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Muttererde Statt Parkplätze


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Also als heftig „Grüne“ oute ich mich jetzt mal und sage, dass ich diese Aktion (bis auf die Tatsache, das die Farbe umweltschädlich war!) eigentlich ganz witzig fand.. besonders aus der Luft gesehen war diese stilisierte Sonne einfach nur „ge*l“...

 

Trotz allem bin ich aber auch der Meinung, dass Greenpeace für alle (!) entstandenen Schäden aufzukommen hat, egal ob es sich um die Reinigung der Fahrbahn(en) oder um die Reinigung sämtlicher betroffener Fahrzeuge handelt.

Und dass es auch, falls es „passt“ strafrechtlich geahndet wird....

 

 

Aber @fritz the cat, wo war da die Körperverletzung?

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@Biber, @Bluey, @All   Auch wenn es zum eigentlichen Thread OT ist:   Ist Euch schon mal in den Sinn gekommen, warum in diesem Forum immer weniger los ist und warum insbesondere "Neuankömmlinge" nach

@ SilverBanditS u. a.   Trolle zeichnen sich u. a. dadurch aus, andere Forumsteilnehmer zu beleidigen, sie oder ihre Äußerungen zu diffamieren oder geäußerte Standpunkte und Argumente infrage zu stell

Ich hatte an dieser Stelle auch schon mal auf die millionenschwere Finanzierung von Aktivistengruppen, Lobbyvereinen und sog. "NGO's" u.a. am Beispiel von Greenpeace D verwiesen.  Wie es das Interne

Du findest also das diese "Aktivisten" straflos davonkommen sollen?

Ich weiß zwar nicht, wen Du mit "Aktivisten" meinst, aber davon ab: ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern, mich zur Frage einer (straf-)rechtlichen Behandlung des Geschehens geäußert zu haben. Vielleicht könntest Du mir mit dem entsprechendne Beitrag helfen? Danke.

 

Umweltverschmutzung, zumindest fahrlässige Körperverletzung, Sachbeschädigung usw

Das sollen Gerichte entscheiden. Aber auch ich wüßte vorab schon mal gern, wo da eine zumindest fahrlässige Körperverletzung stattgefunden haben soll.

 

sind ja keine Straftaten wenn Sie von der richtigen Seite verübt werden.

Stimmt natürlich. Und wer die richtige Seite ist, bestimmt ja die Justiz, die - wie man ja (nie ?) weiß - vielleicht doch einen grünen Star auf dem linken Auge hat.

 

Da Geldstrafen von Anderen übernommen werden können sind sie keine richtige Strafe.

Interessante Rechtsauffassung hast Du.

 

Wenn Sie aber irgendwas aufgebrummt bekommen das Sie nicht auf Andere abwälzen können schon.

Forderst Du so eine Art Sonderstrafrecht für diejenigen, die Dir nicht in den Kram passen, oder sollen Geldstrafen Deiner Meinung nach grundsätzlich abgeschafft werden?

 

Aber der Biber arbeitet ja gerne mit den üblichen Totschlagmitteln, sind die wenigsten Argumente nötig.

Wow. Das von Dir - das ist schon sehr mutig. Aber Du hast sicher so drei oder fünf Beispiele, nehme ich an.

 

Du solltest dringend mal lernen auch Meinungen zu akzeptieren die nicht der Deinen entsprechen.

Wenn Du bitte lesen und verstehen möchtest:

Nochmal: es ging um Deinen Ton, nicht um den Inhalt.

Versuchst Du gerade ernshaft, Deine Sammlung aus hingerotzem Unsinn, VT's und Vorurteilen als akzeptable Meinung zu verkaufen?

 

Übrigens: es hülfe sehr, wenn Du Dich auch zu Fragen Deiner Mitdiskutanten äußertest.

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Also als heftig „Grüne“ oute ich mich jetzt mal und sage, dass ich diese Aktion (bis auf die Tatsache, das die Farbe umweltschädlich war!) eigentlich ganz witzig fand.. besonders aus der Luft gesehen war diese stilisierte Sonne einfach nur „ge*l“...

 

Trotz allem bin ich aber auch der Meinung, dass Greenpeace für alle (!) entstandenen Schäden aufzukommen hat, egal ob es sich um die Reinigung der Fahrbahn(en) oder um die Reinigung sämtlicher betroffener Fahrzeuge handelt.

Und dass es auch, falls es „passt“ strafrechtlich geahndet wird....

 

 

Aber @fritz the cat, wo war da die Körperverletzung?

Mindstens eine Radfahrerin soll sich bei einem Sturz verletzt haben.

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Mindstens eine Radfahrerin soll sich bei einem Sturz verletzt haben.

Soll. Konjunktiv, kennste?

 

Wenn ich die wenigstens halbwegs seriösen Medien zu dem Thema lese, findet sich dort zwar immer mal die Geschichte der Radfahrerin, aber nicht in einer einzigen wird behauptet, es gäbe einen ursächlichen Zusammenhang zwischen der Farbe und dem Sturz der Radfahrerin (die unter Schock stehen soll, aber unverletzt geblieben ist). Einzige Quelle ist ein Tweet eines Reporters vom Tagesspiegel.

 

Das wäre schon Grund genug, auch beim Vorwurf der Körperverletzung zumindest im Konjunktiv zu bleiben (mal ganz abgesehen davon, daß ich es für ziemlich gewagt hielte, den Sturz unter diesem Straftatsbestand betrachten zu wollen, selbst wenn sie auf der Farbe ausgerutscht wäre). Und da sie auch keine Anzeige erstattet hat und zudem hier jemand etwas zu dem Thema schreibt, handelt es sich bei zumindest fahrlässige Körperverletzung wohl um eines der üblichen Totschlagargumente, bei denen die wenigsten Agrumente nötig sind.

 

Die anderen Fragen hast Du übersehen?

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  • 3 months later...

, daß ich es für ziemlich gewagt hielte, den Sturz unter diesem Straftatsbestand betrachten zu wollen, selbst wenn sie auf der Farbe ausgerutscht wäre).

@biber: Immerhin gab es bundesweite Hausdurchsuchungen zur Identifizierung der Personen, die gefährlich in den Straßenverkehr eingegriffen haben:

...

Nach der Aktion waren zunächst auch Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz sowie wegen Gewässerverunreinigung eingeleitet worden. Diese wurden nach Angaben der Staatsanwaltschaft aber bereits wieder eingestellt.
Aus "Bundesweite Razzien bei Greenpeace", www.taz.de, 7.11.18; https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5546512&s=greenpeace/

 

Und:

...

32 Strafanzeigen wurden aufgenommen

...

.... müssen sich die Greenpeace-Aktivisten nach damaligem Stand auch wegen des Verstoßes gegen das Luftverkehrsgesetz verantworten. Als Grund dafür wurde eine Drohne angegeben, die die Farb-Aktion aus der Luft fotografierte.

....

Aus "Durchsuchungen bei Greenpeace-Aktivisten(1)", www.bild.de, 7.11.18; https://www.bild.de/regional/berlin/berlin-aktuell/nach-farb-aktion-in-berlin-durchsuchungen-bei-greenpeace-58276006.bild.html

(1) Hervorhebung für @biber, um seine Verständnisdefizite zu verkleinern.

:nolimit:

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Nicht ablenken. fritz the cat weiß sicher, warum er sich eine Antwort erspart hat.Aber Du mußtest ja wieder beweisen, wie wenig Ahnung Du von juristischen Fragen hast.

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  • 2 years later...

Heute betätige ich mal als Totengräber...

https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/greenpeace-klaut-1500-autoschluessel-vw-emden/

Zitat

Mit einer spektakulären Aktion hat Greenpeace den Export von 1.500 VW verhindert: Sie klauten im Hafen in Emden die Schlüssel und stellen die jetzt auf der Zugspitze aus. Die Polizei ermittelt wegen schweren Diebstahls und Hausfriedensbruchs. VW sucht den Dialog.

Klar, das hätte auch in den Klima-Thread gepasst, aber hier ist es wohl ganz gut in der Ahnenkette krimineller Aktivitäten sog. "Aktivisten" aufgehoben.

Und so, wie damals offensichtlich die Berliner Farb-Aktion keinerlei rechtliche oder wirtschaftliche/finanzielle Konsequenzen für die AktivistenStraftäter mit sich brachte, hat der große Wirtschaftslenker Herbert D. gleich auf eine Strafanzeige verzichtet und möchte sich lieber mit den Damen und Herren dieser Umerltschutz(geld)organisation verständigen. Es ist ja auch nur ein 6-stelliger Schaden entstanden. Trifft ja keine Armen, u.a. nur die Steuerzahler über den Umweg der Landesbeteiligung von Niedersachsen.

