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Verteilung stationärer Anlagen zur Geschwindigkeitsüberwachung


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Warum sind stationäre Anlagen zur Geschwindigkeitsüberwachung in Deutschland so ungleichmäßig verteilt? Warum gibt es in Bayern nur recht wenige dieser Anlagen während in Baden-Württemberg derartige Anlagen, auch zur Überwachung von Tempo 30 auf Hauptstraßen, weit verbreitet sind? Welche Behörde legt fest, ob eine Gemeinde eine derartige Anlage bauen kann? 

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@toliman: Polizei und damit Verkehrsüberwachung sind Ländersache! Förderalismus! Der Dienstherr der Polizei ist der Landesinnenminister. Dessen Ministerium gibt normalerweise die "Richtlinien" sowie die Philosophie vor. Drunter gibt es die Kommunen/Landkreise, die "frei" walten können. Auch historisch gesehen hatte in BaWü deswegen jedes Bauernkaff am Ortseingang einen Starenkasten. Das Land BaWü hat selbst keinen Überblick wieviel "stationäre Anlagen" es gibt. Diese Seuche ist in BaWü nicht auszurotten. Ich habe es aufgegeben, alle Neublitzer zu archivieren. Aktuell ein Beispiel wie es läuft:

Zitat

Alle Standorte wurden laut Landratsamt gemeinsam von Polizei, Bürgermeisterämtern sowie der Kreisbehörde festgelegt. Die fest installierten Geschwindigkeitsmesssysteme sollen, so das Ziel der Aktion, „zu einer angepassten Fahrweise der Verkehrsteilnehmer führen und für mehr Verkehrssicherheit sorgen“.

Aus "23 Blitzersäulen sollten Raser bremsen", www.essllinger-zeitung.de, 25.03.21; https://www.esslinger-zeitung.de/inhalt.mehr-geschwindigkeitsmessungen-im-kreis-esslingen-23-blitzersaeulen-sollen-raser-bremsen.6ad7cea5-0aad-4b22-a810-008b549e08d9.html; Hervorhebung von mir.

In Bayern waren die Hürden für die kommunale Abzocke mit Starenkästen bzw. jetzt Blitzsäulen sehr hoch bzw. nicht erreichbar, da auch immer vom Innenministerium genehmigt werden müßten. Bayern wollte auch bis vor kurzem noch nie seine schöne Landschaft mit d e  m häßliich Symbolbild eines Überwachungsstaates dauerhaft verschandeln. Historisch bedingt gab es deswegen nur in einigen Städten Rotlichtblitzer und "versteckte" Blitzer in VBAs auf BAB. Inzwischen sind die Ampelrotlichtblitzer auch Kombiblitzer geworden, es gibt inzwischen Schwarzblitzer in Tunnels und sehr selten genehmigte offene Stationärblitzer (2 Stellen). Abzuwarten bleiben die Auswirkung auf die vom bayerischen Landtag neulich abgesegnete dümmliche Aufweichung für kommunale Stationärabzocke. 

:nolimit:

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Wie ist das mit der Genehmigung von permanenten Anlagen zur Geschwindigkeitsüberwachung in anderen Bundesländern? Ich weiß, Rheinland-Pfalz hat nur wenige, Hessen hat teilweise recht viele, wenn auch die in Baden-Württemberg teilweise heimtückischer sind.

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1. Gib in die Suchmaschine Deiner Wahl die Wörter "Erlaß Verkehrsüberwachung <Name des Bundeslandes>" ein.

2. Lies Dir die Ergebnisse durch

3. Berichte an dieser Stelle über die Ergebnisse Deiner Recherche.

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