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Berlin Dreht Am Rad - Träume Von Rot/rot/grün


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https://www.rbb-online.de/abendschau/videos/20200918_1930/nachrichten-zwei.html

 

Die ersten 30 Sekunden gehts über die erste Bilanz der teilweisen Sperrung der Friedrichstrasse für den Autoverkehr nach 4 Wochen.

Die wichtigsten Punkte:

- bisher noch keine Umsatzzuwächse im Einzelhandel

- wegen auftretender Konflikte zwischen Radfahrern und Fussgängern wird über eine Geschwindigkeitsbegrenzung für Radler auf 10 km/h nachgedacht. :rofl:

 

 

Aber ich bin mir sicher: Ende Januar wenn die Versuchssphase beendet ist, wird sie natürlich als voller Erfolg gefeiert.

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Habe dazu auch ein Statement eines Arztes dazu gefunden.   https://www.swr.de/swraktuell/Stickoxid-Grenzwerte-und-Diesel-Fahrverbote-Lungenspezialist-Schon-Raucher-muessten-tot-umfallen,lungenspeziali

@Biber: Das mit dem Platz (Fläche) ist das Eine, ABER diese bedingt in diesen Städten auch unweigerlich DEUTLICH weitere Wege! Wo würdest Du denn die durchschnittlich akzeptierte Fahrradentfernung für

Es wird immer bekloppter in Berlin. Politiker betreiben Klientel-Politik auf Biegen und Brechen:   Endlich hat Treptow-Köpenick seinen ersten „sogenannten Pop-up-Radweg“ (man fremdelt hier noch etwas

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Ich überlege gerade, welches Rad (oder wie viele von den im Gebrauch befindlichen) mit einem Tacho bestückt ist. Aber: mit dem FG21 auf Fahrradraserjagd..... das wäre doch mal was anderes. :cop01:

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- wegen auftretender Konflikte zwischen Radfahrern und Fußgängern wird über eine Geschwindigkeitsbeschränkung für Radler auf 10 km/h nachgedacht. :rofl:

Allein das zweigt für mich schon, wes Geistes Kinder da am Werk sind: Verbotsjünger und Förster im Schilderwald. "Nur noch das eine Schild, dann, aber dann ist die Welt wirklich in Ordnung und alle leben glücklich bis ans Ende ihrer Tage ..."

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@Bluey, am Radweg rund um den Baldeneysee könntest du reiche Beute einfangen, — wenn es den auf diesem Fuß — und Radweg eine Geschwindigkeitsbegrenzung gäbe. Viele währen Dir dankbar.

Rücksichtslose Radfahrer gibt auch.

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Ich überlege gerade, welches Rad (oder wie viele von den im Gebrauch befindlichen) mit einem Tacho bestückt ist. Aber: mit dem FG21 auf Fahrradraserjagd..... das wäre doch mal was anderes. :cop01:

 

Kann man denn über Fahradfahrer auch ein Fahrverbot verhängen?

Und wenn ja - zählt ein Nichteinhalten des selben (wenn man das denn wirklich auch kontrollieren könnte und würde) dann auch als Fahren ohne Führerschein?

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@SNBoris, ich habe gehört, bei wiederholen Alkoholmissbrauch auf dem Fahrrad wird auch ein Fahrradverbot verhängt. Kontrolle und Konsequenzen wenn man erwischt wird...?

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Über die Konsequenzen wird im Zweifelsfall sicherlich eine StA bzw. ein Richter entscheiden.

Selbstverständlich. Mein Problem, ich bin in den letzten 20 Jahren nicht von der Polizei angehalten worden, 1 x vom Zoll. Auf dem Fahrrad noch nie.

Andererseits sagte mir mal vor Jahren ein Richter am Rande eines Verfahrens wegen „Fahren ohne FS“ ( 13 x erwischt), warum sollten Sie überprüft werden, Sie haben ja einen FS.

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Zu sagen, anderswo würde darüber nicht berichtet wirkt ulkig wenn gleich am Anfang des Artikels darauf verwiesen wird, dass er sich auf einen Bericht aus der "Welt" bezieht.

