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Berlin Dreht Am Rad - Träume Von Rot/rot/grün


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vor 2 Stunden schrieb rth:

Grenze, das fragst du als Polizeibeamter?
Warum wird ab Grenze +4, +6 stationär geblitzt, welche Grenze setzt du bei der Lasermessung? Warum wird ab +21 mit Punkten gearbeitet, ab +31 bzw. 41 mit Fahrverbot?

Das eine hat mit dem anderen herzlich wenig zu tun, auch wenn bei beidem Grenzen gezogen werden. Im übrigen: die Grenzen, die bei Geschwindigkeiten gezogen werden, kann ich nicht beeinflussen, habe ich nicht gezogen. Auch nicht, warum bei +21 die Anzeige beginnt und ab wann die Fahrverbote verhängt werden. Das ist ein Politikum.

Aber: wenn ich hinter dem Lasergerät stehe, entscheide ich, ab wieviel km/h drüber das Gerät einen Verstoß anmerkt. Welche Grenze(n) ich dabei ziehe, ist bei der vorliegenden Thematik irrelevant, da ein völlig anderes Themenfeld.

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Habe dazu auch ein Statement eines Arztes dazu gefunden.   https://www.swr.de/swraktuell/Stickoxid-Grenzwerte-und-Diesel-Fahrverbote-Lungenspezialist-Schon-Raucher-muessten-tot-umfallen,lungenspeziali

Nunja, darüber kann man sicherlich trefflich streiten. Auch mag die Beurteilung wohl vom eigenen Standpunkt und der jeweiligen Sichtweise abhängen. Rot/Grün hat jedenfalls in erheblichem Maße daf

@Biber: Das mit dem Platz (Fläche) ist das Eine, ABER diese bedingt in diesen Städten auch unweigerlich DEUTLICH weitere Wege! Wo würdest Du denn die durchschnittlich akzeptierte Fahrradentfernung für

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vor 3 Stunden schrieb rth:

Grenzen werden vom Gesetzgeber, von Gerichten und im schlechtesten Fall willkürlich von Beamten gesetzt, möglicherweise lässt sich nicht alles vorab regeln.

Ja, ja, ja(mit Einschränkung) => Von Beamten werden - zB bei Geschwindigkeitsüberwachungen - die Grenzen individuell gezogen, nicht willkürlich. Und der "schlechteste Fall" ist das auch ganz sicher nicht. Meistens sogar eher der beste, weil idR mit Augenmaß eine Grenze zum Einschreiten gezogen und eben nicht nur rein aufgrund der vorgegebenen Zahl entschieden wird.

 

vor 3 Stunden schrieb rth:

Und die Frage, wie der Uferzugang geregelt werden soll, wird, wenn so ein Zugangsrecht zum Wasser käme, auch geregelt werden müssen.

Beim Betretungsrecht des Waldes hat es übrigens ähnliche Diskussionen gegeben.

Natürlich muß soetwas geregelt werden. Schließlich ist es Privateigentum.

Was den Wald betrifft, so dürfen zwar idR Fußgänger auf den vorhandenen Wegen sparzieren gehen. Aber Biker bspw. dürfen nicht "wild" durch den Wald fahren, was aber gerade das Interessante am Biken im Wald ist.

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vor 23 Stunden schrieb rth:

Albern!

...meinst Du nicht, dass Deine Antwort genau dieses Kriterium erfüllt?

Da Du ein pauschal es Zugangsrecht zu allen Ufern fordertest, ist eine Nachfrage, ob Du wirklich ALLE meintest, wohl gerechtfertigt. Es gibt nun einmal Sachzwänge, die dem entgegenstehen. Was ist mit Gewässern in Naturschutzgebieten, mit Industrieanlagen oder Häfen, Flughafenseen ...

Dem Betreten dieser Ufer stehen klare gesetzliche Regelungen verschiedenster Art entgegen, und das Privateigentum ist nun mal auch klar gesetzlich geregelt.

Im Übrigens ist der von Dir angeführte Wald der berühmte Vergleich von Äpfeln und Birnen, denn das Grundstück des Försters mitten im Wald dürfte wohl kaum unter das "Jedermannsrecht" fallen, oder siehst Du das anders? Hier geht es halt u.a. um BEWOHNTE Wassergrundstücke in Privatbesitz.

Wenn Du also meine etwas sarkastisch überspitzte Frage missverstehen willst, Deine Sache, aber eben auch "albern".

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vor 2 Stunden schrieb Bluey:

…Was den Wald betrifft, so dürfen zwar idR Fußgänger auf den vorhandenen Wegen sparzieren gehen. Aber Biker bspw. dürfen nicht "wild" durch den Wald fahren, was aber gerade das Interessante am Biken im Wald ist.

Ich bin mir nicht 100% sicher, aber ich denke, zumindest für NRW, liegst du falsch.

Das Betretungsrecht des Waldes ist nicht auf vorhandene Waldwege beschränkt. Auch Biker dürfen  (leider) durch den Wald fahren. Das Anlegen von Bikerstrecken ist ebenso verboten wie das Reiten im Wald außerhalb der Reitwege; Ausnahme der Reiter hat eine ausdrückliche Erlaubnis des Waldbesitzers.

