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Stvo-Novelle 2020


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@tom: Hessen hat bundesweit klar die beste BAB-Tempolimit-Handschrift/-Philosphie :cool: . Eine große Entrümpelung gab es auch mal in BaWü. Normalerweise sollten die Tempolimits regelmäßig alle drei Jahre überprüft werden. Denkbar wäre auch die Verankerung von einer neuen Zumüllungvermeidungsverordnung, sprich für ein neues Tempolimit müssten zwei Tempolimits abgeschafft werden :whistling: .

 

Zur Sommerlochstopfung möchte ich doch auf ein asoziales :shit: -Statement vom ACE verweisen:

Stefan Heimlich, Vorsitzender des Auto Club Europa (ACE): „Rasen ist kein Kavaliersdelikt, sondern gefährdet die Verkehrssicherheit und setzt Menschenleben aufs Spiel. Gerade nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs zum Raser-Fall in Berlin, wäre ein Abmildern der StVO eine Rolle rückwärts.

Aus "Keine Korrekturen bei Sanktionen gegen Raser - Zurückrudern bei der StVO ist inakzeptabel", Pressemitteilung ACE, 01.07.20; https://presse.ace.de/pressemitteilungen/presse-detail/news/keine-korrekturen-bei-sanktionen-gegen-raser/

 

@Stefan Heimlich: :wand: . Pfui Deibel! Ein Niveau unter Ameisenkniehöhe!

:nolimit:

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Die StVO-Novelle 2020 wurde ja schon angesprochen. Wer sich an einer Contra-Petition beteiligen möchte, kann dies hier tun. Mir persönlich gehen die Änderungen eindeutig zu weit und werden mMn nicht z

@rth   Was hat sich seit unserer Kindheit in den Wohnbereichen dermaßen gravierend verändert, daß 30er-Zonen gerechtfertigt wären? Ich wohne immer noch dort, wo ich auch aufgewachsen bin. Hier sind in

Ja, und die Lebensmittelüberwachung bei uns ist auch vorbildlich. Ich kann dieses Geseier nicht mehr hören.   "Sehr preiswert" im Verhältnis zu welchem Staat konkret? Vielleicht Schweiz, wo das Durchs

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@rth: Man kann ja viel ideologischen Mist und Hybid-Fakes (Halblügen) schreiben, siehe beispielswese auch die Pamphlet-Pressemitteilung vom VCD https://www.vcd.org/service/presse/pressemitteilungen/regeln-fuer-raser-nicht-entschaerfen-bundeslaender-muessen-hart-bleiben/ , aber mit einer Extremgeschichte nun alle Geschwindigkeitsüberschreiter und Fahrverbotsanwärter in Sippenhaft zu nehmen, hier also zu diskriminieren und sogar zu kriminalisieren, ist an Unseriösität nicht zu überbieten :kotz: . Das ist das Niveau der DUH, die z. B. einen SUV-Unfall in Berlin instrumentalisiert hatte :kotz: .

Und meinst Du beim ACE hätten alle Mitglieder noch nie die Geschwindigkeit überschritten? Will der ACE bei seinen Verkehrsrechtsschutzversicherungen (Generali und ADVOCARD) jetzt die Leistung bei Owis einstellen? Ganz klar, Hr. Heimlich sein Geblubbere ist ein Austrittsgrund, DGB hin oder her. Oder Stefan Heimlich wird wegen dem Flurschaden von seiner Tätigkeit schnellstmöglich entbunden.

 

Was heißt hier Wischiwaschi beim ADAC? Der ADAC hat den Fall "öffentlich" aufgedeckt! Die anderen Jammerlappen-Vereine waren zu doof dafür, ausgenommen mobil.org und der AvD! Desweiteren hat der ADAC zurecht (und auch schon früher) gesagt, der Rahmen kleine-mittlere-und-grobe Verstöße, also Verwarnung-Bußgeld-FV, hat sich bestens bewährt. Es ist Schwachsinn, nun mittlere Verstöße zu schweren Verstößen zu machen. Erst recht, wenn man mit den +21 und +26 als VT nun in das klassische Fenster vom behördlichen Schilder- und Tempolimit-Roulette fällt und dies nun per Fahrverbot ausbaden müßte!

 

Desweiteren kann ich Dir mitteilen, daß der ACE regelmäßig negativ schreihalsartig beim VGT in Goslar auffällt. Desweiteren ist der Verein mit "seiner" Verkehrsrechtschutzversicherung ungeeignet, weil die Gutachterkosten bei einer Owi mit 500 Euro gedeckelt sind.

:nolimit:

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@m3, gleichgültig ob mir eine Meinung gefällt oder nicht, ich schätze klare, unzweideutige Aussagen. ACE und u.Ä. sind da eindeutig.
Persönlich ist mir ein Limit auf BAB gleichgültig (klarer Widerspruch zu Satz 1).

 

Die neuen Fahrverbotregeln halte ich für dringend geboten. Für mich ist es unmöglich „fahrlässig“ die Grenzen Innerorts oder gar in Baustellen auf der BAB zu überschreiten. (Ich bin gerne, bewusst, mit MWsT gefahren, z.T. mit Tempomat.)

Wie man fahrlässig auf einem Rad— oder Gehweg parken kann, kann sicher Minister Scheuer erklären.

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Für mich ist es unmöglich „fahrlässig“ die Grenzen Innerorts oder gar in Baustellen auf der BAB zu überschreiten.

Donnerwetter! Eure Herrlichkeit haben also noch nie innerorts ein :30:- oder in einer Baustelle ein :60:-Schild übersehen?

Rääääääschpeckt!

 

Grüße

Wolle

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Die neuen Fahrverbotregeln halte ich für dringend geboten.

Warum? Bzw. warum reichen Dir die bislang geltenden FV-Regeln nicht?
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Für mich ist es unmöglich „fahrlässig“ die Grenzen Innerorts oder gar in Baustellen auf der BAB zu überschreiten.

Donnerwetter! Eure Herrlichkeit haben also noch nie innerorts ein :30:- oder in einer Baustelle ein :60:-Schild übersehen?

Rääääääschpeckt!

@wolle63, sind die Baustellen geheim, dass du sie nicht sehen kannst? Ist es eine Überraschung, dass an einer Baustelle ein Limit gilt?

30er sind in der Regel Zonen bzw. Schule, Kindergarten oder KKH, sollte man auch sehen. Wenn ich es übersehen habe hat mich (bisher) niemand geblitzt.

Bisher wusste ich immer, wenn ich ein Ticket geschossen habe, warum.

 

 

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Die neuen Fahrverbotregeln halte ich für dringend geboten.

Warum? Bzw. warum reichen Dir die bislang geltenden FV-Regeln nicht?

 

Die bisherigen Bußgelder und Sanktionen halte ich für zu gering. Sie beeindrucken mich nicht. Zahlkarte scannen und vergessen.

1 Monat ÖPNV ist „beeindruckend“.

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@wolle63, sind die Baustellen geheim, dass du sie nicht sehen kannst? Ist es eine Überraschung, dass an einer Baustelle ein Limit gilt?

30er sind in der Regel Zonen bzw. Schule, Kindergarten oder KKH, sollte man auch sehen. Wenn ich es übersehen habe hat mich (bisher) niemand geblitzt.

Bisher wusste ich immer, wenn ich ein Ticket geschossen habe, warum.

Moderne Autos sind sehr oft sehr leise. Da merkt man - im Gegensatz zu früher - eher kaum, ob man nun 60, 80 oder 100 km/h fährt. Vor allem dann nicht, wenn man eine Automatik hat. Es kann also durchaus passieren, daß man in einen Baustellenbereich einfährt und etwas später schon wieder oberhalb des Limits fährt. Und nicht jedes Auto hat einen Tempomat. Auch längst nicht jeder schaut ständig auf den Tacho.