Ich frage mich immer wieder und wieder, wie lange muss (oder besser will) sich ein Staat solche kriminellen Machenschaften noch gefallen lassen? Aber solange unsere linksgrünen MSM und Politiker "schweren Diebstahl und Hausfriedensbruch" unter der Rubrik "Protest-Aktion" und deren Protagonisten als "Aktivisten" oder gar "Umweltschützer" verkaufen, sehe ich hier RABENSCHWARZ!

In Deutschland regiert immer mehr die Anarchie selbsternannter Umweltschützer, denen es aber letzten Endes auf die Umwelt am wenigsten ankommt. In Wahrheit bekämpfen sie das, was Anarchisten immer bekämpfen: das System der geordneten Gesellschaft.

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@SilverBanditS, Dumme Frage, was haben die Grünen und / oder die Linke mit diesem Diebstahl und der Reaktion von VW zu tun? Großaktionär von VW ist u.a. das Land Niedersachsen, Regiert von SPD und CDU. Welchen Einfluss haben nach deiner Meinung die Linken und / oder die Grünen?

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vor 16 Minuten schrieb rth:

@SilverBanditS, Dumme Frage, was haben die Grünen und /

Spielt das überhaupt eine Rolle? Hauptsache paar Schlagworte raus gehauen. Vorurteile zementieren nennt man so was.

Ausgerechnet im grünen Baden Württemberg wird mit solchen Aktivisten nicht gerade zimperlich umgegangen.

Sind zwar nur Baumbesetzer.

https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/illegale-baumbesetzung-geraeumt;art410936,10809218

MfG.

hartmut 

 

 

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vor 6 Stunden schrieb rth:

@SilverBanditS, Dumme Frage, was haben die Grünen und / oder die Linke mit diesem Diebstahl und der Reaktion von VW zu tun? 

@rth: Intelligente Anwort:P: Die GRÜNEN stecken doch im Wort Greenpeace!

@hartmut: Es ist schon ein Unterschied, wenn man sich nur selbst gefährdet - am besten wir hier in Ravensburg vor dem Blitzer abschmiert und dabei geblitzt wird:lol: und dann von einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor platt gefahren wird;) - oder andere gefährdet bzw. schädigt - hier den Steuerzahler und den freien Verkehrsfluss.

"Wer Bäume pflanzt, erntet Baumbesetzer" wäre mal ein guter Banner:cheer:, ergänzend mit "Baumbesetzer vertreiben Baumtiere - Artensterben durch Baumbesetzer":lol:.

Die offizielle Pressemitteilung  von Greenpeace spricht tatsächlich verniedlichend von "entliehenen" Schlüssel:

https://www.greenpeace.de/presse/presseerklaerungen/1500-vw-schluessel-reisen-schauplatz-der-klimakrise

Es ist mir neu, daß bei VW bzw. im Verladehafen es eine Schlüsselvermietstation gäbe. 

@silverbanditS: Ich bin ja gespannt, wie das juristisch ausgeht und wie hoch die Verleih- und Entschädigungskosten für Greenpeace werden. Gut, sie haben prallgefüllte Konten durch genug dumpfe Mitgliedsbeitragspender. Emden war kommunal eine rote Hochburg. Emden gehört zu Niedersachsen, damit dito R-Siffe.

:nolimit:

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vor 7 Stunden schrieb m3_:

@hartmut: Es ist schon ein Unterschied, wenn man sich nur selbst gefährdet

:nolimit:

Eigengefährdung spielt überhaupt keine Rolle. Was sie wollten haben sie erreicht und ist jetzt ein Fall für die Gerichte. Da wird es sicher bei einigen nicht bei einem dududu bleiben.

MfG.

 

hartmut

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@rth & @hartmut: Aufmerksames Lesen eines Beitrages hilft beim Verständnis von dessen Aussage. Ich schrieb über...

Zitat

unsere linksgrünen MSM und Politiker 

...welche solche "Aktionen" hofieren und beklatschen, indem sie aus Kriminellen "Aktivisten" machen.

Aber danke dafür, dass Ihr selbst die direkte Verbindung zwischen Greenpeace und den GRÜNEN sowie den LINKEN (inkl. SPD!) hergestellt habt. Ich sehe es im Übrigen genauso, dass Greenpeace so etwas wie der inoffizielle militante Arm linksgrüner Politiker ist, der die irrwitzigen und weltfremden Ideen und Forderungen dieser Politiker mit einem "gewissen Druck" zu versehen sucht - gerade so, als käme dieser Druck von den Bürgern selbst.
Das ist aber nur eine grandiose Fehleinschätzung dieser abgehobenen Pseudo-Eliten, die i.d.R. noch nie in ihrem Leben irgend etwas produktives geleistet haben. Schmarotzer, die sehr gut vom Geld der Anderen leben und diese dafür auch noch leidenschaftlich verachten.

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@rth, wer hat etwas anderes behauptet? Ich jedenfalls nicht.

Es ändert aber nichts daran, dass die NGO Greenpeace (D) vor allem die politisch-ideologischen Ziele der Partei Bündnis 90/Die GRÜNEN durch ihre militanten und kriminellen Operationen "promotet". Und das in D auch finanziert mit dem Geld ALLER Steuerzahler, nicht nur dem der Grünen.

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vor 9 Stunden schrieb SilverBanditS:

Es ändert aber nichts daran, dass die NGO Greenpeace (D) vor allem die politisch-ideologischen Ziele der Partei Bündnis 90/Die GRÜNEN durch ihre militanten und kriminellen Operationen "promotet". Und das in D auch finanziert mit dem Geld ALLER Steuerzahler, nicht nur dem der Grünen.

Die Steuerzahler finanzieren ALLE im Bundestag vertretenen Parteien, also nicht nur die Grünen. Und wie schon bemerkt ist Greenpeace keine deutsche Organisation, sondern eine internationle NGO. Eine gewisse Nähe will ich nicht abstreiten, aber welche Gesetzesänderungen könnte man von dem Schlüsselklau in Emden denn poltisch als Grüne durchsetzen?  Die Groko wird wohl kaum jetzt wegen dieser Aktion irgendwas im Sinne von Greenpeace unternehmen. Und die Grünen können alleine schon gar nichts durchsetzen. Also selbst wenn Greenpeace ein ausserparlamentarischer Arm der Grünen wäre, welchen Sinn hätte diese Aktion gehabt? Welches politisches Kapital könnten die Grünen denn aus dieser Aktion schlagen?  Diese Frage muss man sich doch stellen, wenn man diese Vereinheitlichung propagiert.

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vor 18 Stunden schrieb rth:

Greenpeace ist eine, sehr erfolgreiche,internationale Organisation.

 

Kommt darauf an, wie man "Erfolg" definiert.

Diese Aktion zeigt nur mal wieder, dass das ist eine Gruppe von Straftätern ist und sonst nichts.  

 

Gruß

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vor 8 Stunden schrieb zorro69:

Die Steuerzahler finanzieren ALLE im Bundestag vertretenen Parteien, also nicht nur die Grünen. Und wie schon bemerkt ist Greenpeace keine deutsche Organisation, sondern eine internationle NGO. Eine gewisse Nähe will ich nicht abstreiten, aber welche Gesetzesänderungen könnte man von dem Schlüsselklau in Emden denn poltisch als Grüne durchsetzen?  Die Groko wird wohl kaum jetzt wegen dieser Aktion irgendwas im Sinne von Greenpeace unternehmen. Und die Grünen können alleine schon gar nichts durchsetzen. Also selbst wenn Greenpeace ein ausserparlamentarischer Arm der Grünen wäre, welchen Sinn hätte diese Aktion gehabt? Welches politisches Kapital könnten die Grünen denn aus dieser Aktion schlagen?  Diese Frage muss man sich doch stellen, wenn man diese Vereinheitlichung propagiert.

...hättest Du den von Dir zitierten Absatz vollständig und im Zusammenhang gelesen, dann hätte Dir auffallen können (müssen), dass sich meine Aussage zur Steuer-Finanzierung auf Greenpeace (D) bezog und eben NICHT auf die Partei B90/Die GRÜNEN. Als in Deutschland tätige NGO erhält diese nicht unerhebliche Beträge aus dem deutschen Steuersäckl, mit denen dann auch KRIMINELLE Operationen zum Schaden ALLER Steuerzahler finanziert werden.

