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Tempolimit Für Bw


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Schon seltsam das es ausgerechnet in Ländern es mit :yawn: bestens mit der gegenseitigen Rücksichtnahme auf der AB klappt. :nick:

 

das ist aber auch unsinn. fahr mal in italien auf einer autobahn. rücksichtsnahme hat nichts mit einem tempolimit zu tun.

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Hallo Nachteule,  der Zeitfaktor ist mir relativ egal. Ich fahre oft genug mit 140 - 150 km/h über die BAB, auch längere Strecken, obwohl höhere Geschwindigkeiten möglich und auch zulässig wären. Mir

Autobahnbaustelle ist nicht gleich Autobahnbaustelle.   Das größte Risiko für die Beschäftigten besteht in den sogenannten Tagesbaustellen, Arbeitsstellen kürzerer Dauer (AkD) gemäß RSA 95. Aber auch

Vielleicht ist aber auch die überwiegende Mehrzahl der Bürger zwischenzeitlich einfach strunzdumm. Vielleicht verstehen sie drei wichtige Grundsätze für eine freiheitliche Gesellschaft nicht.

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es gibt zumindest keinen grund, warum das fahren mit 130 bei :yawn: entspannter sein soll als 130 bei :nick:

Der Grund ist, auf der AB ist man oft nicht alleine. Und sobald sich eine kleine Kolonne gebildet hat die sich bei 130 schön um langsame Fahrzeuge schlängelt, ist es auch kein Problem. Aber sobald von hinten einer kommt der dieses schlängeln verhindert, sprich der erste in der Kolonne kann nicht ausscheren um z.B. einen Lkw zu überholen, muss abbremsen. Und schon ist der gesamte Verkehrsfluss hinüber.

 

Ziemlich hanebüchen, diese Argumentation für Tempo 130 heranzuziehen, denn das gleiche gilt für die "kleine Kolonne", die mit 200 km/h oder gar 250 km/h unterwegs ist. Dabei dürfte es, streng genommen, keine dieser Kolonnen geben, denn es ist gemäss §2 Abs. 2 StVO rechts zu fahren und nur zum Überholen auszuscheren. Dabei haben schnellere Fahrzeuge auf der Überholspur natürlich Vorrang. Nur so ist Verkehrsfluss gewährleistet und nur so können Fahrzeuge mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten auf einer Strecke koexistieren - Rücksicht lautet die Devise! Nicht ein individueller Fahrer hindert den Verkehrsfluss, sondern die Kolonne, wie Du mit Deinem Beispiel "der erste in der Kolonne kann nicht ausscheren um z.B. einen Lkw zu überholen" eindrucksvoll beweist. Je länger diese Kolonne wird, umso stärker hemmt sie den Verkehrsfluss.

 

Setzen wir Dein Beispiel konsequent fort, so wird sich gewiss schnell ein VT finden, der argumentiert, mit 100 km/h sei der Verkehrsfluss noch besser und diejenigen, die mit 130 km/h von hinten kommen, würden den Verkehrsfluss stören. Du siehst, man kann diese Spirale beliebig nach unten schrauben und es wird immer jemanden geben, der behauptet, dass noch langsamer noch besser wäre.

 

Zudem scheint Dir nicht bewusst zu sein, dass das Fahren in Kolonne naturgemäss deutlich gefährlicher ist, als die individuelle Fahrt. Je mehr Fahrzeuge sich gleichzeitig auf einer Strecke befinden, desto höher ist das Unfallrisiko.

 

Fahre doch mal ins Ausland wo es schon länger :) gibt, es ist ein sehr entspanntes fahren. :P

 

Bloss weil Du das so empfindest, ist das noch lange nicht der Fall. Die Nebenwirkungen eines allgemeinen Tempolimits sind bekannt: Monotonie, reduzierte Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme, Elefantenrennen auch unter PKW, Kolonnenbildung usw.

 

Schon seltsam das es ausgerechnet in Ländern es mit ;) bestens mit der gegenseitigen Rücksichtnahme auf der AB klappt.

 

Das ist ein Trugschluss. Gerade in Ländern mit :heul: & :spinner: wird mit deutlich reduzierter Aufmerksamkeit gefahren, was sich beispielsweise in der Schweiz durch "Unaufmerksamkeit" als mit Abstand häufigste Unfallursache auswirkt. Durch die niedrigen Anforderungen an das Fahren mit :130: bzw. :mecker: widmen die Teilnehmer dem Verkehr nicht die nötige Aufmerksamkeit, worunter naturgemäss auch die Rücksichtnahme leidet.

 

Joh - und wenn sie dann noch dem Irrglauben unterliegen, mit 200 km/h waere ein voellig entspanntes Fahren moeglich, [...]

 

Wie wäre es denn mal mit Argumenten, warum entspanntes Fahren ab 131 km/h nicht mehr möglich sein soll? Worin liegt das begründet? Und warum sind diese Gründe für jeden Menschen zu 100% zutreffend?

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Das ist ein Trugschluss. Gerade in Ländern mit :mecker: & ;) wird mit deutlich reduzierter Aufmerksamkeit gefahren, was sich beispielsweise in der Schweiz durch "Unaufmerksamkeit" als mit Abstand häufigste Unfallursache auswirkt. Durch die niedrigen Anforderungen an das Fahren mit :heul: bzw. :spinner: widmen die Teilnehmer dem Verkehr nicht die nötige Aufmerksamkeit, worunter naturgemäss auch die Rücksichtnahme leidet.

Dafuer kannst Du doch sicherlich Belege anfuehren, oder? :nick: Ich meine, wenn Du solches mit derartiger Bestimmtheit und generell behauptest, dann muss es doch dafuer auch eine Quelle geben........

 

Wie wäre es denn mal mit Argumenten, warum entspanntes Fahren ab 131 km/h nicht mehr möglich sein soll? Worin liegt das begründet? Und warum sind diese Gründe für jeden Menschen zu 100% zutreffend?

Nun, werter 'Netghost', diese Argumente wurden dir doch schon vor langer Zeit praesentiert - schon vergessen? :yawn: Geringe Halbwertszeit deiner Aufnahmefaehigkeit? :) Aber weil ich ja so ein freundlicher Mitbuerger bin, werde ich sie extra fuer Dich noch einmal ansatzweise wiederholen: Es ist - aus medizinischer Sicht - schlichtweg unmoeglich, da entspannt zu sein.

 

Ich moechte aber auch noch einmal - extra fuer Dich - betonen, dass das nicht gilt fuer ein Tempo ab 131 km/h, wie Du so schoen trickreich schreibst, sondern fuer Tempi die weitaus hoeher liegen, z.B. 200 km/h.......

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also ich denke es ist unstrittig, je höher das tempo wird, desto höher werden auch die geschwindigkeitsunterschiede. dieser punkt spricht ganz klar für ein tempolimit. andererseits spricht dagegen, das langsamere reisetempo. auch wenn es immer wieder behauptet wird, dass dies keinen unterschied machen würde, so macht es dies doch. aus eigener erfahrung kann ich sagen, dass es sehr wohl möglich ist durchschnittsgeschwindigkeiten über 130-150 zu erreichen.

ich denke ein generelles tempolimit macht genauso viel sinn, wie das verbot für alk-verkauf nach 22 uhr an tankstellen. man macht es sich mit so einer pauschalen und unpräzisen regelung sehr einfach. es mag vielleicht sogar kurzfristig ein paar positive effekte geben. aber mittelfristig würden die unfallzahlen sicher nicht wesentlich sinken. und die geschichte mit der eigenverantwortung wäre wieder ein schritt weiter zurückgedrängt worden. über das thema der beschneidung einer weiteren freiheit, will ich gar nicht reden. aber ich denke das thema wurde hier schon mehr als einmal durchgekaut.

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Ziemlich hanebüchen, diese Argumentation für Tempo 130 heranzuziehen, denn das gleiche gilt für die "kleine Kolonne", die mit 200 km/h oder gar 250 km/h unterwegs ist.

Es sind aber weit mehr VT mit Geschwindigkeiten um die 120 unterwegs.

 

Dabei dürfte es, streng genommen, keine dieser Kolonnen geben, denn es ist gemäss §2 Abs. 2 StVO rechts zu fahren und nur zum Überholen auszuscheren. Dabei haben schnellere Fahrzeuge auf der Überholspur natürlich Vorrang.

Würde die Kolonne links fahren, dann würde es das Problem mit dem ausscheren nicht geben. :nick:

Probleme gibt es wenn wegen einem Dubbel nicht ausgeschert werden kann.

 

Nur so ist Verkehrsfluss gewährleistet und nur so können Fahrzeuge mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten auf einer Strecke koexistieren - Rücksicht lautet die Devise! Nicht ein individueller Fahrer hindert den Verkehrsfluss, sondern die Kolonne, wie Du mit Deinem Beispiel "der erste in der Kolonne kann nicht ausscheren um z.B. einen Lkw zu überholen" eindrucksvoll beweist. Je länger diese Kolonne wird, umso stärker hemmt sie den Verkehrsfluss.

