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LiLa

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  1. Auf der letzten Seite hat die NetGhost'sche Lügenpropaganda wohl unzweifelhaft einen neuen Höhepunkt erreicht! Und damit ist es mal wieder an der Zeit, seine schlimmsten Auswüchse klar zu stellen: Seit wann haben Ökos die Verwendung von Biosprit gefordert???Genau das Gegenteil ist richtig. Greenpeace kämpft seit Jahren unermüdlich dagegen an: http://www.greenpeace.de/tip/themen/waelde...ld/ansicht/bild 'Bio'-Kraftstoffquote zerstört den Urwald Greenpeace-Aktivisten protestieren vor Bundesumweltministerium in Berlin Wenn es nicht die Ökos waren, wer dann sonst? Die Lobby der Autohersteller war es!: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,464697,00.html Brüssel - Im Streit um striktere Klimaschutzauflagen für Autos will die EU-Kommission offenbar abgeschwächte Vorschläge präsentieren. Brüssel wird EU-Kreisen zufolge morgen eine Autostrategie vorschlagen, die zwar die Senkung des CO2-Ausstoßes bei Neuwagen bis 2012 auf 120 Gramm pro Kilometer vorsieht. Die Autobauer müssten dabei die CO2-Emissionen von Neuwagen über bessere Motorentechnik tatsächlich aber nur auf 130 Gramm beschränken. Die übrigen zehn Gramm könnten über Maßnahmen wie die Einrechnung von Biosprit erreicht werden. Ursprünglich wollte EU-Umweltkommissar Stavros Dimas das 120-Gramm-Ziel allein durch die Motorentechnik erreichen, wogegen vor allem Berlin und die deutsche Autobranche jedoch heftig protestierten. Und was ist mit einem Kraftstoff, der Landstriche von der Größe Süddeutschlands verseucht und dadurch Menschen tötet, sollte der vielleicht auch lieber nicht verwendet werden?:http://abenteuerwissen.zdf.de/ZDFde/inhalt...7527099,00.html In der Provinz Alberta, in Westkanada, liegt der wohl größte künstliche Giftsee der Welt, und Tag für Tag wird er ein bisschen größer. Der See dient sozusagen als riesige Giftmüllhalde für den toxischen Schlamm, der bei der Herstellung von Öl aus Ölsand entsteht. Wie diese Giftbrühe jemals entsorgt werden soll, weiß niemand. Und es gibt nicht nur einen dieser Seen Diese "schwarzen Seen" haben mittlerweile ungeheure Ausmaße angenommen. Der vermutlich größte künstliche Giftsee der Welt ist der "Syncrude Mildred Lake" in der Nähe von Fort McMurray. In ihm landen Unmengen der mit krebserregenden Kohlenwasserstoffen, Quecksilber, Kadmium und Arsen verseuchten Schlammreste. Rund 250 Millionen Liter Giftmüll werden täglich in solche Becken eingeleitet. Der "Syncrude Tailings"-Damm, der eigens rund um diesen Giftsee errichtet wurde, ist - gemessen am Dammvolumen - der größte Staudamm der Erde. Die Becken seien bekannt dafür, dass sie lecken und dadurch das Grundwasser und den Athabasca verseuchen. Fachleute schätzen, dass täglich zwölf Millionen Liter der Giftbrühe ins Grundwasser und in den Fluss sickern. Indes häufen sich die Krebsfälle in einem Indianerdorf am Athabasca River rund 250 Kilometer nördlich von McMurray. Ein Zufall? Was ist daran bitte bemerkenswert? Schließlich leiden auch die, die solche Autos nicht haben (wollen), an den Folgen der Nutzung solcher Fahrzeuge. Oder sind etwa nur Besitzer von Fahrzeugen, die weit mehr Fossil- bzw. 'Bio'sprit verbrauchen, als für den einfachen Transport von A nach B notwendig wäre, von den riesigen Giftseen bzw. der Regenwaldabholzung betroffen, die durch den unnötig entstehenden zusätzlichen Treibstoffbedarf für Luxuszwecke verursacht werden???
