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Bluey

ModSheriff
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Posts posted by Bluey

  1. Auch an dieser Stelle noch einmal der dezente Hinweis:

    - ich befinde mich nicht im "Krieg" mir Dir, ganz im Gegenteil. Ich beschäftige mich mit Deinen Äußerungen. Die Alternative wäre, sie bzw. Dich zu ignorieren.
    - ich qualifiziere Deine Fähigkeiten nicht herab, sehe manches aber durchaus kritisch, anders etc. und äußere das auch. Auch ohne Dich näher zu kennen.

    - sei Dir sicher: "kloppen" schaut hier gänzlich anders aus als das, was wir hier gerade tun. Das ist absolut harmlos.

  2. vor 26 Minuten schrieb Aurel:

    DU warst es, der es die ganze Zeit nötig hatte, das ins Lächerliche zu ziehen.

     

    Wie im vorigen Beitrag geschrieben, sehe ich unser (gemessen an anderen, kleines) Problem als lösbar an, ich habe meine Hand bereits ausgestreckt.

    Ich rate dir nur, das nicht mißzuverstehen! Ich bin nicht der Typ, der "jammert".

    1. ich habe nichts ins Lächerliche gezogen. Das ist lediglich Deine Interpretation meiner Aussagen. Ich habe aber Deine Vorstellungen oder Forderungen zur Realisierung Deines Anliegens infrage gestellt und zudem meine beruflichen Erfahrungswerte angeführt.

    2. ich habe kein Problem mit Dir, sehe mich auch nicht im Streit. Wenn Du mit meiner Art und Weise zu schreiben hier und da oder grundsätzlich ein Problem hast, so ist das vielleicht bedauerlich, aber auch nicht zu ändern. Oder aber Du nimmst es einfach eben weniger persönlich.

    3. aha. Du rätst mir das also. Und was, wenn ich nun doch diesen Eindruck von Dir habe?

  3. vor 11 Minuten schrieb Zöllner:

    Aurel hat insofern recht, als das ABS nicht unbedingt für einen verkürzten Bremsweg sorgt - nur für eine zusätzliche Lenkstabilität.

    Kommt immer darauf an, was der Fahrer kann und was nicht.

    Kaum einer beherrscht die echte Notbremsung - mit echtem voll drauf.

    Stimmt, aber etwas anderes habe ich auch nicht behauptet.

    Auch das stimmt. Etwas anderes wurde nicht behauptet.

    Jedenfalls idR nicht jene, die das noch nie mal etwas ausprobiert oder trainiert haben.

  4. vor 1 Stunde schrieb Aurel:

    Sonderberechtigungsfahrten können auch den Blickwinkel verzerren... sollte man sich hin & wieder Gedanken drüber machen.

    Sorry, aber es heißt Sonderrechtsfahrten, nicht Sonderberechtigungsfahrten. Und nein, sie verzerren den Blickwinkel sicher nicht, da sich diese Fahrten immer wieder völlig von anderen unterscheiden.

    Zitat

    Gerne! Aber wie oben zu sehen, habe ich mich dabei ausschließlich auf den Bremsweg bezogen!

    Ich weiß, ändert aber nichts an dem, was ich darauf schrieb.

    Zitat

    Wollen... naja. Ich habs einfach getan und tue es noch. Lkw im Gelände, 1/4-Meile... alles dabei. Außer Bike... den 1er hab ich nicht gemacht, aus Vernunft und der Sorge, daß ich es gern mal übertreibe. Klar kenne ich das grad noch, Trommelbremsen. Mit "Bremskraftverstärker" meinst du sicher den Fußkraftverstärker. Dem stehe ich mit einer gewissen Skepsis gegenüber! Je größer das Ding ist, desto schlechter (meine Meinung). Wie du weißt, hat man festgestellt, daß insbesondere Fahranfänger:innen Panik vor einer Panikbremsung hatten. Seitdem wurde das bei der Fahrausbildung geübt, und man legte die BKV's größer aus.

    Nachteil: die Dosierbarkeit wir schlechter, und die Einschätzung der Bremsen-Fähigkeiten verschiebt sich (bei Anfängern zumindest), Beispiel: "mein Auto bremst granatenmäßig, schon bei leichtem Bremsen - wenn ich stärker drauftrete, geh ich durch die Scheibe" Nunja, genau das wird eben nicht passieren, falsche Hoffnung für den Ernstfall...

