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Maut Nur Für Ausländer?


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Nun ist der Stubentiger endlich offiziell aus dem Jutebeutel :

 

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/06/03/schaeuble-kuendigt-pkw-maut-auch-fuer-deutsche-autofahrer-an

 

 

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble stimmt Autofahrer in Deutschland auf eine direkte Mitfinanzierung von Fernstraßen ein. Es werde „irgendwann .. in ferner Zeit“ dazu kommen müssen, öffentliche Fernstraßen, insbesondere Autobahnen, „stärker nutzerorientiert zu finanzieren“, sagte Schäuble am Donnerstag beim Tag der deutschen Bauindustrie in Berlin. „Das ist einfach nur richtig“, unterstrich er mit Blick auf vielfältige Kritik an solchen Vorschlägen.

Damit lässt Schäuble die Katze aus dem Sack: Nach übereinstimmender Juristen-Auffassung ist die Pkw-Maut nur für EU-Bürger ohne Deutschland nicht europarechtskonform. Die Einführung der Maut zunächst für EU-Ausländer und in späterer Folge auch für die deutschen Autofahrer ist ein logischer Schritt, den Beobachter von allem Anfang an hinter den Maut-Plänen der Regierung vermutet hattetn.

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Was nur dazu führen würde dass sich z.B. deine Medikamente dementsprechend verteuern würden     Bund + ADAC     Die alte Leier vom Umweltbundesamt sollte Dir doch allerbestens bekannt sein? Fiktive K

Die Zweckbindung ist eine Mogelpackung. Der Fernstraßenhaushalt stieg nach Einführung der Lkw-Maut praktisch nicht, sondern die Lkw-Maut hat Steuermittel ersetzt (vgl. z. B. https://www.adac.de/_mmm/p

Das ist wohl ein blöder Vergleich!!   Richtig ist zwar, daß deutsche - und auch andere -Urlauber in Österreich nicht wenig Geld ausgeben (Österreich ist halt ein Urlaubsland), dem wäre aber entgegenzu

Wow. Da hast Du ja mal eine richtig ernstzunehmende und seriöse Quelle gefunden. Aber sei's drum: wer auch nur (noch) ein ganz klein wenig (Rest-)Verstand sein eigen nennen kann, weiß doch schon seit langem, daß sich irgendwann einmal eine Regierung zur Einführung einer Maut durchringen muß. Wo ist also die Neuigkeit?

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Es muss halt ein Weg gefunden werden wie die Melkkuh noch besser abgezockt werden kann. Bereits vorhandene Milliarden weiterhin zweckentfremden (LKW Maut, KFZ Steuer) und über die neue tolle Gesellschaft zusätzliche Steuern Gebühren erheben.

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Es muss halt ein Weg gefunden werden wie die Melkkuh noch besser abgezockt werden kann. Bereits vorhandene Milliarden weiterhin zweckentfremden (LKW Maut, KFZ Steuer) und über die neue tolle Gesellschaft zusätzliche Steuern Gebühren erheben.

Und ich dachte, der Unsinn mit der Melkkuh sei zusammen mit freie-Fahrt-für-freie-Bürger schon vor Jahren ausgestorben. Wie man sich täuschen kann...

 

Für Dich in Kurzform: Die Einnahmen aus der LKW-Maut werden seit 2011 zweckgebunden verwendet. Die Mautsätze wurden aktuell herabgesetzt. Die Kfz-Steuer kann nicht zweckentfremdet werden, weil sie nicht zweckgebunden ist. Die durch den Straßenverkehr verursachten Gesamtkosten sind höher als die Einnahmen daraus.

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Die durch den Straßenverkehr verursachten Gesamtkosten sind höher als die Einnahmen daraus.

 

Dein idiologischer Blödsinn hierzu sollte endlich mal aussterben - die Melkkuh ist nach wie vor in aller Munde und wird es auch bleiben.

 

 

 

 

Für Dich in Kurzform: Die Einnahmen aus der LKW-Maut werden seit 2011 zweckgebunden verwendet

 

Wer hat die den Bären aufgebunden? Hätten sie wohl eventuell sollen, noch 2014 gabs aus dem Hause Dobi nur Versprechungen dass es künftig so sein soll aber bisher nicht geklappt hat:

 

In seiner Rede vor den BGL-Delegierten in Leipzig machte Dobrindt deutlich, dass er sich der von BGL-Präsident Adalbert Wandt gestellten Forderung nach einer "intakten Infrastruktur" und einem "bedarfsgerechten Ausbau" sehr bewusst ist. "Wir bekennen uns zur Nutzerfinanzierung ohne Wenn und Aber", hatte Wandt in seiner Rede erklärt. Allerdings beklagte Wandt, vor der Mauteinführung hätten im Verkehrsetat nur 110 Millionen Euro weniger für die Infrastruktur zur Verfügung gestanden. "Die Frage liegt für uns nahe: Wo ist das Geld geblieben, warum ist es im Haushalt versickert?" Diesen systemimmanenten Fehler zu beheben sei die Grundvoraussetzung dafür, dass die Transportbranche die Maut akzeptiere. In seiner Antwort stellte sich Dobrindt hinter "eine echte Zweckbindung" der Mittel als Voraussetzung für die Unterstützung des BGL und der Branche und sicherte zu: "Ich garantiere, dass die Mittel zweckgebunden on den Straßenbau investiert werden. Den Zustand darf es nicht mehr geben, dass Mittel nicht vollumfänglich einfließen.

 

 

 

 

 

Die Kfz-Steuer kann nicht zweckentfremdet werden, weil sie nicht zweckgebunden ist

 

Sollte sie aber eben, indem sie abgeschafft und als Gebühr durch die neue Autobahngesellschaft erhoben werden könnte - wird sie aber niemals weil dann ein Versickern im Haushalt unmöglich wäre.

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Dein idiologischer Blödsinn hierzu sollte endlich mal aussterben - die Melkkuh ist nach wie vor in aller Munde und wird es auch bleiben.

Wir wissen doch beide, wo der ideologische Blödsinn zu finden ist. Genau deshalb ist die Melkkuh inzwischen fast so ausgestorben wie die freie-Fahrt-Geschichte.

 

Wer hat die den Bären aufgebunden?

Ich such' Dir die Seite gern raus, nachdem Du die Seite verlinkt hast, auf der Deine Behauptung gestützt wird. Der von Dir zitierte Textschnipsel reicht schon aufgrund der fehlenden Quelle nicht aus, mal ganz abgesehen davon, daß die Behauptung irgendwelcher Interessenvertreter auf irgendeiner Tagung alles mögliche, aber keine seriöse Quelle ist.

