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Ausgelagert: Flüchtlingsdebatte


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Da hast du sowas von Recht. Allerdings sehe ich das aus einem etwas anderen Blickwinkel als du. Würden wir hier nicht Jedem ein kleines Paradies präsentieren und weltweit Signale senden, das alle

Hi, wenn jemand meint, dass er in seinem Land nicht mehr leben kann und/oder will, dann kann er sich selbstverständlich ein anderes Land zum Leben suchen. Das kann von mir aus auch Deutschland se

Und dann ist es richtig, dass Griechenland die Grenze sichert. Notfalls mit Gewalt. Es kann doch nicht sein, dass nur weil es hier „besser“ ist, Grenzen überrannt werden, Gesetzte missachtet werden u

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Seit wann ist der Iran ein Kriegsgebiet? Im Irak wird auch nicht mehr so gekämpft wie bspw. in Syrien. In vielen afrikanischen Ländern ebensowenig. Auch Afghanistan würde ich nicht pauschal als Kriegsgebiet bezeichnen wollen.

 

 

Von Kopf in den Sand stecken ist gar keine Rede. Aber wir sind nicht der Retter der Welt.

 

Vielleicht ist bei einigen oder vielen deshalb dieser Wunsch nicht (mehr) vorhanden, weil denen die Flüchtlingswelle 2015 gereicht hat.

Dann sind es meinetwegen politische Flüchtlinge aus dem Iran, passt aber sehr gut in die Reihe der europäischen Politik. Dann ist ja gut wenn in den Kriegsländern nur noch bisschen Krieg ist. Alles halb so schlimm. Dann können ja die Bundeswehr und andere Armeen heimgehen.

 

Vielleicht ist bei einigen oder vielen deshalb dieser Wunsch nicht (mehr) vorhanden, weil denen die Flüchtlingswelle 2015 gereicht hat.

 

 

Gab es schon vorher.

 

 

Hartmut, hast Du bei all den Filmberichten irgendwo den Eindruck bekommen, daß sich diese Flüchtlinge an der Schengengrenze (Griechenland) registrieren lassen wollen? Daß es dort gesittet ablaufen soll? Oder könnte man nicht vielmehr den Eindruck bekommen, daß diese Menschen einfach so einreisen und dann dorthin gehen wollen, wohin sie halt gehen wollen? Also ich würde zu letzterem tendieren. Und das geht nunmal nicht. Daß, was die Griechen dort aktuell tun, ist ihre Grenze zu schützen und dafür zu sorgen, daß illegale Grenzübertritte unterbleiben.

 

 

Stimmt, ich habe nirgends Beamte gesehen die Asylanträge angenommen haben, oder offene Grenzübergänge um Asyl nach europäischen Recht zu beantragen. Könnte auch daran liegen, Griechenland hat die Annahme von Asylanträgen ausgesetzt. Ist so wie wenn wir das Grundgesetz einfach mal für einige Zeit abschaffen. Nach europäischen und auch deutschen Recht hat jeder das Recht Asyl zu beantragen. Bei uns zählt das zu den Menschenrechten. Welches Menschenrecht soll noch abgeschafft werden? Wir sprechen da von Grundrechten. Wenn es legale Grenzübergänge nicht gibt, dann wundert es mich nicht wenn es illegale Grenzübertritte gibt.

 

 

Ich erwarte jedenfalls nicht, daß sie dort für Anarchie sorgen und Straftaten begehen.

 

 

Die Ursache ist doch bekannt.

 

Nein, wir sind eben nicht für alle anderen verantwortlich. Auch nicht dafür, was der König am Bosporus so anstellt. Der macht genau das, was er will. Ohne uns zu fragen, ohne sich um irgendwas zu scheren. Und auch ein Putin läßt sich von uns wohl eher nicht auf die Füße treten.

Ich sehe uns (Europa) auch nicht in der Verantwortung für die Not all dieser insbesondere von Dir genannten Menschen.

 

Was ist denn mit den anderen Ländern außerhalb von Europa? Z.B. Indien, China, Japan, Korea, Australien.... sind die auch alle verantwortlich? Wenn ja, warum?

 

 

 

 

Wir sind für andere nicht verantwortlich, wir sind für das was wir tun, getan oder nicht getan haben verantwortlich. Was haben wir für Griechenland getan? Auch Putin kann man auf die Füße treten.

 

Wenn 500 Millionen Europäer keine 5 Millionen Flüchtlinge aufnehmen können, ist es ein Armutszeugnis. Das wäre gerade mal 1 Flüchtling auf 100 Einwohner.

 

Es ist immer sehr gut zu sagen, wir sind nicht verantwortlich, Problem gelöst. Haben die anderen aufgezählten Länder so stark im Nahen Osten mitgewirkt?

 

 

MfG.

 

hartmut

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Ob verantwortlich oder nicht ist das eine, das andere ist ob wir die Probleme der ganzen Welt lösen können

 

 

Wir könnten unser Land öffnen, für jeden der will zum Herkommen und sein Glück zu versuchen.

Dann müssten wir jedoch unseren Sozialstaat beenden, denn das ist nicht finanzierbar.

Oder wir erhalten unser Sozialsystem und lassen eben nicht jeden hierher kommen.

 

Es gibt zwei Wege (neben Urlaub).

- Schutz

- Zuzug zur Arbeit

 

Jedoch lügen viele Menschen um über Schutz zu zuziehen. Das ist nicht der Weg. Das muss beendet werden.

Das Problem ist, dass dadurch wertvolle Plätze für Schutzsuchende blockiert werden.

 

Ich bin der festen Überzeugung, dass sich Weltweit das Problem senken lässt, wenn konsequent jeder der keinen Schutzanspruch hat und nicht sofort ausreist in Haft genommen wird und abgeschoben wird.

Dazu müssten die Prüfverfahren etwas beschleunigt werden, die Rechtskraft schneller verstärkt sein und Lug und Betrug muss schneller zur Aberkennung des Flüchtlingstatus führen. Sowie kein Sozialgeld im Prüfverfahren und bei Nichtanerkennung.

 

Das Problem löst sich dann.

 

Die die in Lesbos einbrechen durch griechische BFE festnehmen, beschleunigtes (Prüfverfahren) und Abschiebung. Wer Schutz will hat keine Straftaten zu begehen .

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@Hartmut: Du stellst es so dar, als wären 5 Millionen Flüchtlinge zu verteilen, und damit wäre der Kittel geflickt.

Das Gegenteil ist der Fall.

Wenn wir 5 Millionen in Europa unterbringen, geht der Spaß erst richtig los.

 

Was denkst du, wie viele hundert Millionen auf gepackten Koffern sitzen und nur darauf warten, dass sie sich auf den Weg machen können?

 

In Deutschland leben derzeit laut UNHCR 1,5 Millionen Menschen unter "flüchtlingsähnlichen Bedingungen" (die bereits integrierten gingen da schon ab), wir haben deine 1% Quote somit bereits weit übererfüllt.

Nach der Türkei beherbergen wir die meisten Flüchtlinge weltweit.

 

Es ist einfach so wie @Bluey schreibt, wir sind nicht für das Leid in der Welt verantwortlich und wir können und müssen nicht jeden aufnehmen.

 

Im Gegenteil, meiner Meinung nach ist der Staat verpflichtet in erster Linie sein Volk zu schützen und für dessen Wohlergehen zu sorgen, so macht das übrigens jedes Land dieser Welt.

 

Was Deutschland angeht könnte man allerdings einen anderen Eindruck gewinnen.

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Dann sind es meinetwegen politische Flüchtlinge aus dem Iran, passt aber sehr gut in die Reihe der europäischen Politik. Dann ist ja gut wenn in den Kriegsländern nur noch bisschen Krieg ist. Alles halb so schlimm. Dann können ja die Bundeswehr und andere Armeen heimgehen.

Also ich finde, daß es schon ein Unterschied ist, ob ich mich auf der Flucht befinde, weil meine Heimat zerbombt wird, oder weil ich mit dem politischen System daheim nicht einverstanden bin und die Mund zu weit aufgerissen habe.

Auf das Erste habe ich keinerlei Einfluß, bin ihm ausgeliefert. Das Zweite hingegen kann ich in der Form beeinflussen, daß ich mich anpasse und damit Verfolgung etc. vermeide. Das ist auch nicht wirklich schön, aber sicher schon ein deutlicher Unterschied, was den konkreten Bedrohungsgrad betrifft.

 

Und dort, wo - wie Du schreibst - nur noch ein bißchen Krieg ist, gibt es idR größere oder große Gebiete, wo tatsächlich kein Krieg mehr ist. Da darf man sich wohl fragen, warum die Leute nicht zuerst diese Gebiete aufsuchen.

 

Was die Bundeswehr und andere Armeen betrifft: da vergleichst Du wohl etwas Äpfel mit Birnen bzw. ignorierst, warum diese Armeen dort sind.

 

Gab es schon vorher

Was gab es schon vorher?

 

Stimmt, ich habe nirgends Beamte gesehen die Asylanträge angenommen haben, oder offene Grenzübergänge um Asyl nach europäischen Recht zu beantragen. Könnte auch daran liegen, Griechenland hat die Annahme von Asylanträgen ausgesetzt. Ist so wie wenn wir das Grundgesetz einfach mal für einige Zeit abschaffen. Nach europäischen und auch deutschen Recht hat jeder das Recht Asyl zu beantragen. Bei uns zählt das zu den Menschenrechten. Welches Menschenrecht soll noch abgeschafft werden? Wir sprechen da von Grundrechten. Wenn es legale Grenzübergänge nicht gibt, dann wundert es mich nicht wenn es illegale Grenzübertritte gibt.

Das mag daran liegen, daß diese Menschen dort weniger Asylanträge stellen wollen, als sich vielmehr - mitunter eben auch gewaltsam - Zugang in das Land verschaffen wollen. Die wollen ja auch nicht in Griechenland bleiben und dort das Asylverfahren - was aus meiner Sicht bei sehr vielen mehr Mittel zum Zweck sein wird - durchlaufen, sondern sie wollen nach Deutschland, nach Schweden, Norwegen, vielleicht noch nach Frankreich. Mal eben so. Und glauben doch tatsächlich, daß sie dort sofort Arbeit finden und ein wunderschönes Leben führen können. Wie soll das gehen?!

 

Offene Grenzübergänge wären wohl keine Option. Unmöglich, diese Massen an Menschen so wie erforderlich abzuarbeiten.

 

Ich kann die Griechen gut verstehen, daß sie das Asylverfahren erst einmal ausgesetzt haben. Die Menschen kommen alle aus der Türkei, aus einem sicheren Land. Es besteht also weder die Notwendigkeit noch die Dringlichkeit, sie nach Europa einreisen zu lassen.