    Fein, sagt zunächst aber erst einmal gar nichts aus. Weder etwas über Deine Fahrpraxis, Deine Fahrerfahrungen, Dein Können etc. Was  nicht heißen soll, daß ich Dir irgendwas davon absprechen will. Es klingt zunächst einmal eben nur nach.... nichts besonderem.

    Nein, ich meine den Bremskraftverstärker. So hieß das jedenfalls zu meiner Zeit. Aber wir meinen sicherlich dasgleiche. Ich persönlich halte viel davon. Sowohl beim Pkw als auch beim Motorrad, zumal ich eben auch Fahrzeuge ohne kenne bzw. auch unterschiedlich gute Systeme. Die heutigen tun ihren Job IMHO sehr gut.

    Fahranfänger hatten keine Panik vor dem Bremskraftverstärker, sondern einfach davor, sie könnten ihr Auto beschädigen, die Bremse insbesondere, wenn sie zu stark in die Bremse treten. Dafür z.B., weil ja der erste Impuls auch bei dem panikbehafteten VT vorhanden ist, bzw. zur Vermeidung dessen, daß infolge dieses panikhaften Verhaltens nicht ausreichend gebremst wird, gibt es in vielen modernen Fahrzeugen den Bremsassistenten. Auch der Funktioniert - jedenfalls in meinem Fahrzeug - sehr gut. Ansonsten ist es natürlich gut und sinnvoll, daß man heute in der Fahrschule auch lernt, wie man beherzt den Anker wirft.

    Was Dein Beispiel und die Granantenbremse betrifft: ich habe noch nie einen Anfänger (und ich hatte zwei vor wenigen Jahren in meiner Familie) soetwas reden oder erzählen hören. Was natürlich nicht bedeutet, daß es niemanden gibt, der so empfindet. Nur kann man es wohl nicht verallgemeinern.
    Bei meinem Fahrzeug - immerhin Bauj. 2020, also mit moderner Bremsanlage - kann man die Bremskraft sehr gut dosieren. Ich hatte jedenfalls noch nie Probleme und meine Söhne auch nicht.

    Zitat

    Siehe oben, mir ging es nur um den Bremsweg.

    Schön, aber Du willst ja eine Unfallvermeidung bewirken. Und da ist eine Manövrierfähigkeit eben auch wichtig.

    "Extrem vom Fach" - das habe ich im vorigen Beitrag erklärt. Ansonsten: Dipl-Ing Maschinenbau, Fahrzeug- und Verkehrstechnik, selbständig.

    Ersteres las ich etwas später, also nach meinem in dem Thread bereits geschriebenen Kommentar, aber zur Kenntnis genommen.
    Ansonsten: meinen Beruf kennst Du ja nun, 23 Jahre Verkehrsdienst, primär in unterschiedlichen Bereichen der Verkehrsüberwachung mit Schwerpunkt Geschwindigsüberwachung mittels Radar, ESO, Laser, Provida. Davor Wach- und Wechseldienstzeit, in der ich unzählige, auch schwere und tödliche Unfälle aufzunehmen hatte. Heutzutage eher selten, dafür aber öfter begleitend/unterstützend dabei.

  5. vor 3 Stunden schrieb Aurel:

    Das hat @bluey ja eine richtige Orgie von Beiträgen hingelegt, Respekt! Gottseidank brauch ich nicht auf alles zu antworten, meist wäre das Zeitvergeudung... Wortklauberei, Polemik und schmale Rechtfertigungen sind keine Diskussionsgrundlage.

    Aber hochinteressant finde ich das hier:

     

    Klare Sache, sowas war zu erwarten. Da kommt doch tatsächlich ein Neuling und schreibt einfach was!!! Statt erstmal zwei Jahre lang dumme Fragen zu stellen, die man von oben herab beantworten kann! 

    Das darf sich ein Silberrücken natürlich nicht gefallen lassen... als Forensherrif muß man dem erstmal Respekt beibringen. Zumal, wenn der Lebensinhalt doch im wesentlichen vom Sanktionieren und Vollstrecken bestimmt wird. 

     

    In "meinem" Forum wird so ein "Neuen-Bashing" geahndet.