Nicht dass dir noch jemand unterstellt du meinest die Medien verschwiegen solche Sachen. 😉

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Zu sagen, anderswo würde darüber nicht berichtet wirkt ulkig wenn gleich am Anfang des Artikels darauf verwiesen wird, dass er sich auf einen Bericht aus der "Welt" bezieht.

Nicht dass dir noch jemand unterstellt du meinest die Medien verschwiegen solche Sachen. 😉

...das hast Du völlig richtig gelesen. Und hättest Du mal nachgeschaut, wäre Dir aufgefallen, dass sich der Artikel hinter einer Bezahlschranke befindet. Eine einfache Web-Suche hat bis auf die beiden Artikel kein weiteres Ergebnis geliefert (ein entsprechender Artikel auf achgut.com wird von der Suchmaschine mit den zwei oo's gar nicht erst gelistet).

Der von Dir in's Feld geführte "unterstellt(e)" Verdacht ist vielleicht doch gar nicht sooo weit hergeholt. Das könnte man dann wohl auch Realsatire oder Situationskomik nennen.

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Jetzt kommen die Rad-Autobahnen ... ähh Schnellwege ... in Berlin. Durch Parks...

https://www.tagesspiegel.de/berlin/entlastung-fuer-die-kraftfahrzeug-fahrenden-senat-kuendigt-drei-radschnellwege-durch-parks-an/26210596.html

Jetzt protestieren die Fußgänger, die bislang in Parks absoluten Vorrang haben.

 

Weiter gehts mit einer anderen RRG Idee: Fahrradfahren soll Unterricht an Schulen werden

https://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehrswende-in-berlin-radfahren-soll-zum-schulfach-werden/26210560.html

Bei uns gab es das schon vor 45 Jahren an der Grundschule im Rahmen der Verkehrserziehung - Außerhalb des normalen Unterrichts und von einem KOB durchgeführt.

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Weiter gehts mit einer anderen RRG Idee: Fahrradfahren soll Unterricht an Schulen werden

https://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehrswende-in-berlin-radfahren-soll-zum-schulfach-werden/26210560.html

Bei uns gab es das schon vor 45 Jahren an der Grundschule im Rahmen der Verkehrserziehung - Außerhalb des normalen Unterrichts und von einem KOB durchgeführt.

Da muß ich mal einhaken: ich habe öfter mal Kontakt zu unseren "Verkehrserziehern". Es ist nicht deren Aufgabe, den Schülern Fahrradfahren beizubringen. Da ist in den wenigen Stunden der Verkehrserziehung auch absolut nicht leistbar. Die Kinder müssen bereits Fahrradfahren können, ansonsten können sie an der Aktion nicht teilnehmen und auch den "Fahrradführerschein" nicht machen. Insofern finde ich den Gedanken, Fahrradfahren zum Unterrichtsinhalt zu machen, gar nicht so verkehrt.

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Bluey, wir sind damals für die Basics noch in den Verkehrsgarten gegangen. Hier in Berlin gab es mehrere davon, die sind inzwischen alle weg. Da konnten auch die Kinder Radfahren lernen, deren Eltern sich keines für die Kinder leisten konnten. Auch der private Besuch dieser Einrichtungen war nach Anmeldung möglich.

 

Warum das jetzt an der Schule in den Unterricht soll ist mir nicht ganz klar. Radfahren und Schwimmen sind 2 Dinge, die die Eltern den Kindern vermitteln sollten (meine Meinung). An unseren schulen fehlen schon genug Lehrer.

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Warum das jetzt an der Schule in den Unterricht soll ist mir nicht ganz klar. Radfahren und Schwimmen sind 2 Dinge, die die Eltern den Kindern vermitteln sollten (meine Meinung). An unseren schulen fehlen schon genug Lehrer.

Das sehe ich ganz genauso. Nur offensichtlich viele Eltern heutzutage nicht.

