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Blitzerpositionierung Rechtens?


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Moin,

 

mich hat es heute vermutlich auch mal wieder erwischt. :sneaky:

Ich hatte ungefähr 75 aufm Tacho, als ich den roten Blitz gesehen hab. Bei erlaubten 50.

 

Die erste Frage, die sich mir nun stellt ist, ob ich innerhalb- oder außerhalb geschlossener Ortschaften geblitzt worden bin. Ein Ortsausgangsschild gibt es dort nicht und nur wenige Meter hinter dem Blitzer steht ein 70 Schild. Gibt es überhaupt 70er Zonen innerhalb geschlossener Ortschaften?

Auf folgender Seite kann man sich ein Eindruck von der Stelle verschaffen:

http://www.blitzer.de/2268686-Geschwindigk...in-Ostring,Kiel

 

Lustigerweise steht 100 Meter vor diesem mobilen Blitzer auch eine tolle Blitzersäule:

http://blog.kiel-web.de/wp-content/uploads...lenblitzer4.jpg

 

Die zweite Frage: Wie ist denn die Positionierung des mobilen Blitzers zu bewerten? Also quasi direkt hinter einem stationären Blitzer und vor einem 70 Schild. Gibt es einen Mindestabstand zu Schildern, die eine Erhöhung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit anzeigen zu denen geblitzt werden darf? Der Verdacht der Abzocke drängt sich einem ja förmlich auf.

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Ja, es gibt 70er-Bereiche innerhalb geschlossener Ortschaften.

 

Ja, der Blitzer kann in beliebigem Abstand zu stationären Meßgeräten stehen.

 

Zum Schild: Es gibt Richtlinien, aber ein Verstoß gegen sie macht die Messung nicht unverwertbar. Außerdem ist beim abgebildeten Aufbau genug Platz zum 70er-Schild.

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Danke für die Antworten. :sneaky:

 

Ihr geht also davon aus, dass es sich hier auch um eine geschlossene Ortschaft handelt? Wikipedia meint dazu:

Die geschlossene Ortschaft ist ein feststehender Begriff der deutschen Straßenverkehrsordnung und beschreibt den räumlichen Zusammenhang von (Wohn-)Häusern. Der Begriff dient dazu, diesen Bereich von der freien Strecke abzugrenzen und darin eigene Verkehrsregelungen aufzustellen. Dem Verkehrsteilnehmer wird der Anfang und das Ende der geschlossenen Ortschaft mit Hilfe eines gelben Ortsschildes (Verkehrszeichen 310 und 311 nach § 42 Abs. 2 StVO) angezeigt. Davon abweichende Beschilderung hat keine rechtliche Verbindlichkeit.

 

Wohnhäuser gibt es da jedenfalls keine und dass kurz dahinter 70 erlaubt ist manifestiert den Eindruck, dass man sich außerhalb einer geschlossenen Ortschaft befindet.

 

(Ich bin zwar eigentlich Ortskundiger, aber an der Stelle bin ich mir nun überhaupt nicht sicher.)

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Großartig. :sneaky:

 

Aber ihr stimmt mir hoffentlich zu, dass das schon eine sehr ähm merkwürdige Stelle ist. Man weiß, "gleich gilt 70" und hat gleichzeitig das Gefühl aus der Stadt raus zu fahren. Da beschleunigt man dann ganz automatisch. :P

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Da beschleunigt man dann ganz automatisch. :sneaky:

Schon möglich. Es ist halt immer die Frage, wann oder wo man schon mit dem Beschleunigen anfängt und wie schnell man ist, bevor ein anderes Limit gilt.

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Wie ist denn die Positionierung des mobilen Blitzers zu bewerten? Also quasi direkt hinter einem stationären Blitzer
wird schon mal gemacht, um auch die zu kriegen, die vor dem festen Blitzer abbremsen und nachher meinen, die Geschwindigkeitsbegrenzung gilt jetzt nicht mehr.
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wird schon mal gemacht, um auch die zu kriegen, die vor dem festen Blitzer abbremsen und nachher meinen, die Geschwindigkeitsbegrenzung gilt jetzt nicht mehr.

Richtig. Die Zeiten als Messpunkte noch weit überwiegend reale Unfallschwerpunkte waren sind nunmal Geschichte. Jetzt geht es den Überwachungsorgangen vorwiegend darum dem Bürger zu demonstrieren "wer die Macht hat" und in diesem Zug auch noch sein Geld zur mehr oder weniger sinnvollen Verwendung abzuschöpfen.