  2. Eigentlich wollte ich mich ja hier nicht mehr beteiligen, aber da Pferdestehler die Diskussion so schön auf den Punkt gebracht hat (btw. Respekt für deinen erstaunlichen Meinungswandel!) will ich mich hier doch nochmal kurz einmischen: @NetGhost Noch mag das bei einigen SUVs der Fall sein. Der Trend geht jedoch ganz klar dahin, dass sich die SUVs im Verbrauch immer weiter den PKW annhähern. Es ist nur eine Frage der Zeit. Das mag die Zukunft sein, nur jetzt fährst du zur Zeit einen Wagen, der deutlich mehr verbraucht als ein Kleinwagen.Deshalb fehlt nach wie vor deine Antwort auf die implizit in Pferdestehlers Beitrag enthaltene, wirklich berechtigte Frage: Warum hältst du es für richtig, dass der jährliche NetGhost'sche Spritverbrauch von 5000km / 12L/100km = 600 Liter dafür verwendet wird, dass ein NetGhost einen hochmotorisierten, hochkomfortablen Wagen fährt und 2 Inder laufen, anstatt die 600 Liter so aufzuteilen, dass sowohl der NetGhost als auch die 2 Inder jeweils 5000km im Tata Nano zurücklegen können?
  3. Mein Tipp ist, primär auf den Kraftstoffverbrauch zu achten. Bei 25tkm pro Jahr solltest du genau durchrechnen, bis zu welchem Verbrauch du z.B. bei ca. 1,60 Euro für den Liter Diesel am Jahresende bzw. ca. 2 Euro gegen Ende nächsten Jahres usw du die Tankerei noch bezahlen kannst. Wenn man danach geht, wäre zur Zeit der hier das Beste für dich: http://www.volkswagen.de/vwcms_publish/vwc...BlueMotion.html Oder abwarten, bis es den Skoda Fabia als BlueMotion gibt, dürfte wohl gegen Ende des Jahres der Fall sein, dann sparst du im Vergleich zum Polo so ca nen Tausender bei der Anschaffung. Ob Fiat oder andere Kleinwagenhersteller vergleichbare Spritsparmodelle rausbringen wollen, weiß ich nicht.
  4. Ja ich merke was, nämlich, dass es dir ganz offensichtlich peinlich ist, über persönliche Dinge zu sprechen. Na, warum wohl?Und ich merke, dasa der getroffene Hund bellt: Peinlich ist hier nur, wie du ausrastet, sonst gar nichts.Und das nur, weil ich dir eine einfache Frage gestellt habe, mit der nichts aber auch gar nichts Bösartiges oder Beleidigendes verbunden war. Du bist einfach dermaßen armseelig und nicht wert, sich weiter mit dir zu befassen. Ich tu dir jetzt den Gefallen und verschwinde wieder, dann kannst du weiter mit Friese und den andern Hohlr... Hobbyagitatoren in einträchtlicher Stammtischatmosphäre euern Unsinn verbreiten. Das Netz ist eh so voller Sch.... da kommt es auf einen Thread mehr oder weniger auch nicht mehr an. Muhahaha als ob mir der eine entgangene F. irgendetwas ausgemacht hätte. und tschüss
  5. Btw fährst du so einen?
  6. Das wäre richtig, wenn Energie unbegrenzt zur Verfügung stände. Tut sie aber nicht und deswegen ist dieser Fortschritt auf Sand gebaut weil er nicht dauerhaft ist sondern mit dem Versiegen der fossilen Energiequellen enden bzw massiv zurückgeschraubt werden wird.
  7. Danke für die Zustimmung und richtig es ist ein Fortschritt, leider nur einer in die völlg falsche Richtung. Echter Fortschritt wäre wenn heute die meisten immer noch einen 50PS-Golf fahren würden, dieser aber nur noch 1 bis 2 Liter Sprit brauchen würde.
