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Biber

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Everything posted by Biber

  1. Ach ja. So ein gepflegtes Vorurteil ist doch immer wieder was feines. Unbedingt. Och, das geht sicher relativ schnell. So wie in Deinem anderen Fall auch. Du wirst hier im Forum noch ein bißchen rumtönen und in der Wirklichkeit still und heimlich zahlen. Sie haben Deinem Einspruch entsprochen, allerdings haben sie vergessen, Dir das mitzuteilen. Wird in Behörden gern gemacht, wenn der Bürger recht hat, man das aber nicht öffentlich zugeben will.
  2. Da hat sich niemand durchgeklagt. Sei Dir sicher, das nein. Das dürfte ganz entscheidend daran liegen, daß es nicht Thema des Verfahrens war. Wenn Du in Deinem Widerspruchsschreiben (Widerspruch ist schon per se falsch, könntest Du wissen, wenn Du das Schreiben des O-Amtes richtig gelesen hättest) genauso formulierst und schreibst wie hier im Forum, ist sehr fein wohl die Übertreibung des Jahres.
  3. Ah. Was ist denn panikmachender Greta-Hype, und was verteufeln dessen Anhänger eigentlich, wenn sie alles und jeden verteufeln? Und wäre es nicht sinnvoll, Du würdest diese Leute mal fragen, was sie denn als Kompromiss, den Du forderst, vorschlagen würden? Noch besser wäre es natürlich, wenn Du selber erklären könntest, was Dir als Kompromiss vorschwebt. Wo sind die alle? Ob das Tempolimit in NL den bzw. die gewünschten Effekte hat, wird sich zeigen. So richtig dramatisch ist die Limitierung für mich jedenfalls nicht, und auch der Rest Deutschlands ist davon wohl nur am Rande betroffen. Ich kann mich auch nicht erinnern, daß die Einführung von auf Landstraßen in NL zu besonderen Folgen bei deutschen Autofahrern geführt hat. Insofern lohnt sich eine Diskussion darüber eher nicht. Du hast recht: die Abschaffung von Verbrennungsmotoren allein garantiert den angestrebten Klimaerfolg natürlich nicht. Und ja, auch für andere Technikbereiche muß weiter über einen Beitrag zu Maßnahmen gegen die Klimakatastrophe diskutiert werden. Das bestreitet auch niemand. Das ist aber kein Grund, z.B. im Bereich Individualverkehr nicht alle Anstrengungen zu unternehmen, die Emissionen so weit wie irgend möglich zu senken. Du kannst natürlich jede Aussage bzw. Berechnung von Fachleuten anzweifeln. Eine qualifizierte Erwiderung ist das allerdings nicht. Und das entscheidende Wort in Deinem letzten Satz ist bislang. Für die Zukunft reicht das einfach nicht
  4. Aha. Die, die Du kennst und nicht als Ökos diskreditierst, was sind das denn für welche? Du hast ein dort nach 'Erosionsprobleme' vergessen. Ob der Rest zutrifft, halte ich zumindest langfristig gesehen für fragwürdig (und ich erinnere auch nicht, ob und in welcher Form das in dem Film thematisiert wurde). An der Nord- und Ostseeküste gibt es m.W. nach keinen ungezügelten Raubbau. Die Erosionsprobleme sind zumindest an den Nordseeküsten seit Jahrhunderten bekannt und werden mehr oder minder erfolgreich bekämpft. Gegen das Absaufen aufgrund steigender Wasserstände infolge des Klimawandels gibt es keine wirkliche Lösung.
  5. Ja. Dadurch wird es aber nicht richtig. § 370a AO ist zum 01.01.2008 weggefallen. Die Verjährungsfrist für Steuerhinterziehung und Steuerverkürzung beträgt fünf Jahre nachdem die Frist zu laufen begonnen hat. Die Vollstreckungsfrist für die Strafe richtet sich nach der Höhe de Strafe. Das, was Du meinst, heißt Festsetzungsfrist und hat mit Nachforderungen nur sehr begrenzt etwas zu tun.
  6. Ach. Welches Rechtsmittel sollte es denn gegen den Beschluss des OLG geben? Nein, das ist überhaupt nicht sicher. Die bisherigen Informationen durch das OLG lassen eher den Verdacht zu, daß die Bußgeldbehörden jede Menge Geld werden zurückzahlen müssen. Das ist mehrdeutig bzw. schlicht falsch. Andere Konstellation. Das aktuelle Urteil wird ihm also nicht helfen.