     

    Oje... da hab ich wohl wen hart getroffen. Tja, vielleicht wird in "Deinem" Forum mit Wattebäuschchen geworfen. Darf man. Hier herrscht eben bisweilen auch ein etwas rauerer Ton und auch ein Neuling erfährt da u.U. keine Ausnahme. Vor allem dann nicht, wenn er "extrem vom Fach" ist.

    Deine Jaulerei, auch oder insbesondere über die zitierte, von mir getätigte Aussage, war ebenso zu erwarten. Habe ich schon viele Male erlebt. Allerdings eben insbesondere von Leuten, die zB schrieben "bin zweites Semester Jura....", oder eben auch "bin extrem vom Fach" => ihr dummen Unwissenden hier habt ja keine Ahnung. In den allermeisten Fällen war es dann doch anders. Und Deine Jammerei gerade in dem obigen Beitrag bestätigt das nur zu eindrucksvoll.

    Tja, und noch einmal zu "Deinem" Forum: ein jeder kann, darf oder sollte sich dort bewegen, wo es ihm gefällt und er sich wohl fühlt.

    • Like 1
  6. vor 22 Stunden schrieb Aurel:

    Aber wir können es ja mal versuchen, ehe ich hier rausfliege oder selber gehe.

    Ach komm, hör auf zu heulen und schreib einfach. Du mußt Dich halt nur daran gewöhnen, daß man Dir nicht gleich lobhuldigt, nur weil Du "extrem vom Fach" bist.

  7. vor 16 Stunden schrieb Aurel:

    1. So ca. ein halbes Jahrhundert. Und du??

    2. Fortschritte bei den Bremswegen wurden fast ausschließlich durch die Reifen-Entwicklung erzielt, sowie dadurch, daß die sture Bürokratie endlich ihre Abscheu gegenüber "Breitreifen" verlor!

    3. Die größeren Bremsscheiben heute verbessern nicht die Bremsleistung, sondern sind ein Tribut an die größeren Räder, die heute gefahren werden. Da gibt es einen Begriff, der heißt "Bremsmoment", und der hat was mit den Durchmessern zu tun.

    4. Ansonsten muß die Bremsanlage die Räder zum Blockieren bringen können - mehr geht nicht. Früher wie heute!

    5. Ich würde die Zusammenhänge durchaus erklären wollen, aber ich befürchte, das wird hier nicht gelesen. Du darfst aber ganz sicher sein, daß ich extrem "vom Fach" bin.

    1. nicht ganz ein halbes Jahrhundert, aber dafür aufgrund vieler Sonderrechtsfahrten sehr wahrscheinlich mit deutlich mehr Erfahrung etc. ;)

    2. quatsch! Laß Dir das nochmal von @m3_ erklären.

    3. joh. Und da Du ja schon ein halbes Jahrhundert Auto fahren willst, kennst Du ja auch noch die Zeiten der Fahrzeuge mit Bremstrommeln, ohne Bremskraftverstärker, ohne ABS. Aus meiner Sicht haben die technischen Verbesserungen weitaus mehr bewirkt als die (breiteren) Reifen.

    4. joh. Aber das Fahrzeug sollte trotzdem - Du willst ja einen möglichen Unfall vermeiden - noch beherrschbar bleiben, insbesondere lenkbar. Das geht bei blockierenden Reifen nicht.

    5. och, mach ruhig. Keine Ausreden von wegen "ich befürchte". Wenn Du "extrem vom Fach" bist, sollte es Dir ja ein Leichtes sein, uns zu überzeugen.

  8. Zum einen das. Und zum anderen gab es bis vor einiger Zeit über einen längeren Zeitraum das Projekt, wo mit ausrangierten Fustkw als Dummyfahrzeuge, die an Unfallschwerpunkten aufgestellt wurden, die Leute zu mehr Aufmerksamkeit zu bewegen. Das ganze hat nur genau so lange mehr oder weniger funktioniert, bis die Leute spitz hatten, daß da ja niemand drin sitzt. Auch gab es Fälle, wo jemand völlig grundlos beim Erblicken eines solchen Dummys den Anker geworfen haben und nachfolgende VT dadurch ebenfalls stark bremsen mußten. Es wurde in diesen Fällen also genau das Gegenteil bewirkt.