Und was die von Dir angefragten Gesetzesänderungen betrifft, da warte mal noch kurz ab, bis demnächst die drastischen Verschärfungen des "Klimaschutzpaketes" MIT den Stimmen der GRÜNEN sowohl in Bundestag als auch Bundesrat hastig durchgepeitscht werden.

Auch wenn die GRÜNEN (noch) nicht in der Bundesregierung sitzen, so sieht man schon jetzt sehr deutlich, dass gerade die medial hochgejazzten Aktionen der als "Graswurzelbewegung" getarnten NGO's (GP, DUH, FFF, XR, BUND, autofreiberlin, ...) den politisch-ideologischen Zielen der GRÜNEN in die Hände spielen. Allerdings spiegeln diese keineswegs und absolut nicht deren Unterstützung und Zustimmung in der Gesamt-Bevölkerung wider.

Die politische Feigheit der "Volksparteien" hat schon lange vor diesen Kriminellen kapituliert und die Interessen ihrer eigentlichen Klientel - die SPD die Arbeiterklasse und den kleinen Handwerker/Gewerbetreibenden und die Union den Mittelstand und die Wirtschaft - verraten und verkauft. Über diesen Umweg haben die GRÜNEN nach Schröder de facto die Bundesregierung nie verlassen, und spätestens seit 2011 hatten die grünen Puppenspieler die Fäden im Hintergrund wieder ganz fest in der Hand.

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vor 4 Stunden schrieb SilverBanditS:

dass sich meine Aussage zur Steuer-Finanzierung auf Greenpeace (D) bezog und eben NICHT auf die Partei B90/Die GRÜNEN. Als in Deutschland tätige NGO erhält diese nicht unerhebliche Beträge aus dem deutschen Steuersäckl, mit denen dann auch KRIMINELLE Operationen zum Schaden ALLER Steuerzahler finanziert werden.

U

Da kannst Du doch sicherlich Belege bringen? 

 

Zitat

Zielen der GRÜNEN in die Hände spielen. Allerdings spiegeln diese keineswegs und absolut nicht deren Unterstützung und Zustimmung in der Gesamt-Bevölkerung wider.

Auch das ist nur eine Behauptung ohne Beleg.

Wenn mal die Ziele der demokratischen Parteien angesehen werden, die sind nicht sehr weit auseinander. Und damit denke ich das der größte Teil der Bevölkerung nicht gegen Umweltschutz ist. Das es eine Minderheit gibt die gegen Alles sind, wem erzähl ich das? 

 

MfG.

 

hartmut

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vor 5 Stunden schrieb SilverBanditS:

...hättest Du den von Dir zitierten Absatz vollständig und im Zusammenhang gelesen, dann hätte Dir auffallen können (müssen), dass sich meine Aussage zur Steuer-Finanzierung auf Greenpeace (D) bezog und eben NICHT auf die Partei B90/Die GRÜNEN. Als in Deutschland tätige NGO erhält diese nicht unerhebliche Beträge aus dem deutschen Steuersäckl, mit denen dann auch KRIMINELLE Operationen zum Schaden ALLER Steuerzahler finanziert werden.

 

hmmm... hätte man auch so verstehen können, wie Du es meinst: Nunja, dann erzähle mir mal woher Du weisst, dass Greenpeace als NGO vom Deutschen Staat unterstützt wird, wo doch gerade der Begriff NGO bedeutet, es ist eine "Nicht staatliche Organisation". ich habe mal diese Seite gefunden, an der Greenpeace ihre Bücher offenlegt, und da sollte sich ja ein Beweis finden lassen, dass der deutsche Steuerzahler eben diese unterstützt. Wenn ich Dich diesmal richtig verstanden habe...

 

https://www.greenpeace.de/jahresbilanzen

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@zorro69, möglicherweise wird beanstandet, dass die Gönner von Greenpeace ihre Spende von der Steuer absetzen können. Wie jede Spende z.B. an einen Tierschutzverein, Gesangsverein, Bürgerschaft oder Sportverein. Nur „Gemeinnützig“ muss der Verein sein.

Nur zur Information, Spenden an eine Partei sind in vielen Fällen steuerlich attraktiver.

 

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@hartmut& @zorro69: Da hat@rthmir den wesentlichen Teil meiner Antwort vorweggenommen. 

Auch wenn ich gerne zugebe, dass ich mir bei meiner ursprünglichen Aussage keine Gedanken über die konkreten Zahlen der direkten und indirekten Förderung einer Nichtstaatlichen Organisation wie Greenpeace durch den deutschen Staat und damit durch den deutschen STEUERZAHLER gemacht hatte, so ist alleine der Status "gemeinnützig" DER entscheidende Faktor dafür gewesen, davon auszugehen, dass dieser Anteil durchaus bedeutend respektive beträchtlich sein dürfte.

Eure berechtigte Intervention hat mich veranlasst, mir die öffentlich zugänglichen Zahlen z.B. für 2019 mal kurz etwas genauer anzusehen:

Einerseits schreiben sie auf der oben verlinkten Seite...

Zitat

Greenpeace e.V. ist ein gemeinnütziger Verein und finanziert sich zu über 90 Prozent aus Spenden und Fördergeldern. Spenderinnen und Spender zahlen einen einmaligen Betrag. Förderer hingegen sind Personen, die Greenpeace einen regelmäßigen Beitrag von jährlich mindestens 25 Euro zukommen lassen.

...wir halten fest "90 Prozent" sind einmalige Spenden oder regelmäßige Zahlungen durch "Förderer". Bleibt die Frage nach den restlichen 10%.
Also flugs mal den Link "Jahresbilanz 2019" angeklickt, um dort das PDF "Jahresbericht 2019" zu finden, welches sich nach Öffnen dann nur noch als "Jahresrückblich 2019" bezeichnet (Ich beschreibe das so ausführlich, weil ich unter dem Titel "Jahresbilanz" auch einen ausführlichen und vor allem sachlichen Finanzbericht - gemeinhin als "Bilanz" bezeichnet - erwartet hätte. Aber sei es drum)...

Auch wenn sich diese "Jahresbilanz" mehr als Werbeprospekt denn als sachlicher Finanzbericht entpuppt, so findet man darin "vergraben" sogar ein paar konkrete Zahlen, die den Hauch einer Bilanz verströmen könnten. Hier werden für das Jahr 2019 als Haupteinnahme Spenden i.H.v. 71.028 T€ (2018: 64.750 T€) ausgewiesen. Unter der Rubrik Sonstige Erträge finden sich in 2019: 631 T€ (2018: 602 T€).

Nun bewerten wir alleine mal diese beiden Posten:
Da Spenden i.d.R. von Personen und Unternehmen kommen, die dafür auch Geld übrig haben, gehe ich mal von einem moderaten durchschnittlichen Steuersatz von 30% aus. Das ergibt bei 71 Mio. € einen Anteil von nicht gezahlten Steuern i.H.v. 21,3 Mio. €!!! Da dieses Geld die Staatskasse NICHT erhalten hat, hat sie Greenpeace Deutschland e.V. über die "Gemeinnützigkeit" indirekt mit genau dieser Summe finanziert.
Aber auch die Sonstigen Einnahmen - immerhin 631.000 € - sind erwähnenswert, da unter dieser Rubrik gemeinhin direkt erhaltene Subventionen/Fördergelder "verbucht" werden.

Was der Bericht aber nicht hergibt: Wo sind die im obigen Zitat nicht genannten aber leicht zu errechnenden 10 Prozent, die NICHT aus Spenden stammten? Die 631.000 € machen nicht einmal 1 % der Einnahmen aus. Ein ordentlicher Wirtschaftsprüfer wäre hier der Länge nach hingeschlagen, da er über diesen Umstand "gestolpert" wäre. Dass das nicht immer so sein muss, hat uns der Fall Wirecard unlängst plastisch vor Augen geführt. Bei Prestige-Projekten muss man nicht ganz so genau hinschauen, wie bei jedem kleinen Friseur-Laden.

Wer also, anhand dieser von GP D selbst veröffentlichten Zahlen, immer noch der Auffassung ist, diese Organisation erhielte keinerlei Finanzierung aus Steuermitteln, der glaubt dann wohl auch an den Weihnachtsmann und den Osterhasen - wovon ich Euch beide aber ausdrücklich ausnehme, da ich Euch für sachliche Argumente äußerst aufgeschlossen halte.