 

Sollte sie aber eben, indem sie abgeschafft und als Gebühr durch die neue Autobahngesellschaft erhoben werden könnte

Das ist eine Forderung, gell? Von wem genau?

 

wird sie aber niemals weil dann ein Versickern im Haushalt unmöglich wäre.

Eine nicht zweckgebundene Steuereinnahme kann nicht versickern.

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:vogelzeig: Freie Fahrt praktiziere ich regelmäßig und das werde ich auch in Zukunft. Die Melkkuh ist maximal abgemildert, zeigt aber dass sie endlich mal Wirkung gezeigt hatte: Seit 13 Jahren kein einziger Cent Aufschlag auf die Mineralölsteuer (Rekord), KFZ Steuern für die Mehrzahl sogar runter und Maut für Inländer als heißes Eisen

 

 

 

 

Ich such' Dir die Seite gern raus, nachdem Du die Seite verlinkt hast, auf der Deine Behauptung gestützt wird. Der von Dir zitierte Textschnipsel reicht schon aufgrund der fehlenden Quelle nicht aus, mal ganz abgesehen davon, daß die Behauptung irgendwelcher Interessenvertreter auf irgendeiner Tagung alles mögliche, aber keine seriöse Quelle ist.

 

Die Sache ist doch klar, Deine Fehlerquelle zieht sie vom Haushalt ab, die das Volk für seine Straßen ebenfalls aufzubringen hat bzw. vor der Maut schon hatte und addiert die Maut eben wieder hinzu. Der genannte Betrag von 110 Millionen verbleibenden Aufschlag ist ja wohl absolut realistisch:

http://www.eurotransport.de/news/bgl-dobrindt-garantiert-zweckbindung-fuer-maut-6578521.html

 

 

 

Eine nicht zweckgebundene Steuereinnahme kann nicht versickern.

Na dann hast Du ja den grundsätzlichen Fehler hoffentlich verstanden

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Die Sache ist doch klar, Deine Fehlerquelle zieht sie vom Haushalt ab, die das Volk für seine Straßen ebenfalls aufzubringen hat bzw. vor der Maut schon hatte und addiert die Maut eben wieder hinzu. Der genannte Betrag von 110 Millionen verbleibenden Aufschlag ist ja wohl absolut realistisch

Zum einen: Du hast die Fehlerquelle Dobrindt ins Spiel gebracht, nicht ich. Zum anderen: an irgendwelchen Zahlen, die irgendein Lobbyist mal eben in den Raum stellt, und die sich auf ein Szenario beziehen, welches noch nicht mal detailliert bekannt geschweige denn umgesetzt ist, ist grundsätzlich erstmal nichts realistisch. Mal abgesehen davon, daß ich bis zum Beweis des Gegenteils davon ausgehe, daß Du nicht in der Lage bist, den Realitätsgehalt dieser Zahlen zu verifzieren. Also bleib' doch bitte einfach bei den aktuellen Zahlen und belege Deine Behauptung.

 

Na dann hast Du ja den grundsätzlichen Fehler hoffentlich verstanden

Da gibt es keinen Fehler. Es gibt nur immer wieder Menschen, die unser Steuersystem nicht verstehen (wollen). Unabhängig davon wissen wir ja, daß die Kosten des Straßenverkehrs deutlich höher sind als die Erlöse, die er generiert. Oder möchtest Du tatsächlich behaupten, z.B. die Milliarden für die aktuellen Brückensanierungen würden allein aus den Erlösen des Straßenverkehrs bezahlt?

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Unabhängig davon wissen wir ja, daß die Kosten des Straßenverkehrs deutlich höher sind als die Erlöse, die er generiert.

 

Ist Blödsinn - selbstversätndlich sind die Erträge höher als die Ausgaben. Deine Brücken sind locker finanzierbar.

 

Sie sind es nur dann nicht, wenn irgendein Umweltblödelverband irgendwelche fiktiven externen Kosten hochrechnet und die dann mit der Mineralölsteuer bezahlen will. Weitere Steuern welche die Melkkuh leistet werden natürlich, wie von Dir, als "nicht zweckgebunden" unter den Tisch gekehrt.

Diese erweiterten Kosten könnte man überhaupt erst als Berechnungsgrundlage verwenden wenn auch die gesamten volkswirtschaftlichen Vorteile gegengerechnet werden würden. Umgekehrt: Welche Schäden in € entstehen wenn Waren und Personen nicht nicht von A nach B gekarrt werden können

 

 

 

Also bleib' doch bitte einfach bei den aktuellen Zahlen

Ach, welche denn? Auf Deine angebliche Quelle warte ich noch immer!

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Ist Blödsinn - selbstversätndlich sind die Erträge höher als die Ausgaben.

Das hast Du wo gefunden?

 

Sie sind es nur dann nicht, wenn irgendein Umweltblödelverband irgendwelche fiktiven externen Kosten hochrechnet

Aah, Du weißt also, wie die Auto-Lobby sich ihre Zahlen schönrechnet. Das ist ja schon mal ein Anfang.

 

Weitere Steuern welche die Melkkuh leistet werden natürlich, wie von Dir, als "nicht zweckgebunden" unter den Tisch gekehrt.

Nö. Ich kehre gar nichts irgendwohin.

 

Diese erweiterten Kosten könnte man überhaupt erst als Berechnungsgrundlage verwenden wenn auch die gesamten volkswirtschaftlichen Vorteile gegengerechnet werden würden.

Gute Idee. Hat das schon jemand gemacht? Wenn das

Umgekehrt: Welche Schäden in € entstehen wenn Waren und Personen nicht nicht von A nach B gekarrt werden können

die Grundlage sein sollte, kann ich Dir allerdings jetzt schon versichern: seriös ist anders.

 

Ach, welche denn? Auf Deine angebliche Quelle warte ich noch immer!

Einfach #106 i.V. mit #104 lesen und beantworten, dann klappt das auch mit der Quelle.

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Das hast Du wo gefunden?

 

http://www.bild.de/geld/wirtschaft/autofahrer/kfz-steuer-lkw-maut-schlagloch-soli-wohin-geht-das-auto-geld-35639134.bild.html

 

 

 

Gute Idee. Hat das schon jemand gemacht?

 

Vermutlich, jedenfalls werden Schätzungen über die volkswirtschaftlichen Schäden durch die bereits verrottete Infrastruktur regelmäßig veröffentlicht.