Warum sollte sie den Verkehrsfluss hemmen wenn die Fahrzeuge nacheinander ausscheren ohne das sie sich behindern? Oder glaubst Du die Kolonne zieht gleichzeitig nach links?

 

Setzen wir Dein Beispiel konsequent fort, so wird sich gewiss schnell ein VT finden, der argumentiert, mit 100 km/h sei der Verkehrsfluss noch besser und diejenigen, die mit 130 km/h von hinten kommen, würden den Verkehrsfluss stören. Du siehst, man kann diese Spirale beliebig nach unten schrauben und es wird immer jemanden geben, der behauptet, dass noch langsamer noch besser wäre.

Wenn sich solche Kolonnen bilden, ist die Differenzgeschwindigkeit in der Kolonne = 0 . Wie schon gesagt, die meisten VT fahren so um die 120km/h und da klappt es bestens, wenn kein Schneller von hinten kommt und die Kolonne am ausscheren hindert.

 

Zudem scheint Dir nicht bewusst zu sein, dass das Fahren in Kolonne naturgemäss deutlich gefährlicher ist, als die individuelle Fahrt. Je mehr Fahrzeuge sich gleichzeitig auf einer Strecke befinden, desto höher ist das Unfallrisiko.

Und ich habe mich schon gewundert das bei dichtem Verkehr die Gefahr steig. Gut das wir darüber gesprochen haben. :yawn:

 

Bloss weil Du das so empfindest, ist das noch lange nicht der Fall. Die Nebenwirkungen eines allgemeinen Tempolimits sind bekannt: Monotonie, reduzierte Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme, Elefantenrennen auch unter PKW, Kolonnenbildung usw.

Gibt es etwas stumpfsinnigeres als auf der AB Kilometer machen? Und wo ist innerhalb einer Kolonne ein Elefantenrennen?

 

Und jetzt würde es mich interessieren warum kolonnenfahren gefährlicher sein soll? ;)

 

Das ist ein Trugschluss. Gerade in Ländern mit :heul: & :spinner: wird mit deutlich reduzierter Aufmerksamkeit gefahren, was sich beispielsweise in der Schweiz durch "Unaufmerksamkeit" als mit Abstand häufigste Unfallursache auswirkt. Durch die niedrigen Anforderungen an das Fahren mit :130: bzw. :mecker: widmen die Teilnehmer dem Verkehr nicht die nötige Aufmerksamkeit, worunter naturgemäss auch die Rücksichtnahme leidet.

Wäre dir die Unfallursache unangepasste Geschwindigkeit lieber? :)

 

Wie wäre es denn mal mit Argumenten, warum entspanntes Fahren ab 131 km/h nicht mehr möglich sein soll? Worin liegt das begründet? Und warum sind diese Gründe für jeden Menschen zu 100% zutreffend?

Oben schrieb ich, die meisten fahren um die 120. Geistige Flexibilität sollte man auch im Verkehr haben.

 

MfG.

 

hartmut

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Bei allen Argumenten, die ich hier immer wieder pro 130 oder 120 lese

wird aber immer wieder vergessen, das dies nur für halbwegs volle Autobahnen gilt.

 

Bei nahezu leeren Autobahnen, die es mehr gibt, als man denkt,

kann man diese Argumente alle vergessen und

eine Beschränkung wäre hier völliger Schwachsinn.

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Das ist ein Trugschluss. Gerade in Ländern mit :spinner: & :) wird mit deutlich reduzierter Aufmerksamkeit gefahren, was sich beispielsweise in der Schweiz durch "Unaufmerksamkeit" als mit Abstand häufigste Unfallursache auswirkt. Durch die niedrigen Anforderungen an das Fahren mit :mecker: bzw. ;) widmen die Teilnehmer dem Verkehr nicht die nötige Aufmerksamkeit, worunter naturgemäss auch die Rücksichtnahme leidet.

Dafuer kannst Du doch sicherlich Belege anfuehren, oder?

 

Nun, werter 'HarryB', diese Belege wurden dir doch schon vor langer Zeit praesentiert - schon vergessen? :nick: Geringe Halbwertszeit deiner Aufnahmefaehigkeit? :yawn:

 

Es ist - aus medizinischer Sicht - schlichtweg unmoeglich, da entspannt zu sein.

 

So ein Quatsch... Wo liegt denn Deiner Meinung nach die Schwelle, ab der ein entspanntes Fahren nicht mehr möglich ist? Ich frage aus dem Grund, weil ich jeden Tag Verkehrsteilnehmer sehe, die schon bei ~50 km/h extrem angespannt sind.

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Es sind aber weit mehr VT mit Geschwindigkeiten um die 120 unterwegs.

 

Das dieser Eindruck täuscht, wurde Dir bereits an anderer Stelle erklärt.

 

Dabei dürfte es, streng genommen, keine dieser Kolonnen geben, denn es ist gemäss §2 Abs. 2 StVO rechts zu fahren und nur zum Überholen auszuscheren. Dabei haben schnellere Fahrzeuge auf der Überholspur natürlich Vorrang.

Würde die Kolonne links fahren, dann würde es das Problem mit dem ausscheren nicht geben. :nick:

Probleme gibt es wenn wegen einem Dubbel nicht ausgeschert werden kann.

 

Warst Du in der Schweiz und hast ein neues Lieblingswort gelernt? :yawn:

 

Die Kolonne hat, wie jeder VT, rechts zu fahren und nur zum Überholen auszuscheren. Schnellere VT, die bereits überholen, haben dabei Vorrang. Davon einmal angesehen: Wenn die Kolonne 130 km/h fährt und der ach so pöhse Verkehrsflussstörer mit 200 km/h überholt, wie lange hält denn der Zustand an, nicht ausscheren zu können? Kaum mehr als ein paar Sekunden. Diese Sekunden kann jeder vorausschauende VT durch Lupfen des Gaspedals kompensieren, ohne nennenswert zu verlangsamen.

 

Warum sollte sie den Verkehrsfluss hemmen wenn die Fahrzeuge nacheinander ausscheren ohne das sie sich behindern? Oder glaubst Du die Kolonne zieht gleichzeitig nach links?

 

Die Kolonne hemmt den Verkehrsfluss, durch ihre blosse Existenz per se, denn der Verkehrsraum wird nicht optimal genutzt. Das ist vergleichbar mit einem Rohr, durch dass nur jede Minute ein Liter Wasser fliesst, obwohl es für eine Dauerkapazität von 10 Litern pro Minute ausgelegt ist.

 

Oben schrieb ich, die meisten fahren um die 120.

 

Du hast es sogar drei Mal geschrieben. Dennoch wird Deine Behauptung auch durch Widerholung nicht wahr.

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Nun, werter 'HarryB', diese Belege wurden dir doch schon vor langer Zeit praesentiert - schon vergessen? :yawn: Geringe Halbwertszeit deiner Aufnahmefaehigkeit? :)

Ja, 'Netghost' das habe ich wohl vergessen, oder? Da Du aber nicht mal ansatzweise einen Beleg erbringen kannst, gehe ich - Dich aus langer Forenzeit kennend - davon aus, dass es gar keinen Beleg dafuer gibt und Du hier nur deine Meinung als "Beleg" anfuehren kannst. Ich sag' jetzt nur noch: "national speed limit" :spinner:

 

So ein Quatsch...

Tatsaechlich? ;) Na, dann unterhalte dich dazu mal mit einem Mediziner...... :nick:

 

Wo liegt denn Deiner Meinung nach die Schwelle, ab der ein entspanntes Fahren nicht mehr möglich ist? Ich frage aus dem Grund, weil ich jeden Tag Verkehrsteilnehmer sehe, die schon bei ~50 km/h extrem angespannt sind.

Keine Ahnung, wo die Schwelle liegen mag - da habe ich mich eigentlich noch nicht dafuer interessiert. Natuerlich gibt es Autofahrer, die schon bei geringen Tempi extrem angespannt sind, das ist eben individuell verschieden. Aber 200 km/h - und mehr - voellig entspannt zu fahren, ist schlichtweg unmoeglich.

 

Du hast es sogar drei Mal geschrieben. Dennoch wird Deine Behauptung auch durch Widerholung nicht wahr.

Auch hier solltest du deine Behauptung belegen, 'Netghost'. Ich wuerde eher 'hartmut' zustimmen, denn der Eindruck, den er hat, bietet sich mir auch immer wieder, wenn ich ueber bundesdeutsche Autobahnen fahre......

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Aber 200 km/h - und mehr - voellig entspannt zu fahren, ist schlichtweg unmoeglich.

 

Das ist in der pauschalität nicht wahr. ich kann sehr entspannt auch mit 200 km/h + fahren. das hängt von der verkehrsdichte, der topographie usw ab. wobei entspannt sowieso ein etwas schwammiger begriff ist.