 

Nicht umsonst sagte man schon vor vielen Jahren: das einzige bzw. wichtigste, was ein Migrant sprechen können muß ist: ASYL! Denn damit hat er - jedenfalls hier bei uns - die Greencard, um einreisen zu dürfen. Und daran schließt sich ein Asylverfahren an, das sich wohl in den meisten Fällen in die Länge zieht wie Kaugummi. Und dann sagt man nach zB 3 oder 4 Jahren: tja, eigentlich darf er ja nicht bleiben, weil kein Asylgrund vorliegt, aber jetzt ist er ja schon soooo lange hier, jetzt kann man ihn doch unmöglich wieder zurückschicken. Ja bitte, was ist das denn?! Das bedeutet doch: ich muß mich nur einem Asylverfahren unterziehen, es möglichst lange hinziehen und schon ist die Wahrscheinlichkeit verdammt groß, daß ich nicht mehr abgeschoben werde. Sorry, aber dem kann ich nicht zustimmt. Aus dem Grund befürworte ich auch Schnellverfahren an der Grenze, so wie es bspw. die Ungarn machen. Und wer sich nicht Ausweisen kann - es ist ja mittlerweile hinlänglich bekannt, daß die Ausweise auf wundersame Weise sehr gern auf der Flucht verloren gehen und die Flüchtlinge in Europa angekommen gern mit verschiedenen Personalien hantieren -, der wird abgewiesen.

 

Aus der Türkei heraus kann es keine legalen Grenzübertritte geben, wenn man kein Visum hat. Die Türkei ist sicher! Also bleibt nur die illegale Einreise. Und genau dagegen wehren sich die Griechen, völlig zurecht.

 

Die Ursache ist doch bekannt.

Aha. Und was ist die Ursache, daß die die Griechen nach Lust und Laune beklauen und deren Lebensgrundlagen zerstören? Wohlgemerkt illegal!

 

Wir sind für andere nicht verantwortlich, wir sind für das was wir tun, getan oder nicht getan haben verantwortlich. Was haben wir für Griechenland getan? Auch Putin kann man auf die Füße treten.

 

Wenn 500 Millionen Europäer keine 5 Millionen Flüchtlinge aufnehmen können, ist es ein Armutszeugnis. Das wäre gerade mal 1 Flüchtling auf 100 Einwohner.

 

Es ist immer sehr gut zu sagen, wir sind nicht verantwortlich, Problem gelöst. Haben die anderen aufgezählten Länder so stark im Nahen Osten mitgewirkt?

Soso. Und was tun wir bzw. haben wir getan oder auch nicht getan, wofür wir jetzt verantwortlich sein sollen? Also: für unsere - nur sehr kurze - Kolonialzeit fühle ich mich nun wirklich nicht mehr verantwortlich. Das ist über 100 Jahre her!

Für Griechenland haben wir in den vergangenen Jahren eine ganze Menge getan. Ich weiß allerdings nicht, was Du mit dieser Frage meinst.

Putin tritt man schon seit einigen Jahren auf die Füße. Mit welcher Wirkung? Ich vermag keine erkennen.

 

Ja, diese schöne Zahl wird immer wieder ins Feld geführt. Es sollte ja demnach zu urteilen kein Problem sein, bei einer EU-Bevölkerungszahl von 500 Mio mal eben 5 Mio Flüchtlinge aufzunehmen und zu verteilen. Gemessen an dieser nackten Zahl mag das vielleicht sogar stimmen. Aber das so zu betrachten ist doch verdammt kurzsichtig und blauäugig.

 

Wenn man nicht verantwortlich ist, ist man es nicht. Punkt. Man kann natürlich immer wieder versuchen, einem mit den abstrusesten Argumenten eine Verantwortung einzureden.

 

Och, China mischt durchaus in vielen Ländern mit. Nur sind die Chinesen halt etwas geschickter in ihrem Vorgehen, haben aber vergleichbare Interessen wie alle anderen Länder. Die Chinesen lassen auch gern die anderen agierenden Länder die - militärische - Drecksarbeit erledigen und erscheinen so dann auch mehr wie der nette Saubermann aus dem Reich der Mitte.

Wir haben uns dort engagiert, weil wir es zB im Rahmen der Nato mußten oder müssen. Weil die internationale Gemeinschaft von Deutschland ein entsprechendes Engagement erwartet und verlangt. Nur lasse ich mir daraus nicht die von Dir vorgeworfene Verantwortung vorwerfen.

BILD interviewt Flüchtlinge an der türkischen Grenze.

Armut, bessere Schule, Geld verdienen um Familienangehörige zu unterstützen

Und damit sind es keine Kriegsflüchtlinge, sondern Wirtschaftsflüchtlinge, auch keine politisch Verfolgte. Und die können eben kein Asyl beantragen und bekommen.

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Und damit sind es keine Kriegsflüchtlinge, sondern Wirtschaftsflüchtlinge, auch keine politisch Verfolgte. Und die können eben kein Asyl beantragen und bekommen.

 

Und dann ist es richtig, dass Griechenland die Grenze sichert. Notfalls mit Gewalt.

Es kann doch nicht sein, dass nur weil es hier „besser“ ist, Grenzen überrannt werden, Gesetzte missachtet werden und die Einreisevoraussetzungen ignoriert werden.

 

Und - für alle die es doch schaffen - muss endlich die Abschiebung knallhart vollzogen werden!

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Also ich finde, daß es schon ein Unterschied ist, ob ich mich auf der Flucht befinde, weil meine Heimat zerbombt wird, oder weil ich mit dem politischen System daheim nicht einverstanden bin und die Mund zu weit aufgerissen habe.

Auf das Erste habe ich keinerlei Einfluß, bin ihm ausgeliefert. Das Zweite hingegen kann ich in der Form beeinflussen, daß ich mich anpasse und damit Verfolgung etc. vermeide. Das ist auch nicht wirklich schön, aber sicher schon ein deutlicher Unterschied, was den konkreten Bedrohungsgrad betrifft.

 

So wie die Diskussion verläuft glaube ich das nicht. Weiter unten sagst Du ja, die können doch einfach umziehen. Man kann natürlich den Jesiden, Christen und anderen Religionen, Homosexuelle, ethnischen Gruppen wie Kurden schon sagen, solange ihr den Mund nicht zu weit aufreißt, ist doch alles gut. Solange der Syrier sich weigert beim IS mitzuspielen, kannst Du den natürlich nicht als Politischen Flüchtling anerkennen.

 

Was die Bundeswehr und andere Armeen betrifft: da vergleichst Du wohl etwas Äpfel mit Birnen bzw. ignorierst, warum diese Armeen dort sind.

 

 

Natürlich nur wegen der Aufbauhilfe, und ihre Waffen werden nur gebraucht um den Sonntagsbraten im Tannenwald zu jagen. Hat natürlich nichts mit Verteidigung am Hindukusch zu tun.

 

Das mag daran liegen, daß diese Menschen dort weniger Asylanträge stellen wollen, als sich vielmehr - mitunter eben auch gewaltsam - Zugang in das Land verschaffen wollen.

 

 

Erst wenn sie mal Griechenland hinter sich haben können sie Anträge stellen. Die Flüchtlinge haben das als Ziel, aber so blauäugig sind sie doch nicht, sie wissen schon das schwere Zeiten kommen. Wie war der Witz mit dem Kind ohne Arme und der Keksdose? Keine Arme, keine Kekse.

 

Ich kann die Griechen gut verstehen, daß sie das Asylverfahren erst einmal ausgesetzt haben. Die Menschen kommen alle aus der Türkei, aus einem sicheren Land. Es besteht also weder die Notwendigkeit noch die Dringlichkeit, sie nach Europa einreisen zu lassen.

 

 

 

Bist Du ein Fan von Erdorgan? Türkei das Land der unbegrenzten Menschenrechte? Also ich würde so Lager weder als sicher noch als menschenwürdig bezeichnen. Außerdem schiebst Du die Verantwortung wieder nur ab.

 

Aus der Türkei heraus kann es keine legalen Grenzübertritte geben, wenn man kein Visum hat. Die Türkei ist sicher! Also bleibt nur die illegale Einreise. Und genau dagegen wehren sich die Griechen, völlig zurecht.

 

 

Wo kann ein Visum beantragt werden? Die Griechen wehren sich das die Probleme wieder nur an ihnen hängen bleiben, und sie von der EU im Stich gelassen werden.

 

Für Griechenland haben wir in den vergangenen Jahren eine ganze Menge getan.

 

 

Könntest Du das weiter erörtern? Nimm so als Beispiel Lesbos.

 

Die Chinesen sind sehr aktiv in Afrika, allerdings mit Straßenbau.

 

Sei doch ehrlich und schleiche nicht um den heißen Brei rum. Du willst keine Menschen anderer Hautfarbe, anderer Religion die nach Deutschland kommen.

 

MfG.

 

hartmut

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@Hartmut

"Man kann natürlich den Jesiden, Christen und anderen Religionen, Homosexuelle, ethnischen Gruppen wie Kurden schon sagen, solange ihr den Mund nicht zu weit aufreißt, ist doch alles gut."

Da liegst Du daneben.

Gerade unter Assad ist das Christentum in Syrien gefahrlos auslebbar. Selbst bei Saddam Hussein im Irak waren Christen geschützt. Ich erinnere mich noch gut daran, dass von dort Nonnen die US-Regierung baten, nicht anzugreifen- denn danach würden sie dort nicht mehr weiter leben können.

Und genau so ist es gekommen - und in Syrien würde es u. a. den Christen unter Führung des IS ans Leben gehen.

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Letzte Woche gab es keine humanitäre Krise an der türkischen-griechischen Grenzen.

Das ist ein Angriff der Türkei gegen Europa, zu Lasten der armen Menschen.

Wir müssen Erdoğan in die Schranken weisen. Sofort alle Gelder Richtung Türkei einfrieren!

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9 von 10 bekunden klar nach Deutschland zu wollen um dort Asyl zu beantragen

Ich nehme an, Du hast den Link zur Quelle Deiner Behauptung nur vergessen. Oder sollte es sich einfach nur um das bei Rechten übliche raushauen haltloser Behauptungen handeln?

 

Mutti und Drehhofer

Ich frage mich ja immer, ob jemand ernstgenommen werden möchte, der solche dämlichen Begriffe benutzt.

 

Jedoch kann kein Geld nach Pakistan überwiesen werden und dort die Familie ernähren.

Hättest Du mal konkrete Zahlen, welche Summen von Flüchtlingen im laufenden Asylverfahren nach Pakistan überwiesen werden oder sollte es sich einfach nur um das bei Rechten übliche raushauen haltloser Behauptungen handeln?

 

In Deutschland kannst du bleiben. Musst nur einfach bleiben und dich wehren.

Nein.

 

Längst nicht alle Menschen dort sind syrische Kriegsflüchtlinge.

Ich meine, das hätte auch niemand behauptet.

 

Es finden sich auch sehr viele "Flüchtlinge"

Was sind denn "Flüchtlinge"?

 

Deshalb muß man an den Schengengrenzen klären, wer einreisen darf und wer nicht.

Das bedeutet, daß auch der traurige im Grundgesetz verbliebene Rest unseres Asylrechts abgeschafft wird, oder wie soll ich diese Forderung verstehen? Und wie soll das praktisch aussehen und wie soll es danach weitergehen?

 

Wenn unsere politische Führung willens und auch in der Lage wäre, konsequent die, die hier nicht bleiben dürfen, auch wieder abzuschieben, und zwar zeitnah

Erklär mal, wohin Du jemanden abschiebst, dessen Nationalität unklar ist oder dessen Heimatland ihn nicht aufnehmen will.

 

wäre ich vielleicht auch mehr dafür, Flüchtlinge aufzunehmen. So aber lehne ich es ab.

