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Berlin Dreht Am Rad - Träume Von Rot/rot/grün


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Habe dazu auch ein Statement eines Arztes dazu gefunden.   https://www.swr.de/swraktuell/Stickoxid-Grenzwerte-und-Diesel-Fahrverbote-Lungenspezialist-Schon-Raucher-muessten-tot-umfallen,lungenspeziali

Es wird immer bekloppter in Berlin. Politiker betreiben Klientel-Politik auf Biegen und Brechen:   Endlich hat Treptow-Köpenick seinen ersten „sogenannten Pop-up-Radweg“ (man fremdelt hier noch etwas

Tja Gerry41, so ist das in D und EU!   Was ein ausgewiesener Spezialist, seines Zeichens Professor für Lungenheilkunde, zu diesem Thema zu sagen hat, das spielt bei der Entscheidungsfindung keine Roll

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@Bluey Ich? zuletzt 2015 oder 2016.

Ich war aus vielen Gründen in Berlin, immer „dienstlich“,noch nie auf eigene Kosten, erstmal 1967 oder 68.
Aber noch nie mit dem Auto, bis 1990 war Flugzeug vorgeschrieben, danach durften wir auch den Zug nutzen. ICE Essen Berlin ist bequemer als der Flieger, ÖPNV ist relativ gut, ansonsten Taxi.

 

wenn du, wie ich, in Paris Auto gefahren bist lachst du über den Verkehr.

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Ich war letztes Jahr im Spätsommer dort. Dienstlich zwar, aber mit Auto. Und ich mußte mich täglich mehrfach durch den Verkehr quälen. Deshalb fragte ich, denn Deine Behauptung Das bisschen Fahrbahn, dass den Autos weggenommen wird schadet kaum stimmt leider nicht. Es schadet insofern, und sogar massiv, als daß sich der Verkehr auf etlichen Strecken stark aufstaut, weil er genau wegen diesem bisschen Fahrbahn, dass [ihm] weggenommen wurde, nicht mehr rollen kann. Ich habe idR für lächerliche ca. 13 km mindestens 45 min gebraucht, ein paar Mal sogar ca. 75 min. Laut der Berliner Kollegen, die wir diesbzgl. befragten, wurde nur resigniert geäußert, daß das eben Ausfluß der RRG-Politik sei. Daß es Radfahrer erfreut, ist logisch. Nur konnte ich merkwürdigerweise auf genau diesen Strecken (auf denen wir seinerzeit fuhren) gar nicht so viele Radfahrer sehen. Warum also eine komplette Spur wegnehmen, wenn diese gar nicht von einer entsprechend hohen Anzahl [ ja, ich weiß, @biber wird gleich wieder fragen, wie hoch denn diese Zahl sein müßte .... geschenkt ] genutzt wird?!

 

Meinem Eindruck - und der wurde durch die befragten Berliner Kollegen bestätigt - versucht man offensichtlich mit dieser Art der Verkehrspolitik, die Autofahrer mit "Gewalt" [ nein @biber, natürlich nicht mit physischer ] vom Auto weg- und hin zum ÖPNV oder Fahrrad zu bringen. Aber noch einmal: es gibt sicherlich genug Menschen [ nein @biber, ich weiß nicht wie viele, es ist eine reine Annahme, gestützt durch Lebenserfahrung ], die weder auf das Auto verzichten können noch wollen. Genauso wie es sicherlich genug Menschen gibt, die Autofahren nicht mögen und viel lieber mit dem Fahrrad oder dem ÖPNV fahren.

Da spricht auch überhaupt nichts dagegen. Aber ich halte eine Lösung, die völlig auf Kosten der einen Seite geht, für wenig sinnvoll. Vor allem dann, wenn genügend Raum für Alternativlösungen existiert (z.B. Radwege neben der Fahrbahn).

 

Also mal etwas überspitzt: für 5 Fahrräder gleich eine ganze Spur wegnehmen und damit täglich hunderte Autos in einen künstlichen Stau zwingen, ist IMHO der verkehrte Weg. Daß es auch anders geht, sieht man ja in anderen Städten.

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@Bluey, du hast Recht und Unrecht zugleich. Es ist unverhältnismäßig, für z.Z. wenige Radfahrer eine Fahrspur zu opfern.

Es ist ein Erfolg wenn zukünftig mehr, viel mehr Menschen, für relativ kurze Strecken ein Fahrrad benutzen. Dafür sind sichere Wege unverzichtbar.
Es ist ein Unterschied, ob ich in einer Großstadt lebe, in eine Großstadt einpendle oder auf dem Land.

Die Großstädter fragen sich immer öfter, warum sie auf Auswärtige und Pendler Rücksicht nehmen sollen.

Unsere Straße und Plätze reichen für „uns“ aus.

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Nur vergessen sie dabei offensichtlich, daß die Pendler in "ihrer" Stadt arbeiten und für ihren Wohlstand, ihre Versorgung uvm. sorgen. Andere Pendler, nämlich solche, die in der Großstadt, also auch "ihrer" Stadt, leben, müssen zu ihrer Arbeitsstelle außerhalb der Stadt fahren, benötigen dafür ein Auto.