  7. Hast Du eine Idee, welchen Kompromissvorschlag die Umwelt-ist-mir-doch-egal haben? Das unterscheidet uns: (Hervorhebung durch mich) Die Doku schilderte andere Ursachen, die in einzelnen Bereichen auch zutreffen. An dem Problemen, die aus dem Klimawandel entstehen, ändert sich dadurch nichts.
  8. Hier gibt es einen Bericht zu einer aktuellen Studie über den Anstieg des Meeresspiegels. Greta Thunberg's Organisation hat übrigens inzwischen so viel Geld zusammengebracht, daß man auf diese Almosen nicht angewiesen ist.
  9. Welchen Anteil genau, bitte? Ist es nicht so, daß alles, was die Autoindustrie trotz allen Widerstandes tun mußte, durch ständig wachsende Zulassungszahlen, Kilometerleistungen und Spritverbrauch mehr als überkompensiert wurde? Ach. Du schaust Dir Statistiken an? Und Du glaubst denen auch noch? Hast Du Dein Saulus-zum-Paulus-Erlebnis gehabt oder liegt es doch daran, daß Du meinst, diese Statistik in Deinem Sinne nutzen zu können? (Und ja, das ist Sarkasmus. Wohlbegründeter, wie nicht nur Du weißt) Und die Toten, die es durch weniger gäbe, sind ja nicht so schlimm, von den Schwerverletzten mal ganz zu schweigen. Zumindest solange nicht, wie man selbst weder direkt noch im eigenen Umfeld betroffen ist.
  10. Viel wichtiger wäre es, daß es die ewigen Weiter-so- und wird-schon-alles-nicht-so-schlimm-Apologeten zum nach- und umdenken brächte. Wird nicht geschehen, ich weiß. Aber hoffen darf man ja trotzdem.
  11. Es ist eigentlich relativ egal, wann die nächsten Bundestagswahlen stattfinden. Eine Große Koalition wird es nicht mehr geben, dafür werden beide Parteien zu schlecht abschneiden. Und wie ich bereits weiter oben geschrieben habe: unter der Prämisse, daß die CDU nicht mit den Braunen koaliert, wird ohne die Grünen nichts gehen. Ob dann die CDU den / die Bundeskanzler(in) stellt (wofür sie ja erstmal eine(n) brauchbaren Kadnidaten / -in finden müßten) oder die SPD der kleinste Partner in einer Koalition aus Grünen, Linken und SPD ist, ist relativ egal. Wenn Scheuer die Zeit bis zur nächsten Wahl übersteht (was fast zu befürchten ist), wird dieses Ministerium sicher nicht mehr von der CSU besetzt werden. Und das ist auch gut so. Der Verkehr muß endlich (s)einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, und auch sonst gibt es keine wirklich sachlichen Gründe für die Forderung nach dem Recht auf unlimitiertes Rasen auf öffentlichen Straßen. Deshalb wird kommen, vielleicht auch 140. Wir werden es alle überleben, die psychischen Schäden der armen, geknechteten und ihrer Freiheit beraubten Autofahrer (die Absurdität dieser Aussage muß man sich mal in aller Ruhe vor Augen führen) werden sich genauso in Grenzen halten wie die Überwachung des Limits und die nachfolgenden Generationen werden das Limit für genauso selbstverständlich halten wie die Menschen in allen europäischen Ländern jetzt schon.