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Zum Schild: Es gibt Richtlinien, aber ein Verstoß gegen sie macht die Messung nicht unverwertbar. Außerdem ist beim abgebildeten Aufbau genug Platz zum 70er-Schild.

 

Zum 3428.mal: Es gibt in machen Ländern Vorschriften!!!!!!!

 

Das kann man nicht grundsätzlich behaupten!!!

 

 

dete :sneaky:

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Richtig. Die Zeiten als Messpunkte noch weit überwiegend reale Unfallschwerpunkte waren sind nunmal Geschichte. Jetzt geht es den Überwachungsorgangen vorwiegend darum dem Bürger zu demonstrieren "wer die Macht hat" und in diesem Zug auch noch sein Geld zur mehr oder weniger sinnvollen Verwendung abzuschöpfen.

 

Es hat ja auch Niemand etwas dagegen, wenn an echten Unfallschwerpunkten, vor Schulen oder in Wohngebieten gemessen wird. Aber ein paar Meter vor einem Schild, das die zulässige Höchstgeschwindigkeit herauf setzt und dazu noch auf einer gut ausgebauten zweispurigen Straße stadtauswärts. Dass der Bürger den Typen vom Ordnungsamt mit Respekt begegnet ist scheinbar nicht mehr gewünscht.

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Es hat ja auch Niemand etwas dagegen, wenn an echten Unfallschwerpunkten, vor Schulen oder in Wohngebieten gemessen wird.

Soso... es gibt aber daneben noch sehr viele Bürger, die auch außerhalb dieser Gebiete ein berechtigtes Interesse an sowohl der Einhaltung der jeweils zulässigen Höchstgeschwindigkeit als auch an deren Überwachung haben, damit die Überschreitungen, die es immer geben wird, nicht zu sehr ausufern. So haben eben auch sehr viele nichts dagegen, wenn wir bspw. auf einer gut ausgebauten Bundesstraße bei :P oder auch :sneaky: messen, obwohl dort weder ein Unfallschwerpunkt zu verzeichnen ist oder sonstige schutzwürdige Objekte wie Schulen, Kindergärten oder Wohngebiete existieren. ABER: es werden dort (mitunter auch massiv) Ordnungswidrigkeiten begangen. Und das allein reicht schon aus, um dort zu messen.

 

Aber ein paar Meter vor einem Schild, das die zulässige Höchstgeschwindigkeit herauf setzt und dazu noch auf einer gut ausgebauten zweispurigen Straße stadtauswärts.

Immer wieder lese ich hier was von "aber nur ein paar Meter". Was sind denn nun konkret "ein paar Meter"? Der eine definiert es so (zb 20m), der andere wieder so (zb 50m) und der dritte noch ganz anders (zb 100m). Jedem kann man es nicht recht machen. Irgendwer wird sich immer beklagen.

 

Dass der Bürger den Typen vom Ordnungsamt mit Respekt begegnet ist scheinbar nicht mehr gewünscht.

Warum schreibst Du "der Bürger"? Du bist EIN Bürger, aber nicht (allgemein) DER Bürger. Es gibt immer noch mehr als genug Bürger, die die Angehörigen des Ordnungsamtes oder auch die Polizei sehr wohl respektieren und deren Arbeit als sinnvoll und notwendig erachten, selbst dann, wenn es sie mal selbst trifft. Im Gegensatz zu so mancheinem sind zum Glück immer noch sehr viele Menschen in der Lage, ihr eigenes Verhalten selbstkritisch zu reflektieren und folgerichtig die Schuld erstmal bei sich selbst zu suchen.

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Aber ihr stimmt mir hoffentlich zu, dass das schon eine sehr ähm merkwürdige Stelle ist.
Nö. Die mobile Messung dürfte auf die wahrscheinlich ziemlich zahlreichen 'Oberschlauen' zurückzuführen sein, die den festen Blitzer kennen, davor abbremsen und anschließend wieder Gas geben. Klassisches Eigentor also...

 

Jetzt geht es den Überwachungsorgangen vorwiegend darum dem Bürger zu demonstrieren "wer die Macht hat" und in diesem Zug auch noch sein Geld zur mehr oder weniger sinnvollen Verwendung abzuschöpfen.
Das weißt Du bitte woher?
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Es gibt immer noch mehr als genug Bürger, die die Angehörigen des Ordnungsamtes oder auch die Polizei sehr wohl respektieren und deren Arbeit als sinnvoll und notwendig erachten, selbst dann, wenn es sie mal selbst trifft.