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@SilverBanditS, uraltes Sprichwort sinngemäß: Wer etwas verhindern will findet Probleme, wer etwas verändern will Lösungen.

Selbst bei einem Jedermannsrecht gibt es natürlich Ausnahmen. Beim Wasser könnten das z.B. Hafenanlagen sein.  
Aber, schönes Beispiel: Warum kann ich am Ruhrufer der Wassergewinnungsanlage Burgaltendorf spazieren gehen, am Ufer der Wassergewinnungsanlage Überruhr nicht?  Technische Gründe gibt es im Grunde nicht, ist halt „Gewohnheit“. 
 

Und wenn der Förster, Waldbauer oder sonst wer sein Wohngrundstück im Wald mit einem Gartenzaun versieht ist es privat. Wenn du glaubst das verstößt gegen das Jedermannsrecht musst du klagen. Ich kenne erfolgreiche und erfolglose Klagen.

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vor 4 Stunden schrieb rth:

Ich bin mir nicht 100% sicher, aber ich denke, zumindest für NRW, liegst du falsch.

Ich weiß es aber 100%ig, vor allem, weil hier bei uns im Wald schon mehrfach Kontrollen durchgeführt wurden. Neben den vorhandenen großen Wanderwegen (oftmals geschottert), die für Biker absolut langweilig sind, dürfen sie nicht fahren, da - so die Begründung - dadurch das Wurzelwerk beschädigt würde.

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vor 4 Stunden schrieb rth:

@SilverBanditS, uraltes Sprichwort sinngemäß: Wer etwas verhindern will findet Probleme, wer etwas verändern will Lösungen.

Selbst bei einem Jedermannsrecht gibt es natürlich Ausnahmen. Beim Wasser könnten das z.B. Hafenanlagen sein. 
Und wenn der Förster, Waldbauer oder sonst wer sein Wohngrundstück im Wald mit einem Gartenzaun versieht ist es privat. Wenn du glaubst das verstößt gegen das Jedermannsrecht musst du klagen. Ich kenne erfolgreiche und erfolglose Klagen.

...das Jedermannsrecht gilt dann also doch nicht uneingeschränkt. Da sind wir uns ja einig. Und warum sollte das nun bei privaten Wassergrundstücken anders sein?

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vor 1 Stunde schrieb SilverBanditS:

...das Jedermannsrecht gilt dann also doch nicht uneingeschränkt. Da sind wir uns ja einig. Und warum sollte das nun bei privaten Wassergrundstücken anders sein?

Natürlich muss es Ausnahmen geben. Warum nicht beim Jedermannsrecht auf das Betreten von Ufergrundstücken? Aber zurzeit gibt es dieses Recht — leider — noch nicht.

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vor 2 Stunden schrieb Bluey:

Ich weiß es aber 100%ig, vor allem, weil hier bei uns im Wald schon mehrfach Kontrollen durchgeführt wurden. Neben den vorhandenen großen Wanderwegen (oftmals geschottert), die für Biker absolut langweilig sind, dürfen sie nicht fahren, da - so die Begründung - dadurch das Wurzelwerk beschädigt würde.

@Bluey, ich bin nicht der Fachmann, aber die Forstverwaltung der Stadt Essen argumentierte das Befahren des Waldes mit dem Fahrrad sei im Prinzip gestattet. Zumindest das Forstgesetz NRW stützt diese Aussage, (§2 Abs.2 Forstgesetz NRW). Details kenne ich leider nicht. (§2 Abs. 3 schränkt dieses Recht etwas ein).

 

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vor 1 Minute schrieb rth:

@Bluey, ich bin nicht der Fachmann, aber die Forstverwaltung der Stadt Essen argumentierte das Befahren des Waldes mit dem Fahrrad sei im Prinzip gestattet. Zumindest das Forstgesetz NRW stützt diese Aussage, Details kenne ich leider nicht.

Nach dem Bundeswaldgesetz dürfen Waldwege mit dem Fahrrad befahren werden. In einigen Waldgesetzen der Länder ist eine Mindestbreite von 2m erforderlich. Wir sprechen hier von Wegen die offiziell sind. Daneben gibt es noch Wege die einfach von Radfahrern mehr oder weniger wild angelegt sind. Auf die wird sich Bluey beziehen. Das ist dann eine Nutzung die über dem Gemeingebrauch hinaus gehen.

MfG.

 

hartmut

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vor 18 Minuten schrieb rth:

Natürlich muss es Ausnahmen geben. Warum nicht beim Jedermannsrecht auf das Betreten von Ufergrundstücken? Aber zurzeit gibt es dieses Recht — leider — noch nicht.

Denke da liegst Du etwas daneben. Wenn mal das Waldgesetz zugrunde gelegt wird, dürfen Landwirtschaftlich genutzte Flächen während der Nutzung nicht betreten werden. Dann darfst Du natürlich wenn die Ernte abgeschlossen ist über dem Acker am Ufer lang laufen. In der Realität gibt es an vielen Ufern überhaupt keine Wege. 