Zum einen habe ich ganz starke Zweifel, ob Du Deine Ablehnung aufgäbest, wenn tatsächlich jeder Ausreisepflichtige auch ausreisen bzw. abgeschoben würde. Zum anderen willst Du Menschen aus Kriegsgebieten oder Gegenden, in denen ihnen - aus welchen Gründen auch immer - Verfolgung etc. und möglicherweise Tod drohen, an unseren Grenzen abweisen bzw. an den EU-Außengrenzen abweisen lassen, weil in D eine nicht wirklich klare Zahl an Ausreisepflichtigen lebt, die eben nicht ausreisen?

 

Wir sind nicht für alle Menschen in Not verantwortlich und wir können auch nicht alle Menschen in Not aufnehmen.

Hat das irgendjemand gefordert?

 

Hartmut, hast Du bei all den Filmberichten irgendwo den Eindruck bekommen, daß sich diese Flüchtlinge an der Schengengrenze (Griechenland) registrieren lassen wollen? Daß es dort gesittet ablaufen soll?

Nein, den Eindruck, daß da irgendwas gesittet ablaufen soll, haben weder Griechenland noch die EU versucht zu erwecken.

 

ob wir die Probleme der ganzen Welt lösen können

Hat irgendjemand derartiges behauptet?

 

Wenn wir 5 Millionen in Europa unterbringen, geht der Spaß erst richtig los.

Das wird zwar immer wieder behauptet, wir durch Wiederholung aber nicht richtiger.

 

Was denkst du, wie viele hundert Millionen auf gepackten Koffern sitzen und nur darauf warten, dass sie sich auf den Weg machen können?

Du weißt es doch sicher. Also lass hören.

 

In Deutschland leben derzeit laut UNHCR 1,5 Millionen Menschen unter "flüchtlingsähnlichen Bedingungen" (die bereits integrierten gingen da schon ab)

Link zur Quelle, bitte.

 

Also ich finde, daß es schon ein Unterschied ist, ob ich mich auf der Flucht befinde, weil meine Heimat zerbombt wird, oder weil ich mit dem politischen System daheim nicht einverstanden bin und die Mund zu weit aufgerissen habe.

Ich finde es gut, daß unser Grundgesetz das anders sieht.

 

Übrigens: die Juden, die unter AdolfNazi geflohen sind, wo würdest Du die einsortieren? Ihre Heimat wurde ja erst einige Jahre später zerbombt, als die, die es vorher nicht geschafft hatten, mit Stacheldraht und Schusswaffen an der Flucht gehindert wurden. Von denen haben aber wohl nur ganz wenige den Mund zu weit aufgerissen. Hätten die also in D keine Chance auf Asyl, wenn es nach Dir ginge?

 

Das Zweiter hingegen kann ich in der Form beeinflussen, daß ich mich anpasse und damit Verfolgung etc. vermeide.

Du möchtest also mehrere Nordkoreas, Chinas (usw.), von neuen DDR's ganz zu schweigen?

 

Das bedeutet doch: ich muß mich nur einem Asylverfahren unterziehen, es möglichst lange hinziehen und schon ist die Wahrscheinlichkeit verdammt groß, daß ich nicht mehr abgeschoben werde.

Du hast Zahlen oder andere Fakten für Deine Aussage?

 

Gerade unter Assad ist das Christentum in Syrien gefahrlos auslebbar.

Wer hat Dir das erzählt?

 

 

Was genau meint eigentlich dieses christlich in christliches Abendland?

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So wie die Diskussion verläuft glaube ich das nicht. Weiter unten sagst Du ja, die können doch einfach umziehen. Man kann natürlich den Jesiden, Christen und anderen Religionen, Homosexuelle, ethnischen Gruppen wie Kurden schon sagen, solange ihr den Mund nicht zu weit aufreißt, ist doch alles gut. Solange der Syrier sich weigert beim IS mitzuspielen, kannst Du den natürlich nicht als Politischen Flüchtling anerkennen.

Sorry, Hartmut, aber das ist mir zu wirr. Ich weiß nicht, was genau Du mir damit sagen möchtest. Warum sind wir jetzt mit einem Mal beim IS? Warum zählst Du die ganzen Glaubensrichtungen auf? Ich komm da nicht ganz mit.

 

Natürlich nur wegen der Aufbauhilfe, und ihre Waffen werden nur gebraucht um den Sonntagsbraten im Tannenwald zu jagen. Hat natürlich nichts mit Verteidigung am Hindukusch zu tun.

Natürlich nicht NUR wegen Aufbauhilfe. Oftmals spielen natürlich bei dem ein oder anderen Mitspieler auch handfeste politische Interessen mit. Auch geht es um Einflußnahme und Einlußsphären. Aber abgesehen davon hat jedes Land das Recht, Waffen einzukaufen und sie letztlich/ggf. auch irgendwie zu nutzen. Und genauso hat zB unser Land grundsätzlich das Recht, Waffen zu verkaufen. Aber nur, weil ich wem Waffen verkaufe, bin ich noch lange nicht dafür verantwortlich, wenn er diese Waffen benutzt.

 

Erst wenn sie mal Griechenland hinter sich haben können sie Anträge stellen. Die Flüchtlinge haben das als Ziel, aber so blauäugig sind sie doch nicht, sie wissen schon das schwere Zeiten kommen. Wie war der Witz mit dem Kind ohne Arme und der Keksdose? Keine Arme, keine Kekse.

Sie können bzw. konnten auch an der Grenze um Asyl nachsuchen. Dazu mußten sie die Grenze nicht zwingend überqueren. Aber viele von denen werden doch gar nicht politisch oder religiös verfolgt. Sie erhoffen sich ganz einfach nur in irgendeiner Form ein besseres Leben in Europa. Darum geht es doch. Und genau diese Menschen kann man nicht einfach so einreisen lassen.

 

Bist Du ein Fan von Erdorgan? Türkei das Land der unbegrenzten Menschenrechte? Also ich würde so Lager weder als sicher noch als menschenwürdig bezeichnen. Außerdem schiebst Du die Verantwortung wieder nur ab.

Ich bin ganz und gar nicht ein Fan von Erdogan. Ich halte die Türkei sicher nicht für ein Land der unbegrenzten Menschenrechte. Aber bislang liegen mir auch noch keine Informationen vor, wonach Flüchtlinge in der Türkei verfolgt oder sonstwie drangsaliert wurden. Wo also sollen die dortigen Lage - in welcher Form - nicht sicher sein? Ob die Menschen dort menschenwürdig untergebracht sind, kann ich nicht beurteilen. Ist letztlich aber auch eine Frage der definition.

Nein, ich schiebe keine Verantwortung ab. Kann ich auch gar nicht, weil ich keine Verantwortung für die Flüchtlinge trage.

 

Wo kann ein Visum beantragt werden? Die Griechen wehren sich das die Probleme wieder nur an ihnen hängen bleiben, und sie von der EU im Stich gelassen werden.

In einer Botschaft zB?!

Ich glaube nicht, daß sich die Griechen nur deshalb wehren, weil sie fürchten, man ließe sie mit diesen Problemen allein. Denn dann könnten sie es sich ja einfach machen - so wie 2015 - und die Flüchtlinge einfach durchziehen lassen. Damit wäre das Problem relativ schnell erledigt. Bleiben wollen die Flüchtlinge ja nicht in Griechenland, sie wollen nur durchreisen.

Nein, die Griechen nehmen vor allem den ihnen zukommenden Auftrag war. Nämlich die Schengengrenze (und damit auch ihre eigene) zu schützen. Vor illegalen Grenzübertritten.

 

Könntest Du das weiter erörtern? Nimm so als Beispiel Lesbos.

Im Zuge der Finanzkrise haben wir für Griechenland sehr viel getan. Sonst wären die ratzfatz bankrott gewesen. Und hätten sich bis heute sicher noch nicht wieder davon erholt.

 

 

 

Die Chinesen sind sehr aktiv in Afrika, allerdings mit Straßenbau.

Ich sage ja: die Chinesen gehen taktisch anders, vllt auch etwas klüger vor. Dennoch treiben sie die von ihnen auserwählten Länder auch in eine recht starke Abhängigkeit und Bindung. Die Chinesen denken zu allererst nur an ihren eigenen Vorteil, an nichts anderes. Und dafür investieren sie auch gerne, mitunter viel Geld.

 

 

 

Sei doch ehrlich und schleiche nicht um den heißen Brei rum. Du willst keine Menschen anderer Hautfarbe, anderer Religion die nach Deutschland kommen.

Das ist doch völliger Quatsch. Willst Du mir jetzt Rassismus unterstellen? Mich interessiert die Hautfarbe eines Menschen überhaupt nicht. Und welcher Religion jemand angehört genauso wenig. Solange er mich damit in Ruhe läßt, friedlich bleibt, nicht versucht mich zu bekehren.

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....

Bei so viel borniertem Blödsinn bleibt nur folgendes: :yawn: und :wand: und :vogelzeig: . Zum einen kannst Du Dir Dein Quellengesülze wie üblich sonstwo.... Du weißt schon. Zum anderen interessiert mich Dein linkes Gewäsch überhaupt nicht und ich werde auch nicht auf Vorhalte etc. von Dir eingehen, die auf aus dem Sinnzusammenhang gerissene Äußerungen von mir basieren. Vom Knowhow her könnten Diskussionen mit Dir sicher Spaß machen und bereichernd sein. Deine Art aber ist einfach nur zum :kotz: !

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@Biber

Vielleicht sollte man einfach mal die Bücher von Peter Scholl Latour lesen.

Und vielleicht sollte man mal anerkennen, dass dieser eine weit größere Erfahrung hatte, als wir uns jemals vorstellen können. Ich empfehle einmal die Lektüre von " Der Fluch der bösen Tat", ISBN Nr. 978-3-549-07412-1

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(...)

Lieber Himmel. Du scheinst ja wieder einen richtig guten Tag gehabt zu haben.

 

Glaubst Du eigentlich wirklich, mit Deinen ad-hominem-Angriffen könntest Du irgendjemanden beeindrucken oder von fehlenden Fakten ablenken? Gut, von ihm

(...)

hatte ich nicht ernsthaft eine irgendwie inhaltlich brauchbare Antwort erwartet, aber daß Du mittlerweile nicht mal mehr bereit bist, Dich mit ein paar Anmerkungen oder gar kritischen Fragen auseinander zu setzen, das ist schon ein Armutszeugnis.

 

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Du kannst ruhig weiter provozieren. Bewirken wirst Du damit gar nichts. Dein Verhalten ist armselig.

Warum mußt Du mich eigentlich auch noch bestätigen?

 

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....handeln?

 

... handeln?

 

... "Flüchtlinge"?

....verstehen?

...weitergehen?

 

... ausreisen?

 

...gefordert?

 

...behauptet?

 

... einsortieren?

... ginge?

... schweigen?

 

...Aussage?

 

.... erzählt?

 

...Abendland?

 

Troll-Tapete!

:nolimit:

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Du kannst ruhig weiter provozieren. Bewirken wirst Du damit gar nichts. Dein Verhalten ist armselig.

Warum mußt Du mich eigentlich auch noch bestätigen?

Weil Du es leider nicht merkst, wie peinlich Du Dich hier benimmst. Aber da Du ja diesbzgl. nach Bestätigung gierst: sehr gern! ^_^

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9 von 10 bekunden klar nach Deutschland zu wollen um dort Asyl zu beantragen

Ich nehme an, Du hast den Link zur Quelle Deiner Behauptung nur vergessen. Oder sollte es sich einfach nur um das bei Rechten übliche raushauen haltloser Behauptungen handeln?