  12. Prima. Das war übrigens weder ironisch noch sarkastisch. Du wirst damit leben müssen, daß genau das, was u.a. Du als Ökospinnereien abtust bzw. diskreditierst, inzwischen offenbar von einem wesentlichen Teil der Bevölkerung als wichtig für die Zukunft unseres Planeten angesehen wird. Du und andere werden damit leben müssen, daß deshalb Verhaltensänderungen auf allen möglichen Ebenen und in allen möglichen Bereichen gefordert und ggf. auch durchgesetzt werden. Das ein Tempolimit von dann von manchen als drangsalieren empfunden wird, spielt dabei eher keine Rolle. Das hat es auch z.B. bei der Einführung der Gurtpflicht gegeben, genauso wie die bekannten Nichtrauchergesetze. Die Regelungen gibt es nach wie vor, und die Quote derer, die deswegen ausgewandert sind, dürfte sich in überschaubaren Grenzen halten. Du mußt Dich schon entscheiden, ob Du die Ergebnisse von Umfragen nun anerkennen und benutzen willst oder nicht. Die Variante Die aus Österreich glaube ich, aber die aus Deutschland nur vielleicht (bzw. eher nicht) geht nicht. Ich hatte angenommen, Du würdest eine Umfrage als relevant einstufen, wenn Du hier mit deren Ergebnissen operierst. Da lag ich offenbar falsch und Du hältst die von Dir verlinkte und zitierte Umfrage für irrelevant. Achso. Also, wenn Du mit dem Ergebnis der Umfrage einverstanden bist, ist es völlig egal, ob die Vorgaben, die Du selber für solche Umfragen aufstellst (also nur die befragen, die ein Auto haben / fahren), eingehalten wird oder nicht? Ich glaube, sowas könnte man durchaus als bigott bezeichnen. Du hast natürlich völlig Recht. Ich hatte fälschlicherweise angenommen, daß die Verbesserungen in der medizinischen (Notfall-)Versorgung und der Intensivmedizin Allgemienwissen seien und es damit logisch sei, daß Unfallopfer durchaus länger überleben als früher. Aber inzwischen habe ich dazu auch einen passenden Artikel gefunden. Ist zwar schon älter, aber die Entwicklung in allen relevanten Bereichen ist weitergegangen. Es ist daher anzunehmen, daß die aktuellen Zahlen eher eine weitere Verschiebung über die 30-Tage-Frist hinaus zeigen. Hättest Du auch Zahlen für Deine Behauptung? Der Nürburgring wartet auf Dich. Tempolimits gibt es auch heute schon, Deine Entscheidungsfreiheit ist also auch jetzt schon eingeschränkt. Wo ist Dein Problem?
  13. Ich fände es hilfreich, wenn Du mir nicht irgendwas unterstelltest. Es ging nicht darum, ob mir der Link gefällt (dazu habe ich mich ja auch nicht geäußert), sondern ob dort Deine Frage beantwortet wird. Wird sie nicht - genau das habe ich Dir mitgeteilt. Was Du ja genauso siehst: (er gibt gar keine Antwort auf warum, aber geschenkt). Auch das wäre dann keine Antwort, sondern Spekulation. Du hoffst für Österreich auf mehr? Erstaunlich, aber bitte, wenn es Dir wichtig ist. Nicht vielleicht. Ist so. Aha. Bei der von Dir ins Spiel gebrachten Befragung in Österreich wurde das bitte genau wo deutlich? Aber die ist trotzdem relevant? Ich glaube ja, daß ein Beamter, noch dazu ein bewaffneter Beamter, der die Staatsgewalt ausüben darf / muß / soll, den falschen Job hat, wenn er sowas wie Demokratiegequatsche raushaut. Unabhängig davon tut es mir leid, wenn Du nicht verstehen willst, daß es Themen gibt, bei denen gerade in einer Demokratie auch die Meinung derer gehört und berücksichtigt wird, die nicht unmittelbar betroffen sind. Insofern ist es gut und sinnvoll, daß wenigstens die Politiker, die keine reine Klientelpolitik betreiben, etwas auf Studien und Umfragen geben und ein generelles Limit fordern. Das sagen Dir welche Zahlen? Prima. Dann sind wir uns ja einig. Jupp. Vorhersagen sind immer schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen. Och bitte, Bluey. Echt jetzt? Diesen niveaufreien Stuss kannst Du doch nicht ernst meinen. Prima. Dann bring doch bitte solche Scheinargumente gar nicht erst. Und? Wenn das Limit wäre, würdest Du dann nicht mehr sehr entspannt 140 km/h fahren, wenn andere mit 200 km/h an Dir vorbeidüsten? Och bitte, Bluey. Echt jetzt? Diesen niveaufreien Stuss kannst Du doch nicht ernst meinen.
