ich halte von einem generellen Tempolimit gar nichts! Streckenabhängige Limits machen dagegen Sinn, aber solches haben wir ja auch schon. wenn die BAB frei ist, und es gibt mehr als genug Zeiten, wo das der Fall ist, macht ein Limit keinen Sinn. 120 km/h auf einer nahezu freien und überwiegend gerade verlaufenden BAB sind schlichtweg ermüdend und einschläfernd. Einsparungen gut und schön, aber das bitte schön sollte schon jeder selbst entscheiden können. Wer sein Geld durch den Auspuff blasen möchte, kann das von mir aus gerne tun. Umweltschutz gut und schön, aber auch hier denke ich sollte man es nicht übertreiben. Irgendwie kommt es mir so vor, als würde dieses Argument immer dann angeführt, wenn man keine wirklich guten Argumente (mehr) hat. was die Absicherung der Straßen betrifft, so glaube ich kaum, daß man diese zurückfahren kann, wenn man ein allgemeines Limit einführt. Denn oftmals sind es wohl mehr die tonnenschweren Lkws, die es aufzuhalten und abzufangen gilt, weniger die deutlich leichteren Autos. Ballert ein 40tonner mit 80 in die Leitplanke, so ist die aufzufangende Energie sicherlich deutlich größer, als wenn ein Pkw mit 1,6 to und 200 km/h das gleiche macht. Die allerwenigsten fahren mit >200 km/h in die Leitplanke. die Fahrbahnbeläge werden weniger durch die Pkw und noch viel weniger durch deren Geschwindigkeiten abgenutzt als viel mehr durch die schweren Lkw. Sollte eigentlich bekannt sein. Sich mit einem ökodurchsetzten Radieschenfahrer auseinandersetzen zu wollen ist mindestens genauso schwer wie mit einem überzeugten Schnellfahrer/Raser/Verkehrsrowdie. Wobei ich den "Schnellfahrer" noch ausklammern würde. Man kann durchaus schnell fahren, ohne gleich ein Raser oder Verkehrsrowdie zu sein.