 

...Du meinst wohl so etwas Hochwertiges, wie Deinen im Polizei-Bashing-Thread vertlinkten SPEGEL-Artikel?

 

 

Jedoch kann kein Geld nach Pakistan überwiesen werden und dort die Familie ernähren.

Hättest Du mal konkrete Zahlen, welche Summen von Flüchtlingen im laufenden Asylverfahren nach Pakistan überwiesen werden oder sollte es sich einfach nur um das bei Rechten übliche raushauen haltloser Behauptungen handeln?

 

...hier könnte ich ja mal aushelfen:

 

https://www.welt.de/politik/deutschland/article178507882/Geldtransfers-Migranten-ueberweisen-Milliarden-nach-Hause.html

 

Sollte Dir dieser Artikel nicht gefallen, dann kannst Du Dich wenigstens an die Autorin wenden, die sich klar zu erkennen gibt.

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Hallo,

vergesst die schönen Worte, lasst uns zugeben "wir", auch ich, sind Alttagsrassiten denen es mehr oder weniger völling egal ist wenn andrswo Menschen verrecken. an die 30 000 krepieren täglich zishcen karibik und BanglaDesh an Hunger, Durst, Dreckigem Wasser oder behandelbaren Krankheiten. Das wissen wir, stört uns aber nicht.
Trotzdem fahren wir zu große PKW, sind als Hobbflieger oder auf Fernflugreisen unterwegs, Kreuzfahrten, es werden Millionen Katzen, Hunde und Reitpferde gefüttert, auf Pferdekoppeln, Golfplätzen und Hobbyflugplätzen könnten Lebensmittel angebuat werden. Aber auch die Bahnhofs-teddywerfer-Grün-Gutmenschen leben mit ihren Akademikergehältern gerne auf großem Fuß, nicht Hughara aber zum indischen Guru nach Oregon fliegen....

 

So ist die Realität, die einen verstecken sich, die anderen, ich auch, geben ihren Egoismus zu,auch wenn anderswo gestorben wird.

 

30 000 sterben täglich so, auch in den slums von Kalkutta, Lagos den Favelas von Rio, in Djarkarta oder Dacca. Warum sollte ich da ein schlechtes Gewissen bekommen wenn einige auf Lesbos in den Lagern auch krepieren.

 

Und zugeben, uns sind Deutsche oder EU-Bürger mehr wert als Fremde sonstwo. Eine Herztransplantation kostet mit nachsorge als Dauerpatient 500 000€, verlängert das Leiden statistisch um ca. 48 Monate. Wieviel Lebensjahre in Gesundheit kann man mit 500 000€ im Sudan oder Kongo "produzieren"?

 

Linke nennen das Rassismus, na und?

Böse Ergänzung, welche Globuli helfen gegen Corona....

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Das Problem an Flüchtlingen ist, dass wir als waffenexportierendes Land eine gewisse Mitschuld tragen, wenn anderswo Menschen ihrer Lebensgrundlage beraubt werden, und dann erst zu Flüchtlingen werden. Wir sind natürlich nicht die einzigen, die so handlen, Einige Staaten mischen in fremden Ländern mit, und führen dort Stellvertreterkriege, auf Kosten der dortigen Zivilbevölkerung.

 

Was mir aber noch mehr Sorge bereitet, ist der heimische Umgang mit diesem Thema. Frau Steinbach und ihre poltischen Freunde stellen sich hin, und sagen die Menschen in Afrika sitzen auf gepackten Koffern und wollen alle nach Deutschland, unser Sozialsystem plündern. Damit gehen sie auf Stimmenfang, und gerade nicht so informierte Menschen lassen sich so einfangen. Dieses Gedankengut, das Ausgrenzen von Personengruppen mit anderen Merkmalen ist ein gefährliches Diktum. Wenn heute die Flüchtlinge die "Bösewichte", die "Messermänner" sind, so sind es morgen die Schwulen? die Rothaarigen? die Sozis? die Kommunisten? oder eher die Cayenne-Fahrer oder Audi Besitzer?

 

Es findet sich für jede Gruppe ein Merkmal, warum diese aus der Gruppe ausgeschlossen werden sollen, und wie das endet, mit staatlichen Morden im industriellen Ausmass, das wollen wir hier nicht, und auf der ganzen Welt nicht nochmal erleben.

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Es findet sich für jede Gruppe ein Merkmal, warum diese aus der Gruppe ausgeschlossen werden sollen, und wie das endet, mit staatlichen Morden im industriellen Ausmass, das wollen wir hier nicht, und auf der ganzen Welt nicht nochmal erleben.

Es ENDETE so historisch aus vielen Gründen, Gruppenmerkmale waren dabei unwichtig, es ging immer um Macht und Recourcen.

Und so schrecklich auch Treblinka als "industriell" war, das war technisch primitiv. Hiroshima und Nagsaki waren hightech-Waffen erzeugt in einer extrem aufwendigen industriellen Organisation. Und Stalins GULAG war auch perfekt verwaltet! Es ging gegen Menschen die als "überflüssig" betrachtet wurden, deren Vernichtung einem "höheren" Ziel dienlich waren, so der damalige Zynismus..

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Das Problem an Flüchtlingen ist, dass wir als waffenexportierendes Land eine gewisse Mitschuld tragen, wenn anderswo Menschen ihrer Lebensgrundlage beraubt werden, und dann erst zu Flüchtlingen werden. Wir sind natürlich nicht die einzigen, die so handlen, Einige Staaten mischen in fremden Ländern mit, und führen dort Stellvertreterkriege, auf Kosten der dortigen Zivilbevölkerung.

 

 

Es findet sich für jede Gruppe ein Merkmal, warum diese aus der Gruppe ausgeschlossen werden sollen, und wie das endet, mit staatlichen Morden im industriellen Ausmass, das wollen wir hier nicht, und auf der ganzen Welt nicht nochmal erleben.

 

Glaube nicht das überhaupt jemand dafür für Mitverantwortung tragen will. Es sind ja nicht nur die Waffen. Wie Du sagst, die Einmischung in innere Angelegenheiten. Eigene Interessen stehen halt im Vordergrund.

 

Was mir aber noch mehr Sorge bereitet, ist der heimische Umgang mit diesem Thema. Frau Steinbach und ihre poltischen Freunde stellen sich hin, und sagen die Menschen in Afrika sitzen auf gepackten Koffern und wollen alle nach Deutschland, unser Sozialsystem plündern. Damit gehen sie auf Stimmenfang, und gerade nicht so informierte Menschen lassen sich so einfangen. Dieses Gedankengut, das Ausgrenzen von Personengruppen mit anderen Merkmalen ist ein gefährliches Diktum. Wenn heute die Flüchtlinge die "Bösewichte", die "Messermänner" sind, so sind es morgen die Schwulen? die Rothaarigen? die Sozis? die Kommunisten? oder eher die Cayenne-Fahrer oder Audi Besitzer?

 

 

 

Die Frau Steinbach sollte zurück in ihre Heimat gehen, wenn es ihr so wichtig ist.

 

Wenn es wirklich soweit kommt geht es nicht um die Sozialsysteme, dann steht auf den Koffern und Visa Heckler & Koch oder Ähnliches.

 

Wer die Fake-Beiträge in den sozialen Medien anschaut, mal unverblümt gesagt, wer darauf abgeht, muss schon genau Bestätigung für seine Vorurteile suchen. Mit Logik und dem "gesunden Menschenverstand" kommt man damit nicht dagegen. Mall raten wer da wen wählt.

 

Es findet sich für jede Gruppe ein Merkmal, warum diese aus der Gruppe ausgeschlossen werden sollen, und wie das endet, mit staatlichen Morden im industriellen Ausmass, das wollen wir hier nicht, und auf der ganzen Welt nicht nochmal erleben.

 

 

Die Gruppen sind beliebig austauschbar. Und wenn bedacht wird was demnächst in Flüchtlingslagern abgehen wird wenn Corona richtig zuschlägt, sind wir schon dicht bei der industriellen Vernichtung. Achso, sind doch selber schuldig die Flüchtlinge. Wir können ja nichts dafür, sind nicht verantwortlich.

 

MfG.

 

hartmut

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Na Deutschland könnte ja ad hoc einfach die gesamte deutsche Waffenproduktion einstellen und in die Produktion landwirtschaftlicher Geräte überführen (Motto: "Schwerter zu Pflugscharen!"), dazu sämtliche Waffen im eigenen Bestand (sofern noch vorhanden und funktionsfähig) umgehend verschrotten. Damit hätten wir wieder mal DIE "Vorreiter-Rolle" und der Rest der Welt würde dem leuchtenden Beispiel ohne zu zögern folgen - so wie bei der deutschen Energiewende! Wird garantiert DER RENNER! Und die Probleme sind gelöst.

 

(Sollte irgend jemand irgend welche Haken an diesem Statement finden, so ist dies absolut beabsichtigt!)

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  • 11 months later...
Am 16.2.2020 um 09:43 schrieb SNBoris:

Und wenn er nicht hier einreisen, leben und arbeiten darf wird er ja schon irgendwie benachteiligt.

Wieso?! Er kann und darf doch hier (nachdem er einen Antrag gestellt hat) hier "einreisen".

Das verbietet ihm Niemand. Das Problem ist, dass er, ohne uns zu fragen, als "Flüchtling" vor der Tür/Grenze steht und einfach so reinkommen will. Und dann "dürfen" wir ihm (auf unsere Kosten) eine Unterkunft und Verpflegung, Ausbildung undwasweissich bereitstellen.

Das alles nur, weil das GG fordert, ihn nicht zu benachteiligen?!

Neee, also diese Auslegung des GG funktioniert nicht!

Am 16.2.2020 um 09:43 schrieb SNBoris:

Genau... geht ja auch darum, dass er in Deutschland leben und arbeiten will.

Das kann und darf er doch auch, wenn er die entsprechenden Voraussetzungen (Ausbildung, Sprachkenntnisse, finanzielle Mittel für den Anfang) hat und mitbringt.

Hier ankommen, keine Papiere haben, nur das Wort "Asyl" sagen müssen und dann wird alles für ihn geregelt, das ist der absolut falsche Weg!

Grüße

Wolle

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Puh... wo kam der denn her.. der staubt ja schon :P

Aber seis drum...

Zitat

Das verbietet ihm Niemand. Das Problem ist, dass er, ohne uns zu fragen, als "Flüchtling" vor der Tür/Grenze steht und einfach so reinkommen will.

Halt ich eigentlich jetzt nicht für so abwegig. Da wo er herkommt, kann er nicht mehr leben - also muss er das irgendwo anders tun. Warum nicht hier?

Zitat

Und dann "dürfen" wir ihm (auf unsere Kosten) eine Unterkunft und Verpflegung, Ausbildung undwasweissich bereitstellen.

Das sind zwei paar Schuhe. Natürlich soll er für seinen Lebensunterhalt selbst aufkommen wie jeder andere auch. Das muss man ihn aber auch ermöglichen - sprich Arbeitserlaubnis sofort.

Wenn er nicht (sofort) arbeiten kann (kein passender Job, Gesundheit, familiäre Situation o.ä.) sollte mit ihm das passieren  was mit jedem hier passiert, der nicht arbeitet.