 

Wenn, dann fragt sich also ggf. ein Teil der Großstädter, warum sie auf Auswärtige und Pendler Rücksicht nehmen sollen. Nun, zB aus den vorgenannten Gründen und auch aus dem Grund, daß sie nicht mehr Rechte haben, daß die Stadt ihnen nicht mehr gehört als zumindest allen anderen dort Lebenden und ggf. Arbeitenden.

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@Bluey Ich? zuletzt 2015 oder 2016.

Ich war aus vielen Gründen in Berlin,

...und, hast Du dabei jemals versucht, eine für Berlin durchaus "normale/übliche" innerstädtische Distanz mit dem Fahrrad zu "überwinden"? Nein? Lag das u.U. daran, dass man dann sehr schnell auf Strecken kommt, die die meisten nicht mal als ganztägigen Fahrradausflug am Wochenende machen würden?

 

Um noch mal auf @Bibers Lieblings-"Metropoloe" Kopenhagen zurückzukommen: Die Stadt Bernau nördlich von Berlin (Endstation der S2) ist mit 102 km² etwa 14 km² GRÖSSER als Kopenhagen. Und Bernau is'n DORF! Oranienburg, paar Kilometer weiter westlich, ist mit 162 km² fast DOPPELT so groß - och'n DORF!

In beiden "Dörfern" wird übrigens seeehr viel mit dem Rad gefahren! Und warum? Weil es die "innerdörflichen" Distanzen problemlos zulassen! Zwischen diesen beiden "Dörfern" wird hingegen nur in den seltensten Fällen das Rad das Verkehrsmittel erster Wahl sein, ebenso wenig wie der ÖPNV, das eigene KfZ aber definitiv schon!

 

Was das Ein-/Auspendeln in/aus Berlin (wie auch jede andere Großstadt) angeht, hat @Bluey eigentlich schon alles geschrieben. Und wer das MISSACHTET, nur weil es ihn persönlich nicht direkt betrifft, ist ziemlich ignorant und selbstsüchtig. Allerdings würden die dann als erste in Panik verfallen, würde das böse Umland sie mal eines Tages nicht mehr mit allem Lebensnotwendigen versorgen! Das sind dann sicherlich auch die Klopapier-Hamsterer in den Supermärkten - die wissen worauf's wirklich ankommt!

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Nur vergessen sie dabei offensichtlich, daß die Pendler in "ihrer" Stadt arbeiten und für ihren Wohlstand, ihre Versorgung uvm. sorgen....

Nö, Pendler zahlen ihre Steuern am Wohnort. Die lokalen Steuern sind höchst unterschiedlich, die Mieten und Grundstücke sind in der Großstadt erheblich teuer. (Wobei Münchner vermutlich Freudentränen weinen würden, wenn sie die Belastungen z.B. Von Essener tragen müssten.)

Die Belastungen der Bürger ist höchst unterschiedlich.

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Nö, Pendler zahlen ihre Steuern am Wohnort.

 

...Einspruch! Die Unternehmenssteuern werden am Sitz des Unternehmens gezahlt, ebenso wie die Lohnbezogenen Abgabe wie Handwerkskammer/IHK usw. usw.

 

@SilverBanditS, ja, Unternehmenssteuer werden an die Kommunen bezahlt. Aber an welche? Die Hebesätze sind in den Groß Städten höher. Allein aus steuerlichen Gründen lohnt sich oft eine Niederlassung, wo es billiger ist. Von den Abgaben hat die Stadt nichts.

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@SilverBanditS, du hast durchaus Recht. Kleinbetriebe zahlen ihre Steuern vor Ort. Mittlere Betrieb mit mehr als einer Betriebsstätte wo es für sie am Günstigsten ist. Großbetriebe haben oft eine eigene Philosophie.

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Na ganz so einfach ist die Sache dann wohl auch wieder nicht. Die Gewerbesteuer betrug in Berlin lt. Wiki (https://de.wikipedia.org/wiki/Gewerbesteuer_(Deutschland)#Aufkommen,_Steuerkraft_und_gewogene_Hebes%C3%A4tze_nach_Bundesl%C3%A4ndern) in 2010 1.224 Mio Euro. Also ein paar Unternehmen/er müssen diese wohl doch in Berlin gezahlt haben. Und im Verhältnis zum Umlabd und den von dort einpendelnden Selbständigen und Kleinunternehmen (Personengesellschaften) können deren Unternehmer die gezahlte Gewerbesteuer auf ihre persönliche Einkommensteuer anrechnen lassen. Damit geht den Wohn-Gemeinden ein Teil ihrer Einnahmen wieder "verloren".

 

Also Du siehst, es ist auch hier ein Geben und Nehmen zwischen Großstadt und angrenzendem Umland. Keiner der Beiden sollte sich einbilden, ohne den Anderen (besser) auskommen zu können. So wie die Einpendler in der Stadt arbeiten, so wollen die Städter liebend gerne in ihrer Freizeit die Natur des Umlandes nutzen - übrigens auch ganz kostenlos!