  8. OK GM, zu einer ernsthaften Diskussion bist du also doch nicht willens. Schade, hatte ja noch Hoffnung, dass es anders wäre. Auf der einen Seite beschwerst du dich im Kraftstoffthread, dass ich dich hier nur persönlich angreifen würde, schreibe ich dann einen längeren ernsthaften Beitrag ohne persönliche Angriffe, fällt dir nichts weiter ein als diesen inhaltlich komplett zu ignorieren und wieder mal nur einen kleinen Satz als Aufhänger für neuerliche Beleidigungen zu verwenden. Was ist denn eigentlich so schwer daran, mir eine einzige einfache Frage zu beantworten? Na ja wenigstens weiß ich jetzt, das ich mit meiner Einschätzung dir gegenüber wohl richtig gelegen habe, na ja nicht ganz, charakterlich siehts wohl noch düsterer aus, als von mir vermutet. Und im übrigen ist damit auch dein Geheul bez. des nichtvorhandenen Mod-Eingreifens einfach nur lächerlich, teilst du doch nun wahrlich nicht weniger aus wie ich. Der Umsatz landet nicht auf deinem Konto, dort fließt er nur zu und wieder ab, was sich auf deinem Konto letztlich ansammelt ist allein Gewinn/Verlust. Durch dieses Missverständnis ist übrigens schon so mancher Pleite gegangen. @NetGhost Wie gesagt, es kommt eigentlich gar nicht darauf an, ob die Wanne überläuft (das wäre ja nur der Super-Gau), wenn schon die Änderung des Wasserspiegels allein schlimm genug ist. Gerne. Ich habe damit nur versucht dir den Zusammenhang leichter verständlich zu machen, keinesfalls aber damit "Expertenstatus" auf diesem Gebiet zu beanspruchen. In Wirtschaftsfragen bin ich genauso Laie wie du in der Klimatologie.
  9. Das stimmt. Das nicht, weil vor 30 Jahren niemand einen 300PS BMW hatte aber viele einen 50PS Golf, heute hat niemand mehr einen 50 PS Golf aber viele einen 300PS BMW (oder vergleichbares) und auch weil der wachsende PKW-Bestand/ die wachsende Gesamtfahrleistung den trotz der vorgenannten Entwicklung eigentlich noch verbleibenden Effizienzgewinn fast vollständig auffrisst:http://www.env-it.de/umweltdaten/public/do...EE3F?ident=8391
  10. Nicht dich persönlich finde ich interessant, ich kenne dich doch gar nicht. Nein mich interessiert einfach, aus welchen Beweggründen Leute so denken und handeln, wie sie es machen. Ich will verstehen, warum Menschen oftmals so ich sag mal unlogisch sind. Danke für die Bereitschaft und ja, das wäre schön würde es gelingen. Von mir aus kann der OT-Teil gerne ausgelagert werden. Mach ich doch gar nicht ganz im Gegenteil! Ich will nur nachvollziehen, warum du deine Einstellung in manchen Bereichen um 180° drehst und in anderen gegen jegliche Grundregeln der Logik an falschen Überzeugungen festhältst. Und dass obwohl man dir die Erklärungen, wo deine Denkfehler liegen, ja nun wirklich auf dem Silbertablette serviert. Genau so ist es, endlich mal ein Punkt wo wir ganz einer Meinung sind. Das mag daran liegen, dass ich hier (und anderswo) mich nur in Bereichen äußere, in denen ich aufgrund meiner Qualifikation und/oder dem langjährigen Befassen mit einem Thema wirklich Ahnung davon habe, meine Einstellung also dem aktuelle Kenntnisstand und den Fakten entspricht. Dort wo es bei mir Wandlungen in der Einstellung gibt, habe ich (im Wissen um meinen rudimentären Kenntnisstand) nicht vorher vehemt einen bestimmten Standpunkt vertreten. Wandlungen gibt es sehr wohl auch bei mir, sie sind hier nur eben nicht so sichtbar. Was sich aber z. B. extrem gewandelt hat, ist mein Verhalten im Straßenverkehr. Ich gehe heute Konfrontationen weit mehr aus dem Weg wie früher, wo ich meine Hupe fast häufiger gebraucht habe wie meine Bremsen. Und auch der Klimawandel hat ja ein Umdenken bei mir bewirkt. Ich bin ja nicht als Klimaschützer geboren worden, ganz im Gegenteil: Als mir das Thema noch nicht so geläufig war, galt bei mir auch nicht 130 sondern immer volles Rohr. Mir ist sogar vor vielen Jahren mal ein date geplatzt, weil meine Kneipenbekannschaft zwar mich nicht aber dafür mein Auto ge/erkannt hat. Mit den Worten "Das Auto kenne ich, du bist ein Komplettirrer" hat die mich auf dem Parkplatz stehen gelassen. Warum du das gemacht hast? Wie gesagt, hätte ich dir vor Jahren gesagt "du bist zu fett, das ist ungesund" hättest du das doch vehement bestritten oder nicht? Vor 2 Jahren hätte wahrscheinlich noch "Überlebender der Übergewichtshysterie" in deiner Signatur gestanden. Warum kam es ausgerechnet hier zu einer Wandlung deiner Einstellung? Und dann noch zu so einer extremen, nach deiner Schilderung bist du ja mittlerweile weit sportlicher wie ich. @NetGhost Auch dazu dient das Badewannenbeispiel nicht, sondern nur dazu klar zu machen, dass bereits wenige % Zufluss bei gleichbleibendem Abfluss den Wasserspiegel merklich ändern können. Um es mal in deine "Sprache" zu übersetzten: Entscheidend ist nunmal der absolute Gewinn/Verlust der Umsatz ist allenfalls zweitrangig. Kein Unternehmen kann dauerhafte Verluste dadurch kleinreden, dass sie ja gemessen am Umsatz zu vernachlässigen wären. Ja nur ist das eine ein Umsatz, das andere aber ein Überschuss. Auch schon x-mal erklärt, das letzte mal erst heute Morgen.