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@hartmut, du hast mich missverstanden bzw. ich habe mich missverständlich Ausgedrückt. Für das Betretungsrecht des Ufers muss erst ein neues Gesetzwerk geschaffen werden. Das Forstgesetz ist ein Beispiel, aber so natürlich nicht anwendbar.

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vor 3 Minuten schrieb rth:

@hartmut, du hast mich missverstanden bzw. ich habe mich missverständlich Ausgedrückt. Für das Betretungsrecht des Ufers muss erst ein neues Gesetzwerk geschaffen werden. Das Forstgesetz ist ein Beispiel, aber so natürlich nicht anwendbar.

Die Waldgesetze gelten auch dort wo es keinen Wald gibt. Also auch Felder und Wiesen. Wozu brauchst Du noch ein Gesetz? 

MfG.

hartmut 

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Streit bei den Grünen: Verkehrspolitiker drängen auf Tempo 30 als Standard in ganz Berlin

Berlins Grüne sorgen sich vor einer neuen Tempo-30-Debatte. Aber ihre Fachpolitiker sehen die Zeit reif: Die Grünen sollen nicht ängstlich sein, fordern sie

https://www.tagesspiegel.de/berlin/streit-bei-den-gruenen-verkehrspolitiker-draengen-auf-tempo-30-als-standard-in-ganz-berlin/27375376.html

 

jajaja, fordert mal T30 stadtweit, dann brauche ich mir keine Gedanken darüber machen das die Grünen zu viele Stimmen bei der Wahl im September kriegen.

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vor 41 Minuten schrieb Zarzal:


jajaja, fordert mal T30 stadtweit, dann brauche ich mir keine Gedanken darüber machen das die Grünen zu viele Stimmen bei der Wahl im September kriegen.

Kann so sein. Meine Beobachtung sieht anders aus. T30 ist sehr populär.

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Am 30.6.2021 um 10:18 schrieb Zarzal:

Hieraus:

Zitat

 

Karin Hieronimus....

Das Durchschnittstempo für Autos liege in der Stadt schon jetzt nur bei 25 Kilometern pro Stunde, argumentiert sie, niemand verliere also wirklich Zeit. „Die Leute werden vor allem nicht mehr wie Verrückte auf rote Ampeln zurasen!“

Beide Mobilitätsexpertinnen...

 

Wer so dumm argumentiert, kann kein Experte noch ein Fachpolitiker sein. Fr. Hieronimus kam vom Kraichgau nach Pankow und hat sich dort wohl über die Schulwegsicherheit wegen eigenem Kind aufgeregt und dann "engagiert".  Ein abgeschlossenes Studium "Verkehrswesen" etc. scheint nicht vorzuliegen. Als Opernsängerin scheint sie geeigneter zu sein:

Zitat

Karin Hieronimus lebt seit 2006 mit ihrem Mann und zehnjährigen Sohn in Berlin Pankow,

Ein Gesangsstudium am Bozener Konservatorium. Sie schloss erfolgreich mit Diplomen in klassischem Gesang sowie Lied & Oratorium ab und konnte mehrere internationale Gesangswettbewerbe gewinnen. 

Aus: https://landfunker.de/karin-hieronimus-oper-fuer-alle/

:nolimit:

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...diese Betonklötze sollte man in einer Nacht- und Nebelaktion mal einsammeln und direkt vor entsprechenden Gebäuden z.B. entweder auf die Parkplätze von irgendwelchen Bürgermeistern, Verantwortlichen, usw. oder in die Zufahrt zum Parkplatz / Tiefgarage / etc. kippen... am besten wenn se dort ihre Dienstkarren stehen haben, so dass se nicht mehr weg kommen.

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Berlins Umwelt- und Verkehrssenatorin Regine Günther hat ihr Ziel bekräftigt, Autos aus dem öffentlichen Raum zurückzudrängen.

https://www.bz-berlin.de/berlin/berlins-umweltsenatorin-will-autos-weiter-zurueckdraengen

Ich frag mich wirklich, wie es trotzdem dazu kommen kann:

https://www.tagesspiegel.de/berlin/wahlen-zum-abgeordnetenhaus-berliner-gruene-bleiben-in-umfrage-weiterhin-auf-spitzenplatz/27389646.html

Nur die dümmsten Schafe wählen ihren Schlachter selber? Sind das alles Jungwähler, die mit dem Rad unterwegs sind mangels Führerschein oder alternativlose Wähle, die die AfD verhindern wollen? Ich kann mir keinen Grund vorstellen die Grünen zu wählen. Die haben nur Verbote und Bevormundung im Programm und überlegen wie sie das Geld von unten nach oben verteilen können. Sind die Wähler so blind, das sie nicht sehen, was die Grünen in Berlin in den letzten Jahren angerichtet haben?

 

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Darf man sich nicht groß drüber aufregen, kann man alles irgendwann & irgendwie rückgängig machen... und wenns schlimmstenfalls mit Gewalt in Form einer Revolution sein wird.

Schade ist nur dass dieser ganze Blödsinn Unmengen an Steuergeldern kostet.

