Biber
Member-
Posts
6,987 -
Joined
-
Last visited
-
Days Won
112
Everything posted by Biber
-
Sehr schön. Wir aber leider wohl zu nichts führen. Ach bitte, Bluey. Dieses Selber, Selber! sollte doch eigentlich unter Deinem Niveau sein. Lies einfach entsprechende Publikationen, idealerweise den Podcast von Drosten.
-
Welche hattest Du denn gemeint? Geraune also. Hat den großen Vorteil, daß es regelmäßig keine validen Quellen gibt. Wenn es in einem Jahr konkrete Zahlen gibt, können wir uns über die unterhalten. Ich wüßte allerdings nicht, daß es konkrete Zahlen zur Zahl der bisherigen Verstöße im jetzt verschärften Bereich gibt. Ein Vergleich dürfte also ausgesprochen schwierig werden. Natürlich. Wenn auf dem Tacho igO (!) für Dich unterer Bereich ist, wo genau endet für Dich dann dieser untere Bereich? Auch heute noch kein Fahrverbotsbereich. Prima. Dann wird ja auch die Masse weiterhin kein Fahrverbot bekommen. Tja. Dann scheint Dir das Thema ja nicht so wichtig zu sein. Das denke ich auch. Wir können also über Eindrücke und Meinungen und Gefühle reden, aber nicht über Zahlen. Nein. Nochmal lesen und auf Konjunktive und Differenzierungen achten. Dann geht doch nach drüben hieß das früher, glaub ich. Nicht ablenken. Darüber solltest Du mit den Anwohnern der betreffenden Strecken sprechen.
- 208 replies
-
- Überwachung
- fließender Verkehr
- (and 4 more)
-
Diese Vergleiche mit bzw. Hinweise auf irgendwelche Grippewellen kann man eigentlich nur noch bringen, wenn man die entsprechenden Informationen dazu nicht zur Kenntnis genommen hat oder sich anderweitig disqualifizieren möchte.
-
Das sind die Verschärfungen, von denen Du behauptet hast, es habe sie nicht gegeben. Es handelt sich um Steigerungen um mehrere hundert Prozent. Niemand hindert irgendjemanden, sich entsprechend zu engagieren. Im übrigen ist diese Aussage vor allem von Autofahrern in Zusammenhang mit Geschwindigkeitsübertretungen und Parkverstößen bekannt (in letzterem Fall als durchaus nachvollziehbare Kosten-Nutzen-Abwägung). Vielleicht erinnere ich mich falsch, aber m.E. hattest Du immer wieder mal betont, wie unabhängig Du bei der Auswahl von Messstellen und Auslöseschwellen agiertest. Da kann ich kaum glauben, daß Du Dir von irgendeinem Politiker vorgeben lässt, die Verkehrsvergehen von Radfahrern und Fußgängern zu ignorieren und stattdessen die von Autofahrern zu verfolgen. Ich habe auch ganz allgemein noch nie entsprechende Aussagen von Verantwortlichen in der Politik gehört (was auch daran liegen könnte, daß Politiker in aller Regel den Begriff Gewaltenteilung kennen). Also wer hindert Dich konkret daran, Radfahrer und Fußgänger zu beanzeigen? Äääh - wie bitte?: Stimmt. Ist allerdings kein Argument gegen die Erhöhung. Man wird sehen. Wobei: man wird eher nicht sehen. Für einen vorher-nachher-Vergleich fehlen m.E. die Zahlen. Im übrigen ist niemand gehindert, sich an die Regeln zu halten bzw. sein Verkehrsverhalten so zu verändern, daß er nach wie vor 'billig' davon kommt. Rund auf dem Tacho igO ist nicht im unteren Bereich. Zunächst mal: die Masse der Verkehrsverstöße wird nicht geahndet, weil nicht erwischt. Und die Masse fährt m.E. nicht mit rund auf dem Tacho durch die Stadt. Ansonsten bin ich bei Dir. Wenn Du Deine Petition zur Verschärfung verlinkst, unterzeichne ich sofort. Ich habe leider keine entsprechenden Statistiken gefunden. Hättest Du den Link? Kontrollen: Geschwindigkeit. Unnützes Umherfahren. Lautstärke. Gründe: Personal. Eingeschränkte technische Möglichkeiten. Und die schiere Zahl der zu Kontrollierenden. Mal ganz abgesehen davon, daß z.B. hohe Drehzahlen (und entsprechende Geräuschentwicklung) nicht justitiabel sind. Ich hatte nicht behauptet, Du hättest das irgendwo geschrieben. Schön, daß wir uns einig sind. Wer genau soll die Kontrollen durchführen? Konkret: wie oft möchtest Du Deine Samstage bzw. Sonntage an den bekannten Strecken verbringen, und wer macht Deinen Job unter der Woche, während Du im Freizeitausgleich bist? Die Anwohner werden Dir sicher erklären können, daß es nicht (nur) um diejenigen geht, die zu laut sind. Und Dir muß sicher niemand erklären, daß auch völlig regelkonforme Motorräder eine extrem nervige und unangenehme Geräuschkulisse und Lautstärke haben können. Von entsprechender Fahrweise (s.o., Drehzahl) mal ganz abgesehen. Wir sind in D nicht mal in der Nähe totaler Überwachung. Nicht alles, was wie auch immer im Auge des geneigten Betrachters irgendwie zu sein scheint, ist realistisch betrachtet auch tatsächlich so. (Auch) hier liegst Du völlig falsch. Wäre schön, wenn Du mir nichts unterstellen würdest, was Du eh nicht beweisen, geschweige denn überhaupt beurteilen kannst. Mag sein. Die Anwohner der gesperrten Strecken und die dortigen Behörden haben da - zumindest bezogen auf die gesperrten Strecken - möglicherweise eine andere Meinung. Gäbe es das Problem nicht, gäbe es keine Sperrungen. Die Interessen der Anwohner sind auf jeden Fall höher zu bewerten als das Interesse motorisierter Zweiradfahrer, dort an Wochenenden herumfahren zu dürfen.