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Fahrradfahren lernen die Kinder zu Hause, ist Aufgabe für die Eltern. ( Wenn ich die kleinen Kinder in der Nachbarschaft beobachte, die haben schon mit 2 — 3 Jahren kleinste Fahrräder, in der Regel ohne Stützräder) . Hinweis auf Regeln und Vorschriften kann Aufgabe für die Schule sein, Fahrradfahren lernen aber sicher nicht.

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Das habe ich zufällig gefunden, anderswo wird davon leider nicht berichtet:

Aber typisch Berlin.

 

https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2020/autobahnattentater1/

@zöllner: Die ÖR mit Bildungsauftrag werden ein so Versagen der Asylpolitik nie in den Hauptnachrichten und Abendjournalen breit treten, im besten Fall wird so ein Versagen dann in einem Politmagazin dargestellt.

Es stellen sich durchaus die Fragen, wie man vom Irak nach Finnland flüchtet und dann von Finnland nach Berlin kommt. Desweiteren grundsätzlich, warum nach Länder wie Afghanistan und Irak, wo der "Westen einmarschiert" ist, nicht ohne wenn aber sofort postwendend abgeschoben werden kann.

Das Tatwerkzeug "Opel Astra G" kriegt man für 'nen Appel und 'nen Ei nachgeworfen, da sollte der Führerschein wesentlich teuerer gewesen sein. Ist auch die Frage, wieviel Theorie-/Fahrstunden durchschnittlich ein Asylsuchender aus dem Morgenland benötigt.Gut, rein spekuativ dürfte es in Berlin auch Fahrschulen mit Migrationshintergrund geben bzw. auch Socialmedia-Infos how-to-do.

:nolimit:

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  • 2 weeks later...

Die Grünen Stadtzerstörer machen munter weiter. Keiner stoppt sie.

Tauentzienstraße soll autofrei werden

So fing es auch in der Friedrichstraße an: Ein paar Stunden ohne Autos – als Test. Und als Ausgangspunkt für einen anderen Straßenverkehr in der City

https://www.tagesspiegel.de/berlin/demo-in-der-berliner-city-west-tauentzienstrasse-soll-autofrei-werden/26241910.html

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  • 2 weeks later...

Viele Händler bangen bereits um ihre Existenz. „Aus einzelnen Ladengeschäften sind uns Frequenz- und Umsatzrückgänge von etwa 20 Prozent gemeldet worden“, sagt Nils Busch-Petersen, Chef des Einzelhandelsverbandes. Wegen der Corona-Pandemie hätten die Gewerbetreibenden ohnehin Probleme, die sich aufgrund der Sperrung weiter verschärft hätten.

 

https://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/keine-autos-wenig-touristen-kaum-kunden-geisterstrasse-friedrichstrasse

 

Bei Wind, Kälte und Regen fahren wohl doch nicht so viele Radfahrer da lang ... Wer hätte das gedacht.

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@SNBoris, wir sind in Deutschland. Einst wollten wir die Autogerechte Stadt, jetzt halt Fahrrad, ÖPNV und Fußgängerfreundlich.

Und auf beiden Seiten gibt es Menschen, die für ihre Überzeugung kämpfen, manchmal sind sie überzeugt das absolute Fachwissen und Recht auf ihrer Seite zu haben. Wer andere Meinung hat ist doof, ignorant und gemeingefährlich.

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Fragt sich nur, welche Seite mit ihren Ansinnen die andere Seite mehr einschränkt.

 

Kurz / nicht abschließend umrissen:

 

- pro Auto: Lärm wird natürlich verursacht. Aber das Argument mit besserer Luft möchte ich heute nicht mehr gelten lassen. Dafür sind die Abgasanlagen mittlerweile zu gut. Da riecht man fast gar nichts mehr. Und da man sich heutzutage auch recht gut gegen Lärm schützen kann (entspr. Fenster zB) muß auch das nicht zwingend ein Problem sein. Sollte es für sehr viele eh nicht, da sie in einer 30er-Zone wohnen und der lärmverursachende Durchgangsverkehr sich auf wenige und andere Strecken konzentriert.

 

- contra Auto: ich zwinge anderen meine Lebensweise auf, meine Art sich fortzubewegen. Ich nehme anderen die Möglichkeit des individuellen/spontanen Reisens. Für mich würde das schon eine erhebliche Einschränkung darstellen.