Außerdem ist für einen persönlich nur wichtig, dass man in einer Position ist, wo man die Kosten für all den Unfug nach unten weiter- / durchreichen kann... soll doch der Sprit 5,-€ / Liter kosten - ich fahre nen Firmenwagen und den Sprit zahlt die Firma... und wie man nicht nur gestiegene Kosten auf Preise draufschlägt bzw. insgesamt erhöht, das haben wir inzwischen bzw. in der Baubranche gelernt.

Geht die "08/15 EFH-Bude" eben zukünftig in Richtung 1 Mio.... bei den Niedrigzinsen hauen die Banken die Kohle schon raus... das dicke Ende ala Immobilienblase kommt erst in etlichen Jahren.

Und die Nachfrage nach Wohnraum wird so schnell nicht ausgehen... egal ob Selbstzahler oder der "Staat zahlt das"... so lange se nur weiterhin ala Merkel zum Freibiersaufen genug Flüchtlinge einladen und alle schön brav weiterf...

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jetzt geht es der Skalitzer Straße an den Kragen

Unter dem denkmalgeschützten U-Bahnviadukt der Linie U1 soll zwischen Oberbaumbrücke und Bahnhof Zoo ein Biker-Paradies entstehen – so die Ursprungsidee.

https://www.bz-berlin.de/berlin/friedrichshain-kreuzberg/unter-und-entlang-der-u-bahn-neuer-rad-irrsinn-fuer-die-skalitzer-strasse

Geplante Radbahn auf der Skalitzer – Verlierer sind die Autofahrer

https://www.bz-berlin.de/berlin/geplante-radbahn-auf-der-skalitzer-verlierer-sind-die-autofahrer

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@Zarzal, ich finde es großartig von den Grünen, dass sie vor der Wahl im September ankündigen, welche Politik sie in Zukunft weiter betreiben wollen.

Berlin hat die Wahl.

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Am 3.7.2021 um 12:19 schrieb Zarzal:

Nichts ist in Kreuzberg so unerwünscht wie das Auto.

...das trifft wohl nicht auf die Bewohner als viel mehr auf die Politiker und deren ideologischen Starrsinn zu. Gunnar Schupelius hat das Thema mal anhand von "Volksbegehren" beleuchtet...

https://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/es-gibt-volksbegehren-in-berlin-die-gehen-gar-nicht-vom-volk-aus

Es stellt sich dabei immer die Frage, wer da wirklich etwas "begehrt" und wessen "Diensten" er sich dabei bedient. Hier scheinen sich im Hintergrund wundersame Symbiosen zu entwickeln, welche aber keineswegs des Volkes Willen widerspiegeln. Trickbetrug wäre hier sicher noch zu wohlwollend ausgedrückt.

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Richtig, meine Schwester und ihr Mann wohnen auch in Kreuzberg, noch. Sie können es sich leisten einfach ins Umland zu ziehen und den Zweit- zum Erstwohnsitz zu machen und sie sind nicht die einzigen.

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@KlausK, bei jeder Veränderung gibt es Gewinner und Verlierer. Die Gewinner sollten in der Mehrheit sein.

Viele Menschen wünschen in ihrer Wohngegend Ruhe, wenig Verkehr. 
Die gleichen Menschen wünschen gleichzeitig zügig von A nach B zu fahren.

 

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So sollte es sein. Hier verliert die Stadt, da 2 Bürger mit jeweils 6stelligen Jahreseinkommen ihre Steuern und das Geld im allgemeinen nun in Brandenburg zahlen/ausgeben. 

Ruhe und zügig fahren ist durch die Anlage von Neben- und Hauptstraßen gerade in Berlin gut gelöst gewesen (meine Meinung).

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  • 2 weeks later...

Wie löst man die Interessenkonflikte zwischen Fuß-, Auto- und Fahrradverkehr und Anwohnern? Diese Fragen treiben viele Städte um. Im Kreuzberger Bergmannkiez wurde nun wieder einmal umgebaut.

https://www.bz-berlin.de/berlin/friedrichshain-kreuzberg/modell-fuer-kiez-der-zukunft-wieder-neuerungen-in-der-bergmannstrasse

Was für ein geiler Schilderwald :D

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  • 3 weeks later...

...ich würde mich nicht wundern, wenn es in dieser Sache zu keinem Volksbegehren kommen würde, weil der RRG-Senat (oder ab Herbst vielleicht sogar GRR-Senat) "unter dem massiven Druck der Öffentlichkeit" dem Ansinnen ein sehr gutes Stück weit "entgegen kommen" würde und entsprechende Gesetze/Verordnungen verabschieden würde. Natürlich immer unter dem Hinweis, dass man ja eigentlich gar nicht anders könne - wegen dem Druck der Masse.

Ebenso wenig würde ich mich nicht wundern, wenn irgendwann mal rauskommt, dass diese "Initiative" auch auf der Initiative von bestimmten Teilen des Senats gefordert und vor allem gefördert wurde, um den eigenen ideologischen Spinnereien einen "demokratischen Anstrich" zu verpassen - wohl wissend, dass ein echter Volksentscheid an der dumpen Masse scheitern würde.