Fragen wir doch mal die Verfechter z.B. einer "City"-Maut oder der flächendeckenden Parkraumbewirtschaftung, ob sie gerne an der Stadtgrenze für ihren "Grenzübertritt" ins Umland auch eine "Nature"-Maut zahlen wollten??? Wäre doch gerechtfertigt, oder?! Oder jede beschauliche Kuhbläke erhebt für Nicht-Einheimische einen Wege-Zoll beim Durchqueren ihres Territoriums - auch 'ne Option! Und natürlich ist jeder kleine Waldparkplatz für den Waldspaziergang oder das Pilze Sammeln nur noch gebührenpflichtig zu haben - für Einheimische natürlich frei. Ideen über Ideen! (Hoffentlich lesen hier nicht die Falschen mit!)

 

Genau genommen hatten wir so etwas schon mal. Nannte sich auch Kleinstaaterei!

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....Genau genommen hatten wir so etwas schon mal. Nannte sich auch Kleinstaaterei!

Wie Recht du doch hast! Darum habe sich viele Menschen über die Maut Pläne der CSU gewundert.

 

Auch die Wünsche einiger Großstadt Bewohner auf Mehrbelastungen der Einpendler teile ich nicht, sie sind aber vorhanden.

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So ist das leider oftmals, dass besonders die LinksGrünen Gutmenschen KEINE Probleme mit der zusätzlichen Belastung ANDERER haben.

 

Oft und gerne z.B. auch bei der sog. "Energiewende" gesehen: "Windräder? Klar doch, gerne! Wenn's nicht vor meiner eigenen Haustür ist!"

Oder: "Impfen? Tolle Sache, wenn's die anderen machen lassen!" (beliebig fortsetzbar)

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Köln will flächendeckend Tempo 30 einführen

Sie [die Oberbürgermeisterin] schließt nicht aus, die umgewidmeten Fahrbahnen nach der Pandemie weiterhin als Radspuren auszuweisen, wenn die Spuren "sich grundsätzlich vorteilhaft für den Rad- und Fußverkehr und zumindest nicht ausschließlich zum Nachteil des Kfz-Verkehrs auswirken".

Bedeutet: der Kfz-Verkehr hat das Nachsehen, wird stark eingeschränkt, offensichtlich auch uhrzeitunabhängig (nachts fahren ja auch verdammt viele Leute mit dem Fahrrad!!), damit deutlich weniger Radfahrer angeblich sicherer fahren.

Interessant finde ich auch, daß dieses Ansinnen damit begründet wird, daß der Kfz-Verkehr im Zuge der Corona-Krise um 50 % abgenommen habe, der Radverkehr dagegben um 5% zugenommen. Was bedeuten diese Prozentangaben konkret in Zahlen? Und: sind die 5% schon so viel, daß man die Fahrräder unbedingt mit auf die Straße bringen, in ganz Köln von :50: unbedingt auf :30: reduzieren muß, wo doch nun immerhin 50% weniger Kfz unterwegs sind und damit die Gefahr für Radfahrer auch deutlich abgenommen haben dürfte?!

Für mich nichts anderes, als genauso wie bei der StVO-Nouvelle im Schatten der Corona-Krise und durch die Hintertür flächendeckend (in ganz Köln) :30: einzuführen. Ich bin gespannt, ob das umgesetzt, später auch wie schon erwähnt beibehalten und u.U. in anderen Städten Nachahmer finden wird. Eine Politik der kleinen Schritte, die den Menschen wohl nicht so auffallen soll, letztlich aber wohl das große Ganze zum Ziel hat: überall nur noch :30: igO. Wahrscheinlich etwas später :80: agO und :120: auf BABen. Längere Strecken werden damit zu einer Tagestour. Mindestens. Ach nee, das will man ja auch nicht. Längere Strecken werden irgendwann ganz verboten und sind dann nur noch mit der Bahn möglich. Reisen mit dem Flugzeug wäre ja auch verpönt.

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Und weiter gehts in Berlin. Die Sonnenallee soll jetzt beidseitig durchgängig eine Busspur bekommen. Man grübelt noch wie man die Radspur zusätzlich ausgestaltet und ob man sie mit der Busspur zusammenlegt. Das Gleiche für die Hermannstraße, beide in Berlin Neukölln. Wer die Gegend kennt: das wird sehr lustig. Die dort ansässigen Mitbürger sind nicht bekannt dafür sich an Regeln aller Art zu halten. Da gilt: Dicke Karre, ich mach was ich will. Parkplätze sind jetzt schon rar, die entfallen dann wohl komplett auf je 4km Länge.

