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Justin

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  1. Die 100% (sicher) reichen mir. Es müssen nicht 150% (ganz sicher) sein. Aber schön, daß Du siehst, daß es ja auch sein kann, daß die Erderwärmung denn doch nicht zwingend den Effekt und die Auswürkungen haben muß, die Du hier scheinbar prognostizierst bzw. vertrittst. Falsch. Praktisch sicher sind 99-100%, darunter spricht man von Wahrscheinlichkeiten. Dass 150% völlig Unfug sind, weißt du selbst. Im IPCC-Bericht werden folgende Werte beschrieben: Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Wie wär's denn mal zur Abwechslung mit guten Argumenten? Oder möchtest Du, daß niemand (mehr) mit Dir redet? Oh, ich dachte, ich bringe für dich ein Beispiel aus deinem Lebensbereich. Hast es nicht verstanden - konnte ich nicht wissen. Also ausgerechnet Argumente, für die ich Belege bringen kann, willst du nicht akzeptieren? Schon lästig, diese Belege, wenn gleich klar ist, dass das Argument zutrifft. Doch, ich kann das verstehen </ironie>. Das sind Ausflüchte! Das ist langjährige Erfahrung. Das glaube ich Dir einfach nicht. Wer Zeit hat, hier ständig zu schreiben, der hat auch Zeit für eigene Ausführungen, Vorschläge und Begründungen. Ich werde dir helfen, das zu glauben, denn euer unwissenschaftliches (korrigiere: wissenschaftsfeindliches) Gezänk überschreitet wirklich mein Zeitkontingent. Das ist die "gute" Nachricht: Ihr seid mich los. *Plonk*
  2. Offenbar bist du darauf angewiesen, Leute mit der "falschen" Meinung, die diese auch noch immer wieder mit lästigen Fakten untermauern, ab und zu auf subtile Weise in die rechte Ecke zu stellen. Argumente hast du keine, willst aber angeblich über Lösungsvorschläge diskutieren. Die Annahme, dass du nur darauf spekulierst, diese noch einfacher sinnfrei verreißen zu können, ist plausibler. Und das tue ich mir nicht an.
  3. Für mich ist das nichts anderes als eine billige Ausrede, nur ja nicht eigene, konkrete Vorschläge formulieren zu müssen - und darüber nachzudenken. 1. Damit kann ich leben. 2. Woher willst du wissen, worüber ich nachdenke. 3. Wie oft willst du diese Leier noch wiederholen.
  4. Ach so. Nunja, wenn es schon "nicht zu erwarten ist", so ist es ja auch nicht ganz sicher, oder? Beweis durch Rhetorik? "Ganz sicher" ist keine physikalische Aussage. Es ist keineswegs "ganz sicher", dass im Fahrwerk deines Autos auf der nächsten Autobahnfahrt nicht bricht. Trotzdem setzt du dich hinein. Wenn BMW ein neues Modell herausbringt, ist keineswegs "ganz sicher", dass sich davon genug Exemplare werden verkaufen lassen. Trotzdem entscheidet man sich dafür, manchmal ist das Modell ein Flop. Aber wenn es um die Zukunft unserer Enkelkinder geht, muss es erst "ganz sicher" sein, dass wir sie verderben würden, bevor wir bereit sind, dies zu vermeiden. Für mich ist das nichts anderes als eine billige Ausrede, nur ja nicht den eigenen Lebensstil überdenken zu müssen. Und wenn es, was wohl leider nicht zutreffen wird, doch ein Flop wäre - was würde passieren? Wir hätten ein paar Jahre, höchstens Jahrzehnte früher gelernt, mit weniger Energie auszukommen und trotzdem ein angenehmes Leben zu haben. Kohle und Erdgas würden länger reichen - das Zeug ist eigentlich zu schade zum Verbrennen, wir brauchen es nämlich auch zur Herstellung von ziemlich vielen Produkten. Wir hätten dafür einiges an Geld ausgegeben - ja und? Das wäre kein Verlust, sondern eine Investition in unsere Zukunftsfähigkeit: Gut angelegt. Vielleicht liest du hier noch nicht lange genug mit, deshalbe sei so gut und lies bitte mal oben nach. Es geht meist nicht um Meinungen, sondern um Fakten: Über Naturgesetze gibt es nun mal keine Meinungsfreiheit und auch keine Möglichkeit einer demokratischen Abstimmung. Wenn ich jemandem widerspreche, dann gebe ich jedes mal eine physikalische Begründung, oft als Link auf ausführlichere Darstellungen. Manchmal formuliere ich auch moralische Ansprüche. Wer sich dadurch getroffen fühlt, der ist gemeint. (Zitat: Werner Finck) Das Dilemma scheint wohl mehr zu sein, daß Du niemandem Wissen zutraust, nur Dir selbst. Nur: erklären kannst oder willst Du nichts. Mit zutrauen hat das überhaupt nichts zu tun. Wenn ich sehe, dass jemand etwas Falsches schreibt, dann stelle ich das richtig und begründe das auch (s.oben). Ich habe mich zuletzt zurückgehalten, als nach Maßnahmen zur Bremsung des Klimawandels gefragt wurde - ich habe auf längst vorliegende Vorschläge anderer Leute berufen, die die Begründungen gleich mitliefern. Weil ich sicher bin, dass das ein Fass ohne Boden wird als Diskussion mit Leuten, die schon die Grundlagen in Zweifel ziehen. Das Fass mache ich nicht auf, dafür fehlt mir die Zeit.
