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Berlin Dreht Am Rad - Träume Von Rot/rot/grün


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Habe dazu auch ein Statement eines Arztes dazu gefunden.   https://www.swr.de/swraktuell/Stickoxid-Grenzwerte-und-Diesel-Fahrverbote-Lungenspezialist-Schon-Raucher-muessten-tot-umfallen,lungenspeziali

Wen wundert's..... handelt es sich doch nicht selten um Leute, die kein Auto besitzen/nutzen bzw. es zT noch nie getan haben. Folglich vermissen die auch nichts, wenn der Kfz-Verkehr zurückgedrängt wi

Tja Gerry41, so ist das in D und EU!   Was ein ausgewiesener Spezialist, seines Zeichens Professor für Lungenheilkunde, zu diesem Thema zu sagen hat, das spielt bei der Entscheidungsfindung keine Roll

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vor 6 Stunden schrieb wolle63:

wenn die so weiter machen, haben sie bald eine ganz andere "Notlage".....

Bin schon fast geneigt zu sagen: je eher, desto besser. Nur leider befürchte ich, daß diese völlig verbohrten "EntscheiderInnen" dort zu ignorant sind, die richtigen Rückschlüsse zu ziehen.

Aber, auch das muß man ja festhalten: die Berliner haben es ja offensichtlich mehrheitlich nicht anders gewollt. Mich persönlich zieht unter diesen Umständen rein gar nichts mehr nach Berlin. Ich habe keine Lust, mich in die stinkenden und viel zu engen ÖPNV-Konservendosen zu quetschen, damit es die Ökos dort erfreut und die sagen können: "Wir haben was fürs Klima getan".

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Am 25.2.2021 um 08:57 schrieb Zarzal:

Berlin schafft günstiges Parken für auswärtige Besucher ab

 

Gunnar Schupelius findet in der BZ auch sehr deutlich Worte für diese Anmaßung...

https://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/gruene-senatorin-will-dass-besucher-nicht-mehr-parken-koennen

mit dem Fazit:

Zitat

Es ist übrigens nicht das erste Verbot dieser Art. Schon 2018 schaffte die Verkehrssenatorin die Vignette für Hotelgäste ab. Auch damit fügte sie der Berliner Wirtschaft bereits großen Schaden zu. Und es ist anzunehmen, dass die Grünen auf diesem ruinösen Weg weiter schreiten werden. Sie scheinen, ähnlich wie eine politische Großsekte, durch Argumente der Vernunft nicht erreichbar zu sein.

Aber: Um so mehr blinden - an Wahnsinn grenzenden - Aktionismus die Grünen an den Tag legen, um so eher wird immer mehr Leuten ein ungrünes Lichtlein aufgehen. Allerdings werden sie mit jedem weiteren Tag unermessliche Schäden anrichten. Nicht mehr lange und wir brauchen  Trümmerfrauen 2.0.

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Am 26.09.2021 wird in Berlin gewählt. Wenn sich der Stimmenanteil der Grünen erhöht haben sie alles richtig gemacht. Wenn nicht ...!

Das halbe Jahr kann man abwarten.

ln Düsseldorf z.B. wird jetzt eine umstrittene „Umweltspur“ wieder zurück gebaut. 

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Die Grünen werden wir hier leider nicht los. In 2 Bezirken werden sie gewählt. Dann kommen sie wieder über Zähllisten und Koalitionen mit ins Boot obwohl der Rest der Stadt sie überhaupt nicht haben will. Dann kriegen sie ganz selbstverständlich wieder ihre Posten bei Umwelt und Verkehr und das Theater geht ungeniert weiter. So wird es laufen.

Das lässt sich auf 4 Wegen Lösen:

- Rot/Rot kriegt so viel stimmen, das sie die Grünen nicht brauchen um eine Mehrheit zu haben. Wenig wahrscheinlich
- CDU kriegt die absolute Mehrheit. Klappt wohl auch nicht
- CDU geht mit der SPD zusammen weil Linke und Grüne zu wenig Stimmen kriegen, möglich wärs.
- AfD kriegt richtig viele Stimmen. Was dann passiert wage ich nicht vorherzusagen.

 

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Am 27.2.2021 um 11:16 schrieb Zarzal:

- AfD kriegt richtig viele Stimmen. Was dann passiert wage ich nicht vorherzusagen.

 

...dann müsste "die Wahl rückgängig gemacht werden".