Zitat

Das kann und darf er doch auch, wenn er die entsprechenden Voraussetzungen (Ausbildung, Sprachkenntnisse, finanzielle Mittel für den Anfang) hat und mitbringt.

Nein eben nicht. Wenn er nicht nachweisen kann, das ihn dort, wo er herkommt Gefahr für Leib und Leben droht, bekommt er hier kein Bleiberecht. Und je nachdem in welchem Status der Klärung er sich befindet, darf er auch nicht arbeiten.

(Hier steht genaueres dazu: https://www.anwalt.org/asylrecht-migrationsrecht/duerfen-fluechtlinge-arbeiten/ )

Versteh mich nicht falsch - ich mag auch keine Faulenzer durchfüttern. Ich finde aber im GG zur Gleichbehandlung keinen Paragraphen oder Absatz wo steht, alle Menschen sind zwar gleich aber deutsche Faulenzer muss man trotzdem besser behandeln als nicht deutsche.

Egal.. ich hab mit Blue hier schon lang und breit diskutiert und am Ende waren wir uns nur darüber einig, dass wir uns darüber nicht einig werden.

Ihr seid halt zuerst Deutsche und dann Menschen (im Sinne von Weltbürger) - bei mir ist es rumgedreht.
Ihr seht eher Probleme in der Globalisierung als Chancen - auch das ist bei mir andersrum.
Will ich auch gar nicht werten.  Ich denke, keiner hat den ausreichenden Durchblick um genau sagen zu können, wo das alles hinführt.

Schaun wir mal...

 

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Zitat

Als Kanzlerin Merkel im September 2015 die Grenzen für eine chaotische, unkontrollierte Einwanderung öffnete, jauchzte die Bundestagsfraktionsvorsitzende der Grünen Göring Eckardt: „Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue mich darauf!“

Läuft doch :B):

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vor 18 Stunden schrieb SNBoris:

Halt ich eigentlich jetzt nicht für so abwegig. Da wo er herkommt, kann er nicht mehr leben - also muss er das irgendwo anders tun. Warum nicht hier?

Da "kann" er nicht mehr leben? Oder ist es nicht vielmehr so, daß er dort nicht mehr leben "will"?!

Zitat

Das sind zwei paar Schuhe. Natürlich soll er für seinen Lebensunterhalt selbst aufkommen wie jeder andere auch. Das muss man ihn aber auch ermöglichen - sprich Arbeitserlaubnis sofort.

Nein, man muß ihm hier im Land zunächst einmal gar nichts ermöglichen. Erst, wenn gewisse Voraussetzungen erfüllt sind, DARF er zB arbeiten.

Zitat

Wenn er nicht (sofort) arbeiten kann (kein passender Job, Gesundheit, familiäre Situation o.ä.) sollte mit ihm das passieren  was mit jedem hier passiert, der nicht arbeitet.

Ja, ganz genau. Aber auch hier: erst, nachdem gewisse Voraussetzungen erfüllt sind.

Zitat

Nein eben nicht. Wenn er nicht nachweisen kann, das ihn dort, wo er herkommt Gefahr für Leib und Leben droht, bekommt er hier kein Bleiberecht. Und je nachdem in welchem Status der Klärung er sich befindet, darf er auch nicht arbeiten.

Jup. Und das ist auch völlig richtig so. Wie sollte es denn sonst laufen? Sollen die Grenzen geöffnet werden? Soll jeder, der möchte, hier unbezügelt einreisen dürfen? Wohin mit den vielen Menschen, die dann erst recht kommen werden? Wie sollen die alle Arbeit finden/bekommen? Der Arbeitsmarkt ist nicht unendlich. Was, wenn viele gar nicht arbeiten wollen, nur so tun als ob und sich unseres Sozialsystems erfreuen möchten? Wer soll das alles bezahlen?!

Zitat

Versteh mich nicht falsch - ich mag auch keine Faulenzer durchfüttern. Ich finde aber im GG zur Gleichbehandlung keinen Paragraphen oder Absatz wo steht, alle Menschen sind zwar gleich aber deutsche Faulenzer muss man trotzdem besser behandeln als nicht deutsche.

Findet sich denn im GG ein Passus, der uns dazu verpflichtet, jeden und alle aufzunehmen und durchzufüttern, denen es daheim nicht mehr gefällt?

Zitat

Egal.. ich hab mit Blue hier schon lang und breit diskutiert und am Ende waren wir uns nur darüber einig, dass wir uns darüber nicht einig werden.

Ja, das stimmt. Das zeigt sich auch hier sehr deutlich. Deine Vorstellungen gehen mir denn doch deutlich zu weit. Wir sind nicht der Retter der Welt und können es auch nicht sein, so sehr es sich mancher auch wünschen mag.

Zitat

Ihr seid halt zuerst Deutsche und dann Menschen (im Sinne von Weltbürger) - bei mir ist es rumgedreht.


Ihr seht eher Probleme in der Globalisierung als Chancen - auch das ist bei mir andersrum.
Will ich auch gar nicht werten.  Ich denke, keiner hat den ausreichenden Durchblick um genau sagen zu können, wo das alles hinführt.

Irgendwann einmal, in wohl eher sehr ferner Zukunft, wenn es keine Nationalstaaten mehr gibt, nur noch die Welt (analog zu Perry Rhodan: TERRA), mag man von Weltbürgern sprechen können, wird man vielleicht weltweit eine einzige Rechtsordnung etc. haben. Bis dahin aber schaut die Welt anders aus, gibt es Grenzen, unterschiedliche Nationalstaaten und vor allem eben nicht die Möglichkeit, einfach mal eben hinzugehen, wohin man gern möchte, um sich dort häuslich nieder zu lassen.

Die Denkweise "Weltbürger", "Globalisierung", "weltweite Chancengleichheit" mag extrem modern, zukunftsorientiert klingen. Nur umsetzbar ist es auf absehbare Zeit eben nicht und gewollt von sehr vielen Menschen wohl auch nicht.

Linke, Grüne und ähnlich gesinnte Menschen mögen jauchzen, wenn hier Millionen Flüchtlinge einwandern. Die denken offensichtlich auch nur maximal vom Kinn bis zur Schuhspitze. Um die Folgen einer so gravierenden gesellschaftlichen Veränderung machen sie sich offensichtlich keine Gedanken. Ich sehe das insbesondere aus beruflicher Sicht. Und die ist - erfahrungsbedingt - alles andere als rosig.

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vor 3 Stunden schrieb Bluey:

Da "kann" er nicht mehr leben? Oder ist es nicht vielmehr so, daß er dort nicht mehr leben "will"?!

Es gibt sicher eine Menge, die wirklich nicht mehr dort leben können. Wie viel das jetzt prozentual von denen sind, die bei uns an die Tür klopfen - darüber kann man sicher streiten.
Es ist sicher auch eine Frage, was einem Menschen zumutbar ist. Darüber kann man natürlich leicht urteilen, wenn man in einem seit vielen Jahrzehnten politisch und rechtlich stabilen Land und in einem einigermassen gut situierten oder zu mindestens sozial abgefederten Elternhaus aufgewachsen ist.
Jeder sollte sich allerdings mal die Frage stellen, was für einem selbst passieren müsste oder wie stark man drangsaliert werden müsste, bevor man sich über viele tausende Kilometer auf dem Weg macht, die letzten Kröten für einen Schlepper zusammenkratzt, Heimat und vielleicht auch Angehörige in der wagen Hoffnung sie vielleicht später nachholen zu können zurücklässt, in eine überfüllte Nußschale von Schlauchboot setzt um damit unter Lebensgefahr übers Mittelmeer zu kommen.
Um das alles auf sich zu nehmen, muss es einem doch schon echt mies gehen.
Spricht man da noch von nicht mehr wollen oder nicht mehr können?

Im übrigen fände ich es schön, wenn jeder Mensch sich dort niederlassen könnte, wo er will. Das gilt nicht nur für den Flüchtling aus Afrika oder den Nahen Osten sondern z.B. auch für mich selbst in Kanada, Neuseeland  oder keine Ahnung wo.
Ich finde da ist ist in den letzten 10.000 Jahren einiges falsch gelaufen.
Ja ich weiss.. das ist so, ich kanns nicht ändern... aber ich finde es doof.

vor 3 Stunden schrieb Bluey:

Nein, man muß ihm hier im Land zunächst einmal gar nichts ermöglichen. Erst, wenn gewisse Voraussetzungen erfüllt sind, DARF er zB arbeiten.

Das steht so in den Gesetzen - ja. Aber wer sagt, das die immer richtig sind?
(Können sie ja gar nicht.. sonst würden Sie ja nicht aller Nase lang geändert)

 

vor 3 Stunden schrieb Bluey:

Findet sich denn im GG ein Passus, der uns dazu verpflichtet, jeden und alle aufzunehmen und durchzufüttern, denen es daheim nicht mehr gefällt?

Nein.. hatte ich aber auch nicht gesagt.
Ich sprach von 'einen deutschen Faulenzer besser zu behandeln als einen nichtdeutschen Faulenzer'

vor 3 Stunden schrieb Bluey:

Wir sind nicht der Retter der Welt und können es auch nicht sein, so sehr es sich mancher auch wünschen mag.

Ich will gar nicht, dass wir (wer ist überhaupt 'Wir'?) der Retter der Welt sind. Wir sollten nur keinem mehr Steine in den Weg legen, sich selbst zu retten.

 

vor 3 Stunden schrieb Bluey:

Linke, Grüne und ähnlich gesinnte Menschen mögen jauchzen, wenn hier Millionen Flüchtlinge einwandern.

Ich stimme bestimmt in vielen Dingen mit den sich links- oder grün-nennenden Politikern nicht überein. Ich glaub aber auch nicht, das die jauchzen, wenn hier Millionen Flüchtlinge einwandern. Die sind sich der realen und auch herbeigeredeten Probleme des Ganzen sicher durchaus bewusst.
Zumindestens sind es aber nur die Linken, die sich bisher gegen Waffenverkäufe und Kriegseinsätze Deutschlands aussprechen. Das würde ja wenigstens für die Zukunft das Flüchtlingsproblem etwas verringern.

vor 3 Stunden schrieb Bluey:

Wie sollen die alle Arbeit finden/bekommen? Der Arbeitsmarkt ist nicht unendlich.

Ich bin sicher kein Ökonom. Die meisten vergessen aber, das mit mehr Menschen nicht nur die benötigten Arbeitsplätze mehr werden sondern auch die Abnehmer - sprich der Markt.
Was wieder automatisch mehr Arbeitsplätze schafft.
Die große Katastrophe, die vor der Freizügigkeit innerhalb der EU vorhergesagt wurde, insbesondere der Öffnung der Grenzen nach Polen und Osteuropa ist nicht eingetreten.
Im Gegenteil - der Arbeitskräftemangel in den grenznahen Regionen (ich zähle Berlin mal dazu) ist gestiegen - die Arbeitslosigkeit gesunken (Corona lass ich jetzt mal aussen vor).
Ich glaube, hier wird ein wenig zu schwarz gesehen.

vor 3 Stunden schrieb Bluey:

Was, wenn viele gar nicht arbeiten wollen, nur so tun als ob und sich unseres Sozialsystems erfreuen möchten? Wer soll das alles bezahlen?!