 

30er sind oftmals lediglich 30er-Bereiche, aber keine Zonen. Jedenfalls hier nicht. Lediglich durch VZ 274 angeordnet. Das kann man schon mal übersehen. Vor allem dann, wenn es neben/unter/hinter Bäumen oder Hecken aufgestellt wurde, die man über längere Zeit nicht geschnitten hat.

Ich könnte Dir hier etliche Stellen zeigen, wo ein 30er wegen Kindergarten aufgestellt wurde, der Kindergarten aber als solcher überhaupt nicht erkennbar ist. Ohne das 30er-Zeichen würde man dort völlig normal dran vorbeifahren, ohne zu merken, daß man gerade einen Kindergarten passiert hat.

 

Spätestens dann, wenn man ein Ticket zugeschickt bekommt, weiß man warum. Das steht da ja drin. Es gibt aber durchaus und auch genug Situationen oder Fälle, wo der Betroffene die Messung nicht mitbekommen hat und es eben erst mit Erhalt des Tickets erfährt. Sich dann aber trotzdem nicht dran erinnern kann.

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Die bisherigen Bußgelder und Sanktionen halte ich für zu gering. Sie beeindrucken mich nicht. Zahlkarte scannen und vergessen.

1 Monat ÖPNV ist „beeindruckend“.

Naja, ich habe schon etliche Mädels weinen sehen dürfen, denen die bisherigen Bußgelder offenbar schon sehr weh taten. Und nur, weil sie Dich (offensichtlich / leider) nicht beeindrucken, bedeutet das ja nicht, daß es alle anderen Zeitgenossen gleichermaßen unbeeindruckt läßt.

Ich zB ärgere mich durchaus über ein 25,- Euro-Ticket, scanne es nicht mal eben ein und vergesse es auch nicht sofort.

Natürlich ist 1 Monat zu Fuß "beeindruckend", sollte aber eben auch nur bei gravierenden Verstößen erfolgen. Und dazu zählen nicht schon Überschreitungen in Höhe von 21 km/h bzw. 26 km/h.

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Ich könnte Dir hier etliche Stellen zeigen, wo ein 30er wegen Kindergarten aufgestellt wurde, der Kindergarten aber als solcher überhaupt nicht erkennbar ist. Ohne das 30er-Zeichen würde man dort völlig normal dran vorbeifahren, ohne zu merken, daß man gerade einen Kindergarten passiert hat.

 

 

Nur zu meinem Verständniss, hört sich für mich zumindest so an.

Ist bei Euch in D automatisch bei Kindergärten und ähnlichen von euch genannten Einrichtungen Tempo 30?

Kenne ich in der Art sicher nicht bei uns.

Fahre z.b bei uns oftmals jeden Tag an einem an der Hauptstrasse gelegenen Kindergarten mit 50 vorbei.

 

Gruss gery41

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Die bisherigen Bußgelder und Sanktionen halte ich für zu gering. Sie beeindrucken mich nicht. Zahlkarte scannen und vergessen.

1 Monat ÖPNV ist „beeindruckend“.

Naja, ich habe schon etliche Mädels weinen sehen dürfen, denen die bisherigen Bußgelder offenbar schon sehr weh taten. Und nur, weil sie Dich (offensichtlich / leider) nicht beeindrucken, bedeutet das ja nicht, daß es alle anderen Zeitgenossen gleichermaßen unbeeindruckt läßt.

Ich zB ärgere mich durchaus über ein 25,- Euro-Ticket, scanne es nicht mal eben ein und vergesse es auch nicht sofort.

Natürlich ist 1 Monat zu Fuß "beeindruckend", sollte aber eben auch nur bei gravierenden Verstößen erfolgen. Und dazu zählen nicht schon Überschreitungen in Höhe von 21 km/h bzw. 26 km/h.

 

Im Ergebnis dessen, was Bluey schrieb, kommt es hier nicht auf den individuellen Eindruck an, sondern darauf, ob die Gesamtsituation Handlungsbedarf erkennen läßt. Die Gesamtsituation bemißt sich insbesondere am Unfallgeschehen. Und dieses ist - wiederum insbesondere bei Unfällen mit Überschreiten einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit als Hauptursache - seit Jahren rückläufig. Insoweit könnte man das durch den Bundesrat erzwungene Verhalten des Verordnungsgebers auch als Nachtreten bezeichnen. Das heutige System, daß u. a. bei wiederholten Verstößen FV ab +26 vorsieht, ist fein austariert und hat sich bewährt.

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Für mich ist es unmöglich „fahrlässig“ die Grenzen Innerorts oder gar in Baustellen auf der BAB zu überschreiten.

Donnerwetter! Eure Herrlichkeit haben also noch nie innerorts ein :30:- oder in einer Baustelle ein :60:-Schild übersehen?

Rääääääschpeckt!

@wolle63, sind die Baustellen geheim, dass du sie nicht sehen kannst? Ist es eine Überraschung, dass an einer Baustelle ein Limit gilt?

30er sind in der Regel Zonen bzw. Schule, Kindergarten oder KKH, sollte man auch sehen. Wenn ich es übersehen habe hat mich (bisher) niemand geblitzt.

Bisher wusste ich immer, wenn ich ein Ticket geschossen habe, warum.

 

 

 

 

Wenige Kilometer entfernt ist eine Autobahnbaustelle mit :80:, mittendrin wird ohne sichtbare Veränderung für rund einen Kilometer auf :60: gedrosselt, das Schild ist schnell mal übersehen. Die Grundschule hier ist (gerade jetzt zur Ferienzeit) nicht gleich als solche zu erkennen, das :30: in der Hecke auch nicht unbedingt, da an einer Hauptstraße nicht unbedingt zu erwarten.

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Für mich ist es unmöglich „fahrlässig“ die Grenzen Innerorts oder gar in Baustellen auf der BAB zu überschreiten.

Donnerwetter! Eure Herrlichkeit haben also noch nie innerorts ein :30:- oder in einer Baustelle ein :60:-Schild übersehen?

Rääääääschpeckt!

@wolle63, sind die Baustellen geheim, dass du sie nicht sehen kannst? Ist es eine Überraschung, dass an einer Baustelle ein Limit gilt?

30er sind in der Regel Zonen bzw. Schule, Kindergarten oder KKH, sollte man auch sehen. Wenn ich es übersehen habe hat mich (bisher) niemand geblitzt.

Bisher wusste ich immer, wenn ich ein Ticket geschossen habe, warum.

 

Wenige Kilometer entfernt ist eine Autobahnbaustelle mit :80:, mittendrin wird ohne sichtbare Veränderung für rund einen Kilometer auf :60: gedrosselt, das Schild ist schnell mal übersehen.

Genau das Meine ich. Wenn ich schon in der Baustelle statt 80 100 km/h fahre sollte ich so aufmerksam sein, dass ich kein 60er Schild übersehe.

Als Ortskundiger sollte man Schulen kennen, als Auswärtiger aufmerksam sein.

Mein Mitleid hält sich in Grenzen. (Auch mit mir selber, wenn ich selbst im Tiefschlaf geblitzt werde.)

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Es reichte nach dem gerade nicht mehr aktuellen Bußgeldkatalog mit Tacho 90 durch die schnurgerade zweispurige Baustelle zu fahren (auf der gestern noch nicht mal Baufahrzeuge zu sehen waren).

