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may

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  1. 60 - genauso schnell wie Alle - oder meinst du das bezogen auf diese "dynamische Belastung in vertikaler Richtung"
  2. Hast du da ein bischen mehr zu ? Weil das sagt mir jetzt nicht viel ...
  3. Ähhh ... Danke für den Link hartmut ... aber was soll mir das sagen ??? Der Wikipedia Artikel beschreibt die Schiersteiner Brücke. Hat abe nichts mit meiner Frage zu tun. Im Prinzip geht es nicht explizit um die Schiersteiner Brücke (die ist hier nur exemplarische erwähnt) sonder generell um die Frage warum eine Brücke "scheinbar" weniger belastet wird wenn man langsamer über sie fährt.
  4. Hi zusammen, Wer des öfteren im Rhein/Main Gebiet unterwegs ist kommt an der Schiersteiner Brücke meist nicht vorbei. Unnütz zu erwähnen das sich am Ende ein festinstallierter Blitzer befinde. Aber das soll hier auch gar nicht diskutiert werden - ebensowenig ob die Begrenzung von 60 km/h sinnvoll ist oder nicht. Meine Frage ist: Was bringt überhaupt ein Thempolimit von 60 auf der Brücke ? "Damit die Brücke nicht so belastet wird" - werden jetzt viele sagen, aber ist das denn so ? Und wenn ja wieso ? Geht man davon aus das ein (durchschnittliches) PKW 1,5 Tonnen wiegt. Dieses Gewicht bleibt auch immer gleich. Die Aerodynamik Spielereien sind vielleicht für Formel-1 Geschichten interessant aber wohl kaum bei Straßenfahrzeugen. Und um so schnell zu fahren das der "Anpressdruck" signifikannt steigt ... Die kinetische Energie von einem Auto das 60 fährt gegenüber einem das 120 fährt ist natürlich vier Mal so hoch (für die Physiker: F=1/2mv²) wirkt aber nur in der Horizontalen und nicht in der Vertikalen. Hinzu kommt das - nehmen wir an alle halten ungefähr 1/2 Tachoabstand zum Vordermann - bei Thempo 60jetzt doppelt so viele Autos auf die Brücke passen als bei 120. D.h. die Gewichtsbelastung ist jetzt doppelt so hoch (ausgehend vom 1,5t standart PKW) Um die Brücke ernsthaft zu beschädigen müßte man schon die genaue Resonanzfrequenz treffen. Ich hab aber keine Ahnung wie sich die berechnet ... Es sollte aber (extrem) schwierig sein mit "herkömmlichen PKW's die dazu noch unterschiedliche Geschwindigkeiten fahren genau diese Frequenz zu treffen und das auch nur ansatzweise! Jemand 'ne Idee ?
  5. @vmaxlimbo Nochmal, es geht nicht um die Geschwindigkeit, sonder um die Frage ob dort eine Radarfalle aufgestellt werden darf oder ob die das Risiko nicht noch erhöht !
  6. Hi zusammen Sorry anrera, aber du baust zu viele theoretische Systeme/Scenarien hier zusammen. Die mögen ja richtig sein und in sich schlüssig aber wir wissen auch das sie in der Realität (so gut wie) nie vorkommen. Ein großer Prozentsatz an VT verhält sich nun mal nicht so wie du es hier schilderst. Und wer das nicht glaubt dem empfehle ich sich vor Ort ein Bild zu machen. In diesem Sinne hat Dieselschraeubchen mal absolut recht. Die Idee ist ein gewisses Maß Angst vor Radarfallen zu schüren. Oder sollte ich sagen das ganze System basiert auf Abschreckung. (es kann jeden treffen, überall) Daraus folgt im weiteren, das alle VT schon ein gewisses "Angstpotenzial" haben wenn sie die berüchtigte Kiste sehen. Das ist Fakt ! Ergo bremsen 99% wenn sie die Falle nicht schon (ausreichend) vorher bemerkt haben (und selbst dann noch ... man will ja sicher gehen) Eine Radarfalle ist somit immer auch ein "quasi Hindernis/Gefahrenquelle" sollte die oben genannte Theorie zutreffen ... Ob es an dieser Stelle nun vermehrt zu Unfällen - mit oder ohne RF - gekommen ist weiß ich nicht. Der beschriebene Effekt ist jedoch nicht von der Hand zu weisen. (Wir reden hier immer noch von der Realität - keinem theoretischen/idealen System !) Wenn nun jemand aufgrund dieses Umstandes abbremst, entsteht vor ihm eine Lücke die sich einfädelnde VT's zu Nutze machen, beschleunigen und einscheren. Auch das ist Fakt. Ich würde sogar soweit gehen und behaupten das unter gewissen Umständen es gar nicht möglich ist immer die max. Geschwindigkeit einzuhalten ohne den Verkehrsfluß komplett zum erliegen zu bringen. (Auch hier stimme ich Dieselschraeubchen zu) Worauf ich hinaus will ist das man an einer durchaus schwierigen Stelle die "Gefahr" nochmals durch das aufstellen einer RF erhöht. Und das muß nun wirklich nicht sein! Wenn §315 nicht zutrifft dann vielleicht §1 StVO ?