 

Die Kantstraße in Charlottenburg/Wilmersdorf kriegt auch Poppen Radspuren auf 3,5km, Parkplätze alle weg. Der Tempelhofer Damm kommt dann als nächstes dran. Schnell, schnell, solange man es noch mit Corona begründen kann. Weiter gehts mit der Blaschkowalle in Neukölln. Schnell Weg mit den parkenden Autos, die stören doch alle nur. Die Leute in den Bezirksverwaltungen überschlagen sich jetzt geradezu. Gelegenheit macht Parkplatzdiebe. Allerdings stöhnen die Rad-Lobbyisten schon wieder über den unebenen Asphalt der ehemaligen Parkstreifen und fordern sofortige Sanierung. Solange wollen die Hardcore Aktivisten auf den anderen Spuren fahren weil es unzumutbar ist und die Popup Spuren nicht benutzungspflichtig sind. Solche Vögel habe ich gefressen. Wird Zeit für nen richtig lautes Horn im Auto. Die anderen heulen schon wieder rum weil jetzt überall die Liefer-LKW auf den Popup wegen stehen und wollen jeden anzeigen und belästigen ständig das Ordnungsamt damit. Der Radfahrer, das gequälte Wesen mit Ansprüchen.

 

Dazu kommen dann noch 30 temporäre Straßensperren an Wochenenden, die von den Anwohnern überwacht werden sollen, damit die Kinder auf der Straße spielen können

 

Berlin mutiert zum Irrenhaus Links-Grüner Clientel-Politik das man am liebsten sofort auswandern will.

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Interessant finde ich auch, daß dieses Ansinnen damit begründet wird, daß der Kfz-Verkehr im Zuge der Corona-Krise um 50 % abgenommen habe, der Radverkehr dagegben um 5% zugenommen. Was bedeuten diese Prozentangaben konkret in Zahlen? Und: sind die 5% schon so viel, daß man die Fahrräder unbedingt mit auf die Straße bringen, in ganz Köln von :50: unbedingt auf :30: reduzieren muß, wo doch nun immerhin 50% weniger Kfz unterwegs sind und damit die Gefahr für Radfahrer auch deutlich abgenommen haben dürfte?!

...tja, ist schon toll, was man alles so mit einer "Pandemie" begründen kann.

 

Aber ich hege den sehr starken Verdacht, dass, wenn die Wirtschaft langsam wieder ins Rollen kommt, die arbeitende Bevölkerung noch viel stärker auf das eigene KfZ "umsteigen" wird, da viele den ÖPNV wie die Pest zu meiden versuchen werden - Dank einer künstlich hochgajazzten Panik. Dann wird die Verkehrssituation in den Städten deutlich schlimmer, als vor Corona. Auf's Rad werden deswegen aber kaum mehr umsteigen, als jetzt schon.

 

Lasst uns in ein, zwei Jahren diesen Verdacht mit der dann herrschenden Realität vergleichen.

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https://leute.tagesspiegel.de/friedrichshain-kreuzberg/macher/2020/04/30/121258/ab-3-mai-auf-der-strasse-spielen/

 

Toll, die Latte mit Soja Mütter spielen jetzt Blockwart damit ihre Kinder auf der Straße spiele können. Sollen die Nachbarn doch zusehen wo sie bleiben.

Ich bin dafür die Spielplätze im Gegenzug zu Parkplätzen zu machen.

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@SilverBanditS, 1 oder 2 Jahre „Probezeit“ sind eine gute Idee. Meine Erwartung: Die Anwohner sind glühende Befürworter, alle „Anderen“ lehnen die Schikane entschieden ab.

Wer ist örtlich wahlberechtigt?

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Das würde aber dem Bestreben der RRG Regierung widersprechen, in diesem Jahr (lt. RBB Ende letzten Jahres) ca. 60.000 Parkplätze für Kfz. in Berlin zu vernichten.

Wie wir ja aus leidvoller Erfahrung wissen, bist Du auch auf Nachfrage regelmäßig nicht in der Lage, irgendwelche Quellen für Deine Behauptungen zu liefern - je absurder, desto weniger.

 

In diesem Fall wird das kaum anders sein. Ich erspare mir also die Nachfrage und halte einfach fest, daß Dich Deine Erinnerung mit ziemlicher Sicherheit mal wieder getäuscht hat. Falls ich wider Erwarten falsch liegen sollte, dürfte es gerade bei diesem Thema ja kein Problem sein, den RRB-RRG-Bericht zu verlinken.

 

Nur vergessen sie dabei offensichtlich, daß die Pendler in "ihrer" Stadt arbeiten und für ihren Wohlstand, ihre Versorgung uvm. sorgen.

Das ist eine sehr optimistische Sicht der Dinge, die mit der (fiskalischen) Wirklichkeit eher wenig zu tun hat.

 

(...)

Auch hier passt das.

 

Aber verzaget nicht. Alles wird gut. Bei der nächsten Wahl werden diese linksgrünversifften Radfahrerideologen abgewählt und durch eine Regierung ersetzt, die weiß, was diese Stadt wirklich braucht, damit sie endlich wieder lebenswert wird: mehr Platz für ungehinderten und ungebremsten Autoverkehr!

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Es gab zumindest Ende (November?) letzten Jahres ein Bündnis aus verschieden Vereinen die genau diese Forderungen einbrachten und auf offenen Ohren bei RRG stießen.

Du hast offenbar den von mir verlinkten Artikel nicht gelesen. Da gibt es aber auch keine Hinweis auf irgendwelche offenen Ohren, also mußt Du wohl eine andere Quelle haben. Unabhängig davon ist zumindest und ein Bündnis aus verschiedenen Vereinen selbst bei schlechtestem, ideologisch motivierten Willen nicht als Bestreben der RRG Regierung interpretierbar.

