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So will Darmstadt Kreuzungen fahrradfreundlicher machen


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An einem Verkehrsschwerpunkt in Darmstadt entsteht die bundesweit erste fahrradfreundliche Kreuzung nach niederländischem Vorbild.

Um der Vision vom Fahrradparadies einen Schritt näher zu kommen, haben Stadt und die Bürgerinitiative "Radentscheid Darmstadt" ein bundesweit einzigartiges Modellprojekt auf den Weg gebracht: Eine der meist befahrenen Kreuzungen im Stadtgebiet wird zu einer sogenannten "niederländischen Kreuzung" umgebaut.

Lest hier mehr zum Thema

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@zorro69: Was nützt die Fahrradweiche, wenn der Abbiegeassistent nicht mehr wirkt und die Schrittgeschwindigkeitsahndung für abbiegende Lkws verpufft;)

:nolimit:

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Wenn ich mir den Artikel so durchlese, bekomme ich mal wieder den Eindruck, als handele es sich vor allem um ein ideologisch geprägtes Projekt (ökologisch / Radfahrer => das muß gut sein!). Und das der dortige Oberbürgermeister und Befürworter ein Grüner ist, wen wundert's. Aber: es ist ein Modellprojekt. Warten wir also mal ab, was Studien so ergeben. Ich hoffe nur, daß man es objektiv betrachtet und nicht schon im Vorfeld ein Scheitern (politisch / ideologisch) ausschließt.

Gespannt wäre ich auch, ob sich die Radfahrer dort regelkonform verhalten, also rechts herum fahren und nicht links (um abzukürzen).

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vor einer Stunde schrieb Bluey:

...Gespannt wäre ich auch, ob sich die Radfahrer dort regelkonform verhalten, also rechts herum fahren und nicht links (um abzukürzen).

@Bluey, Radfahrer kümmern sich genauso wie Autofahrer um Vorschriften, wenn sie befürchten müssen kontrolliert und/oder sanktioniert zu werden. Für Radfahrer ist dieses Risiko besonders gering, entsprechen ist die Akzeptanz für Verkehrsregeln.

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Och, das Risiko ist gar nicht mal so gering. Die Radfahrer sind es aber nicht gewohnt, kontrolliert/überwacht zu werden. Und das Unrechtsbewußtsein ist auch nicht sonderlich ausgeprägt. Dementsprechend sind auch das Unverständnis und die Uneinsichtigkeit, wenn sie kontrolliert UND zur Kasse gebeten werden. Daß sie was falsch gemacht haben bzw. was, das wissen die allermeisten sehr wohl. Es wird aber als nicht schlimm, als tolerabel, bisweilen ja sogar als normal angesehen.

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Dein letzter Beitrag strotzt nur so vor Wahrheit. Blöd nur, dass jetzt viel mehr Radler unterwegs sind und das Ganze doller auffällt. Es war ganz schön, tun und lassen zu können was man wollte. Kann man im Grunde immer noch aber z.B. unser lokales Ordnungsamt stell auch mal verkleidete Mitarbeiter zum Kontrollieren auf Bürgersteige oder an Kreuzungen auf der Suche nach Radverbrechern.

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vor 5 Stunden schrieb Toxic Waste:

...unser lokales Ordnungsamt stell auch mal verkleidete Mitarbeiter zum Kontrollieren auf ...

...gleiches Recht für alle. Oder hast Du Dich schon mal darüber beschwert, dass sich manche Geschwindigkeitskontrollen in Büschen oder hinter dicken Bäumen o.ä. verstecken?

Nun ist es halt nur blöd, dass es verstärkt einen selbst erwischen könnte, gelle?
Aber trotz dieser "unlauteren" Waffen den armen Radlern gegenüber, ist deren Risiko seitens der Ordnungskräfte erwischt UND sanktioniert zu werden auch weiterhin deutlich geringer, als das der motorisierten VT. Allerdings verhält sich ihr Risiko, bei regelwidrigem Verhalten selbst (erheblichen) Schaden zu nehmen, dazu umgekehrt proportional. Das ist jedoch für (sehr) viele Pedalritter zu hoch. Und Schuld sind natürlich IMMER die Anderen, auch wenn oftmals schon ein simpler Helm Schlimmeres verhütet hätte.

Und um zum Thema zurückzukehren: Solange diese Erkenntnis zu vielen Radlern verwehrt bleibt, so lange kann man "Projekte" herbeizaubern, wie man will. Am Ende würde nur eine vollständige räumliche Trennung zwischen Rad- und Kfz-Verkehr ohne jedwede "Berührungspunkte" das Problem lösen. Nur leider ist das eine Utopie - wie so vieles in den verworrenen Gedankengängen ideologischer Blindgänger.
Und selbst wenn die Utopie zur Realität werden sollte (man soll ja nie "nie" sagen), dann würden sich die Radfahrer (wie jetzt auch schon oft genug) gegenseitig über den Haufen kacheln. Denn auch dort würden sie keinerlei Regeln akzeptieren. Dann bliebe der Schaden allerdings innerhalb der "Familie", und die Fronten verliefen bald zwischen Rennrad und Citybike oder Mountainbike und Liegerad usw. usf. Irgendein Feind lässt sich immer finden.