Das einzige :30: Schild vor dieser Schule ist in einer Hecke,offenbar hat auch das Grünflächenamt Ferien. Die Ortskundigen kennen sicherlich die Schule, ist aber, wie geschrieben eine Hauptstraße, die wird auch von Auswärtigen genutzt, es deutet nichts auf eine Schule hin, das :30: Schild steht solo.

Diese beiden Beispiele sind sicherlich nicht die Regel, kommen aber auch nicht so selten vor.

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@KlausK, du hast die Wahl, Schilder deren Sinn nicht „ersichtlich“ ist großzügig interpretieren, dann aber hoch konzentriert fahren um „Fallen“ zu entdecken, oder gelegentlich Extramaut zu zahlen.

Aber dann bitte nicht jammern.

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Ich könnte Dir hier etliche Stellen zeigen, wo ein 30er wegen Kindergarten aufgestellt wurde, der Kindergarten aber als solcher überhaupt nicht erkennbar ist. Ohne das 30er-Zeichen würde man dort völlig normal dran vorbeifahren, ohne zu merken, daß man gerade einen Kindergarten passiert hat.

 

 

Nur zu meinem Verständniss, hört sich für mich zumindest so an.

Ist bei Euch in D automatisch bei Kindergärten und ähnlichen von euch genannten Einrichtungen Tempo 30?

Kenne ich in der Art sicher nicht bei uns.

Fahre z.b bei uns oftmals jeden Tag an einem an der Hauptstrasse gelegenen Kindergarten mit 50 vorbei.

 

Gruss gery41

 

 

Allerdings

Im letzten Dobrindt Jahr wurde den Kommunen Narrenfreiheit gewährt. Selbst diejenigen die selbst keine Abzocke betreiben machen natürlich davon

Gebrauch. Dass die Hauptstraße weder in A noch in D als Kinderspielplatz genutzt wird ist selbstredend.

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Ist bei Euch in D automatisch bei Kindergärten und ähnlichen von euch genannten Einrichtungen Tempo 30?

Seit einiger Zeit stehen hier überall, auch auf Bundestraßen, 30er-Schilder, wo sich in der Nähe ein Kindergarten o.ä. befindet. Völlig egal, ob man da schon jemals Kinder an der Straße oder allgemein in der Nähe gesehen hat oder nicht.

 

Fahre z.b bei uns oftmals jeden Tag an einem an der Hauptstrasse gelegenen Kindergarten mit 50 vorbei.

Das war hier bis vor einiger Zeit auch Normalität. Aber irgendwie scheint sich einiges gewandelt zu haben.

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Genau das Meine ich. Wenn ich schon in der Baustelle statt 80 100 km/h fahre sollte ich so aufmerksam sein, dass ich kein 60er Schild übersehe.

Wer da ohne Fehl und Tadel sei, werfe den ersten Stein! Es ist nunmal menschlich, Fehler zu machen. Hier gleich mit dem Vorschlaghammer um die Ecke zu kommen, nur weil man das Limit etwas überschritten hat, halte ich für überzogen.

 

Als Ortskundiger sollte man Schulen kennen, als Auswärtiger aufmerksam sein.

Längst nicht jeder Ortskundige kennt in seinem Bereich jede Schule, jeden Kindergarten etc. Muß er/sie auch nicht.

Aufmerksam sollte man als Ortsunkundiger - oder auch grundsätzlich - immer sein. Trotzdem Kann man etwas übersehen. Und - wie ich schon schrieb - es gibt eben genug Örtlichkeiten, wo man das Schild aufrgund des Bewuchses neben der Straße und das Objekt selbst (Kiga etc) nicht erkennen kann. Egal, wie aufmerksam man ist.

 

Mein Mitleid hält sich in Grenzen. (Auch mit mir selber, wenn ich selbst im Tiefschlaf geblitzt werde.)

Da muß ich Dir widersprechen. Mitleid fordert niemand. Und von Tiefschlaf war auch nie die Rede. Unaufmerksamkeit oder etwas übersehen bedeutet nicht zwangsläufig, daß man sich im Tiefschlaf befand.
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@Bluey, es ist normal Fehler zu machen. Es ist genauso normal, das „lässliche“ Fehler keinen Eindruck hinterlassen. Wen keine Konsequenzen drohen, warum soll ich mich an Regeln halten, wenn die Missachtung — nahezu — folgenlos bleibt?

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Und wie meldet dpa ? (wenn man denen noch trauen kann ?)

Verkehrsunfälle auf tiefstem Stand seit 1990

dpa

Wiesbaden Die Corona-Pandemie hat im Mai die Zahl der Verkehrsunfälle und der dabei gestorbenen sowie verletzten Menschen auf einen historischen Tiefstand sinken lassen. Im Vorjahresvergleich kam es angesichts des geringen Verkehrsaufkommens mit 181 000 zu 23 Prozent weniger Unfällen, wie das Statistische Bundesamt gestern in Wiesbaden mitteilte. 237 Menschen starben vorläufigen Ergebnissen zufolge dabei, dies waren rund sechs Prozent weniger als im Mai des Vorjahres – und der geringste Stand seit 30 Jahren. Gleiches gelte für die Zahl der Verletzten, die um 16 Prozent auf rund 27 600 zurückging. Generell passieren seit Jahren weniger schwere Unfälle, auch dank moderner Technik wie Assistenzsystemen. dpa

 

Genau da frage ich mich, warum eine weitere Verschärfung der Sanktionen überhaupt nötig ist ?

Eher glaube ich an leere Kassen.

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@Zöllner, ist nicht statisch relevant, aber Ich bin im April zum Flughafen nach Frankfurt gefahren. Eine so leere BAB habe ich noch nie erlebt.
Autos die nicht fahren sind nicht in Unfälle verwickelt.

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@Zöllner, ist nicht statisch relevant, aber Ich bin im April zum Flughafen nach Frankfurt gefahren. Eine so leere BAB habe ich noch nie erlebt.

Autos die nicht fahren sind nicht in Unfälle verwickelt.

Es ging im statistischen Bericht um Mai. Und wenn die BAB völlig leer war, konnte man richtig mal etwas schneller fahren. Und ? War das gefährlicher ?

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Wenn keine Konsequenzen drohen, warum soll ich mich an Regeln halten, wenn die Missachtung — nahezu — folgenlos bleibt?

Beides ist falsch. Auch vor der StVO-Novelle drohten Konsequenzen, wenn man sich nicht an Regeln hielt. Und so war auch zuvor die Mißachtung von Regeln nicht folgenlos. Auch nicht "nahezu".

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Wenn keine Konsequenzen drohen, warum soll ich mich an Regeln halten, wenn die Missachtung — nahezu — folgenlos bleibt?

Beides ist falsch. Auch vor der StVO-Novelle drohten Konsequenzen, wenn man sich nicht an Regeln hielt. Und so war auch zuvor die Mißachtung von Regeln nicht folgenlos. Auch nicht "nahezu".

Quatsch, die paar Euro interessieren viele Menschen nicht.

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Genau da frage ich mich, warum eine weitere Verschärfung der Sanktionen überhaupt nötig ist ?

Eher glaube ich an leere Kassen.

...man könnt es auch gezielte Einnahme-Optimierung nennen.

 

Und all jenen, die unbedingt schmerzhaftere Strafen wollen - eine gute Domina in der Nähe lässt sich sicher finden! Wer's unbedingt braucht?!

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Quatsch, die paar Euro interessieren viele Menschen nicht.

Wäre ich @biber, würde ich Dich nach der Quelle bzw. einem Beleg für Deine Behauptung fragen und ob oder mit wie vielen Menschen Du diesbzgl. gesprochen hast.