Beispiel: http://www.auto.de/magazin/sperrung-der-a1-rheinbruecke-volkswirtschaftlicher-schaden-in-millionenhoehe/

 

 

 

 

 

die Grundlage sein sollte, kann ich Dir allerdings jetzt schon versichern: seriös ist anders.

Das denkt sich natürlich der erwähnte "Umweltblödelverband" genau wie Du. Er kalkuliert einfach, dass die Anwohner an der Hauptstraße Betrag X an Schäden durch den Verkehr aufweisen können. Den Nutzen der Transporte kehrt er unter den Tisch. Ergebnis nach Abzug von Mineralölsteuer und Maut: Ein sinnloser und überteuerter Straßenverkehr

 

 

 

Einfach #106 i.V. mit #104 lesen und beantworten, dann klappt das auch mit der Quelle.

 

Dein eigenes Wischi-Waschi Zeug ist bestimmt keine Quelle :fool:

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www.bild.de

Tut mir nicht leid, aber ich kann die Seite nicht aufrufen. Die haben aber da doch sicher eine Quelle genannt?

 

Vermutlich

Prima. Sag' einfach Bescheid, wenn Du es weißt.

 

jedenfalls werden Schätzungen über die volkswirtschaftlichen Schäden durch die bereits verrottete Infrastruktur regelmäßig veröffentlicht.

Sehr schön. Die Kosten, die da bisher eingespart wurden, hat der motorisierte Verkehr übrigens bisher nie bezahlt. Der angebliche Überschuss wäre also tatsächlich noch kleiner als behauptet.

 

Das denkt sich natürlich der erwähnte "Umweltblödelverband" genau wie Du. Er kalkuliert einfach, dass die Anwohner an der Hauptstraße Betrag X an Schäden durch den Verkehr aufweisen können. Den Nutzen der Transporte kehrt er unter den Tisch. Ergebnis nach Abzug von Mineralölsteuer und Maut: Ein sinnloser und überteuerter Straßenverkehr

Prima. Wo hast Du das gefunden?

 

Dein eigenes Wischi-Waschi Zeug ist bestimmt keine Quelle

Das hast Du schön gesehen. Und weil ich das vorhergesehen habe, habe ich sowas auch gar nicht behauptet. Ich erkläre es Dir nochmal:

Für Dich in Kurzform: Die Einnahmen aus der LKW-Maut werden seit 2011 zweckgebunden verwendet.

war meine Feststellung auf Deine entsprechende falsche Behauptung in #103, worauf Du in #105 nach einem Bären gefragt hast (Deine Beiträge muß ich jetzt nicht. zitieren, gell?). Ich habe Dir dann angeboten

Ich such' Dir die Seite gern raus, nachdem Du die Seite verlinkt hast, auf der Deine Behauptung gestützt wird. Der von Dir zitierte Textschnipsel reicht schon aufgrund der fehlenden Quelle nicht aus, mal ganz abgesehen davon, daß die Behauptung irgendwelcher Interessenvertreter auf irgendeiner Tagung alles mögliche, aber keine seriöse Quelle ist.

Das Angebot gilt nach wie vor. Also bitte...

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Tut mir nicht leid, aber ich kann die Seite nicht aufrufen. Die haben aber da doch sicher eine Quelle genannt?

Als Quelle wird insbes. der ADAC genannt. Unter folgender BLÖDtypischer-Überschrift "Kfz-Steuer, Lkw-Maut – und jetzt der Schlagloch-Soli? Wo landet eigentlich unser Auto-Geld?" findet man neben BLÖD-typischen Formulierungen folgendes Zahlenwerk und fett markierte Sätze/Fragen etc.:

 

- Im Straßenbau fehlen jährlich über 7 Mrd. Euro (ohne Quelle)

- angebl. Zitat Ministerpräsident Albig: Die im Koalitionsvertrag zusätzlich ausgehandelten fünf Milliarden Euro seien nur ein Tropfen auf den heißen Stein. „Wir brauchen zusätzlich sieben Milliarden Euro – und zwar jedes Jahr.“

- Eine Expertenkommission unter Ex-Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig (SPD) bezifferte die jährliche Unterfinanzierung in einer Untersuchung aus dem Herbst 2013 auf 7,2 Milliarden Euro. (Quelle: keine)

- Ein „zusätzlicher, dramatischer Nachholbedarf bei Brücken” ist darin noch gar nicht erfasst. Wirtschaftsverbände bezifferten die nötigen Ausgaben allein hierfür mit bis zu 16 Milliarden Euro bis 2030. (Quelle: keine)

- Fakt ist aber auch: Über Abgaben von Autofahrern fließen pro Jahr 53 Milliarden Euro in die Staatskassen, davon geben Bund, Länder und Kommunen laut ADAC jährlich aber nur 19 Milliarden für Unterhalt und Ausbau des Straßennetzes aus! (Quelle/Beleg für den angebl. Fakt: Fehlanzeige)

- Einnahmen (angebl. lt. ADAC):

► Einnahmen aus Mehrwertsteuer und Mineralölsteuer beim Tanken: rd. 40,5 Mrd. Euro.

► Kfz-Steuer: rd. 8 Mrd. Euro.

► Lkw-Maut: rd. 4,5 Mrd. Euro.

- Ausgaben (angebl. lt. Angaben des BMI Verkehr):

► zwischen 2001 bis 2012 rund 21 Mrd. Euro in den Neu- und Ausbau von Autobahnen. Das entspricht 1,9 Mrd. Euro pro Jahr. Für den Neu- und Ausbau von Bundesstraßen wurden im gleichen Zeitraum 11 Mrd. Euro ausgegeben (1 Mrd. Euro pro Jahr).

► Für im Bau befindlich Projekte sind zwischen 2011 und 2015 3,3 Mrd. Euro eingeplant (660 Mio. Euro pro Jahr).

► Zusätzliche Mittel soll eine Ausweitung der Lkw-Maut in die Kassen spülen. Ab 2015 wird die Abgabe auf vierspurige Bundesstraßen und für Lkw ab 7,5 Tonnen ausgeweitet.

 

(Quelle meiner Auflistung: obiger Link. Ich konnte ihn öffnen)

 

Es liest sich halt wie alles, was in der BLÖD für BLÖD-Konsumenten mundgerecht ge- und beschrieben wird.

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Ganz Allgemein: Steuern sind nicht zweckgebunden.