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@Bluey, wir leben offensichtlich in unterschiedlichen Welten. Ich bin sicher älter als du, habe in der Zeitung gelesen in Essen soll es Polizeibeamte auf dem E- bike geben, gesehen habe ich diese Beamten noch nie. (Wenn es nicht regnet oder schneit fahre ich täglich mit dem Rad, ideal für mein lädiertes Knie). Ich bin auch noch nie auf dem Fahrrad von einem Beamten angehalten worden, selbstverständlich auch noch nie in irgendeiner Form ermahnt oder gar mit Busse belegt worden. Verkehrsregeln befolge ich "nach Bedarf"!

@SilverBanditS, ich stimme dir durchaus zu. Mittlerweile fühle ich mich oft durch rücksichtslose "Renn"-Radfahrer mehr gefährdet als durch Autofahrer. Aber als Radfahrer genießen sie die gleiche Narrenfreiheit wie ich. Als Radfahrer ist jeder "Ordnungshüter" eine Lachnummer, bzw. überhaupt nicht da. 

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@rthmir scheint, dass die militantesten Radfahrer besonders jene sind, welche aus Prinzip das Auto kategorisch ablehnen. Radfahrer, die auch Autofahrer sind (und umgekehrt), kennen beide Seiten und stellen sich daher auch eher auf die jeweils andere Seite ein. Na klar ist auch bei denen als Radfahrer der Reiz größer, mal eine rote Ampel zu ignorieren, als wenn sie mit gut lesbarem Kennzeichen unterwegs sind.

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vor 2 Stunden schrieb rth:

@Bluey, wir leben offensichtlich in unterschiedlichen Welten. Ich bin sicher älter als du, habe in der Zeitung gelesen in Essen soll es Polizeibeamte auf dem E- bike geben, gesehen habe ich diese Beamten noch nie. (Wenn es nicht regnet oder schneit fahre ich täglich mit dem Rad, ideal für mein lädiertes Knie). Ich bin auch noch nie auf dem Fahrrad von einem Beamten angehalten worden, selbstverständlich auch noch nie in irgendeiner Form ermahnt oder gar mit Busse belegt worden. Verkehrsregeln befolge ich "nach Bedarf"!

Ja, wir leben offensichtlich in unterschiedlichen Welten. Du in Essen, einer recht großen Stadt, im Ruhrgebiet. Ich auf dem Land, in einer Landratsbehörde. Nichts desto trotz haben auch wir hier eine Menge Radfahrer. Und unsere Arbeitsbelastung ist wahrscheinlich nicht ganz so groß wie die der Kollegen in den größeren bzw. Großstädten. Wir können uns also auch mehr um Radfahrer kümmern, was wir übrigens seit einigen Jahren auch intensiv tun.

Ja, Du bist älter als ich. Aber ich glaube nicht sooooo viel. ;)

Ich las davon, daß NRW verstärkt Kollegen auf E-Bikes einsetzen will. Ob diese aber schon angeschafft und verteilt wurden, weiß ich nicht. Entsprechende Uniformen müssen auch beschafft und ausgeteilt werden. Geht halt nicht so schnell wie die Information darüber, daß sowas eingeführt wird.

"Verkehrsregeln befolge ich 'nach Bedarf'" => genau das ist das Problem vieler Radfahrer. Sie selbst befolgen Verkehrsregeln nach Bedarf, pochen aber darauf, daß sich alle anderen daran halten mögen.

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vor 12 Stunden schrieb Toxic Waste:

Dein letzter Beitrag strotzt nur so vor Wahrheit. Blöd nur, dass jetzt viel mehr Radler unterwegs sind und das Ganze doller auffällt. Es war ganz schön, tun und lassen zu können was man wollte. Kann man im Grunde immer noch aber z.B. unser lokales Ordnungsamt stell auch mal verkleidete Mitarbeiter zum Kontrollieren auf Bürgersteige oder an Kreuzungen auf der Suche nach Radverbrechern.

Geärgert - als Fußgänger und Kfz-Fahrer - hat man sich in den Zeiten davor über militante Radfahrer auch schon. Es wurde aber mehr hingenommen. Das ist jetzt zum Glück vorbei. Auch wohl deshalb, weil aufgrund der recht hohen Zahl an E-Bikes die Unfälle mit Fahrrädern bzw. eben jenen E-Bikes irre in die Höhe gegangen sind. Und diese Unfälle liegen eben nicht hauptsächlich im Fehlverhalten anderer, sondern im eigenen begründet.

