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Showing content with the highest reputation on 05/18/2013 in Posts

  1. Es gibt mittlerweile Testgebiete, wo komplett auf Beschilderung verzichtet wurde. Nun hoffe ich, dass endlich ein Verkehrsminister 'Eier hat' und den Schilderwald-Deutschland aufräumt. Ich könnte mir das so vorstellen, dass nicht wie in den Testgebieten komplett auf Schilder verzichtet wird, sondern dass man Schilder erheblich reduziert. Das man z.b. in Wohnzonen grundsätzlich keine Schilder und grundsätzlich rechts vor links und Tempo 30 per StVO und einem Zonenschild festlegt. Das man zig unsinnige Schilder, dessen Bedeutung eh keiner kennt und Zusatzschilder ersatzlos streicht. Vorfahrtsregeln am Kreisverkehr könnte man per StVO regeln und damit auf Beschilderung verzichten. Es gibt bestimmt zig weitere Ansätze, ohne auf die Geschwindigkeitsbeschränken zu verzichten und Anarchieparken freizugeben, ein sinnvolle Reduzierung der Schilder einzuführen. Hartmut hat gezeigt, dass es aber sogar bei bestehenden Regeln Städtegibt, die aversuchen so viele Schilder wie möglich anzubringen. Wobei mittlerweile unstrittig nachgewiesen sein sollte, dass viele Schilder eher den Fahrer ablenken als ein Plus an Verkehrssicherheit zu bringen.
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  2. Mir scheint Du bist nicht im öffentlichen Dienst beschäftigt, ich übrigens auch nicht, kenne aber genug die dort Dienst tun, ich sage Dir, Leistungsbeurteilung und Kompetenz sind dort auch ein Thema, und zwar nicht nur in der Kantine, sondern im Mitarbeitergespräch.
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  3. Hallo, HarryB, soweit ich mitbekommen habe, bekommen die Chinesen so langsam den Nachteil dieser Politik zu spüren. Es sind irgendwann zu wenig junge Menschen da, die die vielen Alten versorgen können, abgesehen davon, dass die Chinesen lieber männlichen als weiblichen Nachwuchs haben wollen und somit schon jetzt viel zu wenig Frauen für zu viele Männer da sind (ich weiß, das hört sich etwas bescheuert an, ist aber so. ) Das Problem ist nicht unbedingt, dass es zu viele Nachkommen gibt, sondern dass es, um es mal etwas makaber auszudrücken, zu wenig Schwund gibt. Viele Grüße, Nachteule
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  4. Wenn Du einen griechischen Beamten fragst, vielleicht nicht: Dort wurden jede Menge Posten und Pöstchen im öffenlichen Dienst gestrichen. Es ist also nicht soooo weit her gedacht, dass selbiges auch hier passieren könnte.
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  5. Entscheidungsprozesse sind ein sehr komplexes Thema. Die Grünen waren früher sehr für Volksentscheide, haben aber lernen müssen, dass diese auch nach hinten los gehen können, sprich dass das Volk sich für etwas anderes entscheidet, als sich die grüne Seele dachte. Entscheidungsprozesse laufen auf zwei Ebenen ab: Einmal gibts die Ideengeber, die etwas ins Rollen bringen wollen, die eine Vision haben, diese versuchen Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft für ihre Vision zu begeistern, die dann wiederum in ihren Gremien für Zustimmung werben. Dann gibts die Betroffenen von den Visionen, die evtl gar nicht begeistert sind, und dann zu poltischem Widerstand aufrufen. Eine Landesregierung steht nun im Zwiespalt einmal die Poltik für Betroffene machen zu wollen, und zum anderen auch Visionen für die Zukunft zuzulassen, denn heute heisst technologischer Stillstand einen Rückschritt und mehr Arbeitslosigkeit in der Zukunft. Die Regierung hat (oder vielleicht eher sollte?) das Wohl der gesamten Bevölkerung im Auge haben und nicht einzelner Bevölkerungsgruppen. Betroffene sind nun mal einzelne Bevölkerungsgruppen, und diese haben natürlich nur ihr eigenes Wohl im Auge. Insofern ist es nicht verwunderlich, wenn Anwohner von Flughäfen, atomaren Endlagerstätten, Autobahnen, Windparks, etc pp auf die Barrikaden gehen. Demokratie heisst nun anhören der Einwände der Betroffenen oder sonstiger Bedenkenträger und Abwägung der verschiedenen Interessen der Beteiligten. Wenn aber immer nur etwas realisiert werden kann, bei dem kein, ich wiederhole, kein Bürger einen Einwand hat, dann können wir gleich das Licht ausmachen, weil dann alles und jedes Projekt boykottiert wird und der Fortschritt gleich Null wäre.