Aber keine Bange (oder auch falsche Hoffnung), das wird in Berlin nicht passieren, da hier inzwischen einfach zu viele wohnen, die vom großen süßen Steuer-/Fördertopf sehr gut leben. Die werden sich das Wasser gewiss nicht selbst abgraben - leider.

Vielleicht sollte man in Berlin das Wahlrecht abschaffen und dafür lieber alle anderen Bundesländer stellvertretend für Berlin wählen lassen. Schließlich müssen die ja auch den Schlamassel überwiegend finanzieren (gut, Bremen nun nicht, aber sonst). Wäre eine ergänzende Maßnahme zu dem abgeschlossenen S-Bahn-Ring.

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Ist so etwas schon die Folge einer völlig überzogenen Pro-Radfahrer-Politik, wie sie besonders in Berlin gelebt wird?

Zitat

Radfahrer behindert Rettungswagen in Berlin – Patientin stirbt in Klinik

https://www.tagesspiegel.de/berlin/notarzt-blockiert-sanitaeter-beleidigt-radfahrer-behindert-rettungswagen-in-berlin-patientin-stirbt-in-klinik/26966854.html

Zitat

Ein Rettungswagen und ein Notarzt der Berliner Feuerwehr waren in den Senftenberger Ring zu einem Seniorenheim gerufen worden, um eine 92-Jährige zu reanimieren, was den Einsatzkräften auch gelang. Anschließend sollte die Frau in eine Klinik gebracht werden.

Als die beiden Fahrzeuge um kurz vor elf Uhr vom Gelände fahren wollten, wurden sie von einem Radfahrer behindert, der ihnen die Fahrbahn nicht freigeben wollte.

Würde man hier die selbe Logik wie bei den Corona-Todeszahlen ansetzen, so ist die Frau wegen dem Radfahrer verstorben - ohne wenn und aber!

Auch wenn es sich hier - mal wieder - um einen extremen Einzelfall handelt, der es bis in die Nachrichten geschafft hat, so gehört dieses überhebliche und anmaßende Verhalten von Radfahrern in Berlin immer mehr zum täglichen Verkehrsgeschehen.
M.M.n. wird dies auch besonders durch die aktuelle Verkehrspolitik von RRG und entsprechender ideologisierter und überlauter Grüppchen gefördert, die das Fahrrad als das weltrettende Allheilmittel und den motorisierten KFZ-Verkehr als das abgrundtief Böse schlechthin stilisieren. Das rechtfertigt schon mal die Behinderung der Rettung einer hochbetagten Dame - sie hätte ja auch mit dem Fahrrad ins Krankenhaus fahren können.

Fraglich wird nur sein, ob dieses absolut niederträchtige und verabscheuungswürdige Verhalten am Ende für den Super-Radler irgendwelche ernsthaften strafrechtlichen Konsequenzen haben wird. Wenn ich mal eine Vermutung anstellen darf - ich glaube nicht!

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Hoffen wir mal, das Frau Günther nach den nächsten Wahlen Geschichte ist, denn sonst wird uns das hier angetan:

Kein Platz zum parken, aber zum radeln So sollen Berlins Straßen 2030 aussehen

Der Senat beschließt den neuen Verkehrsplan. Die Stadt setzt auf Bus und Bahn und will attraktiver für Radfahrer und Fußgänger werden

https://www.tagesspiegel.de/berlin/kein-platz-zum-parken-aber-zum-radeln-so-sollen-berlins-strassen-2030-aussehen/26968228.html

Highlights aus dem Artikel: nur noch 10 Parkplätze für 100 Wohnungen, Verbrennerverbot im S-Bahn Ring.

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vor einer Stunde schrieb Zarzal:

Hoffen wir mal, das Frau Günther nach den nächsten Wahlen Geschichte ist,

...mein jahrzehntelang geschulter Realitätssinn sagt mir, dass dies in Berlin - leider - ein frommer Wunsch bleiben wird. Die GRÜNEN Ideologen werden - auf welchem Weg auch immer - im Senat vertreten sein. Und wenn es über GRÜNE im roten/dunkelroten/schwarzen Mäntelchen geschehen wird.

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Und noch ein beredtes Beispiel, wie ernst es den GRÜNEN in Berlin mit unserem freiheitlich-demokratischem Rechtsstaat ist:

https://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/gruener-senator-wird-zum-schutzpatron-der-linken-gewalttaeter

Zitat

Justizsenator Dirk Behrendt vereitelte einen Senatsbeschluss zur Rigaer Straße. 