Auffällig ist auch, mit was für einer Aggressivität Radfahrer, die kontrolliert werden sollen, mittlerweile vorgehen. Ich hab vor ein paar Tagen zwei Artikel diesbzgl. gelesen, wonach ich echt nur mit dem Kopf schütteln mußte. Wo soll das bloß noch hinführen?!

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@Bluey, stimmt es gibt Unterschiede: Essen hat einen Polizeipräsidenten, der OB oder der Rat der Stadt haben gegenüber der Polizei nur ein - eingeschränktes -    Informationsrecht, mehr nicht. Weisungsberechtigt ist nur der vom Innenminister eingesetzte Polizeipräsident.

Zu Polizeibeamte mit E - Bikes, ja, sie wurden vor Jahren in der WAZ mit Foto vorgestellt. es sollten 6 Fahrräder angeschafft werden. Dann fehlten entsprechende, geeignete Uniformen, dann Fahrradhelme. Fakt ist, ich habe noch nie einen Polizeibeamten auf dem E - Bike gesehen.

Unsere Bezirksbeamten fahren aber eine Art Moped, wenn das Wetter schön ist, sonst Linienbus.

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vor 13 Stunden schrieb Bluey:

Auffällig ist auch, mit was für einer Aggressivität Radfahrer, die kontrolliert werden sollen, mittlerweile vorgehen. Ich hab vor ein paar Tagen zwei Artikel diesbzgl. gelesen, wonach ich echt nur mit dem Kopf schütteln mußte. Wo soll das bloß noch hinführen?!

Kannst du die Artikel bitte verlinken? Mir ist sowas jedenfalls völlig fremd. Gut, ich habe schon gelegentlich Anhaltesignale "übersehen" aber tatsächlich auch schon einen 10er für Fahren auf dem Fußweg bezahlt. Nur um das Klarzustellen: Ich fahre nicht ansatzweise agressiv. Ich fahre wo ich will und beachte auch nicht alle Ampeln. Aber niemals würde ich einen Fußgänger knapp überholen oder an einem vorbeibrettern. Wenn kein Platz ist tuckere ich auch mit Schritteschwindigkeit hinterher bis ich vorbei kann. Ich trete sogar mit damit der klickernde Freilauf nicht wie Klingeln wirkt. Ich habe mit Radrambos nichts gemein. Wenn ich aber bspw. die Wahl habe auf einem halben Meter zwischen parkenden Autos und Straßenbahnschienen zu fahren oder dem Bürgersteig...wenn's für Kinder sicherer ist warum nicht auch für mich? :rolleyes:

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vor 5 Stunden schrieb Toxic Waste:

...Ich fahre nicht ansatzweise agressiv. Ich fahre wo ich will und beachte auch nicht alle Ampeln. ...

...und so macht sich so gut wie jeder Radfahrer seine Regeln selbst. Das mag aus Deiner Sicht ok sein, da Du für Dich zu wissen meinst, wo Deine Schmerzgrenze ist (obwohl, wenn ich das mit den Ampeln lese, scheint mir nicht mal das gesichert). Woher sollen jedoch alle Anderen wissen, wo genau jetzt gerade Deine Grenzen verlaufen? Man nennt sowas auch Anarchie.

Es ist nun mal der Sinn von Regeln, dass auch die Anderen relativ sicher einschätzen können, wie Du Dich in einer bestimmten Situation verhalten wirst. Und auch der Fußgänger auf dem breiten Gehweg kann in dem Augenblick, wo Du mit vermeintlich genügend Abstand an ihm von hinten vorbei fahren willst, abrupt und für Dich völlig unvorhersehbar seine Richtung ändern, da er in diesem Augenblick nicht mit einer Gefahr von hinten rechnen muss.

Wir hatten lange Zeit unsere Geschäftsräume im Friedrichshain an einer breiten asphaltierten und leicht abschüssigen Straße mit aufgemalten Radstreifen auf beiden Seiten. Der Gehweg ist durch Parkbuchten und Grünflächen von der Straße getrennt. An jeder Hauseinfahrt sind zusätzliche Poller im Gehweg. Und trotzdem fuhren auf dem Gehweg permanent Radfahrer den Berg runter und das oftmals recht zackig. Wenn man dort aus der Tür auf den Gehweg raustrat, musste man immer erst mal schauen, ob nicht gerade wieder ein Irrer den Weg runter brettert. Die konnten nie ahnen, wann und wo jemand aus einem der vielen Hauseingänge auf den Gehweg raustreten würde. Hat die Irren aber nicht interessiert.

Solche permanenten Eindrücke prägen dann halt auch das Erscheinungsbild einer ganzen Gruppe von VT. Und so haben sehr viele Leute in unserem Land ihren persönlichen Friedrichshain was die Radfahrer angeht.

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vor 10 Stunden schrieb Toxic Waste:

Kannst du die Artikel bitte verlinken?

