Hallo liebes Forum, Thomas K. mein Name, werde dieses Jahr 23, habe meinen Führerschein Klasse B bereits seit dem 26.11.08, Klasse A kam am 04.06.09 dazu, also bereits aus der (bzw beiden?) Probezeit raus. Zum heutigen Geburtstag meines Vaters erreichte mich, nachdem er zur Mittagsschicht fuhr, ein schönes Geschenk vom Staat, was jedoch an mich gerichtet ist: Ein leicht großer Schock. Ich erinnere mich geraum an den Tag, bzw. die Fahrt. Es ist eine Hauptstraße im Ort, die angebliche Stelle war ca. 600m vor Ortsende, ab welchem man auch nur 70 km/h fahren dürfte, dazwischen ist noch eine Kreuzung mit Ampel. Ich bin zwar mit dem Motorrad meist nicht genau mit 50 km/h in der Ortschaft unterwegs, aber ich halte mich normalerweise an ein Maximum von 20 km/h darüber, überwiegend steht die Tachonadel nicht über 60 km/h; ich wüsste auch keinen Grund, warum ich mich mit satten 33 km/h (und laut Toleranz ja anscheinend noch mehr) mit also ca. 90 km/h auf dem Tacho auf der Straße fortbewegen sollte. Zwar ist sie an der Stelle wenig bewohnt, eher von größeren Geschäften und Tankstellen umgeben, aber das ändert das Ganze nicht wirklich. Was kann ich jetzt tun? Laut Bußgeldkatalog drohen mir anscheinend 3 Punkte in Flensburg, ein Bußgeld von 160€ + Gebühren, womit ich ja noch 'leben' könnte; jedoch kommt dazu noch das einmonatige Fahrverbot, was sich ja wohl nicht nur auf das Motorrad beziehen wird (?)... allerdings habe ich nächste Woche ein Praktikum zu einer neuen Stelle, die bei positivem Ergebnis (was beim Probetag schon sehr gut rüberkam) hoffentlich im Juni dann zur Vollzeitstelle wird; die Stelle ist wiederum ca. 30km von mir entfernt, ich komme aus einem ca. 7.000-Seelendorf, nicht weit ist eine kleine Großstadt zwischen der Stelle. Bevor ich mir erst einmal eine Busverbindung mit etlichem Umsteigen planen müsste, wollte ich doch lieber mit meinem kleinen Corsa, oder natürlich wetterbedingt auch mit der Suzi dorthin fahren, aber der Brief hat dann doch ordentlich reingehauen... Wie kann/soll ich mich diesbezogen verhalten? Verjährung ist ja nicht, der Brief liegt seit heute hier; lustigerweise ist die "Tat" ja am XX.XX.2013 begangen worden, der Brief zum 17.05.2013 geschrieben/ausgestellt, und heute erst bei mir angekommen, wobei ich eine Rekationszeit von nur einer Woche habe. Muss ich das heutige Datum, bzw. "den Zugang dieses Schreibens" zu heutigem Tag noch irgendwie nachweisen? Mein erster Blitzer mit Punkten, davor hatte ich nur einmal was mit 12 km/h zu viel, da musste ich mich aber auch wirklich beeilen... Ausreden hin oder her, aber das mit den 33 km/h, besonders in der Ortschaft sehe ich überhaupt nicht ein... Meine Mutter hat mir eben (fast schon kriminell) geraten, dass ich mich damit verteidigen soll, indem ich sage, dass sie vor/hinter mir quasi als Zeugin hergefahren ist, und auf ihrem Tacho höchstens 60 km/h angezeigt wurden, weshalb sie das ganze auch nicht verstehen könnte. Wie sieht es dann mit der Beweislage aus? Hilfe, Hilfe... das wäre echt besch***en, wenn ich zur neuen Arbeit direkt über solche (auch noch teureren) Umwege anfangen müsste... Freue mich um Hilfe und Vorschläge allerlei, nächste Woche geht das Praktikum los, der Stress kommt mir dazu extra ungelegen... Gruß, Thomas P.S.: Habe mal das Blitzerfoto im Anhang dazugetan, habe natürlich ein klares Visier und ausgerechnet keine Brille aufgehabt, dass man da noch was in die andere Richtung drehen könnte... Oder wie seht ihr das?