Ich spreche naturgemäß mit JEDEM, der von mir entsprechend belangt wird bzw. ein BG zu erwarten hat. Und deshalb darf ich Dir sagen, daß das eben kein Quatsch ist und auch das Geld sehr viele Menschen sehr interessiert.

 

BTW: wo ist denn für Dich die Grenze, ab wo Du nicht mehr von "die paar Euro" redest?

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@Bluey, das letzte Mal, dass mich ein Beamter angehalten hat, ist Jahrzehnte her. Es blitzt, Wochen später kommt die Zahlungsaufforderung, überweisen und vergessen. Parkknolle habe ich seit Jahren nicht gezahlt, verfüge (noch) über einen Parkplatz in der Innenstadt.

Anhalten, Gespräch suchen ist eine ganz andere, (sehr viel bessere) Vorgehensweise. Natürlich täte es mir dann leid, natürlich wäre die Busse „zu Hoch“ und würde mich stark belasten. Selbst die Belehrung durch den Beamten ist peinlich, — und kostet Zeit.

Ein „nettes“ Abendessen zu zweit kostet 60 — 100 Euro, ab 100 Euro beginne ich mich zu ärgern.

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Wenn keine Konsequenzen drohen, warum soll ich mich an Regeln halten, wenn die Missachtung — nahezu — folgenlos bleibt?

Beides ist falsch. Auch vor der StVO-Novelle drohten Konsequenzen, wenn man sich nicht an Regeln hielt. Und so war auch zuvor die Mißachtung von Regeln nicht folgenlos. Auch nicht "nahezu".

Quatsch, die paar Euro interessieren viele Menschen nicht.

 

 

Deswegen gab und gibt es hierzulande auch bisher schon strenge und sogar schon leicht überzogene Zusatzstrafen.

Bei Wiederholungstätern über 25 innerhalb 365 Tage war das FV obligatorisch. Bei der ein oder anderen Bußgeldstelle sogar mit der dritten Eintragung (also ggf. sogar 2,5 Jahre alt) auch im Bereich zwischen +21 und 25.

Gegenbeispiele: F, A und I: Nur Punktabzug ohne FV bis +39. Darüber ist A nochmal besonders kulant, da man erst mit 2 Wochen FV startet.

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Ich würde mich über jeden einzelnen Euro den ich bezahlen müsste ärgern.

Wäre doch damit meine (sündteure) verbaute Technik dadurch ad absurdum geführt. :lol:

 

Gruss gery41

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Wenn keine Konsequenzen drohen, warum soll ich mich an Regeln halten, wenn die Missachtung — nahezu — folgenlos bleibt?

Beides ist falsch. Auch vor der StVO-Novelle drohten Konsequenzen, wenn man sich nicht an Regeln hielt. Und so war auch zuvor die Mißachtung von Regeln nicht folgenlos. Auch nicht "nahezu".

Quatsch, die paar Euro interessieren viele Menschen nicht.

 

 

Deswegen gab und gibt es hierzulande auch bisher schon strenge und sogar schon leicht überzogene Zusatzstrafen.

Bei Wiederholungstätern über 25 innerhalb 365 Tage war das FV obligatorisch. Bei der ein oder anderen Bußgeldstelle sogar mit der dritten Eintragung (also ggf. sogar 2,5 Jahre alt) auch im Bereich zwischen +21 und 25.

Gegenbeispiele: F, A und I: Nur Punktabzug ohne FV bis +39. Darüber ist A nochmal besonders kulant, da man erst mit 2 Wochen FV startet.

 

 

Un die angemessene Erhöhung bei Voreintragungen.

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Ich würde mich über jeden einzelnen Euro den ich bezahlen müsste ärgern.

Wäre doch damit meine (sündteure) verbaute Technik dadurch ad absurdum geführt. :lol:

@gery41, wer sich von festen Blitzern erwischen lässt hat schlicht gepennt. (So wie ich). Du musst rechnen, was kosten die Knöllchen p.a., was kostet deine Technik. Ich gehe davon aus, nach 5 Jahren hat sie nur noch Schrottwert.

Ich interpretiere die Regeln großzügig, kenne die Standorte in meiner Gegend Und lebe herrlich und in Freude.

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Ich würde mich über jeden einzelnen Euro den ich bezahlen müsste ärgern.

Wäre doch damit meine (sündteure) verbaute Technik dadurch ad absurdum geführt. :lol:

@gery41, wer sich von festen Blitzern erwischen lässt hat schlicht gepennt. (So wie ich). Du musst rechnen, was kosten die Knöllchen p.a., was kostet deine Technik. Ich gehe davon aus, nach 5 Jahren hat sie nur noch Schrottwert.

Ich interpretiere die Regeln großzügig, kenne die Standorte in meiner Gegend Und lebe herrlich und in Freude.

 

 

Feste Blitzer sind eh nicht das Problem, klar die Standorte in seiner Gegend kennt man eh, obwohl ist mir vor ein paar Jahren passiert, hatte mich auf die Erzählungen meines Beifahrers konzentriert, war mit 180+ unterwegs, im letzten Moment, ups der Blitzer, in die Eisen, Blitz noch mit 156/40 Euro.

Besser als mit mehr als 180 und somit über der Fahrverbotsgrenze.

Ein andermal eine Sectioncontrol in Oberösterreich mit 80km/h.Vor zwei Wochen ohne Probleme durchgefahren, dann den Beginn um einige Meter versetzt und wieder durch Beifahrer abgelenkt und natürlich übersehen. Zum Glück wurde ich durch LKW ein paar mal etwas abgebremst, am Ende voller Rotlichtblitz mit der darauffolgenden Anonymverfügung mit 116 km/ h und 120,- Euro.

Das waren die einzigen Sachen in den letzten 5 Jahren und nur durch eigene Blödheit.

Für feste (und großteils auch mobile Blitzer) in unbekannten Gegenden läuft immer Blitzer.de (CamSamPlus) am Handy mit.

 

Die Kosten für die Technik würden sich klarerweise nicht wirklich rechnen.

Für mich ist die Technik an sich ein Hobby, geht sie doch in den echt interessanten Bereich der Hochfrequenztechnik hinein.

Mit den 5 Jahren muss ich widersprechen, ich habe noch Geräte die schon mehr als 10 Jahre (z.b. Bel STI-R) im Einsatz, die bei uns noch immer "State of the Art" entsprechen.

 

Gruss gery41

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@Bluey, das letzte Mal, dass mich ein Beamter angehalten hat, ist Jahrzehnte her. Es blitzt, Wochen später kommt die Zahlungsaufforderung, überweisen und vergessen. Parkknolle habe ich seit Jahren nicht gezahlt, verfüge (noch) über einen Parkplatz in der Innenstadt.

Anhalten, Gespräch suchen ist eine ganz andere, (sehr viel bessere) Vorgehensweise. Natürlich täte es mir dann leid, natürlich wäre die Busse „zu Hoch“ und würde mich stark belasten. Selbst die Belehrung durch den Beamten ist peinlich, — und kostet Zeit.

Ein „nettes“ Abendessen zu zweit kostet 60 — 100 Euro, ab 100 Euro beginne ich mich zu ärgern.

So. Du redest von Dir, wie Du die Dinge siehst, daß Du nach dem Bezahlen die Sache abhakst und vergißt. Nur ist das - meiner Erfahrung nach - bei vielen anderen nicht der Fall. Auch nicht bei jenen, die kein persönliches Gespräch hatten, sondern nur Post bekamen. Du glaubst gar nicht, wie oft ich von Bekannten angesprochen werde.