Ich hab mal etwas gegoogelt:
https://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/22897297_Radler-fluechtet-vor-der-Polizei-und-touchiert-Streifenwagen.html
https://www.nw.de/lokal/kreis_minden_luebbecke/minden/22726017_Betrunkener-Mindener-beleidigt-und-attackiert-Polizisten.html
https://www.nw.de/lokal/kreis_paderborn/bueren/22329671_Polizisten-setzen-Pfefferspray-gegen-Radfahrer-ein.html

Die beiden besagten Artikel standen in meiner Lokalzeitung, die ich leider schon entsorgt habe. Online konnte ich sie nicht finden.
In diesen beiden Fällen lag dem aggressiven Verhalten - anders als bei den Verlinkungen - keine vorangegangene Straftat o.ä. zugrunde.

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Ist hier nicht anders: bei den wenigen Kontrolle in der Fußgängerzone werden POL und OA regelmäßig körperlich angegangen, teilweise das Fahrrad als Meinungsverstärker genutzt. 

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Autofahrer oder Radfahrer, es sind alles im Prinzip die gleichen Menschen, die meinen es richtig zu machen. Die Radfahrer haben den Vorteil oft oder meist unerkannt bleiben zu können, wenn sie Unsinn machen. Das würden die Autofahrer sicherlich auch gerne machen, aber das geht halt nicht.

Letztlich werden wir weiter mit einem Verkehrsmix leben müssen, ich persönlich setze darauf, dass mittelfristig kleine Sammeltaxis den Verkehr von zB 10 Arbeitnehmern aus einem Wohngebiet in ein Zentrum der Arbeitsplätze anbieten.

Es gibt auch in Darmstadt ab April ein Amgebot, was sich "Heiner Liner" nennt (weil der Darmstädter sich selbst gerne als "Heiner" bezeichnet).

DIes ist ein neues On-Demand-Shuttle-Angebot für Darmstadt und ab April buchbar

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On 4/10/2021 at 5:19 AM, Toxic Waste said:

 Nur um das Klarzustellen: Ich fahre nicht ansatzweise agressiv.

Das wird sich wahrscheinlich nahezu jeder selbst bescheinigen, den man fragt, egal, welcher Verkersart er zuzurechnen ist.

On 4/10/2021 at 5:19 AM, Toxic Waste said:

Ich fahre wo ich will

Die dahinter stehende Einstellung, es selbst besser zu wissen, ist zumindest arrogant. Arroganz ist die Vorstufe der Aggession.

On 4/10/2021 at 5:19 AM, Toxic Waste said:

Wenn ich aber bspw. die Wahl habe auf einem halben Meter zwischen parkenden Autos und Straßenbahnschienen zu fahren oder dem Bürgersteig

Dann fährt man eben zwischen den Schienen. Hatte ich seinerzeit z. B. auf der Rosenthaler nie ein Problem mit. Wer das nicht beherrscht, sollte sich fragen, ob er nicht besser zu Fuß geht.

On 4/10/2021 at 5:19 AM, Toxic Waste said:

wenn's für Kinder sicherer ist warum nicht auch für mich? :rolleyes:

Wenn Dein Vermögen, das Rad zu beherrschen, den Überblick zu behalten, Geschwindigkeiten einzuschätzen, die Regeln zu kennen usw. auf dem Niveau eines Achtjährigen liegt, möglicherweise. Ansonsten geht es hier nicht nur um Deine Sicherheit, sondern auch um die der Fußgänger. Die haben außerdem ein Recht darauf, auf ihrem Gehweg nicht von anderen Verkehrsarten belästigt zu werden. Schon die Anwesenheit von Radverkehr auf dem Gehweg beeinflußt das Verhalten der Fußgänger, ob beabsichtigt oder nicht.

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vor 42 Minuten schrieb Z282:

...Dann fährt man eben zwischen den Schienen. Hatte ich seinerzeit z. B. auf der Rosenthaler nie ein Problem mit. Wer das nicht beherrscht, sollte sich fragen, ob er nicht besser zu Fuß geht.

Nein, Straßenbahnschienen sind gefährliche Fallen für Radfahrer. Wenn zwischen Straßenbahn und parkenden Autos nur noch 0,5 m Platz bleibt muss das Parken verboten werden.  Wo ist das Problem?
 

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Wo das Problem ist? Nun, u.U. oder wahrscheinlich da, daß ohnehin schon zu wenig Parkplätze vorhanden sind. Wo ist denn das Problem, einen vernünftigen Geh-/Radweg zu bauen? Der muß ja nicht unbedingt gleich 5m breit sein. Vor allem dann nicht, wenn das Aufkommen an Radfahrern und Fußgängern überschaubar ist.

