runner
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Ja klar, der Werker wartet an der Presse bis der Wind weht. Warum fällt Dir dazu nur ein ungeeignetes Beispiel ein - so geht natürlich nichts voran. Also: Das Kühlhaus kühlt ein paar Grad weiter herunter als nötig, wenn der Strom gerade reichlich und daher billig ist. Ist er knapp und teuer, kann man ein paar Stunden auf aktive Kühlung verzichten, bevor die Butter weich wird. Machen wir doch einfach variable Stromtarife und sehen zu, wie Wirtschaft und Privathaushalte sie dann nutzen, um Geld zu sparen. Zum Rest Deiner Anmerkungen sage ich mal nur, der Kopf ist rund, damit die Gedanken leichter die Richtung wechseln können. .
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Nicht verallgemeinern - das Fahrzeugkonzept muss stimmen, dann geht auch mehr: .
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OK, also letzteres, verstanden. Dann hast Du Dir wohl auch keine Meinung bilden können zum Thema Methanerzeugung aus Stromüberschuss, flexibler Last- und Generatorsteuerung. Aber das ist hier sowieso alles OT, ich wollte oben nur nicht den üblichen GM_Unfug unkommentiert lassen. .
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Wo hört man das denn? Stand neulich in der Zeitung, liegt schon im Altpapier, hat mir meine Frau vorgelesen. Aber googeln wird Dir ähnliche Aussagen liefern, ich bin zuversichtlich. So fand ich dieses, und es ist offenbar noch ungünstiger: Na da schau her (Vergrünfettung von mir), ich wusste gar nicht, dass Fotovoltaik so gut ist. Kannst Du auch Zusammenhänge verstehen, Argumenten folgen und ggf. darauf intelligent reagieren, oder geht das nur plakativ-reflexhaft bei Auftreten gewisser Reizvokabeln? .
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Nicht die Ökoenergie ist untauglich, sondern man hat es versäumt - obwohl die Notwendigkeit hinlänglich bekannt war - für genügend Speicher und zeitunkritische Verbraucher (im elektrischen Sinne) zu sorgen. Man muss die Dinge zusammenführen zu einem System, dann ergänzen sie sich und es gibt keine Lücken mehr. Beispiel: Aus überschüssigem Strom kann man per Elektrolyse Wasserstoff machen - bekannt, einschließlich der Nachteile wie aufwändiger Technik und schlechter Lagerbarkeit (Diffusion, Kühlenergiebedarf etc.). Es gibt nun einen neuen Prozess, der mit gutem Wirkungsgrad aus Wasserstoff Methan macht. Das Methan kann man dem Biogas zumischen, um es auf genormte Erdgasqualität zu bringen - so verringern wir unsere Abhängigkeit von Erdgasimporten. Erdgas lässt sich hervorragend speichern, also ist das Problem der unsteten Stromproduktion vom Tisch. Wenn wirklich mal nachts überall Flaute ist, kann man zur Not auch Erdgaskraftwerke anwerfen. Das hat zwar einen schlechten Gesamtwirkungsgrad, ist aber nur selten nötig. Übrigens, Gaskraftwerke. Da hört man, dass es sich für die Betreiber nicht lohnt, welche zu bauen, weil sie aufgrund des Ökostrom-Vorrangs nur 20% Vollleistung fahren können (soo schlimm kann es mit dem schwankenden Energieangebot also irgendwie doch nicht sein), und für den wirtschaflichen Betrieb bräuchte man 40% Volllastanteil - wenn es doch für die Netzstabilität erforderlich ist, warum entschädigt man die Betreiber nicht für die schlechte Auslastung? Oder der Staat baut selbst Gaskraftwerke und verzichtet auf Rendite. Oder wir sorgen dafür, dass anstelle von Gasheizkesseln in Gebäuden Mini-Blockheizkraftwerke betrieben werden, deren Steuerung im Tagesgang durch den Stromversorger erfolgt. Die BHKW basieren auf PKW-Motoren, Serienprodukte also, die ohne Genehmigungsverfahren installiert werden können. Und mit Methan kann man sogar Autos antreiben. Also: Windmühlen bauen, weiter Fotovoltaik fördern, damit Arbeitsplätze sichern, vor allem aber Elektrolyseanlagen und Methanproduktion in großen Stil auf die Beine stellen. Das mindert auch das Problem der knappen Leitungskapazität, denn Gastransport per Pipeline ist Standard und schon vorhanden. Fehlt noch was? Ich denke, nicht. Wieso behaupten eigentlich alle, das mit der Energiewende sei schwierig... .
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Hä? Der Benzinpreis ist seit 1960 geringer angestiegen als der Preis für ein Maß Bier auf der Wiesn! Ölpreis hatte ich geschrieben, nicht Benzinpreis. Guggst Du hier. . Übrigens, für alle, die noch von einer Renaissance der Atomenergie träumen: Aufwachen bitte. .
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Mag sein daß das ein Verstoß gegen §1STVO wäre, na und... Genau so. Danke. .
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mmmh. erwischt.
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Ach, neuer Fahrradtyp. Wen verfolgt man damit so? .
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Dieses käme in Betracht - ob es ihm gefallen wird... .