  14. Es freut mich, daß Dir Google geholfen hat, immerhin ein Land zu finden, in dem eine Umfrage (also etwas, dem Du nur dann vertraust, wenn das Ergebnis Deiner Meinung entspricht) ergeben hat, daß eine Mehrheit der Befragten gern ein höheres Tempolimit hätte (welches auch immer) und in dem auch seitens der Politik über eine Erhöhung des Limits um sagenhafte nachgedacht wird. Auf Deine Frage gibt es allerdings zumindest in dem verlinkten Artikel keine Antwort. In Deutschland befürwortet bekanntermaßen ein größerer Anteil der Befragten die Einführung eines generellen Tempolimits als die entsprechende Zahl der Anhebungsbefürworter in Österreich. Daher ist es ja wohl ausgesprochen gut und sinnvoll, daß die Politik hier auf die Wünsche der Bürger eingeht. Stimmt. Bis zur nächsten Bundestagswahl dürfte das zumindest seitens des Verkehrsministeriums wohl auch noch das überwiegende Mittel der Wahl sein. Da aber nach der nächsten Wahl mit ziemlicher Sicherheit ohne die Grünen nichts geht (unter der Voraussetzung, die CDU/CSU hält Wort und sich von den Braunen fern) und es unwahrscheinlich ist, daß der Erbhof Verkehrsministerium in diesem Fall von der CSU besetzt werden wird, ist das erfreulicherweise nur noch eine Frage der Zeit. Ja (wobei Effekte wie z.B. besseres Rettungswesen und die daraus resultierende längere Überlebenschance von Unfallopfern, deren Tod 30 Tage nach dem Unfall nicht mehr in der Statistik auftaucht, nicht erwähnt werden). Und? Wenn ein generelles Limit zu einer weiteren Senkung der Toten, Schwer- und Leichtverletzten führen kann, was spricht dagegen, das zu versuchen? Wieviel Tote und Schwerverletzte hältst Du für akzeptabel? Von den Umweltaspekten mal ganz zu schweigen. Och bitte. Wir wissen doch beide, was das für ein Scheinargument ist. Die Entspanntheit hängt selbstverständlich auch ganz wesentlich von der Differenzgeschwindigkeit ab. Und die ist in D nun mal deutlich höher als in allen anderen Ländern.
  15. Wenn der Überlegungsprozeß in anderen Ländern (welche das auch immer sein mögen) abgeschlossen ist und das Limit erhöht wird, wird man aus diesen anderen Ländern sicher auch erfahren können, warum das so geschehen ist. Natürlich. Aber die Zeit des Wartens kann man sich ganz gut durch Einwirken auf Politiker und andere Limitgegner vertreiben. Schön gesehen. Ist aber kein Argument, wie Du selber sicher weißt. Stimmt. Und? Eine Senkung der Unfallzahlen bzw. der Unfalltoten reicht Dir nicht aus ("Allerdings enden die Unfälle (..) besonders oft tödlich. 409 Menschen starben 2017 auf Autobahnen, 44,3 Prozent (181) von ihnen wegen zu hoher Geschwindigkeit. In der Faktensammlung "Wirkungen eines Tempolimits von 130 km/h auf Autobahnen" für den Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) finden sich außerdem Daten, wie viele davon auf Abschnitte mit und ohne Tempolimit entfallen: Die Anzahl der tödlich Verunglückten ist auf Strecken ohne Geschwindigkeitsbegrenzung zwischen 2011 und 2016 deutlich höher (2016: 283 versus 110).")? Naja, vielleicht sehen Deine Hinterbliebenen das anders, wenn Deine Kollegen mit der Nachricht Deines Todes vorbeikommen. Darüber kann man streiten. Außerdem könnte es mit Limit besser funktionieren. Zumindest das Fahren dürfte viel entspannter werden.
  16. Dein Aluhut klemmt wieder, gell? Wann hast Du eigentlich verdrängt, daß offenbar Dein ganzes Berufsleben dem monetären Moment gewidmet war?
  17. wird kommen, das ist nur noch eine Frage der Zeit. Genügend gute Argumente gibt es. Funktioniert in praktisch allen anderen Ländern weltweit ganz hervorragend, warum also nicht auch in Deutschland?