 

Ich halte das persönliche Gespräch in jedem Fall für deutlich besser als die spätere und praktisch anonyme Zusendung des AB oder BG. Aber ich kann Dir versichern, daß bei weitem nicht jeder in diesem Gespräch schauspielert und Bedauern oder sonstwas heuchelt. Ganz im Gegenteil. Denn entgegen Deiner offensichtlichen Annahme führe ich kein belehrendes Gespräch, halte ich keine Moralpredigt, sondern führe ein völlig sachliches und in mancherlei Hinsicht auch verständnisvolles Gespräch. Und dabei öffnen sich verdammt viele der von mir angehaltenen Menschen.

 

Ich kenne mehr als genug Menschen - mich übrigens eingeschlossen -, die sich deutlich unter der 100,- Euro-Grenze schon sehr ärgern. Schön, wenn die das Geld bis 100,- Eu nicht sonderlich juckt. Andere offensichtlich aber schon.

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@Bluey, du hast absolut Recht. Ich will und kann nur von meiner ganz persönlichen Erfahrung berichten. Allumfassendes Wissen besitze ich nicht.
Deine Kenntnisse für „Schauspieler“ kann und will ich nicht beurteilen. Die Frage wofür ich Geld ausgeben will wird unterschiedlich beurteilt.
Ich habe ein gutes Einkommen, akzeptiere das Regelverstösse Geld kosten können, und richte mich danach. Wenn + 20 für mich zu teuer wird fahre ich eben + 10.

Ich bleibe dabei, min 85 % aller Verstöße erfolgen vorsätzlich, ganz bewusst ( hast du schon mal aus Versehen auf einem Radweg geparkt?).
Es kann nur nicht bewiesen werden, auch nicht von mir.

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Ich bleibe dabei, min 85 % aller Verstöße erfolgen vorsätzlich, ganz bewusst

Das sehe ich ähnlich. Aber das allein ist für mich noch lange kein Grund, alles zu verteuern und die FV-Grenze deutlich nach unten zu setzen.
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@Bluey, Geld interessiert viele Menschen nicht mehr. Außerdem treffen Bußgelder viele Autofahrer unterschiedlich hart. Den „Neureichen“ ist es komplett egal.
Fahrverbote treffen —in vielen Fällen — gleich.

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Nein, das stimmt so nicht. Bußgelder treffen zwar viele Autofahrer unterschiedlich hart. Nicht jeder aber hat ein so gutes Einkommen, daß ihm Bußgelder gänzlich egal sein können. Ich möchte behaupten, die Masse hat dieses Geld nicht unbedingt übrig. Und "Neureiche" sind sicherlich in der Minderheit. Die aber interessiert auch ein Fahrverbot nicht, denn sie können sich locker wen leisten, der sie die Zeit über fährt. Das ist jenen mit dem kleineren Geldbeutel allerdings nicht möglich.

 

Also: wen trifft es nun bzw. mehr? Ich denke, die Antwort kannst Du Dir selbst geben.

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Gegenbeispiele: F, A und I: Nur Punktabzug ohne FV bis +39. Darüber ist A nochmal besonders kulant, da man erst mit 2 Wochen FV startet.

Genau, und zwar 2 Wochen ab +40 innerorts / +50 außerort und 6 Wochen +60 innerorts / +70 außerorts. Und bei IG-L-Limits ("Luftlimit") gibt es m. W. nur höhere Strafen nach dem Immisionsschutzgesetz, also keine Fahrverbote (@gery41: Bitte ggf. korrigieren).

In D dagegen wird die Fahrverbotsabzocke auch bei nicht-verkehrssicherheitsrelevanten Geschwindigkeitsbeschränkung wegen Lärm, Feinstaub und Stickoxid munter weiter durchgezogen :mecker2: .

In Österreich ist man auch schon weiter und nach Verfassungsklagen und eigener Einsicht darauf gekommen, daß IG-Limits für emissionsfreie Fahrzeuge (Akku und Wasserstoff) logischerweise nicht gelten, wenn entsprechend ausgeschildert ist.

 

Und selbst die "harte" Schweiz mit FV auf Autobahn ab +31 hätten wir mit der +26-FV-Abzocke übertroffen :wand: .

 

Und ausgerechnet Österreich und die Schweiz wurden von dumpfen Politikern (m/w/d) in ihren Reden im Bundestag als Vorzeige-Beispiel erwähnt :fool: . Ich werde bei Gelegenheit diese Dummköpfe namentlich hier auflisten.

:nolimit:

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@m3, gleichgültig ob mir eine Meinung gefällt oder nicht, ich schätze klare, unzweideutige Aussagen. ACE und u.Ä. sind da eindeutig.

@rth: Warum bist Du dann nicht wegen der eindeutig :shit: -Aussage von Hr. Heimlich in den ACE eingetreten? Der ACE konnte sich vor lauter Neumitglieder wohl gar nicht retten -_- , sodaß der ACE jetzt die unsägliche Pressemitteilung (01.07.20) mit der Verbalentgleisung vom Vorsitzenden gelöscht hat :whistling: .

Die Vita von Stefan Heimlich zeigt wie so oft bei SPD- und Grünen-Politiker ein Freie-Wirtschaft-Versagensprofil, statt "Leistung" nur "Geschwätz", belegt durch eindeutig nervendes, populistisches Tempolimit-, Raser-, Kohlenstoffhasser- und SPD-Geblubbere :doofwinkt: .

:nolimit:

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  • 2 weeks later...

meine Formulierung war in der Tat nicht wirklich korrekt.

Nein. Sie war einfach falsch.

 

Nur eine IMMER währende Punktefreiheit, setzt nun mal eine kontinuierliche Fehlerfreiheit voraus, bzw es ist abhängig vom Zufall, ob der Fehler aktenkundig wird.

Das ist beides falsch.

 

Somit ist die Aussage widerlegt. Einfache Logik, die ich nun nicht nochmals erläutere.

Da da nichts widerlegt und auch nichts logisch ist, kannst Du es auch nicht erläutern.

 

Eben, deswegen ja meine Frage, wie man das gegen einen Koalitionspartner durchsetzen will, denn wir erinnern uns an die Aussagen von dem putzigen Habeck, dass man dies auch gegen einen möglichen Koalitionspartner durchsetzen werde.

Ich habe mal das entscheidende Wörtchen hervorgehoben.

 

Und diese angebliche grundlegende Bedeutung wäre warum genau gegeben?

Keine Ahnung. Da mußt Du die Leute fragen, die anscheinend glauben, das Abendland ginge unter, wenn auch in D ein generelles Tempolimit auf Autobahnen eingeführt würde.

 

Nö, nicht wegen dieser Frage, sondern wegen der Tatsache, dass eine Partei auf so einer unwichtigen Forderung besteht, die dann offensichtlich mangelns Bedeutung, nur eine ideologische Ursache haben kann und dann diese Partei eben nicht reif genug für eine Regierungsbeteiligung ist.

Ja, so wird es wohl sein. War ja bei der CSU-Ausländer-Maut auch so.

 

Wenn es gewünscht wird, suche ich die auch noch mal heraus.

Bitte.

 

Hat sie doch gar nicht.

Das ist doch prima. Und das

Nur kann das nicht Grundlage sein, unsinnige Verordnung, Gesetze oder ähnliches zu beschliessen, erlassen usw....

stimmt natürlich auch, trifft aber auf das Tempolimit bekanntlich nicht zu.

 

Da das grundsätzliche Fragen sind und ich ehrlich gesagt keine Lust habe, auch noch zu erläutern, warum in einer Nation mit einer freiheitlichen und demokratischen Grundordnung immer ein Grund gegeben sein muss, wenn man eine Einschränkung, Verbot usw. erlässt usw.... verweise ich einfach mal hierauf (….)