Woher kommt nur immer der Gedanke, dass Afrikaner weniger arbeiten wollen als Deutsche?
Sicher haben die eine andere Kultur und andere Gepflogenheiten, die sicher auch eine Menge Probleme mit sich bringen werden (ich denke da nur an die Stellung der Frau) - aber Faulheit gehört bestimmt nicht dazu.
Sind es nicht eher die Deutschen, die sich vor schwierigen Arbeiten - zumal bei geringer Bezahlung - drücken?

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Hi,

wenn jemand meint, dass er in seinem Land nicht mehr leben kann und/oder will, dann kann er sich selbstverständlich ein anderes Land zum Leben suchen. Das kann von mir aus auch Deutschland sein. Er stellt einen Antrag, hier bleiben zu wollen und zu arbeiten. Kann er alles machen. Aber er muss halt auch die Voraussetzungen dafür erfüllen, hier zu arbeiten und kann nicht von uns verlangen, dass wir ihm die Voraussetzungen (Unterkunft, Sprachkurs, Ausbildung undwasweissich) dafür auf unsere Kosten zur Verfügung stellen und obendrein noch seine Familie auf unsere Kosten herholen.

Genau DAS machen die "Flüchtlinge" aber! Sie drücken einem Schlepper tausende Euro in die Hand, lassen sich im Mittelmeer "retten", wollen dann nach Deutschland gebracht werden, "Verlieren" unterwegs ihre Papiere, sagen "Asyl" und erwarten dann, dass die Maschinerie für sie anfängt zu arbeiten. Und DAS funktioniert eben nicht!

Das trifft sicher nicht auf alle Flüchtlinge zu, aber auf über 90% sicher.

Grüße

Wolle

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vor 2 Stunden schrieb SNBoris:

Es gibt sicher eine Menge, die wirklich nicht mehr dort leben können. Wie viel das jetzt prozentual von denen sind, die bei uns an die Tür klopfen - darüber kann man sicher streiten.
Es ist sicher auch eine Frage, was einem Menschen zumutbar ist. Darüber kann man natürlich leicht urteilen, wenn man in einem seit vielen Jahrzehnten politisch und rechtlich stabilen Land und in einem einigermassen gut situierten oder zu mindestens sozial abgefederten Elternhaus aufgewachsen ist.
Jeder sollte sich allerdings mal die Frage stellen, was für einem selbst passieren müsste oder wie stark man drangsaliert werden müsste, bevor man sich über viele tausende Kilometer auf dem Weg macht, die letzten Kröten für einen Schlepper zusammenkratzt, Heimat und vielleicht auch Angehörige in der wagen Hoffnung sie vielleicht später nachholen zu können zurücklässt, in eine überfüllte Nußschale von Schlauchboot setzt um damit unter Lebensgefahr übers Mittelmeer zu kommen.
Um das alles auf sich zu nehmen, muss es einem doch schon echt mies gehen.
Spricht man da noch von nicht mehr wollen oder nicht mehr können?

Darüber könnte man streiten, wäre aber wenig sinnvoll und auch nicht zielführend. Wären es jedenfalls wenig, wobei ja auch das nur ein relatives Maß ist, wäre das sicherlich ein kleineres Problem. Zu einem größeren oder großen wird es, wenn innerhalb kürzester Zeit hunderttausende oder Millionen einwandern. Wohin mit den vielen Menschen? Damit meine ich nicht nur Arbeitsplätze, sondern insbesondere auch Wohnraum. Wir haben ja jetzt schon zu wenig. Wo sollen die untergebracht werden? Auch da ist der Platz letztlich nicht unendlich!

Nunja, was sich jemand zumuten möchte, der über Jahre oder Jahrzehnte in Europa lebte, unterscheidet sich sicherlich stark von jemandem, der bspw. in Afrika lebte und das auch noch in relativer Armut. Letzterer ist sicherlich eher bereit, erhebliche Strapazen auf sich zu nehmen, um in das vermeindlich gelobte Land zu gelangen. Fakt ist aber sicherlich auch, daß man die Situation, die Lebensverhältnisse, in die man quasi hinein geboren wird, für normal hält. Schlimm ist es eher für den, der diese Verhältnisse nicht kennt und sie aus sicherer Entfernung nur sehen darf. Ich denke, unsereiner hier in der EU wird schnell sagen "Boah, das geht ja gar nicht!!", wohingegen der Afrikaner wahrscheinlich sagen wird "Wieso, das ist doch völlig normal". Sicherlich würde es ihm gefallen, würde es ihm besser gehen. Keine Frage. Nur: warum meint "man" (hierzulande) ständig, die eigenen Werte und Vorstellungen auf alle anderen projizieren zu müssen?! Warum muß es allen quasi gleich gut gehen?

Ich würde so oder so von wollen, nicht können sprechen. Man hat grundsätzlich die Wahl, ob man den schwierigen und langen Weg gehen will oder nicht.

Zitat

Im übrigen fände ich es schön, wenn jeder Mensch sich dort niederlassen könnte, wo er will. Das gilt nicht nur für den Flüchtling aus Afrika oder den Nahen Osten sondern z.B. auch für mich selbst in Kanada, Neuseeland  oder keine Ahnung wo.


Ich finde da ist ist in den letzten 10.000 Jahren einiges falsch gelaufen.
Ja ich weiss.. das ist so, ich kanns nicht ändern... aber ich finde es doof.

Das steht so in den Gesetzen - ja. Aber wer sagt, das die immer richtig sind?
(Können sie ja gar nicht.. sonst würden Sie ja nicht aller Nase lang geändert)

Tja, ich fände es auch schön, wenn ich reich wäre und verreisen, Urlaub machen, mir kaufen könnte, was und wie ich wollte. Warum müssen die Ultrareichen mir nicht was von ihrem Reichtum abgeben? Eine kleine Million würde mir schon reichen. Zahlt der Milliardär doch aus der Portokasse.

Was würdest Du sagen, wenn morgen 30 Mio Menschen vor unserer Haustür stünden und sich hier niederlassen wollten? Wie würdest DU das händeln wollen? Utopisch, diese Vorstellung? Ich denke nicht. Wären die Grenzen offen, hätten wir nicht nur ca. 1-2 Mio (vllt auch mehr) Flüchtliche im Lande seit 2015, es wären sicherlich erheblich mehr. Von den Problemen (auf allen Gebieten) ganz zu schweigen.

Zitat

Ich sprach von 'einen deutschen Faulenzer besser zu behandeln als einen nichtdeutschen Faulenzer'

Generell habe ich etwas gegen Faulenzer, die der Allgemeinheit auf der Tasche liegen. Und doch sehe ich Unterschiede zwischen deutschen und ausländischen Faulenzern.

Zitat

Ich will gar nicht, dass wir (wer ist überhaupt 'Wir'?) der Retter der Welt sind. Wir sollten nur keinem mehr Steine in den Weg legen, sich selbst zu retten.

"Wir" = Deutschland.

Och, ich bin froh, daß wir ein paar Steine in den Weg legen, denn sonst würde das Szenario, was ich eben gerade skizziert habe, sehr schnell zur Realität. Und das möchte ich ganz sicher nicht.

Zitat

Ich glaub aber auch nicht, das die jauchzen, wenn hier Millionen Flüchtlinge einwandern. Die sind sich der realen und auch herbeigeredeten Probleme des Ganzen sicher durchaus bewusst.

1. ich glaub das sogar für Dich mit. Dazu muß man sich nur mal entsprechende Äußerungen und Debatten im Bundestag/Landtag anschauen, wenn es um Flüchtlingszuzug geht.
2. möglich, daß sie sich dem bewußt sind. Nur reden sie eben nicht so, so daß man diesen Eindruck gewinnen könnte.

Zitat

Zumindestens sind es aber nur die Linken, die sich bisher gegen Waffenverkäufe und Kriegseinsätze Deutschlands aussprechen. Das würde ja wenigstens für die Zukunft das Flüchtlingsproblem etwas verringern.

Ich meine, die Grünen hätten es in der Vergangenheit auch getan. Die sind - wenigstens zT - nur mittlerweile in der Realität angekommen.
Ich glaube nicht, daß das das Flüchtlingsproblem etwas verringern würde. Waffen, die wir nicht verkaufen, verkaufen andere. Ganz sicher. Ein Flüchtling wird sein Ziel nicht danach auswählen, ob von dort Waffen in sein Land verkauft wurden.
Wie erklärst Du Dir übrigens, daß es viele Flüchtlinge nach D, GB oder SE zieht und nicht zB nach AT, FR oder ES?

Zitat

Ich bin sicher kein Ökonom. Die meisten vergessen aber, das mit mehr Menschen nicht nur die benötigten Arbeitsplätze mehr werden sondern auch die Abnehmer - sprich der Markt.
Was wieder automatisch mehr Arbeitsplätze schafft.
Die große Katastrophe, die vor der Freizügigkeit innerhalb der EU vorhergesagt wurde, insbesondere der Öffnung der Grenzen nach Polen und Osteuropa ist nicht eingetreten.
Im Gegenteil - der Arbeitskräftemangel in den grenznahen Regionen (ich zähle Berlin mal dazu) ist gestiegen - die Arbeitslosigkeit gesunken (Corona lass ich jetzt mal aussen vor).
Ich glaube, hier wird ein wenig zu schwarz gesehen.

Und ich glaube, daß Du hier mehr Äpfel mit Birnen vergleichst. Bei den Flüchtlingen reden wir im Übrigen in der großen Mehrzahl von völlig ungebildeten und dem europäischen Arbeitsmarkt nicht zufürbaren Menschen. Das wurde nach der Flüchtlingswelle in 2015 schon sehr schnell erkannt. Der Spanier, der hierher kommt, muß schauen, daß er Arbeit findet, Unterkunft etc. Dem wird nichts geschenkt. Der Flüchtling kommt hierher, findet (oder fände) keine Arbeit, wird über Jahre gut versorgt und für den Fall, daß er nicht asylberechtigt ist, idR noch nicht einmal wieder zurück geschickt. Finde den Fehler!

Zitat

Woher kommt nur immer der Gedanke, dass Afrikaner weniger arbeiten wollen als Deutsche?
Sicher haben die eine andere Kultur und andere Gepflogenheiten, die sicher auch eine Menge Probleme mit sich bringen werden (ich denke da nur an die Stellung der Frau) - aber Faulheit gehört bestimmt nicht dazu.
Sind es nicht eher die Deutschen, die sich vor schwierigen Arbeiten - zumal bei geringer Bezahlung - drücken?

1. das wollte ich - so denn der Eindruck entstanden sein sollte - nicht zum Ausdruck bringen.
2. eine Menge Probleme..... ja, und das ist noch ein wenig untertrieben.
3. zum einen las ich vor einiger Zeit einen Artikel, wonach sich sehr viele Flüchtlinge vorstellen, sie kämen hierher, würden eine super bezahlte Arbeit bekommen und anschließend bestens verdienen, um sich ein schönes Leben zu ermöglichen. Die Realität schaut aber anders aus. Zum anderen gibt es auch nicht unendlich viele Arbeitsplätze, die viele Deutsche (dazu zählen sicherlich auch Migranten mit deutschem Paß) weniger aufgrund der Schwere der Arbeit verrichten wollen, als vielmehr aufgrund der aus ihrer Sicht zu geringen Bezahlung, vor allem im Vergleich zu dem, was man ohnehin vom Staat bekommt, wenn man nichts hat oder macht, vom Sozialsystem aber gut aufgefangen wird.

