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Der Individualverkehr hat keine Zukunft


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.. sagt der Erfinder der Ottobahn, nein es ist kein friesischer Blödelbarde, sondern ein echter Bayer, ein Fan von König Otto (ob er doch den Rehagel meint?)

Statt Seilbahnen will er kleine Kapseln in Röhren auf die Reise schicken, und diese sollen software gesteuert schnell ihr Ziel erreichen.

Lest hier näheres

 

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schön und gut... aber soviel kleiner als ein Auto ist so eine Kapsel auch nicht.

Wenn man mit der Software auch Autos lenken könnte - wozu soll man dann extra neue Verkehrswege schaffen?

Bis die Schienen, Hochgleise oder was auch immer das ist überall dort stehen, wo Menschen hin wollen/müssen, vergehen Jahrhunderte.

Strassen und Wege gibt es dort aber überall schon.

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@zorro69: Das ist kein Quantensprung, wird sich also nicht durchsetzen. Dazu bräuchte man eine komplett neue Infrastruktur und wäre auch viel zu aufwendig bis jede Haustüre eine Kapsel vor der Haustür hätte. Wenn mal alle Pkws vernetzt sind und automatisiert fahren, dann kann man auch leere Auto-"Kapsel" mitlaufen lassen. Das Start-up hat also schon einen Geburtsfehler.  Ein Quantensprung bei der Reisezeit wäre die "Rohrpost Hyperloop" mit 1200 km/h. Ein Quantensprung wäre auch die dreidimensionale Nutzung der Verkehrsstraßen, also "Flugstraßen" mit Drohnen, Flugtaxis, Individualfluggeräten, usw.

Du darfst auch nicht die Gefühlswelt von Menschen vergessen. Ein Individualfahrzeug bedeutet keine Abhängigkeit! Sprich der Feierabend beginnt beim Reinsitzen ins Auto, dagegen sind Personen- und Massentransporte (=ÖPVN) gefühlt noch Arbeitszeit...

:nolimit:

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vor 1 Minute schrieb m3_:

...Du darfst auch nicht die Gefühlswelt von Menschen vergessen. Ein Individualfahrzeug bedeutet keine Abhängigkeit! Sprich der Feierabend beginnt beim Reinsitzen ins Auto, dagegen sind Personen- und Massentransporte (=ÖPVN) gefühlt noch Arbeitszeit...

:nolimit:

Das ist für mich das entscheidende Argument. ÖPNV und auch PKW Leih — Systeme  mit Verschmutzung des Fahrzeugs sind keine Alternative zum eigenen Auto. Rational sicher falsch, trotzdem für mich gut nachvollziehbar. (Autofahrer sollte Spaß bereiten).

Für mich ist für viele Fahrten das eigene E — Bike die überzeugende Alternative.

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Das E - Bike, obwohl meine Frau und ich eines besitzen, kommt für uns im Alltag eher selten zum Einsatz.

Man sollte halt abwägen wofür man das jeweilige Gefährt  einsetzt.;)

Unser Alltagsfahrzeug ist und bleibt der i3 mit der 120 Ah Batterie, Reichweite je nach Fahrweise zwischen 250 und 300km.

Wirklich fast kostenfreies Fahren auf rd. 90% unserer Fahrten.

Kompletter Gegensatz dazu, spontaner Tagesbesuch Ende Oktober zu unseren Freunden in Sachsen Anhalt, einfache Strecke ca. 760 km. Abfahrt 01.00Uhr, retour 00.00 Uhr, ideal mit dem 7er 730d, Hinfahrt 5,5 Stunden, retour 5 Stunden, Verbrauch Schnitt 9 Liter, somit für Langstrecke das richtige Fahrzeug.

Im Gegensatz wieder dazu: Spass in unmittelbar in der Gegend liegenden Bergstrecken zu haben: Mini John Cooper Works R56, gibt diesbezüglich nicht viel besseres als "Kurvenräuber".:D

Dann wieder für Mittelstrecke und Stadt: Kleiner 1er, 123d, erbringt dort wirklich brav seine Leistung.

Für etwas sperrigerige Transporte stellt sich ein Transit Connect als unschlagbar dar.

Und schlussendlich um fast autark unterwegs sein zu können steht dafür noch ein Pössl Camper im Fuhrpark.

Daraus ist zu ersehen, wirklich alle Erfordernisse sind mit einem einzigen Fahrzeug nicht wirklich zu erfüllen.

Das Schönste daran für mich ist noch, alle 6 Fahrzeuge können auf 2 Kennzeichen (möglich 3 Fahrzeuge auf ein Wechselkennzeichen) angemeldet sein.

Somit benötige ich z.b auch nur 2 Mautzahlungen usw..

