorschriften nix mehr machen.

 

Jetzt folgt in Kürze wohl ein Bussgeldbescheid. Sch... unbewegliche Behördenheinis. (sry)

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Nö, dusselige Organisation von dir. Mein Schwager, oder wer auch immer in der Wohnung nach dem Rechten schaut , wird gebeten, die Post zu öffnen und das Verwarngeld zu überweisen.

Welchen Service erwartest du von der Behörde?

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Nö, dusselige Organisation von dir. Mein Schwager, oder wer auch immer in der Wohnung nach dem Rechten schaut , wird gebeten, die Post zu öffnen und das Verwarngeld zu überweisen.

Welchen Service erwartest du von der Behörde?

Wenn der verantwortliche Team- oder Fachbereichsleiter mir am Telefon anbietet, evtl. Post an eine Ersatzadresse zu senden, dann erwarte ich von dieser Behörde auch diesen Service. Sonst hätte er gleich sagen können, das geht nicht!

Nette Nachbarn öffnen den Briefkasten, legen die Post in meine Wohnung und würden sich auch darum kümmern, falls sonst was ist, aber deshalb lasse ich sie noch lange nicht meine Post öffnen.

Aber ich lass es jetzt hier sein, Fall geschildert, Ergebnis auch, habe fertig, vielen Dank für die vielen guten Ratschläge.

 

Wer Ironie findet, darf sie gerne behalten ;-)

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wenn ich am 23. ein schreiben finde, dass ich bis zum 21. hätte zahlen müssen: ab zur Bank und raus mit dem Geld.

Die Behörde, die soooo schnell einen BG rausschickt, möchte ich sehen.

evtl. kurzes Schreiben an die Behörde mit Hinweis auf Urlaub....

 

ach ja: du schreibst am 25. August und das Schreiben der Behörde ist Poststempel 28.August - dann war das am 25. schon längst "angestoßen" und der Druckauftrag raus.

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Ich kenne die innerdienstlichen Regelungen in Mannheim nicht, hier in Hamburg ist/war es immer so, dass eine gewisse „Urlaubstoleranz“ eingerechnet wird/wurde (hab lange kein Ticket mehr bekommen), das heißt, dass ein BGB nicht sofort, sondern erst nach einer gewissen Frist versendet wird (damals waren es in HH sogar sechs Wochen!).

 

Von daher schnellstmöglich bezahlen (am besten jetzt sofort!).

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wenn ich am 23. ein schreiben finde, dass ich bis zum 21. hätte zahlen müssen: ab zur Bank und raus mit dem Geld.

Die Behörde, die soooo schnell einen BG rausschickt, möchte ich sehen.

evtl. kurzes Schreiben an die Behörde mit Hinweis auf Urlaub....

 

ach ja: du schreibst am 25. August und das Schreiben der Behörde ist Poststempel 28.August - dann war das am 25. schon längst "angestoßen" und der Druckauftrag raus.

Selbstverständlich habe ich sofort nach Rückkehr am 23.09. bezahlt, geht in Mannheim sogar mit Kreditkarte via Webseite, Login-Daten erhält man mit Verwarnung. Bei Anruf am Folgetag hieß es lapidar: zu spät!

 

Der Behörde habe ich übrigens, wie in #3 nachzulesen, erstmals schon am 18.08., also kurz nach "Tattag", und ein 2. Mal am 24.08., nach vorausgegangenem Telefonat mit dem zuständigen Teamleiter, geschrieben. Zeit genung für Handeln wäre also gewesen, wenn man das will.

 

Stures Festhalten an §§, Lustlosigkeit oder gar Böswilligkeit, sucht's euch aus. Von wegen lt. #6 "...Ansinnen ist also tägliches Geschäft."

Sch...egal, kostet es halt ein paar Euro mehr, hilft dem maroden Haushalt der Kommune, müssen ja auch die bürgerunfreundlichen Bediensteten und die exzellente Organisation bezahlen. Kompliment für letzteres.

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