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Meinereiner hat eine Domain mit seinem Namen www.hartmut-XXXXXXXXXXX.de.

 

Die Domain wird von mir nicht genutzt und ist eigentlich auch nicht geplant sie irgendwann mal zu nutzen. Ich habe sie halt.

 

Jetzt hat mich ein Namensvetter angeschrieben und gefragt ob ich ihm die Domain verkaufen will, der nutzt die Domain beruflich.

 

Jetzt die Frage verkaufen, weg ist weg, könnte irgendwann mal bereut werden.

 

Und wenn verkaufen, wie wird der Preis ermittelt?

 

Klar Angebot und Nachfrage. ;)

 

MfG.

 

hartmut

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ist dein Nachname noch frei? Der würde reichen. Ich habe es bereut etwas zu spät zu sein... Habe das umgangen, in dem ich einfach www.xxxxx-online.de daraus gemacht habe. Reicht aber auch aus.

 

Wenn du verkaufen willst, würde ich 500 Euro nehmen. Mehr ist gefühlsmäßig nicht drin....

Guest Pferdestehler
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@hartmut

 

Ein offizieller Verkauf ist wohl kaum möglich, da Du sie ihm nicht direkt übergeben kannst. Du kannst wohl nur einen CLOSE-Auftrag erteilen und danach ist die Domain prinzipiell wieder für jeden greifbar, first come first serve. Würde diesbezüglich mal mit Deinem Hoster telefonieren und ihm die Sache schildern. Vielleicht haben die eine geschickte Vorgehensweise.

 

Unabhängig davon kann Dich der Andere ja durch finanzielle Zuwendungen dazu überreden, die Domain überhaupt aufzugeben. Das würde ich dann als Aufwandsentschädigung deklarieren. Lass es 100 Euro sein, gibt schon wieder einige Schachteln Zigaretten für umme. ;)

Guest Mr_Biggun
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Latürnich kann man die Domain verkaufen. Es gibt für solche Fälle auch Vertragsvorlagen, die man nutzen kann.

 

Der Rest läuft über einen KK-Antrag und damit wird der Kaufvertrag dann vollzogen. ;)

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Sollten die x für deinen Nachnahmen stehen, ist die Domain so gut wie wertlos. Niemand ausser den Namensträgern hat daran Interesse. Nimm was du kriegen kannst und unterschreib den KK. Poker nicht zu hoch, meine Erfahrungen zeigen, dass selbst Unternehmen lieber auf alternative Namen ausweichen als > 500 Euro zu zahlen.

 

Wenn du noch bissl was für die Wirtschaft machen willst, googlest du mal nach "Domain (Wert)Gutachten".

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Echt? Das ist mir neu. Man lernt nie aus...

Noch nie den Provider gewechselt? Man bekommt dann vom alten Provider ein Schreiben, dass jemand anders (in diesem Falle ist man es selbst) die Domain übernehmen möchte. Innerhalb einer kurzen Frist (72 Stunden oder ähnlich kurz) muss man der Übernahme zustimmen, ansonsten wird der Übernahmeantrag automatisch abgelehnt.

 

Ich würde die Domain vorname-nachname.de nicht für einen dreistelligen Betrag verkaufen, aber das musst Du selber beurteilen.

Guest Pferdestehler
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Noch nie den Provider gewechselt? Man bekommt dann vom alten Provider ein Schreiben, dass jemand anders (in diesem Falle ist man es selbst) die Domain übernehmen möchte. Innerhalb einer kurzen Frist (72 Stunden oder ähnlich kurz) muss man der Übernahme zustimmen, ansonsten wird der Übernahmeantrag automatisch abgelehnt.

Ja ein Wechsel ist klar, da gehört mir doch die Domain und es ist rechtens, wenn ich sie behalten kann. Verkaufe ich eine Domain, mache ich damit ein Geschäft. Und ob das so erlaubt bzw. erwünscht ist... Gut, habe da was gelernt.

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Ich habe auch noch eine .de Domain, die jemand mit gleichnamiger Firma haben will. Ich will die aber aus nostalgischen Gründen behalten: Ich hatte die als MX-only Domain 1992 auf mich registriert, also ein Jahr bevor es das WWW offiziell gab.