Da steht:

Eine Pflicht zur Begründung von Gesetzesvorlagen ist im GG nicht enthalten.

Das ist in der Tat so

Prima. Wir sind uns also einig, daß es Begründungen gibt (auch wenn das GG sie nicht verlangt). Damit ist die Frage ja erledigt. Das

nur sind diese alle nicht zwingend

ist (wahrscheinlich nicht nur) Deine Meinung, die Dir selbstverständlich zusteht. Sie ändert aber nichts an den Tatsachen. Sie ändert vor allem nichts daran, daß nicht mal die GO des BT eine Begründung eines Gesetzesentwurfs verlangt, die von jedem Einzelnen als zwingend angesehen wird.

 

Verbote müssen immer so gewichtige Vorteile erzielen, dass sie die Einschränkungen rechtfertigen.

Das sagt wer? Und wer beurteilt das dann?

 

Ich gehe davon aus, dass wir uns einig sind, dass die deutsche Automobilindustrie zu den Schlüsseltechnologien gehört

Den Schlüsseltechnologien. Den Unterschied zu die Schlüsseltechnologie kennst Du?

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Ich finde es mittlerweile erschreckend, wie bereitwillig sich offenbar recht viele in unserem Land immer mehr Einschränkungen und Verboten unterwerfen möchten, ja sie sogar einfordern.

Sicher. Und ein generelles Tempolimit auf Autobahnen ist dafür das passende Beispiel. Geht's auch eine Nummer kleiner?

 

Rechts überholen auf der BAB: ist verboten. Punkt. Nur: (…)

Ich persönlich meine nicht, daß diese 10 km/h mehr soooo schlimm sind.

Ich bin immer wieder erstaunt, welche Ansichten unsere Ordnungshüter so vertreten.

 

Und entgegen Deines Eindrucks (und auch der Jaulerei von @biber) habe ich mit dem Betroffenen gesprochen, ihn auf seinen Fehlverhalten hingewiesen und aufgefordert, umgehend den Radweg frei zu machen.

Das ist fein. Der hat jetzt was gelernt: für den hochgradig unwahrscheinlichen Fall, daß er bei seinem Verhalten von einem Polizisten erwischt und angesprochen wird, erfolgt keine Sanktionierung. Er hat also keinen Grund, sein Verhalten zu ändern.

 

In Essen und vllt auch anderen Großstädten mag es ein Problem sein, daß dort oftmals Geh- und Radwege zugeparkt werden.

Das mag nicht so sein, daß ist so. Auch in Kleinstädten und auf'm Dorf. Nur interessiert es da noch weniger als in Großstädten.

 

Nur: ist das nicht auch ein hausgemachtes Problem, indem man den Parkraum für Autos immer mehr zurückbaut? Wo soll man denn Parken, wenn immer mehr Parkflächen verschwinden?!

Das mit den verschwindenden Parkflächen ist auch wieder eine der Behauptungen, die gern wiederholt, aber zahlenmäßig eher nicht belegt wird. Belegbar ist hingegen die ständig steigende Zahl an Kfz, die zudem immer größer werden (also die Kfz).

 

Die neuen Fahrverbotregeln halte ich für dringend geboten. Für mich ist es unmöglich „fahrlässig“ die Grenzen Innerorts oder gar in Baustellen auf der BAB zu überschreiten. (...)

Wie man fahrlässig auf einem Rad— oder Gehweg parken kann, kann sicher Minister Scheuer erklären.

Zustimmung.

 

Warum? Bzw. warum reichen Dir die bislang geltenden FV-Regeln nicht?

Die erzieherische bzw. abschreckende Wirkung ist offenbar nicht (mehr) gegeben.

 

Es kann also durchaus passieren, daß man in einen Baustellenbereich einfährt und etwas später schon wieder oberhalb des Limits fährt.

Ja. Und weil das alle machen, fällt einem das gar nicht auf, da man da mit deutlich über 100 km/h auf dem Tacho durch die Baustelle segelt. Und weil in D ja so wenige LKW unterwegs sind, ist es ja auch die absolute Ausnahme, wenn man so eine Kiste (die i.d.R. max. 90 km/h fährt) in einer Baustelle überholt.

 

Auch längst nicht jeder schaut ständig auf den Tacho.

Muß man auch nicht.

 

30er sind oftmals lediglich 30er-Bereiche, aber keine Zonen. Jedenfalls hier nicht. Lediglich durch VZ 274 angeordnet. Das kann man schon mal übersehen.

Ja. Passiert. Den allermeisten nicht. Die anderen werden nur in den allerseltensten Fällen erwischt.

 

Vor allem dann, wenn es neben/unter/hinter Bäumen oder Hecken aufgestellt wurde, die man über längere Zeit nicht geschnitten hat.

Ja, von diesen Fällen hört man praktisch ständig. Nicht. Abgesehen davon: Du wirst doch solche Fälle sicher bei den entsprechenden Stellen ansprechen, als Polizist und als Bürger, oder? Und alle anderen, um das Wohl ihrer Mitbürger besorgten Bürger doch auch, nehme ich an.

 

Ich könnte Dir hier etliche Stellen zeigen, wo ein 30er wegen Kindergarten aufgestellt wurde, der Kindergarten aber als solcher überhaupt nicht erkennbar ist. Ohne das 30er-Zeichen würde man dort völlig normal dran vorbeifahren, ohne zu merken, daß man gerade einen Kindergarten passiert hat.

Und genau deshalb stehen da die Schilder. Weil, wenn man den Kindergarten erkennen würde, würde natürlich jeder Autofahrer von sich aus langsamer fahren, nehme ich an.

 

Natürlich ist 1 Monat zu Fuß "beeindruckend", sollte aber eben auch nur bei gravierenden Verstößen erfolgen. Und dazu zählen nicht schon Überschreitungen in Höhe von 21 km/h bzw. 26 km/h.

Dazu gibt es bekanntlich unterschiedliche Meinungen.

 

Die Gesamtsituation bemißt sich insbesondere am Unfallgeschehen. Und dieses ist - wiederum insbesondere bei Unfällen mit Überschreiten einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit als Hauptursache - seit Jahren rückläufig.

Die Aussage zum Unfallgeschehen ist falsch. Für die Aussage ab insbesondere hätte ich gern eine Quelle.

 

Wäre ich @biber, würde ich Dich nach der Quelle bzw. einem Beleg für Deine Behauptung fragen und ob oder mit wie vielen Menschen Du diesbzgl. gesprochen hast.

Wärest Du Biber, bräuchtest Du nicht fragen. Aber Du bist Polizist, mußt also auch nicht fragen. Einfach nur mit offenen Augen durch die Gegend fahren und gehen und noch ein bißchen hier im Forum lesen, dann hat sich die Nachfrage erledigt.

 

Von ganz wenigen Ausnahmefällen abgesehen parkt niemand versehentlich auf Geh- und Radwegen, auf Behindertenparkplätzen, in der zweiten Reihe, im Park- oder Halteverbot oder unter Ignorierung des Parkscheinautomaten. Jedem einzelnen ist der Rechtsbruch egal, weil er keine Sanktionierung fürchtet oder weil er, wenn es denn wider Erwarten doch zu einer Sanktionierung kommen sollte, den Betrag für verschmerzbar hält. Bei Automaten-Parkverstößen ist es regelmäßig eine Kosten-Nutzen-Rechnung: wenn ich x mal parke und nicht zahle, bin ich immer noch im Plus, wenn ich vielleicht irgendwann einmal doch erwischt werde. Vergleichbares wurde auf der Leverkusener Brücke übrigens so lange durchexerziert, bis es durchgängige Kontrollen gab. Und trotzdem gibt es noch jeden Tag irgendwelche Vollhonks, die die Beschilderung ignorieren.