 

Wer kein Auto haben/nutzen möchte, muß das ja nicht tun. Das steht jedem frei. Aber zu verlangen, daß andere auch nur noch Bus, Bahn und/oder Fahrrad nutzen, ist schon ziemlich egoistisch. Vor allem, wo eigentlich jeder wissen sollte, daß man damit nicht annähernd so mobil ist wie mit dem Auto.

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@Bluey, das Argument früher war die Luft deutlich schlechter ist für mich ein Scheinargument, obwohl es z. B. bei uns im Ruhrgebiet überdeutlich zutage tritt. (Man konnte „früher“ den Beginn des Ruhrgebiets sehr deutlich riechen).

 

Und natürlich zwingen die Autofreunde ihre Lebensweise den anderen Mitbürgern auf. ( Wie extreme Radfahrer auch)

Das Problem leben und lebenlassen ist ungelöst. Beide Seiten beschuldigen die jeweiligen Anderen weltfremd und ignorant zu sein. Und Kompromisse werden — natürlich — von beiden Lagern bekämpft.

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Es geht doch aber hier auch um Bundesstrassen.

 

Darf denn wirklich nur ein geschätztes Zwanzigstel der 'Bürger' darüber abstimmen, ob der Rest der Bevölkerung in Zukunft Umwege fahren muss?

 

 

Fand ich damals bei dem Volksentscheid über Stuttgart 21 genauso doof.

Nur Stuttgarter durften darüber abstimmen. Auch die, die in ihrem Leben vielleicht noch nie aus Möhringen oder Stammheim rausgekommen sind oder die null Bezug zum Hbf haben.

Aber alle die, wo da täglich 'nur' durchfahren und von den verkürzten Fahrzeiten profitieren könnten, blieben aussen vor.

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...

 

- pro Auto: Lärm wird natürlich verursacht. Aber das Argument mit besserer Luft möchte ich heute nicht mehr gelten lassen. Dafür sind die Abgasanlagen mittlerweile zu gut. Da riecht man fast gar nichts mehr. Und da man sich heutzutage auch recht gut gegen Lärm schützen kann (entspr. Fenster zB) muß auch das nicht zwingend ein Problem sein. Sollte es für sehr viele eh nicht, da sie in einer 30er-Zone wohnen und der lärmverursachende Durchgangsverkehr sich auf wenige und andere Strecken konzentriert.

 

...

 

Ich benutze zwar in HH - wenn ich immer mal wieder dort bin - gern das Fahrrad und bei Schietwedder die Öffentlichen. Aber im Moment ist IMO COVID ein weiteres "pro Auto-Argument" (wenn es um den ÖPNV oder die Bahn geht).

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Ich benutze zwar in HH - wenn ich immer mal wieder dort bin - gern das Fahrrad und bei Schietwedder die Öffentlichen. Aber im Moment ist IMO COVID ein weiteres "pro Auto-Argument" (wenn es um den ÖPNV oder die Bahn geht).

Sehe ich auch so. Hab ich nur nicht angeführt, weil ich es als temporäres Pro-Argument sehe.

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Sehe ich auch so. Hab ich nur nicht angeführt, weil ich es als temporäres Pro-Argument sehe.

 

Ich hoffe (und gehe davon aus), dass Du mit "temporär" richtig liegst.

 

Abgesehen davon und BTT: Ich meine, es sei sinnlos, den Bürgern das Auto als Verkehrsmittel künstlich abgewöhnen zu wollen. Besser ist es vielleicht, Alternativen attraktiver zu machen, sodass jeder - je nach Strecke und Umständen - eine für ihn passende Wahl treffen kann.

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Abgesehen davon und BTT: Ich meine, es sei sinnlos, den Bürgern das Auto als Verkehrsmittel künstlich abgewöhnen zu wollen. Besser ist es vielleicht, Alternativen attraktiver zu machen, sodass jeder - je nach Strecke und Umständen - eine für ihn passende Wahl treffen kann.