Die fast gleichlautenden Forderungen bzw. Ankündigungen von Frau Günther in diese Richtung lassen mich da jedenfalls sehr hellhörig werden. So kann man seine eigenen kruden Ideen durchaus "legitim" erscheinen lassen.

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@SilverBanditS, wenn es zu GRR in Berlin kommt, hat sich die Frage möglicherweise bereits entschieden. Wenn das Volksbegehren erfolgreich sein sollte könnte der Senat zu Recht entscheiden, das Geld für den Volksentscheid sparen wir uns. 

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vor 17 Stunden schrieb rth:

Wenn das Volksbegehren erfolgreich sein sollte könnte der Senat zu Recht entscheiden, das Geld für den Volksentscheid sparen wir uns. 

...genau das könnte ja das politisch-ideologische Kalkül z.B. der Verkehrssenatorin hinter dieser ganzen "Initiative" sein. Würde es zu einem Volksentscheid - also einer echten Wahl aller Berliner Wahlberechtigten - kommen, dürfte der für die Ideologen positive Ausgang mehr als ungewiss sein. Wenn 170.000 dem Volksbegehren zustimmen würden, entspricht das noch seeehr lange nicht der Mehrheit der Berliner. Der Senat könnte jedoch so tun, als stünde das Ergebnis eines durchzuführenden Volksentscheids ja quasi schon fest, und würde somit die echte demokratische Mehrheit locker aushebeln.

Und sollte man sich doch noch - aus welchen Gründen auch immer - zu einem Volksentscheid genötigt sehen, so wird man den Termin mit sehr großer Wahrscheinlichkeit so legen, dass möglichst wenige Wähler teilnehmen. Wenn die "Initiative" es dann schafft 100% ihrer Unterstützer/Befürworter an die Urnen zu bringen, könnte man am Ende auch gegen die echte Mehrheit ein "demokratisches" Ergebnis erzielen.

Der Deutsche ist das Prinzip der direkten Demokratie nicht gewohnt, und viele verstehen daher nicht, welche potentielle Macht in einem  solchen Volksentscheid auch gegen ihre ureigensten Interessen liegen kann. Die Initiatoren wissen das hingegen sehr genau und arbeiten als scheinbar kleine Graswurzelbewegung mit erstaunlich viel Manpower und finanziellem Rückhalt für ihre Ideologie - ohne Rücksicht auf Verluste und noch weniger Rücksicht auf das Gemeinwohl.

Als "leuchtendes" Beispiel für diesen undemokratisch und gemeinwohlschädigenden Wahnsinn kann man heute immer doch den Volksentscheid zum Tempelhofer Feld betrachten. Im Ergebnis haben wir mitten in einer Stadt mit rasant steigenden Mieten und immer knapperem Wohnraum eine gigantische Brache ohne fast jeden Baum und Strauch, dessen Unterhalt der Stadt zwar Millionen kostet aber absolut keinen Nutzen bringt.

Anstatt also auf dem Feld ein modernes und bezahlbares Quartier für Wohnen, Arbeiten, Lernen, Kultur und Erholung für Zehntausende zu entwickeln, rückt nun schon wieder die nächste, von LINKS/GRÜN hofierte Initiative "Deutsche Wohnen & Co enteignen" auf den Plan, um mit den gleichen perfiden Methoden die selbstverschuldete Wohnraum-Misere zu verschleiern, aber keinesfalls, um auch nur einen einzigen Quadratmeter Wohnraum zu schaffen.

DAS ist die bittere Realität von ideologisch motivierten und politisch manipulierten Volkbegehren und Volksentscheiden in Berlin!

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Am 7.8.2021 um 11:57 schrieb SilverBanditS:

Als "leuchtendes" Beispiel für diesen undemokratisch und gemeinwohlschädigenden Wahnsinn kann man heute immer doch den Volksentscheid zum Tempelhofer Feld betrachten. Im Ergebnis haben wir mitten in einer Stadt mit rasant steigenden Mieten und immer knapperem Wohnraum eine gigantische Brache ohne fast jeden Baum und Strauch, dessen Unterhalt der Stadt zwar Millionen kostet aber absolut keinen Nutzen bringt

Es passt zwar hier nicht hin aber das kann ich nicht unkommentiert lassen :)

Das Tempelhofer Feld hat sehr wohl einen Nutzen. Da wäre die Wirkung auf das Mikroklima auf die umliegenden Straßen. Es ist eine große Fläche für Versickern von Regenwasser. Es ist eine sehr Artenreiche Fläche für die Fauna. Die Fläche ist von vielen Berlinern für die Freizeitgestaltung wichtig. Nicht jeder kann irgendwo nach Brandenburg fahren. Verkehrstechnisch ist die Fläche gut angebunden.

Ich bin sehr froh, dass wir diese Freifläche haben und nutze sie selber regelmäßig. Bis zu 50.000 Nutzer an einem Wochenende sind keine Seltenheit. Inzwischen zieht es sogar Touristen dahin. Man nutzt das leider nur nicht richtig aus. Mit der Schaffung von Parkplätzen, Gastronomie und sonstigem, was ein Besucher brauchen könnte, könnte man da sogar Geld verdienen. Natürlich am Rand, da wo es keine sonstig nutzbare Fläche kostet. Möglichkeiten sind vorhanden, werden aber von RRG nicht genutzt.

