Heey Leute, ich bin leider kurz davor meine Fahrkarriere beenden zu müssen (zu oft geblitzt in der Probezeit). Nun hoffe ich, dass ihr mir vielleicht helfen könnt. Bisher waren alle meine Blitzer Fotos berechtigt. Man kann sich natürlich über unnötige Geschwindigkeitsbegrenzungen aufregen, aber wenn die Begrenzung offensichtlich ist, ist man nun mal selber Schuld. Allerdings wurde ich vor einigen Tagen wiederholt geblitzt und das unter nicht fairen Bedingungen: Die Strecke auf der Autobahn war unbegrenzt, so bin ich meine 200 km/h gefahren. Auf einigen Metern konnte ich das Begrenzungsschild "120 km/h" erkennen (es war schon dunkel und nebelig). Ich wollte gerade bremsen, fahre am Schild vorbei und zack - wurde ich geblitzt. Die Überschreitung der Geschwindigkeit wurde definitiv über 70 km/h gemessen. Somit werde ich dann nicht nur meinen Führerschein sondern auch mein Geld los (ich warte gespannt auf den Brief, die Polizei war schon wegen der anderen Fotos da).... Nun frage ich mich, ob das überhaupt erlaubt ist, den Blitzer am (vllt maximal 50 m danach) aufzustellen !? Ich meine bei einer unbegrenzten Strecke muss das Verkehrsamt damit rechnen, das locker über 200 km/h gefahren wird. Ist ja alles erlaubt... Kein Mensch hätte es innerhalb dieser paar Meter geschafft von 200km/h auf 120km/h zu bremsen. Mal davon abgesehen, dass Vollbremsungen ganz schön gefährlich werden können.. Habt ihr eine Ahnung was nun auf mich zukommt und ob das alles rechtlich ist? Wie kann ich mich vor dem eintreffen des Briefes (oder einen erneuten Besuch der Polizei) erkenntlich machen und Beweismittel sichern? Es ist ja vollkommen klar, dass falls das alles vor Gericht kommt, schnellst möglichst alle Beweismittel vernichtet werden (Blitzer abbauen/verstellen, neues Schild aufstellen etc.) Somit hätte ich dann keine Chance mehr. Leider ist der "Tatort" viele hunderte Kilometer entfernt und ich habe keine Möglichkeit in der nächsten Zeit dort nochmal vorbei zu fahren. Ich hoffe auf hilfreiche Antworten. Fine