  5. Sie hat. Was soll das "angeblich"? Möchtest du lieber, dass niemand mit dir redet? Könnte klappen. Belege bitte, dass sich CO2 (angeblich) "weit unter der klimarelevanten Zone rumtreibt". Wie ist der Verlauf des CO2-Gehalts zwischen Boden und 100 km Höhe? Könnte übrigens sein, dass du dich dann bei Frau Dr. Merkel entschuldigen musst. Aus zwei Gründen. Reicht nicht. Ich finde, es ist hilfreich, wenn er selbst schon mal verstanden hat, worüber er redet.
  6. Wenn denn die vorgetragenen Erkenntnisse tatsächlich auch so stimmen...... Was ist wohl "stimmen"? Dass sie völlig falsch sind, ist nicht zu erwarten, auch wenn manche wissenschaftliche Erkenntnisse von gewissen(losen) Leuten immer wieder heftig bestritten (geleugnet) werden. Und ob der bei einer Verdopplung des CO2-Gehalts die Temperatur nun langfristig um 1,5° oder um 3° steigen wird, ist belanglos - in beiden Fällen ist es JETZT höchste Zeit, den CO2-Ausstoß global zu verringern. Das sagt das jeweilige Lager vom und über das andere. Nur: wer hat denn nun Recht? Ja. Das ist schon ein Dilemma, wenn man zu wenig von Physik weiß, um sich ein eigenes Urteil zu bilden. Glaubt man den Profis, oder glaubt man pensionierten Lehrern, Apothekern, Wetterfröschen. Von wem lässt du dein Auto reparieren, von Leuten, die sowas gelernt haben, oder lieber vom Gärtner, der dir sagt was du lieber hörst, nämlich dass der Rost kein Problem ist, das Blech da unten ist kein tragendes Teil...
  7. Doch, weiß ich, und es ist auch richtig so. Wir haben kein Erkenntnisdefizit, wir haben ein Handlungsdefizit. Und dafür sind die verantwortlich, die sich jetzt in Paris treffen. Volksverdummung betreiben vor allem Lobbyisten der Braunkohle- und Mineralölindustrie sowie Leute, die sich vor deren Karren sperren lassen, weil sie glauben möchten, dass irgendwas an den wissenschaftlichen Erkenntnissen falsch ist und dass man über den persönlichen Umgang mit fossiler Energie nicht nachdenken muss. Fakten stören dabei überhaupt nicht, sie werden je nach Lust und Laune ignoriert oder geleugnet.
  8. Neue Infos: Studie: Die Erwärmungs“pause“ war von vornherein ein Mythos Worum es in Paris geht
  9. Bitte konkret: Welche Übertreibung kommt da vor, und woran hast du das erkannt? Find's heraus !
  10. Oh, hat dir das Angst gemacht. Daher die Flucht in Scheinargumente - das ist die menschliche Variante eines Verhaltens, welches Gerüchten zufolge auch der Vogel Strauß pflegt: Den Kopf in den Sand stecken, dann ist von der Bedrohung nichts mehr zu sehen. Jetzt weißt du also gar nicht, ob womöglich nach 11 Minuten eine Problemlösung angeboten wird. Das sollte dir aber Angst machen.