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Guest PedroK
Aber 200 km/h - und mehr - voellig entspannt zu fahren, ist schlichtweg unmoeglich.

Das ist in der pauschalität nicht wahr. ich kann sehr entspannt auch mit 200 km/h + fahren. das hängt von der verkehrsdichte, der topographie usw ab. wobei entspannt sowieso ein etwas schwammiger begriff ist.

Absolut korrekt. Auf BABen steigt mein Adrenalinspiegel eher extrem an, wenn mich irgendwelche Behörden-Hansel mit ihren Blechschildern abregeln wollen. Das halte ich für sehr ungesund.

 

Vielleicht bekomme ich ja irgendwoher ein Attest, das mich von der Teilnahme an willkürlich anberaumtem Rumgeschleiche befreit :nick: .

 

Gruß, Pedro.

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es gibt zumindest keinen grund, warum das fahren mit 130 bei :spinner: entspannter sein soll als 130 bei :)

Nun, da faellt mir aber ein Grund ein (unter der Voraussetzung, dass sich alle an das Limit halten): Man braucht nicht mehr darauf achten, ob von weit hinten ein Tiefflieger 'rein kommt, somit faellt dieser 'Stressfaktor' weg..... :nick:

Da ja auch die "Langsamfahrer" stets absolut aufmerksam fahren, kann dies kein Argument sein :yawn:

 

@hartmut: Wenn ich das Beispiel Schweiz (ok, nicht 130, aber 120) ansehe, so verlief die letzte Fahrt keineswegs entspannend (für den Fahrer - ich habe mich erfolgreich gedrückt). Die ganze Zeit kontrollieren, ob der Tacho nicht doch zu viel anzeigt. Gedrängle war genauso an der Tagesordnung (insbesondere auch von Schweizern).

 

Und bei mäßigem Verkehr ist kein Tempolimit für den Verkehrsfluss sogar förderlich. Während in limitierten die Blechlawine aufeinander "sitzen" bleibt, verflüchtigt sich diese Verdickung im nicht limitierten Bereich zusehends.

Bei dichtem Verkehr auf ;) zu bestehen ist natürlich Unsinn.

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Da ja auch die "Langsamfahrer" stets absolut aufmerksam fahren, kann dies kein Argument sein :nick:

Auch 12Stunden höchste Konzentration am Stück? ;)

 

@hartmut: Wenn ich das Beispiel Schweiz (ok, nicht 130, aber 120) ansehe, so verlief die letzte Fahrt keineswegs entspannend (für den Fahrer - ich habe mich erfolgreich gedrückt). Die ganze Zeit kontrollieren, ob der Tacho nicht doch zu viel anzeigt. Gedrängle war genauso an der Tagesordnung (insbesondere auch von Schweizern).

Da dürfte wohl die Angst vor Strafe der Grund für den Stress sein, wenn Du ständig den Tacho im Auge behälst. Entspannen, dann klappt es auch mit dem Limit.

 

Und bei mäßigem Verkehr ist kein Tempolimit für den Verkehrsfluss sogar förderlich. Während in limitierten die Blechlawine aufeinander "sitzen" bleibt, verflüchtigt sich diese Verdickung im nicht limitierten Bereich zusehends.

Dürfte aber am erhöhten Verkehrsaufkommen liegen wenn der Verkehr dichter wird.

 

Bei dichtem Verkehr auf :yawn: zu bestehen ist natürlich Unsinn.

Bestehen im Verkehr ist immer Unsinn, ob :) oder Vorfahrt. :spinner:

 

MfG.

 

hartmut

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Mir sträuben sich hier echt die Haare wenn ich sowas lese...

 

1) Ich finde es schon fast eine Dreistigkeit, dass eine andere Person für mich festlegen kann, wann ICH entspannt fahre. Jeder definiert Entspannung anders. Ich für meinen Teil fahre bei 200+ entspannt, aber konzentriert. Natürlich steigt der Adrenalinspiegel, dass hat ja nicht unbedingt was mit Stress zu tun. Im Gegenteil, ich genieße es diese Geschwindigkeiten zu fahren, wie die Landschaft an mir vorbeirauscht, wie der Motor röhrt und all das. Ich fühle mich dabei wohl. Sobald 200+ in Stress überschlagen würde (viel Verkehr, häufiges Abbremsen, viel Ausscheren etc.) fahre ich auch langsamer, denn auf sowas hab ich, meine Reifen und meine Bremsen keine Lust. Dass man keine 5 Stunden 200+ fahren kann ist klar, irgendwann ist die Entspanntheit schon weg, ist ja fast wie Sport. Dann wird gechilled und gecruised :yawn:

 

Das ist wie beim Sex, dem einen rauben schon unterschiedliche Stellungen die Entspanntheit, der andere brauch gleich noch die Peitsche dazu :nick:

 

2) Ich habe immer noch keinen Beweis für dieses entspannteres Fahren bei 130 gesehen. Hingegen argumentiert der Duisburger Stau-Forscher Michael Schreckenberg gegen dich:

 

Und warum ist ein generelles Tempolimit nicht sinnvoll?

 

"Weil es dem Autofahrer nicht einleuchtet. Es ist sinnlos, jemanden auf vollkommen freier Strecke nach Paris zu Tempo 130 zu zwingen. Im Gegenteil: Studien haben ergeben, dass die eintönige Fahrweise dazu führt, dass die Fahrer ihr Großhirn abschalten und die Zahl der Unfälle zunimmt. Zudem weiß man nach Innenstadt-Versuchen mit generellem Tempo 30 aus Schweden, dass generelle Lösungen Aggressionen beim Autofahrer schüren."

 

Warum sind gezielt eingesetzte Tempolimits besser?

"Wenn es die Verkehrssituation erfordert, ist Tempo 80 oder 60 erforderlich, um den Verkehr im Fluss zu halten. Das funktioniert besser als dauerhaft Tempo 130."

 

 

http://www.rp-online.de/auto/Sieben-Fakten..._bid_28314.html

 

So da hast du einen Beleg oder reicht dir die Qualität wieder nicht aus? Dann konter ich dein persönliches Empfinden mit meinem: Ich finde es in Österreich genau gleich wie hier.

 

3) Noch zum Thema entspanntes Fahren bei Tempolimit:

 

Senkt ein Tempolimit die Zahl der Unfälle?

 

"Die Zahl der Unfälle nimmt mit dem Tempo tatsächlich ab. Doch 60 Prozent aller tödlichen Unfälle passieren auf Landstraße, auf denen bereits ein Tempolimit gilt. Dagegen rollen 31,6 Prozent des Verkehrs über die Autobahnen. Dort aber werden nur zwölf Prozent aller Verkehrstoten und 7,5 Prozent aller Verletzten gezählt. Zudem kommen in Deutschland auf eine Milliarde gefahrener Kilometer 3,1 Tote. In Österreich sind es 4,8 und in den USA 5,0. In beiden Ländern gelten auf der Autobahn Tempolimits bis zu 130 km/h."

 

vgl. auch hier: "Deutschlands Autobahnen sind sichere Autobahnen. Sie zählen zu den sichersten in Europa und sind genauso sicher wie die mit einem generellen Tempolimit belegten Autobahnen im Ausland, wenn nicht gar sicherer:

Pro 1 Mrd. Fahrzeugkilometer kommen auf deutschen Autobahnen 3 Personen ums Leben. In Österreich, wo maximal 130 km/h vorgeschrieben sind, sterben z.B. pro 1 Milliarde Fahrzeugkilometer mit 4,8 Personen sogar mehr Personen. Ähnliches gilt für die USA und Belgien: Strikte Höchstgeschwindigkeiten und wesentliche mehr Verkehrstote.

 

Dies zeigt, dass zulässige Höchstgeschwindigkeit und Verkehrssicherheit nicht zwingend miteinander zusammenhängen."

 

 

Fazit: Autofahrer in Ländern mit Tempolimits fahren soviel entspannter, dass sie gleich mehr Unfälle bauen. Auf diese Art der Entspanntheit kann ich dankend verzichten.

 

4) Zum Thema entspannter weil ich leichter ausscheren kann:

 

Wenn es dir tatsächlich die Entspanntheit raubt vor dem ausscheren nachzusehen ob ein Auto auf der linken Spur fährt bzw. einzuschätzen ob du noch rechtzeitig ausscheren kannst, ohne dass der eine Vollbremsung reinhauen musst, bist du eindeutig im Straßenverkehr überfordert.

 

Vorschlag: Nicht erst dann ausscheren bzw. ans ausscheren denken, wenn man schon bis auf 1m an den Lkw herangefahren ist. Das Zauberwort ist vorausschauend fahren, ein Lkw macht ja nicht *puff* und taucht plötzlich vor dir auf der BAB auf. Wenn ich einen Lkw sehe schaue ich bereits in meine vielen tollen Spiegel und bereite mich auf das ausscheren schon weitaus früher vor. Sobald ich in Reichweite des Lkw komme (aber immer noch genügend Abstand zu ihm habe) prüfe ich das Ausscheren konkret nach.