 

Leider bin sich damals nicht auf die Idee gekommen sex.de zu registrieren, sonst wäre ich heute vermutlich sehr reich ;) Aber das wäre sowieso damals nicht gegangen, die Domainnamen der damals knapp 5000 registrierten .de Domains mussten wohl damals noch moralischen Ansprüchen genügen, um hierzulande genehmigungspflichtig sein zu können.

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Tja, die Domainregistratur lag damals noch vollständig im akademisch-universitären Umfeld. Internetzugangsanbieter waren auch hauptsächlich die Unis für ihre Studis, ein irgendwie mit deren Backbones verbandelter Verein zur Förderung des nicht-kommerziellen Internetzugangs (IN e.V.) und eine handvoll kommerzieller Provider.

 

In der Registratur, der Uni Dortmund und später Uni Karlsruhe, sah man das Internet vor allen als akademisches SpielWerkzeug an und da sah man eine anrüchige oder gar kommerzielle Verwendung von Prinzip her als unangemessen und igitt-bah an. So waren die Zeiten damals.

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Immerhin ist die Denic auch heute noch ein eingetragener Verein ohne kommerzielle Interessen.

 

@hartmut: Frage doch den Interessenten nach einem Preis. Ist er gut dreistellig, denke ich, daß du ruhig verkaufen kannst; zumindest wenn du sicher bist, daß du oder gleichnamige Verwandte absehbar keine Domäne haben möchten. Wobei das heute schneller gehen kann, als man denkt;-)

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Wie ist es denn, wenn mein Nachbar z.B. Heinrich Müller heißt und ich mir die Domain " Heinrich Müller.de " eintragen lasse. Hat der Nachbar dann einen Rechtsanspruch darauf, das ich ihm die Domain verkaufe bzw. unendgeldlich zur Verfügung stelle ? :whistling:

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ist dein Nachname noch frei?

Nein, der ist so fast so häufig wie Müller oder Mayer, deshalb dürfte ja www.hartmut-mayer.de etwas mehr bringen als www.hartmut-himmelhoch.de wenn sie direkt möglichen Intressenten angeboten würde.

 

Der Interessent hat schon die Domain, allerdings als .com und firmiert auch unter seinem Namen.

 

Die Zugriffsstatistik zeigt 2009 schon 258 Zugriffe auf die Seite obwohl keine Inhalte hinterlegt wurden die für Google interessant wären. Sind also blinde Aufrufe.

 

Dagegen verzeichnet die Domain von meiner Frau mit einem sehr seltenen Namen gerade mal 1 Zugriff.

 

Ein Gesichtspunkt, warum die Domain behalten ist auch noch, es gibt Firmen, wie die von faun98 angesprochene Sedo.de welche keine Emailadresse von web.de, yahoo.de. gmx.de usw. akzeptieren.

 

Jetzt schlaf ich einfach mal drüber. Im Prinzip denke ich wie Nudel, den eigenen Namen verkauft man nicht.

 

MfG.

 

hartmut

Guest Pferdestehler
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Solche Dinger haben schon einige abgezogen, einmal hatte ich was davon gelesen, dass irgendeiner von Daimler mächtig Geld bekommen haben soll, weil er sich irgendeine Tralala-Klasse-Domain reserviert hatte und nun plötzlich bei Daimler eine neue Fahrzeugklasse aufgemacht wurde und die unbedingt die Domain haben wollten. Kann mir aber gut vorstellen, dass es in bestimmten Fällen auch bis vor Gericht problematisch werden könnte, denke da in erster Linie an Verletzung von Markenrechten.

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Hat der Nachbar dann einen Rechtsanspruch darauf, das ich ihm die Domain verkaufe bzw. unendgeldlich zur Verfügung stelle ? :whistling:

Kommt darauf an.

 

Wenn deine Firma z.B. faun98 Abschleppdienst heißt, hast Du natürlich ein Interesse auch einen Webauftritt unter www.faun98-Abschleppdienst.de zu gestalten. Wenn sich jetzt dein Nachbar Max Müller die Domain eintragen lässt, hat aber so kein Bezug zu dem Namen, hast Du gute Chancen ihn gerichtlich zum überlassen der Domain zu zwingen.

