e-lana
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Das passt ja wohl nicht oder wo ist hier die Gewalt, wenn Dir jemand einfach wegfährt? Doch theoretisch würde es schon passen. Der Gewaltbegriff wird hier anders ausgelegt als beispielsweise der Gewaltbegriff bei der Nötigung. Als Widerstand mit Gewalt wird jede "aktive Handlung" angesehen, die sich gegen den Amtsträger richtet, die nach Vorstellung des Täters dazu führt, die Vollstreckungshandlung zu verhindern oder zu erschweren. Beispielsweise Ein- oder Aussperren eines Beamten durch aktives Tun, Zufahrten blockieren etc. Beim Missachten von Haltesignalen bin ich aber auch etwas skeptisch
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Gemäß meinem Lehrbuch ist "die Missachtung polizeilicher Haltezeichen, ohne auf den Beamten zuzufahren" als schlichter Ungehorsam und somit nicht als Gewalt im Sinne des § 113 zu werten? Es wird oftmals geraten, dass man an abgelegenen Stellen nicht aussteigen soll, wenn man einen unfallähnlichen Schauplatz zu Gesicht bekommt, weil es fingiert sein könnte. Weil es schon vorgekommen ist, dass die hilfsbereiten Menschen ausgeraubt, vergewaltigt und ermordet worden sind. Ist es nicht viel einfacher eine Polizeikelle zu kaufen als einen Unfall zu inszenieren?
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Die hier vertretenen Polizeibeamten lassen (zumindest bei mir) den Eindruck entstehen als wäre der deutsche Polizeiapparat in gewisser Hinsicht unangreifbar. Übertrieben formuliert kann jegliche Beschwerde mit einem „3 –Zeiler“ abgeschmettert werden, sofern die Polizeibeamten bei ihrem Vorgehen nicht gegen die Vorschriften verstoßen haben. Und da es, meines Wissens, nicht verboten ist die gleiche Person mehrmals anzuhalten und zu kontrollieren, ist dies immer gerechtfertigt. Ist es grundsätzlich möglich erfolgreich gegen ein an Schikane grenzendes Kontrollverhalten von Polizeibeamten vorzugehen (nicht auf blondys Fall bezogen)? Blondy, wenn du gegen die Polizisten vorgehen willst, kannst du doch nicht halbherzig verfasste Beschwerden schreiben … . Und wenn ich schon so etwas lese, wie : „ich habe für soetwas die bessere Ausbildung“ kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Eine wichtige Stellungnahme wird sicher nicht von einem 0815-Polizisten verfasst, sondern von Menschen, die wissen was sie sagen müssen um eine gewisse Wirkung zu erzielen. Vielleicht verweist man auch auf halbherzig geschriebene Beschwerden. Ich will dir nicht zu nahe treten, aber man kann auch objektiv Recht haben und trotzdem als Verlierer aus der Sache herausgehen, wenn man sich ungeschickt anstellt und an Glaubwürdigkeit verliert. Einen wirklichen Tipp kann ich dir nicht geben, weil ich niemanden kenne, der Ähnliches erlebt hat. Ich würde aber auch eher dazu raten, dich neutral zu verhalten – ohne Wind gehen keine Mühlen. Trotzdem hoffe ich, dass du bald heil aus dieser Sache herauskommst. e-lana
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Heute ist mein Bildchen angekommen. Abzüglich Toleranz waren es nur 72 km/h. Hat mich paradoxerweise sogar gefreut, es hätte mich doch etwas geärgert wenn ich den Führerschein hätte abgeben müssen ... Wäre natürlich schöner, wenn überhaupt nichts gekommen wäre, aber man kann ja nicht alles haben . Danke nochmal, dank Euch konnte ich halbwegs beruhigt schlafen lg e-lana
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??? Was hat "dein Kumpel" genauso gemacht? Nach Gefühl gefahren, Blitzer entdeckt, gebremst, geblitzt worden und hinterher groß gejammert, dass er erwischt wurde? Kann ich irgendwie nachvollziehen. Na ja, ich wünsche "meinen Kumpels" keine Unannehmlichkeiten, gleich welcher Art ... . lg e-lana
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Ich war ja nicht wirklich abgelenkt, sondern habe das weiße Auto nicht so schnell mit "unserem" Messfahrzeug in Verbindung gebracht. Und keine Angst, so ganz des Wahnsinns bin ich dann doch nicht um das unseren Behörden mitzuteilen. Kenne mich studienbedingt etwas mit der Paragraphenreiterei aus und weiß in etwa wie man mit Behörden kommuniziert. Das mit der Tachovoreilung ist wirklich klasse. Und lässt mich doch stark hoffen, dass ich um das Fahrverbot herum komme. Ich wollte eigentlich keine Moralpredigten und/ oder Schreckensszenarien hören à la "mein Kumpel hat das genauso gemacht wie du und ihn hat es um den nächsten Baum gewickelt". Ich kann darauf nicht wirklich antworten, weil ich ja nun schlecht behaupten kann, dass ich immer und überall, jetzt und in Zukunft, immer alles unter Kontrolle haben werde. Ich bemühe mich innerhalb meiner Grenzen zu bleiben (auch innerhalb der gesetzlichen Schranken) und selbstredend schaue ich auch irgendwann auf den Tacho, sonst wüsste ich ja nicht, dass sich Fahrgefühl und Realität unterscheiden. lg e-lana
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Wieder was dazu gelernt. Danke, für deine schnellen Antworten.