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Hi,

ich halte es da eher mit Peter Scholl Latour: "Wer meint, die ARMEN.der Welt retten zu müssen und die Hälfte Kalkuttas zu sich aufnimmt, rettet nicht KALKUTTA, — sondern wird selber zu KALKUTTA."

Grüße

Wolle

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vor 5 Stunden schrieb Bluey:

Ich denke, unsereiner hier in der EU wird schnell sagen "Boah, das geht ja gar nicht!!", wohingegen der Afrikaner wahrscheinlich sagen wird "Wieso, das ist doch völlig normal".

Ja aber gerade wenn es für ihn völlig normal wäre, würde er doch niemals die Strapazen und das Risiko einer Flucht auf sich nehmen. Das macht man doch nicht, wenn das Leben, so wie es ist, schon ok ist.

Ausserdem finde ich die Einstellung: 'Denen geht es zwar dreckig.. aber die sind das so gewohnt.. also alles ok' schon etwas bedenklich.

vor 5 Stunden schrieb Bluey:

Tja, ich fände es auch schön, wenn ich reich wäre und verreisen, Urlaub machen, mir kaufen könnte, was und wie ich wollte. Warum müssen die Ultrareichen mir nicht was von ihrem Reichtum abgeben? Eine kleine Million würde mir schon reichen. Zahlt der Milliardär doch aus der Portokasse.

Siehst Du.. Du findest das auch nicht gut, wenn einer soviel mehr hat, dass er dein Leben quasi aus der Portokasse erheblich verbessern könnte - es aber nicht tut.

vor 5 Stunden schrieb Bluey:

Was würdest Du sagen, wenn morgen 30 Mio Menschen vor unserer Haustür stünden und sich hier niederlassen wollten?

Ich glaube nicht daran, dass hier 30 Mio vor der Haustür stehen würden. Wenn 30 Mio hierherkommen wollten, dann würden auch 30 Mio losgehen. Und von denen würden - mal vorsichtig geschätzt - bestimmt 50% durchkommen.
Hier sind aber keine 15 Mio.

vor 5 Stunden schrieb Bluey:

Ich glaube nicht, daß das das Flüchtlingsproblem etwas verringern würde. Waffen, die wir nicht verkaufen, verkaufen andere.

Die Waffen, mit denen heute in Syrien und in Afrika rumgeballert wird, sind zum großen Teil ehemalige NVA-Waffen, die nach der Wende für nen Appel und nen Ei dahin verhöckert wurden. Wollte ja sonst keiner haben und eh man sie verschrottet....
Wenn Deutschland das nicht getan hätte, würde es dort heute bestimmt anders aussehen. Sicher hätten sich auch andere Waffenverkäufer gefunden. Die verlangen aber ganz andere Preise was die Menge der Waffen schonmal erheblich eingeschränkt hätte.

 

vor 5 Stunden schrieb Bluey:

Ein Flüchtling wird sein Ziel nicht danach auswählen, ob von dort Waffen in sein Land verkauft wurden.

Ja.. .stimm ich Dir zu.. hab ich aber auch nie behauptet.

vor 5 Stunden schrieb Bluey:

Wie erklärst Du Dir übrigens, daß es viele Flüchtlinge nach D, GB oder SE zieht und nicht zB nach AT, FR oder ES?

Wenn Du Flüchtling wärst... wo würdest Du hingehen? Und warum? Da hast Du Deine Antwort.

 

vor 5 Stunden schrieb Bluey:

Bei den Flüchtlingen reden wir im Übrigen in der großen Mehrzahl von völlig ungebildeten und dem europäischen Arbeitsmarkt nicht zufürbaren Menschen

Da hab ich aber ganz andere Sachen gehört und auch erlebt. Gerade Flüchtlinge übernehmen Jobs, die kein Deutscher übernehmen würde. Gerade im Bereich Pflege oder Dienstleistungen.
Und das oft schon nach einer kurzen Ausbildung.
Laut Tagesschau sind es schon ca. 50% der Menschen, die während der Flüchtlingswelle 2013-16 nach Deutschland gekommen sind.

vor 6 Stunden schrieb Bluey:

sondern insbesondere auch Wohnraum. Wir haben ja jetzt schon zu wenig. Wo sollen die untergebracht werden?

Ja da müsste mal ein bissel mehr gebaut werden. An fehlenden Arbeitskräften solls ja dann nicht liegen.
Vielleicht müsste man dann mal ein paar bürokratische Bremsen abbauen.
Aber das würde Deutschland sowieso gut tun.

vor 5 Stunden schrieb Bluey:

wonach sich sehr viele Flüchtlinge vorstellen, sie kämen hierher, würden eine super bezahlte Arbeit bekommen und anschließend bestens verdienen, um sich ein schönes Leben zu ermöglichen.

Ja will das nicht jeder irgendwie? Ist doch völlig ok. Die zahlen dann sogar Steuern. Und schicken auch einen Teil des Geldes in die Heimat. Was dann wiederum dabei hilft die Wirtschaft dort etwas flotter zu machen und die Leute dann doch zum dableiben bewegt. Vielleicht sogar einige von hier zum zurückkehren.
Wenn man dann dort auch nicht mehr um sein Leben fürchten muss, weil mangels Waffen keine Kriege mehr stattfinden, wäre doch alles super.
Dann könnte Deutschland vielleicht dort sogar Autos oder Maschinen verkaufen.
Das Leben könnte so schön sein....

 

 

 

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vor 5 Stunden schrieb wolle63:

ich halte es da eher mit Peter Scholl Latour: "Wer meint, die ARMEN.der Welt retten zu müssen und die Hälfte Kalkuttas zu sich aufnimmt, rettet nicht KALKUTTA, — sondern wird selber zu KALKUTTA."

Versteh mich nicht falsch.

Ich hätte auch lieber, wenn die Armen in Kalkutta bleiben.
Damit sie dort bleiben, muss man aber dafür sorgen, das sie nicht mehr arm sind und sie nicht noch ärmer machen.

Wenn man das nicht tut, soll man sich nicht wundern, wenn sie trotzdem hier auftauchen.

Und das werden sie ... da helfen auch keine geschlossenen Grenzen.

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vor 1 Minute schrieb SNBoris:

Versteh mich nicht falsch.

Ich hätte auch lieber, wenn die Armen in Kalkutta bleiben.
Damit sie dort bleiben, muss man aber dafür sorgen, das sie nicht mehr arm sind und sie nicht noch ärmer machen.

Wenn man das nicht tut, soll man sich nicht wundern, wenn sie trotzdem hier auftauchen.

Und das werden sie ... da helfen auch keine geschlossenen Grenzen.

Doch, die geschlossenen Grenzen helfen. Nicht nur temporär. Auch vor Kriminalität. Zwei der von der Kapitänin Rackete ins Land gebrachte stellten sich hinterher als Folterknechte heraus.

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vor 9 Stunden schrieb Zöllner:

Doch, die geschlossenen Grenzen helfen.

Willst Du einen Zaun um ganz Europa bauen? Oder meinetwegen um ganz Deutschland? Und selbst wenn.. die Flüchtlinge sind dann immer noch da. Dann vielleicht nicht in Deutschland oder Europa sondern unmittelbar hinter dem jeweiligen Zaun.
Und dann? Alles was dahinter ist, interessiert mich nicht?

 

vor 9 Stunden schrieb Zöllner:

Zwei der von der Kapitänin Rackete ins Land gebrachte stellten sich hinterher als Folterknechte heraus.

Ja und? Eine gewissen Anteil von n gibt es in jeder Gruppe von Menschen.

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Um das ganze mal zu einen Abschluss zu bringen.. ich weiss ja, dass wir uns sowieso nicht einigen werden und das keiner den anderen von seiner Meinung überzeugen kann:

Ich bin natürlich nicht blöd. Ich weiss, dass es jede Menge Probleme mit sich bringen würde, falls wir - mal ganz extrem gedacht - die Freizügigkeit, die wir innerhalb der EU haben auf die ganze Welt ausdehnen würden.
(Nicht zuletzt die Probleme, die dadurch entstehen, das viele, die etwas dagegen haben, sich noch mehr radikalisieren).

Nichtsdestotrotz denke ich, das wir das Problem nicht einfach aussitzen können. Mauern und Stacheldraht sind da keine grosse Hilfe.
Die Probleme werden sich verschärfen und früher oder später doch zu uns durchschlagen.

Die Aussage, "Deutschland kann nicht der Retter der Welt sein" ist zwar richtig aber die bringt uns nicht weiter.
Das sagt nämlich jedes andere "reiche" Land auch - und am Ende macht keiner was.
 

Man sollte also eher nach Lösungen (für alle Betroffenen) suchen statt nach Hindernissen.

Das alles habt ihr sicher alle schon 1000 mal gehört oder gelesen und bleibt trotzdem bei Eurer Meinung.
Wieso sollte ausgerechnet ich Euch dann überzeugen können.
Von daher werde ich hier im Thread wohl nur noch mitlesen.

PS: ich fand es aber Klasse, das bisher in dem Thread hier (in Gegensatz zu anderen) wirklich nur Argumente ausgetauscht wurden und keine persönlichen Angriffe oder Beleidigungen.

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Hi,

so lange alle "Lösungen" so aussehen, dass wir jeden, der will reinlassen/rein holen, wird das einfach nicht funktionieren.

Außerdem: Weglaufen ist auch keine Lösung! Wenn alle, denen es in ihrem Land nicht passt, einfach abhauen, dann ändert sich dort auch nichts.

Grüße

Wolle

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@wolle63, solange wir die Infrastruktur in den Heimatländern zerstören, wir den Klimawandel (egal wodurch verursacht) nicht stoppen, Kriege nicht unterbinden werden wir Flüchtlinge haben. Viele Flüchtlinge bleiben in den Nachbarländern, die „Kräftigsten“ wagen sich auf den Weg nach Europa.

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vor 14 Stunden schrieb SNBoris:

Ja aber gerade wenn es für ihn völlig normal wäre, würde er doch niemals die Strapazen und das Risiko einer Flucht auf sich nehmen. Das macht man doch nicht, wenn das Leben, so wie es ist, schon ok ist.

Ausserdem finde ich die Einstellung: 'Denen geht es zwar dreckig.. aber die sind das so gewohnt.. also alles ok' schon etwas bedenklich.

Was für ihn womöglich völlig normal ist, muß dennoch nicht der Optimalzustand sein. Natürlich sehen viele, daß es anderswo deutlich besser ist oder sein kann. Und natürlich sehnt sich wohl ein jeder nach Verbesserung. Folglich wird er je nachdem, wie "normal" es ihm geht, durchaus bereit sein, Strapazen und lange Strecken auf sich zu nehmen, um sich den Traum eines besseren Lebens zu erfüllen. Nur scheint mir, daß verdammt viele dieser Menschen eine völlig falsche Vorstellung davon haben, wie sie ihre Ziele erreichen könn(t)en. Aus meiner Sicht jedenfalls nicht, indem man einfach mal ein paar Klamotten einpackt, sich auf den Weg macht und am vermeintlichen Ziel sagt: "Moin, hier bin ich. Laßt mich mal rein, gebt mir Unterkunft und Geld, und wenn möglich, auch noch eine gut bezahlte Arbeit. Ich bin zwar nicht ausgebildet, habe keine oder kaum eine Schulbildung, aber egal. Macht mal!". So funktioniert das nicht. Letztlich liegen sie uns dann auf der Tasche. Und das sind auch auf gar keinen Fall Menschen, die zwingend unserer Hilfe bedürfen. Das sind "nur" Wirtschaftsflüchtlinge, die man aus meiner Sicht ohne weiteres abweisen darf, wenn sie sich auf illegalem Weg befinden.