...

Der Justizsenator setzt sich nicht zum ersten Mal über gängige Regeln hinweg. Im Dezember 2020 verstieß er bei der Beförderung von Richtern gegen die Rechtsprechung. 2017 ernannte er die Polizeivizepräsidentin Koppers zur Generalstaatsanwältin, obwohl sie der Körperverletzung im Amt verdächtig war und ist. 2011 erkannte er eine ordentliche demokratische Wahl innerhalb der Fraktion der Grünen nicht an.

...muss man dazu noch mehr schreiben? Ich glaube nicht!

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Jetzt kommt die Klimastraße mit Bloomlets ... ah ja.

Zitat

„Bloomlets“ statt Parkplätze: „Klimastraße“ im Kollwitzkiez mit temporären Bäumen geplant. Nach den Parklets (siehe Kiezgespräch) kommen die „Bloomlets“: Der Kollwitzkiez soll testweise eine „Klimastraße“ mit temporären Bäumen erhalten. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) beschloss vergangene Woche nach einem rot-rot-grünen Antrag, das Bezirksamt solle „zeitnah eine Machbarkeitsstudie für ein Pilotprojekt einer Klimastraße“ vergeben.

https://leute.tagesspiegel.de/pankow/kiezkamera/2021/03/04/160988/

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Das weiß ich nicht. Und ehrlich gesagt ist mir das auch ziemlich egal, solange es weit weg ist und mich nicht betrifft. Mich nervt dieses ganze Klimagedöns nur noch. Dicht gefolgt vom Genderwahn.

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Der Genderwahn nervt mich auch, weil für mich überflüssig. Am Klimawandel kommen wir nicht vorbei. Kopf in den Sand stecken hilft nicht.

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Übertrieben argieren und das auch noch quasi im Alleingang bewirkt auch nichts. Und von Moral kann man sich nichts kaufen.

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@Bluey, Moral hilft mir beim rasieren. Und wenn keiner beginnt, ändert sich nie etwas.

Und zum Schluss, mit umweltfreundlicher Technik wird immer mehr Geld verdient.

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Jap. Und bei uns im Lande meint man, man müßte immer den Vorreiter spielen. Ich bezweifle halt nur, daß sich alle anschließend. Und dann nutzt es herzlich wenig, wenn WIR mal WIEDER begonnen haben. Ändern wird sich dann nämlich rein gar nichts.

Ja, das mit dem mehr Geld verdienen mit umweltfreundlicher Technik versucht man uns hübsch einzureden. Allein der Glaube fehlt mir, daß dem tatsächlich auch so ist. Dafür lügt und betrügt die Politik viel zu viel.

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Ach Bluey, Politik schafft maximal geeignete Rahmenbedingungen, Geld verdient Industrie und Handel. Und da fehlt es zurzeit in Deutschland an Intelligenz und Kreativität.  Beispiel, asiatische Autos erfüllten bereits 2013 die Abgasnormen Euro 6, deutsche Autos halt nicht. Deutsche Ingenieure haben Solarzellen entwickelt, China hat sie geliefert usw.

Ob uns das gefällt oder nicht, in wenigen Jahren werden Autos deutlich umweltfreundlicher sein, möglicherweise autonom fahren. 
Und ich bin traurig, dass ich bisher keinen V8 besessen habe. 

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Im Moment sehe ich nur, daß die Politik (jedenfalls zum Teil) vehement versucht, mit Macht die Wirtschaft in eine ökologische Richtung zu pressen. Nur:

1. muß das die Wirtschaft auch wollen und
2. muß auch der Verbraucher das wollen und mittragen. Wenn ich mir die E-Autos betrachte, scheint das wohl eher nicht der Fall zu sein. Und das, obwohl das zudem heftig subventioniert wird.

China hat die Solarzellen zu einem erheblichen Teil geliefert, weil die Produktion dort schlicht und ergreifend deutlich günstiger ist. Nur qualitativ waren diese Module zumindest in den ersten Jahren alles andere als wettbewerbsfähig. Mir jedenfalls wurde seinerzeit dringend von chinesischen Modulen abgeraten. Bereut habe ich es bis heute nicht.

Ich habe nichts dagegen, wenn Autos umweltfreundlicher sein werden. Nur bezweifle ich das E-Auto als Erfolgsmodell.