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@Bluey, wenn Strassenbahnschienen vorhanden sind gibt es in aller Regel auch einen Bürgersteig und dahinter Häuser. Wenn du nachträglich Platz für einen Radweg benötigst musst du einem Verkehrsteilnehmer etwas weg nehmen. Gehweg verkleinern, Schienen verlegen, Häuser abreißen usw. Am Sinnvollsten und Preiswertesten ist dann die Beseitigung der Parkplätze. Für ein, eventuell kostenpflichtiges Parkhaus wird sich schon noch Platz finden.

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vor 15 Stunden schrieb rth:

Nein, Straßenbahnschienen sind gefährliche Fallen für Radfahrer. Wenn zwischen Straßenbahn und parkenden Autos nur noch 0,5 m Platz bleibt muss das Parken verboten werden.  Wo ist das Problem?
 

...bei einer Spurweite von 1435 mm (Normalspur) sollte ein Radfahrer in der Lage sein, zwischen den Schienen zu fahren. Das ist mehr als genug Platz, um auch das Gleis bei Bedarf in einem sicheren Winkel zu kreuzen. Wer das nicht beherrscht, sollte auf's Rad verzichten, da er sonst eine Gefahr für sich selbst UND FÜR ANDERE darstellt.

Wo ist das Problem?

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@SilverBanditS, es währe schön wenn du Recht hättest. Strassenbahnen fahren häufig auf der Meterspur, wie z.B. in Essen. (Die U—Bahn fährt auf Normalspurige 1435 mm).
Es gibt einen Unfallschwerpunkt in Essen. Strassenbahnschienen dicht am Fahrbahnrand, natürlich kein Parken möglich, jährlich verunglücken mehrere Radfahrer, da sie in die Schienen geraten und stürzen und so schwer verletzt werden, dass sie ins Krankenhaus müssen. Der vorhandene Gehweg ist zu schmal um als kombinierter Geh— und Radweg offiziell genutzt zu werden.
Empfehlung Unfallkommision: Schild Radfahrer absteigen, gleichzeitig der inoffizielle Hinweis Radfahren auf dem Gehweg zu dulden.

(Unfälle Fussgänger — Radfahrer auf diesem Gehweg sind bisher nicht bekannt)

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@SilverBanditS, ist OT, aber das Ruhrgebiet gehörte mal zu Preußen. Und damit es sich nicht zu einem Gegenpol zu Berlin entwickeln konnte wurde es regional geteilt, bis heute. Es gibt für das Ruhrgebiet 3 Bezirksregierungen, Düsseldorf, Arnsberg und Münster. Essen und Gelsenkirchen haben zum Beispiel unterschiedliche Spurweiten der Straßenbahn. 
Teile und Herrschte kannten auch die alten Preußen, Köln, Ostwestfalen usw. finden diese Regeln immer noch gut.

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vor 16 Stunden schrieb rth:

Wenn du nachträglich Platz für einen Radweg benötigst musst du einem Verkehrsteilnehmer etwas weg nehmen. Gehweg verkleinern, Schienen verlegen, Häuser abreißen usw. Am Sinnvollsten und Preiswertesten ist dann die Beseitigung der Parkplätze. Für ein, eventuell kostenpflichtiges Parkhaus wird sich schon noch Platz finden.

1. Ich kenne etliche Großstädte, wo der Gehweg echt breit und das Aufkommen an Fußgänger überschaubar ist. Wenn man von diesem üppig angelegten Gehweg etwas für Radfahrer abzweigt, wird keinem wirklich weh, dafür aber der jeweiligen Mobilität Genüge getan. Sollte der Gehweg nicht breit genug sein, so kann man den Gehweg ggf. für Radfahrer frei geben. Sicherlich auch wieder in Abhängigkeit des jeweiligen Verkehrsaufkommens. Nur, und da dürfte insbesondere für den Radfahrer wohl das primäre Problem liegen: in diesem Fall darf der Radfahrer nur Schrittgeschwindigkeit fahren. Macht natürlich keiner. Und der Fußgänger hat Vorrang. Will natürlich kein(Radfahrer)er. Wäre aber immer noch besser, als den motorisierten Verkehr, der sicherlich ein deutlich höheres Aufkommen bietet, auszubremsen und so künstlich Staus zu erzeugen. Und dann beklagt man sich wieder über die schlechte Luft. Naja, man sollte vielleicht mal die Kausalkette betrachten, bevor man so wahnwitzige Ideen in die Tat umzusetzen sucht.

2. Parkhäuser sind schön. Kostenpflichtig sicherlich weniger, wenn es zuvor kostenfreie Parkflächen gab. Aber, solange sich die Kosten im Rahmen halten, was sie oftmals aber leider nicht tun, würde man diese Möglichkeit ja akzeptieren. Schaut man mal wieder nach Berlin, so werden massenhaft Parkflächen vernichtet, zum Ausgleich aber leider keine Parkhäuser gebaut.
BTW: warum muß eigentlich der Radfahrer für seinen Abstellplatz nicht auch ein paar Euro abdrücken?! Wäre doch nur gerecht, wo er ja auch auf sein Recht auf Verkehrsraum pocht.