Lass das Feld so wie es ist und alles wird gut.

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vor 20 Stunden schrieb Zarzal:

Ich bin sehr froh, dass wir diese Freifläche haben und nutze sie selber regelmäßig. Bis zu 50.000 Nutzer an einem Wochenende sind keine Seltenheit. Inzwischen zieht es sogar Touristen dahin.

...so ist das immer: Wenn man einen persönlichen Nutzen aus einer Sache zieht, dann findet man es i.d.R. gut.

Ich betrachte jedoch gerne die nackten Zahlen und Fakten und versuche mir daraus ein (subjektiv) objektives Bild zu machen. Der gesamte FH Tempelhof hat eine Fläche von 355 ha (also 3,55 km²) - klingt jetzt auch wieder nicht sooo viel, schon klar. Aber: Davon sind 55 ha Flughafengebäude inkl. betonierter Vorflächen. Es bleiben für das eigentliche "Tempelhofer Feld" also 300 ha, wovon jedoch wiederum 15%, mithin also 45 ha durch Landebahnen, Taxiways u.ä. versiegelte Flächen sind. Dazwischen macht das "Tempelhofer Feld" seinem Namen alle Ähre - denn es ist nichts weiter als ein weitestgehend freies Feld mit nur sehr wenigen Bäumen und Sträuchern. 
Inwieweit eine solche "Vegetation" einen deutlich positiven Einfluss auf das städtische Mikroklima haben sollte, kann sich mir nicht so recht erschließen. 

Nehmen wir mal zum Vergleich den Plänterwald in Treptow, der mit 3,01 km² - also 301 ha - etwa gleich groß ist. Hier bin ich durchaus davon überzeugt dass dieser "Wald" in der Tat das Stadtklima deutlich positiv beeinflusst. Auch ist er ein beliebtes Ausflugsziel mit sehr hohem Erholungswert.

Ich plädiere ja auch absolut nicht dafür, das gesamte Tempelhofer Feld ohne Sinn und Verstand "zuzupflastern" - keineswegs. Es wäre m.E. aber durchaus sinnvoll, das Feld ringsherum so zu bebauen, dass sich das entstehende Quartier in die umliegende Bebauung harmonisch einfügt, und in der Mitte würde ich einen Park mit Bäumen, Büschen, Wiesen, Spiel- und Grillplätzen sowie Wasserflächen anlegen. Und wenn sich die bebaute Fläche zum Park die Waage hielte, dann wäre für alle Belange sehr viel gewonnen.

Aber gut, ich denke, Du kannst Dich beruhigt zurücklehnen. Der Berliner Senat ist ja durchaus bekannt dafür, sich nicht für ausgewogene Konzepte zu interessieren. Das wäre ja auch viel zu anstrengend, da folgt man lieber einer überlauten Minderheit und wähnt sich damit auf der guten Seite der Gesellschaft.

Zu den Besucherzahlen: Ich las von 200.000 pro Woche. Nun gehe ich aber davon aus, dass ein nicht unerheblicher Teil davon "Wiederholungstäter" sind - so wie Du. Wie hoch dieser Anteil ist, kann man nur mutmaßen, aber ich würde mindestens auf die Hälfte oder mehr tippen. Um so größer dieser Anteil ist, um so mehr relativiert sich die Zahl im Verhältnis zu den Gesamt-Bewohnern von Berlin. Aber ja, es ist schon eine ganze Menge an Besuchern, definitiv. Nur müssten die durch ein geändertes Konzept durchaus auch nicht weniger werden. Bei differenzierter Herangehensweise könnten es sogar noch mehr werden.

Aber wie gesagt, das alles dürfte dem Senat wohl piep-egal sein. In Berlin geht es schon lange nicht mehr um die Entwicklung und Realisierung kluger und zukunftsträchtiger Konzepte für alle Bürger der Stadt, sondern ausschließlich um die Durchsetzung linksgrüner Ideologien.

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Wir schweifen ab :) Aber nur soviel: Auch wiederholte Besucher sind Nutzer und die Zahl von 200.000 pro Woche zeigt deutlich, dass das Feld angenommen und genutzt wird, so wie es ist. Die Sache mit dem Klima ist ein wenig komplexer als gedacht und die Geister scheiden sich da ein wenig. Dadurch, das eben keine Bäume stehen ergibt sich ein Kaltluft Effekt durch direkte Sonneneinstrahlung auf den Boden Tagsüber. Das hat in der Nacht dann wohl Effekte. Genau kriege ich das nicht aus dem Gedächtnis zusammen. Irgendwas mit Aufstieg von Warmer Luft über dem Boden oder so, der für Zirkulation im angrenzenden Gebiet sorgt.

Lass uns das Feld mal links liegen lassen und widmen uns wieder dem Chaos-Verkehr in Berlin. Da gibt es nämlich auch schon wieder Spinnerprojekte wie die temporär beruhigte Barbarossa Straße.

