Weil ich zu verstehen glaube, dass Du damit auf meine „Beiträge“ anspielst, versuche ich mal etwas genauer zu erklären, worum es mir geht. Vielleicht ergibt sich ja eine sinnvolle Diskussion daraus: Ich denke, dass wir schon seit Längerem und leider zunehmend in einem „Nanny“-Staat leben, der uns mit seinen wohlmeinenden Regeln erdrückt: Helmpflicht für Radfahrer (geplant), Frauen-Parkplätze, Mülltrennung, Dosenpfand, Kippen-Automaten mit Altersnachweis, Speedlimits allenthalben, die Zucker- und Salz-Ampel auf Junkfood-Verpackungen oder eben 25/40 für irgendwelche Mopeds. Alles gut gemeint, aber in der Summe läuft es darauf hinaus, dass wir uns unsere Regeln mittelbar von den Doofen, Bekloppten oder Irren diktieren lassen (die sich mit Junkfood vollstopfen, nicht in der Lage sind, eine Kurve richtig einzuschätzen etc. etc.). Ich sage keineswegs, dass jeder tun solle, was ihm in den Kram passt; ich meine allerdings, dass es über unseren Regelwerken noch eine Instanz geben sollte, die man gemeinhin Vernunft nennt. Und manchmal gebietet/erlaubt die Vernunft eben, die Regeln Regeln sein zu lassen, weil sie unsinnig sind. Zu risikieren, dass jemand deswegen über die Klinge springt, halte ich für zutiefst verwerflich. Gruß, Pedro.