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@Bluey, vor ca. 25 Jahren war ich zum ersten Mal in Peking. Fahrräder mit Nummernschild, Radwege wie eine 2-spurige Autobahn, Parkhäuser für Fahrräder, min. 6 Stockwerke. Fahrradabstellen auf der Straße oder Gehweg in weiten Bereich verboten.
In Tokio habe ich gelesen darf man ein Auto nur zulassen, wenn man einen Abstellplatz nachweisen kann.

Das die Breite von Gehwegen — sehr — unterschiedlich sein kann ist mir bekannt.

Nun zu meinem konkreten Beispiel: Der Gehweg in dem von der Unfallkommision behandelten Fall ist zu schmal, um Radfahren in irgendwelchen Form offiziell zulassen zu können. ( Aussage der Verwaltung in der Unfallkommision). Hilfskrücke war Duldung.

Ich wollte eigentlich nur darauf Hinweisen, dass Straßenbahnschienen eine gefährliche Falle für Radfahrer sein können.

 

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vor 3 Stunden schrieb rth:

@Bluey, vor ca. 25 Jahren war ich zum ersten Mal in Peking. Fahrräder mit Nummernschild, Radwege wie eine 2-spurige Autobahn, Parkhäuser für Fahrräder, min. 6 Stockwerke. Fahrradabstellen auf der Straße oder Gehweg in weiten Bereich verboten.
In Tokio habe ich gelesen darf man ein Auto nur zulassen, wenn man einen Abstellplatz nachweisen kann.

[...]

Ich wollte eigentlich nur darauf Hinweisen, dass Straßenbahnschienen eine gefährliche Falle für Radfahrer sein können.

Nunja, China oder insbesondere Peking hier als Vergleich heranzuziehen ist nun schon mehr als nur der Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen. Zumal es in China - ich weiß nicht, wie es heute dort ist - zumindest in früheren Zeiten in der Masse wohl maximal das Fahrrad als individuelles Fortbewegungsmittel kannte. Natürlich waren die Wege auf dieses Mittel hin ausgelegt. Nur hier bei uns war und ist das gänzlich anders.

Ja, letzteres sehe ich genauso. Obwohl ein geübter Radfahrer mit Schienen eigentlich keine großen Probleme haben sollte.

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@Bluey, zu deinen Gunsten nehme ich an, dass du nur geringe  Erfahrung mit dem Fahrrad in einer Großstadt hast. Insbesondere das fahren auf — extrem — engen Fahrstreifen neben Schienen ist Dir nicht persönlich bekannt.

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vor 9 Stunden schrieb Bluey:

Nunja, China oder insbesondere Peking hier als Vergleich heranzuziehen ist nun schon mehr als nur der Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen. Zumal es in China - ich weiß nicht, wie es heute dort ist - zumindest in früheren Zeiten in der Masse wohl maximal das Fahrrad als individuelles Fortbewegungsmittel kannte. 

...mir scheint, es ist das Ziel gewisser "Aktivisten", hier in D die chinesischen Verhältnis von vor 25 Jahren zu erzwingen. Nur haben die Chinesen - traut man aktuelleren Bildern - diese Zeiten inzwischen durch den immer weiter wachsenden Wohlstand längst hinter sich gelassen. Inzwischen dominiert auch dort das Auto, und nicht umsonst ist China der weltweit größte Markt für die Autohersteller.

@rthkomischerweise hat hierzulande kaum ein Radfahrer ein Problem damit, sich rechts an der Autokolonne vorbei zu quetschen - und das oftmals deutlich schneller als Schrittgeschwindigkeit. Da sollte eine Straßenbahnschiene - egal ob nun 1 m oder 1,4 m breit - erst recht kein Problem sein. Es werden also gerne Probleme und Gefahren heraufbeschworen, die an anderer Stelle absolut unproblematisch sind - man könnte das auch selektive Argumentation nennen.
Was dem Radler an der einen Stelle recht und billig ist, das sollte ihn an der anderen Stelle dann auch nicht stören. Ich habe noch von keinem Radakrobaten gehört, der für ein generelles Rechts-Vorbeifahr-Verbot für Radfahrer plädierte, weil er auch Probleme mit Straßenbahnschienen hätte.

So wie es vereinzelt Radfahrer gibt, die sich nicht trauen, sich rechts zwischen Autos und Bordstein durchzuquetschen, so werden die dann ggf. auch die Straßenbahnschienen zu meiden wissen. Hierbei dürfte es sich ja nun tatsächlich auch um den geringsten Teil der deutschen Straßen(-abschnitte) handeln, die dann zu meiden/umfahren wären. Das kann man den wenigen (unsicheren) Radfahrer durchaus zumuten.