 

Kann im Extremfall auch bedeuten, hätte ein Herr Eule die Domain Eule für sich reserviert, und der Klebstoffhersteller Eule, dessen Name schon als Synonym für Klebstoffe steht will den Namen, kann Herr Eule gezwungen werden, weil sein Interesse an dem Namen gering, aber das wirtschaftliche Interesse vom Klebstoffhersteller Eule hoch ist, die Domain zu übertragen.

 

Normal wird es relativ schnell mit eingen bis viel Euronen beigelegt.

 

MfG.

 

hartmut

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Ein entfernter Bekannter war im Internet unter einem Nickname bekannt, den er sich auch als Domain nickname.de sicherte und dort eine der zahlreichen eigentlich nutzlosen, aber dennoch unterhaltsamen Pribvatseiten betrieb. (Er reservierte diesen Namen irgendwann um 1997 herum). Jahre später kam es einem großen deutschen Likörhersteller /-abfüller in den Sinn, diese Domain haben zu wollen, da sie ein neues Produkt des gleichen Namens herausbrachten. Mein Bekannter bekam Anwaltspost und es kam auch zum Prozess - er hat die Adresse heute noch, da die Gegenseite nicht auf eine Abwägung der gegenseitigen Interessen abzielte, sondern ihm die unerlaubte Nutzung des Produktnamens unterstellte, was vor Gericht anders gesehen wurde, da er sich diesen Namen ja zu einer Zeit aussuchte, als es ein derartiges Produkt noch gar nicht gegeben hatte.

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@NiliQB:

 

Hast Du berufsbedingt vielleicht mitbekommen, wie sich die Main-Taunus-Verkehrsgesellschaft (die jahrelang einen Link zu einem bekannten Musiksender auf ihrer Homepage hatte :whistling: ) und ebendieser Sender dahingehend geeinigt haben, daß nun letzterer die Seite "besitzt"?

 

lg

c.s.

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Mein Bekannter bekam Anwaltspost

Vor Jahren hatte ich auch eine Seite u.a. mit kostenlose Inserate, Veranstaltungskalender. Konnte sich jeder nach Lust und Laune eintragen.

 

Flattert mir doch Anwaltspost in den Briefkasten mit einer Abmahnung weil ein Kunde in einem Anzeigenblatt eine Anzeige aufgegeben hat, und glaubte dort sei es auch kostenlos.

 

Entsprechend lustig war dann auch meine Antwort. :whistling:

 

MfG.

 

hartmut

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Leider bin sich damals nicht auf die Idee gekommen sex.de zu registrieren, sonst wäre ich heute vermutlich sehr reich

 

:whistling: Damals hätte dieses Produkt sicher auch keine Marktchance gehabt.

Aber die Eierköpfe hinter der Seite hatten die richtige (Schnaps)idee und setzen sie erfolgreich um. :nick: Mehrere größere Produzenten haben sie als sie mit der Idee ankamen lachend abgewiesen.Ob sie das heute nicht bereuen?

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Mein Bekannter bekam Anwaltspost

Entsprechend lustig war dann auch meine Antwort. ;)

Ups da war ja auch bei mir mal was. :whistling: *manteldesschweigensdrüberausbreit* :( Bis jetzt ist sie immer noch in meinen Besitz. :nick:

Guest NiliQB
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@NiliQB:

 

Hast Du berufsbedingt vielleicht mitbekommen, wie sich die Main-Taunus-Verkehrsgesellschaft (die jahrelang einen Link zu einem bekannten Musiksender auf ihrer Homepage hatte :whistling: ) und ebendieser Sender dahingehend geeinigt haben, daß nun letzterer die Seite "besitzt"?

 

lg

c.s.

 

 

Nein, tut mir Leid, keinen Schimmer.

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Also, mit " Heinrich Müller.de " wird es wohl Schwierigkeiten geben.

Aber nur wegen dem Umlaut.

 

Der Umlaut stell kein Problem dar. Man kann schon seit längerem Umlautdomains registrieren. Hinderlich wäre hier eher das Leerzeichen.

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