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Gunnar Schupelius will das THF offenbar auch nicht "links liegen" lassen und übt hier massive Kritik am politischen Desinteresse an dieser Mega-Brache mitten in der deutschen Hauptstadt und berichtet von konkreten Entwürfen...

Zitat

Was dort tatsächlich möglich wäre, hat der Berliner Architekt Rainer Michael Klotz gemeinsam mit dem Projektentwickler Arne Piepgras errechnet.
...
Danach bleibt das Gebiet zwischen den Startbahnen vollkommen frei. In Richtung Flughafengebäude entsteht ein Stadtwald mit einem See. Nun bleibt immer noch genug Fläche, um an den Seiten zu Tempelhofer Damm, Columbiadamm und Oberlandstraße insgesamt 47.000 Wohnungen zu bauen.

...aber diese Wohnungen werden offenbar wohl doch nicht gebraucht. Da hetzt es sich leichter gegen private Wohnungsunternehmen, als mal richtig Wohnungen zu bauen.

@Zarzalich stimme Dir bei fast allen Themen und Punkten, die Du hier immer wieder kritisch ausgräbst, vollkommen zu. Aber in dieser Frage liegen wir über kreuz. Ich kann dieser sträflichen Vernachlässigung eines solchen Areals absolut nichts, aber auch rein gar nichts Positives abgewinnen. Tut mir leid!

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Am 10.8.2021 um 15:41 schrieb Zarzal:

...Die Sache mit dem Klima ist ein wenig komplexer als gedacht und die Geister scheiden sich da ein wenig. Dadurch, das eben keine Bäume stehen ergibt sich ein Kaltluft Effekt durch direkte Sonneneinstrahlung auf den Boden Tagsüber. Das hat in der Nacht dann wohl Effekte. Genau kriege ich das nicht aus dem Gedächtnis zusammen. Irgendwas mit Aufstieg von Warmer Luft über dem Boden oder so, der für Zirkulation im angrenzenden Gebiet sorgt...

Das mag ja alles stimmen und ist sicher auch recht angenehm/positiv.

Meiner (bescheidenen) Meinung nach, ist das aber nur ein Goodie aber nicht wirklich etwas notwendiges.
Leider wird das immer so dargestellt, als würde das Klima, die Temperaturen oder was weiß ich mit der (auch nur teilweisen) Bebauung des Feldes völlig kollabieren und hier alles zusammenbrechen.

Wie machen denn das dann andere Großstätde, die nicht so eine riesige unbebaute oder 'unbebaumte' Fläche innerhalb der Stadt haben?

 

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Es gibt keine Stadt außer NYC, die so eine große Freifläche in der Stadt haben.

Will ich wirklich da ein neues Wohnviertel haben? Nö, sind eh schon zu viele Leute in Berlin. 3Mio sind genug, wir nähern aber den 4Mio. Wer in die Region will findet in Brandenburg platz. Da muss man nicht in der Stadt alles zubauen.

Wir müssen ja auch nicht einer Meinung sein. Sonst wird das Diskutieren mit Niveau langweilig.

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vor 10 Stunden schrieb Zarzal:

Es gibt keine Stadt außer NYC, die so eine große Freifläche in der Stadt haben.

...der Central Park hat 341 ha und ist damit annähernd genau so groß wie das THF alleine. "Ich war noch niemals in New York", bin mir aber sehr sicher, dass dieser tatsächlich die Bezeichnung "Park" auch verdient. Und weitere ähnlich große Grünflächen sind mir in NY nicht bekannt.
In Berlin ist das THF jedoch nur eine der vielen ähnlich großen Grün-/Freiflächen, was dann schon einen deutlichen Unterschied zu NY darstellen dürfte.

Zitat

Will ich wirklich da ein neues Wohnviertel haben? Nö, sind eh schon zu viele Leute in Berlin. 3Mio sind genug, wir nähern aber den 4Mio. Wer in die Region will findet in Brandenburg platz. Da muss man nicht in der Stadt alles zubauen.

...das ist Deine persönliche Einstellung - vermutlich als "Alt-Berliner" - die ich Dir auch absolut zugestehe. 
Nüchtern betrachtet leistet sich Berlin damit aber wieder einmal - wie an anderen Stellen auch schon - den Luxus, den Wohnungsmarkt unnötig knapp zu halten. Dann darf man sich aber auch nicht über rasant steigende Mieten und Wohnungspreise beschweren und sogar nach großflächiger Enteignung der bitterbösen Immobilienhaie rufen, wenn ich das Problem (als Senat) selbst verursache.

Im Grunde muss mich das ja auch nicht mehr stören. Ich wohne nicht mehr in Berlin, meine Firma sitzt nun auch im Randgebiet, und bei noch mehr rotrotgrünen Superprojekten kann ich den Firmensitz auch nach Brandenburg verlegen. Das würde im Senat zwar niemanden jucken - ist mir schon klar, aber mir gäbe es die Genugtuung, denen nicht noch weiter ihren Wahnsinn mitzufinanzieren. Mal sehen, was der September bringt.

