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Hallo liebe Community,

 

ich wurde vor knapp einem Jahr und ca. 8 Monaten mit 21 zu schnell geblitzt. Dann hieß Aufbauseminar und 1 Punkt + 2 Jahre Probezeit Verlängerung.

Nun heute wurde ich ca mit 110 km/h bei 80 auf der Autobahn geblitzt. Wird sich washl mit Abzug bei ca 105 einpendeln.

Was passiert nun? Krieg ich ein Fahrverbot? MPU? Ich hab echt Angst.

Ein Kumpel meinte man bekommt einfach den Punkt und eine Strafe.. für ein Fahrverbot müsste ich schneller dran sein. Und eine Empfehlung für eine MPU. Mehr nicht.

Sollte ich dann wieder einen A Verstoß begehen dann wirds eine MPU und so weiter.

Stimmt das?

Danke euch schonmal!

Schönes Wochenende.

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Am besten nicht auf Kumpels mit Stammtischerfahrung hören...

 

Wenn es unter 41 km/h zuviel waren bekommst Du die normale Bestrafung lt. Bußgeldkatalog, ohne Fahrverbot. Evtl. wird der Regelsatz des Bußgeldes angemessen erhöht, ist aber nicht zwingend.

 

Als weitere Probezeitmaßnahme bekommst Du eine Einladung zur freiwilligen verkehrspsychologischen Beratung. An dieser musst Du nicht teilnehmen, kannst aber. Dafür bekommst Du ca. zwei Monate Zeit.

Solltest Du nach der angegebenen Frist in der PZ einen weiteren A-Verstoß begehen, wird Dir die FE entzogen und darf frühestens nach drei Monaten neu erteilt werden. Je nach Schwere der zugrundeliegenden Verstöße kann im Neuerteilungsverfahren eine MPU angeordnet werden, muss aber nicht.

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