- 208 replies
-
- Überwachung
- fließender Verkehr
- (and 4 more)
-
Interessanter Ansatz. Bei Radfahrern scheint das okay (Du erinnerst Dich an die Falschbehauptung, denen wolle keiner ans Leder, verbunden mit der Aussage, da täte es aber wirklich Not), bei Motorradfahrern ist das pöse. Ist aber nicht weiter verwunderlich, wenn man sich in Erinnerung ruft, was Du von strengeren Maßnahmen bei Verkehrsübertretungen von motorisierten VT ganz allgemein hältst und daß Du Dich offensichtlich deutlich häufiger per Motorrad als per Fahrrad fortbewegst. Klientelpolitik, nichts ungewöhnliches. Man kann das natürlich über einen Kamm scheren nennen. Man kann sich aber auch mit den Tatsachen auseinandersetzen. Und Tatsache ist nun mal, daß Appelle an die Vernunft ganz offensichtlich nicht den gewünschten Erfolg gehabt haben. Tatsache ist auch, daß Kontrollen aus den verschiedensten Gründen ziemlich schwierig bis unmöglich sind. Da müssen sich Politik und Verwaltung eben überlegen, was schwerer wiegt: das 'Recht' der Anwohner auf Wochenendruhe (dort, wo sie wohnen) oder das 'Recht' von Motorradfahrern, irgendwelche Strecken zu befahren (an denen sie nicht wohnen, auf denen sie dafür aber gern möglichst schnell und ohne zwingenden Grund, offenbar auch gern mehrfach, unterwegs sein wollen). Unter den gegebenen Umständen fällt die Entscheidung eher nicht so schwer.
- 208 replies
-
- Überwachung
- fließender Verkehr
- (and 4 more)
-
Da sind wir dann bei dem Punkt mit der Formulierung der Frage. Die lautete: Reichlich viel Text, der mit der Frage nichts zu tun hat (Satz 1 bis 3) und von der wesentlichen Aussage ablenkt, zumal die auch noch so hübsch verschwurbelt wird: das Kino ist weg. Wenn die Frage irgendwas mit 'Das Kino ist pleite, es gibt nur die Alternative eines Hotelbaus oder Leerstand einer Ruine' gelautet hätte, wäre die Antwort wahrscheinlich anders ausgefallen.
-
Ja klar. Dann werden beide wie vorgeschrieben behandelt. Und damit man nicht solange suchen muß: hier kann man mitzeichnen.
-
Nirgends. Habe ich auch nicht behauptet. Also fast immer. Weil es ja eigentlich immer jemanden gibt, dem das Ergebnis nicht in den Kram passt. Davon abgesehen: seriös arbeitende Institute weisen die Toleranz immer aus, nur wird das bei der Diskussion dann gern ignoriert. Wichtig sind solche Hinweise aber eigentlich auch nur, wenn die Prozentangaben relativ dicht beieinander liegen. Zusammeneruieren ist bei der Beurteilung von Fragen einer Umfrage keine so besonders gute Idee, dafür kann die Fragestellung das Ergebnis zu stark beeinflussen. Muß man aber auch nicht, da tatsächlich alle Daten veröffentlicht wurden - vorbildlich! Keine Ahnnung, warum ich das übersehen hatte. Stimmt. Wäre interessant, ob das Ergebnis auch so ausfiele, wenn man (nicht nur) diese Frage anders formulieren würde. Nur so am Rande: hat irgendjemand irgendeine Idee, ob die Anwohner eine Idee haben, was aus dem Kino werden soll, wenn nicht ein Hotel?
