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Falschgeparkter Blitzer-Anhänger erhält Knöllchen von der Polizei


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vor 1 Stunde schrieb rth:

@m3, die WAZ hat heute auch darüber berichtet. Entscheidender Satz: „Der Standort sei ordnungsgemäß“.

Ja, sicher, sieht man ja auch gut auf dem Bild. Der Hänger steht auch nicht auf der falschen Fahrbahnseite, das sieht ganz und gar nicht nach Einbahnstraße aus.

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Die Anhänger stehen i.d.R. über Nacht und sind unbeleuchtet.

Es wäre verwunderlich, wenn eine Sondergenehmigung das Parken eines unbeleuchteten Hängers auf der Fahrbahn ohne Not entgegen der Fahrtrichtung umfasst (weil, warum das Ding nicht einfach umdrehen?), da dann keine rückstrahlenden Mittel die Erkennbarkeit gewährleisten.

Aber vielleicht täusche ich mich ja auch und setze mit Unfallvermeidung einfach falsche Prioritäten.

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vor 6 Stunden schrieb rth:

@Diplomat, von „normalen“ Blitzern wissen wir, das sie gewisse Sonderrechte haben. Warum sollte ein Blitzanhänger nicht ähnliche Sondergenehmigungen haben?

Woher soll der Bielefelder Streifenbeamte dies wissen? Soll er dies zu Gunsten der kommunalen Abzocke einfach vermuten? Bei uns gibt es Berechtigungsausweise für zivile Stadtfahrzeuge etc., wenn man "falsch parken" darf und diese offizielle Berechtigung ist im Fahrzeug sichtbar auszulegen, sodaß eventuell vorbeikommende Knöllchenjäger oder Polizisten sich direkt überzeugen können und kein Knöllchen verhängen müssen.

Bezüglich der Verkehrssicherheit gibt es aber trotz Berechtigung eine rote Linie, die hier überschritten wurde, sprich so ein Blitzanhänger hat nichts in Feuerwehrzufahrten, auf Behindertenparkplätze, Notfallbuchten, in Kreuzungsbereichen, usw. etwas zu suchen, ebenso ist die falsche Parkrichtung wie hier tabu! Die kommunalen Wegelagerei-Geräte-Aufsteller haben leider ihre Dummheit mit dieser Aufstellung nachgewiesen. In dieser Straße gibt es zig Möglichkeiten für eine "ordnungsgemäße" Anhängerabstellung. 

:nolimit:

 

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Vor allem steht das Oberteil auch noch falsch, der Griff beim unteren Fenster (da ist der Laserscanner mit Kamera drin) ist normal der zu überwachenden Fahrbahn zugewandt. Damit es trotzdem funktioniert wurde deshalb wohl das Oberteil des Blitzeranhängers in Richtung der Fahrbahn gedreht.

 

 

 

 

 

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vor 8 Stunden schrieb rth:

@m3, ich verweigere jede Aussage zur Kompetenz der kommunalen Überwachungskräfte...

Leicht OT, aber: Volle Zustimmung. 

Vor knapp 2 Jahren bin ich an einer Radarmessung (SpeedoPhot digital) in einer prächtigen Außenkurve vorbeigelaufen, Messfahrzeug war von einer Gesellschaft, die Messdienstleistungen samt Mitarbeiter an Kommunen verleiht. Ich geh hin, klopfe freundlich – keine Reaktion. Wieder zuhause gleich die Stadt angerufen:

Ich: (schildere Sachverhalt) 

MA O-Amt: Ja, und? Die Messtechniker sind alle ausgebildet und zertifiziert usw. 

Ich: Ich hab leider die Anleitung des verwendeten Messgeräts nicht, aber beim vergleichbaren Multanova sind Außenkurvenmessungen definitiv verboten. 

MA O-Amt: Sie wollen sich ernsthaft beschweren, obwohl Sie das Messgerät nicht einmal kennen? 

Ich: Klar kenne ich es, und bei Radar sind Messungen in Außenkurven technisch generell unzulässig, weil die Messwerte zuungunsten des Betroffenen verfälscht werden ... 

MA O-Amt: Ich sehe keine Veranlassung, da jetzt tätig zu werden, weil ich von allen Messtechnikern schriftlich bestätigt bekommen habe, dass sie ihre Arbeit ordnungsgemäß verrichten werden. Schönen Tag noch. 

Ich habe damals leider keine Bilder gemacht und schon gar nichts ausgemessen – ich gehe davon aus, im Rathaus hätte man sich sowieso nicht dafür interessiert. 

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  • 2 weeks later...

@frankenwaelder: Das war ja auch ein schlafender Dauerskandal bei einem Zweckverband in Ostbayern, deren Geschäftsführung auch meinte, ihre Hiwis seien ordnungsgemäß blablablabla ausgebildet. Kennen wir doch alle, die Theorie-Urkunde "hat teilgenommen"-_-.

@rth: Es gibt einen netten Zeitungsbericht über die hier betroffenen kompetenten Ordnungsamtmitarbeitern, als sie in der Corona-Hochkrise trotzdem den neuen Abzockblitzanhänger Guntram stolz präsentierten.

Nun hat es Bruder Bernhard mit Mißgunstbezeugungen erwischt:

Zitat

Mehrfach seien seit vergangenem Herbst Schilder übermalt oder gar abmontiert worden. Deswegen mussten bereits zahlreiche Radarfotos für ungültig erklärt werden, weil das Tempolimit für die Fahrer nicht zu erkennen war

Aus "Vandalen rücken Blitzer mit Spitzhacke zu Leibe - MASSIVE ATTACKE", www.ruhrnachrichten.de, 04.02.21, https://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/vandalen-ruecken-blitzer-mit-spitzhacke-zu-leibe-1599535.html

Die Schilderkontrolle ist ein Grundsatzproblem für die Roboterabzocke, im Worstcase wird über fünf Tage nur heiße Luft gemessen:lol:.

:nolimit:

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