 

Variante 1: Ist die linke Spur frei schere ich aus und beginne zu überholen. Kommt jetzt ein Raser plötzlich aufgetaucht juckt mich das wenig. Ich mache meinen Überholvorgang so wie ich ihn vorhatte, wenn ich Mitleid mit ihm habe drücke ich sogar ein bisschen mehr aufs Gas als ich eigentlich wollte. In 90% der Fälle drängelt der Fahrer auch nicht. Sollte er dennoch drängeln kann er mich mal am ...., da ich nicht plötzlich ausgeschert bin und er genügend Zeit hatte "auszurollen". Sein Pech.

 

Variante 2: Die linke Spur ist nicht frei bzw. es kommt ein schnelles Auto heran. Dann bleibe ich auf der rechten Spur, gehe vom Gas runter und rolle aus. Durch meinen gewahrten Abstand zu dem Lkw kann ich ohne Bremsen oder dicht auffahren in Ruhe abwarten bis der schnellere VT vorbei ist.

 

5) Warum fahren wir nicht alle 80 auf der BAB? Dann müsste niemand mehr ausscheren und alle sind entspannt!

 

6) Dein Argument: Die meisten fahren doch so um die 120 freiwillig, und die haben dann Probleme beim ausscheren wenn Schnellere von hinten kommen ist mal wieder typisch. Ich verweise auf den Focusartikel. (Kurzform: "Bei dem Tempolimit geht es darum, dass keiner aus der Reihe tanzt, dass keiner besser, schneller oder einfach nur anders ist. Das scheint des deutschen Pudels Kern: alles hübsch reguliert, limitiert, stranguliert."

 

Warum fahren wir nicht alle 80? Dann haben auch Omis, Reisebusse und sogar Lkws keine Probleme mehr mit dem Ausscheren sofern sie es überhaupt noch müssen! Oder man macht es richtig (siehe 4)

 

7) Die Kolonnentheorie ist fernab jeder Realität und ist deshalb geschenkt. Wenn du ehrlich glaubst dass bei einer Kolonne brav der zweite wartet bis der erste ausschert etc. dann ist das wohl mehr als utopisch. Den einen juckts früher, den anderen später => Chaos

 

Ich für meinen Teil finde in Kolonnefahren überhaupt nicht entspannter. Ich kann das nicht haben wenn hinter mir ständig einer rumgurkt und gebe absichtlich etwas mehr Gas um den Abstand zu vergrößern, was schon aus Sicherheitsaspekten ratsam ist. Wenn vor mir einer fährt mit meiner Geschwindigkeit werde ich entweder etwas langsamer oder überhole ihn. Ich habe nämlich gern genügend Abstand nach vorne raus und möglichst freie Sicht um schnell reagieren zu können. Ist ja auch nur menschlich, dass man nicht in einer Kolonne eingezwängt sein will, sondern lieber frei fährt. Wer es bevorzugt in einer Kolonne zu fahren, dem würde ich glatt unterstellen, dass er zu faul ist im Straßeverkehr selbst das Hirn einzuschalten und sich lieber auf die bunten Lichtlein des Vordermanns verlässt. Blinken, ausscheren, bremsen etc. wie ein Affe dem Vordermann nachmachen. Was passiert wenn sich einer in der Kolonne falsch verhält und zu spät bremst, kann man sich denken.

 

 

 

 

7) Sachen wie "Die können wahrscheinlich mehr als Du" und "Dubbel" etc. ordne ich in der Kategorie Beleidigung ein.

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auf den limitierten ABs entspanntes fahren,

Ich fühle mich gelassener und entspannter, wenn ich auf der Fahrt nicht reglementiert und mit Strafen bedroht werde.

Aufmerksamkeit ist beim Fahren immer notwendig, wem das zu anstrengend ist, dem hilft auch ein Tempolimit nicht.

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Das ist wie beim Sex, dem einen rauben schon unterschiedliche Stellungen die Entspanntheit, der andere brauch gleich noch die Peitsche dazu :yawn:

Manche verwechseln eben Sex mit Akrobatik. :)

 

2) Ich habe immer noch keinen Beweis für dieses entspannteres Fahren bei 130 gesehen. Hingegen argumentiert der Duisburger Stau-Forscher Michael Schreckenberg gegen dich:

Und ich noch keinen Beweis das schneller entspannter ist.

 

"Weil es dem Autofahrer nicht einleuchtet. Es ist sinnlos, jemanden auf vollkommen freier Strecke nach Paris zu Tempo 130 zu zwingen.

Es ist auch sinnlos mitten in der Nacht Ampeln zu beachten. Trotzdem machst Du es, oder auch nicht.

 

Gegenteil: Studien haben ergeben, dass die eintönige Fahrweise dazu führt, dass die Fahrer ihr Großhirn abschalten und die Zahl der Unfälle zunimmt. Zudem weiß man nach Innenstadt-Versuchen mit generellem Tempo 30 aus Schweden, dass generelle Lösungen Aggressionen beim Autofahrer schüren."

Tempo :heul: auf AB wäre mir auch zulangsam.

 

Warum sind gezielt eingesetzte Tempolimits besser?

Sie sind auch besser, nur lies mal wenn einer in eine Radarkontrolle bei so einem flexiblen Limit rasselt. Da stimmte das Limit auch nicht.

 

So da hast du einen Beleg oder reicht dir die Qualität wieder nicht aus? Dann konter ich dein persönliches Empfinden mit meinem: Ich finde es in Österreich genau gleich wie hier.

Der sagt auch nur seine Meinung, soll ich einen Befürworter von :mecker: verlinken?

 

"Die Zahl der Unfälle nimmt mit dem Tempo tatsächlich ab. Doch 60 Prozent aller tödlichen Unfälle passieren auf Landstraße, auf denen bereits ein Tempolimit gilt.

Toll, vergleicht Landstraße mit AB, völlig anderes Verkehrskonzept. Da kann er ja gleich :spinner: mit der Nordschleife vergleichen.

 

Dies zeigt, dass zulässige Höchstgeschwindigkeit und Verkehrssicherheit nicht zwingend miteinander zusammenhängen."

Seltsamerweise hilft es Limits an Unfallschwerpunkte aufzustellen.

 

Wenn es dir tatsächlich die Entspanntheit raubt vor dem ausscheren nachzusehen ob ein Auto auf der linken Spur fährt bzw. einzuschätzen ob du noch rechtzeitig ausscheren kannst, ohne dass der eine Vollbremsung reinhauen musst, bist du eindeutig im Straßenverkehr überfordert.

Ist eine Unart von mir, schon lange vor dem ausscheren nachzusehen was hinter mir abgeht.

 

Vorschlag: Nicht erst dann ausscheren bzw. ans ausscheren denken, wenn man schon bis auf 1m an den Lkw herangefahren ist. Das Zauberwort ist vorausschauend fahren, ein Lkw macht ja nicht *puff* und taucht plötzlich vor dir auf der BAB auf. Wenn ich einen Lkw sehe schaue ich bereits in meine vielen tollen Spiegel und bereite mich auf das ausscheren schon weitaus früher vor. Sobald ich in Reichweite des Lkw komme (aber immer noch genügend Abstand zu ihm habe) prüfe ich das Ausscheren konkret nach.

Ich prüfe es schon viel früher.

 

Variante 1: Ist die linke Spur frei schere ich aus und beginne zu überholen. Kommt jetzt ein Raser plötzlich aufgetaucht juckt mich das wenig. Ich mache meinen Überholvorgang so wie ich ihn vorhatte, wenn ich Mitleid mit ihm habe drücke ich sogar ein bisschen mehr aufs Gas als ich eigentlich wollte. In 90% der Fälle drängelt der Fahrer auch nicht. Sollte er dennoch drängeln kann er mich mal am ...., da ich nicht plötzlich ausgeschert bin und er genügend Zeit hatte "auszurollen". Sein Pech.

Siehste, genau das versuche ich zu verhindern das ich andere mehr als unbedingt nötig behindere. Ich kann etwas mit der Geschwindigkeit spielen damit das Timing stimmt.

 

Variante 2: Die linke Spur ist nicht frei bzw. es kommt ein schnelles Auto heran. Dann bleibe ich auf der rechten Spur, gehe vom Gas runter und rolle aus. Durch meinen gewahrten Abstand zu dem Lkw kann ich ohne Bremsen oder dicht auffahren in Ruhe abwarten bis der schnellere VT vorbei ist.

Wenn ich nicht raus kann, und nicht auf den Lkw knallen will, mache ich es auch so. ;)

 

6) Dein Argument: Die meisten fahren doch so um die 120 freiwillig, und die haben dann Probleme beim ausscheren wenn Schnellere von hinten kommen ist mal wieder typisch. Ich verweise auf den Focusartikel. (Kurzform: "Bei dem Tempolimit geht es darum, dass keiner aus der Reihe tanzt, dass keiner besser, schneller oder einfach nur anders ist. Das scheint des deutschen Pudels Kern: alles hübsch reguliert, limitiert, stranguliert."