    Das Projekt wurde eingestellt.

  9. vor 6 Stunden schrieb SilverBanditS:

    ...ich verstehe das eher so, dass es für die Übersicht im Forum wenig hilfreich ist, gleich einen neuen Thread zu erstellen, wenn es das Thema schon einmal gab - auch wenn es schon etwas her ist. Wo anders wird man dann gerne auf die "SuFu" hingewiesen, und die Mods fangen dann an "gesprengte" Themen zusammenzuführen.

    Im Übrigen finde ich den Ansatz von @Aurel, Unfall-Prävention ÜBER die Sanktionierung zu stellen durchaus sinnvoll. Leider gewinnt man immer wieder den Eindruck, dass die "Experten" und die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung die Rangfolge genau umgekehrt sehen. Hier steht oftmals die Einnahmemaximierung und Sanierung maroder Haushalte im Vordergrund.

    Ok. So gemeint ergäbe es Sinn. Ich erwarte ja auch nicht, daß zu ein und demselben Thema ein neuer Thread eröffnet werden soll, nur weil im ersten Thread seit über 10 Jahren nichts mehr geschrieben wurde. Allerdings erhoffe ich mir schon, daß jemand solche Threads durchliest und eben dann, wenn man erkennen kann oder muß, daß das Thema ausdiskutiert wurde und man selbst keine neuen Informationen hinzufügten kann, auf einen Kommentar ggf. verzichtet.

    Für die Unfallprävention wird ziemlich viel getan. Das ist auch gut und richtig so. Aber genauso wichtig ist auch die Repression, weil es ohne diese keine Verhaltensänderung gibt. Nur auf die Einsicht der Leute zu setzen ist arg naiv. Und da kann ich wirklich aus Erfahrungen sprechen, denn solcherlei Versuche gab es schon und sie verliefen alle nicht so wie erhofft. Wenn es den Verantwortlichen lediglich um Einnahmen und deren Maximierung ginge, gäbe es die Geschwindigkeitstafeln nicht. Statt dessen würde man dort eine Verkehrserhebung und anschließend Messungen durchführen. Letzteres geschieht idR aber erst, wenn man feststellen muß, daß die Tafeln weitestgehend ignoriert werden.

  10. vor 2 Minuten schrieb KlausK:

    Da auch immer wieder in die eigentlich nicht zu übersehenden Fahrzeuge der Autobahnmeistereien gefahren wird, habe ich bei solchen Blitzern auch meine Zweifel.

    Es kommt ja immer mal wieder jemand hier ins Forum geschneit, der meint, die Weisheiten für sich gepachtet zu haben und mit aberwitzigen Vorschlägen/Forderungen aufwarten zu müssen. Gut, kann er gerne machen. Aber auffällig ist auch immer wieder die Enttäuschung und Verbitterung, wenn man darauf anders als erwartet reagiert.

  11. vor 14 Stunden schrieb m3_:

    Man könnte auch ein grünes oder violettes Licht nehmen, welche weich intermittieren oder auch eine Discotheken-Stroboskob-Frequenz haben.

    Ja, könnte man. Muß man aber nicht. Vor allem: ich erlebe leider immer noch etliche VT, die jedesmal beim Erblicken einer blauen Mautsäule den Anker werfen. Und jetzt kommst Du mit Deinen schweinchenrosafarbenen "Wach-auf"-Blitzern. :lol::wacko:

  12. vor 16 Stunden schrieb Aurel:

    1. Der "Penner" auf der A2 Nähe Bielefeld war nach dem Unfall - wie viele andere auch - TOT!!!!

    2. Was willst du da mit nem Bild und anschließender Strafe?!

    3. Wie ich schon schrieb, liest du nicht jeden Beitrag aufmerksam, was dich nicht hindert, eine Antwort zu schreiben. 

    4. Gut, da zahle ich mit gleicher Münze heim! Du scheinst mir nämlich ein ziemlicher Maulheld zu sein. Meiner Meinung nach machst du hier auf "Kumpel", gehörst aber klar zur Hardcore-Fraktion. "Sheriff" eben, mit tiefgeschnalltem Colt. Sorry!

    1. jup. Sowas kommt vor. Das nennt man dann mitunter Schicksal. Bedauerlich ist es vor allem, wenn Unbeteiligte dabei zu Schaden kommen.