  11. Ich soll mir also von dem Sohn des Professors meiner Eltern erzählen lassen, was Du vorschlägst. Kannst Du das nicht selbst kurz, knapp und mit eigenen Worten vortragen? Ich traue Dir das zu und freue mich auf Deine (selbst formulierten) Vorschläge.Was hast du denn für Probleme mit dem Sohn des Professors deiner Eltern, und was geht mich das an. Und wenn du für ein komplexes globales Problem von vornherein nur Lösungen akzeptieren willst, die sich kurz und knapp vortragen lassen, brauche ich damit nicht anzufangen: Die Lösungen werden dir sowieso zu kompliziert sein. Herzlichen Dank, dass du mir überhaupt etwas zutraust. Ich tu's auch, aber kurz und knapp geht nicht, und für angemessen lang fehlt mir grad die Zeit. Und - sorry - was bist du für ein erbärmlicher Schulmeister, der hier von mir verlangt, Vorschläge sollten von mir selbst formuliert sein. Geht es dir um Inhalte, oder um Rhetorik und Äußerlichkeiten? Sieh dir den Vortrag an, und versuche, zu verstehen. Traust du dir das zu?
  12. Es scheint dich nicht zu beeindrucken, dass ziemlich viele Leute, die sich hauptberuflich mit diesem Thema beschäftigen, relativ bis sehr sicher sind, dass das Gegenteil davon richtig ist. Aha. Es gibt also ziemlich viele Leute, die sich hauptberuflich mit diesem Thema beschäftigen und meinen, es reiche, wenn Europäer und Nordamerikaner CO2-Emissionen reduzieren. Prima, dann braucht man ja mit China, Indien et al. gar nicht groß rumzulabern. Deinen "Argumenten" traust du ja nicht viel zu, wenn du mir durch gewisse Verdrehungen Aussagen unterschieben musst - die sich dann, was Wunder, auch schön leicht "widerlegen" oder anderweitig vorführen lassen. Mein Satz bezog sich erkennbar auf deinen Zusatz "wenn sie es überhaupt je getan haben". Dass es für irgendwas schon reiche, wenn nur Europäer und Amerikaner ihre CO2-Emissionen reduzieren, ist nicht von mir, das ist nur deine Erfindung. Wenn du an einer Diskussion interessiert wärest, würdest du solche Manöver unterlassen.. Den Klimawandel - als singulären Prozess - gibt es nicht. Die klimatischen Verhältnisse auf der ollen Erde verändern sich ständig. Und? Selbstverständlich beeinflusst das Leben auf dem Planeten das Klima. Ich schrieb vom "Aufhalten". Du warst es, der von einem Klimawandel "in naher Zukunft" schrieb. Meine Korrektur, er sei schon Gegenwart, beantwortest du mit "gibts immer", billiger Rhetorik also anstelle einer Aussage der Art "ok, hast Recht". Und dann beeinflusst "das Leben" natürlich das Klima auf der Erde, das war aber nicht das Thema. Du lenkst nur per Rhetorik davon ab, dass der Mensch in den letzten Jahrzehnten nicht mehr nur wie "das Leben" in das Klimageschehen eingreift, sondern durch ungehemmte Verbrennung fossilen Kohlenstoffs nun massiv. Und das kann man selbstverständlich auch wieder bleiben lassen - zum Leben brauchen wir das nicht, nur für unsere Bequemlichkeit. Nach dem Prinzip von Ursache und Wirkung wäre zu erwarten, dass dann die Wirkung ebenfalls nachlässt, also die Klimaerwärmung nicht weiter beschleunigt voranschreitet. Wenn bei uns nicht gar zu spät Vernunft einkehrt. Aber so etwas darf in deiner Umgebung offenbar nicht gedacht werden. Quark. Zur CO2-Vermeidung habe ich mich oben geäußert (und hielte es durchaus für denkbar, dass meine CO2-Bilanz "besser" aussieht als die Deine). Deiche sollte man eher hier und da rückbauen. Der Mensch muss nicht jedes von Überflutungen bedrohte Gebiet besiedeln. Es geht um Gebiete, die bereits besiedelt sind, und zwar ziemlich dicht. Solche sind in großer Zahl von Überflutungen bedroht. Besprich das mal mit den Küstenbewohnern, dass du dort die Deich zurückbauen willst: Dass ihr hier lebt ist doch nur eine schlechte Angewohnheit, lasst das mal besser bleiben. Schon das Video des Vortrags von Ernst-Ulrich von Weizsäcker gesehen? Da sind meine Vorschläge drin, muss ich den Text jetzt für dich abtippen?