  11. Diese Vorstellung ist völlig falsch. Du kannst doch nicht deine falschen Vorstellungen als Argument dafür nehmen, dass die Theorie falsch ist, herje. Mach dich doch bitte erstmal kundig! CO2 reflektiert nix, CO2 absorbiert und emittiert Wärmestrahlung. Auch völlig falsch. CO2 aus Vulkanen liegt in der Größenordnung von etwa 1% der menschlichen Erzeugung! Ja genau, wir setzten CO2 frei, das vor vielen Mill. Jahren eingelagert wurde und bekommen damit wieder das Klima was vor vielen Mill. Jahren mal geherrscht hat. Leider hat die Sache nur einen kleinen Hacken: Vor vielen Mill. Jahren war die Strahlungsleistung der Sonne weit schwächer als heute, so dass wir jetzt auf dem Weg in eine "Superwarmzeit" sind, etwas was der Mensch und dessen Vorläufer noch nie erlebt haben. Dadurch sinkt das Verbrauchsniveau aber nicht. Früher hat der Basisgolf mit 50 PS 8 L verbraucht, heute verbraucht der 300PS-BMW 8L. Es bleiben aber 8L. Doch würde gehen siehe Loremo, will nur keiner den Komfort- und Leistungsverlust in Kauf nehmen. Sorry, aber das sagt doch keiner. Ich wehre mich nur dagegen, dass der Autobereich vom Klimaschutz ausgenommen werden soll. Mehr zum Thema Klima aber (wenn erforderlich) dann im Klimathread, die Mods werden sauer, wenn das Thema außerhalb des Klimathreads diskutiert wird.
  12. Dass dies eine Fehleinschätzung ist die darauf beruht, dass du in eine gelättete Kurve eine Genauigkeit hineininterpretierst, die weder vorhanden noch vom IPCC beabsichtigt ist. In der von dir verlinkten Puplikation wurde die Kurve geglättet, um die Darstellung für Nichtfachleute (z. B. Politiker) einfacher und verständlicher zu machen. Die zu Grunde liegenden (von mir verlinkten) Orginaldaten sind natürlich genauer und stimmen erstaunlich gut mit der Temperaturentwicklung der vergangenen Jahre überein. Warum fällt es dir so schwer diese Fehleinschätzung (aufgrund einer Fehlinterpretation) zuzugeben? Fachlich ist doch längst alles gesagt (siehe erster Absatz) nur nimmst du diese ansich leicht nachvollziehbare Erklärung offensichtlich nicht zur Kenntnis, so dass ich mich natürlich dann frage, warum das so ist. Leider verweigerst du beharrlich, mir hierauf eine Antwort zu geben. Und dann frage ich mich auch, warum jemand, der im allgemeinen von der Richtigkeit der eigenen Meinung völlig überzeugt ist, in einem Bereich (Ernährung und Sport), wo er früher seine damalige (objektiv falsche!) Einstellung mit der gleichen kompromisslosen Vehemenz vertreten hat, wie er es heute noch beim Thema Klima und Umwelt macht, seine Einstellung um 180° gewandelt hat? Warum hast du auf diesem Gebiet deine Fehler eingesehen und was hindert dich daran, es