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vor einer Stunde schrieb SilverBanditS:

..."Ich war noch niemals in New York", …

Nahezu unverzeihlicher Fehler. New York Ist absolut „Muss“. Eine irre Stadt.

 

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vor 17 Stunden schrieb Zarzal:

Es gibt keine Stadt außer NYC, die so eine große Freifläche in der Stadt haben.

Will ich wirklich da ein neues Wohnviertel haben? Nö, sind eh schon zu viele Leute in Berlin. 3Mio sind genug, wir nähern aber den 4Mio. Wer in die Region will findet in Brandenburg platz. Da muss man nicht in der Stadt alles zubauen.

Wir müssen ja auch nicht einer Meinung sein. Sonst wird das Diskutieren mit Niveau langweilig.

Ich war auch noch nie in NYC - aber meiner Meinung nach ist doch der CentralPark eher ein Park - also mit Bäumen bewachsen?
Sowas haben wir in Berlin ja auch genug. Grosser Tiergarten, Grunewald, Jungfernheide, Friedrichshain, Mauerpark, Humboldhain und noch viele Kleine mehr.
Es ging ja eher um unbebaumte Flächen?

 

Ich finde übrigens auch, das es genug Menschen in Berlin gibt. Aber man kann ja auch keinen vorschreiben, wo er zu wohnen hat. Bin ja selbst 'Beute-Berliner'- wenn auch schon seit 1986.
Und jeder der hier wohnen will, braucht eine Wohnung.
Berlin soll ja schließlich auch keine elitäre Stadt werden - nur mit Leuten, die sich horrende Mieten leisen können.
Also müssen einfach Wohnungen her.
Natürlich auch gute Verkehrsanbindungen ans Umland, damit sich das manche, mit Wohnen direkt in Berlin, noch überlegen. Incl. guter Infrastruktur, medizinischer Versorgung und Kultur- und Handelsangebot im Speckgürtel und weiter draußen.
Nur dann schreien schon wieder alle wegen Zersiedlung.

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vor 58 Minuten schrieb zorro69:

Was ist denn ein "Beute-Berliner" ?

Ein „Zugereister“, nicht in der Stadt geboren. Es gibt auch „Beutekinder“; Partner der eigenen Kinder.

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vor 15 Stunden schrieb rth:

Ein „Zugereister“, nicht in der Stadt geboren. Es gibt auch „Beutekinder“; Partner der eigenen Kinder.

Genau...

in Berlin lebende teilen sich gewissermaßen auf in "Beute-Berliner" und "mit-Spreewasser-getaufte" :-)

Wobei ich keine Zahlen habe, welche Kategorie die grössere ist.

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...so lange diese "Rot-Grüne-Scheiße" auf Berlin beschränkt bleibt können se wegen mir machen was sie wollen... sollen se wegen mir in ganz Berlin sämtliche Straßen, Parkplätze und Parkhäuser auf- / abreißen, humusieren und Blumenwiesen anlegen.

Je schneller und deutlicher das wahre Gesicht dieser Verrückten zum Vorschein kommt, desto besser.

 

Zum Thema Betretungsrecht, usw.... weiter oben auf der Seite. Im rückständigen BY ist das eindeutig im BayNatSchG geregelt... nach Art. 27 darf alles betreten werden, insofern nicht Gründe aus den Art. 30 bis 32 entgegenstehen.

...außerdem, Radfahrer, Reiter, usw. bleiben auf den Wegen und fahren nicht querfeldein.
 
Zitat

 

(1) ...
(2) 1Das Radfahren, das Fahren mit Krankenfahrstühlen und das Reiten ist im Wald nur auf Straßen und geeigneten Wegen zulässig. 2Die Vorschriften des Straßen- und Wegerechts und des Straßenverkehrsrechts bleiben unberührt.

 

 
 
Am 29.6.2021 um 23:06 schrieb hartmut:

Denke da liegst Du etwas daneben. Wenn mal das Waldgesetz zugrunde gelegt wird, dürfen Landwirtschaftlich genutzte Flächen während der Nutzung nicht betreten werden. Dann darfst Du natürlich wenn die Ernte abgeschlossen ist über dem Acker am Ufer lang laufen. In der Realität gibt es an vielen Ufern überhaupt keine Wege. 

 
...in Bayern gibt es einen sog. Gewässerrandstreifen von 10m Breite, wo acker- und gartenbauliche Nutzung verboten ist Art. 21 BayWG. Also kannst du in BY jederzeit am Ufer entlang spazieren bzw. hast Zugang zum Gewässer.
 
Es gab hier vor Jahrzehnten -ich glaube an einem der oberbayerischen Seen war das- Streitereien mit irgendwelchen privaten ("großkopferten") Grundstückseigentümern, die ein "Wassergründstück" erworben hatten und verhindern wollten, dass da jeder freien Zugang hat. Da soll ein kleverer Bürgermeister ganz einfach zwischen Grundstücksgrenze des Privatgrundstücks und Gewässer einen Streifen von der Breite eines Fußweges aufgeschüttet haben und so für einen entsprechenden Durchgang / Fußweg der Gemeinde gesorgt haben.
 
 
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