    2. nichts. Was willst Du mit Deinem Warnblitzer ohne Strafe?

    3. möglich. Manches - unsinniges - überfliege ich ab und an schonmal. Was hab ich denn nicht aufmerksam gelesen?

    4. :lol2: jap.... oder auch.... nein..... wie auch immer. Mir ist es egal, was Du von mir hältst. Etliche aus dem Forum kennen mich persönlich und können sich ein Bild von mir machen. Und ich bin mir sicher, daß sie Dein Bild nicht bestätigen werden. Aber egal. Jedem das Seine. ^_^

  13. vor 16 Stunden schrieb Aurel:

    1. Tchja was du erlebt hast oder nicht... ich habe soeben einen Vertrauensverlust dir gegenüber zu beklagen. Denn - du gehst nach wie vor nicht auf das ein, was ich geschrieben habe! Warum?

    2. Du mußt die fiktiven Warnblitzer nicht kennen, ich habe geschrieben, daß damals in Kommissionen darüber diskutiert wurde. Da die meisten etwa ähnlich zu dir gestrickt waren, sahen sie den Sinn nicht ein. Ich hatte irgendwann genug. Geld zählte für die mehr als echte Prävention.

    3. Ich habe klipp & klar geschrieben, daß der Präzedenzfall ein "PENNER" war! Wieso kommst du mir jetzt mit "wer düsen will, der düst"??? Das wollte der Penner doch gar nicht, und hat es vorher auch nicht getan!

    4. "Warnblitzer" war mein Wort für das, was ich nun bereits lang & breit beschrieben habe. Zweimalig kurz hintereinander Blaulicht, wenn festgestellt wurde, daß da jemand wegen Tempomat oder Family die Baustelle übersehen haben könnte. Das wars schon. Billig und effektiv.

    5. Wie er dann weiterfährt, ist erstmal Latte. Bedenken wir beide (du hast dich mal exact so geäußert), daß 70 bis 80 % der Verkehrstoten durch Pennerei, Konzentrationsmangel, Ablenkung, Sekundenschlaf passieren, dann müßtest du - so du dir treu bleibst - jede Möglichkeit begrüßen, die hirnmäßig Abwesenden zurück in die Reality zu holen! Wie war das doch noch.... "JEDES Menschenleben zählt"?

    6. Ich bin ziemlich enttäuscht, daß bei dir doch wieder die Abkassiererei im Vordergrund steht. Die kostet Menschenleben! Warum, erkläre ich gerne. Aber ich befürchte, daß du das auch diesmal wieder "alles längst weißt".

    1. auf was genau bin ich nicht eingegangen?

    2. ich habe gelesen, was Du geschrieben hast. Bisweilen dringt auch an mein Ohr, was in irgendwelchen Kommissionen diskutiert wird. Das sind keine Geheimnisse. Daß die meisten so dachten wie ich, sagt Dir offensichtlich nichts. Das ist schade, denn sonst würdest oder könntest Du erkennen, welchen Irrweg Du da zu beschreiten versucht hast. Bezeichnend auch, daß dann wieder das Scheinargument "Geld zählte..." vorgeschoben wird. Das passiert immer, wenn durchaus gut gemeinte Vorschläge keine Begeisterungsstürme hervorrufen.

    3. ja, das hast Du geschrieben. Allerdings hast Du wohl nicht mit dem "Penner" gesprochen. Inwieweit er also tatsächlich gepennt hat, läßt sich nur mutmaßen. Die Geschwindigkeit allein könnte allenfalls ein Indiz dafür sein, obwohl es mehr als genug VT gibt, die grundsätzlich mit 120 oder 130 km/h über die Autobahn fahren, deshalb aber noch lange keine "Penner" sind.
    Offensichtlich aber hast Du meins auch gar nicht richtig gelesen. Oder nicht verstanden? Ich habe "wer düsen will, der düst" mit eingebracht, weil letztlich Deine Warnblitzer ja jeden wachrütteln sollen, nicht nur den, der da ein kleines Nickerchen am Steuer hält. Zudem habe ich Erfahrungswerte von vergleichbaren Einrichtungen beigebracht. Und all das zeigt: wenn solche Geräte aufgestellt werden, fühlen sich die "Richtigen" erst recht animiert, dort auf die Tube zu drücken. Zum einen, weil es ihnen Spaß macht. Zum anderen, weil es folgenlos bleibt. Das in Summe ergibt dann mehr Gefahren und Unsicherheit als das, was Du gern hättest => Sicherheit. Aus diesem Grund zeigen entsprechende Geschwindigkeitstafeln nur noch selten die Geschwindigkeit oberhalb der zulässigen an, sondern nur einen traurigen Smiley.