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Für ein Fahrverbot reicht es nicht? Ich weiß nicht, sind die Tachos in den "neuen Autos" nicht ziemlich genau? In der Probezeit bin ich nicht mehr Wäre wirklich zu schön, wenn ich unter den 30 km/h lande ...
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Ich habe da so ein kleines Problem. Leider fühlen sich im neuen Auto die 100 km/h so an wie im Alten die 80 km/h. (Kann ich ja dann als Rechtfertigungsgrund aufführen ) Kurz vor Ortsausfahrt habe ich langsam beschleunigt, dabei in Multi-Tasking-Manier mit meinem Beifahrer diskutiert, als ich das böse Messfahrzeug am Straßenrand entdeckte. In dem Moment in dem ich auf der Bremse stand kam auch schon der Blitz. Allerdings habe ich keine Vollbremsung gemacht, damit mein Hintermann mir nicht drauf fährt. Mein Blick gen Tacho zeigte 81 km/h an. Da ich aber sicher nicht genau in der Zehntelsekunde auf den Tacho geschaut habe, in der es konkret geblitzt hat, kann es natürlich sein, dass ich da einen Tick schneller war ... Darf ich darauf hoffen, dass mein Bremsen die Messung ungültig gemacht hat? Oder wenigstens, dass es nicht die 30 km/h zu viel waren (Messtoleranz/ Tachoabweichung)? Das Auto ist leider auf mich angemeldet. Ich weiß, ich sollte abwarten und Tee trinken. Aber ich würde mich gerne mental darauf vorbereiten, wenn ich den tatsächlich 4 Wochen zu Fuß gehen muss. lg e-lana
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Das einige Lieder aus dem Programm der Radiosender genommen wurden ist okay. Obwohl ich eigentlich vermute, dass sich gerade die Leute beschwert haben, die weder selbst betroffen sind noch wirklich viel tun um zu helfen. Wer wirklich betroffen ist hat jetzt wohl andere Dinge im Sinn als sich über Lieder im Radio aufzuregen. @ Besorgter, Deine Theorie des ‚Gutmenschen’ in allen Ehren. Ich würde eher das Gegenteil annehmen. Je weiter weg ein Unglück geschieht, desto weniger Interesse besteht. Was einen nicht betrifft oder betreffen könnte, geht einen nicht wirklich etwas an. Letztes Jahr um diese Zeit starben etwa 25000 Menschen bei einem Beben im Iran, so gut wie niemand wird sich daran erinnern. Dass es bei dem Seebeben etwas anderes ist, liegt mitunter an der riesigen Medienpräsenz, welche wieder den „Gutmenschen“ auf den Plan ruft, der wieder eine Möglichkeit gefunden hat sich zu profilieren. Die Opfer des 2. Weltkrieges auf welcher Seite auch immer tun mir ebenso Leid wie die Opfer des Seebebens. Die Parallele sehe ich darin, dass zum Teil unschuldige Menschen das ausbaden dürfen, was andere Menschen gewollt oder (im Fall des Seebebens) ungewollt verursacht haben. @ Ilcko Eine Verkehrskontrolle einem Angriff gleichzusetzen ist nun ja mehr als nur weit hergeholt. Ich denke, die Dimensionen liegen hier ganz anders. Man kann ein Ereignis nicht aus dem Zusammenhang reißen. Die Bomben, die auf deutsche Städte gefallen sind, waren eine Antwort auf die Verbrechen, die vorher von Nazideutschland ausgeübt wurden. Sicherlich waren es teilweise auch Vergeltungsschläge, die so nicht nötig gewesen wären, aber das ist in einem Krieg nicht ungewöhnlich. Wollte man diese mit Hitlers Gräueltaten messen, wie würde denn die Gleichung aussehen? „Wer mit Ungeheuern kämpft mag dabei zusehen, daß er nicht selbst dabei zum Ungeheuer wird“, frei nach Nietzsche. Den „Helden“ hinterher Denkmäler zu setzen ist natürlich unsinnig, allerdings ist es kein Grund für Relativierungen. Wie man darauf kommen kann die „Bombenflieger“ mit den „KZ-Ärzten“ zu vergleichen ist mir ein Rätsel. England hat Hitler den Krieg erklärt, nachdem Hitler Polen angegriffen hat. Allerdings hatte England auch dementsprechende Vereinbarungen mit Polen geschlossen. Mit dem Einmarsch in Polen war eine Kriegserklärung Englands unvermeidbar. lg e-lana