 

Bis 20 drüber kostet nicht viel, das leiste ich mir ist (zumindest sinngemäß) immer wieder zu lesen und zu hören.

 

Ich spreche naturgemäß mit JEDEM, der von mir entsprechend belangt wird bzw. ein BG zu erwarten hat. Und deshalb darf ich Dir sagen, daß das eben kein Quatsch ist und auch das Geld sehr viele Menschen sehr interessiert.

Und was sagen sie Dir, warum sie dann nicht auf ihr Geld achten?

 

wo ist denn für Dich die Grenze, ab wo Du nicht mehr von "die paar Euro" redest?

Das kommt darauf an.

 

So. Du redest von Dir, wie Du die Dinge siehst, daß Du nach dem Bezahlen die Sache abhakst und vergißt. Nur ist das - meiner Erfahrung nach - bei vielen anderen nicht der Fall. Auch nicht bei jenen, die kein persönliches Gespräch hatten, sondern nur Post bekamen. Du glaubst gar nicht, wie oft ich von Bekannten angesprochen werde.

Die werden nicht zu Wiederholungstätern, nehme ich an?

 

Das sehe ich ähnlich. Aber das allein ist für mich noch lange kein Grund, alles zu verteuern und die FV-Grenze deutlich nach unten zu setzen.

Wie sollte man denn dann gegen diese vorsätzlichen Taten vorgehen?

 

 

Wie schaffen es bloß so viele (die meisten?) Autofahrer, mehr oder minder bußgeldfrei, aber auf jeden Fall ohne auch nur in die Nähe eines FV zu kommen, am Straßenverkehr teilzunehmen?

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Den ein oder anderen Unsinn, den Du da mal wieder schreibst, kann man leider nicht unkommentiert lassen.

Sicher. Und ein generelles Tempolimit auf Autobahnen ist dafür das passende Beispiel. Geht's auch eine Nummer kleiner?

Da Du es offenkundig nicht anders kapierst: Nö.

Ich bin immer wieder erstaunt, welche Ansichten unsere Ordnungshüter so vertreten.

Und ich bin immer wieder erschrocken, welch Dummheit bei dem ein oder anderen zutage tritt.

BTW: auch die Ordnungshüter dürfen eine eigene Meinung haben. Das weißt Du? Gut. Dann wirst Du das das nächste Mal hoffentlich bedenken und erst nachdenken, bevor Du wieder so einen Unsinn schreibst.

Das ist fein. Der hat jetzt was gelernt: für den hochgradig unwahrscheinlichen Fall, daß er bei seinem Verhalten von einem Polizisten erwischt und angesprochen wird, erfolgt keine Sanktionierung. Er hat also keinen Grund, sein Verhalten zu ändern.

Ich wußte, daß Du damit nicht zufrieden sein würdest. Aber: das ist egal. Ob er sein Verhalten ändern wird oder nicht, weiß man nicht. Du auch nicht. Da man sich meistens immer zweimal sieht, schaut's beim nächsten Mal eben anders aus und er zahlt. Meine Erfahrung ist, daß man nicht immer und in jedem Fall die Keule aus dem Sack holen und alles und jeden sofort zahlen lassen muß. Manchmal ist ein klärendes Gespräch auch zielführend. Bei Dir offenbar nicht. Schön. Dann werde ich Dich, wo immer ich die Möglichkeit bekomme, so gut und so teuer es geht zur Kasse bitten. :D

Das mag nicht so sein, daß ist so. Auch in Kleinstädten und auf'm Dorf. Nur interessiert es da noch weniger als in Großstädten.

Es ist eben nicht so, sondern das mag vllt so sein. Ich glaube nicht, daß Du jede Großstadt kennst und das entsprechend beurteilen kannst. Noch viel weniger dürfte das auf alle Kleinstädte und Dörfer zutreffen. Das ist mal wieder billige Polemik und Unsinn.

Das mit den verschwindenden Parkflächen ist auch wieder eine der Behauptungen, die gern wiederholt, aber zahlenmäßig eher nicht belegt wird. Belegbar ist hingegen die ständig steigende Zahl an Kfz, die zudem immer größer werden (also die Kfz).

Nö, das ist eben keine Behauptung. Insbesondere von Berlin darf man genau das lesen.

Wenn das "belegbar" ist, dann belege es bitte, insbesondere den zweiten Teil Deiner Behauptung.

Die erzieherische bzw. abschreckende Wirkung ist offenbar nicht (mehr) gegeben.

Das ist zwar mal wieder Unsinn, aber ich bin gespannt auf Deinen Beleg für diese Behauptung.

Ja. Und weil das alle machen, fällt einem das gar nicht auf, da man da mit deutlich über 100 km/h auf dem Tacho durch die Baustelle segelt. Und weil in D ja so wenige LKW unterwegs sind, ist es ja auch die absolute Ausnahme, wenn man so eine Kiste (die i.d.R. max. 90 km/h fährt) in einer Baustelle überholt.

Nee, es machen eben längst nicht alle. Und weil das längst nicht alle machen, fällt es einem sehr wohl auf, wenn MAL wer schneller fährt. Denn der überholt idR auch die anderen, die das eben nicht machen.

Auch längst nicht jeder Lkw fährt in einer Baustelle, die mit :60: beschildert ist, mit 90 km/h. Du solltest wohl mal öfter wieder (selbst) Auto fahren, und zwar real und in diesem Fall auf Autobahnen mit Baustellen.

Muß man auch nicht.

Nö, ein @biber fühlt die Geschwindigkeit. Hast Du Dich schonmal als Alternative zu den teuren Meßgeräten angeboten?

Ja. Passiert. Den allermeisten nicht. Die anderen werden nur in den allerseltensten Fällen erwischt.

Stimmt. Den allermeisten @biber[n] passiert das nicht. Die sind die Perfektion in Person.

Aber da Du ja mit den allermeisten bestimmt geredet und zu der Behauptung bzgl. der allerseltensten Fälle eine Studie parat hast: nur her damit. Nicht, daß das am Ende auch nur wieder so eine lächerliche Behauptung ist.

Ja, von diesen Fällen hört man praktisch ständig. Nicht. Abgesehen davon: Du wirst doch solche Fälle sicher bei den entsprechenden Stellen ansprechen, als Polizist und als Bürger, oder? Und alle anderen, um das Wohl ihrer Mitbürger besorgten Bürger doch auch, nehme ich an.

Tja, nochmals der dringende Rat, Dich mal wieder hinters Steuer zu setzen und ein Auto zu fahren. Das erweitert den Blickwinkel bisweilen enorm.
Ich kann Dir allein im hiesigen Bereich derzeit einige Stellen benennen, die genauso wie von mir skizziert ausschauen. Da ist das Schild tatsächlich kaum bis gar nicht zu erkennen, weil es durch entsprechenden Bewuchs verdeckt wird.

Nein, ich spreche das weder als Polizist noch als Bürger bei den entsprechenden Stellen an. Das Wohl der Bürger sehe auch bei :50: nicht sonderlich beeinträchtigt.

Und genau deshalb stehen da die Schilder. Weil, wenn man den Kindergarten erkennen würde, würde natürlich jeder Autofahrer von sich aus langsamer fahren, nehme ich an.

Nein, genau deshalb stehen sie eben nicht da. Es gab dort vorher keine Unfälle, es gibt sie jetzt nicht. :30: an diesen Stellen ist ein Politikum, mehr nicht.

Dazu gibt es bekanntlich unterschiedliche Meinungen.