 

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Stimmt, den habe ich nicht gelesen.

Quellen habe ich garantiert noch andere, da ich aus Berlin stamme, jede Menge Familienmitglieder dort und in Brandenburg wohnen und mein Arbeitgeber dort seinen Hauptsitz hat. Da bekommt man etwas mehr mit bzw. kann auch mal Artikel in den lokalen (Partei-)Blättern lesen.

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Stimmt, den habe ich nicht gelesen.

Gute Idee. Man sollte sich seine Meinung nicht von Fakten zerstören lassen.

 

Quellen habe ich garantiert noch andere

Lass' uns daran teilhaben.

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Teilhaben schwierig, da ich nicht jeden gelesen oder von Betroffenen gehörten Artikel kopiere um ihn eventuell hier irgendwann mal einzustellen.

Den von der verlinkten Artikel (und etliche andere) selbst habe ich gelesen, nur den Link in Deinem Post habe ich übersehen.

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Wie wir ja aus leidvoller Erfahrung wissen, bist Du auch auf Nachfrage regelmäßig nicht in der Lage, irgendwelche Quellen für Deine Behauptungen zu liefern - je absurder, desto weniger.

Ja, aus überaus leidvoller Erfahrung kenne ich Dein selten dämliches Gelabere mehr als mir lieb ist. Diesbzgl. kann ich Dir sagen, daß ich genau diese Nachricht mit einem Kollegen zusammen im Radio RBB gehört habe, als ich mich letztes Jahr auf der Rückfahrt von einem Einsatz in Berlin befand. Ich habe es also nicht gelesen. Aber Du bist ja nicht dösig und wirst es, wenn Du bei RBB suchst, sicher ggf. finden.

 

Ich erspare mir also die Nachfrage und halte einfach fest, daß Dich Deine Erinnerung mit ziemlicher Sicherheit mal wieder getäuscht hat. Falls ich wider Erwarten falsch liegen sollte, dürfte es gerade bei diesem Thema ja kein Problem sein, den RRB-RRG-Bericht zu verlinken.

Besser wäre es, Du würdest uns grundsätzlich Dein blödes Gequatsche ersparen. Denn mit absoluter Sicherheit weißt Du diesbzgl. rein gar nichts und kannst Dir Deine üblichen Unterstellungen klemmen. Von irgendwelchen Verbänden war in dem Radiobericht nicht die Rede.

 

Das ist eine sehr optimistische Sicht der Dinge, die mit der (fiskalischen) Wirklichkeit eher wenig zu tun hat.

Du hast vergessen, Deine Behauptung mit Quellen und Belegen zu garnieren.

 

Aber verzaget nicht. Alles wird gut. Bei der nächsten Wahl werden diese linksgrünversifften Radfahrerideologen abgewählt und durch eine Regierung ersetzt, die weiß, was diese Stadt wirklich braucht, damit sie endlich wieder lebenswert wird: mehr Platz für ungehinderten und ungebremsten Autoverkehr!

Wenn alles so toll wäre, gäbe es sehr wahrscheinlich nicht so viele AfD-Wähler. Und wenn - so wie derzeit offenkundig - wirklich greifbare Probleme die Leute beschäftigen, ist es mit grünem Öko-Denken auch schnell vorbei, wie man an den gesunkenen Umfragewerten der Grünen wohl recht gut erkennen kann.

 

Ich verzage auch nicht. Ich werde mein Kreuzchen an der entsprechenden Stelle machen und hoffen, daß die Grünen in der Opposition verbleiben. Die linksgrüne Insel, die sich Berlin schimpft, interessiert mich herzlich wenig. Wenn dort alle Blümchen pflücken und Fahrrad fahren wollen, so sei ihnen das gegönnt. Ich muß mich zum Glück nicht daran beteiligen.

Teilhaben schwierig, da ich nicht jeden gelesen oder von Betroffenen gehörten Artikel kopiere um ihn eventuell hier irgendwann mal einzustellen.

Den von der verlinkten Artikel (und etliche andere) selbst habe ich gelesen, nur den Link in Deinem Post habe ich übersehen.

Oh, Du pitterpöser Purche, Du. Das wird den Biber aber überhaupt nicht zufriedenstellen.

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Erst lassen die Aktivisten eine Radspur auf die Kantstraße malen, jetzt reicht ihnen das nicht und nun fordern sie eine Vollsperrung der Straße für alle anderen.

 

https://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-charlottenburg-pop-up-radweg-in-der-kantstrasse-verzoegert-sich/25812910.html

 

Lustig sind auch die Bilder - wo sind da die Massen von Radfahrer, für die ja die Wege angelegt sind?

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Och, die Massen kommen bestimmt noch bzw. werden erwartet:

 

[Zitat]"In Corona-Zeiten benötigen Radfahrer mehr Platz, da möglichst viele Menschen von öffentlichen Verkehrsmitteln etwa aufs Rad umsteigen sollen."