Die meisten haben wohl so bei 120 ihre Wohlfühlgeschwindigkeit, was nicht bedeutet das sie nicht regelkonfom ausscheren können.

 

Warum fahren wir nicht alle 80? Dann haben auch Omis, Reisebusse und sogar Lkws keine Probleme mehr mit dem Ausscheren sofern sie es überhaupt noch müssen! Oder man macht es richtig (siehe 4)

Nein, nicht wie unter 4 beschrieben, ich mache es besser.

 

7) Die Kolonnentheorie ist fernab jeder Realität und ist deshalb geschenkt. Wenn du ehrlich glaubst dass bei einer Kolonne brav der zweite wartet bis der erste ausschert etc. dann ist das wohl mehr als utopisch. Den einen juckts früher, den anderen später => Chaos

Funktioniert einwandfrei. Schon x mal gemacht. Solange keine Störfaktoren von hinten kommen und die Kolonne stören.

 

Ich für meinen Teil finde in Kolonnefahren überhaupt nicht entspannter. Ich kann das nicht haben wenn hinter mir ständig einer rumgurkt und gebe absichtlich etwas mehr Gas um den Abstand zu vergrößern, was schon aus Sicherheitsaspekten ratsam ist. Wenn vor mir einer fährt mit meiner Geschwindigkeit werde ich entweder etwas langsamer oder überhole ihn. Ich habe nämlich gern genügend Abstand nach vorne raus und möglichst freie Sicht um schnell reagieren zu können. Ist ja auch nur menschlich, dass man nicht in einer Kolonne eingezwängt sein will, sondern lieber frei fährt. Wer es bevorzugt in einer Kolonne zu fahren, dem würde ich glatt unterstellen, dass er zu faul ist im Straßeverkehr selbst das Hirn einzuschalten und sich lieber auf die bunten Lichtlein des Vordermanns verlässt. Blinken, ausscheren, bremsen etc. wie ein Affe dem Vordermann nachmachen. Was passiert wenn sich einer in der Kolonne falsch verhält und zu spät bremst, kann man sich denken.

Das ist dein persönliches Problem, die meisten können es.

Ach was ich noch fragen wollte, muss ich jetzt beleidigt sein?

 

7) Sachen wie "Die können wahrscheinlich mehr als Du" und "Dubbel" etc. ordne ich in der Kategorie Beleidigung ein.

Da bist Du aber schon ein Sensibelchen wenn Du beleidigt bist wenn ich allgemein schreibe, " wenn ein Dubbel " von hinten kommt. Dubbel ist übrigens kein Schimpfwort. :nick:

 

MfG.

 

hartmut

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Dein Beitrag hartmut ist ein schönes Paradebeispiel:

 

Erst schreist du nach Belegen, dann kriegst du welche und dann kommt: Die gelten nicht, weil mein Bauchgefühl und meine Erfahrung sagt was anderes und das wiegt schwerer als irgendwelche nichts ahnende Verkehrsexperten.

 

Dem ganzen setzt du dann noch die Krone auf indem du nicht nur deine Erfahrungen über die aller derjenigen stellst die nicht deiner Meinung sind, sondern denjenigen auch noch ihre Erfahrungen absprichst. Schön dass du weißt was mich entspannt. Wahrscheinlich weißt du auch welche Hobbies für mich am Besten sind, welche Farbe meine Lieblingsfarbe sein muss und welches Essen ich am liebsten essen muss. Wie bin ich nur ohne dich durchs Leben gekommen, wo ich doch bislang alles falsch gemacht und falsch bewertet habe!

 

 

 

 

Dabei ist hervorzuheben, dass du bislang erst einen angeblichen Vorteil des Tempolimits genannt hast, der, selbst bei einer Wahrunterstellung dieses Vorteils, einer Abwägung mit den damit verbundenen Nachteilen ohnehin nicht standhalten könnte.

 

 

Ich klinke mich aus diesen Gründen aus der Diskussion aus, weil sie auf dieser Basis einfach keinen Sinn ergibt. Unten stehenden Beitrag kannst du lesen oder auch nicht, ist mir egal. Hab mit meiner Zeit besseres anzufangen.

 

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

Auch ist der Vergleich mit der Ampel völlig daneben. Eine Ampel ist aus triftigem Grund da, weil Kreuzung und Verkehr. Ist die Ampel nachts nicht ausgeschaltet geht die Stadt (ob zutreffend oder nicht) davon aus, dass der Autofahrer ohne sie - aus welchen Gründen auch immer - auch nachts die Kreuzung nicht sicher überqueren kann. Bei einem generellen 130 Limit fehlt es eben an einer solchen konkreten Gefahr bzw. Ordnungsaufgabe, wie bspw. einer Kreuzung, von vornherein. Hier ging es um die Akzeptanz der Autofahrer, die bei einer roten Ampel nachts wohl noch gegeben sein dürfte, im Gegensatz zu einem pauschalen Tempolimit.

 

Im Übrigen hast du das mit Landstraße/Autobahn falsch verstanden. Die wurden nicht miteinander verglichen, sondern es wurde klargestellt, dass die Unfallrate im Allgemeinen aus Landstraße + BAB besteht. Da wir hier aber über ein Tempolimit auf der BAB diskutieren, müssen die Unfälle auf der Landstraße selbstverständlich herausgerechnet werden. Nichts anderes hat er ausgedrückt.

 

Bei dem Tempo 30 in Schweden ging es um das Verhalten der Autofahrer bzgl. pauschalen Tempolimits, mit der BAB hat das Tempo 30 nichts zu tun, es ging lediglich um die Wirkung von pauschalen Tempolimits.

 

Anderer Fahrer werden dann nicht behindert, wenn man rechtzeitig vor ihnen ausschert, denn dann haben sie genügend Zeit sich darauf einzustellen. Tun sie das nicht und rasen unbeirrt weiter und schießen sie einen fast ab, sehe ich das nicht als eine Behinderung meinerseits und es juckt mich auch nicht.

 

Schön wenn du Kolonnenfahrten magst, dann kannst dir ja entsprechende Kamaraden suchen und dich denen anschließen. Bei der nächsten Massenkarambolage denke ich an dich und hoffe, dass du dich dieser Kolonne nicht angeschlossen hast. Ich hingegen kenne auf den BABs keine Kolonnen, egal ob Österreich oder Deutschland. Vorder- und Hintermänner sind ständig andere, auch wenn ich die Richtgeschwindigkeit fahre.

 

Ach ob der "Affe" tatsächlich auf dich zutrifft und ich dich damit beleidigt habe, weiß ich nicht. Ich weiß nicht wie du konkret fährst (und will es auch gar nicht wissen), aber solltest du tatsächlich ohne nachzudenken alles wie ein Affe nachmachen, was dein Vordermann macht, dann trifft diese Bezeichnung wohl auf dich zu, weil du ja eben genau das tust. Logisch!

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Dies zeigt, dass zulässige Höchstgeschwindigkeit und Verkehrssicherheit nicht zwingend miteinander zusammenhängen."

Seltsamerweise hilft es Limits an Unfallschwerpunkte aufzustellen.

 

Dagegen spricht die Tatsache, dass durch die Erhöhung des Tempolimits auf Autobahnen in Dänemark und Schweden die Unfallzahlen gesunken sind. Der gleiche Effekt wurde festgestellt während des Praxistests von Tempo 160 in Österreich: Es gab keine Unfälle mit Bezug zur gefahrenen Geschwindigkeit.

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Nein, habe ich nicht. Deine Signatur kann ich aber auch nicht als Beleg fuer deine Aussagen erkennen, wenn es das ist, worauf Du anspielst.

 

Das ist in der pauschalität nicht wahr. ich kann sehr entspannt auch mit 200 km/h + fahren. das hängt von der verkehrsdichte, der topographie usw ab. wobei entspannt sowieso ein etwas schwammiger begriff ist.

Nun, dann mache doch einfach mal einen Test unter medizinischer Aufsicht, insbesondere mit Messung der Koerperfunktionen bei verschiedenen Tempi...... :nick:

 

Da ja auch die "Langsamfahrer" stets absolut aufmerksam fahren, kann dies kein Argument sein :yawn:

Ich sehe schon - Du willst nicht verstehen, alles klar...... :)

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Natürlich wollen welche in der Partei diese großartige Chance nutzen.