auch in anderen Bereichen zu tun? Wenn ich dir vor vielleicht 5 Jahren gesagt hätte: Tu was für deine Gesundheit, geh raus, beweg dich" dann wäre von dir die übliche ablehnende Reaktion gekommen: "alles Ökounfug, nicht bewiesen, etc." Heute betreibst du Sport wahrscheinlich weit professioneller als ich, der lediglich 2 bis 3 pro Woche ne 10km-Runde durch den Wald dreht. Sollte es nicht Anlass genug sein, die eigene Einstellung auch in anderen Bereichen kritisch zu hinterfragen, wenn man erkannt hat, in einem Bereich völlig falsch gelegen zu haben??? Solche Überlegungen mögen dir vielleicht unangenehm sein, weil sie zugegebenermaßen ins Persönliche gehen, blabla sind sie aber deswegen noch lange nicht. Du solltest die Qualifikation nicht danach bewerten, wie gut dir die Äußerungen eines Mitdiskutanten der eigenen Meinung entspricht. Sonst gehts dir irgendwann so wie dem Kaiser im Märchen von des Kaisers neuen Kleidern, dem alle nach dem Mund redeten, dieses Gerede aber nichts mit der Realität zu tun hatte, und der dann ziemlich nackt (und überascht) dastand, als die Wahrheit ans Licht kam. @caterach Ja natürlich nur ist diese schlichte Tatsache den Forschern am PIK natürlich bestens bekannt und kann nicht als Begründung dafür dienen, dass die Vorhersage "der Meeresspiegel steigt um 7m wenn der grönländische Eisplanzer schmilzt" falsch wäre, so wie unser Pseudoexperte Friese hier glauben machen wollte. Sorry, aber du hast immer noch nicht verstanden, dass sich die 3% nicht auf die 0,035% CO2-Gehalt der Luft beziehen sondern auf den Gesamtumsatz im CO2-Kreislauf. Ozeane geben CO2 ab, nehmen aber auch genausoviel wieder auf, die Biosphäre gibt CO2 ab, nimmt aber auch genausoviel wieder auf; Vulkane geben CO2 ab, durch die Sedimentation nimmt die Erdkruste dieses CO2 aber auch wieder auf, der Mensch gibt CO2 ab (3% vom gesamten), nimmt aber nichts davon wieder auf. Nur das soll das Badewannenbeispiel verdeutlichen. Es dient nicht dazu, den Anteil vom CO2 am Gesamttreibauseffekt zu beschreiben. Dieser liegt natürlich nicht bei 100%, das ist völlig klar, weil es noch viele andere Treibhausgase gibt. Allerdings ändert diese Tatsache nichts daran, dass die gegenwärtige Temperaturerhöhung nur dadurch ausgelöst weren kann, dass der Mensch einige dieser Treibhausgase in großen Mengen zusätzlich in die Atmosphäre bringt. Wasserdampf z. B. kann nicht Ursache von Temperaturerhöhungen sein, weil es im Gleichgewicht mit der Temperatur steht, sein Gehalt also fix an das jeweilige Temperaturniveau gekoppelt ist und eine zusätzliche Freisetzung damit keine Wirkung hätte, weil der Wasserdampf sofort wieder als Regen/Tau etc. ausfallen würde.