PS: Das jährliche Finanzvolumen von fast 72 Mio. € hat mich dann aber doch schon sehr erschaudern lassen.
PPS: Noch viel mehr erschaudern ließ mich die in meinen Augen unsachliche und vor allem unlesbare Darstellungsform der besprochenen "Jahresbilanz 2019", die eher an den Verkaufsprospekt einer dubiosen Anlageform aus dem sog. "Grauen Kapitalmarkt" erinnert.
PPPS: Wer noch weiter in diesem "Bericht" schmökert findet auch interessante Angaben zur Gehaltsstruktur der Festangestellten sowie des Vorstandes. Polizist, Feuerwehrmann oder Krankenschwester kommen da sicherlich die Tränen ob ihrer falschen Berufswahl.

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@SilverBanditS, das Spenden oft der Steuerreduzierng dienen setze ich als bekannt voraus. Parteispenden sind in vielen Fällen „lukrativer“, 50% der Summe werden bis zu einem Spendenbetrag von 3.xxx,00 Euro von der Steuerschuld abgezogen. 
Bei allen Strafverfahren entscheidet das „Gericht“, d.h. auch die Schöffen, wer das Bußgeld erhalten soll. Oft Rotes Kreuz, Tierschutzverein, Frauenhaus oder auch Greenpeace. 
 

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Nach unserer zuletzt hier geführten Diskussion bin ich nun auf diesen sehr interessanten und ausführlichen Artikel...

Zitat

Die unterschätzte Macht der grünen Lobby

...gestoßen (Achtung: sehr viel Lesestoff):

https://www.welt.de/wirtschaft/article230760047/Greenpeace-WWF-BUND-Die-unterschaetzte-Macht-der-gruenen-Lobby.html

Zum Einen werden die realen Verhältnisse der angeblich Milliardenschweren Kohle-/Öl-/Atom-Lobby im Vergleich zur scheinbar so kleinen und notorisch unterfinanzierten Öko-Lobby und der vielen Umwelt- und "Klimaschutz"-Organisationen aufgezeichnet. Im weiteren Verlauf werden aber auch die Verquickungen zur Politik, zur Finanzierung, zur willfährigen Wissenschaft und zur linksgrün angehauchten Medienwelt und der daraus resultierenden Diskussions-Kultur sehr plastisch dargestellt.

Eine Lektüre - wie ich finde - die man am Wochenende durchaus mal auf sich wirken lassen sollte. Auch das eingebettete Video zum Thema WKA und NABU ist aufschlussreich.

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Die Tatsache, dass die "grüne Bewegung" nun auch eine zahlungskräftige Lobby hat, ist doch nichts verwerfliches. Es reiht sich einfach ein, in die Lobbies anderer "Stilrichtungen" wie Verbrennungsmotoren oder Kohleenergie oder Kernenergie. By the way, findige  Marktiere haben hier ein alternatives Geschäftsmodell zur Kernergie hochgezogen. Die Geschichte der Menschheit ist von Veränderungen geprägt, und ich habe den Eindruck, die Geschwindigkeit dieser Veränderungen steigt ständig.

Also ist das, was wir heute machen, schon morgen überholt, quasi Schnee von gestern.  Wir Deutschen waren mal führend in der Forschung und Entwicklung, haben dann aber sinnigerweise viele schlaue Köpfe mit rassistischen Argumenten aus dem Land getrieben, und sind heute ein Bürokratenhaufen.  Tolle Verordnungen über Impfpriorisierungen können wir im Nu aus dem Hut zaubern, aber eine ausreichende Versorgung mit Impfstoffen, das  ist eine Aufgabe, die die unsere Fähigkeiten übersteigt.

Nun, vielleicht haben wir aus der Pandemie etwas gelernt, wir werden es in der Zukunft sehen.  

 

Nichts ist so beständig wie der Wandel

 

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Am 9.6.2021 um 13:15 schrieb SilverBanditS:

....auf diesen sehr interessanten und ausführlichen Artikel...

...

Eine Lektüre - wie ich finde - die man am Wochenende durchaus mal auf sich wirken lassen sollte. 

@silverbandits: Top Artikel!  Und ahhh, jetzt wird es klar, da ist jetzt der Axel Bojanowski! Also seit 08/20 Chefreporter Wissenschaft bei welt.de.... Den hatte ich schon auf SPON vermisst. Er hatte immer wenigstens neutrale bzw. sogar widerlegende Artikel zum menschengemachten Klimawandel geschrieben. Das passt natürlich nicht mehr zum Klimahysteriker-Blatt abgeschmierten Der Spiegel (Von Melinda-Gates-Stiftung für Klimagesülze gesponsert, unerträgliche Kommentare vom verkrampften Klimadauerhysteriker Prof. Christian Stöcker, dazu ex-Greenpeace'ler Kurt Stukenberg, Namensänderung der Rubrik "Auto" auf "Mobilität" und Totmachung vom Forum).

:nolimit:

 

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vor 13 Stunden schrieb zorro69:

Die Tatsache, dass die "grüne Bewegung" nun auch eine zahlungskräftige Lobby hat, ist doch nichts verwerfliches.

...der Artikel zeigt m.E. recht klar auf, dass der vermeintliche David Öko-/Klima-Bewegung inzwischen der eigentliche Goliath im Lobby-Geschäft ist - "Wolf im Schafspelz" wäre sicher auch zutreffend.

Zitat

Die Geschichte der Menschheit ist von Veränderungen geprägt, und ich habe den Eindruck, die Geschwindigkeit dieser Veränderungen steigt ständig.

...hier gebe ich Dir vollkommen Recht.

Bisher war es jedoch so, dass diese Veränderungen auch immer einen qualitativen Fortschritt - mehr Ergebnis mit weniger Aufwand, ja auch bei immer besserer Schonung der Umwelt - hervorgebracht hat. Das sehe ich bei den Segnungen der Öko-/Klimaschutz-Bewegung eben gerade nicht. Hier lautet die Devise: Ineffizienz bei immer höherem Aufwand, finanziert durch Umverteilung von unten nach oben. Das wird bei der stetig wachsenden Weltbevölkerung und gleichzeitig steigendem Anspruch an den Lebensstandard für ALLE nicht funktionieren - never ever.

Zitat

Wir Deutschen waren mal führend in der Forschung und Entwicklung, haben dann aber sinnigerweise viele schlaue Köpfe mit rassistischen Argumenten aus dem Land getrieben, und sind heute ein Bürokratenhaufen.  Tolle Verordnungen über Impfpriorisierungen können wir im Nu aus dem Hut zaubern, aber eine ausreichende Versorgung mit Impfstoffen, das  ist eine Aufgabe, die die unsere Fähigkeiten übersteigt.

...auch hier gebe ich Dir absolut Recht (die Liste der Beispiele ist lang und wächst täglich), bis auf einen Punkt: Wo/wann wurden bei uns "viele schlaue Köpfe mit rassistischen Argumenten aus dem Land getrieben"?
Ist es nicht viel mehr die Technologie-Feindlichkeit bestimmter Kreise - ganz besonders aus der Ökp-/Klima-Bewegung, welche die Umsetzung fortschrittlicher und um Größenordnungen effizienterer Lösungen gerade hier in Deutschland verhindern?

Als ein aktuelles Beispiel lasse mal diesen Artikel inkl. der darin verlinkten Quellen und Videos auf Dich wirken...

https://unbesorgt.de/wie-man-durch-staatliche-intervention-eine-zukunftstechnologie-versemmelt/

...er wird sehr erhellend - auch für alle anderen - sein.

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vor 12 Stunden schrieb SilverBanditS:

...Das wird bei der stetig wachsenden Weltbevölkerung und gleichzeitig steigendem Anspruch an den Lebensstandard für ALLE nicht funktionieren - never ever.
...

...ich warte ja schon seit Jahren darauf, bis in der Politik endlich dieser eine eines Messias gleich auftaucht, der den Arsch in der Hose hat den Leuten unverblümt reinen Wein einzuschänken, dass der Lebensstandart z.B. in D massiv nach unten geschraubt werden muß.