  18. Nö. Hast Du nicht. Aber man darf wohl zu Recht davon ausgehen, daß Dir Dein nichts gebracht und Du brav bezahlt hast. Gelernt hast Du aber offensichtlich nichts daraus, wie auch dieser Beitrag vermuten lässt. Wirst Du in dem aktuellen Fall eigentlich denselben Anwalt beauftragen, den Du schon 2011 offenbar nicht mandatiert hast? Lass mich raten: Deine juristischen Kenntnisse sind eher sehr begrenzt und werden ganz überwiegend aus irgendwelchen eher dubiosen Internetseiten gespeist, gell? ­
  19. Entweder die Messung ist okay oder sie ist fehlerhaft. Feilschen ist nicht. Das ist gut. Wenn man jetzt im Internet auch noch Urteile (am besten oberhalb der AG-Ebene) findet, in denen auf Grundlage solcher Gutachten die angegriffenen Motorradmessungen verworfen wurden, wird es richtig gut. Hast Du solche Urteile? Stimmt. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß die Kenntnisnahme und Beachtung dieser mehrfarbigen runden Schilder mit irgendwelchen Zahlen drauf ziemlich vorbeugend wirkt. Ach ja, diese pösen Richterinnen. Schlimschlimschlimm. Da machen die einfach nur ihren Job und dann ist's auch wieder nicht recht. Fassen wir mal zusammen: da ist jemand zu schnell auf dem Motorrad unterwegs und wird dabei erstaunlicherweise geblitzt. Jetzt sucht derjenige mehr oder minder verzweifelt nach irgendeiner Möglichkeit, die Korrektheit dieser Messung anzuzweifeln, obwohl er zu keinem einzigen Zeitpunkt bestreitet, zu schnell unterwegs gewesen zu sein. Dazu recherchiert er im Internet, findet vermeintlich passende Links und dann hier im Forum Unterstützung durch ein anderes Mitglied, welches freundlicherweise ein Gutachten ins Spiel bringt (und auch ansonsten durch schön knackige, wenn auch unbelegte Aussagen glänzt), welches so bahnbrechende Erkenntnisse liefert, daß es sicherheitshalber nicht mehr veröffentlicht wird und man auch ansonsten eher nichts davon hört. Vor allem hört man offenbar nichts von einem oder gar mehreren Urteilen, die die Messung auf Grundlage dieses Gutachtens für ungültig erklärt haben. Macht aber nix. Der Motorradfahrer, der - wir erinnern uns - unbestritten zu schnell unterwegs war, hat nicht nur eigene Erkenntnisse, sondern sich auch im Internet umfassend informiert und weiß jetzt genauestens, was alles schieflaufen kann bei so einer Messung. Seine RSV hat eine Deckungszusage erteilt (oder auch nicht, das liest sich durchaus unterschiedlich), jede Menge feste Überzeugungen und neben einem offenbar durchaus ausgeprägtem Ego vor allem unbedingten Kampfeswillen (und jede Menge Prozeßerfahrungen, was aber natürlich nichts heißen muß). Ein Anwalt wird sich finden lassen, schließlich gibt es auch in dieser Berufsgruppe genügend Leute, die für Geld (fast) alles tun und unfassbar leidensfähig sind. Also: auf geht’s! Und bitte nicht vergessen, hier mitzuteilen, wenn das Gericht sich von all dem nicht beeindrucken lässt. Ach, und eins noch: Das ausgerechnet von demjenigen, der hier immer wieder mehr oder minder illegale Warntechnik propagiert (und dafür offenbar bereits zigtausende Euro ausgegeben hat), um sich möglichst 'sicher' und ungehindert einen Dreck um Geschwindigkeitsregeln kümmern zu können - da muß man erstmal drauf kommen.
  20. Ich weiß. In diesem Fall bin allerdings offenbar nicht nur ich ausgesprochen irritiert darüber, wie der Fall durch Staatsanwaltschaften (bis hin zum BGH) und Gerichte (abgesehen vom BGH) behandelt wurde. Da kann sich einem schon das Gefühl aufdrängen, daß hier Polizisten doch eher eine ausgesprochen freundliche Sonderbehandlung genießen. Mich würde interessieren, ob auch der Beamte aus dem Dienst entfernt wurde, der im letzten OLG-Urteil immer noch recht milde bestraft wurde. Scheint und recht hast Du gelesen? Nö. Mit dem Schuldspruch eines Gerichtes gibt es ein Urteil. Ob die Sachlage dadurch eindeutig wird, steht auf einem ganz anderen Blatt. Unabhängig davon kann die Sachlage auch ohne Urteil eindeutig geklärt werden. Quasi hast Du gelesen? Und das die disziplinarrechtlichen Maßnahmen (so es sie denn überhaupt gibt) eben keine Doppelbestrafung sind, weißt Du sicher selber.