 

Stimmt. Wenn es denn irgendwelche objektiv sinnvollen Gründe für die Messung gibt. 'Biber' wollte mit seinem Kommentar vermutlich in eine andere Richtung, aber er stimmt dem ja auch zu. Und er hat Recht. Es geht um die Oberschlauen, die den festen Blitzer kennen, abbremsen und dann mit dem Wissen im Hinterkopf, dass gleich die zulässige Höchstgeschwindigkeit angehoben wird wieder Gas geben.

Aber was ist denn 'die Oberschlauen maßzuregeln' anderes, als eine Machtdemonstration mit der Aussicht auf einen warmen Geldregen für die Stadt? Mit objektiv sinnvoll hat das nicht mehr viel zu tun. Und da sollte sich sich noch in irgendeiner Form Respekt einstellen? Das fällt ungefähr in die Kategorie Knöllchenverteilen an Paket- und Kurierfahrer. Armselig ist das.

 

Außerdem: Es kann mir doch niemand erzählen, dass hier alle päpstlicher fahren als der Papst. Wenn ein Schild in Sichtweite ist, das die zulässige Höchstgeschwindigkeit anhebt, dann passiert es i.d.R. ganz automatisch, dass man dann schonmal beschleunigt.

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Stimmt. Wenn es denn irgendwelche objektiv sinnvollen Gründe für die Messung gibt.

Manche Gründe erschließen sich rein objektiv, andere hingegen will man schlichtweg nicht sehen.

 

'Biber' wollte mit seinem Kommentar vermutlich in eine andere Richtung, aber er stimmt dem ja auch zu. Und er hat Recht. Es geht um die Oberschlauen, die den festen Blitzer kennen, abbremsen und dann mit dem Wissen im Hinterkopf, dass gleich die zulässige Höchstgeschwindigkeit angehoben wird wieder Gas geben.

Ich habe den nichtzutreffenden Teil mal gestrichen. Leider ist es so, daß die Oberschlauen nicht mit dem Gedanken im Hinterkopf, daß das Limit gleich wieder angehoben wird, Gas geben, sondern dieses in dem Wissen tun, daß nach Passieren des Blitzers die Gefahr des Geblitztwerdens vorüber ist. Und da die Blitzer idR VOR der eigentlichen Gefahrenstelle, zb einer Kreuzung, aufgestellt sind, bedeutet das, daß die Oberschlauen im eigentlichen Gefahrenbereich wieder zu schnell sind.

 

Aber was ist denn 'die Oberschlauen maßzuregeln' anderes, als eine Machtdemonstration mit der Aussicht auf einen warmen Geldregen für die Stadt?

Was ist so eine billige Aussage anderes, als sich selbst was vorzumachen und einzureden, daß man der ach so arme gebeutelte VT ist, dem die pitterpöse Staatsgewalt nur an sein sauer verdientes Geld will.

 

Mit objektiv sinnvoll hat das nicht mehr viel zu tun.

Mit Objektivität und Selbstkritik haben Deine Aussagen auch rein gar nichts zu tun.

 

Und da sollte sich sich noch in irgendeiner Form Respekt einstellen?

Nein, bei Dir ganz sicher nicht. Da ist Hopfen und Malz verloren.

 

Außerdem: Es kann mir doch niemand erzählen, dass hier alle päpstlicher fahren als der Papst. Wenn ein Schild in Sichtweite ist, das die zulässige Höchstgeschwindigkeit anhebt, dann passiert es i.d.R. ganz automatisch, dass man dann schonmal beschleunigt.

Stimmt. Aber ich jammere und heule auch nicht wie ein Mädchen, wenn ich mal geblitzt werde. Ich weiß drum bescheid, weiß, daß ich zu schnell war und gut ist. Entweder, ich zahle, oder ich schaffe es, sonstwie aus der Sache rauszukommen. Ich gebe aber niemand anderem die Schuld für MEIN Fehlverhalten oder Versagen.

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Wenn es denn irgendwelche objektiv sinnvollen Gründe für die Messung gibt.
Ich würde meinen, die existierende Geschwindigkeitsbeschränkung sollte als Grund für eine Kontrolle ausreichen. Oder könntest Du mir sagen, warum nicht kontrolliert werden sollte?