@munix089: Die schwarze Verkehrspolitik hat eh in den letzten Dekaden versagt, bis auf einige Ausnahmen. Guck, ich wollte neulich von Metzingen in 2 h den Frankfurter Flughafen erreichen. Wie üblich steckte ich dann auf der A8 Möhringen - Leonberg im 8-km-Stau bei Blech :) / :yawn: fest. Ich wäre froh gewesen, wenn ich diese Blech-v hätte fahren können. Ursache ist das Fehlen der BAB Leonberg - Gärtringen und der Nord-Ost-Umfahrung von Stuttgart. Für das Erfinderland des Automobils hat SCHWARZ noch weitere Jämmerlichkeiten produziert:

- Überlimitierte Landstraßen

- Höchste Starrenkastendichte

- Hochbelastete BAB ohne VBA und ohne Standspurfreigabe

- Rumpelautobahnen für Nostalgiker und Fahrwerkstester

- Billigautobahnen (ohne Standspur) wie A6 mit ;)

- Mißlungene Luftreinhaltungslimits

- Wucherung von Feinstaub- äh Umweltzonen

- rote Wellen

- Runterrunterlimitierung mit sofortiger Abzocke unter dem Deckmantel "Feinstaub" (Cannstatter Str.)

- BAB-Abzocke schon mit +6 km/h

 

Das ist alles schon ziemlich GRÜN...Wie auch immer, GRÜN wird nicht aus ideologischen Gründen limitieren können. Wir alle wissen jedoch, daß dafür aber andere fadenscheinigste Gründe gefunden werden können.

:nick:

 

 

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Die Bedingungen für die BAB sind dort grundsätzlich aber auch eher schlecht, finanztechnisch mit Bundesmitteln vernachlässigt, gut bevölkert und topographisch auch nicht ganz einfach. Bisher war es immerhin noch gestattet zwischen den jahrelangen Bauabschnitten aufs Gas zu drücken, auch auf den Rumpelautobahnen ist :nick: nicht selbstverständlich.

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Nein, habe ich nicht. Deine Signatur kann ich aber auch nicht als Beleg fuer deine Aussagen erkennen, wenn es das ist, worauf Du anspielst.

 

Für welche meiner Aussagen hättest Du denn gern einen Beleg? :nick:

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Nun, dann mache doch einfach mal einen Test unter medizinischer Aufsicht, insbesondere mit Messung der Koerperfunktionen bei verschiedenen Tempi...... :nick:

 

was sollte deiner meinung nach das ergebnis dieses tests sein?

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Das ist ein Trugschluss. Gerade in Ländern mit ;) & :nick: wird mit deutlich reduzierter Aufmerksamkeit gefahren, was sich beispielsweise in der Schweiz durch "Unaufmerksamkeit" als mit Abstand häufigste Unfallursache auswirkt. Durch die niedrigen Anforderungen an das Fahren mit :spinner: bzw. :yawn: widmen die Teilnehmer dem Verkehr nicht die nötige Aufmerksamkeit, worunter naturgemäss auch die Rücksichtnahme leidet.

Dafuer kannst Du doch sicherlich Belege anfuehren, oder? Ich meine, wenn Du solches mit derartiger Bestimmtheit und generell behauptest, dann muss es doch dafuer auch eine Quelle geben........

 

Jahrzehntelange Erfahrungswerte in Kombination mit offenen Augen bei der täglichen Teilnahme am Strassenverkehr und das Studium umfangreicher Fachliteratur zu diesem Thema lassen mich dieses Resümee ziehen. Es sind keine anderen Gründe dafür ersichtlich, dass Länder mit :mecker: bzw. :) bei den Unfallzahlen auf Autobahnen in der Regel schlechter abschneiden als Deutschland.

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Nein, habe ich nicht. Deine Signatur kann ich aber auch nicht als Beleg fuer deine Aussagen erkennen, wenn es das ist, worauf Du anspielst.

Die Signatur von Netghost enthält Autor, Titel des Werkes und Jahr der Herausgabe. Eine vollständige Quellenangabe, was willst Du denn noch?

Eine Ausrede, um die Aussage nicht zur Kenntnis nehmen zu müssen! :nolimit::whistling:

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  • 1 month later...

Schon mal geistreiche Vorschläge: http://www.heise.de/autos/artikel/Gruener-...ts-1248138.html

 

Beste Aussage: "Auf Landesebene werden wir dort zu Tempolimits greifen, wo das aus Lärmschutzgründen oder aus Staugründen oder aus Sicherheitsgründen geboten ist und wo sich die bisherige Regierung im Zweifel für das schnelle Fahren entschieden hat"

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  • 1 month later...
....A8 Möhringen - Leonberg im 8-km-Stau bei Blech :sneaky: / <_< fest.

...

- Hochbelastete BAB ohne VBA und ohne Standspurfreigabe

 

Es tat sich etwas vor GRÜN:

 

Land vergibt Auftrag für die VBA auf der A8 südlich von Stuttgart

 

Die Verkehrsbeeinflussungsanlage erhöht die Verkehrssicherheit und dient der Stauvermeidung

 

Es bleibt aber die Frage, wieso erst so spät.

:rolleyes:

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Fahre doch mal ins Ausland wo es schon länger :rolleyes: gibt, es ist ein sehr entspanntes fahren.

Bloss weil Du das so empfindest, ist das noch lange nicht der Fall. Die Nebenwirkungen eines allgemeinen Tempolimits sind bekannt: Monotonie, reduzierte Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme, Elefantenrennen auch unter PKW, Kolonnenbildung usw.

Für mich gesprochen kann ich durchaus bestätigen, daß 130 km/h oder (für mich) 150/160 km/h ein sehr angenehmes Tempo sind, mit dem man bestens und ohne großartig bremsen oder beschleunigen zu müssen über hunderte von Kilometern fahren kann und dabei auch einen sehr guten Verbrauch realisiert.

 

Was ich hingegen nicht bestätigen kann ist, daß <_<im Ausland ein sehr entspanntes Fahren ermöglichen. Als ich letztens in Ösiland war, durfte ich leider ganz andere Erfahrungen machen (s.u.).

 

Schon seltsam das es ausgerechnet in Ländern es mit :sneaky: bestens mit der gegenseitigen Rücksichtnahme auf der AB klappt.

Das ist ein Trugschluss. Gerade in Ländern mit :120: & :lol2: wird mit deutlich reduzierter Aufmerksamkeit gefahren, was sich beispielsweise in der Schweiz durch "Unaufmerksamkeit" als mit Abstand häufigste Unfallursache auswirkt. Durch die niedrigen Anforderungen an das Fahren mit :120: bzw. :lol: widmen die Teilnehmer dem Verkehr nicht die nötige Aufmerksamkeit, worunter naturgemäss auch die Rücksichtnahme leidet.

Ich denke, es ist ein Trugschluß, sowohl von bester gegenseitiger Rücksichtnahme bei Tempo 130 auszugehen als auch davon, daß durch dieses Tempo die Aufmerksamkeit reduziert wird und Unfälle geradezu provoziert werden.

In Österreich bspw. (letztens) habe ich bewußt eine Geschwindigkeit von ca. 140 km/h gewählt, um zu vermeiden, eine Extramaut zahlen zu müssen, und gleichzeitig auch erwartet, daß ich mit dieser Geschwindigkeit mit dem breiten Strom mitschwimmen würde. Weit gefehlt. Viele Ösis fahren schneller. Aber selbst jene, die sich ansatzweise an das Tempolimit halten, zeigen ein sehr aggressives Fahrverhalten, so insbes. wenn sie aufschließen und anschließend überholen. Hierbei wird bis fast auf die Stoßstange aufgefahren und erst im allerletzten Moment rausgezogen, obwohl von hinten nichts kam oder kommt. Mit Rücksichtnahme hat das IMHO herzlich wenig zu tun, weil es dem vorausfahrenden VT ein sch...ß Gefühl vermittelt.

 

Ich suche mir sehr gern meine Geschwindigkeit selbst aus. Wenn ich meine, mir gefallen 150, dann fahre ich über hunderte von Kilometern mit Tempomat diese Geschwindigkeit und erfreue mich bester Laune. Ich werde nicht müde und bin auch nicht unaufmerksam. Ich komme absolut ausgeglichen und entspannt am Zielort an.

Gleichermaßen fahre ich aber auch mal wesentlich schneller, wenn mir danach ist. Auch das stresst mich nicht in dem Maße, daß man davon Ausschlag bekommen müßte. Aber ich bin schon der Meinung, daß man ganz anders, nämlich wesentlich angespannter (nicht zu verwechseln mit konzentrierter, obwohl das sicherlich auch in gewissem Maße) fährt und man nach einer längeren Fahrt unter solchen Bedingungen weit weniger entspannt ankommt. Dazu muß man einfach nur mal den Blutdruck bei den jeweiligen Fahrweisen und Geschwindigkeiten überprüfen.

 

Wie wäre es denn mal mit Argumenten, warum entspanntes Fahren ab 131 km/h nicht mehr möglich sein soll? Worin liegt das begründet? Und warum sind diese Gründe für jeden Menschen zu 100% zutreffend?

Wie ich schon gerade schrieb: der Blutdruck steigt. Woran mag das wohl liegen?! Ich meine mich erinnern zu können, daß es dazu in der Vergangenheit schon Untersuchungen gegeben hat.