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Ich weiß nicht, wo Du wohnst, scheint keine so gute Gegend zu sein. Im Raum München läuft offenbar manches besser. Das Verallgemeinern aus beschränktem Überblick, das solltest Du Dir mal abgewöhnen, das führt nur ständig zu Fehleinschätzungen. Ich empfehle hierzu den Radweg an der Lindwurmstraße in München - da geht gar nichts mit großen Geschwindigkeitsdifferenzen. Überholen meist nur kooperativ möglich. Sehr vernünftig, guter Plan. Ich spreche nur von fahrenden Fahrzeugen. Ach. Und auf welcher Seite überholen Dich die bösen Radler immer so knapp, während Du fährst - rechts oder links? Sorry, ich hatte Deine Fragerei genau so verstanden. Und wenn Dir dann nichts mehr einfällt, behauptest Du, das hättest Du nicht gefragt. Keine Ahnung, frag einen, die harten Radler sind eh alle gleich. Ich bin ein weicher Radler. Und von Deinem "Diskussionsstil" habe ich jetzt erst mal wieder genug. Glaubst Du jetzt eigentlich, dass Du Recht hast? Mit was? Und nur, weil Deine Diskussionspartner die Nase voll haben? *Plonk* .
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Nö, die Erfahrung lehrt, dass der Radfahrer so schneller vorankommt, denn es geht oftmals nicht nur um einen Platz, sondern um mehrere. Irgendwann bald kommt eine Ampel, die man als Radler eben dadurch noch schafft, dass man an der vorigen schon früher starten konnte. Und immer dran denken: Wenn statt des einen Radfahrers ein weiteres Auto vor Dir wäre (das ist nämlich die Alternative, nicht etwa einfach "kein Radler"), wäre die Behinderung für Dich noch größer: Die größte Behinderung des Autoverkehrs ist immer der starke Autoverkehr. Oder: Du stehst nicht im Stau, Du bist der Stau. Und man muss bitte auch den Radlern zugestehen, dass sie egoistisch sind, nicht nur den Autofahrern. Und das, worüber wir hier diskutieren, ist schlicht der legale Ablauf nach StVO. Schreib doch an Herrn Ramsauer ... .
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Du argumentierst mit einem illegalen Sonderfall, wenn ich Dir beschreibe, wie es in der Praxis so zugeht? Seltsam. Übrigens, es geht auch ohne Klingel: Man kann den Mund aufmachen und höflich fragen: "Darf ich mal vorbei?" Mache ich manchmal, obwohl eine Klingel dran ist. Es hat immer gewirkt, hat keiner "nö" gesagt. Hatte ich weiter oben schon erklärt: Es ist ein Unterschied, ob beide fahren oder nur einer. Deshalb: Nicht neidisch sein, wenn Du an der roten Ampel stehst und ein Radler fährt mit 50 cm Abstand rechts an Dir vorbei, weil er's darf, und Du dann 1,5 m Abstand einhalten musst (2 m bei höheren Geschwindigkeiten, > 70 km/h oder so), um ihn wieder zu überholen. Kannst es ggf. einfach bleiben lassen, denn an der nächsten Ampel wiederholt sich das sowieso. Sorry, aber ob ich jemandem Gelegenheit gebe, mich umzubringen, entscheide immer noch ich. Und wenn jemand meint, 20 Sekunden hinter mir her zu fahren sei Nötigung, soll er mich halt anzeigen. Es hat aber noch nicht mal jemand gehupt - offenbar bist Du mit Deiner Ungeduld so eine Art 1-Mann-Minderheit voller künstlicher Probleme. Vielleicht ist das ja doch irgendwie therapierbar. .
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Theoretiker sollten den Mund halten, wenn es um Praxis geht, von der sie keine Ahnung haben. Die allermeisten Radfahrer, die mich im Stadtverkehr überholen, höre ich vorher: Da klappert mal kurz die Kette, da hört man Reifenabrollgeräusche, wenn es über etwas Sand oder Splitt geht, der räuspert sich, bremst, schaltet in einen anderen Gang - und manch einer benutzt mal ganz dezent seine Klingel. Und wer den Hintermann (m oder w) bemerkt hat, fährt auf den Radweg möglichst weit rechts, und schon weiß selbiger Bescheid, dass er und seine Überholabsicht wahrgenommen wurden. Das alles läuft in wenigen Sekunden ab, und dadurch ist auch enges Überholen gefahrlos möglich. Oder der Vordermann (m oder w) entscheidet, dass Überholen ohne Gefährdung jetzt nicht geht und bleibt in der Mitte - auch in Ordnung, dann vielleicht später. Genau so mache ich es auch, wenn ich meine, dass mich ein Autofahrer jetzt gerade nicht überholen kann ohne mich zu gefährden: Ich bleibe so weit in der Mitte, dass er schlicht nicht vorbei kann. Wenn es ein paar Meter weiter dann wieder geht, winke ich ihn vorbei, und alle sind zufrieden. Kooperation: Ich denke mal, solche Abläufe kommen in Deinem vorurteilsgetränkten Radverkehrsweltbild bisher überhaupt noch nicht vor. Man kann Probleme auch herbeireden, wo in der Regel gar keine sind. Wenn Du mal wieder etwas nicht weißt: Frag ruhig, ich helfe gern. Und akzeptiere dann einfach mal die Antwort. .
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Das ist ein guter Ansatz, den man mal konsequent weiterdenken sollte: Wenn jemand auf z.B. 15 m auffährt, beträgt seine persönliche höchstzulässige Geschwindigkeit ("halber Tacho") gerade mal 30 km/h; bei realen 100 km/h wäre das eine Überschreitung der zHg um 70 km/h. Ich denke, die Bußgeldsätze sind in diesem Sinne noch nicht konsistent. .