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  6. Wie kann man Lichtschrankenmessungen austricksen? Nach welchem Prinzip? Dieses (spezielle) Wissen, liebste Kolbenfeder, ist einem kleinem Kreis kultivierter Schnellfahrer vorbehalten.... Stattdessen habe ich diesen Artikel für Dich; viel Spaß beim Lesen!
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  7. Toller Link, vielen Dank, der mir aus der Seele spricht, denn genauso sehe ich das auch, "Verbürgerlichung bei gleichzeitiger Entbürgerlichung". Ich sehe sogar eine neue Spießigkeit und Überangepasstheit, die einerseits Ursache, andererseits auch Folge der im Artikel beschriebenen Prozesse ist. Auch wenn Merkel nur als zementierende Figur wirkt, die keinesfalls allein an den genannten Fakten schuld hat - die Folgen sind Gift für die Demokratie und deren Grundlagen: Auseinandersetzungs-, Argumentations- und Kritikfähigkeit, weiterhin Weltoffenheit - damit meine ich nicht EU-Beitritte und Binnenmärkte, sondern Einstellungen zum Menscnen an sich, das Erkennen seiner intellektuellen und kritischen Potentiale und deren Förderung. Und genau daran fehlt es immer mehr - die Politik will brave, angepasste, folgsame Hündchen, die mediengeschwängert all das absegnen, was von oben vorgesetzt wird und am Ende wieder genau die wählen, die den Circulus vitiosus fortsetzen, man hat kein Interesse an Ungewöhnlichem, Kreativem, Unkonventionellem, es könnte ja seit Jahrzehnten Festgefahrenes infrage stellen und den Hauch des Revolutionären erhalten, das wir aber in vielen Bereichen dringend bräuchten, Böswillig formuliert nenne ich das überwachte Gleichschaltung, vor deren Anfängen, oder besser gesagt - Fortsetzung - nur eindringlich gewarnt werden kann, will unsere Gesellschaft nicht noch mehr Zschäpes, NSUler und dergleichen hervorbringen....!
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  8. "Nichts ist so beständig wie der Wandel" ist eine alte Weisheit. Man kann sich halt nicht immer auf altes und hergebrachtes berufen. Wer im Berufsleben steht oder stand kennt das sicherlich zur Genüge. Ich hab mal geschaut was Wiki zum Tourismus im Naturpark bayerischer Wald schreibt: "Mit über 700.000 Besuchern pro Jahr ist der Nationalpark ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in der strukturschwachen Region des Bayerischen Waldes." Wenn sowas nun im Schwarzwald gemacht wird, heisst das wohl auch das Arbeitsplätze wegfallen, aber dafür neue entstehen, weil der Tourismus auch wieder Arbeitsplätze bringt. So ein Strukturwandel ist etwas völlig normales, aber natürlich gefällt das nicht jedem, insbesondere denen, die aus welchen Gründen auch immer, die Verlierer sind. Eine soziale Abfederung eines solchen Strukturwandels wäre die Aufgabe einer "sozialen Marktwirtschaft".
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  9. Diesem Satz (so wie er dort steht) koennte ich zustimmen, wenn du das wesentliche Wort vorlaeufigen eingefuegt haettest.....
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