Ja, politische und diverse bürgerliche. Das ändert hingegen nichts an den Tatsachen bzw. an meiner Aussage, die Du übrigens vor Gericht immer wieder durch von den Richtern hören kannst.

Die Aussage zum Unfallgeschehen ist falsch. Für die Aussage ab insbesondere hätte ich gern eine Quelle.

Die Aussage ist sehr wohl richtig. Die Unfälle mit tötlichem Ausgang sind rückläufig. Die mit Schwerverletzten / Sachschaden nicht.
Heutzutage beklagen wir zwischen drei und viertausend Tote im Straßenverkehr, vor 20 und mehr Jahren war es ein Vielfaches. "Zero" wird es nie geben, es sei denn, man stampft den motorisierten Straßenverkehr komplett ein. Aber selbst dann wird es noch Unfälle geben (Radfahrer # Fußgänger, E-Scooter-Fahrer bpsw.).

Wärest Du Biber, bräuchtest Du nicht fragen. Aber Du bist Polizist, mußt also auch nicht fragen. Einfach nur mit offenen Augen durch die Gegend fahren und gehen und noch ein bißchen hier im Forum lesen, dann hat sich die Nachfrage erledigt.

Jau, stimmt ja. Denn wäre ich Biber, wäre ich ja allwissend.

:lol: Ähm.... ja, ich bin Polizist. Und damit habe ich Dir offenkundig so einiges voraus. Übrigens: Danke für den Tip, aber den (s.o.) solltest Du erst einmal selbst in die Tat umsetzen.

Von ganz wenigen Ausnahmefällen abgesehen parkt niemand versehentlich auf Geh- und Radwegen, auf Behindertenparkplätzen, in der zweiten Reihe, im Park- oder Halteverbot oder unter Ignorierung des Parkscheinautomaten. Jedem einzelnen ist der Rechtsbruch egal, weil er keine Sanktionierung fürchtet oder weil er, wenn es denn wider Erwarten doch zu einer Sanktionierung kommen sollte, den Betrag für verschmerzbar hält. Bei Automaten-Parkverstößen ist es regelmäßig eine Kosten-Nutzen-Rechnung: wenn ich x mal parke und nicht zahle, bin ich immer noch im Plus, wenn ich vielleicht irgendwann einmal doch erwischt werde. Vergleichbares wurde auf der Leverkusener Brücke übrigens so lange durchexerziert, bis es durchgängige Kontrollen gab. Und trotzdem gibt es noch jeden Tag irgendwelche Vollhonks, die die Beschilderung ignorieren.

Ja, versehentlich auf Gehwegen parken dürfte schwer werden. Eigentlich merkt man das. Bei Radwegen, so sie denn nur leidlich kenntlich gemacht wurden, ist das schon eine etwas andere Sache. Bei Behindertenparkplätzen soll es auch schonmal vorkommen, daß man das kleine Schildchen übersieht. In der zweiten Reihe parkt man sicherlich nicht versehentlich. Im Halteverbot zu halten oder zu parken geht durchaus versehentlich, nämlich dann, wenn die Schilder unglücklich oder weit vom Abstellort entfernt aufgestellt sind. Fälle dieser Art wurden hier im Forum oft genug thematisiert. Dein Tip: einfach mal im Forum lesen. Ähnlich ist es beim Parkscheinautomat.

Oh, jedem einzelnen ist der Rechtsbruch egal. Puh, respekt. Mit so vielen Menschen hast Du schon darüber gesprochen?
Ähm, doch. Man hat gerade bei falschem Parken (Haltverbot / Parkscheinautomat zB) sehr wohl und oft mit Sanktionen zu rechnen. Hier bekommt man sogar ein Ticket, wenn man auf der falschen Seite parkt, also entgegen der Fahrtrichtung.
Ja, manch einer mag den Betrag für verschmerzbar halten. Bei entsprechendem Einkommen mag das sicherlich so sein. Das ist bei höheren Bußgeldern aber nicht anders. Und nun? Wie möchtest Du diese Menschen erreichen bzw. zu einer Verhaltens- bzw. Einstellungsänderung bewegen?
Ich habe es in einigen Städten mehrfach erlebt, wie fleißig dort die Politessen unterwegs waren bzw. sind, um Parkscheinignoranten ausfindig zu machen. Ich glaube kaum, daß man in dem Bereich viel zu "gewinnen" hat. Die Wahrscheinlichkeit erwischt zu werden ist da doch ziemlich hoch.
Tja, auch wenn die Leverkusener Brücke da ein unrühmliches Ausnahmebeispiel sein dürfte, was schlägst Du den Parkplatzsuchenden denn vor? Ich gehe mal davon aus, daß dort ein Haltverbot aufgestellt ist? Könnte es sein, daß man dort nur wenig Parkraum vorfindet?

Bis 20 drüber kostet nicht viel, das leiste ich mir

ist (zumindest sinngemäß) immer wieder zu lesen und zu hören.
Ja, das liest und hört man bisweilen. Ist doch schön. Denn Kleinvieh macht auch Mist und das Kleinvieh ist in der absoluten Mehrheit. Der anfallende Mist ist also schon ziemlich groß und die Kämmerer wird's freuen. Denn das Kleinvieh geht idR für das, was die 20 drüber kosten, nicht vor Gericht, sondern zahlt artig.


Und was sagen sie Dir, warum sie dann nicht auf ihr Geld achten?

Warum sie nicht auf ihr Geld achten, erfrage ich nicht. Das geht mich nichts an. Warum sie zu schnell fuhren erfrage ich aber schon. Und da höre ich regelmäßig:
- ich hatte es eilig (Termin, Frau wartet, Kind muß abgeholt werden, kurze Mittagspause (muß Kind abholen und Essen machen)
- ich habe nicht auf den Tacho geachtet
- ich dachte, hier dürfte man schneller fahren (hab das Schild nicht wahrgenommen)
- der Motor lief unruhig, komisch. Ich wollte das nur gerade mal testen
- habe es einfach nicht gemerkt (war in Gedanken, habe Musik gehört....)

..... beliebig erweiterbar. Manches ist lustig, manches hanebüchener Quatsch, manches durchaus nachvollziehbar.

Das kommt darauf an.

Geht's genauer?

Die werden nicht zu Wiederholungstätern, nehme ich an?

Was hat das mit meiner Aussage zu tun?

Wie sollte man denn dann gegen diese vorsätzlichen Taten vorgehen?

Och, ganz einfach. Die Möglichkeiten, die man ohnehin schon hat, konsequent nutzen. Und im Falle von Vorsatz eben auch Vorsatz vorwerfen und Vorsatz ahnden, was ja bekanntermaßen teurer ist als Fahrlässigkeit. Verteuern allein wird auch nur wieder eine gewisse Anzahl an VT erreichen, alle niemals. Das haben die letzten Anhebungen gezeigt (Gurtpflicht wird immer noch durch einige VT ignoriert, das Handy wird immer noch von vielen während der Fahrt genutzt, bei Rot fahren immer noch viele durch etcpp).

 

Wie schaffen es bloß so viele (die meisten?) Autofahrer, mehr oder minder bußgeldfrei, aber auf jeden Fall ohne auch nur in die Nähe eines FV zu kommen, am Straßenverkehr teilzunehmen?

Tja, wie schaffen die das bloß?! Ist es Glück? Liegt es an der eher geringen Kontrolldichte? Liegt es bei manchem schlicht und ergreifend daran, daß er/sie

a) nur wenig / selten (selbst) Auto fährt

b) per se und immer (extrem) langsam fährt?

 

Fragen über Fragen...... und doch: es sind alle nur Menschen, aber Menschen sind bekanntermaßen völlig unterschiedlich und damit auch ihre Verhaltensweisen.

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