-
Tut mir leid, da habe ich mich offenbar zu kompliziert ausgedrückt. Kassiert nein heißt, daß die höhere Sanktionierung nicht nur geplant war, sondern auch in die Novelle aufgenommen wurde. Du hast also etwas richtiges (deutlich höher zu sanktionieren) und etwas falsches (durch den Bundesrat auch wieder kassiert) gehört. Hier findest Du eine Gegenüberstellung alt - neu. Erstaunlich, daß Du davon nichts bzw. eben völlig falsches gehört hast. Werdet ihr nicht auf offiziellem Wege über für eure Arbeit ja doch relevante Änderungen informiert? Die Erhöhungen von - anders als beim Kfz-Verkehr - jeweils mehreren hundert Prozent klingen für mich nicht so richtig nach nicht so gern ans Leder wollen. Von Protesten und Petitionen gegen diese Erhöhungen habe ich aber bisher nichts gelesen, im Gegenteil. Ich kann diese drastische Verschärfung trotzdem nicht nachvollziehen. Ich würde es ja verstehen, wenn die Unfallzahlen und die bisherigen Verwarnungszahlen das begründen könnten. Aber genau das ist ja offensichtlich nicht der Fall, andernfalls hätte man sicherlich darüber etwas lesen können. Und gerade unter den Radfahrern gibt es sicher verdammt viele Menschen, denen schon ein relativ geringes Bußgeld sehr weh tut - wie wird das erst bei solchen Beträgen sein?
-
Da Überwacht Man Mal Was Anderes Als Geschwindigkeit ...
Biber replied to Z282's topic in Zeitungsblick
Ich bin da völlig bei Dir. Aber man sollte natürlich nicht außer Acht lassen, daß da auch Leute dabei sein können, denen ein Bußgeld von mindestens 90,- € (und da kommen ja noch die Gebühren hinzu) ganz schön weh tun kann. So ganz unverständlich ist das Verhalten der Autofahrer allerdings nicht. Die Schilderbrücken stehen eben nicht unbedingt direkt vor der tatsächlichen Sperrung der Fahrspur. Da können auch schon mal noch ein paar Kilometer freie Strecke kommen, bevor es tatsächlich 'ernst' wird. Ähnlich sieht es bei der Aufhebung nach der gesperrten Fahrspur aus (wobei ich da davon ausgehe, daß kein Ordnungshüter aktiv wird, wenn die VT sich kurz nach der Sperrung wieder über alle Spuren verteilen). Nervig ist es auch, wenn die Fahrspur wieder frei ist, aber man vor Ort vergessen hat, die Verkehrsleitzentrale zu informieren. Passiert auch immer wieder gern mit den entsprechenden Hinweisanhängern, die noch Stunden später einsam blinkend herumstehen. -
Den hatte ich befürchtet. Drosten äußert sich hier sehr klar zu dessen Behauptungen. Montagnier fällt im übrigen nicht zum ersten Mal durch erstaunliche Ansichten auf. Du willst nicht ernsthaft einen Zusammenhang zwischen dem Wahrheitsgehalt einer Behauptung und der Wiedergabe dieser Behauptung in irgendeinem ausländischen Presseorgan herstellen, oder? Zumal die von Dir verlinkte Webseite auch beim dritten Hinsehen nicht gerade den Eindruck macht, hier würde besonders intensive journalistische Arbeit geleistet. Hier z.B. gab es übrigens bereits neun Tage vorher klare Aussagen zu Montagnier. In der deutschen Presse. So ganz verstehe ich nicht, was Du sagen willst, aber sei beruhigt: nein, Du wirst nicht zum Verschwörungstheoretiker und sicher auch nicht als solcher bezeichnet, nur weil Du einen Artikel aus irgendeiner ausländischen Webseite verlinkst, auf der über die fragwürdigen Äußerungen irgendeines Nobelpreisträgers berichtet wird.
-
Puh. Der Focus. Die Blöd für Viertelintellektuelle. Wenn Du den Text mal in Ruhe durchliest, wirst Du sicher feststellen, wie viele Konjunktive er enthält und wie wenig die Zwischenüberschrift mit den Aussagen von Drosten zusammenpasst. Und davon ist nicht mal ansatzweise die Rede. Im übrigen ist die Originalquelle immer der Nacherzählung vorzuziehen. Und wenn Du keine Lust hast, Dir das Interview anzuhören, kannst Du auch das Interview mit Drosten in der SZ lesen. Welcher Nobelpreisträger hat was ins Spiel gebracht?
-
Die Tatsache, daß Du zu später Stunde auf einen freundlichen Hinweis mit dem Troll-Vorwurf und auch inhaltlich völlig daneben reagierst, zeigt nur, wie angebracht der freundliche Hinweis war.