Richtig! Aber bitte nicht, indem man etablierte Mobilität künstlich so sehr verteuert, daß - derzeit - zu teure Möglichkeiten zu Alternativen werden könn(t)en bzw. sich u.U. ein gewisser Bevölkerungsteil individuelle Mobilität nicht mehr leisten kann.

 

Liest man sich viele Kommentare zu Artikeln dieses Themas durch, wird schnell deutlich, daß generell zwischen urbaner und ländlicher Mobilität unterschieden wird. Aber leider nicht von denen, die Veränderungen fordern und ggf. auch (mit)zu entscheiden haben. Bei diesen Leuten gibt's meinem Eindruck nach nur Schwarz oder Weiß.

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Richtig! Aber bitte nicht, indem man etablierte Mobilität künstlich so sehr verteuert, daß - derzeit - zu teure Möglichkeiten zu Alternativen werden könn(t)en bzw. sich u.U. ein gewisser Bevölkerungsteil individuelle Mobilität nicht mehr leisten kann.

 

 

Es findet eine Verdrängung statt. Die Verkehrswege, Verkehrsräume werden neu verteilt, die Verkehrsarten geteilt. Wer mobil sein will/muss kann nicht mehr zwischen den Verkehrsmittel wählen.

 

Die Verkehrsmittel stehen im Wettbewerb zueinander. Allerdings steht der Gewinner schon fest. Nicht das beste Verkehrsmittel soll gewinnen, sondern das propagierte Verkehrsmittel.

 

Der Favorit ist das Fahrrad. Pkw brauchen eine recht große Infrastruktur. Die braucht auch der ÖPNV der zudem den Städten viel Subventionen kostet. Für Fußgänger sind die Wege zu weit. Die einfachste Planung ist, wenn gesagt werden kann, die Radler suchen sich schon ihre Wege.

 

MfG.

 

hartmut

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Ich denke schon, daß durch die Art und Weise der politischen Vorgehensweise eine gewisse Verdrängung stattfindet, auch wenn es einer Neuverteilung oder Umstrukturierung gleich kommt.

 

Ansonsten: ja, ich denke auch, daß das propagierte Verkehrsmittel "gewinnen" soll. Daran arbeitet man ja schon seit etlichen Jahren. Allerdings mit mäßigem Erfolg.

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Richtig! Aber bitte nicht, indem man etablierte Mobilität künstlich so sehr verteuert, daß - derzeit - zu teure Möglichkeiten zu Alternativen werden könn(t)en bzw. sich u.U. ein gewisser Bevölkerungsteil individuelle Mobilität nicht mehr leisten kann.

D'accord. Zumal es dabei ja auch auf die individuellen Lebensumstände (wie z.B. Stadt vs. Land etc.) ankommt.

 

Ganz abgesehen davon, dass es IMO bei dem Thema auch um die Freiheit der Entscheidung des Einzelnen geht.

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Fand ich damals bei dem Volksentscheid über Stuttgart 21 genauso doof.

Nur Stuttgarter durften darüber abstimmen. Auch die, die in ihrem Leben vielleicht noch nie aus Möhringen oder Stammheim rausgekommen sind oder die null Bezug zum Hbf haben.

Aber alle die, wo da täglich 'nur' durchfahren und von den verkürzten Fahrzeiten profitieren könnten, blieben aussen vor.

@snboris: Die Fragestellung beim Volksentscheid über S21 war doof. Die meisten Stimmberechtigten (gesamt BaWü) hatten es wohl nicht richtig geschnallt. Viele Wähler meinten mit angekreuztem "Nein" würden sie gegen S21 abstimmen, es war aber gerade umgekehrt.

:nolimit:

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"Viele Wähler meinten mit angekreuztem "Nein" würden sie gegen S21 abstimmen, es war aber gerade umgekehrt."

 

Ist bis heute genau das gleiche geblieben. Das Volk wählt seinen Schlächter selber. Es bekam und bekommt die Regierung, die es verdient.

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Liest man sich viele Kommentare zu Artikeln dieses Themas durch, wird schnell deutlich, daß generell zwischen urbaner und ländlicher Mobilität unterschieden wird. Aber leider nicht von denen.....