Somit auch leistbar für einen Pensionisten wie mich..:lol:

Gruss gery41

PS

Fast vergessen, seit August befindet sich noch exclusiv ein Mini Cooper F56 Diesel, Automatik mit 116 PS exclusiv für meine Frau in unserem Fuhrpark.

Mit rd. 5 Liter Verbrauch im Einsatz wenn der i3 einmal knapp nicht ausreichen sollte.:geil:

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vor 49 Minuten schrieb Zöllner:

@gery41

Das ganze klingt schon richtig "Famillionär"

Will damit überhaupt nicht überheblich wirken, (werden sicher viele die mich hier kennen bestättigen können) hat sich einfach so ergeben, daher

Klingt nur, ist aber nicht so.

Habe mein ganzes Leben nur gearbeitet (45 Jahre, nie Urlaub oder ähnliches)

Dafür habe ich mir als ein bisschen Autofan ein paar Fahrzeuge gegönnt bzw. gönne ich mir eventuell noch.

 

Gruss gery41

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War auch nicht böse gemeint, es ist aber so, dass sich in Deutschland kaum einer so viele Autos leisten kann. Ich bin nicht neidisch, ich gönne jedem, der durch Arbeit sich sein Leben verdient hat, sein Wohlergehen.

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@Zöllner, ich kenne einige die sich einen solchen Fuhrpark leisten könnten, sie tun es einfach nicht. Und solange die Fahrzeuge auf dem eigenen Grundstück geparkt werden sehe ich überhaupt keinen Grund so ein Hobby kritisch zu sehen. 

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vor 34 Minuten schrieb rth:

@Zöllner, ich kenne einige die sich einen solchen Fuhrpark leisten könnten, sie tun es einfach nicht. Und solange die Fahrzeuge auf dem eigenen Grundstück geparkt werden sehe ich überhaupt keinen Grund so ein Hobby kritisch zu sehen. 

So teuer ist das in meinem Fall im Verhältniss gar nicht.

Die Anschaffung ist der eine Teil, dann geht es ja um die laufenden Kosten mit Wartung und Reparaturen etc.

Da ich beruflich ja immer mit dem Thema zu tun hatte, werden diese Dinge natürlich von mir selbst erledigt.

Natürlich stehen dafür von Hebebühne, Reifenmontier - und Wuchtmaschine, jede Menge Spezial - und Diagnosewerkzeuge in meiner Werkstatt zur Verfügung.

Ersatzteile habe ich auch noch 50% Rabatt aus meiner früheren Firmentätigkeit.;)

Somit kann ich jetzt in Ruhe wenn es nötig ist an meinen Fahrzeugen schrauben. Hat nicht nur den Vorteil das man wirklich weiss was getan wurde, man braucht sich nichts von diversen Firmen erzählen lassen und man bleibt noch dazu in "Schwung".:nick:

Habe z.b erst ein komplettes Service am Fahrzeug der Tochter mit 4 neuen Bremsscheiben, Ceramicbremsklötze, Verschleissensoren, Ölfilter, Öl, Luftfilter, Kraftstofffilter, Innenraumaktivkohlefilter Preis Material 300,- Euro durchgeführt.

Bei BMW wäre sich die Sache um einen 1000er nicht ausgegangen.:elch:

Soviel zur Leistbarkeit, diese liegt auch wieder individuell beim Einzelnen.

 

Gruß gery41

PS

Natürlich werden alle Fahrzeuge bei mir am Grund (unter Dach) eingestellt.

Zusätzlich steht für den i3 (und auch für die E - Fahrräder) eine 15kw und eine 10kw Photovoltaikanlage zur Verfügung.

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@gery41, Hobbys kosten Geld, bereiten andererseits viel Freude. Du bist niemanden Rechenschaft schuldig was du mit deiner Zeit, deinem Geld im (UN) Ruhestand treibst. Ab einem gewissen Alter gilt die Regel "zahlen alles meine Erben". 

Und das ist gut so.

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Soweit ich diese Kapseln in den Zeitungstext verstehe, sollen die den innerstädtischen Verkehr ersetzen, also da wo die größten Staus während der Rush Hour entstehen. So richtig glauben, dass das was wird mag ich auch noch nicht. Vielleicht können die ja mal einen Prototyp zu laufen bringen, und dann sieht man, wie es wirklich damit aussieht.

 

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Meiner Meinung und meiner Beobachtung nach entstehen die meisten Staus in Städten zur Rush Hour durch Ein- und Aus-Pendler.
Die, die in der Stadt wohnen haben nur einen Katzensprung bis zur nächsten U-/oder S-Bahn und nutzen diese auch.
Oder die zurückzulegenden Strecken können und werden auch locker mit dem Rad absolviert.