-
Ja. Und? Soll das jetzt irgendwie ein Argument für oder gegen irgendwas sein? Nö. Das ist eine ziemlich einfache Schutzmaßnahme. Beherrschen ganz viele. Die notwendigen persönlichen und technischen Voraussetzungen besitzen alle Autofahrer. Sprachlich nicht ungeschickt, die Verwendung von Vorgaben statt Geschwindigkeitsbegrenzungen, aber in diesem Fall eine willkommene Gelegenheit: wenn jemand immer schön rechts und am Zebrastreifen langsamer fährt und ggf. anhält und nicht entgegen der Fahrtrichtung auf irgendwelchen Straßen unterwegs ist und bei Dunkelheit bzw. schlechten Sichtverhältnissen das Licht einschaltet und eine Unfallstelle vorschriftsmäßig absichert und Erste Hilfe leistet und sich als Zeuge zur Verfügung stellt (tbc ad inf) - dann hält er sich sklavisch an alle Vorgaben? Interessant, das ausgerechnet von einem Ordnungshüter zu lesen. Die Anwendung der geltenden Gesetze ist kleinliches Behördenhandeln? Interessant, das ausgerechnet von einem Ordnungshüter zu lesen. Wenn Dir das jemand erzählt, dem Du gerade ein Verwarnungsgeld angeboten hast, würdest Du dann auf das Verwarnungsgeld verzichten? Das ist doch prima. Dann werden die verschärften Regelungen ja kaum Auswirkungen haben. Wobei ich dann nicht so ganz verstehe, warum es diesen Aufstand Sturm im Wasserglas gegen die Verschärfung gibt. Das ist so exakt richtig. Tja. Und? Niemand hat ihn zu irgendwas gezwungen. Wenn er mit Demokratie im Föderalismus nicht klarkommt, muß er sich einen anderen Job suchen. Ich bezweifle, daß ihn viele vermissen würden. Du hörtest richtiges und falsches. Höhere Sanktionierung ja, kassiert nein. Schlechte Lobbyarbeit, wahrscheinlich. Es bleibt doch sehr zu hoffen, daß sich die Länderchefs nicht von der Lobby derjenigen beeindrucken lassen, die meinen, sie hätten ein Anrecht darauf, vor empfindlicheren Sanktionen für massives Fehlverhalten geschützt zu werden. Hm. Möglicherweise habe ich da was verpasst, aber bisher ging es in der Diskussion um die Senkung der FV-Grenze doch nicht um die Nachvollziehbarkeit von Geschwindigkeitsbeschränkungen, oder? Und ansonsten: es ist ja schon wieder ein paar Tage her, daß ich das letzte Male ergebnislos danach gefragt habe, vielleicht hast Du also vergessen, bei der Gelegenheit nicht geantwortet zu haben, also wiederhole ich mich gern: hättest Du mal so zehn oder sieben belegte (!) Beispiele für willkürliche bzw. aus politischen Gründen gewählte Limits? Und / oder würdest Du vielleicht erklären, wer Deiner Meinung nach entscheiden soll, ob ein Limit nachvollziehbar oder willkürlich gewählt ist? Nun ja. Diese Aussage ist in dieser Form ('die Polizei') sicher unzutreffend. Welche bitte? Das sind so die Sätze, nach denen ich mich frage, ob Du das mit der Gewaltenteilung richtig verstanden hast und nicht vielleicht doch falsch in Deinem Job bist. 71 km/h bei erlaubten sind nicht nur etwas, ein paar km/h zu schnell. Falsch. Im Grunde findet sie nicht statt.
-
Du sollst doch um diese Zeit nicht mehr posten. Das sind zunächst mal nichts anderes als (hoffentlich genau) die Zahlen, die Deine Kollegen herausgegeben haben. Das hört sich ja ziemlich beeindruckend an. Wenn man es aber mal genau anschaut, ohne es pauschal aufzudröseln, stellt man fest: diese Aufdröselung ist komplett wertlos. Die Zahl der Landkreise spielt für die Zahl der gemessenen Fahrzeuge keine Rolle (schon allein deshalb, weil die die Messung durchführende Polizeiinspektion für beide Landkreise zuständig ist), und auch die Behauptung, die Zahl der gemessenen Fahrzeuge sein ein für Bundesstraßen völlig normaler Wert, hat keinen inhaltlichen Wert (mal ganz abgesehen davon, daß auf der Basis der vorliegenden Informationen niemand sagen kann, ob die Zahl der gemessenen Fahrzeuge ein für Bundesstraßen völlig normaler Wert ist, selbst wenn irgendjemand tatsächlich irgendeine Statistik hätte, aus der sich ein ganz normaler Wert ablesen liesse, und im übrigen davon auszugehen ist, daß aktuell deutlich weniger Fahrzeuge unterwegs sind als sonst). Interessant ist einzig allein die Zahl der Geblitzten in Relation zur Zahl der gemessenen Fahrzeuge. Und selbst diese Zahl ist mit Vorsicht zu genießen, da sie durch Faktoren wie z.B. Warnung im Radio beeinflusst wird. Realistische Ergebnisse wären nur bei einer komplett verdeckten Messung zu erwarten. Wäre auch schlimm, wenn es anders wäre. Ein Grund, deshalb nicht zu messen, ist das trotzdem nicht. Schön gesehen. Spricht nicht gegen die Novelle, sondern eher für die Ignoranz so mancher Autofahrer. Zum einen sind die Unfallzahlen in 2019 gestiegen. Zum anderen kann ich mich nicht entsinnen, daß die Verschärfung der Regeln zum FV mit der Notwendigkeit der Senkung der Unfallzahlen begründet wurde. Stimmt. Ich nehme an, das soll ein Argument gegen die Erhöhung der Bußgelder sein. Ich bin nicht alt genug, aber vielleicht erinnerst Du Dich: wurde bei der Einführung der Gurtpflicht auch so argumentiert? Und ganz generell: inwiefern spricht die Tatsache, das es verdammt viele Menschen gibt, denen schon ein relativ geringes Bußgeld sehr weh tut, gegen die Einführung eines bzw. die Erhöhung des bestehenden Bußgeldes, wenn man berücksichtigt, daß der Einzelne regelmäßig ganz allein dafür verantwortlich ist, ob er ein Bußgeld zahlen muß oder nicht? Das glaube und hoffe ich nicht. Scheuer mag sich so lächerlich machen, wie er will. Viel Luft nach oben ist da ja nicht mehr. Aber seine Länderkollegen werden bei diesem Zirkus hoffentlich nicht mitmachen. So. Wobei man sich diese Sätze mal auf der Zunge zergehen lassen muß. Zum einen das wir, zum anderen das mit den Geschwindigkeitsbeschränkungen. Die Sätze stammen nicht aus irgendeinem mal-eben-so-geführten Interview oder aus einem Auftritt in einer Talkshow, die stammen von einer offiziellen Seite des BMVI. Da gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten: entweder, seine Mitarbeiter sind tatsächlich so minderbemittelt, daß ihnen der Stuss nicht auffällt, oder es ist ihnen aufgrund der Person des Ministers schlicht egal. Ich will ersteres nicht völlig ausschließen, tippe aber eher auf letzteres. Edit: mittlerweile habe ich gesehen, daß es sich bei dem von mir zitierten Text um eine fehlerhafte Verschriftlichung des Videos handelt. Daher die Korrektur oben. Einen Kommentar zu dem amateurhaften Video erspare ich mir.