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@SilverBanditS, ich will nicht erzwingen. Ich berichte lediglich aus der Sitzung einer Unfallkommision. Die befasst sich nur mit konkreten Gefahrenstellen nach schweren bzw. tödlichen Verkehrsunfällen. 

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@rthich hatte Dich da auch nicht persönlich im Auge, sondern eher allgemein die "Aktivisten".

Ich verstehe auch, dass man versuchen/untersuchen sollte, ob bestimmte Unfallschwerpunkte entschärft werden können. Es sollte m.E. nur nicht dahin gehen, dass die Entschärfung IMMER zu Lasten der einen Seite geht. Wenn man z.B. mehr Sicherheit für Radler schaffen kann, indem - wo möglich - Kfz- und Radverkehr entzerrt werden, dann sollte es auch mal den Radler möglich sein, einen Umweg von 50 oder 100 Meter in Kauf zu nehmen. Leider ist für viele Radler die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten immer die Gerade, egal wo man sich dafür dann durchquetschen muss.

Derzeit geht der Aktionismus - gerade auch hier in Berlin - dahin, kurzerhand Straßenland dem Kfz-Verkehr zu entziehen und zu Radwegen umzuwidmen. Das hat nun aber so gar nichts mit Entkoppeln oder Entzerren von Rad- und Kfz-Verkehr zu tun, sondern vielmehr mit VERzerren zu Gunsten einer relativ kleinen Gruppe und zu Lasten der deutlich größeren Gruppe. So wurde z.B. erst vor wenigen Tagen in der Ostseestraße - eine wichtige und stark frequentierte Ost-West-Verbindung im Norden Berlins - kurzerhand jeweils eine von zwei Fahrstreifen je Richtung in einen 5 m breiten Radstreifen (Busse frei) umgewandelt. Und das, obwohl diese Straße auf beiden Seiten recht breite Gehwege und in der Mitte einen geschätzt 20 m breiten Mittelstreifen hat. Die dort mal am Rand des Mittelstreifen vorhandenen Radwege hat man über die Jahrzehnte systematisch verkommen lassen. Da ist der Klau eines ganzen Fahrstreifens natürlich eine nachvollziehbare Notwendigkeit. BILLIGSTER AKTIONISMUS!

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@SilverBanditS, ganz allgemein, ich beschreibe hier meine Erfahrungen und Erlebnisse. Die Zeiten in denen ich „Andere“ bekehren wollte sind lange vorbei.
Ich denke allerdings wir werden um eine „Verkehrswende bzw. Energiewende“ nicht herumkommen, z.B. weg vom selbstgenutzen, eigenen Auto. Nur, das wird nicht mit der Brechstange funktionieren, andererseits werde ich mein persönliches Verhalten ohne Not nicht ändern.

Du siehst das Dilemma der Politik?

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Warum sollte man weg vom selbstgenutzen (eigenen) Auto? Ich persönlich halte von Carsharing gar nichts. Ich möchte mir auch kein Auto mit irgendwelchen, mir unbekannten Leuten teilen. Ich möchte auch nicht auf ein paar Autos (Typen/Größe) begrenzt werden. Ich habe Spaß und Freude an meinem. Und ich suche es mir weitestgehend so aus, wie ich es haben möchte (bzgl. Ausstattung, Farbe, Motorisierung). Dafür arbeite ich und dementsprechend weiß ich es (als Wert) zu schätzen und pflege es auch.

Es wird auch nicht mit der Brechstange funktionieren, die Leute von einer (vermeindlich) "besseren Welt" zu überzeugen. Aber dennoch versucht man es offenkundig, indem man ständig an der Steuerschraube oder anderen Schrauben dreht, um das selbstgenutzte Auto künstlich zu verteuern. Das führt letztlich auch zu einer Zweiklassengesellschaft und unzufriedenen Menschen.

Das "Dilemma" ist künstlich erzeugt.

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@Bluey, eine 2 oder gar 3 Klassengesellschaft haben wir schon. Die Kreditwürdigkeit eines Menschen wird z.B. bereits heute nach dem Wohnviertel und Namen beurteilt. (Wohnung in Altenessen oder Karnap mindert die Kreditwürdigkeit gegenüber Heisingen, Stadtwald oder gar Bredeney). Ausländische Namen sind Kreditschädlich, behindern bei  der Arbeits— und Wohnungssuche.

Die Mobiltätswende, besser die Energiewende wird kommen, entweder jetzt relativ sanft, oder knüppelhart in einigen Jahrzehnten. (Aber dann lebe ich vermutlich nicht mehr.)

lch werde an meinen privaten Autos festhalten, solange ich kann. Auf meine persönlichen Privilegien werde ich nur verzichten wenn ich muss, wie du und viele Zeitgenossen auch. Nach mir die Sintflut ist eine zutreffende Bezeichnung. (Ich bekenne mich schuldig.)