Wenn ich da so an die Erzählungen meines Großvaters denke... wer z.B. die ersten / einzigen Leute waren, die sich ein Auto, ein Telefon, einen Fernseher leisten konnten. Oder wie das in der Nachkriegszeit für den Normalbürger so mit dem Thema Urlaub war... nix Flugreise, nix Kreuzfahrt... mitm Fahrrad zur nächsten Jugendherberge / Zeltplatz und vielleicht mal mitm Omnibus, wer sichs leisten konnte mitm VW Käfer höchstens mal alle paar Jahre nach Italien... das wars... alles andere war irgendwelchen Millionären, Unternehmern, Prominenten, usw. usw. aus dem "Kreis der oberen 10.000" vorbehalten.

PS: ...da gabs auch keine Pandemien, weil der Kreis der Fernreisenden, der so einen Virus rund um den Globus verschleppen hätte können sehr klein und durch bestimmte gesellschaftliche "Schranken" auch isoliert war.

 

https://www.youtube.com/watch?v=ZoMTqqdQY68

https://www.youtube.com/watch?v=2rsjtppAuJ4

...man beachte auch viele kleine nebensächliche Details, wie z.B. die Einrichtung der Wohnung, Hotelzimmer, usw.

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Am 11.6.2021 um 09:19 schrieb SilverBanditS:

...auch hier gebe ich Dir absolut Recht (die Liste der Beispiele ist lang und wächst täglich), bis auf einen Punkt: Wo/wann wurden bei uns "viele schlaue Köpfe mit rassistischen Argumenten aus dem Land getrieben"?

Ist es nicht viel mehr die Technologie-Feindlichkeit bestimmter Kreise - ganz besonders aus der Ökp-/Klima-Bewegung, welche die Umsetzung fortschrittlicher und um Größenordnungen effizienterer Lösungen gerade hier in Deutschland verhindern?

 

Nunja, die Judenverfolgung zur Nazizeit hat viele kluge Köpfe, wie Wissenschaftler oder Mediziner aus dem Land getrieben. Dieses Handeln war ja eindeutig rassistisch, wenngleich diese Folge ihrer Politik nicht das Bestreben der Nazis war. Man wollte ja nur die Juden loswerden, und dass es dort hochkarätige Wissenschaftler gab, passte nicht in deren Weltbild, also wurde es ignoriert.

Zur Frage welche Technologien sich durchsetzen ist das Klimaargument ja noch ziemlich neu.  Meine These ist, dass sich die Technologie durchsetzt, die fähig ist als erste mit großer Stückzahl ein Produkt auf den Markt zu werfen, und die eben auch eine große Nachfrage entweder befriedigen kann, oder eben auch diese erst durch geschicktes Marketing erzeugen kann.  Technologien, die qualitativ besser sind, aber erst später auf den Markt kommen, haben es da deutlich schwerer. Diese müssen sich dann mit dem Preisdiktat der ersten Technologie messen, und es deutlich unterbieten, um noch eine Chance zu haben.

Erinnert Euch an die verschiedenen Videokassetten-Typen, die es gab, oder an PCs, dort hat sich windows durchgesetzt, obwohl das Konkurrenzprodukt der IBM OS/2 erheblich stabiler und besser war, aber eben zu spät da war.

Technologie Feindlichkeit ist in der Tat eine Bremse im Fortschritt, und wird bei Diktaturen einfach abgebügelt. Wir in einer Demokratie müssen hier im klein-klein alle möglichen Bedenken von Bürgern mühsam ernst nehmen und gemeinsame Lösungen finden.

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@zorro69auch hier hast Du natürlich Recht. Ich war in meinen Gedanken allerdings nicht so weit in der Geschichte zurück gegangen, sondern bezog mich mehr auf die Gegenwart.

Was die Bewertung von Technologien angeht, so wurde es mit dem Hochkochen des "Klimaarguments" echt absurd:
Die Politik drückt mit seeehr viel Steuergeld der Bürger und immer neue Abgaben (EEG-Umlage, Ökp-Steuer, CO²-Preis, ...) Technologien in den Markt, von denen sie glaubt, sie würden in der Zukunft das "Klima schützen" (z.B. BEV, PV, WKA nur um mal einige zu nennen), und dabei nimmt sie zusammen mit den lautstarken "Klima-Aktivisten" die vorsätzliche Zerstörung unserer direkten Umwelt hier und jetzt in Kauf. Angefangen mit dem massiven Abbau der enormen benötigten Mengen an seltenen Erden sowie Kobalt und Lithium aber auch Kupfer - oft genug in Verbindung mit Kinderarbeit, über die Zerstörung der direkten Natur/Umwelt durch WKA, der Flächenversiegelung von riesigen Solarparks bis hin zu einem noch vollkommen ungeklärten Entsorgungs- bzw. Giftmüllproblem am Ende der relativ kurzen Nutzungsdauer von Lithium-Akkus, WKA und Solarpanelen.

Und das Ganze bei einer Effizienz der genannten Technologien, die jeder Beschreibung spottet.

Hurra, wir retten das Klima und koste es auch die Welt!

Sollte sich dieses Prinzip auch bei der Feuerwehr durchsetzen, so wird diese künftig das Haus abreißen, um den Kellerbrand darin zu löschen.

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Du siehst die Zuschüsse des Staates recht einseitig auf das Thema "Klima" reduziert.  Denke mal 50 Jahre rückwärts, wie wurde damals die Atomenergie bezuschusst?  Oder der Kohlebergbau? Schon lange war die deutsche Steinkohle auf dem Weltmarkt nicht mehr konkurrenzfähig, trotzdem blieben jahrzehntelang die Zechen in Betrieb um die Arbeitsplätze zu erhalten. Alles Steuergelder, die nicht hätten ausgegeben werden müssen. Aber es wurde so gemacht, und das hatte auch seinen Grund. Man mag den heute nicht mehr gut heissen, aber damals waren die machthabenden Entscheider der Meinung, dass es so richtig wäre.

Man mag die Klimapolitik kritisieren, aber ein Fakt ist, dass die fossile Energie nicht "ewig" ausreicht, also früher oder später ein Umdenken, und vor allendingen Handeln erfolgen muss. Das mag vielleicht nach heutiger Sicht noch hundert Jahre daueren, aber wir wissen, dass eine Technologieumstellung der Mobilität mindestens ein Jahrzehnt dauert, wahrscheinlich eher mehr. Wenn Deutschland jetzt den Spitzenplatz bei hochwertigen Fahrzeugen halten will, muss es sich rechtzeitig bei "F&E" oder "R&D" wie es neudeutsch heisst, die Entwicklung von "E-mobilen" vorantreiben. Man hat am handy markt gesehen, wie das einstige Flagschiff nokia die smartphone welle verpasst hatte, und so schwupps in der Versenkung verschwunden war.

Wenn der Staat Rahmenbedingungen schafft, dass die E-mobilität Fahrt aufnimmt, hilft das allen Beteiligten. So sind zB Ladesäulen Standards ein Wunsch der Nutzer, und möglichst kurze Ladezeiten an Langstrecken-Parkplätzen, und normale Ladezeiten an Büro oder Wohnanlagen.

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Vor — sehr — vielen Jahren erklärte mir ein Vertreter der Landjugend, „Sie“ würden alle die damals noch lahmen Diesel fahren, da Sie stark verbilligten Diesel für ihre Trecker beziehen könnten. Das bisschen Sprit für ihre PKW könne man problemlos abzweigen, das bemerke niemand.

Meine Frage, wenn ich mit meiner Solaranlage mein E—Auto betanke spare ich Energie Steuern. Z.Z. ist das für den Staat verschmerzbar, auf Dauer könnte es ein Problem werden. Solarzellen auf Dach, Auto „betanken“. Für den Stadtverkehr eine preisgünstige Alternative.

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vor einer Stunde schrieb zorro69:

Wenn Deutschland jetzt den Spitzenplatz bei hochwertigen Fahrzeugen halten will, muss es sich rechtzeitig bei "F&E" oder "R&D" wie es neudeutsch heisst, die Entwicklung von "E-mobilen" vorantreiben.

Warum ausgerechnet die E-Mobilität? Der bzw. die Links von @SilverBanditS waren doch sehr aufschlußreich. Es gibt auch einige gute Alternativen. Warum also legt man sich ausschließlich auf E-Mobilität fest? Vor allem (hoffentlich) wohl wissend, daß das ganz sicher eben nicht der Weisheit letzter Schluß ist! Und wenn man es, wie ich hoffe, weiß, wäre das um so trauriger, weil man gerade dann auch in alternative Richtungen gehen sollte. E-Mobilität ist eine Einbahnstraße. Und das werden wir früher oder später ganz sicher auch erfahren. Nur dann haben eben andere die Alternativen auf den Markt gebracht und wir hinken hinterher.