-
Soviel Unsinn, da bleibt eigentlich nur ein herzhaftes Okay, Boomer. Hat was. Was mir fehlt: wo in dem Bericht wird gesagt, daß das gemacht wird? Ja, es soll durchaus vorkommen, daß es unterschiedliche Meinungen gibt. Auch innerhalb einer Stadt. Damit müssen die Verantwortlichen umgehen. Das ist ziemlich genau die Quote der Befragten, die mindestens ein Auto im Haushalt haben. Wundert dich das? Ich hätte übrigens wirklich gern die Fragen gelesen, die gestellt wurden. Immerhin hat man das ja erkannt.
-
Hunde. Aha. Auch noch u.a. Aha. Irgendeine Grundlage für Deine Vorstellung? Ja sicher. Ist in einem Hochsicherheitslabor kein Problem und deshalb gang und gäbe. Du hast längere Zeit in China gelebt? Nicht? Ach. Aber Wissen ist für so ein gepflegtes Vorurteil ja auch eher hinderlich. Und zack, Problem gelöst. Hast Du schon die Amateure informiert, die sich bisher so ergebnislos mit der Frage befassen? Doch, natürlich. Oder bist Du neuerdings nicht in Deutschland? Da fehlt 'immer nur'. Und wenn Du schon von von Hirschausen zitierst, solltest Du das auch kennzeichnen. Deine Vorstellung, richtig? Mit genauso viel Grundlage wie die oben, korrekt? Erzähl mal mehr. Das stimmt. Keiner von denen redet von oder über Deutschland, aber alle über ItalienSpanienUSAundso. Und deshalb sieht auch keiner, wie schlecht es hier läuft, während da alles tutti ist. Und wer die Wahrheit sagt, muß in den Ruhestand gehen oder wird von seinen Kollegen ausgegrenzt oder wird ausgelistet. Selbst dann, wenn es sich um hochqualifizierte Fachleute aus dem BMI, der katholischen Kirche oder der Riege der veganen Spitzenköche handelt. Von den Experten unter unseren Musikern oder Steuer-Professoren mal ganz zu schweigen.
-
Seitenabstand Beim Überholen Von Radfahrern!