  13. Du hast völlig Recht. Das scheint nur so zu sein - wenn man nämlich nicht so genau weiß, wie numerische Mathematik funktioniert. Dann muss man (und möchte man vielleicht) glauben, da würde nur so irgendwie mit "Variablen" (geht gar nicht anders, nicht mal bei der Lohnbuchhaltung) und "Vermutungen" gearbeitet. Völlig neue Info jetzt für dich und damit Ende deiner Märchenstunde: Physik ist inzwischen wesentlich weiter. Da weiß man, dass Mutter Erde nicht einfach irgendwas sagen kann. Das Ursache-Wirkungs-Prinzip ist eine entscheidende und sehr erfolgreiche Grundannahme der Physik, soweit man es nicht mit Systemen zu tun hat, die der Quantenmechanik unterliegen. Und so kann nicht einfach "wieder einmal eine richtige Warmzeit" kommen, ohne dass es dafür eine Ursache gibt. Zur Zeit ist dies überwiegend der erhöhte CO2-Eintrag in die Atmosphäre durch Verbrennung fossilen Kohlenstoffs durch eine bestimmte Sorte Zweibeiner. Noch geht man unter Klimawissenschaftlern davon aus, dass durch einigermaßen konsequente Unterlassung der Ursache auch die Wirkung auf eine Erwärmung von etwa 2° begrenzbar wäre. Früher gab es andere Ursachen wie etwa Änderungen beim Umlauf der Erde um die Sonne - diese Ursachen liegen zur Zeit aber nicht vor, sie kommen nicht überraschend und mit ihnen müssen wir in den nächsten 2000 Jahren nicht rechnen. Zur Erinnerung: Die Maßnahmen, die jetzt erforderlich sind, haben vor allem die Klimaentwicklung bis 2100 im Auge. Also: Laß Mutter Erde in Ruhe. Und zu den Vorschlägen zu Maßnahmen, die hier kürzlich angemahnt wurden, habe ich einen Vortrag von Ernst-Ulrich von Weizsäcker gefunden. Wer sich wirklich dafür interessiert, sollte sich schon mal eine Stunde Zeit reservieren. Danach können wir drüber diskutieren.
  14. So, mal wieder etwas Zeit zum Schreiben. Also: Es scheint dich nicht zu beeindrucken, dass ziemlich viele Leute, die sich hauptberuflich mit diesem Thema beschäftigen, relativ bis sehr sicher sind, dass das Gegenteil davon richtig ist. Stell dir vor, eine größere Zahl von Handwerkern und sonstigen Leuten, die nicht so ganz genau wissen, was sie tun, bastelt ziemlich unkoordiniert ein Gebilde zusammen, das sie "Flugzeug" nennen. Man startet, und du sitzt mit drin. Ein paar Leute sehen sich das Ding unterwegs genauer an, rechnen dies und das nach, machen ein paar Messungen - und kommen zu dem Ergebnis, dass, wenn man einfach so weiter fliegt, die ganze Kiste abstürzen wird. Jetzt könnte man mit etwas Glück noch halbwegs sicher landen. Würdest du dann auch sagen, och nö, jetzt fliegen wir doch gerade so schön, vielleicht haben die sich ja verrechnet, mein Nachbar ist Bäcker und der sagt auch, das stimmt nicht mit dem Abstürzen. Und vielleicht stürzen ja auch erst meine Enkel ab und mir passiert gar nichts... Oder würdest du sagen, lasst uns mal auf der sicheren Seite bleiben und landen, es gibt auch ein Leben unterhalb der Wolken. Der Klimawandel kommt nicht "eventuell in naher Zukunft". Es gibt jede Menge Beobachtungen in der Natur, die nur einen Schluss zulassen: Der Klimawandel ist Realität, und er schreitet weiter voran. Und es "geht auch keiner davon aus", das wir das Klima beeinflussen können, sondern wir tun es längst. Womöglich sogar schon seit 10.000 Jahren. Was heißt das konkret? Keine Anstrengungen zur CO2-Vermeidung, lieber höhere Deiche bauen? Dann aber, nach dem Verursacherprinzip, bitte auch gleich an allen Küsten der "Dritten Welt", wo Leute wohnen oder küstennah Landwirtschaft betrieben wird. Wir hams ja. Ich empfehle in diesem Zusammenhang - auch zur Situation hier im Forum und vielen anderen - noch diesen Beitrag von Harald Lesch.
  15. ... sollte sich aber auch nicht wundern, wenn der eine oder andere artikuliert, was er sich von Leuten erhofft, für deren Sicherheit er arbeitet. Mit Vorurteilen für meine Sicherheit? Bitte nicht, denn so wird das nix!
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