    Das eine hängt nunmal mit dem anderen Zusammen!

    4. wie will man denn feststellen, warum jemand die Baustelle übersehen haben könnte? Warum er zu schnell in die Baustelle hineinfährt?

    5. nein, das ist eben nicht latte. Wenn er zu schnell weiterfährt, ist das mitunter gefährlich und eben auch regelwidrig.

    Wo/wann habe ich geschrieben, daß 70 bis 80 % der Verkehrstoten durch Pennerei etc. passieren?

    Abgesehen davon: wenn es blitzt, wird der VT in der Regel wieder aufmerksam gemacht. Allerdings eben auch einhergehend mit einer Sanktionierung. Das eine muß das andere nicht ausschließen. Dafür sorgt das andere bei den meisten VT dafür, daß sie ihr Verhalten zumindest temporär überdenken und auch etwas ändern. Und das ist in jedem Fall begrüßenswert und sorgt auch für mehr Verkehrssicherheit.

    6. Tja, c'est la vie und kommt vor. Ich kann nicht jeden glücklich machen. Allerdings irrst Du völlig mit Deiner Unterstellung, mir ginge es lediglich ums Abkassieren. Dafür kennst Du mich zu wenig und kannst mich dahingehend überhaupt nicht beurteilen. Was ich aber weiß, ist, daß der gemeine VT nur durch Strafe lernt bzw. zu lernen bereit ist. Ohne eine Strafe juckt es niemanden. Solcherlei Versuche gab es schon. Auch unter meiner Mitwirkung. Das war absolut sinnbefreit und erfolglos.

    Strafen kosten also Menschenleben? Das ist absoluter Quatsch, aber Du darfst gern den Versuch starten, mich zu überzeugen. Bin gespannt. Aber sei nicht enttäuscht, wenn ich Deinen Ausführungen einiges entgegenzusetzen habe.

  14. vor 9 Stunden schrieb Aurel:

    Der damals heftig diskutierte "Warnblitzer" sollte bei drei Baken an der mittleren angebracht sein (Beispiel-Beschilderung: 100 - 80 - 60) und auslösen, wenn dort jemand noch 100 fährt. Also kein Dauerblitz, sondern mit Auslösung durch Geschwindigkeit! Ohne Foto, ohne Sanktion.

    Er ist quasi das "letzte Mittel", um einen Penner wie im Fall des Armeniers "durch Erschrecken zu wecken". 

    Würde man den einführen, dann gäbe es große Verwunderung, daß die meisten "Baustellen-Einfahr-Unfälle" zwar durch zu hohe Geschwindigkeit entstehen, die jedoch Schlafen basiert.

    Der größte Teil der Wirkung ist nicht Abschreckung (wieso auch, Penner pennen ja nicht mit Vorsatz), sondern eine Warnung vor Gefahr. So etwas würde von den VT (bei entsprechender Kommunikation!) durchweg positiv aufgenommen werden - Voraussetzung aber, daß damit keine Kassenstelle verbunden ist!!

    Damals war die "Versuchung des Geldes" zu groß... eine Geschwindigkeitserfassungsanlage mit allem Drum & Dran, nur ohne Einnahmen????

    Tchja, damit hebelt man eben jedes "Wir-Gefühl" im Verkehr aus.

    1. Jau, super Idee. Zum einen wird's dann Stoffels geben, die sich einen Jokus draus machen, diesen Warnblitzer bewußt auszulösen. Kennt man von den Geschwindigkeitstafeln, die gern igO aufgestellt werden.

    2. "durch Erschrecken wecken": oha, jetzt müßtest Du normalerweise @m3_ auf den Plan rufen. Denn der behauptet ständig, die Leute würden durch die Blitzer erschreckt und anschließend verunfallen. Und Du willst jetzt auch noch bewußt die Leute mit Deinem Warnblitzer erschrecken? Eieieieiei.......