Der Thread heißt ja ausdrücklich "Berlin dreht am Rad....." Im Grunde also kein Wunder, dass sich bei "denen" nicht auf den ländlichen Raum konzentriert wird.😉

 

Genauso wenig wie man in deiner Gegend ein gut ausgebauten Öpnv, vergleichbar mit dem in Berlin hat gibt es hier für einen vergleichbar großen Teil der Bevölkerung wie bei dir eine vergleichbar große Notwendigkeit ein eigenes Auto halten zu müssen.

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Der Thread heißt ja ausdrücklich "Berlin dreht am Rad....." Im Grunde also kein Wunder, dass sich bei "denen" nicht auf den ländlichen Raum konzentriert wird.

Ich meinte mit "Artikeln" auch nicht diesen Thread, sondern entsprechende Veröffentlichungen in der Presse und im Internet.

 

Deshalb war und ist es für mich schon verwunderlich, daß "jene" sich offensichtlich ausschließlich auf den urbanen Bereich beziehen, den ländlichen Bereich aber leider gänzlich unbeachtet lassen. Nur wird sich der ländliche Bereich bei entsprechenden Beschlüssen auch eben diesen unterordnen müssen, wenngleich auch völlig andere Voraussetzungen vorliegen.

 

Genauso wenig wie man in deiner Gegend ein gut ausgebauten Öpnv, vergleichbar mit dem in Berlin hat gibt es hier für einen vergleichbar großen Teil der Bevölkerung wie bei dir eine vergleichbar große Notwendigkeit ein eigenes Auto halten zu müssen.

Eben! Es scheint diesen Menschen in dieser quasi "Wohlfühloase" offenbar unvorstellbar, daß es nicht wenige und vor allem auch nicht gerade kleine Regionen gibt, wo man auf ein Auto angewiesen ist. Alternativen dazu gibt es keine. Weder einen entsprechend guten ÖPNV noch die von @biber favorisierten Lasten-/Fährräder mit E-Unterstützung.

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Hinzu kommt ja ausserdem, dass die, die diese Entscheidungen treffen - sprich sie in Beschlüsse und Gesetzte giessen

selbst kaum davon betroffen sind.

Die fahren weiter lustig Auto.

Und berufen sich dann immer auf Termindruck und Sicherheitsbedürfnisse.

Als ob wir das nicht alle hätten.

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Hinzu kommt ja ausserdem, dass die, die diese Entscheidungen treffen - sprich sie in Beschlüsse und Gesetzte giessen

selbst kaum davon betroffen sind.

Die fahren weiter lustig Auto.

Und berufen sich dann immer auf Termindruck und Sicherheitsbedürfnisse.

Als ob wir das nicht alle hätten.

Auto? Nur auf den letzten Metern. Hubschrauber und Flugzeuge sind die Verkehrsmittel der Regierenden.

 

Leider zu Recht. Terroristische Idioten gibt überall.

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Genauso wenig wie man in deiner Gegend ein gut ausgebauten Öpnv, vergleichbar mit dem in Berlin hat gibt es hier für einen vergleichbar großen Teil der Bevölkerung wie bei dir eine vergleichbar große Notwendigkeit ein eigenes Auto halten zu müssen.

 

... was wiederum ein gutes Argument für Föderalismus und das Subsidiaritätsprinzip ist.

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Liest man sich viele Kommentare zu Artikeln dieses Themas durch, wird schnell deutlich, daß generell zwischen urbaner und ländlicher Mobilität unterschieden wird. Aber leider nicht von denen.....

Der Thread heißt ja ausdrücklich "Berlin dreht am Rad....." Im Grunde also kein Wunder, dass sich bei "denen" nicht auf den ländlichen Raum konzentriert wird.😉

 

Genauso wenig wie man in deiner Gegend ein gut ausgebauten Öpnv, vergleichbar mit dem in Berlin hat gibt es hier für einen vergleichbar großen Teil der Bevölkerung wie bei dir eine vergleichbar große Notwendigkeit ein eigenes Auto halten zu müssen.

 

...das klingt fast so, als wäre Berlin eine einsame Insel im unendlichen Ozean?!