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vor einer Stunde schrieb Bluey:

…E-Mobilität ist eine Einbahnstraße. Und das werden wir früher oder später ganz sicher auch erfahren. Nur dann haben eben andere die Alternativen auf den Markt gebracht und wir hinken hinterher.

Ob E—Mobilität eine Einbahnstraße ist kann und will ich nicht beurteilen. Diesel und Benzin sind auf Dauer nicht zu halten. Fahrzeuge mit Erdgas oder neumodisch CNG Antrieb haben sich, trotz hervorragender Umweltbilanz, nicht durchgesetzt. Zu wenige Tankstellen, Drücke bis 300 bar in Laienhand, hohe Sicherheitsauflagen usw. Sollte eine Zwischentechnologie sein für den Wasserstoffantrieb. Noch weniger Tankstellen, min. 600 bar in Laienhand. Ich glaube nicht mehr daran. 
Und jetzt fehlen Alternativen.

 

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Egal welche Mobilität sich durchsetzt, es muss eine entsprechende Infrastruktur zum "Kraftstoff tanken" aufgebaut werden. Das passiert eben nicht einfach so nebenbei, und das regelt auch nicht einfach der Markt. Erdölkonzerne haben erst mal kein Interesse daran. Nur Autohersteller haben das Interesse an einer flächendeckenden Versorgung, damit die werte Kundschaft auch das E oder Sonst-Mobil abkauft. Ich denke, die Regierung von Californien hat den Startschuss gegeben, indem sie keine Verbrenner mehr ab einen gewissen Datum zulässt. Damit ist der Run eröffnet, und welcher "Kraftstoff" als erster durchsetzt, hat den Markt gewonnen. Das muss nicht das klimafreundlichste sein, aber es sieht zur Zeit so aus, dass sich die Hersteller auf E mobils einstellen, und somit werden wohl auch Ladesäulen gebaut. Wasserstoff oder andere Technolgien werden nicht die breite Masse erreichen können. Nur falls es anderen Technologien gelingt, billiger zu produzieren, haben die dann eine Chance die E mobils wieder vom Markt zu fegen.

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vor 4 Stunden schrieb Bluey:

Warum ausgerechnet die E-Mobilität? 

Warum nicht? Was zählt ist doch nur die Alltagstauglichkeit. Und inzwischen ist die Technik so ausgereift das es keine große Probleme mehr gibt. 

Spielt es für den Nutzer eine Rolle ob der Antrieb Elektro, Benzin, Diesel, Gas, Zweitaktmischung oder Wasserstoff ist? Die Debatte ist genauso sinnlos wie wenn ein Dieselfahrer und ein Benziner sich verbal in den Haaren liegen.

 

Zitat

 

Nur dann haben eben andere die Alternativen auf den Markt gebracht und wir hinken hinterher.
 

Könnte auch täuschen, geforscht wird in Deutschland auch an Alternativen. Zudem gibt es einen Austausch in der Forschung weltweit. Bei uns im Ort wird kräftig an den Brennstoffzellen geforscht. 

 

MfG.

hartmut

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E-Mobilität ist noch lange nicht alltagstauglich für Bürger die nicht im Eigentum leben und/oder beim Arbeitgeber laden können, das dürfte nicht wenige sein.

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@KlausK, stimmt, E Mobilität hat noch nicht die Reichweite wie ein Diesel, tanken ist umständlich usw.

In meiner Jugend wurde bei jedem tanken vom Tankwart der Ölstand geprüft, zum Service ging es alle 3.000 km, nannte sich „abschmieren“. Nach Italien oder Spanien sind wir trotzdem mit dem Auto gefahren. (Man kann ja irgendwie übernachten).


Wenn man will geht vieles, es ist nur etwas mühsamer. Und auch in Europa werden Diesel oder Benzingetriebene Autos bald nicht mehr neu zugelassen. Ich meine Norwegen hat den Anfang gemacht. 
Die Entwicklung der Akkumulatoren hat gerade erst begonnen.

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vor 15 Minuten schrieb KlausK:

E-Mobilität ist noch lange nicht alltagstauglich für Bürger die nicht im Eigentum leben und/oder beim Arbeitgeber laden können, das dürfte nicht wenige sein.

Es werden nie alle unter einen Hut zu bekommen sein. Wenn es zu E-Autos noch Alternativen gibt, wo ist das Problem? 

Ob Eigentum oder Miete, solange eine Steckdose in der Garage oder Nähe ist, egal. Zudem gibt es Möglichkeiten an öffentlichen Parkplätzen mit Ladesäulen aufzuladen.

Die Autos haben eine Reichweite zwischen 100-450 Kilometer pro Ladung. Die durchschnittliche Kilometerleistung pro Monat ist unter 1000km. Bedeutet im Monat 3-4mal an die Ladestation, falls nicht in der Garage geladen werden kann. Das sind technisch lösbare Probleme. 

 

MfG.

 

hartmut

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@Hartmut

Nunja, ganz so rosig, wie Du es hier zeichnest, schaut die E-Mobilität-Welt ja nun doch nicht aus. Es ist schon ein Unterschied, ob ich mal eben nur 2-5 Min. zum Tanken benötige oder mindestens eine halbe Stunde. Ob ich nach 900 km tanken muß oder schon nach spätestens 300 km. Ob man, um auf eine halbwegs akzeptable Reichweite zu kommen, nur durch die Gegen schneckt, alle sonstigen Verbraucher (Klimaanlage/Heizung, Radio) ausmacht, oder eben mit "normaler" Geschwindigkeit, also zügig bis (auf BABen) relativ schnell fahren kann und trotzdem noch ziemlich weit damit kommt.
Auch das Laden an der Steckdose daheim ist wohl eher ein Witz, da viel zu schwach, um damit ein E-Auto über Nacht auch nur annähernd aufzuladen. Nicht jeder hat eine Wallbox. Und die tollen Möglichkeiten auf oder an öffentlichen Parkplätzen sind a) noch arg überschaubar und b) teilweise heute schon völlig ausgebucht, so daß man noch länger warten muß, bis man selbst aufladen kann.

Deshalb sage ich zu dieser Variante der E-Mobilität: Nein! Danke!!

Das, was in dem Link von @SilverBanditS vorgestellt wurde (ehem. Audi-Ingenieur) wäre ja vielleicht eine Alternative. Aber offensichtlich - und aus meiner Sicht völlig unverständlich - politisch und wirtschaftlich nicht gewollt. Aber warum? Weil man dann doch nicht so entschleunigt wird, da das Auto mit der Technik auch sehr schnell aufgetankt werden kann? Oder aus - welchen - anderen Gründen? Warum betreibt man dieses Scheuklappendenken und läßt andere Möglichkeiten offensichtlich gar nicht mehr zu?!

 

BTW: ein Kollege schaute in den letzten Tagen im TV zufällig einen Bericht (weiß leider nicht wo und wann), bei dem es um einen Fahrversuch / Vergleich zwischen Verbrenner (wahrscheinlich Diesel) und E-Auto ging. Eine recht lange Strecke war zu bewältigen. Der Kollege meinte, Ziel wäre Danzig gewesen. Den Ausgangsort wußte er nicht mehr. Das Ergebnis sollte gewesen sein:

- E-Auto benötigte für die Strecke ca. 13 Stunden.
- der Verbrenner benötigte ca. 6 Stunden.

Solche Werte sind völlig inakzeptabel. Der Fahrer des E-Autos soll sogar einen Klappstuhl und Grill dabei gehabt haben, um die langen Ladezeiten zu überbrücken.

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vor 8 Stunden schrieb Bluey:

@Hartmut

Nunja, ganz so rosig, wie Du es hier zeichnest, schaut die E-Mobilität-Welt ja nun doch nicht aus.

Es geht doch um Alltagstauglichkeit. Ein Auto steht doch in der Praxis fast den ganzen Tag, und wenn es steht spielt die Ladezeit kaum eine Rolle. Wenn als Beispiel jemand einen Arbeitsweg von 40km täglich hat, und jede zweite oder dritte Nacht wieder in der Garage aufladet, ist der Akku immer genügend geladen um problemlos den Alltag zu bewältigen. Wer es schneller will kann ja schon recht preiswert eine Wallbox kaufen. Finde es ist komfortabler wie wenn mit dem Auto eine Tankstelle angefahren werden muss.