Autonomes Fahren wird es in absehbarer Zeit nicht geben. Dafür sind die Systeme viel zu fehleranfällig. UND: dafür bedarf es auf jeden Fall eines generellen Tempolimits und auch der Bereitschaft der Autofahrer, sich nur noch ins Auto zu setzen, selbst aber nichts mehr zu tun. Ich glaube nicht, daß die Masse das auf Dauer möchte. Das mag vllt mal ganz interessant sein, aber Autofahren hat auch etwas mit Spaß zu tun. Und es macht jede Menge Spaß, das Auto selbst zu steuern.

Ich bin nicht traurig, nie einen V8 besessen zu haben. Ich bin mal einen gefahren und war sehr geschockt darüber, wieviel Sprit so ein Motor verballert. Nö, da bleibe ich lieber bei meinem Diesel. Allenfalls ein V6-Diesel käme für mich infrage.

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vor 4 Stunden schrieb Bluey:

Allenfalls ein V6-Diesel käme für mich infrage.

Na ein Reihensechser kann schon auch etwas.:nick::lol:

Gruss gery41

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vor 8 Stunden schrieb gery41:

Na ein Reihensechser kann schon auch etwas.:nick::lol:

Ja, das stimmt. :lol::victory:

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Ist OT, ein Reihen — oder Boxer 6 Zylinder ist laufruhiger als ein V8. Trotzdem, mir fehlt der V8. Gefahren habe ich den schon, aber leider nie besessen.

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Wie gut uns in Europa und dem Rest der Welt bei unangenehmen Dingen gefolgt wird, sieht man sehr schön bei der Aufnahme von "Geflüchteten".

@rth: Dann jammer nicht, sondern handle. Noch darfst du dir einen V8 kaufen. Ich habe einen seit 24 Jahren.

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vor 17 Minuten schrieb Diplomat:

@rth: Dann jammer nicht, sondern handle. Noch darfst du dir einen V8 kaufen. Ich habe einen seit 24 Jahren.

Ich jammere nicht, ich stelle nur fest.

Einen 2 Zylinder habe ich auch nie besessen, aber auch nie besitzen wollen.

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vor 3 Stunden schrieb rth:

Einen 2 Zylinder habe ich auch nie besessen, aber auch nie besitzen wollen.

Ich schon. Der läuft nur auf zwei Rädern und hat zwei Boxer-Zylinder. :)

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vor 11 Stunden schrieb Bluey:

Ich schon. Der läuft nur auf zwei Rädern und hat zwei Boxer-Zylinder. :)

Das kann ich (sehr gut) verstehen.

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jetzt wird Kasse gemacht:

Zitat

Ansonsten einigten sich die Verhandlungspartner vor allem auf allgemeinere Formulierungen: Die SPD hat einer „schrittweisen und sozial verträglichen“ Anhebung der Parkgebühren für Anwohner zugestimmt. Außerdem soll es ab 2024 keine kostenlosen Parkplätze mehr innerhalb des S-Bahnrings geben. In Sachen Parkraumbewirtschaftung bleiben die Abgeordneten damit bei der ursprünglichen Formulierung, die Klimasenatorin Regine Günther (Grüne) bereits im Dezember vorgelegt hatte.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/ab-2024-keine-kostenlosen-parkplaetze-mehr-berliner-koalition-einigt-sich-auf-klimapaket-zumindest-ein-bisschen/26995528.html

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Ich freue mich über jeden, zusätzlichen Nutzer des ÖPNV. Ein Auto weniger vor mir.
Und „eigener“ Fahrer ist besonders wichtig. Kurz halten in 2. Reihe, direkt vor der Tür, Auto fährt weiter, parkt wo anders. Wenn der Wagen wieder benötigt wird, ein Anruf per Handy, Auto hält — extrem kurz — in 2. Reihe. 

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  • 2 weeks later...

Jetzt sind die Grünen in Berlin komplett Durchgeknallt:

Bettina Jarasch am Parteitag der Berliner Grünen „Wir sollten über einen Rückbau der Stadtautobahn reden“
Die Stadt soll klimafreundlicher werden - und die Mieten günstiger. Ein Vorbild soll Wien sein, sagte Bettina Jarasch in ihrer Rede.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/bettina-jarasch-am-parteitag-der-berliner-gruenen-wir-sollten-ueber-einen-rueckbau-der-stadtautobahn-reden/27022228.html

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Das ist Teil der ganzheitlichen Strategie der Grünen.