 

Bekanntermaßen ist es dies aber nicht. Im Gegenteil: Berlin steht - gezwungenermaßen - in einem sehr engen und regen Austausch mit dem nahen und fernen Umland. Und das gilt in beide Richtungen. Da also nur die vermeintlichen Belange der urbanen Bewohner heranzuziehen, ist wohl mehr als engstirnig und kurzsichtig - allerdings durchaus charakteristisch für LinksGrüne Ideologen.

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  • 2 weeks later...

Auf dem Tempelhofer Damm (B96) kommen die Parkplätze weg, damit eine 2,85m breite Radspur entstehen kann. Und da das massiven Parkdruck auslöst gibt es oben drauf eine Parkraumbewirtschaftung in dem Bereich. Zuständig ist Frau Christiane Heiß ... natürlich von den Grünen.

https://leute.tagesspiegel.de/tempelhof-schoeneberg/macher/2020/11/10/146205/tempelhofer-damm-zeitplan-fuer-gefahrloses-radeln-steht-fest/

Sieg für die krakelenden Aktivisten. Wieder einmal. Ich will endlich Wahlen.

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Jetzt müssen die Fußgänger ganz stark bleiben, denn sie müssen ihre Parks und Grünanlagen leider abgeben damit die Radschnellwege dort gebaut werden können. Die Flächen sollen entwidmet und als Verkehrswege für Radfahrer ausgewiesen werden:

https://www.tagesspiegel.de/berlin/ueber-alex-pariser-platz-und-tempelhofer-feld-berliner-radwegenetz-soll-grossflaechig-durch-fussgaengerbereiche-fuehren/26609158.html

Radfahrer dürfen dann überall dort fahren, wo es bislang Tabu war. Fußgängerzonen, Parks, Grünanlagen. Das wird sicher ganz lustig mit anzusehen.

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Das wird noch etliche Jahre so weitergehen. Ist ja nicht nur Berlin betroffen.

Ich wohne in Hamburg Rahlstedt. Neue Fahrradwege direkt auf der Straße. Lustig an großen Kreuzungen, wenn dann Schulkinder auf Ihren Rädern zwischen LKWs "eingekeilt" sind. Würde mir wünschen, die Planer würden mal einen Selbstversuch starten.

Aber keine Bange. Das Pendel schwingt auch wieder zurück, wenn erkannt wird, dass der Weg im miteinander und nicht gegeneinander liegt. Die Grünen sind in Ihrer DNA eine Klientel- und Verbotspartei, früher oder später fällt ihnen das auf die Füße und die Leute wachen auf. 

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Am 14.10.2020 um 12:16 schrieb Zarzal:

Viele Händler bangen bereits um ihre Existenz. „Aus einzelnen Ladengeschäften sind uns Frequenz- und Umsatzrückgänge von etwa 20 Prozent gemeldet worden“, sagt Nils Busch-Petersen, Chef des Einzelhandelsverbandes. Wegen der Corona-Pandemie hätten die Gewerbetreibenden ohnehin Probleme, die sich aufgrund der Sperrung weiter verschärft hätten.

 

https://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/keine-autos-wenig-touristen-kaum-kunden-geisterstrasse-friedrichstrasse

 

Bei Wind, Kälte und Regen fahren wohl doch nicht so viele Radfahrer da lang ... Wer hätte das gedacht.

Tja dann muss man den Versuch unbedingt bis Ende 2021 verlängern. :D

 

Ich weiß schon warum ich immer einen großen Bogen um Berlin mache, auch wenn dies auf der BAB 10 aufgrund der vielen Baustellen ein großes Problem ist.

 

Edit:

Und bald sind sie sechsspurig und hoffentlich mit :nolimit:.

Sollte man Berlin bei den fehlenden Bau von Straßen die ja teuer sein sollen, nicht im Gegenzug Teile des Länderfinanzausgleiches kürzen. Das Geld wird ja für den Straßenbau nicht benötigt.

War Berlin eigentlich die Stadt in der ich teilweise Monate auf einen Termin bei der Behörde warten muss?

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