Biber replied to Kolbenfeder's topic in Abstandsverstoß
Manche kapieren es offenbar nie. Und jeder blamiert sich, so gut er kann. Du bist in beiden Fällen ganz weit vorn dabei. Da bin ich völlig bei Dir. Ich sehe allerdings zwischen überbordende Faulheit und überbordende Aktivität ein ziemlich weites Feld. Du kennst sicher den Satz aus dem Arbeitszeugnis Er hat sich stets bemüht? Aber ich nehme an, so meintest Du das nicht. Deshalb: genau darüber, also das arbeiten im Rahmen ihrer Möglichkeiten, lässt sich diskutieren. Polizisten wie z.B. Bluey verweigern sich aber regelmäßig jeder Diskussion mit der Begründung, sie müssten ihr Vorgehen nicht begründen, es gäbe jede Menge gute und wichtige Gründe, warum gerade genau in diesem Fall nichts unternommen wurde oder sie nicht zuständig seien, der Bürger habe kein Ahnung von der Polizeiarbeit und kein Anrecht auf irgendwelche Informationen und Begründungen usw. usf. Eine (tatsächliche) Kontrolle der Leistungen von Polizeibeamten findet bekanntermaßen nicht statt. Wie auch, wenn es keine Leistungsvorgaben gibt bzw. geben darf (u.a.. wohl auch deshalb, weil 'der Bürger' in Schnappatmung verfällt, wenn auch nur der Verdacht aufkommt, es gäbe Vorgaben z.B. zur Anzahl der Strafzettel, und sich weder Polizeiführung noch Politik trauen, das auszuhalten). Solange es nicht um Straftaten geht, gibt es auch keine Pflicht zum Einschreiten, völlig egal, wie krass der Fall auch sein mag. Womit wir wieder bei der Frage der überbordenden Faulheit und den Möglichkeiten wären. Nein. Sowas habe ich nicht einmal angedeutet, geschweige denn gesagt. Genau dieses 'Argument' (anderer dringender Einsatz) wird aber immer wieder gern als Begründung für das Ignorieren offensichtlichen Fehlverhaltens hergenommen. Du erinnerst Dich sicher an mein Foto des quer auf Gehweg und Straße geparkten PKW, an dem der freundliche Polizeibeamte kommentarlos vorbeifuhr, nachdem er brav den Gegenverkehr abgewartet hatte. Ich wüßte nicht, was an dem Ansatz anhalten, aussteigen und aktiv werden nicht konstruktiv oder schwer umsetzbar sein sollte. Anderer Fall: wenn zwei Polizisten zum Bäcker fahren und dann einer einkaufen geht, könnte sich ja der andere, statt im Auto sitzen zu bleiben (gern bei laufendem Motor), mit den Leuten beschäftigen, die Rad- und Gehwege für Parkplätze halten oder meinen, auch Dummheit sei eine ausreichende Behinderung, um auf einem Behindertenparkplatz stehen zu dürfen. Und ja, natürlich auch mit den Radfahrern, die auf dem Gehweg unterwegs sind. Passiert aber nicht. Da brauchst Du den im Auto sitzenden oder beim Bäcker vor Dir stehenden Beamten auch nicht zu fragen, warum nichts passiert - die - nunja, 'Antworten' sind so gleichermaßen dämlich wie arrogant, die verderben einem nur den Tag. Und dann gibt es da noch den Gedanken, auch Polizisten sollten sich doch bitteschön an die StVO halten. Ich halte das für durchaus konstruktiv (Vorbildfunktion) und auch nicht für besonders schwer umsetzbar, erlebe aber immer wieder, daß sich die Herrschaften keinen Deut besser verhalten als diejenigen, die sie im Zweifel sanktionieren sollten. Meine Erfahrungen insbesondere auf Autobahnen sind leider: Abstand, Geschwindigkeit, Fahrspurbreite, Kennzeichnung von Kolonnen - you name it, they ignore it. Ich kann mich schon allein deshalb nicht qualifiziert zu den Entscheidungen von Polizisten äußern, weil mir ausreichende Informationen fehlen und auch auf Nachfrage bewußt nicht geliefert werden (s.o.). Das Thema Zeitfaktor ist da noch gar nicht berücksichtigt. Auf der Basis dessen, was ich im allgemeinen erlebe, gibt es allerdings zumindest den Gedanken, daß die Entscheidungen über die notwendigen Anpassungen nicht in jedem Fall sachgerecht erscheinen und nachvollziehbar sind. Wenn ich dann noch im konkreten Fall die abwertenden Äußerungen lese über Menschen, die dem motorisierten Individualverkehr eher kritisch gegenüber stehen und eine veränderte Mobilität fordern oder die Einlassungen z.B. über die Verschärfung der Regeln bei den Geschwindigkeitsübertretungen, dann wundere ich mich nicht mehr über die zumindest leicht irrational erscheinende Reaktion auf auch nur die geringsten kritischen Nachfragen. In absehbarer Zeit wird sich nichts ändern. Im Moment ist die Politik mit Corona und den Folgen beschäftigt, da wird es eine - per se nicht gerade als wichtig angesehene und eher unwillkommene - Debatte um 'die Polizei' nicht geben. Man wird auf die Verschärfung der Sanktionen verweisen und gut ist. Eine Evaluation der Wirksamkeit wird es nicht geben, weil man - so zumindest mein Eindruck - die voraussichtlich nicht gerade positiven Ergebnisse gar nicht kennen möchte. -
Seitenabstand Beim Überholen Von Radfahrern!