 

Man merke: sollen, nicht wollen. Man soll also mal wieder zu seinem vermeintlichen "Glück" gezwungen werden.

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Lustig sind auch die Bilder - wo sind da die Massen von Radfahrer, für die ja die Wege angelegt sind?

Genauso könnte man fragen, wo die Massen an ge- und behinderten Autofahrern sind, gelle?

Und man sieht auch schön, wie rücksichtsvoll auf Radwegen geparkt wird. Warum parken die nicht links neben dem Radweg?

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Damit kann ich gut leben.

Das ist fein, aber nicht nötig. Wir wissen doch: je heftiger das ad-hominem-Gerülpse von Bluey, desto größer die Wahrscheinlichkeit, daß an seinen Behauptungen nichts dran ist. Und auch Du wirst bei näherer Sichtung Deiner Quellen feststellen, daß die von mir verlinkte Meldung die Tatsachen zutreffend wiedergibt und auch der RBB nichts anderes melden konnte: es gibt das behauptete Bestreben der Regierung nicht. Es gibt lediglich Forderungen mehrerer Verbände, von einer offiziellen Reaktion der Regierung im Sinne von Oh ja, tolle Idee ist nichts bekannt.

 

Erst lassen die Aktivisten eine Radspur auf die Kantstraße malen

Und wieder jemand, der offenbar glaubt, im Kampf für die vermeintlich gute Sache dürfe man einfach mal so eine Lüge raushauen.

 

jetzt reicht ihnen das nicht und nun fordern sie eine Vollsperrung der Straße für alle anderen.

Und hier gleich nochmal.

 

Lustig sind auch die Bilder - wo sind da die Massen von Radfahrer, für die ja die Wege angelegt sind?

Auf den Fotos sind nur ein Bus zu sehen und insgesamt zwei Fußgänger. Dafür parken ungefähr die Hälfte der Autos verkehrswidrig. Von der Logik her benötigt man also keine Bushaltestellen, genauso wenig wie die Gehwege. Gebraucht werden stattdessen ganz dringend jede Menge Poller und ein Abschleppdienst (bzw. mehrere entsprechende Fahrzeuge).

 

Man merke: sollen, nicht wollen. Man soll also mal wieder zu seinem vermeintlichen "Glück" gezwungen werden.

Genau. Corona wurde von Radfahraktivisten erfunden, um den ÖPNV zu schwächen und den Radverkehr zu stärken. Kann es sein, daß Dein Account von SliverBanditS oder m_3 gekapert wurde?

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Genau. Corona wurde von Radfahraktivisten erfunden, um den ÖPNV zu schwächen und den Radverkehr zu stärken. Kann es sein, daß Dein Account von SliverBanditS oder m_3 gekapert wurde?

Daß das mal wieder Gerülpse Quatsch ist, weißt Du hoffentlich selbst.

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Genau. Corona wurde von Radfahraktivisten erfunden, um den ÖPNV zu schwächen und den Radverkehr zu stärken. Kann es sein, daß Dein Account von SliverBanditS oder m_3 gekapert wurde?

Daß das mal wieder Gerülpse Quatsch ist, weißt Du hoffentlich selbst.

 

Oh weia.

 

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Ich weiß, daß das so nicht ernst gemeint war (hoffe ich jedenfalls). Macht es trotzdem nicht besser.

 

Oh weia.... ja, denke ich mir auch regelmäßig, wenn ich Deine geistigen Ergüsse lese.

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De nächsten besorgten Bürger werden gesucht, die gerne den Kraftfahrer eins auswischen wollen. Bitte als Blockwart melden, der Bezirk Neukölln sucht euch. Ist natürlich nur zum Wohl der Kinder, die ja sonst nirgends spielen können....

 

https://leute.tagesspiegel.de/neukoelln/macher/2020/05/13/122733/neukoelln-bekommt-sechs-temporaere-spielstrassen/

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Restauranttische statt Autos auf Parkplätze in Friedrichshain-Kreuzberg:
https://www.rbb-online.de/abendschau/videos/20200514_1930/neue-wege-gastronomie.html

Wird dann die Parkgebühr auf das Trinkgeld draufgeschlagen?

Das es in Berlin (in anderen Stadtbezirken) auch anders aussieht, zeigen diese Artikel:
https://leute.tagesspiegel.de/treptow-koepenick/macher/2020/05/11/122557/autofahren-statt-oeffis-nutzen/
https://www.dielinke-treptow-koepenick.de/politik/aktuelles/detail/news/alt-treptow-ueberraschend-autofreundlich/

Aussagen:

...Die Reduzierung von Abstellplätzen für PKW wird dagegen im Ortsteil mehrheitlich (68 Prozent) negativ aufgefasst...
...Eine deutliche Mehrheit befürwortet hingegen den Weiterbau der A100...

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De nächsten besorgten Bürger werden gesucht, die gerne den Kraftfahrer eins auswischen wollen. Bitte als Blockwart melden, der Bezirk Neukölln sucht euch. Ist natürlich nur zum Wohl der Kinder, die ja sonst nirgends spielen können....