  21. Du hast völlig recht. Aber das hier ist für mich einer der Fälle, die ich einfach nicht unkommentiert stehenlassen wollte. Ja. Wobei ich schon der Meinung bin, daß jemand auch im alkoholisierten Zustand keine Dinge tut, die er im nüchternen Zustand zumindest nicht irgendwo in seinem Hirn als doch irgendwie akzeptabel ansehen würde. Ja. Deshalb habe ich den Beruf auch nicht weiter thematisiert. Wäre wünschenswert. Wenn ich allerdings z.B. diese Geschichte höre (streckenweise ein bisschen langatmig, aber auf jeden Fall hörenswert) bzw. lese, habe ich dann doch so meine Zweifel. Nicht jedes Polizeiopfer bzw. dessen Angehörige haben die Kraft (von den finanziellen Mitteln mal ganz zu schweigen), ein entsprechendes Verfahren bis vor den BGH zu bringen. Danke. Aus Deiner Tastatur ist das ein Kompliment. Nein, das schrieb er nicht. Es gibt jetzt folgende Möglichkeiten: entweder bist Du im Oberstübchen einfach so unzureichend möbliert, daß Du nicht in der Lage bist, den Inhalt bzw. Sinn zweier direkt hintereinander stehender Sätze zu erfassen und versuchst deshalb, die geneigten Leser mit einem gefälschten Zitat in die Irre zu führen. Oder der Gedanke mit der mangelhaften Möblierung ist falsch und Du glaubst, die geneigten Leser wären zu blöd, um Deine Zitatfälschung zu erkennen. Such Dir was aus.
  22. Straftaten passieren nicht, sie werden begangen. Warum redest Du dann so einen Stuss? Und was bitte ist verschönen? Ach. Was sind denn Körperverletzung und sexuelle Nötigung für Dich so? Wow. Du meinst also offenbar, wenn ein Mann besoffen ist und dann eine Frau in den Würgegriff nimmt, sie ableckt und beißt, dann ist das irgendwie zwar nicht wirklich in Ordnung, aber eigentlich doch irgendwie nur ein Fehler (ein einmaliger, klar, das weißt Du ja aus Deiner Glaskugel), und wenn der dann daraus lernt (was auch immer er daraus angeblich lernt, da gibt es ja durchaus verschiedene Möglichkeiten), dann sollte man Verständnis haben für solche Straftaten. Sag mal, nimmst Du Drogen? Oder bist Du morgens um zehn schon oder noch besoffen? Selbst wenn von Polizisten Gewaltanwendung gefordert wird (was ich bezweifle, jedenfalls die Aussage in dieser Form), was genau hat das mit irgendeinem Ventil zum Druckabbau zu tun (was auch immer damit gemeint ist)? Aber vielleicht möchtest Du auch nur mitteilen, daß die Frau sich glücklich schätzen darf, daß der Druck bei dem Polizisten nicht so groß war, daß er sie nicht gleich auch noch vergewaltigt hat. Für diese Äußerung sollte Dir die Frau, um die es hier geht, solange links und rechts eine runterhauen dürfen, wie sie es für angemessen hält, bevor man Dich wieder unter den Stein schiebt, unter dem Du gerade hervorgekrochen bist. Mal ganz abgesehen davon, daß Du das nicht beurteilen kannst: es geht hier nicht um eine Auseinandersetzung Betrunkener. Ach. So'n büschen würgen und beißen geht aber schon? Och, das Problem gibt es hier in größerer Zahl, und das nicht erst seit Deinem Beitrag Erguss. Ich wundere mich schon sehr, daß bisher niemand auf diesen frauenverachtenden Dreck reagiert hat. Ich hätte tatsächlich erwartet, daß sich der ein oder andere zu Wort meldet und Blaulicht erklärt, in welchem Jahrhundert wir mittlerweile leben. Wobei - ich hätte auch erwartet, daß die anderen teilnehmenden Polizisten der Frau helfen und ihren Kollegen aus dem Verkehr ziehen. So kann man sich täuschen.
  23. Solange Du noch - offenbar erfolglos - auf der Suche nach dem Beleg für diese Aussage bist, solltest Du Dich mich neuen Behauptungen vielleicht doch etwas zurückhalten.
  24. Bist Du sicher, Deine Auftraggeber finden es gut, wie Du Dich hier outest? Na endlich. Hat ja auch lange genug gedauert. Zusammenfassung: Ich habe meine Meinung, komme mir jetzt keiner mit Tatsachen.
  25. Wenn Du erklären könntest, würdest Du es ja sicher versuchen. Im übrigen: wichtigen kannst Du getrost streichen. Wie man sieht, hört er leider nicht immer auf mich.
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