Biber replied to Kolbenfeder's topic in Abstandsverstoß
Ich verstehe zwar nicht so ganz, was Du meinst und was das mit der Arbeit unserer Polizei zu tun hat, aber nehmen wir der Einfachheit halber an, es sei so: dann wäre das immer noch kein Grund, nicht wenigstens anzufangen mit den Veränderungen. Die Rahmenbedingungen sind da sicherlich doch recht unterschiedlich. Schon allein deshalb, weil ich weder Teil der bewaffneten Staatsmacht noch verbeamtet und / oder unkündbar bin. Meinem Chef ist es auch nicht egal, wenn unsere Kunden das Verhalten seiner Mitarbeiter als Arbeitsverweigerung auslegen. Und die Mitarbeiter, denen das egal ist, sind nicht lange bei uns. Stimmt. In so einer Gegend wohne ich. Dort sind Polizeifahrzeuge so selten wie ein Sechser im Lotto, und wenn es sie und einen Verkehrsverstoß gleichzeitig gibt, passiert nichts hat der Beamte ganz sicher ganz schwerwiegende Gründe, warum er nichts unternimmt. Wenn ich mich an seine Aussagen zu den Fahrtstrecken, die er privat täglich zurücklegt, richtig erinnere, würde ich das mit der Wohnortnähe nicht vermuten. Recht hast Du trotzdem. Meine Ahnung hast Du gerade bestätigt. Schließlich behauptest Du nicht, Du könntest belastbare Zahlen liefern. Woher solltest Du die auch haben? Aber daraus macht Dir ja auch niemand einen Vorwurf. Prima. Dann liefere doch die Zahlen für Deinen eigenen Tätigkeitsbereich. Worüber und bei wem? Überrasch mich, mach was neues und versuch es. Nicht willst. Es ist immer wieder interessant, von wildfremden Leuten neues über sich zu erfahren. Dabei muß ich mir das, was Du und Deine Kollegen als 'Gründe' bezeichnen, gar nicht vorstellen, schließlich wurden sie auch hier im Forum immer mal wieder genannt. Ich habe Deine Aussage mal allgemeingültig gemacht. Ansonsten: ja. Und? was genau möchtest Du damit aussagen? Das ist bekannt. Allerdings ist es auch den motorisierten Polizeibeamten nicht untersagt, zumindest bei massiven Verstößen durch ruhenden Verkehr aktiv zu werden. Ist aber offenbar die absolute Ausnahme. Und darauf parken keine Fahrzeuge, wenn Du vorbeikommst? Das vermag ich jetzt kaum zu glauben. Wo ist denn diese Insel der seligen Radfahrer? Hast Du mal mit deinem Doc gesprochen, ob es irgendein Mittel gegen Dein Schreibtourette gibt? So isses. Wie genau da was geschehen ist, weiß ich leider nicht, klar ist aber: vor Jahren wurde die Aufgabe der Verfolgung der OWi im ruhenden Verkehr von der Polizei an die O-Ämter übertragen, um die Polizei zu entlasten. Nicht, das die Polizei bis dahin durch besonderen Eifer bei der Verfolgung von falsch und behindernd parkenden Autofahrern aufgefallen wäre, aber auf diese Art und Weise wurde immerhin der Status Quo legalisiert. Die bewaffneten Ordnungshüter können so auf die unbewaffneten, städtischen Ordnungshüter verweisen und sich damit viele anstrengende Diskussionen über ihren Arbeitseifer ersparen. Von einer angemessenen Verstärkung des Personals bei den O-Ämtern ist nichts bekannt geworden. Als Autofahrer muß ich mir daher keine besonderen Gedanken machen, ob ich bei Parkverstößen erwischt werde. Die Chance ist in der Innenstadt schon relativ gering, außerhalb dieses Bereiches geht sie tendenziell gegen null. In Hamburg z.B. gab es in 2018 rund 60.500 Anzeigen wegen Parkverstößen, davon waren über 75 % Verstöße nach § 13 StVO. Bei rund 783.000 in Hamburg zugelassenen PKW ist das eine recht überschaubare Zahl, wie ich meine. -
Seitenabstand Beim Überholen Von Radfahrern!
Biber replied to Kolbenfeder's topic in Abstandsverstoß
Unterschiedlich. Tenor: Ja, aber wir arbeiten dran und stellen ja auch drölfzig neue Beamte ein. Zunächst mal hat mich die Reaktion auf meine Beschwerde bzw. Nachfrage nicht zufrieden gestellt. Im übrigen hast Du völlig Recht: in Summe kann ich das Ergebnis (also eure Eingreif-Zahl im Verkehrsbereich) nicht beurteilen. Da haben wir was gemeinsam, denn auch Du hast sicher keine belastbaren Zahlen. Wann ich zufrieden wäre? Keine Ahnung. Aber das ist natürlich kein Grund, sich nicht zu bemühen. Ein Anfang wäre gemacht, wenn ich nicht mehr mehrere hundert Kilometer fahren könnte, ohne auch nur ein einziges 'aktives' Polizeifahrzeug zu sehen (die zehn oder fünfzehn vor der Wache z.B. an der A 1 bei Unna zählen genausowenig als aktiv wie Pannenabsicherung oder auf-einem-Parkplatz-stehen-und-bei-geschlossenen-Augen-intensiv-nachdenken). Gleiches gilt für die Innenstadt, von Gebieten am Stadtrand ganz zu schweigen. Ein Fortschritt wäre es, wenn ich nicht zusehen müßte, wie ein Beamter in seinem Dienstfahrzeug seelenruhig den Gegenverkehr abwartet, bis er den behindernd auf dem Gehweg und halb auf der Straße geparkten PKW passieren kann, um dann ganz gemütlich weiterzufahren, sondern seinen Hintern aus dem klimatisierten Auto bewegen und mit dem Fahrer des PKW redete bzw. ihn verwarnte und mir dann hier nicht zu allem Überfluss von seinen Kollegen irgendwelche 'Erklärungen' aufgetischt würden. Oder wenn Überholverbotsverstöße durch LKW auf Autobahnen und Geschwindigkeitsübertretungen auf Bundesstraßen nicht ignoriert würden. Schön wäre es auch, wenn es keine Bilder mehr von Polizeifahrzeugen auf Rad- und Gehwegen oder Behindertenparkplätzen gäbe, deren Besatzung in der Bäckerei o.