Auch bei der Langstreckentauglichkeit hat sich in den letzten Jahren mit Schnellladung einiges getan. Dazu muss ich aber auch sagen, wegen Langstrecken einmal im Jahr werden sich die wenigsten ein entsprechendes Auto kaufen. Dann gibt es auch noch Hybridantriebe.

 

Wenn jemand keine E-Auto will, will er halt keines. Im Moment will ich auch keines. Trotzdem finde ich sollte objektiv an die Sache gegangen werden. Es geht um Technik, nicht um Bauchgefühle oder Ideologien.

 

MfG.

 

hartmut

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vor 46 Minuten schrieb Sobbel:

Definiere "in der Nähe"

Hochhaus

Das Problem ist dort wo viele Menschen auf engstem Raum zusammen wohnen eher, gibt es überhaupt genügend Parkplätze? Wer kein Auto parken kann, dem wird es egal sein ob er kein E-Auto oder kein Verbrenner hat. 

 

MfG.

 

hartmut

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Für die meisten Menschen (nicht nur in D/EU/US) muss das Kraftfahrzeug ihrer Wahl ALLE im täglichen Leben (24/7/365) auftretenden Anforderungen und Bedürfnisse erfüllen können. Für die Wenigsten ist die Garage wie der Schuhschrank, wo man für jede erdenkliche Situation den passenden Schuh parat hat.
Soll heißen, die Meisten müssen all ihre Anforderungen mit EINEM für sie möglichst universell einsetzbaren Kraftfahrzeug zu einem für sie finanzierbaren Preis (was u.U. auch das Kfz aus dritter, vierter Hand einschließt) abdecken können.

Dazu gehört nun mal, dass man sowohl die täglichen Kurzstrecken, den Wocheneinkauf für die ganze Familie, den Kurztrip an die See, zur Oma oder ins Nachbarland, den Möbeltransport von IKEA, Sconto & Co. bis hin zum Familienurlaub mit Sack und Pack mit EIN UND DEMSELBEN Fahrzeug bewältigen kann. Und dabei muss das Ganze dann auch noch überall und zu annähernd jeder Zeit mit Energienachschub versorgt werden können.

Wer allerdings in der Villen-Gegend mit staatlich geförderten Solaranlage auf dem Dach wohnt, der hat den schicken staatlich geförderten Tesla für die Stadt und Kurztrips ins Umland, den dicken Allrad-SUV für den Winterurlaub und um den Camper zu ziehen und für den sommerlichen Spaß gibt's noch das Cabrio mit Saison-Kennzeichen. Nur ist das halt nicht die breite Masse.
Wer hingegen in der engen Altstadt oder gar in der Platte wohnt, der ist oftmals trotzdem auch auf ein Kraftfahrzeug angewiesen (s.o.). Wenn der dann neben der ohnehin schon zeitraubenden Parkplatzsuche am Abend noch eine freie Ladestation bräuchte, wäre er regelmäßig aufgeschmissen.

Die Betankung eines mit drucklosem, flüssigen Kraftstoff betriebenen Fahrzeugs ist weltweit nahezu uneingeschränkt in wenigen Minuten möglich - im Zweifelsfall aus einem Fass mit Handpumpe oder mit Kanister und Trichter. Das Nachladen der Akkus in einem BEV wird schon etwas abseits der Großstädte und Autobahnen zu einem gut zu planenden Abenteuer - alleine schon die verschiedenen Anbieter und Ladesysteme sind da nicht hilfreich, während die Infrastruktur für flüssige und drucklose Kraftstoffe weltweit vorhanden ist.

Welche Art von Kraftstoff dort verkauft wird, dürfte dem Betreiber relativ egal sein. Ob das nun die "alten" mineralischen Kraftstoffe Benzin oder Diesel sind oder synthetische aus "grüner" Energie produzierte e-Fuels spielt da keine Rolle. Sie alle sind aber problemlos transportierbar, lagerbar und verteilbar.

Und nicht nur die Infrastruktur zur Versorgung lässt sich daran anpassen, auch die meisten Verbrennungsmotoren könnten mit entsprechenden e-Fuels annähernd CO²-neutral betrieben werden.

Die E-Mobilität kann und wird in diesem Mix ihren berechtigten Platz erhalten und behaupten können. Jedoch wird sie NIE die GESAMTHEIT der Mobilitätsanforderungen weltweit abdecken können, solange es keine entsprechenden Energieträger/Energiespeicher gibt. Ob D, die EU oder einige US-Staaten hier ihre "eigenen", auf eine einzige Antriebsart beschränkten Wege gehen werden oder nicht, wird den Rest der Welt nicht wirklich beeindrucken. Aber wer weiß, vielleicht kommt ja doch noch der Fluxkompensator demnächst auf den Markt?! Dann wäre ich sofort bei der E-Mobilität dabei.

A propos Ausstieg: Schweden hatte auch schon mal einen festen Termin für den endgültigen Atomausstieg festgelegt. Bei entsprechendem Druck der Masse wird man sehr schnell aus dem Ausstieg wieder aussteigen. Die meisten Politiker sind so wendefähig, dass sie bei dem aktuellen Wetter sehr gut als Ventilator dienen könnten.

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vor 9 Stunden schrieb Bluey:

BTW: ein Kollege schaute in den letzten Tagen im TV zufällig einen Bericht (weiß leider nicht wo und wann), bei dem es um einen Fahrversuch / Vergleich zwischen Verbrenner (wahrscheinlich Diesel) und E-Auto ging.

@bluey: Hatte ich auch irgendwo gesehen. Solche Abenteuerreisen gibt es massenhaft. Aktuell viral ging ja die Geschichte mit dem id3 und Brief an Hr. Scheuer:

https://www.focus.de/finanzen/news/nach-id-3-horrorfahrt-verkehrsminister-scheuer-bekommt-post-von-rentner-paar_id_13132438.html

Das Ehepaar hatte jedoch nur ein Luxusproblem, sprich es ging um nichts. Für längere und/oder geschäftliche Reisen oder Terminreisen ist ein Waschmaschinenmotorfahrzeug derzeit ungeeignet. Die Unwägbarkeiten und Zeitverluste sind ein Katastrophe.

Oder die Geschichte von einem Taxifahrer in Berlin, der entnervt mit dem Tesla aufgegeben hat.

@hartmut: Nicht jeder heißt Heinz-Harald Frentzen, also beispielsweise im Speckgürtel wohnend mit eigener smart-energy-Hütte und eigener "Steckdose", 'nem Fuhrpark und für Stadtfahrten halt 'nen BMW i3. Die Lebenskonstellationen, die Pkw-Nutzungsarten und Pkw-Fahrzyklen sind zu unterschiedlich. Die Leute kriegt man bekannterweise nur über den Preis, der Bequemlichkeit und/oder der Begehrlichkeit zu einem Produktkauf wie hier das Waschmaschinenmotorfahrzeug.

Beispiel Preis: Siehe Flixbus-Gäste oder USA-Flugreisen mit 4 x mal Umsteigen, Billligflüge von dezentralen Flughäfen, also Hauptsache niedrigster Preis von A nach B, Zeit und Unbequemlichkeit egal. Oder kaufmännisch niedrigere Betriebskosten pro Kilometer für Unternehmen/Fuhrparks etc. bzw. rechnenkönnende Privatleute. Hierzu muß jedoch auch der Wertverlust vom Fahrzeug einberechnet werden. Wenn nach einigen Jahren die Batterieladekapazität am Axsch ist, dann könnte ein noch unkalkulierbarer wirtschaftlicher Totalschaden vorliegen.

Beispiel Bequemlichkeit: Selbst bis zum Gleichstand sind wir noch meilenweit weg. Ist alles viel zu umständlich. Ein Quantensprung bezüglich Bequemlichkeit wäre kabelloses Laden - also beispielsweise induktiv - an bei Sowieso-Standzeiten wie auf dem (Supermarkt-)Parkplätzen oder vor roten Ampeln usw. . Oder theoretisch die Elektrifizierung der Straße, siehe auch Testversuch auf der A5 mit Stromabnehmer für die Lkws.

Beispiel Begehrlichkeit: Ein Porsche Taycan. Porsche ist grundsätzlich begehrlich, dazu der Taycan als erster vollelektrischer Porsche ein begehrtes Sammler- und Spekulationsobjekt. Oder der Käufer-Typ "muß immer als erster das neuste Modell zuim Beeindrucken haben", siehe iPhones, neustes Motorrad-/Pkw-Modell usw.. Oder das Extrem "(Vorzeige-)Weltretter zu sein" bzw. eine "Gewissensberuhigung zu haben", egal was es kostet und wie unbequem es ist.