Hier ein Auszug aus Wiki:

Als Steuer wird eine Geldleistung ohne Anspruch auf individuelle Gegenleistung bezeichnet, die ein öffentlich-rechtliches Gemeinwesen zur Erzielung von Einnahmen allen steuerpflichtigen Personen auferlegt. Damit sind Steuern öffentlich-rechtliche Abgaben, die zur Deckung des allgemeinen Finanzbedarfs alle zahlen müssen, die den Tatbestand[1] der Steuerpflicht erfüllen, wobei die Erzielung von Einnahmen wenigstens Nebenzweck sein sollte. Gebühren und Beiträge werden hingegen aufgabenbezogen und zweckgebunden verwendet.

 

Die Maut ist zweckgebunden. Eine Straßenbenutzungsgebühr für LKW auf bestimmten Straßen, wie z.B. BAB.

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Hallo,

Vereinfachung bitte, Mautsysteme abschaffen, auch alle Autobahngebühren in der ganzen EU Alpentransit auf der Straße evtl. anders ausbremsen, der neue Gotthard-Esienbahntunnel ist da schon ein sehr guter Anfang.

 

Straßenbau und -unterhaltung über Eenrgie/Treibstoffabgaben finanzieren, EU-einheitlich. Begründung:

 

1. Treibstoffsteuer ist das preiswerteste Verfahren zur Geldeinnahme.

 

2. Autobahnen sind auf die Verkehrsleistungsfährigkeit bezogen die preiswertesten Straßen in Bau- und Unterhaltskosten. Ausserdem meistens etwas weiter von den Lebensbereichen der Bewohner entfernt als andere Straßen. Mautkostenersparniss sollte kein Grund sein Autobahnen zu meiden wo sinnvoll.

 

Für E-PKW mag man eine Lösung suchen und finden. Die Tesla-Datentechnik könnte das bieten wenn sie eichfähig wäre, eine Kilometergebühr z.B.

 

Privat-PKW aus Nicht-EU mit "billigem Benzin" sind nicht das große Problem, bei LKW lässt sich das regeln, z.B. EU NUR vollgetankt verlassen, mögen die anderen Länder ggf. auch fordern, voll rein, vollgetankt raus, der hier verfahrende Diesel ist dann versteuert.

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Die Kosten, die da bisher eingespart wurden, hat der motorisierte Verkehr übrigens bisher nie bezahlt. Der angebliche Überschuss wäre also tatsächlich noch kleiner als behauptet.

 

Was nur dazu führen würde dass sich z.B. deine Medikamente dementsprechend verteuern würden :licht:

 

 

 

Die haben aber da doch sicher eine Quelle genannt?

 

Bund + ADAC

 

 

 

Prima. Wo hast Du das gefunden?

 

Die alte Leier vom Umweltbundesamt sollte Dir doch allerbestens bekannt sein? Fiktive Kosten hochrechnen und den volkswirtschaftlichen Nutzen verschweigen: http://www.sueddeutsche.de/politik/vorstoss-vom-umweltbundesamt-maut-fuer-alle-1.10190

 

 

Ein aktuelles "Augenwischereigutachten" gibts hier: http://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/376/publikationen/maut_fuer_deutschland_jeder_kilometer_zaehlt_web.pdf

 

 

 

 

Das Angebot gilt nach wie vor. Also bitte...

Meine Quellen liegen schon längst auf dem Tisch - aber kein Problem, dein tolles alten Quellenspielchen kennt ja hier eh schon jeder :notworthy:

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Die alte Leier vom Umweltbundesamt sollte Dir doch allerbestens bekannt sein? Fiktive Kosten hochrechnen und den volkswirtschaftlichen Nutzen verschweigen: http://www.sueddeutsche.de/politik/vorstoss-vom-umweltbundesamt-maut-fuer-alle-1.10190

 

Volkswirtschaftlicher Nutzen, wann, wie wo?

 

20 000 PKW über 600km zum Rock am Ring statt Musk im Nachbarort mit dem Fahrrad besuchen?

Milchtranspoerte aus dem Emsland nach Ingolstadt, von Oberbayern nach Köln?

Fußballbesuch im 40kkm-Auswärtspiel statt Kreisklasse zu hause in 2km Entfernung?

 

Ja es gibt Nutzen, ob Spezialisten des technischen Aussendienst in der Klinik das MRT kalibrieren, Feuerwehren gut zum einsatzort landen. EINE Brauerei mit 30km-Absatzgebiet ist effektiver als 80 Minibrauerein wie vor 100 Jahren, aber Erdinger-Bier-LKW die auf der Autobahnen Becks begegnen sind volkswirtschaftlich KEIN Nutzen. Sinnvoll sind durchaus schnelle Ersatzteillieferugnen für Produktionsanlagen, bei Ersatzteilen für Hobbymotrorrädern wäre auch 7-Tage Laufzeit kein volkswirtschaftlicher Schaden. Gilt auch für fast alle Amazon- und sonstigen Versandbestellungen.

Nett wenn es schnell kommt, ist aber kein volkswirtschaflicher Schaden wenn es eine Woche dauert.

 

Luxus-Therme in 200km-Distanz statt Hallenbad am Ort ist volkswirtschafltich auch kein Gewinn.

 

Man mag das alles mögen und Freude daran haben, aber von volkswirtschaftlichen Nutzen sollte man dabei nicht reden.

 

Oder wenn priavat nur Pritsparautos gefahren werden mit halben Flottenverbrauch, schon fällt die Hälfte aller Tankwagenkilometer weg, volkswirtshcaftlicher Schaden?

 

Oder wenn Bürger ihre Freizeitstrecken halbieren, Essengehen, Wandern, Sport, Kino in der Nähe, ein Schaden?

Edited by Bluey
Quotierung korrigiert
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Danke, Bluey. Ungefähr sowas hatte ich befürchtet.

Was nur dazu führen würde dass sich z.B. deine Medikamente dementsprechend verteuern würden

Da mache ich mir keine Gedanken. Die sind jetzt schon so teuer, da kommt es auf ein paar Cent mehr oder weniger nicht an.

Bund + ADAC

Prima. Dann such' doch dort mal nach den Zahlen, die das achtlagige Klopapier verwurstet hat.

Die alte Leier vom Umweltbundesamt sollte Dir doch allerbestens bekannt sein? Fiktive Kosten hochrechnen und den volkswirtschaftlichen Nutzen verschweigen

Nö. Und Deine sechs Jahre alte Quelle nennt nur eine Zahl, ohne auch nur den geringsten Hinweis darauf zu geben, wie sich die zusammensetzt. Das war also wieder nix. Aber Du kannst es gern nochmal versuchen: beim UBA wird man sicher auch jetzt noch wissen, wie man auf den Wert gekommen ist.