Soviel Unsinn, da bleibt eigentlich nur ein herzhaftes Okay, Boomer.

 

Restauranttische statt Autos auf Parkplätze in Friedrichshain-Kreuzberg

Hat was. Was mir fehlt: wo in dem Bericht wird gesagt, daß das gemacht wird?

 

Das es in Berlin (in anderen Stadtbezirken) auch anders aussieht, zeigen diese Artikel

Ja, es soll durchaus vorkommen, daß es unterschiedliche Meinungen gibt. Auch innerhalb einer Stadt. Damit müssen die Verantwortlichen umgehen.

 

Die Reduzierung von Abstellplätzen für PKW wird dagegen im Ortsteil mehrheitlich (68 Prozent) negativ aufgefasst...

Das ist ziemlich genau die Quote der Befragten, die mindestens ein Auto im Haushalt haben.

 

Eine deutliche Mehrheit befürwortet hingegen den Weiterbau der A100.

Wundert dich das?

 

Ich hätte übrigens wirklich gern die Fragen gelesen, die gestellt wurden. Immerhin hat man das

Aufgrund unterschiedlicher Teilnahmebereitschaft kann es zu Verzerrungen kommen

ja erkannt.

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Hat was. Was mir fehlt: wo in dem Bericht wird gesagt, daß das gemacht wird?

Wo in meinem Beitrag steht, daß (in dem Bericht gesagt wird, daß) das gemacht wird?

 

Im übrigen ist der aktuelle Stand wohl so, daß Gastronomen bis zum Sonntag abend auf einer

Webseite Bedarf anmelden können und dann nach einwöchiger Prüfung das Bezirksamt die

Genehmigungen erteilt oder auch nicht.

https://www.bz-berlin.de/berlin/friedrichshain-kreuzberg/bezirk-will-strassen-und-parkplaetze-fuer-mehr-restaurant-tische-sperren

 

Etwas verwirrend für mich ist allerdings, das die Webseite für die Anträge von einer

Zivilgesellschaft/GmbH betrieben wird und nicht vom Senat oder den BAs selbst.

Was passiert da wirklich mit den angegebenen Daten?

 

...Aufgrund unterschiedlicher Teilnahmebereitschaft kann es zu Verzerrungen kommen...

Dieses Argument ist natürlich wahr.

Lustigerweise kommt es aber immer dann, wenn das Ergebnis einer Umfrage (oder Statistik o.ä.)

nicht in den Kram passt.

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noch zur Ergänzung:

Ich hätte übrigens wirklich gern die Fragen gelesen

Mehr zu der Umfrage findest Du hier.
https://www.dielinke-treptow-koepenick.de/politik/aktuelles/detail/news/alt-treptow-ueberraschend-autofreundlich/
In den Links unten auf der Seite stehen zwar nicht die exakten Fragen
aber man kann sich das anhand der Auswertungen ungefähr zusammeneruieren.

Das ist ziemlich genau die Quote der Befragten, die mindestens ein Auto im Haushalt haben

Das ist richtig aber aus den erwähnten Links kann man auch ersehen,
das sich immerhin noch ca. 40% der Einwohner OHNE PKW im Haushalt auch gegen die Reduktion
der Abstellflächen für Autos zugunsten Fussgängern und Radfahrern ausgesprochen haben.

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Es gibt auch Stellen, wo man anstelle grauen Betons auch Bäume hätte pflanzen können.....das hätte einer entsprechenden Widmung ganz sicher keinen Abbruch getan, dafür vielmehr dem Umweltgedanken entsprochen und auch mehr zum Verweilen (und Nachdenken) eingeladen.

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Wo in meinem Beitrag steht, daß (in dem Bericht gesagt wird, daß) das gemacht wird?

Nirgends. Habe ich auch nicht behauptet.

 

Lustigerweise kommt es aber immer dann, wenn das Ergebnis einer Umfrage (oder Statistik o.ä.) nicht in den Kram passt.

Also fast immer. Weil es ja eigentlich immer jemanden gibt, dem das Ergebnis nicht in den Kram passt. Davon abgesehen: seriös arbeitende Institute weisen die Toleranz immer aus, nur wird das bei der Diskussion dann gern ignoriert. Wichtig sind solche Hinweise aber eigentlich auch nur, wenn die Prozentangaben relativ dicht beieinander liegen.

 

In den Links unten auf der Seite stehen zwar nicht die exakten Fragen aber man kann sich das anhand der Auswertungen ungefähr zusammeneruieren.

Zusammeneruieren ist bei der Beurteilung von Fragen einer Umfrage keine so besonders gute Idee, dafür kann die Fragestellung das Ergebnis zu stark beeinflussen. Muß man aber auch nicht, da tatsächlich alle Daten veröffentlicht wurden - vorbildlich! Keine Ahnnung, warum ich das übersehen hatte.

 

Das ist richtig aber aus den erwähnten Links kann man auch ersehen, das sich immerhin noch ca. 40% der Einwohner OHNE PKW im Haushalt auch gegen die Reduktion der Abstellflächen für Autos zugunsten Fussgängern und Radfahrern ausgesprochen haben.