:nolimit:

 

 

 

 

 

 

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vor 43 Minuten schrieb SilverBanditS:

Für die meisten Menschen (nicht nur in D/EU/US) muss das Kraftfahrzeug ihrer Wahl ALLE im täglichen Leben (24/7/365) auftretenden Anforderungen und Bedürfnisse erfüllen können. Für die Wenigsten ist die Garage wie der Schuhschrank, wo man für jede erdenkliche Situation den passenden Schuh parat hat.

So ein Auto gibt es nicht. Ein Auto wie ein Smart für die Stadt und gleichzeitig ein VW LT für Ikea? Der Schuhschrank heißt hier Mietfahrzeuge. Ein Auto wähle ich doch nach dem häufigsten Bedarf aus. 

 

MfG.

 

hartmut

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vor 49 Minuten schrieb m3_:

@hartmut: Nicht jeder heißt Heinz-Harald Frentzen, also beispielsweise im Speckgürtel wohnend mit eigener smart-energy-Hütte und eigener "Steckdose", 'nem Fuhrpark und für Stadtfahrten halt 'nen BMW i3. Die Lebenskonstellationen, die Pkw-Nutzungsarten und Pkw-Fahrzyklen sind zu unterschiedlich. Die Leute kriegt man bekannterweise nur über den Preis, der Bequemlichkeit und/oder der Begehrlichkeit zu einem Produktkauf wie hier das Waschmaschinenmotorfahrzeug.

Beispiel Preis: Siehe Flixbus-Gäste oder USA-Flugreisen mit 4 x mal Umsteigen, Billligflüge von dezentralen Flughäfen, also Hauptsache niedrigster Preis von A nach B, Zeit und Unbequemlichkeit egal. Oder kaufmännisch niedrigere Betriebskosten pro Kilometer für Unternehmen/Fuhrparks etc. bzw. rechnenkönnende Privatleute. Hierzu muß jedoch auch der Wertverlust vom Fahrzeug einberechnet werden. Wenn nach einigen Jahren die Batterieladekapazität am Axsch ist, dann könnte ein noch unkalkulierbarer wirtschaftlicher Totalschaden vorliegen.

Beispiel Bequemlichkeit: 

Beispiel Begehrlichkeit:

 

 

 

 

 

 

Nicht jeder wohnt im Speckgürtel einer Großstadt. Gerade im ländlichen Raum ist es kaum ein Problem die notwendige Technik anzuschaffen. Da ist es eher ein Problem eine Tankstelle zu finden die offen hat. 

Der Kosten-Nutzenfaktor ist schon ein Argument. Mein Kleiner Colt kostet mir etwa 1000€ im Jahr bei 10 Jahre Nutzung. Und so wie es aussieht hält er noch paar Jährchen länger, dann sind es weniger wie 1000€ Jahr. Was in paar Jahren die Akkus noch kosten werden? Da kann ich keine Prognose stellen. Die Technik schreitet voran. Für Konkurrenz werden auch Hersteller von Ersatzteile sorgen. 

Also einen Stecker in die Dose stecken sollte heute wohl jeder können. Kann es in der Garage oder Carport gemacht werden ist es allemal bequemer wie zu einer Tankstelle fahren. 

Begehrlichkeit beim Auto? Da gibt es andere Dinge die für mich begehrlicher sind. Da stecke ich doch lieber das Geld in solche Dinge. 

 

MfG.

 

hartmut

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vor 3 Stunden schrieb hartmut:

Es geht doch um Alltagstauglichkeit. Ein Auto steht doch in der Praxis fast den ganzen Tag, und wenn es steht spielt die Ladezeit kaum eine Rolle. Wenn als Beispiel jemand einen Arbeitsweg von 40km täglich hat, und jede zweite oder dritte Nacht wieder in der Garage aufladet, ist der Akku immer genügend geladen um problemlos den Alltag zu bewältigen. Wer es schneller will kann ja schon recht preiswert eine Wallbox kaufen. Finde es ist komfortabler wie wenn mit dem Auto eine Tankstelle angefahren werden muss.

Auch bei der Langstreckentauglichkeit hat sich in den letzten Jahren mit Schnellladung einiges getan. Dazu muss ich aber auch sagen, wegen Langstrecken einmal im Jahr werden sich die wenigsten ein entsprechendes Auto kaufen. Dann gibt es auch noch Hybridantriebe.

 

Wenn jemand keine E-Auto will, will er halt keines. Im Moment will ich auch keines. Trotzdem finde ich sollte objektiv an die Sache gegangen werden. Es geht um Technik, nicht um Bauchgefühle oder Ideologien.

1. alltagstauglich ist ein E-Auto nur bedingt. In der Stadt sicherlich, auf dem Lande, wo man häufig oder regelmäßig längere Strecken fährt, kaum bis gar nicht. Dementsprechend selten sind E-Autos hier auch anzutreffen.
2. mal eben über die Steckdose laden geht allenfalls daheim. Meine Behörde verbietet es, private E-Fahrzeuge zu laden. Des Weiteren taugt die Steckdose auch nicht dazu, das E-Auto zuhause über Nacht zu laden. Da wird der Akku langsam aber sicher immer leerer, da das, was man verbraucht, in den wenigen Stunden nicht nachgeladen werden kann. Vor allem dann, wenn man ihn nur jede zweite oder gar dritte Nacht anklemmt.
3. wenn das E-Auto irgendwo am Straßenrand geparkt werden muß oder auf einem großen Parkplatz, hast Du leider keine Steckdose, an die Du es während Deiner Arbeitszeit oder Erledigungen anklemmen kannst.
4. ich erledige alle ca. 2 Wochen das Tanken problemlos innerhalb weniger Minuten bei einer nahegelegenen Tankstelle, oftmals sogar auf dem Weg für andere Erledigungen. Das finde ich nun überhaupt nicht unkomfortabel.
5. "Langstreckentauglichkeit": was bitte schön hat sich denn da getan? Selbst bei einer Schnelladung mußt Du wohl locker 20 bis 30 Min investieren. Bewegst Du Dich zudem noch recht zügig auf der Autobahn, darfst Du alle 200 bis 300 km erneut zum Laden. Und DANN mußt Du auch noch eine freie Ladestation finden bzw. relativ schnell an der Reihe sein, sonst wird der "Schnelladevorgang" doch eher zu einer Geduldsprobe.
6. "Hybridantriebe": ja, mit so einem Antrieb (Diesel / E) hab ich vor dem letzten Kauf auch geliebäugelt. Nachdem mein Verkäufer aber meinte, daß der Akku ca. 300 kg wiegen würde, ich dieses Zusatzgewicht ständig mitschleppen und der Motor, so er denn gebraucht würde, dementsprechend mehr verbrauchen würde, der Akku auch nur für ca. 60-70 km reiche, war das Thema recht schnell erledigt. Vor allem auch deshalb, weil das Auto erheblich mehr gekostet hätte als mein jetziges ohne E-Unterstützung.
7. "Wenn jemand keine E-Autos will": tja, aber genau da entsteht ja das Problem! Wer keins will, soll künftig bzw. ja auch jetzt schon mehr zahlen. Ganz so freiwillig, wie Du meinst, ist es dann ja doch nicht. Die Politik und diverse Verbände wollen mit aller Macht bewirken, daß die Leute auf E-Mobilität umsteigen. Koste es was es wolle. Oder eben, daß sie ganz auf individuelle Mobilität verzichten. Tja, nur insbesondere letzteres wird verdammt vielen Menschen (übrigens auch Wähler!!) nicht zu vermitteln sein. Vor allem dann nicht, wenn die, die es sich leisten können, auf Preise, Öko, CO2 und sonstiges gar nichts geben, sich statt dessen künftig freier(er) Straßen erfreuen dürfen. Soetwas führt zu Neid, Unmut, Aggressionen uvm.
7. würde man objektiv an die Sache herangehen, würde man Alternativen, die es ja nunmal gibt, auch entsprechend parallel zur E-Technik fördern und vorantreiben. Macht man aber nicht. Und deshalb bin ich davon überzeugt, daß der eingeschlagene Weg nicht nur eine Einbahnstraße ist, sondern eben auch eine Sackgasse.

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