Ein aktuelles "Augenwischereigutachten" gibts hier

Was konkret ist da Augenwischerei (inwieweit das ein Gutachten ist, wollen wir lieber gar nicht erst diskutieren)?

Meine Quellen liegen schon längst auf dem Tisch - aber kein Problem, dein tolles alten Quellenspielchen kennt ja hier eh schon jeder

Die liegen da gut, belegen aber nichts von dem, was Du behauptest. Und wenn Du weißt, daß Du gefragt wirst, woher Du das hast, was Du hier ins Forum bläst, warum suchst Du nicht erst nach brauchbaren Belegen, bevor Du das machst?

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da kommt es auf ein paar Cent mehr oder weniger nicht an.

 

Ein paar Cent auf wie viele Millionen Lieferungen die täglich über die Bahn gehen?

 

 

 

Dann such' doch dort mal nach den Zahlen, die das achtlagige Klopapier verwurstet hat.

 

Die sind sogar sauber verlinkt und grafisch aufbereitet - aber den Artikel kannst du ja wohl eh nicht lesen

 

 

 

Deine sechs Jahre alte Quelle nennt nur eine Zahl, ohne auch nur den geringsten Hinweis darauf zu geben, wie sich die zusammensetzt

 

Hier gings mir wohl eher darum, exklusiv für Dich eine zusätzliche Quelle zu nennen, die ähnlichen Blödsinn wie Du verbreitet. Konkrete Milliarden waren hier nebensächlich.

 

 

 

 

Und wenn Du weißt, daß Du gefragt wirst, woher Du das hast, was Du hier ins Forum bläst, warum suchst Du nicht erst nach brauchbaren Belegen, bevor Du das machst?

 

Ich wiederhole: Meine Quellen sind da, nur gefallen sie Dir eben nicht. Ich warte hingegen auf Deine nicht vorhandenen :abwarten:

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Ein paar Cent auf wie viele Millionen Lieferungen die täglich über die Bahn gehen?

Du sprachst von meinen Medis - und das sind nun wirklich keine Millionen täglich. Abgesehen davon: die Transportkosten gerade von Medikamenten sind ein absolut zu vernachlässigender Faktor in der Kalkulation der Medikamentindustrie. Insbesondere dann, wenn man deren Gewinne sieht.

 

Die sind sogar sauber verlinkt und grafisch aufbereitet - aber den Artikel kannst du ja wohl eh nicht lesen

Ich hatte doch bereits oben geschrieben, daß ich dieses Blatt sowieso nicht lese. Im übrigen sind Primärquellen grundsätzlich irgendeinem Artikel vorzuziehen. Also bitte!

 

Hier gings mir wohl eher darum, exklusiv für Dich eine zusätzliche Quelle zu nennen, die ähnlichen Blödsinn wie Du verbreitet.

Nur, weil es Dir nicht in den Kram passt, ist es kein Blödsinn. Solange Du nicht sagen kannst, was konkret falsch sein soll, ist Deine Behauptung allerdings doch eher im Bereich von Blödsinn anzusiedeln.

 

Ich wiederhole: Meine Quellen sind da, nur gefallen sie Dir eben nicht. Ich warte hingegen auf Deine nicht vorhandenen

Deine Quelle (also dieser Artikel) belegt Deine Behauptung in keinster Weise. Du wirst also entweder liefern oder warten müssen - Deine Entscheidung.

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... daß sich irgendwann einmal eine Regierung zur Einführung einer Maut durchringen muß.

@biber: Stimmt. "Road Pricing" mit den leider üblichen Auswucherungen über die Zeit zu einem Tarifdschungel wird auch für Pkw kommen. Sind die Fragen, wann, von wem und mit welcher Begründung. Auch hier gilt: Wehret den Anfängen! Einmal eingeführt, dann gibt es kein zurück mehr und das Geschwür wächst, siehe Lkw-Maut, inzwischen auch gelbe Autobahnen, "Landstraßenabkürzungen" und "Klein-Lkw".

 

Ohne auf dein nachfolgendes Quellengeblubbere detailliert einzugehen, solltest Du als "Speditionsbranchen-Kenner" doch wissen, dass die Lkw-Maut nach Abzug der Kosten zwar "zweckgebunden" ist, sprich das Geld vermeintlich sinnvoll nur in die Infrastruktur gehen soll, aber eine Milchmädchenrechnung war, da der bisherige Straßenbau-Etat entsprechend gekürzt wurde.

:nolimit:

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Eine Vignettenlösung ist wenn, dann immer nur eine Übergangslösung. Sie ist den Grünen nicht grün genug, den Schwarzen nicht (Überwachungs-)genau genug und den Roten zu unsozial.

 

Wie oben geschrieben, es kommt darauf an, eine PKW Maut im Ganzen zu verhindern, sonst werden auch unsere Landstraßen und Städte mit immer mehr überregionalem Verkehr belastet.

 

Aus dieser Problematik heraus betrachtet kann man nur hoffen, dass die Elektromobilität sich nicht allzu schnell durchsetzt. Bei sinkenden Mineralölsteuereinnahmen müssen andere Möglichkeiten gesucht werden uns zur Finanzierung des Haushalts zu melken.

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Lasst uns bloß hoffen das es eine Vignetten Lösung wird. Wenn die streckenbezogene Maut kommen sollte dann gute Nacht. Die Kosten die dann auflaufen wären für Vielfahrer nicht mehr zu bezahlen!

 

Ganz ohne Biberschen Quellenblödsinn: Die Straßen sind und werden so schon fortlaufend bezahlt. Eine Streckenbezogene Maut auf allen Straßen wäre deshalb absolut kein Problem da kein Unterschied, dann wenn sämtliche überzogenen Steuern abgeschafft werden würden. KFZ natürlich, insbesondere aber Mineralöl. In Holland wollte man das ja vor einigen Jahren schon umsetzen, letztere aber unverändert belassen. Der Abzockversuch war bekanntlich recht schnell gescheitert.

 

 

Bei sinkenden Mineralölsteuereinnahmen müssen andere Möglichkeiten gesucht werden uns zur Finanzierung des Haushalts zu melken.

 

Spätestens dann wird es so weit sein, Fahrstrom wird ja vom allgemeinen Verbrauchsstrom auch künftig nicht trennbar sein.

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Wenn die streckenbezogene Maut kommen sollte dann gute Nacht. Die Kosten die dann auflaufen wären für Vielfahrer nicht mehr zu bezahlen!