  13. Das sieht man hier leider anders. Es wird so getan, als sei die CO2-Problematik ein OT-Thema, bzw. ein Problem, das aufhört zu existieren, wenn man es nur beharrlich genug ignoriert, ins Lächerliche zieht, oder als Spinnerei abtut. Realitätsverlust in Reinform. Stimmt zwar nur muss man auch dazu sagen, dass die Natur das von ihr erzeugte/freigesetzte CO2 auch wieder fast vollständig abbaut/einlagert, während der Mensch CO2 nur erzeugt aber nicht abbaut. Deswegen ist der Anstieg des CO2-Gehalts der Luft fast ausschließlich durch den Menschen verursacht. Ja und genau deswegen macht mans ja: Weil Biosprit anders als Fossildreck das Klima nicht beeinflusst. Aber mal im Ernst, 2 Dinge müssen hier mal klargestellt werden: 1. Biosprit aus Palmölplantagen ist ökologisch kaum besser als Fossildreck, wenn man die gesamte Ökobilanz betrachtet, so hat er z. B. hat er einen verheerenden Einfluss auf die Biodiversität in den Tropen. Deswegen (und wegen seiner begrenzten Verfügbarkeit) kann er keinesfalls als Argument für die Fortsetzung unserer ungezügelten Mobilität dienen. Was allerdings den Treibhauseffekt betrifft, bin ich schon der Überzeugung, das Biosprit egal in welcher Form deutlich weniger klimaschädlich ist als Fossildreck. 2. Das, was die Politik derzeit macht, nämlich die scheibchenweise Anhebung des Biospritanteils, ist natürlich völlig unsinnig. Unsinning zum einen, weil mit steigendem Biospritanteil immer weniger Altfahrzeuge mit dem neuen Sprit klatkommen und so vor Ablauf ihrer möglichen Nutzungsdauer verschrottet werden (und auch heutige Neufahrzeuge schon in wenigen Jahren mit dem dann angebotenen Sprit mit vielleicht 20 oder 25% Bioanteil nicht mehr klarkommen werden), und zum anderen, weil man wieder mal den Großkonzernen ein Geschäft zugeschanzt hat anstatt die sich in Deutschland entwickelnde mittelständige Biotreibstoffbranche zu fördern, indem man Antriebskonzepte für eine reine Biokraftstoffnutzung bevorzugt hätte. Was wir jetzt an Regenwaldrodung für Biokraftstoffanbau sehen ist genau wegen dieser Politik entstanden. Die Energiekonzerne kaufen billiges Palmöl , während die deutsche Biotreibstoffbranche den Bach runter geht. Und Phantomraser, eine Anmerkung sei mir noch gestattet: Im Grunde bist du doch nur gegen Biosprit, weil durch die vollständige Besteuerung der Beimischung der Sprit teurer wird. Wäre der Biospritanteil unbesteuert und der Sprit dadurch billiger wärst du doch der erste dem die Ökobilanz von dem Zeug am A. vorbei gehen würde. Oder liege ich hier daneben? Und noch ein Nachtrag zu deinem Beitrag von Vorgestern: Siehst du und genau damit die Leute so denken, hat die OPEC die sogenannten Papierbarrel erfunden! Wenn alle denken, dass noch genug Öl da wäre, läuft alles weiter wie bisher und die OPEC kann in Ruhe ihre Restvorräte verkaufen, ohne dass panisch gewordene Industrieländer intensiv nach Alternativen suchen würden. Alternativen, die der OPEC das Geschäft versauen könnten. Öl wird nie alle sein, weil es mehr als genug Lagerstätten gibt, die so ungünstig liegen, dass für deren Ausbeutung mehr Energie aufgewändet werden müsste als durch die Förderung schlussendlich gewonnen werden würde. Das Argument zählt also nicht. ein sehr optimistisches Szenario, dass nun wirklich nicht als Begründung dazu dienen kann, weiter ungebremst Fossildreck zu verbrennen. Hier mal eine etwas realistischere Einschätzung:http://www.itas.fzk.de/tatup/023/groe02a.htm Wäre schön, nur glaubst du wirklich, dass "die Deutschen ein Volk von Loremofahrern werden" (frei nach Michl Glos), wenn solche Fahrzeuge tatsächlich mal erhältlich sein werden? Ich nicht. Die Zahlen stammen von der Enquetekommission "Schutz der Erdatmosphäre". Das CO2 das Klima erwärmt ist sehr wohl bewiesen, nur das genaue Ausmaß ist wegen des nicht genau bekannten Ausmaßes von Rückkoppelungseffekten noch unsicher. Siehe dazu auch meine Erklärung in meinem letzten Beitrag im Klimathread. Welche? Die "wahren Fakten" der natürlich völlig glaubwürdigen, hochseriösen OPEC. Schau dir einfach die Ölförderkurve an:http://basis.gruene.de/bag.energie/ag/ress...ann_Vortrag.pdf Grafik Seite 10 Daran sieht sieht man eindeutig, dass die Förderung ihren Höhepunkt überschritten hat. Nun ja, wenn du dieses Szenario als rosarot bezeichnet, dann mag das so sein.http://www.taz.de/nc/1/archiv/print-archiv...Hash=3334029136 Genau so sehe ich nämlich die Dinge. Damit hast du sogar recht nur ist das Weitermachen wie bisher keine ökologisch bessere Alternative. Wie sieht denn eigentlich deine Alternative aus? Dazu hast du dich noch gar nicht geäußert.