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vor 12 Stunden schrieb rth:

@SilverBanditS, ganz allgemein, ich beschreibe hier meine Erfahrungen und Erlebnisse. Die Zeiten in denen ich „Andere“ bekehren wollte sind lange vorbei.
Ich denke allerdings wir werden um eine „Verkehrswende bzw. Energiewende“ nicht herumkommen, z.B. weg vom selbstgenutzen, eigenen Auto. Nur, das wird nicht mit der Brechstange funktionieren, andererseits werde ich mein persönliches Verhalten ohne Not nicht ändern.

Du siehst das Dilemma der Politik?

...das Dilemma besteht genau darin, dass die Politik Veränderungen ausschließlich mit der Brechstange herbeiführen will. Sie machen den Bürgern keine attraktiven Angebote, sondern sie bevormunden und drangsalieren die große Masse zum Wohlgefallen einiger Weniger - die allerdings so laut sind, als wären sie ALLE.

Das sehen wir tagein tagaus in unserer nächsten Umgebung, ebenso wie in der "großen" Politik - genannt EU - wo man gerade dabei ist, über die EURO7-Norm jedwedem Verbrennungsmotor den Garaus zu machen. So wie man den Diesel durch völlig weltfremde NO²-Grenzwerte faktisch getötet hat, so verfährt man nun weiter durch einen absolut weltfremden Testzyklus, der Situationen als "normal" darstellen soll, die im Alltag vielleicht ein Millionstel der Fälle ausmacht (Anfahren am Berg mit Anhänger). Und die (deutsche) Autoindustrie hat bisher fleißig Beifall geklatscht. Mal sehen, wie lange es dauert, bis diese "Führungskräfte" endgültig merken, dass die Prachtallee, die sie gerade entlangmarschieren, direkt zu ihrem eigenen Grab führt.

Erreichen wird man durch diese Planwirtschaft jedoch genau das Gegenteil: Der "natürliche" Austausch-Zyklus von Kfz durch den kontinuierlichen Nachschub von immer saubereren und effizienteren Neuwagen wird in sich zusammenbrechen und die Haltedauer der Fahrzeuge wird sich verdoppeln oder verdreifachen. Dann fahren in D in 10 ... 15 Jahren massenweise Young- und Oldtimer rum.  man könnte auch sagen: DDR 2.0 oder Cuba wie es leibt und lebt.
Und sollte man dann versuchen, die selbst verursachte Situation über die Ersatzteilversorgung zu "regulieren", dann wird das Problem durch einen Zweit- und Drittmarkt mit Billigteilen aus asiatischer oder afrikanischer Produktion gelöst. Die Verkehrssicherheit der Fahrzeuge wird dadurch sicherlich deutlich zunehmen - kennt man ja heute auch schon, mit Billig-Ersatzteilen aus Osteuropa.

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@silverbandtis: Das Problem in der EU und in der Politik sind die Theoretiker, die Ideologen, Gutmenschen und y-x-z-Greta-Generationen, die keine Ahnung vom Verbrennungsmotor haben und diesen lediglich verteufeln können. In der Fachbranche hat man schon immer die unterschiedlichsten Fahrbedingungen getestet, also extremer Kälte (Skandinavien), Hitze (Death Valley), Wüste (Staub/Sand), Passfahrten (Stilfserjoch), Anhängerbetrieb, Höhenluft (Mexiko), Rennstrecke (Volllast/Dauerhighspeed), usw.

Bei Lkw- und Baumaschinen mit Verbrennungsmotor heißt es dann "erschwerte Bedingungen", es gibt auch Settings für Sibirien.

Für Pkws war man dann mit der Rollenprüfstandsmeßmimik (Luftsammelsäcke) froh, eine vergleichbare Norm gefunden zu haben (EU, Japan- und US-Zyklus). Die Meßapparatur war "riesig" und es gab keine onboard-Huckepack-Meßapparatur. Ein realeren Verbrauchszyklus hatte z. B. autobild, sprich ein genormte Testrunde Stadt, Land und Autobahn. Aber auch hier gibt es z. B. Temperaturschwankungen und sie bildet nicht die o. g. Extrembedingungen ab, aber für den Normal-/Durchschnittseinsatz vollkommen ausreichend.

Und jetzt kommt man mit den Real-Drive-Huckepack-Messungen ins schwierige Fahrwasser, was soll ein Normal-Real-Drive-Zyklus sein bzw. was soll man da rein packen? Die o. g. nicht-alltäglichen Bedingungen? Schwachsinn! Die EU-Krake will nun auch den tatsächlichen Kraftstoffverbrauch über eine Schnittstelle aus zufällig ausgewählten Fahrzeug auslesen bzw. kontrollieren können. Nun sind alle Dämme bezüglich gläsernen VT und Datenschutz gebrochen. Gute Nacht!

:nolimit:

 

 

 

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