ä. ihr Frühstück oder so holt. Und natürlich wäre es ganz toll, wenn sich die Herrschaften beim samstäglichen Wochenmarkt mal einfach von Anfang bis Ende durcharbeiteten, wenn die üblichen Verdächtigen an nahezu exakt den gleichen Stellen ihre Blechkisten hinterlassen und dadurch nicht nur Fußgänger, sondern auch den ÖPNV behinderten. Gern unter Zuhifenahme mehrerer Abschlepper (das durcharbeiten ist gemeint). Und bevor die Radfahrerhasser hier im Forum Schnappatmung bekommen: all das lässt sich eins-zu-eins anwenden auf Radfahrer. Wobei die in verschiedenen Städten eingesetzten Radfahrerpolizisten offenbar deutlich zielgerichteter vorgehen als ihre autofahrenden Kollegen. In Deinem Einsatzgebiet parken Autofahrer eher selten auf Radwegen? In welcher Stadt soll das denn sein? Oder gibt es da einfach keine Radwege? Freut mich. Ob ich zufrieden wäre, hinge davon ab, wieviel andere Du ignoriert hast. Wo setzt man denn dann so die Schwerpunkte? Und wie wäre es denn, wenn Du einen Tag pro Woche schwerpunktmäßig die Gesetze durchsetzen würdest (siehe oben)? -
Daß das mal wieder Gerülpse Quatsch ist, weißt Du hoffentlich selbst. Oh weia.
-
Seitenabstand Beim Überholen Von Radfahrern!
Biber replied to Kolbenfeder's topic in Abstandsverstoß
Been there, done that. Ja. Hast Du feststellen können, daß Du und Deine Kollegen jetzt verstärkt gegen falschparkende Autofahrer vorgehen? -
Das ist fein, aber nicht nötig. Wir wissen doch: je heftiger das ad-hominem-Gerülpse von Bluey, desto größer die Wahrscheinlichkeit, daß an seinen Behauptungen nichts dran ist. Und auch Du wirst bei näherer Sichtung Deiner Quellen feststellen, daß die von mir verlinkte Meldung die Tatsachen zutreffend wiedergibt und auch der RBB nichts anderes melden konnte: es gibt das behauptete Bestreben der Regierung nicht. Es gibt lediglich Forderungen mehrerer Verbände, von einer offiziellen Reaktion der Regierung im Sinne von Oh ja, tolle Idee ist nichts bekannt. Und wieder jemand, der offenbar glaubt, im Kampf für die vermeintlich gute Sache dürfe man einfach mal so eine Lüge raushauen. Und hier gleich nochmal. Auf den Fotos sind nur ein Bus zu sehen und insgesamt zwei Fußgänger. Dafür parken ungefähr die Hälfte der Autos verkehrswidrig. Von der Logik her benötigt man also keine Bushaltestellen, genauso wenig wie die Gehwege. Gebraucht werden stattdessen ganz dringend jede Menge Poller und ein Abschleppdienst (bzw. mehrere entsprechende Fahrzeuge). Genau. Corona wurde von Radfahraktivisten erfunden, um den ÖPNV zu schwächen und den Radverkehr zu stärken. Kann es sein, daß Dein Account von SliverBanditS oder m_3 gekapert wurde?
-
Seitenabstand Beim Überholen Von Radfahrern!
Biber replied to Kolbenfeder's topic in Abstandsverstoß
Ja, man sieht in der Tat deutlich mehr Polizisten auf der Straße als bisher. Sind zwar immer noch nicht so richtig viele, aber immerhin. Ein Problem bleibt allerdings: reine Anwesenheit ohne Eingreifen hat nur einen sehr begrenzten Effekt. Woher hast Du das mit dem Mindestabstand? -
Seitenabstand Beim Überholen Von Radfahrern!
Biber replied to Kolbenfeder's topic in Abstandsverstoß
Ersetze kann durch darf, denke Dir hinter dem Schwertransporter noch mindestens ein BF3 mit eingeschaltetem 'Überholverbot' auf dem Dach und die Antwort lautet (generell, nicht konkret): ja klar. Früher oder später wird es irgendeiner versuchen. Ich habe auch schon Fälle gesehen, in denen sich Autofahrer auch durch Sobbel und Kollegen (mit eingeschaltetem Blaulicht, eh' klar) nicht irritieren liessen. Siehe oben. Genau. Das mit dem gefahrlos entscheidet der Autofahrer (ganz objektiv, aber das muß ja eigentlich nicht extra erwähnt werden), nicht der Gesetzgeber (willkürlich, wie wir ja wissen). Übrigens: wenn Du Pech hast, schafft der Schwertransporter vor Dir nicht mal 15 bis 20 km/h. Korrekt. Wenn die Voraussetzungen dafür erfüllt sind. Dürfte eher selten passieren. Das ist - abhängig von der Länge des Überholverbotes - eine eher rhetorische Frage.