Unter einem Aspekt würde ich Deine Äußerung/Meinung bestätigen: man kann nicht pauschal sagen, daß 130 km/h entspannter sind als bspw. 180. Denn das hängt IMHO sehr stark davon ab, was für ein Fahrzeug ich fahre und wie die jeweilige Geschwindigkeit in diesem Fahrzeug empfunden wird. Als ich vor wenigen Tagen auf der BAB fuhr und mein Beifahrer mich fragte, wie schnell ich sei, hätte ich gefühlsmäßig mit "ca. 170" geantwortet, tatsächlich waren es 210. Wenn ich mit einem Kleinwagen, der eh nur 160 schafft, mit 130 oder 140 fahre, so ist das Empfinden bzgl. der Geschwindigkeit (und einigem anderen, was einem beim Fahren so vermittelt wird) ein ganz anderes als in einem Fahrzeug, welches für 250 km/h ausgelegt ist.

So gesehen würde ich also nie sagen wollen, 130 km/h seien entspannt, darüber wird's stressig.

Stressig wird schnell(er)es Fahren mM nach dadurch, wenn man ständig und erheblich die Geschwindigkeiten wechseln muß, weil ständig jemand ausschert und man abbremsen, anschließend wieder beschleunigen muß. Je nach Taktfrequenz dieser WEchselei variiert auch der Streßpegel. Zumal ja Ärger und Frust ggf. noch hinzukommen.

 

aus eigener erfahrung kann ich sagen, dass es sehr wohl möglich ist durchschnittsgeschwindigkeiten über 130-150 zu erreichen.

Sicher. Wenn die BAB entsprechend dimensioniert oder eben leer ist. Ab einem gewissen, ich würde sogar sagen, normalen Verkehrsaufkommen schaffst Du das kaum noch, da Du ständig ausgebremst wirst. Längst nicht jeder macht Platz oder bleibt rechts, wenn er einen Schnelleren angeschossen sieht. Und Einschermanöver gestalten sich dann und wann auch als sehr zeitintensiv, vor allem bei solchen VT, die den Schnelleren offensichtlich gern und bewußt noch ein wenig aufhalten.

 

ich denke ein generelles tempolimit macht genauso viel sinn, wie das verbot für alk-verkauf nach 22 uhr an tankstellen. man macht es sich mit so einer pauschalen und unpräzisen regelung sehr einfach. es mag vielleicht sogar kurzfristig ein paar positive effekte geben. aber mittelfristig würden die unfallzahlen sicher nicht wesentlich sinken. und die geschichte mit der eigenverantwortung wäre wieder ein schritt weiter zurückgedrängt worden.

Dem stimme ich durchaus zu.

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@hartmut: Wenn ich das Beispiel Schweiz (ok, nicht 130, aber 120) ansehe, so verlief die letzte Fahrt keineswegs entspannend (für den Fahrer - ich habe mich erfolgreich gedrückt). Die ganze Zeit kontrollieren, ob der Tacho nicht doch zu viel anzeigt. Gedrängle war genauso an der Tagesordnung (insbesondere auch von Schweizern).

1. kann man vermeiden, indem man den (sofern vorhanden) Tempomat nutzt.

2. die Drängelei habe ich auch, sowohl in Ösiland als auch in der Schweiz, feststellen dürfen.

 

Während in limitierten die Blechlawine aufeinander "sitzen" bleibt, verflüchtigt sich diese Verdickung im nicht limitierten Bereich zusehends.

Naja, aber wohl nur dann, wenn die Verkehrsdichte abnimmt oder die BAB bspw. von 2 auf 3spurig wechselt.

 

 

Auch 12Stunden höchste Konzentration am Stück? :rolleyes:

Wenn man schon träumt, während man mit dem Strom schwimmt, so sollte man wenigstens dann, wenn man ausscheren und überholen möchte, die Konzentration mal eben erhöhen und schauen, was sonst noch so passiert. Letztens auf der BAB konnte ich immer wieder dieses hektische Treiben beobachten, wenn ich von hinten ankam, daß gleichzeitig (hasse ich wie die Pest!!) geblinkt und ausgeschert, erst DANN scheinbar in den Rückspiegel geschaut und der Überholer (ich in diesem Fall) bemerkt und wieder gegengelenkt wurde. Was sich in einem deutlich sichtbaren Schlingern desjenigen zeigte.

 

Und 12 Stunden am Stück sollte man eh nicht fahren!

 

Ist ja auch nervig, wenn die Düttsche hier rumschleichen und die Autobahn blockieren. <_<

Tja, ist ja auch nervig, wenn man als "Düttsche" in der Schweiz abgezockt wird, während die Schweizer ungeschoren davonkommen.

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Funktioniert einwandfrei. Schon x mal gemacht. Solange keine Störfaktoren von hinten kommen und die Kolonne stören.

Wer bestimmt eigentlich das Tempo solch einer Kolonne? Oder finden sich da spontan Gleichgesinnte? Was, wenn sich eine Kolonne gebildet hat, die mit 160 statt 120/130 fährt?

 

 

 

Ich wäre auch kein Typ fürs Kolonnenfahren. Ich fahre gern mein eigenes Tempo. Und das auch durchaus variabel.

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Was ich hingegen nicht bestätigen kann ist, daß :sneaky:im Ausland ein sehr entspanntes Fahren ermöglichen. Als ich letztens in Ösiland war, durfte ich leider ganz andere Erfahrungen machen (s.u.).

Dann waren wohl viele Deutsche auf der AB. :rolleyes:

 

Bin jetzt schon einige mal nach Ungarn und zurück gefahren. Ab der deutschen Grenze beginnt das hauen und stechen auf der AB.

 

Wenn man schon träumt, während man mit dem Strom schwimmt, so sollte man wenigstens dann, wenn man ausscheren und überholen möchte, die Konzentration mal eben erhöhen und schauen, was sonst noch so passiert.

Die Konzentration wird dem Verkehr angepasst, wo ist das Problem? Wer vor sich hindümpelt benötigt weniger Konzentration, als wenn er eine Aktion wie Spurwechsel oder auffahren auf ein anderes Fahrzeug bewältigt.

 

Und 12 Stunden am Stück sollte man eh nicht fahren!

Sollte man nicht, genausowenig wie hetzen auf Teufel komm raus das man dann wirklich die Pausen braucht.

 

Wer bestimmt eigentlich das Tempo solch einer Kolonne? Oder finden sich da spontan Gleichgesinnte? Was, wenn sich eine Kolonne gebildet hat, die mit 160 statt 120/130 fährt?

Da die meisten doch um die 120 fahren ergibt sich das automatisch. Jedenfalls wenn jemand 121 fahren will, muss der nicht unbedingt noch überholen. Mit 160 wirst Du kaum eine Kolonne finden, außer Kolonne ist für dich an 2 Fahrzeuge.

 

Ich wäre auch kein Typ fürs Kolonnenfahren. Ich fahre gern mein eigenes Tempo. Und das auch durchaus variabel.

Genau das behindert den Verkehr. <_<

 

MfG.

 

hartmut

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Dann waren wohl viele Deutsche auf der AB. :rolleyes:

Na klar. Und alle hatten sie sich ein Ösi-Auto geliehen.

 

Bin jetzt schon einige mal nach Ungarn und zurück gefahren. Ab der deutschen Grenze beginnt das hauen und stechen auf der AB.

Habe ich so nur auf ab der Grenze, allerdings auf der Ösi-Seite feststellen dürfen. Auf unserer Seite verlief die Fahrt angenehm und normal.

 

Die Konzentration wird dem Verkehr angepasst, wo ist das Problem? Wer vor sich hindümpelt benötigt weniger Konzentration, als wenn er eine Aktion wie Spurwechsel oder auffahren auf ein anderes Fahrzeug bewältigt.

Das Problem beginnt in dem Moment, wo man von der Dümpelspur auf die Highspeedspur wechseln möchte <_< , man aber seine Konzentration den veränderten Bedinungen nicht anpaßt.

 

Sollte man nicht, genausowenig wie hetzen auf Teufel komm raus das man dann wirklich die Pausen braucht.

Wer hetzt denn auf Teufel komm raus?

 

Da die meisten doch um die 120 fahren ergibt sich das automatisch. Jedenfalls wenn jemand 121 fahren will, muss der nicht unbedingt noch überholen. Mit 160 wirst Du kaum eine Kolonne finden, außer Kolonne ist für dich an 2 Fahrzeuge.

Ich sagte ja schon mehrmals: ich fahre auch durchaus und gern gemäßigt. Aber 120 km/h würden mich auch langweilen. 140-150 sind es idR schon. Und so hat man auch einen ausreichenden Geschwindigkeitsüberschuß, wenn man mal Lkw oder Gespanne überholen möchte. Alles andere mutiert denn doch eher zu den ungeliebten Elefantenrennen.

Meinen Erfahrungen auf der BAB nach fahren die meisten nicht mit 120, sondern mit 130 bis 150 km/h.

 

Genau das behindert den Verkehr.