Genaus so wird es sein. Seit der Einführung der LKW-Maut ist ja auch praktisch kein LKW über 12 t zGg auf deutschen Autobahnen unterwegs. Und die paar, die man noch sieht, fahren nur Nahverkehr.

 

Die Straßen sind und werden so schon fortlaufend bezahlt.

Dafür braucht es keine Quelle, weil Du ja völlig recht hast. Überhaupt werden sämtliche Kosten des motorisierten Verkehrs fortlaufend bezahlt. Wenn auch nicht in voller Höhe und schon gar nicht von den Verursachern.

 

Eine Streckenbezogene Maut auf allen Straßen wäre deshalb absolut kein Problem da kein Unterschied, dann wenn sämtliche überzogenen Steuern abgeschafft werden würden.

Welche wären das, Deiner Meinung nach?

 

Spätestens dann wird es so weit sein, Fahrstrom wird ja vom allgemeinen Verbrauchsstrom auch künftig nicht trennbar sein.

Du solltest Dich mal mit dem Elektriker Deines Vertrauens unterhalten. Der wird Dir hoffentlich erklären können, wie einfach sich alle möglichen Verbrauchsstromarten getrennt erfassen und abrechnen lassen.

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Die Einnahmen aus der LKW-Maut werden seit 2011 zweckgebunden verwendet.

 

Die Zweckbindung ist eine Mogelpackung. Der Fernstraßenhaushalt stieg nach Einführung der Lkw-Maut praktisch nicht, sondern die Lkw-Maut hat Steuermittel ersetzt (vgl. z. B. https://www.adac.de/_mmm/pdf/fi_bruecken_bundesfernstrassen_0114_n_238766.pdf , S. 10). Unterm Strich also eine deutliche Steigerung der verkehrsbezogenen Steuern und Abgaben, ohne daß dem eine auch nur annähernd entsprechende Erhöhung des Haushaltsansatzes gegenüberstünde.

 

Die Mineralölsteuer ist übrigens gem. Art. 1 StrFinG zu 50 v. H. für Zwecke des Straßenwesens zu verwenden. Diese Vorschrift wird aber jedes Jahr aufs Neue mit den Haushaltsgesetzen ausgesetzt.

 

Wer glaubt, einer Pkw-Maut stünde eine adäquate Erhöhung der Haushaltsansätze oder adäquate Steuersenkungen gegenüber, ist angesichts der Geschichte der bisherigen Mauteinführungen mit dem Klammerbeutel gepudert.

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Wenn auch nicht in voller Höhe und schon gar nicht von den Verursachern.

 

In mehr als voller Höhe wie wir aus diversen Quellen mittlerweile wissen

 

 

Welche wären das, Deiner Meinung nach?

 

Sind oben genannt.

Natürlich noch, extra für Dich, eine Quelle wie der Beschiss in NL geplant war. Durchschnittlich 2 cent KFZ-Steuer (NL ist etwas teurer) geschenkt und bis zu 6,7 cent Aufschlag. Kraftstoff hätte man unverändert hoch besteuert.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Niederlande-Kilometergeld-ersetzt-Kfz-Steuer-859829.html

 

 

 

Guck, Z282 liefert nochmal Quellen :dribble:

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Die Zweckbindung ist eine Mogelpackung.

Nö. Die ist Gesetz. Das Dir die Umsetzung nicht gefällt, ist Deine Ansicht.

 

Der Fernstraßenhaushalt stieg nach Einführung der Lkw-Maut praktisch nicht, sondern die Lkw-Maut hat Steuermittel ersetzt

Schön gesehen. Man ist also wenigstens ein wenig in Richtung Verursacherprinzip gegangen. Und hatte denn tatsächlich jemand relevantes versprochen, die Maut würde auf den Fernstraßenhaushalt draufgeschlagen?

 

Unterm Strich also eine deutliche Steigerung der verkehrsbezogenen Steuern und Abgaben, ohne daß dem eine auch nur annähernd entsprechende Erhöhung des Haushaltsansatzes gegenüberstünde.

Warum auch? Schließlich - siehe oben - ist das ein Schritt hin zum Verursacherprinzip.

 

In mehr als voller Höhe wie wir aus diversen Quellen mittlerweile wissen

Du hast mal wieder das Problem mit den Personalpronomen.

 

Sind oben genannt.

Tut mir leid, das habe ich wohl verpasst. Also bitte: wo hast Du die überzogenen Steuern genannt?

 

Natürlich noch, extra für Dich, eine Quelle wie der Beschiss in NL geplant war.

Ich wäre Dir echt dankbar, wenn Du Quellen für das, was Du bezgl. D behauptet hast, liefertest. NL interessiert mich eher wenig.

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Nö. Die ist Gesetz. Das Dir die Umsetzung nicht gefällt, ist Deine Ansicht.

 

Dass umgekehrt Dir die Augenwischerei gefällt, hilft den Straßen halt leider auch nicht weiter

 

 

 

Schließlich - siehe oben - ist das ein Schritt hin zum Verursacherprinzip.

 

Wie bereits ca. 5 mal erwähnt hat der Verursacher die Straßen längst überfinanziert.

Um mal genauer auf die Zahlen einzugehen: 420% bei den Autobahnen und 200% bei den übrigen Straßen.

Quellen kannst du Dir selbst suchen, der Begriff Wegekostendeckungsgrad liefert einiges.

 

 

 

Du hast mal wieder das Problem mit den Personalpronomen.

 

Ich halte Dich nicht für so beschränkt dass Du mit den Zahlen und Quellen an sich nichts anfangen kannst - ein übliches Verdrehen von Tatsachen mit vorsätzlichen Falschinterpretationen und Berechnungen greift hier wohl eher.

 

 

 

Tut mir leid, das habe ich wohl verpasst. Also bitte: wo hast Du die überzogenen Steuern genannt?

 

Dann muss ich mich für Dich wohl tatsächlich selbst zitieren:

"wenn sämtliche überzogenen Steuern abgeschafft werden würden. KFZ natürlich, insbesondere aber Mineralöl"

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... sei zusammen mit freie-Fahrt-für-freie-Bürger schon vor Jahren ausgestorben.

Das war vor 70 - 80 Jahren. Damals waren Bürger nicht frei. Aber einige wünschen sich solche Zustände jetzt wieder. Damals braun, heute grün. (Und die AfD ist damit nicht gemeint.)

 

Die durch den Straßenverkehr verursachten Gesamtkosten sind höher als die Einnahmen daraus.