  14. War ja klar, dass du darauf nicht eingehst. Ich kanns sogar nachvollziehen, denn die Verweigerung der Reflektion des eigenen Verhaltens ist wohl notwendiger Selbschutz, würde ein klarer Blick darauf doch zu deprimierend sein. Aber dass du dazu sogar den Aufsatz eines Pastors deiner Glaubenslehre als blabla bezeichnet erstaunt mich dann doch und lässt nur den Schluss zu, dass ich damit wohl genau ins Schwarze getroffen habe. Und dann noch 2 Anmerkungen zu diesem "lustigen Vogel": 1. Wer ernsthaft bestreitet, dass die unbehandelten Auto- und unfiltrierten Industrie- und Kraftwerkabgase der 70er und 80er Jahre keinerlei Umweltauswirkungen gehabt haben, hat vorsichtig gesagt, gewaltig einen an der Waffel. 2. Wenn du keine Bäume magst, dann zieh in ein Land wo es keine gibt. Gibt genug Staaten, die solches zubieten haben, wie wäre es mit Mali, der Mongolei, Mauretanien oder Dschibuti um nur mal einige Beispile zu nennen, wo du dich sicher wohl fühlen würdest.
  15. Wie oft habe ich dir eigentlich diese beiden Denkfehler schon erklärt? Allein in diesem Thread bestimmt schon 3 oder 4 mal! Zur Falschaussage 1: Computermodelle dienen nicht in erster Linie dazu den direkten Temperatureffekt von CO2 zu berechnen, denn den kann man über die Berechnung der Strahlungsübertragung in den Atmosphärenschichten mathematisch ermitteln (dieses Verfahren braucht man übrigens nicht nur zur Berechnung von Klimaänderungen, sondern vor allem für Fernerkundung z.B. von Satelliten aus - die Gleichungen und Algorithmen dafür sind durchaus oft genug überprüft worden und auch experimentell bestätigt), sondern dazu, Rückkoppelungseffekte zu quantifizieren. So erklärts ein Physiker aus dem Wetterforum: Aus der Tatsache, dass sicher nicht alle Rückkopplungseffekte im Klimasystem gänzlich verstanden sind, zu folgern, dass man gar nichts wüsste, ist schlicht unredlich und zeugt von Unkenntnis. Denn auch ohne Rückkopplung ist es eine einfache Übungsaufgabe für Studenten, auszurechnen, was bei einer Erhöhung der CO2-Konzentration passiert - nämlich ganz zwingend eine Erwärmung. Grundlage ist die Tatsache, dass unser Planet im Stahlungsgleichgewicht steht (mit der 6000 K heißen Sonne und dem 3 K kalten Weltraum). Das ist eine wissenschaftliche Tatsache und wer das bestreitet, kann auch gleich an fliegende Spagghettimonster glauben. Zur Falschaussage 2 kann ich mich selbst zitieren: Und dass er dazu schweigt sagt mehr als 1000 Worte!Wobei mir die Diskrepanz zwischen christlicher Lehre und dem, was deren Anhänger im wirklichen Leben daraus machen, nicht nur bei GM aufgefallen ist. Wie sich Christen oftmals verhalten hat nichts aber auch rein gar nichts mit dem zu tun, was die Bibel ihren Anhängern lehrt. Diese Erfahrung habe ich nicht nur während meiner Zivizeit bei der Diakonie gemacht sondern in noch weit stärkerem Maße was die Verhältnisse am Arbeitsplatz meiner Mutter (in der Finanzverwaltung der evangelischen Kirche) betrifft. Was da gemobbt, gelogen und intregiert wird habe ich in diesem Umfang bei keimem "weltlichen" Arbeitgeber jemals erlebt. An sich kann ich die Kernstücke christlicher Ethik ja durchaus auch als Nichtchrist gutheißen, nur macht es eine Religion unglaubwürdig, wenn deren Anhänger oftmals genau entgegengesetzt zu den Vorgaben der eigenen Glaubenslehre handeln.
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