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@annoying, Ich sage nicht, dass es unmöglich ist ein anderes Fahrzeug zu übersehen. Oder, dass es unter Umständen nicht doch besser wäre Licht einzuschalten. Nur weiß ich nicht, ob es denn so oft passiert, dass man die "Lichtpflicht am Tag" gesetzlich einführen müsste. Ich würde einfach behaupten, dass die Unfallverursacher die einen anderen Verkehrsteilnehmer "übersehen" haben in vielen Fällen nicht einer optischen Täuschung erlegen sind, sondern vielmehr einfach nicht aufgepasst haben. (Auch das gilt natürlich nicht für alle fälle) Auch ich hätte keine Probleme damit meinen Kindern eine "Leuchte" an die Kleidung zu heften. Dennoch fände ich es überflüssig dies "gesetzlich" festzulegen. Nun sind aber Fußgänger doch viel leichter zu übersehen? Und das gerade weil sie so langsam sind. Gerade bei schlechten Wetterverhältnissen tauchen Fußgänger "wie aus dem Nichts" auf, man sieht nur eine kleine Bewegung am Straßenrand. lg e-lana
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Was machen die älteren Autofahrer wenn da ein Fußgänger entlanggeht? Blinkhalsbänder für Fußgänger einführen? Meine Bekannten (auch ältere Fahrer) haben keine Probleme unbeleuchtete Fahrzeuge am Tag zu sehen. Das sind natürlich keine repräsentativen Werte und ich bestreite nicht, dass es "manchmal" von Vorteil ist immer mit Licht zu fahren. Ich bin nur nicht für eine Überregulierung, es muss nicht alles "geregelt" sein. Nur weil ich nicht dafür bin, heißt es nicht zwangsläufig, dass ich dagegen bin.
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Zugegeben waren meine Beispiele nicht wirklich passend. Ich versuche mich besser auszudrücken: Es geht darum, dass a.) viele Leute die Meinung vertreten, dass man mit Licht grundsätzlich besser gesehen wird und man immer mit Licht fahren sollte. b.) einige Leute am Tag/Abend nicht mit Licht fahren, obwohl es die Umstände erforderlich machen würden zu a.) Bin ich der Ansicht, dass man andere Fahrzeuge gut genug sehen kann, auch ohne Licht. Ich könnte trotzdem gut damit leben, obwohl ich es ein wenig lächerlich finde, dass man für jede Kleinigkeit gleich ein neues Gesetz braucht. Wo fängt es an, wo hört es auf? Darf ich irgendwann nur noch rote Autos fahren, weil sie besser als Schwarze gesehen werden? zu b.) Darauf zielte mein Beispiel eigentlich ab. Man "muss" doch bei Dunkelheit mit Licht fahren? Es ist also Gesetz und es gibt trotzdem Leute die sich nicht daran halten. Ähnlich dem Anschnallen/Trinken etc. Da ersetzen nicht die Regeln die Intelligenz, sondern die Dummheit ersetzt die Regeln. lg e-lana
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Du hast ja Recht, es schnallen sich ja auch alle an, und da Regeln die Intelligenz ersetzen fährt auch niemand alkoholisiert Ich trau mich gar nicht das jetzt zu sagen, aber ich brauche nicht in den Schwarzwald zu kommen, ich bin schon da. Und ich sehe unter oben beschriebenen Bedingungen alle Autos mit Licht genauso gut wie ohne. lg e-lana
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??? Am Tag (kein Nebel, kein Regen, keine Sonnenfinsternis) kann ich mir das schwer vorstellen. Neulich ist mir etwas sehr Suspektes passiert. Es war Abend und schon dunkel, alle fahren mit Licht nur der Experte vor mir nicht. Trotz dem, dass er sowohl meine als auch die Lichthupe des Gegenverkehrs gesehen haben muss, ist er ca. 5 km ohne Licht weiter gefahren, dann hat er wohl gemerkt, dass die blöden anderen Autofahrer erst aufhören zu nerven, wenn er sein Licht anmacht. Aber ich glaube nicht, dass solche Leute durch neue Gesetze 'vernünftiger' werden. Ich bin deshalb nicht wirklich für eine Lichtpflicht am Tag, aber wenn man denn mit Licht fahren "müsste" würde ich auch nicht anfangen zu weinen. lg e-lana