Dies Lügenmärchen wird dadurch, daß du es wiederholst, auch nicht richtig. :yawn: Während du sonst bei jeder Gelegenheit nach Belegen fragst bleibst du den Nachweis, daß diese Gesamtkosten höher als die von VT und Spediteuren gezahlten Steuern und Mauten seien, schuldig. Und versuche nicht, die Kosten grüner Luxusprojekte - Straßenrückbau, Entschleunigung, ökologische Ausgleichsmaßnahmen - als vom Straßenverkehr verursacht auszugeben. Den Nutzen des Straßenverkehrs als Transportmittel für die Wirtschaft hast du natürlich auch wieder ignoriert.

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Dass umgekehrt Dir die Augenwischerei gefällt, hilft den Straßen halt leider auch nicht weiter

Du hast vergessen, die angebliche Augenwischerei zu benennen: wer hat denn nun anderes zugesagt?

 

Wie bereits ca. 5 mal erwähnt hat der Verursacher die Straßen längst überfinanziert.

Statt zu zählen, wie oft ca. irgendwas behauptet wurde, könntest zur Abwechslung mal einfach konkrete Zahlen und deren Quellen vorlegen.

 

Quellen kannst du Dir selbst suchen, der Begriff Wegekostendeckungsgrad liefert einiges.

Ja, das stimmt. Und damit wir nicht über einiges, sondern über die konkrete Zahl und deren Ursprung reden können, sagst Du einfach, wo Du sie her hast. Ist doch ganz einfach: Du hast sie doch gefunden, dann kannst Du sie auch verlinken, oder?

 

Ich halte Dich nicht für so beschränkt dass Du mit den Zahlen und Quellen an sich nichts anfangen kannst

Das hat nichts mit beschränkt zu tun: dieses Schmierblatt ist einfach keine Grundlage für eine Diskussion.

 

ein übliches Verdrehen von Tatsachen mit vorsätzlichen Falschinterpretationen und Berechnungen greift hier wohl eher.

Ja, den Verdacht lassen Deine ausweichenden Antworten und Deine permanente Verweigerung der Verlinkung von Primärquellen durchaus zu.

 

wenn sämtliche überzogenen Steuern abgeschafft werden würden. KFZ natürlich, insbesondere aber Mineralöl

Ich habe den Text in die Suchfunktion des Forums kopiert und keinen Treffer erzielt. Wenn Du Dich also tatsächlich selbst zitiert hast, dann mit einer Aussage, die Du nicht hier im Forum getätigt hast. Wahrscheinlich hast Du deshalb darauf auch verzichtet, anzugeben, wo Du das geschrieben hattest.

 

Aber sei's drum: warum hältst Du die Kfz- und die Mineralölsteuer für überzogen? Sollen beide komplett abgeschafft werden und die dadurch entstehenden Einnahmeausfälle durch eine streckenbezogene Maut ausgeglichen werden?

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Da muss ich @gerre nochmals grob wiederholen:

Na dann sind wir ja mit Deinem üblichen Schema durch: Quellen verlangen, selbst keine liefern und nur Lügenmärchen wiederholen, die Auskunftsreichen als falsch bezeichnen.

 

Wobei:

 

 

 

Ich habe den Text in die Suchfunktion des Forums kopiert und keinen Treffer erzielt. Wenn Du Dich also tatsächlich selbst zitiert hast, dann mit einer Aussage, die Du nicht hier im Forum getätigt hast.

 

 

Eventuell veräppelst du das Forum ja doch nicht, sondern hast nur ein Problem die Infos zu verarbeiten.

 

 

In #124 stand das übrigens :doofwinkt:

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Da muss ich @gerre nochmals grob wiederholen

Nein, mußt Du nicht. Niemand muß irgendwelchen Unsinn wiederholen.

 

In #124 stand das übrigens

Danke. Erklärst Du jetzt noch, warum Du die für überzogen hältst, ob beide komplett abgeschafft und die Einnahmeausfälle dann durch eine streckenbezogen Maut ausgeglichen werden sollen?

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  • 7 months later...

So, das Verkehrsministerium hat über den zu erwartenden "Gewinn" ein Gutachten veröffentlicht:

 

http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/G/gutachten-einnahmeprognose-infrastrukturabgabe.html

 

Das ist eine klassisch hingedrehte Kaffeesatzleserei-Studie :doofwinkt: , wenn ich schon nur die Annahmen zu Geschäftsreisenden lese....

 

Und danach hat es mich dann umgehauen, als ich die Info und FAQ zur ISA Stand 25.01.2017 gelesen habe :schreck: :

Jeder Halter ist fällig! Und ich hatte mich gefreut, daß dann als Wermutstropfen die BAB leerer werden würden ;):heul: . Jeder Halter bekommt ein Bescheid von der ISA-Stelle! "Witzig" auch mit den Oldtimern und Saisonkennzeichen-Fahrzeuge. Moppeds noch vollkommen unklar. Und es ist e-Vignette, Kontrolle über Kennzeichen.

 

Wenn da sich mit dieser Maut-äh-ISA-Posse die CSU/CDU nicht selbst ein Bein gestellt haben. Mal sehen, was Martin Schulz zur Maut sagt.

:nolimit:

Nachtrag: ADAC soll eine andere "Gewinn"-Berechnung vorgelegt haben.

2. Nachtrag: ADAC Gutachten, 09.02.2017: https://www.adac.de/infotestrat/adac-im-einsatz/motorwelt/gutachten_maut_ratzenberger.aspx?ComponentId=288265&SourcePageId=6729

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@m3 ich dacht, du wärst so ein CSU Dobrind fan? die Maut ist doch deren Wunschbaby... Und eine Maut sollte doch auch vermeidbar sein, wenn man eben diese Strassen NICHT nutzt, wie zb der Zweitwagen für Mutter, die zur arbeit in die Stadt fährt, aber keine BAB nutzen kann.

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@m3 ich dacht, du wärst so ein CSU Dobrind fan? die Maut ist doch deren Wunschbaby...

@zorro69: Ich war noch nie ein Dobrindt-Fan! Er ist im Prinzip ein Bauernopfer. Es war doch die Frage, wer wann wie unter welchen Umständen "Road-Pricing" - also Rückfall ins Mittelalter mit Wegezoll - in D einführen kann! Dazu ist so ein Kandidat genau richtig. Auf dem kann man rumhauen. Verkehrsminister bedeutet in der Regel eh das Ende der politischen Karriere. Die CSU hat es seinerzeit gekonnt auf den Tisch gebracht, damit man endlich mal laut über Ausländer schimpfen konnte. Zusätzlich gibt es auch viele Leute, die eine Auge-um-Auge-Zahn-um-Zahn-Mentalität anspricht.