    3. wieso gäbe es diese große Verwunderung? Hast Du Studien vorliegen? Wurde das mit den Warnblitzern schon ausprobiert und entsprechend ausgewertet? Im Moment klingt das mehr so, als seiest Du davon überzeugt. Aber - sorry - das reicht leider nicht.

    4. Aja.... nun, warum auch immer ein "Penner" pennt, ist mir egal. Er ist eine Gefahr für andere. Und damit es auch nachhaltig wirkt und zukünftig die Pennerei möglichst vermeidet, ist ein richtiger Blitzer, so einer mit Bild und anschließender Strafe, ein sehr geeignetes Mittel. Und da vertraue ich nunmal - auch aus anderen Erfahrungen heraus - nicht darauf, daß Du der Ansicht bist, daß das "von den VT [...] durchweg positiv aufgenommen werden". Wenn insbesondere falsches Handeln sanktionslos bleibt, freut sich der Handelnde natürlich. Logisch. Aber was soll ihn dazu bewegen, sein Handeln zu überdenken?!

    Sorry, aber Du scheinst mir ein kleiner Träumer zu sein.

  15. vor 21 Stunden schrieb Aurel:

    - Warnblitzer sind ein Mittel gegen PENNER wie im Bielefeld-Unfall! Sie sollen auch bei Tag (z.B. durch blaue Blitze) Heranfahrende an Baustellen "wecken" und sie aus ihren Tempomatträumen reißen.

    Daß dabei immer gleich an Sanktionen gedacht wird, mag berufsbedingt sein. Bei mir ist berufsbedingt, daß ich Ursachen für Unfälle bekämpfen muß, sch...egal, ob dabei was für die Kasse rausspringt. Dieser Unterschied ist fast diametral! Die Kassemacherei führt zu unverschämt mehr schweren Unfällen, als Verantwortliche zugeben wollen/dürfen.

    Ich kenne keine Warnblitzer. Auch bezweifle ich deren Sinnhaftigkeit. Denn wer düsen will, der düst. Egal, ob da ein Warnblitzer steht, ein Schild, eine Warnbake etc. Er düst, weil er weiß, daß es sanktionslos bleibt. Das ist jedenfalls meine mittlerweile Ü30jährige Berufserfahrung.
    Im übrigen: viele fahren auch ohne Tempomat konstant ihre Geschwindigkeit.

    Bei mir ist es berufsbedingt, daß ich die Folgen der Unfälle mit ansehen muß. Und oftmals ist es halt so, daß es Vollpfosten sind, die den Unfall verursacht haben. Und zwar nicht, weil sie gepennt haben, sondern weil sich sich insbesondere die Geschwindigkeit betreffend übernommen haben. Sie hatten das Fahrzeug nicht mehr unter Kontrolle. Und diese Burschen bekommt man nur durch (mitunter drakonische) Strafen eingebremst. Notfalls muß der Lappen halt etwas in den Urlaub geschickt werden.

    Deine letzte Bemerkung ist Unsinn. Ich bin seit über 20 Jahren in der Verkehrsüberwachung tätig. Da müßte ich ja schon viele Unfälle im Bereich meiner Meßstellen festgestellt haben müssen. Tja, das einzige, was ich hier zugeben kann, ist, daß dem eben nicht so ist.

  16. vor 39 Minuten schrieb Zöllner:

    Kleiner Trick:

    Gang einlegen, und sofort aus der Fahrertür raus  und das Auto im Leerlauf anschieben und dann wieder reinspringen. Hat diverse Male geklappt.

    Das funktioniert aber wohl eher nicht mit einem Auto, das mindestens 1,5 to wiegt.

  17. Es wurde doch nun schon etliche Male beschrieben und bestätigt: die Geschwindigkeit ist bei weitem nicht zwingend und immer der Auslöser eines Unfalls, dafür aber ganz sicher immer maßgeblich den Ausgang eines Unfalls bzw. ob es bei einem Sachschaden bleibt oder Schwer-/Verletzte oder gar Tote zu beklagen sind. Insofern ist es schon bedeutsam, wie schnell insbesondere der "Penner" fährt, bei dem die Gefahr eines Unfalls deutlich größer ist als bei dem, der wenigstens konzentriert fährt. Gefeit vor einem Unfall ist aber auch letzterer nicht.