Ich habe nicht gesagt, daß ok sei, wenn es denen dreckig geht und das für sie ein Normalzustand ist. Es ist vielmehr ein Unterschied, aus welcher Sicht man das Ganze betrachtet. Und da differiert unser (aus der Sicht dessen, dem es gut geht) Empfinden ganz sicher zu dem desjenigen, der zB in Afrika lebt, für den dortigen Zustände eben Normalität darstellen.

Siehst Du.. Du findest das auch nicht gut, wenn einer soviel mehr hat, dass er dein Leben quasi aus der Portokasse erheblich verbessern könnte - es aber nicht tut.

Falsch. Ich habe nichts dagegen, wenn jemand mehr hat als ich. In der Regel arbeitet er auch dafür bzw. hat es sich erarbeitet. Ich bin darauf nicht neidisch. Ich gönne es ihm durchaus. Ich hätte aber auch nichts dagegen, wenn auch ich mehr hätte, mir mehr erlauben könnte. Und doch bin ich mit dem, was ich habe, was ich mir leisten kann, durchaus zufrieden. Auf gar keinen Fall aber erwarte oder verlange ich, daß jemand aufgrund seines Reichtums mir oder irgendeinem anderen ein besseres Leben ermöglichen soll(te).

Ich glaube nicht daran, dass hier 30 Mio vor der Haustür stehen würden. Wenn 30 Mio hierherkommen wollten, dann würden auch 30 Mio losgehen. Und von denen würden - mal vorsichtig geschätzt - bestimmt 50% durchkommen.


Hier sind aber keine 15 Mio.

Und ich würde Dir garantieren, daß innerhalb weniger Monate viele Millionen vor unserer Grenze stünden, dürften sie ungezügelt einreisen. Daß dem aktuell nicht so ist, liegt wohl einzig und allein daran, daß die Menschen wissen, daß sie nicht einfach so hier herein kommen können, daß der Weg beschwerlich und teils auch gefährlich ist. Das insbesondere hält sicherlich die meisten davon ab, sich auf den Weg zu machen.

Im übrigen: es müssen ja nicht gleich 30 oder 15 Mio sein, ein, zwei oder drei Mio würden auch völlig reichen! Pro Jahr!

Die Waffen, mit denen heute in Syrien und in Afrika rumgeballert wird, sind zum großen Teil ehemalige NVA-Waffen, die nach der Wende für nen Appel und nen Ei dahin verhöckert wurden. Wollte ja sonst keiner haben und eh man sie verschrottet....


Wenn Deutschland das nicht getan hätte, würde es dort heute bestimmt anders aussehen. Sicher hätten sich auch andere Waffenverkäufer gefunden. Die verlangen aber ganz andere Preise was die Menge der Waffen schonmal erheblich eingeschränkt hätte.

Dazu hätte ich gern - @biber läßt grüßen - in irgendeiner Form einen Beleg. Also einen, aus dem hervorgeht, daß der Großteil der Waffen, mit denen heute in Afrika und Syrien rumgeballert wird, aus NVA-Beständen stammt. Ehrlich gesagt: das glaube ich nicht. Sooo groß dürfte das verkaufte Waffenarsenal nicht gewesen sein. Andere Länder wie die USA, Rußland, ich denke auch Frankreich und England, verkaufen ebenfalls Waffen in diese Regionen. Und sicher nicht in nur kleinem Umfang.

Wenn Deutschland die Waffen nicht verkauft hätte, hätten die anderswo eingekauft. Der Markt ist groß. Und an Geld für Waffen scheint es den Ländern in den genannten Regionen nicht gerade zu mangeln.

Ja.. .stimm ich Dir zu.. hab ich aber auch nie behauptet.

Ich habe das angebracht um deutlich zu machen, daß die Flüchtlinge auch ohne Waffenlieferungen gern in unser Land strömen würden. Es macht also keinen Unterschied, ob Waffen geliefert werden/wurden oder nicht.

Wenn Du Flüchtling wärst... wo würdest Du hingehen? Und warum? Da hast Du Deine Antwort.

Tja, dann sollte man wohl schleunigst dafür sorgen, daß der Anreiz nicht mehr gegeben ist. Zumindest nicht größer als für andere europäische Länder.

Da hab ich aber ganz andere Sachen gehört und auch erlebt. Gerade Flüchtlinge übernehmen Jobs, die kein Deutscher übernehmen würde. Gerade im Bereich Pflege oder Dienstleistungen.


Und das oft schon nach einer kurzen Ausbildung.
Laut Tagesschau sind es schon ca. 50% der Menschen, die während der Flüchtlingswelle 2013-16 nach Deutschland gekommen sind.

Gelesen (nicht gehört) habe ich das, was ich zuvor schrieb. Wenn ich mir überlege, was in den zurückliegenden Jahren nicht alles an Informationen seitens der Politik an die Menschen (über die Tagesschau u.a. Medien) fälschlicherweise übermittelt wurde, möchte ich sagen: ich glaub's erst, wenn ich es selbst gesehen/erlebt bzw. valide Daten zu Gesicht bekommen habe.
Für die Studie, die Du verlinkt hast, wurden 8000 Flüchtlinge befragt. Tja, wie man jetzt von 8000 Befragten darauf rückschließen möchte, daß ca. 50% der über eine Mio Flüchtlinge, die zwischen 2013 und 2016 hierherkamen, eine Arbeit fanden, ist mir schleierhaft. Sollte man dazu nicht eher das BMAS befragen? Dort müßten doch die genauen Zahlen vorliegen.

Ja da müsste mal ein bissel mehr gebaut werden. An fehlenden Arbeitskräften solls ja dann nicht liegen.


Vielleicht müsste man dann mal ein paar bürokratische Bremsen abbauen.
Aber das würde Deutschland sowieso gut tun.

Da müßte nicht nur "mal ein bissel mehr" gebaut werden, da müßte erheblich mehr gebaut werden. Nur läßt sich das innerhalb kurzer Zeit kaum bewerkstelligen. Zudem müßten das in der Vielzahl wohl auch mehr Sozialwohnungen sein. Das Geld dafür muß auch irgendwo herkommen.
An fehlenden Arbeitskräften dürfte es insofern denn dann doch liegen, als daß es bei den Flüchtlingen wohl kaum ausreichend qualifizierte Arbeitskräfte gibt. Das würden bürokratische Bremsen auch nicht ändern können.

Ja will das nicht jeder irgendwie? Ist doch völlig ok. Die zahlen dann sogar Steuern. Und schicken auch einen Teil des Geldes in die Heimat. Was dann wiederum dabei hilft die Wirtschaft dort etwas flotter zu machen und die Leute dann doch zum dableiben bewegt. Vielleicht sogar einige von hier zum zurückkehren.


Wenn man dann dort auch nicht mehr um sein Leben fürchten muss, weil mangels Waffen keine Kriege mehr stattfinden, wäre doch alles super.
Dann könnte Deutschland vielleicht dort sogar Autos oder Maschinen verkaufen.
Das Leben könnte so schön sein....

Das möchte irgendwie wohl fast jeder, nur erreichen kann und wird es die Masse eher nicht.
Wenn die Geld in die Heimat schicken, zeigt das den Menschen dort nur eines: in D gibt's viel mehr zu verdienen als hier. Da haben unsere Leute sogar so viel, daß sie uns was zuschicken können. Also noch mehr Anreiz, daß noch mehr Menschen sich auf den Wanderpfad begeben. Und warum sollte jemand zurückkehren, dem es hier deutlich besser geht als in seiner Heimat?!
Ja, das Leben könnte wirklich so schön sein. In meinen rosaroten Träumen vermag ich mir auch vieles vorstellen..... ist nur arg realitätsfremd.

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vor 5 Stunden schrieb rth:

@wolle63, solange wir die Infrastruktur in den Heimatländern zerstören, wir den Klimawandel (egal wodurch verursacht) nicht stoppen, Kriege nicht unterbinden werden wir Flüchtlinge haben. Viele Flüchtlinge bleiben in den Nachbarländern, die „Kräftigsten“ wagen sich auf den Weg nach Europa.

Ich sehe nicht, daß wir in deren Heimatländern die Infrastruktur zerstören. Wie oder wo soll das stattfinden?
Klimawandel? Muß der dafür jetzt auch schon herhalten? Was möchte man denn noch damit begründen?!
Wir können Kriege nicht unterbinden.

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Zitat

Klimawandel? Muß der dafür jetzt auch schon herhalten? Was möchte man denn noch damit begründen?!

Klimaschwachsinn ist schlicht und einfach ein wichtiger Indikator für linksversifften Dünpfiff:fool:

Nicht mehr und nicht weniger

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Mit dieser "Begründung" kann man aber trefflich der Bevölkerung die Kohle aus der Tasche ziehen.

Das ist genau so ein Totschlagargument wie zu DDR-Zeiten "Du bist doch auch für den Frieden?!"

Grüße

Wolle

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http://@Bluey, wenn du bezweifelst das die westliche Welt die Infrastruktur in der 3. Welt zerstört hat ist das halt dein Problem, ist aber leider so.

Und das Corona die Klimaveränderung nicht geändert wird doch sicher niemand bestreiten. Richtig ist aber auch, die Folgen der Klimaveränderung tragen auf absehbare Zeit die Menschen in der 3. Welt.

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vor 3 Stunden schrieb Bluey:

Ich sehe nicht, daß wir in deren Heimatländern die Infrastruktur zerstören. Wie oder wo soll das stattfinden?
Klimawandel? Muß der dafür jetzt auch schon herhalten? Was möchte man denn noch damit begründen?!
Wir können Kriege nicht unterbinden.

Da gibt es schon paar Beispiele.

Landwirtschaft dort ist nicht konkurrenzfähig weil die ganzen Schlachtabfälle und Überschüsse dort verramscht werden. Die Weltmarktpreise für die Erzeuger ( Exporteure ) werden ganz klein gehalten. 

Textilindustrie machen wir mit unseren gebrauchten Altkleider nieder. Für Hersteller die für den Export arbeiten werden die Preise kaputt gemacht. Liefert ihr nicht zu dem Preis, gehen wir in ein noch billigeres Land.

Der Klimawandel macht den Ländern mehr zu schaffen.

Und Kriege, schau mal wo inzwischen die EU-Soldaten mitmischen. Da sind handfeste Interessen das bestimmte Leute nicht an die Macht kommen dahinter. 

 

Unschuldig an der Misere sind die wirtschaftlichen starken Länder nicht. 

 

MfG.

 

hartmut

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Hi,

hach, immer diese Allgemeinplätze! Bitte konkret, wo wir (Deutschland) in Syrien mitmischen, die Infrastruktur zerstören und den Krieg beenden könnten. Vor allem, was wir für/gegen das, was der IS dort abzieht, etwas tun können.

Grüße

Wolle

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