Hallo liebes Radarforum,
ich habe mit der Suchmaske leider keine ähnlichen Themen gefunden und eröffne daher mal ein neues.
Nun zur Sache:
Ich wurde vorige Woche von zwei Polizisten in Zivil aus dem Verkehr gezogen, da ich einige km/h zu schnell gefahren bin. Nachdem diese meine Personalien und Fahrerlaubnis aufgenommen hatten, sagten se, sie hätten meine Geschwindigkeitsüberschreitung per Videomessung festgestellt und mir würde ein Bußgeld und wohlmöglich ein Fahrverbot drohen. Dann wurden ich meiner Rechte belehrt und unsere Wege trennten sich, dementsprechend habe ich das Video nie zu Gesicht bekommen.
Da ich bisher noch nicht in so einer Situation steckte, kam mir auch nicht der Gedanke, nach ebendiesem zu fragen.
Anfang der Woche kam der Bußgeldbescheid der besagt, ich soll 124 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften gefahren sein, wo nur 80 km/h erlaubt sind. Verletzte Vorschrift § 41 Abs. 1 iVm Anlage 2, § 49 StVO; § 24 Abs. 1, 3 Nr. 5, §25 StVG; 11.3.7 BKat; § 4 Abs. 1 BKatV
Buße 320 €, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot.
Als Zeugen werden die beiden Polizisten angegeben, die mir hinterher gefahren sind.
Wie stehen wohl meine Chancen, wenn ich gegen den Bußgeldbescheid Widerspruch einlege? Oder habt ihr andere Tipps?
Bisher habe ich noch nie in einer derartigen Situation gesteckt, hab mich in den letzten Zügen meiner Bachelorarbeit ein wenig zu sehr vom Stress einnehmen lassen. Das war mir allemal eine Lehre...
Liebe Grüße
Mudstone