 

So, und nun entpuppt die Maut sich als GEZ II-Verschnitt! Es wird als "Abgabe" tituliert und es ist eine Zwangsabgabe für alle! Wie GEZ II, es ist keine Gebühr, es kein Beitrag mehr, Steuer eh nicht, sondern eine Haushaltsabgabe. Nun haben wir eine Halterabgabe! Nachtigall, ich höre dich trapsen! Die nächste Fliege, die mit einer Klappe geschlagen wird, ist, daß Fr. Merkel nicht als Lügnerin dasteht!

 

Und dann der große Big-Brother-Angriff durch Kennzeichenlesegeräte! Und so ein Zufall :whistle: , die Lkw-Maut-Erfassung-Geräte können genutzt werden. Der gläserne Autofahrer wird Realität. Es gibt dann Daten, wann und wo Du warst! Bekannterweise entstehen da Begehrlichkeiten!

 

Fazit: Man kann nur hoffen, daß der Müll von Dobrindt nicht durchgeht. Möglicherweise ist die CDU/CSU durch SPD/FDP/(AfD) sowieso in Opposition.

:nolimit:

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  • 1 month later...

Des war mir jetzt neu, dass Ausländer nur auf BAB zahlen müssen, während Inländer überall zahlen müssen:

 

Schließlich sei ja schon eigens ins Gesetz aufgenommen worden, dass ausländische Fahrer nur auf Autobahnen, nicht aber auf Bundesstraßen Maut zahlen müssen.

Aus "Kommt die Maut oder nicht", www.bild.de, 10.03.2017; http://www.bild.de/politik/inland/pkw-maut/maut-check-50784734.bild.html

Hier wird auch schön der aktuelle Stand und der weitere, mögliche Ablauf beschrieben.

:nolimit:

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Des war mir jetzt neu, dass Ausländer nur auf BAB zahlen müssen, während Inländer überall zahlen müssen

Tja. Wenn Du Dich aus seriösen Quellen informieren würdest, wäre Dir ersteres schon länger bekannt und Du wüßtest, das letzteres falsch ist.

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Wo entnimmst Du Deinem Zitat, daß Inländer überall zahlen müssen?

Es gibt einen vom Typ abhängigen Steuersatz für Autos ohne Unterscheidung, ob sie auf der BAB fahren oder nicht. Für einen Wagen, der das ganze Jahr über nicht auf der Autobahn fährt, müßte die Steuer um die Maut verringert sein. Das ist aber nicht der Fall.

In Ländern wie Österreich und der Schweiz fahren Autos ohne Mautplakette unbehelligt auf Landstraßen und innerorts.

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Wo entnimmst Du Deinem Zitat, daß Inländer überall zahlen müssen?

@bluey: Aus den "Praktikanten-pdfs" vom BMVI Stand 25.01.2017, wie in #136 erwähnt. Kurz: "Alle Halter", deswegen auch nicht mehr "Maut", sondern "Abgabe" wie GEZ-Haushaltsabgabe. Zwangszahlung immer ein Jahr voraus!

Das Dokument ist noch verfügbar: http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/G/infopapier-infrastrukturabgabe.pdf?__blob=publicationFile

:nolimit:

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Des war mir jetzt neu, dass Ausländer nur auf BAB zahlen müssen, während Inländer überall zahlen müssen

Tja. Wenn Du Dich aus seriösen Quellen informieren würdest, wäre Dir ersteres schon länger bekannt und Du wüßtest, das letzteres falsch ist.

 

@biber: Sieh es mir bitte nach, daß ich vor lauter Schock der generellen Halter-Abzocke dies aus o. g. Quelle in #145 nicht im Detail registriert hatte:

Halter von nicht in Deutschland zugelassenen Pkw und Wohnmobilen sind bei der Nutzung von Bundesautobahnen abgabenpflichtig.

 

Da ich nicht alles zum Thema Maut "scanne" - wie @hawethie richtig erkannt hat -, steht es Dir natürlich frei, eine seriöse Quelle zu nennen, die vor dem 25.01.2017 über diese Inländer-Kfz-Halter-Diskriminierung berichtet hat.

:nolimit:

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Es ist wie beim "Soli", schlicht eine Steuererhöhung, denn zweckgebunden ist hier nichts, es wandert alles in den großen Schäuble- Verteilungstopf.

Daraus wird verteilt, abzüglich der ca. 40 Prozent Verwaltungskosten.

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Es gibt einen vom Typ abhängigen Steuersatz für Autos ohne Unterscheidung, ob sie auf der BAB fahren oder nicht. Für einen Wagen, der das ganze Jahr über nicht auf der Autobahn fährt, müßte die Steuer um die Maut verringert sein.

Das ist dermaßen grotesk falsch, daß man sich schon fragen muß, ob Du überhaupt irgendwas von dem Thema mitbekommen hast.

 

Aus den "Praktikanten-pdfs" vom BMVI Stand 25.01.2017, wie in #136 erwähnt. Kurz: "Alle Halter", deswegen auch nicht mehr "Maut", sondern "Abgabe" wie GEZ-Haushaltsabgabe.

Die aktuelle Seite des BMVI sagt anderes. Und die halte ich für relevanter. Im übrigen: die 'Maut' hieß immer schon Infrastrukturabgabe, zahlungspflichtig sollten schon immer die Halter der betroffenen Fahrzeuge sein und die GEZ gibt es schon länger nicht mehr.

 

Sieh es mir bitte nach, daß ich vor lauter Schock der generellen Halter-Abzocke dies aus o. g. Quelle in #145 nicht im Detail registriert hatte

Du brauchst nicht versuchen, Dich rauszureden. Wer sich auf die Blöd verlässt, ist selbst schuld und kann sich nicht exkulpieren.

 

Da ich nicht alles zum Thema Maut "scanne"

Das hättest Du jetzt nicht extra erwähnen müssen. Wir wissen doch, daß Deine Beiträge eher selten (das war jetzt sehr höflich, gell?) auf der Grundlage umfangreicher Recherchen bzw. einer (breiten) Faktenlage entstehen.

 

steht es Dir natürlich frei, eine seriöse Quelle zu nennen, die vor dem 25.01.2017 über diese Inländer-Kfz-Halter-Diskriminierung berichtet hat.

Die gibt es nicht. Schließlich werden mit der Abgabe keine Inländer, sonder nur Ausländer belastet. Aber um Dir weiterzuhelfen: seriös genug?

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