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Lasermessung Riegl Fg-21P - Korrekter Aufbau / Ablauf Der Messung


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Hallo.

 

Ich habe eine kleine Frage und bin über die Suche leider nicht fündig geworden.

 

Ich kam eben an einer Lasermessung vorbei und sah einen Beamten an einer Riegl FG-21P wie sie üblicherweise in NRW verwendet werden.

 

Der Messbeamte stand alleine am Gerät und war auch derjenige, der das Fahrzeug dann rausgewunken hat. Die Fahrzeugführer wurden dann gebeten, zu einem Polizeibus zu gehen und dort die Formalitäten abzuwickeln.

 

Ich habe kürzlich gehört, das am Messgerät immer zwei Beamte stehen müssten. Ein sogenannter Messbeamter, der das Gerät bedient und die Messung durchführt und ein Protokollbeamter, der als Zeuge und Protokollant daneben steht.

 

Stimmt das? Denn wenn ja, dann wäre die gesamte Messung ungültig und anfechtbar, da der Beamte alleine am Gerät stand.

 

MfG

!Xabbu

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Willst Du behaupten, es sei schon mal vorgekommen das ein Polizist gelogen hat, versehentlich einen Zahlendreher hatte, oder gar ein anderes Fahrzeug gemessen hat.

 

Sei versichert, unsere Cops sind absolut fehlerfrei.

 

Solange es noch Richter gibt die Polizisten alles glauben, hast der Gemessene denkbar schlechte Karten.

 

MfG.

 

hartmut

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@!Xabbu

 

Die von Dir genannte "Vorschrift" existiert, aber nicht in NRW. Da kann der Meßbeamte tatsächlich in Personalunion das Protokoll führen und ggf. auch das gemessene Fahrzeug anhalten. Letzteres bedeutet aber auch, daß er das gemessene Fahrzeug anhält und nicht ein anderes. Es gibt in diesem Fall nicht die Möglichkeit eines Zuordnungs-/Übermittlungsfehlers.

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Willst Du behaupten, es sei schon mal vorgekommen das ein Polizist gelogen hat, versehentlich einen Zahlendreher hatte, oder gar ein anderes Fahrzeug gemessen hat.

Ich möchte von mir behaupten, daß ich bei all den Lasermessungen (und das sind mittlerweile verdammt viele), die ich als Meßbeamter durchgeführt habe, bislang weder gelogen habe noch einen Zahlendreher hatte oder ein anderes als das angehaltene Fahrzeug gemessen habe.

 

Sei versichert, unsere Cops sind absolut fehlerfrei.

Das ist polemischer Blödsinn!

 

Solange es noch Richter gibt die Polizisten alles glauben, hast der Gemessene denkbar schlechte Karten.

Du kannst Dir sicher sein, daß die Richter uns schon lange nicht mehr alles glauben. Die erfragen sich alles Mögliche, von Pontius bis Pilatus. Und das ist auch richtig so. Unsere Richter erfragen sehr oft deutlich mehr als der Anwalt. Wenn dem das Wort erteilt wird, sind die allermeisten Fragen bereits gestellt worden.

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Guest Freisinn

Woher kommt eigentlich die Angst davor, ein Polizist könnte bei so etwas lügen?

Es würde ihm keinerlei Vorteile verschaffen, im ungünstigsten Fall setzt er Job und Pension aufs Spiel.

Das ist auch der Grund, warum Richter idR bei gegensätzlichen Aussagen des Polizisten und des Betroffenen, die Aussage des Polizisten als glaubhafter bewerten.

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Weil es auch nur Menschen sind. Gib mal bei Google "ohne erkennbares Motiv" ein, und Du bekommst über 5 Millionen Treffer.

Menschen machen eben Dinge die vielleicht nicht mal für sie selber wirklich nachvollziehbar sind.

 

Und gerade solche Dinge, wie das es nicht nachprüfbar ist, erleichtern solche Manipulationen. Keiner sieht das Messergebnis sonst, keiner sieht was geschrieben wird. Was riskiert der?

 

Das mit den Richtern ist eben auch ein Problem, der geht halt von dem Guten im Polizisten aus. Sonst hat er ja keinen Anhaltspunkt.

 

MfG.

 

hartmut

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Der Richter geht davon aus, dass die Polizisten professionell arbeiten, so wie das auch alle anderen Arbeitgeber von ihren Angestellten normalerweise auch erwarten.

 

Und ich meine, das machen auch über 99 Prozent der Angestellten, nämlich ihre Arbeit professionell erledigen und nicht "ohne erkennbares Motiv" irgendwelchen Nonsens verzapfen.

 

Die Ausnahmen bestätigen die Regel, natürlich gibts hin und wieder einen Ausreisser, aber es sind eben Aussnahmen. Solche Ausnahmen werden dann in der Öffentlichkeit gerne breitgetreten. Wir, das Volk interessieren uns eben für etwas "Aussergewöhnliches" und nicht das "langweilige Alltagseinerlei professioneller Arbeit".

 

Beispiel aus der Vergangenheit:

 

Wenn in der Zeitung steht, dass der Daimler letztes Jahr soundsoviele Autos gebaut hat, davon in der A Klasse, soviel, in der B Klasse soviel.. und dann alle Klassen mit den verschiedenen Motorisierungen im Detail.. das liest doch keiner genau, es ist langweilig, obwohl oder vielleicht weil es eben die professionelle Leistung dastellt.

 

Wenn aber ein Elch Test eine A Klasse umwirft, sowas wird groß und breit durch alle Gazetten gescheucht, es ist was Aussergewöhnliches!

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Keiner sieht das Messergebnis sonst, keiner sieht was geschrieben wird. Was riskiert der?
Das beantwortet die Frage nicht, warum er lügen sollte.
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Kannst Du ausschließen das nicht gelogen wird und wurde?
Nein. Kannst Du ausschließen, daß nicht gelogen wird und wurde, wenn zwei Polizisten die Messung durchführen / beobachten / überwachen?

 

Die Motive können vielschichtig sein. Welche Motive das sind?
Keine Gegenfragen, solange Du die Frage nicht beantwortet hast: aus welchem Grund sollte ein Polizist lügenderweise einen (ihm völlig unbekannten) Autofahrer einer Geschwindigkeitsübertretung bezichtigen?
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Es war keine Gegenfrage, nur die Antwort, Welche Motive das sind? Da beutet das =>? ich weiß es nicht.
Mit anderen Worten: (auch) Du hast nicht den Schimmer einer Idee, warum ein lasernder Polizist lügen und einen mehr oder minder unbescholtenen Autofahrer eines (stärkeren als das gemessene) Vergehens beschuldigen sollte. Da sind wir uns also einig. Bliebe dann nur noch zu klären, warum Du durch irgendwelche schwurbeligen Fragen den Eindruck erweckst, es sei anders.
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Nö, weil anschließend willst Du Belege dafür. Die kann ich für Ideen nicht liefern.
Ach Du liebe Zeit. Seit wann hält Dich die mögliche Frage nach Belegen (die bei Ideen sowieso nicht käme) davon ab, irgendwas in die Welt zu blasen?
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