Um den Stau zu verhindern müßte man also die Pendler vom Auto wegbringen.
Dafür würde ein neuartiges Verkehrsmittel aber kein Stück weiterhelfen, welches nur in der Innenstadt fährt.
Zumindestens müssten dann an den Endhaltestellen des Verkehrsmittels genügend Parkplätze zur Verfügung stehen.

Das klappt ja schon heute bei den ÖPNV nicht.

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"Zumindestens müssten dann an den Endhaltestellen des Verkehrsmittels genügend Parkplätze zur Verfügung stehen."

Ganz genau. Für Pendler oder ggf. auch Touris entsprechende Parkplätze im Randbereich vorhalten mit guter Anbindung an den ÖPNV. Ich fürchte nur, daß das nichts wird. Man will den Individualverkehr insgesamt drastisch kürzen.

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@Bluey, bereits heute sind Teile des ÖPNV drastisch in den Stoßzeiten überlastet. Zum Teil pure Unvernunft.
Busse im 5 Minutentakt! Aber, erst kommt kein Bus, dann 3 Fahrzeuge hintereinander. Der 1. Bus ist überfüllt, der 2. locker besetzt, der 3. praktisch leer. 

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...solchen Quatsch mit irgendwelchen Kapseln gabs schon etlichen. Ständig tauchen irgendwelche Leute auf die irgendwelches Zeug zusammenkonstruieren, mit irgendeinem hippen Namen bezeichnen und in den Medien als Lösung aller Probleme verkaufen... obwohl sie entweder für grundlegende Probleme an ihrem System keine Lösung haben oder es bereits seit Jahrzehnten ein funktionierendes universelles & kompatibles System mit vorhandener Infrastruktur gibt.

Is immer der gleiche Mist... irgendwelche fliegenden Kapseln, fliegende Autos / Drohnen oder in irgendwlechen Gleis-/Röhrensystemen geführte Kapseln... da gehört auch dieser Hyperloop-Quatsch dazu.

Einerseits wurden die bestehenden Verkehrssystemen über Jahrzehnte / gar Jahrhunderte hinweg optimiert, es bestehen fast weltweit kompatible Verkehrswege... außerdem kämpft man darum stetig den Ressourcen- / Energieverbrauch nach unten zu drücken... und dann kommen Vorschläge, die sowohl beim Bau als auch im Betrieb massive Nachteile gegenüber den bestehenden Systemen haben.

Was wird wohl an Energie verbraten um so ein fliegendes Auto / Kapsel / Drohne allein in der Luft zu halten... oder der Verkehrsweg, ein Röhrensystem... wozu, wenn es auch mit einer einfachen halbwegs glatten Asphalt-/Beton-/Schotteroberfläche geht ... oder ggf. funktioniert z.B. ein Auto auf jeder halbwegs festen / befestigten Oberfläche... Wiese, Waldboden, ...

Oder Beispiel Eisenbahn... wozu ne ganze Röhre, wenn es mit 2 einfachen Schienen aus Stahl geschraubt auf ggf. sogar Holzbohlen bestens funktioniert... und das seit gefühlten Ewigkeiten.

Transrapit war auch so ein Beispiel, wo man das Rad neu erfunden hat, was die Schienentechnik angeht... gegenüber der konvetionellen Schiene ein extrem teure / aufwändige Lösung aber praktisch alle Probleme, die das konventionelle System Bahn hat auch im System hat - <ironie>ist ja insgesamt auch das größte Problem der Bahn, dass man auf zwei Stahlschienen fährt... da hat man unbedingt eine andere (aufwändigere) Lösung gebraucht</ironie>

Dabei fängt man mit einem neuen Schienensystem praktisch bei null an... das Zeug ist mit nix und niemandem auf dieser Welt kompatibel.

Wenn bei der konventionellen Bahn ne ICE-Strecke nicht ausgelastet ist, dann könnte man da rein von der grundsätzlichsten Technik her auch noch den "allerletzten Bummel-Güterzug, den man aus Vorkriegszeiten irgendwo findet" da langfahren lassen...  so lange die Spurweite von 1,432m paßt - was übrigends europaweit die Spurweite von 87% aller Bahnen ist und sogar in USA und China verbreitet ist.

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In diesem Artikel...

https://www.focus.de/auto/elektroauto/elektro-lobby-hat-sich-durchgesetzt-eu-plan-2025-werden-diesel-und-benziner-verboten-mit-diesem-trick_id_12666924.html

...wird ausführlich beleuchtet mit welch schmutzigen Tricks die EU plant, dem Verbrenner schon ab 2025 den Garaus zu machen - und damit praktisch auch dem motorisierten Individualverkehr. Die von mir an anderer Stelle bereits vorhergesagte Rückkehr in DDR-/Cuba-Verhältnisse könnte also schneller als geahnt bittere Realität werden.

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