  7. Ok, noch mal zum verdeutlichen. Von hinten kommen (quasi um die Ecke) viele Autos auf die Gerade. Da steht ein Blitzer. Jemand erschreckt sich und bremst. Nun passieren zwei Dinge: Hinter dem der bremst staut es (nicht unbedingt viel ... vielleicht drei oder vier Fahrzeuge) vor ihm entsteht eine Lücke. Die Fahrer die von der Autobahn runter wollen, sehen diese Lücke und drängen sich hinein um die Ausfahrt zu bekommen. Das funktioniert natürlich immer so .. egal mit oder ohne Blitzer ... nur der "verschärft die Lage" da die meisten aus "Panik" besagte 10-15 km/h abbremsen. Je nach dem wie weit der Hinterman schon aufgefahren ist ... Die Lücke wird dementsprechend auch größer, sodaß sich dort vermehrt Fahrzeuge "reinquetschen". Und bei Stoßverkehr (Morgens um 0800 - 0900) achtet man halt erst mal drauf sicher von der Autobahn runter zu kommen und nicht bein Einfädeln den Hintermann noch zu streifen. Ob der Paragraph 315 anwendbar ist will ich ja hier klähren. Natürlich ist zu schnell zu schnell. Darum geht's mir ja auch nicht. Sonder um die Frage ob dort überhaupt eine Radarfalle stehen darf oder nicht, denn ich behaupte sie gefärdet den Verkehr weit mehr als zu seiner Sicherheit beizutragen.
  8. @Dieselschraeubchen Ja, genau. Die Frage die mich hauptsächlich beschäftigt ist ob der Tatbestand erfüllt ist oder nicht. Bzw. ab wann er erfüllt ist ? Ein Gutachten zu veranlassen nachdem mittlerweile alles wieder abgebaut sein sollte dürfte wohl Unsinn sein. Aber an irgetwas muß man sich doch orientieren können ... oder ?
  9. Hallo zusammen. Ich bin heute morgen geblitzt worden und habe mir so einige Gedanken gemacht bzw. Nachforschungen angestellt. Dabei bin ich auch auf euer Board gestoßen und hoffe ihr könnt mir weiterhelfen. OK, also folgendes Szenario: Autobahnkreuz A1/A4 Köln , kombinierte Auf- und Abfahrt. D.h. auf dem selben Fahrstreifen fahren Autos von der Autobahn ab und von "unten" welche auf. Und das auf einer Strecke von ca. 100m. Mitten drin ein mobiler Blitzer. Während die Eine Hälfte versucht auszuscheren um weiter geradeaus zu fahren, versucht die andere Hälfte sich einzufädeln um von der Autobahn runterzukommen. Die von "hinten" kommenden Autos beschreiben zunächst eine lange Rechtskurve bevor sie auf die Gerade kommen und haben ca. 50 m - 80 m um sich entsprechend zu sortieren. Jetzt steht da auf einmal 'ne Radarfalle und so gut wie jeder erschreckt sich erst mal und bremst. Was von die nachfolgenden Fahrzeuge nicht immer positive aufgefasst wird. "Warum bremst da einer grundlos". Als weitere Folge staut es sich (etwas), was die abfahrenden Verkehrsteilnehmer dazu veranlasst, an der Schlange zügig vorbeizufahren und sich vorne einzuordnen. Und schon klingelt die Kasse. Mal abgesehen davon das ich persönlich das als sehr hinterhältig erachte - denn man ist mit dem Vorgang des Einordnens schon genug beschäftigt und jetzt muss man auch noch nach Radarfallen Ausschau halten - bin ich mir über einige Dinge nicht so 100% im Klaren. 1. Darf an solch einer Stelle überhaupt geblitzt werden ? Meines Erachtens grenzt das ziemlich an einen "Gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr" (315 StGB) 2. Wenn 1. zuträfe, würde ich Klage einreichen. Doch gegen wen und wo ? 3. Wie stehen die Chancen ? Lohnt sich der Aufwand ? Ich habe zwar eine Rechtsschutz Versicherung, doch wenn kaum Aussicht auf Erfolg besteht lohnt es sich auch nicht die Welle zu machen. Ego hin oder her. Auf der anderen Seite setzt das natürlich auch ein Signal das man sich nit alles gefallen lassen muss! danke für eure Antworten (schon mal im Vorraus)
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