Das Leben wird für einen Teil der Bürger ( i.d.R. für diejenigen, welche unseren Wohlstand erarbeiten) unerträglich gestaltet, in der Folge ziehen diese dann weg, so sinken die Mietpreise für das typische Grünen-Klientel.  :fool:

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@Diplomat, ich kenne die Verhältnisse in Berlin nicht, bei den Kommunalwahlen in 2020 haben die Grünen besonders in bürgerlichen Stadtteilen wie Rüttenscheid und Holsterhausen gepunktet und die Direktmandate geholt. Hier ist das typische „Grünenklientel“ gut verdienender Mittelstand.

 

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vor 17 Stunden schrieb Zarzal:

Jetzt sind die Grünen in Berlin komplett Durchgeknallt...

...da muss ich Dir energisch widersprechen - DAS sind sie schon lange!

Zu viele wollten's und wollen's nur immer noch nicht wahrhaben bzw. einsehen. Aber auch das wird kommen. Fraglich ist halt nur, wie groß der angerichtete Schaden noch werden muss, um diese Erkenntnis zur allgemeinen Reife zu führen.

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vor 9 Minuten schrieb rth:

Hier ist das typische „Grünenklientel“ gut verdienender Mittelstand.

...meinst Du wirklich den Mittelstand oder nicht doch eher die Mittelschicht, die sich aus gut und vor allem sicher verdienenden Angestellten des öffentlichen Dienstes, von Behörden, Ministerien, Institutionen sowie massiv  steuersubventionierten "NGO's" u.ä. rekrutieren?
Der klassische Mittelstand sind Unternehmer in Klein- und Mittelständischen Unternehmen mit einem sehr hohen Maß an Eigenverantwortung und vor allem persönlichem Risiko, welche (noch) das breite Rückgrat unserer Wirtschaft bilden. Und genau die stellen eher nicht die Wählerschaft von linksgrünen Ideologen/Utopisten/Phantasten/Tagträumern.

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Hauptsächlich ist es doch die Clientel, die innerhalb des Berliner Autobahn (oder auch S-Bahn)-Ringes wohnt, die grün wählt und die Autos ab liebsten abschaffen würde.

Kunststück.. wenn man da wohnt, brauch man auch kein Auto. Alles ist in fussläufiger Entfernung oder lässt sich mit dem Fahrrad erreichen - da stören Autos nur.
Falls das Wetter zu schlecht fürs Fahrrad ist, läuft man die 3 Schritte bis zur nächsten U-Bahn.
Logisch, das man dann nicht mehr ins Umland kommt. Also will man Natur und Spielplätze möglichst vor der Haustür.
Wofür natürlich wieder Parkplätze und Straßen weichen müssen.

Die Leute, die sich die Mieten in der Innenstadt nicht leisten können, müssen dann sehen wie sie dahin kommen.
Mit Auto wirds immer unmöglicher und auch die ÖPNV ist mittlerweile so voll, das man selbst zu Coronazeiten 1-2 Bahnen fahren lassen muss, weil man einfach nicht mehr reinkommt.

Wenn man wenigstens an der Peripherie mehr P&R-Parkplätze einrichten würde...
Aber alles was mit Auto oder Parkplatz zu tun hat ist wie ein rotes Tuch für R2G.

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Am 20.3.2021 um 13:38 schrieb Heintz:

Ich würde aber diesem Mittelstand unterstellen dass es viele von denen zumindest schaffen ihre Kinder zu selbigen zu erziehen.

...der Mittelstand, der durch Wertschöpfung seinen Lebensunterhalt verdient, erzieht i.d.R. seinen Nachwuchs auch zum selbständigen Denken und Handeln (Ausnahmen bestätigen sicherlich die Regel). Bei der Mitteschicht sieht es m.E. hingegen deutlich anders aus.

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Am 20.3.2021 um 14:36 schrieb SNBoris:

Hauptsächlich ist es doch die Clientel, die innerhalb des Berliner Autobahn (oder auch S-Bahn)-Ringes wohnt, die grün wählt und die Autos ab liebsten abschaffen würde.

Kunststück.. wenn man da wohnt, brauch man auch kein Auto...