Stimmt. Wäre interessant, ob das Ergebnis auch so ausfiele, wenn man (nicht nur) diese Frage anders formulieren würde.

 

Nur so am Rande: hat irgendjemand irgendeine Idee, ob die Anwohner eine Idee haben, was aus dem Kino werden soll, wenn nicht ein Hotel?

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Nur so am Rande: hat irgendjemand irgendeine Idee, ob die Anwohner eine Idee haben, was aus dem Kino werden soll, wenn nicht ein Hotel?

 

Ich denke mal, die meisten Anwohner wollen das Kino - incl. der gastronomischen Einrichtungen im Gebäude - behalten wollen

und sind deshalb gegen den Hotel-Neubau.

 

Schade.. war auch mein Stammkino.

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Ich denke mal, die meisten Anwohner wollen das Kino - incl. der gastronomischen Einrichtungen im Gebäude - behalten wollen und sind deshalb gegen den Hotel-Neubau.

Da sind wir dann bei dem Punkt mit der Formulierung der Frage. Die lautete:

Der Tourismus ist für Berlin eine wichtige Einnahmequelle und zugleich sind viele Menschen in dieser Branche beschäftigt. Andererseits verdrängen Ferienwohnungen dringend benötigte Mietwohnungen auf dem ohnehin angespannten Markt. Deshalb hat das Land Berlin die Nutzung von Wohnungen für kurzzeitige Vermietungen stark eingeschränkt.

Anstelle des CineStar Kinos Treptower Park, das mangels Wirtschaftlichkeit vom Eigentümer geschlossen wird, ist der Bau eines Hotels geplant. Wohnungen sind an dieser Stelle wegen der hohen Belastung durch den Straßenverkehr nicht zulässig. Befürworten Sie den Hotelbau?

Reichlich viel Text, der mit der Frage nichts zu tun hat (Satz 1 bis 3) und von der wesentlichen Aussage ablenkt, zumal die auch noch so hübsch verschwurbelt wird: das Kino ist weg. Wenn die Frage irgendwas mit 'Das Kino ist pleite, es gibt nur die Alternative eines Hotelbaus oder Leerstand einer Ruine' gelautet hätte, wäre die Antwort wahrscheinlich anders ausgefallen.

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@SNBoris, Frage eines Auswärtigen: War das Kino noch wirtschaftlich?
Es erinnert mich ein wenig an die Forderung Kirchen zu erhalten, aber kaum einer geht zum Gottesdienst.

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Ich kann leider nicht sagen, ob das Kino wirtschaftlich war oder nicht.

Auslastungsmäßig war es immer so leer oder voll wie auch andere Kinos in Berlin.

Was natürlich nur ein persönlicher Eindruck ist - und so oft bin ich auch nicht im Kino.

 

Wie ich aber gehört habe, wurde der Betreiber des Kinos (Cinestar-Gruppe Lübeck) als Mieter des Grundstückes von den Abrissplänen auch ziemlich überrascht.

Die treibende Kraft ist hier eher der Grundstückseigentümer, der sich von einem Hotel sicher mehr Miete erhofft.

Inwieweit da erstmal höhere Mietforderungen ausprobiert wurden o.ä. entzieht sich meiner Kenntnis.

 

Und wie sich das alles mit Corona verträgt (wann werden Kinos überhaupt wieder geöffnet, wie hoch ist die maximale Platzauslastung, die sie haben dürfen,

wie wird sich dagegen das Hotelgeschäft weiter entwickeln) wird die Zukunft zeigen.

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  • 3 weeks later...

...maue Bilanz des Pilotversuchs beim Stickstoffdioxid ...
...
Die Polizei konnte durch Tempo 30 keine „signifikanten Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit feststellen“, wie sie der B.Z mitteilte. Der Jahres-Unterschied: von 262 auf 221 Unfälle. Während des Pilotversuchs fuhren bei 107 Tempo-Kontrollen rund 4 Prozent der Autos zu schnell.
...
Auch nach Ende des Pilotversuchs lässt Verkehrssenatorin Regine Günther (57, Grüne) die Schilder stehen.
....
SPD-Politiker Sven Kohlmeier (43) kritisiert: „Für Pendler aus den Außenbezirken ist die Leipziger Straße wichtig. Es braucht neue Ideen der grünen Verkehrssenatorin statt ideologisches Festhalten an Tempo 30.“

Aus "Belastung kaum gesunken - Tempo 30 nur heiße Luft in der Leipziger Straße", www.bz-berlin.de, 02.06.20; https://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/tempo-30-nur-heisse-luft-in-der-leipziger-strasse ; Hervorhebungen von mir.

Daß die Schilder nun "dauerhaft" nach dem Pilotversuch stehen bleiben, muß dafür ein (begründeter) Verwaltungsakt vorliegen. Vielleicht kann sich den jemand mal anschauen, welche Winkelzüge dort Regine G. :vogelzeig: betrieben hat.
Ist richtig lustig, wenn jetzt die grüne R. Günther schon von der SPD der Ideologie bezichtigt wird :cool: .
:nolimit:
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