Genau das, mein lieber Hartmunt, ist in dieser Pauschalität totaler Unsinn.

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Genau das behindert den Verkehr.

Genau das, mein lieber Hartmunt, ist in dieser Pauschalität totaler Unsinn.

 

naja das ganze ist doch ganz einfach...

wenn jemand seine geschwindigkeit frei wählen will und das dann tut in dem er 121 wählt um eine karawane von 25 kleinen hartmuts zu überholen, die alle 120 fahren, behindert das den Verkehr.

Wenn jemand jedoch wirklich seine geschwindigkeit frei wählt und ggf. auch mal etwas schneller überholt, dann nützt dies dem Verkehr sicherlich mehr, als es schadet...

(natürlich nicht aus der sicht der 25 kleinen hartmuts, weil ja dann ggf. schon mehr menschen vor ihnen an der ampel stehen)

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Wenn jemand jedoch wirklich seine geschwindigkeit frei wählt und ggf. auch mal etwas schneller überholt, dann nützt dies dem Verkehr sicherlich mehr, als es schadet...

Wenn der Rasser Bluey sich hinten an der Kolonne anstellt, behindert er den Verkehr wesentlich weniger als wenn er die ganzen hartmuts überholt. <_<

 

(natürlich nicht aus der sicht der 25 kleinen hartmuts, weil ja dann ggf. schon mehr menschen vor ihnen an der ampel stehen)

Das sind dann die random-Drängler die meinen vor der Ampel sich noch schnell vordrängeln zu müssen. :rolleyes:

 

MfG.

 

hartmut

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Wenn der Rasser Bluey sich hinten an der Kolonne anstellt, behindert er den Verkehr wesentlich weniger als wenn er die ganzen hartmuts überholt. <_<

 

kommt drauf an wieviele genauso oder noch mehr raserhafte es gibt ... wenn zu viele raserhafte ankommen die sich alle anstellen, gibts einen rückstau....

 

Das sind dann die random-Drängler die meinen vor der Ampel sich noch schnell vordrängeln zu müssen. :rolleyes:

 

und das ihrer Meinung auch noch zu Recht tun... würden alle so erwartungsfroh auf die ampel schauen und genauso zügig beschleunigen würde der durchsatz an so mancher ampel um gar 100% oder mehr gesteigert...

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kommt drauf an wieviele genauso oder noch mehr raserhafte es gibt ... wenn zu viele raserhafte ankommen die sich alle anstellen, gibts einen rückstau....

Wie sollte das funktionieren? :rolleyes: Glaubst das sich wegen einer Kolonne die gleichmäßig mit 120 fährt ein Stau bildet?

 

und das ihrer Meinung auch noch zu Recht tun... würden alle so erwartungsfroh auf die ampel schauen und genauso zügig beschleunigen würde der durchsatz an so mancher ampel um gar 100% oder mehr gesteigert...

Wer an der Ampel sich vordrängelt ist also ein Schnellstarter? Und die wo nicht drängeln sind Penner?

 

Hast aber schon eine einfach gestrickte Welt.

 

MfG.

 

hartmut

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Guest PedroK
Glaubst das sich wegen einer Kolonne die gleichmäßig mit 120 fährt ein Stau bildet?

Eine Kolonne, die auf der BAB gleichmäßig mit 120 fährt, IST ein Stau :rolleyes: .

 

Gruß, Pedro.

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In Österreich bspw. (letztens) habe ich bewußt eine Geschwindigkeit von ca. 140 km/h gewählt, um zu vermeiden, eine Extramaut zahlen zu müssen, und gleichzeitig auch erwartet, daß ich mit dieser Geschwindigkeit mit dem breiten Strom mitschwimmen würde. Weit gefehlt. Viele Ösis fahren schneller. Aber selbst jene, die sich ansatzweise an das Tempolimit halten, zeigen ein sehr aggressives Fahrverhalten, so insbes. wenn sie aufschließen und anschließend überholen. Hierbei wird bis fast auf die Stoßstange aufgefahren und erst im allerletzten Moment rausgezogen, obwohl von hinten nichts kam oder kommt. Mit Rücksichtnahme hat das IMHO herzlich wenig zu tun, weil es dem vorausfahrenden VT ein sch...ß Gefühl vermittelt.

 

Ja, viele Österreicher fahren (deutlich) schneller, vor allem die mit schwarzen BMWs :rolleyes:.

 

Was mich in A (und auch in D) irritiert, ist vielmehr das Ausscheren ohne Blinker und noch besser, ohne vorher in den Rückspiegel zu schauen. Und das dichte Auffahren, das scheint eine österr. Spezialität zu sein, möglicherweise auch deshalb, weil es kaum geahndet wird. Oder auch, weil wir die Nähe zu anderen VT (Mitmenschen) suchen?

 

Trotzdem ist mir das langsame Fahren (max. 180 Km/h, sonst droht Fußläufigkeit © Kolbenfeder) in A lieber als der Stress in D, wenn man bei 250 km/h extrem herunterbremsen muss, weil irgendeine Schnarchnase die Geschwindigkeit des herannahenden Fahrzeugs nicht abschätzen kann und einfach rauszieht, obwohl Zeit genug gewesen wäre, das schnellere Fahrzeug passieren zu lassen, um erst anschließend (nasenbohrend) auf die linke Spur zu wechseln...... Und dann noch die <_<-Limits, die tatsächlich auch überwacht werden... Nein, Autofahren in A ist lustiger....

 

LG!

Eribär

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Was ich hingegen nicht bestätigen kann ist, daß :rolleyes:im Ausland ein sehr entspanntes Fahren ermöglichen. Als ich letztens in Ösiland war, durfte ich leider ganz andere Erfahrungen machen (s.u.).

Danke für dieses klare Statement, denn Sicherheit im Ausland durch <_< ist nichts anderes als ein immer wieder von Befürwortern eines allgemeinen Limits aufs neue kolportierter Mythos. Nicht nur, daß Deutschland sowohl, was die Verkehrstoten je 100.000 Einwohner, als auch, was die Opfer je zugelassenem Pkw betrifft, einer der sichersten Staaten nicht nur europa-, sondern weltweit ist, sondern daß des weiteren

 

• das Land mit den weltweit noch immer niedrigsten Limits, die USA, statistisch am schlechtesten dasteht,

• in Europa mehrere Staaten die Verkehrsopferzahlen durch Erhöhung ihrer Autobahnlimits spürbar und stochastisch signifikant senken konnten, namentlich Dänemark, Luxemburg, Ungarn, Slowenien und Bulgarien, und

• Belgien mit einem fixen :sneaky:-Limit gerade auf Autobahnen, welche baulich keineswegs schlechter als die deutschen sind, trotz höherer Strafen bei Verkehrsverstößen eine geradezu katastrophale Bilanz aufzuweisen hat, was Verkehrstote und Unfallzahlen angeht,

 

sollte eigentlich selbst denjenigen, die trotz solcher Resultate nicht an einen ursächlichen Zusammenhang der Zahlen mit den Limitierungen glauben, insofern zumindest zu denken geben, daß ein generelles Limit keineswegs ein Allheilmittel darstellt und dessen vermeintliche Wirksamkeit selbst als kleiner Baustein einer sicherheitsorientierten Verkehrspolitik als höchst zweifelhaft angesehen werden muß.

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Ja, viele Österreicher fahren (deutlich) schneller, vor allem die mit schwarzen BMWs :rolleyes:.

Nicht nur die Österreicher...

In Holland habe ich mich mal an so einen BMW drangehängt, und so kam ich frustfrei und ungeblitzt von Maastricht bis nach Amsterdam. <_<

Man muß sich doch die besseren Ortskenntnisse der Einheimischen zu Nutze machen.

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aus eigener erfahrung kann ich sagen, dass es sehr wohl möglich ist durchschnittsgeschwindigkeiten über 130-150 zu erreichen.

Sicher. Wenn die BAB entsprechend dimensioniert oder eben leer ist. Ab einem gewissen, ich würde sogar sagen, normalen Verkehrsaufkommen schaffst Du das kaum noch, da Du ständig ausgebremst wirst. Längst nicht jeder macht Platz oder bleibt rechts, wenn er einen Schnelleren angeschossen sieht. Und Einschermanöver gestalten sich dann und wann auch als sehr zeitintensiv, vor allem bei solchen VT, die den Schnelleren offensichtlich gern und bewußt noch ein wenig aufhalten.

 

da ich gerade am wochenende von meinem toskana-urlaub zurück bin, und dabei ca. 1100 km einfach gefahren bin, kann ich das nur bestätigen. am tag bei normalem verkehrsaufkommen, ist 130 km/h durchschnittsgeschwindigkeit schon ne menge. allerdings bin ich auf dem hinweg nachts um 2 uhr gefahren, und habe auf der a7 ab würzburg bis zur grenze eine weitaus höhere durchschnittsgeschwindigkeit erreicht. aber das geht wohl wirklich nur noch nachts.

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