...für die kommt der Ökostrom nur aus der Steckdose und Milch, Brot, Eier und Chiasamen aus dem Bio-Laden um die Ecke. Wie das Zeugs da hin kommt, das interessiert sie nicht die Bio-Bohne. Hauptsache ihre kleine urbane Welt ist immer schön öko. Soll doch der Rest sehen, wo er bleibt.

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@SilverBanditS, natürlich interessiert die Einwohner des „ inneren Ring“ nicht wie Andere in ihr Quartier kommen. Wenn sie nur durchfahren stören „Sie“ besonders  massiv. 
Sie sind ähnlich Rücksichtslos wie die MSB, die Krachidioten mit „Sportauspuff, die Drängler und Lichthuper usw.

Es zählt nur „Ich, Ich, Ich“!

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vor 40 Minuten schrieb rth:

@SilverBanditS, natürlich interessiert die Einwohner des „ inneren Ring“ nicht wie Andere in ihr Quartier kommen.

...ebenso wenig interessiert es sie, wie die Güter und Dienstleistungen, die so gerne klimaneutral konsumieren wollen, in ihr Quartier kommen. Hauptsache, sie sind da, und der blöde Lieferant behelligt sie nicht mit seiner schmutzigen und verachtungswürdigen Existenz.

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vor 16 Minuten schrieb SilverBanditS:

...ebenso wenig interessiert es sie, wie die Güter und Dienstleistungen, die so gerne klimaneutral konsumieren wollen, in ihr Quartier kommen. Hauptsache, sie sind da, und der blöde Lieferant behelligt sie nicht mit seiner schmutzigen und verachtungswürdigen Existenz.

Etwas polemischer Kommentar, aber in der Sache richtig.

 

 

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Mir erzählte die Frau eines Kollegen (Berlinerin, zog nach Niedersachen um) einmal, daß der gemeine Berliner kaum aus seiner B-Oase heraus käme und oftmals auch völlig verschrobene Vorstellungen davon habe, wie das Leben außerhalb von Berlin, insbesondere auf dem Lande, ausschaut. Sie sagte bspw., daß viele Berliner glauben würden, die Menschen in Niedersachsen und dem nördlichen NRW würden immer noch allgemein Gummistiefel tragen.

Mich wundert da gar nichts mehr.

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vor einer Stunde schrieb Bluey:

...viele Berliner glauben würden, die Menschen in Niedersachsen und dem nördlichen NRW würden immer noch allgemein Gummistiefel tragen.

Für NRW ist das sicher falsch, aber für MeckPom bin ich mir absolut nicht sicher. Und Schleswig — Holstein...

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vor 18 Stunden schrieb Bluey:

...daß der gemeine Berliner kaum aus seiner B-Oase heraus käme und oftmals auch völlig verschrobene Vorstellungen davon habe, wie das Leben außerhalb von Berlin, insbesondere auf dem Lande, ausschaut.

...historisch gesehen mag das für die West-Berliner zu einem sehr großen Teil zutreffend gewesen sein. Eine Land-Partie war für sie bis '89 ja mit gewissen "Erschwernissen" behaftet. Der alte Groß-Berliner und nach '61 der Ost-Berliner hatte schon immer ein sehr enges Verhältnis zum näheren und weiteren Umland. Nicht umsonst nannte man Usedom auch die Badewanne Berlins.

Seit Berlin allerdings Bundeshauptstadt geworden ist, sind mit diesem Wandel immer mehr Leute nach Berlin geschwemmt worden, auf die durchaus Deine Beschreibung zutreffen dürfte. Und diese Neu-Berliner verdrängen - mit ihren oftmals üppigen steuerfinanzierten Einkommen - den gemeinen Ur-Berliner aus seinen angestammten Quartieren (Prenzlberg, Mitte, Friedhain aber auch Kreuzberg, Neukölln und Schöneberg).
Und gerade diese Neu-Berliner mokieren sich am lautesten darüber, dass die in die Randgebiete und das Umland verdrängten Ur-Berliner es wagen, zur Arbeit, zum Einkaufen, zum Arztbesuch oder zur Kultur immer noch in die Innenstadt zu kommen - und dabei womöglich sogar noch das Auto benutzen zu wollen (oder besser gesagt: MÜSSEN).

Diese Leute sind absolut arrogante Ar...löcher - und sie haben mit dem echten Berliner nichts aber auch gar nichts gemeinsam. Der echte Berliner hat sicher 'ne Kodderschnautze, aber er lässt andere ihr Leben leben.

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