    "Warnblitzer", puh, da mußte ich gerade herzhaft lachen. Ja, mancheiner mag sich danach ein Herz nehmen und seine Geschwindigkeit reduzieren. Diejenigen aber, die ohnehin schon gern schnell bzw. schneller als erlaubt fahren, oder die, die diese Geräte dann einfach nur kennen, wird so ein Gerät herzlich wenig interessieren. Man fährt einfach stumpf weiter wie zuvor. Es passiert einem ja nichts. Keine Strafe, nix, rien, niente. Wo also soll nun der Anreiz liegen, langsamer oder einfach nur nahezu regelkonform zu fahren?! Auf das Gute im Menschen und seine Einsichtsfähigkeit zu hoffen ist mehr als nur naiv!

  18. vor einer Stunde schrieb Aurel:

    Da kommt man wieder zu dem Dilemma, daß der Begriff "Raser" nicht geschützt ist. Er hat aber den Charakter eines Schimpfworts und ist beleidigend. Selbst die Biene "rast" heute von Blüte zu Blüte, der Trecker "rast" durchs Dorf (was auch meistens stimmt).

    Ja, das stimmt. Vieles ist nicht geschützt oder genau definiert. Es wird verwendet, wie es gerade paßt, auch wenn es eigentlich gar nicht paßt. Oftmals dient es auch dazu, eine entsprechende Stimmung zu bewirken, wodurch es nicht selten rein subjekiv geprägt und unsachlich ist.

     

    Zitat

    Genau das ist - wenn man sachlich-nüchtern bleibt - eben gerade nicht egal. Der ältere Herr fuhr die ganze Zeit beschauliche,

    "sichere!" 120 km/h. Und damit fuhr er in die Baustelle. Es ging (und geht) mir ja um Unfall-Ursachen.

    Doch, es ist völlig egal, wie er zuvor fuhr. Entscheidend ist und bleibt der Baustellenbereich. Wenn jemand agO bei :100: lediglich 80 fährt, anschließend mit dieser Geschwindigkeit in einen Ort hinein rollt und weiter 80 fährt, so gilt er im Ort als Raser, auch wenn er zuvor außerorts langsam fuhr.

     

    Zitat

    Ja... und? Eine Reflexhaltung, sonst nichts. Die zusätzliche Meß- (nicht Verhütungs-)station hätte diesen Unfall in keinster Weise verhindert! Allenfalls hätte man damit von der tödlich verunfallten Familie noch ein Bußgeld erpressen können, ein Fahrverbot war ja überflüssig.

    Nein, das ist nun Unsinn. Wenn man den Blitzer zu Beginn der Baustelle positioniert und der VT dort geblitzt wird (was er idR ja auch bemerkt), so darf man grundsätzlich erwarten, daß er anschließend seine Geschwindigkeit reduziert und eben nicht zu schnell durch die Baustelle fährt (ich weiß, es gibt auch solche, die es dann erst recht tun; dürfte aber nicht die Masse sein).

     

    Zitat

    Immer wieder komme ich zu dem Punkt, daß wir uns auf einem völligen Irrweg befinden.

    Ich sehe vieles auch durchaus kritisch, aber denn doch nicht so, daß wir uns (hier) auf einem völligen Irrweg befinden.

     

    Zitat

    Ein weiteres Beispiel [...] 

    Radar gegen Penner... klasse! Hauptsache, man hat wieder den Anschein erweckt, Geschwindigkeit sei ursächlich gewesen.  

    Hier stimme ich Dir zu. Das ist nicht zielführend und würde solcherlei Unfälle auch nicht vermeiden helfen. Radarkontrollen sind aber (leider) nach insbesondere schweren Unfällen aber oftmals politisch gewollt, weil man damit zeigen kann, daß etwas getan wird. Und der breiten Masse reicht das dann auch => "die tun ja was" (auch, wenn es offenkundig das falsche ist).

     

    Zum ersten Mal verwende ich hier den Begriff

    Penner als Gegenstück zum allseits beliebten Raser.

    Ich erlebe auch oft genug "Penner" auf den Straßen. Die werden auch nicht aussterben. Das andere Extrem allerdings auch nicht.

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