 

'Biber' wollte mit seinem Kommentar vermutlich in eine andere Richtung, aber er stimmt dem ja auch zu.
Ich bin mir nicht sicher, wem oder was ich da zugestimmt haben soll, aber das
Und er hat Recht.
stimmt. :sneaky:

 

Das fällt ungefähr in die Kategorie Knöllchenverteilen an Paket- und Kurierfahrer. Armselig ist das.
Das ist zwar eine ganz andere Baustelle, aber auch da gilt: warum sollten für die Leute irgendwelche Sonderrechte gelten? Wenn deren Fahrzeuge auf Geh- / Radwegen / im Halteverbot stehen, behindern sie andere VT genauso wie 'normale' Fahrzeuge.

 

Wenn ein Schild in Sichtweite ist, das die zulässige Höchstgeschwindigkeit anhebt, dann passiert es i.d.R. ganz automatisch, dass man dann schonmal beschleunigt.
Das halte ich für eine ziemlich faule Ausrede. Umgekehrt funktioniert es ja auch nicht, sonst könnte man sich Kontrollen an Ortseingängen ersparen.
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Was ist so eine billige Aussage anderes, als sich selbst was vorzumachen und einzureden, daß man der ach so arme gebeutelte VT ist, dem die pitterpöse Staatsgewalt nur an sein sauer verdientes Geld will.

Mir hat gerade vor ca. 2 Wochen ein MA eines Ordnungsamtes wortwörtlich gesagt, daß er in den letzten Jahren mitbekommen hat, daß es doch nur noch ums Geld geht. Sobald er im Amt aufschlägt, wird gefragt, wieviele Bilder er denn gemacht hat. Nichts anderes, es interessieren nur nackte $$$ Zahlen. Um welche Behörde es sich handelt, kann ich hier natürlich nicht schreiben. Ich unterscheide hiervon ausdrücklich die Messungen unserer :sneaky:, denen solches Gebaren eher fremd ist.

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Ich habe den nichtzutreffenden Teil mal gestrichen. Leider ist es so, daß die Oberschlauen nicht mit dem Gedanken im Hinterkopf, daß das Limit gleich wieder angehoben wird, Gas geben, sondern dieses in dem Wissen tun, daß nach Passieren des Blitzers die Gefahr des Geblitztwerdens vorüber ist. Und da die Blitzer idR VOR der eigentlichen Gefahrenstelle, zb einer Kreuzung, aufgestellt sind, bedeutet das, daß die Oberschlauen im eigentlichen Gefahrenbereich wieder zu schnell sind.

 

Du kannst streichen was du willst, aber es ändert nichts an der Realität. Und hier stand ein Blitzer nicht vor einer Gefahrenstelle, sondern vor einem Schild, das die zulässige Höchstgeschwindigkeit heraufsetzt. Eine Gefahrenstelle war da weit und breit nicht. Éin deutlicher Unterschied. Es geht in diesem speziellen Fall nur um Abzocke. Nichts weiter.

 

Das ist zwar eine ganz andere Baustelle, aber auch da gilt: warum sollten für die Leute irgendwelche Sonderrechte gelten? Wenn deren Fahrzeuge auf Geh- / Radwegen / im Halteverbot stehen, behindern sie andere VT genauso wie 'normale' Fahrzeuge.

 

Es ging mir zwar eher um jene, die andere Verkehrsteilnehmer nicht explizit behindern, aber ist eigentlich auch egal. Empathie und Rücksichtnahme sind für einige Ordnungsamtsmitarbeiter leider Fremdwörter. Oder auch die nicht vorhandene Fähigkeit über bestimmte Situationen nachzudenken und dann abzuwägen. Da holt man sich dann die Befriedung, wenn man gegenüber anderen Menschen seine Macht ausleben kann.

 

Mir hat gerade vor ca. 2 Wochen ein MA eines Ordnungsamtes wortwörtlich gesagt, daß er in den letzten Jahren mitbekommen hat, daß es doch nur noch ums Geld geht.

 

Danke. Mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen. Dass es nicht um Sicherheit, sondern nur ums Geld geht wollen einige leider nicht wahrhaben.

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@PeterMa : :sneaky:

 

@Bluey & Biber : ein "die existierende Geschwindigkeitsbeschränkung sollte als Grund für eine Kontrolle ausreichen" zeigt klar wo der eigene Tellerrand endet.

 

Soso... es gibt aber daneben noch sehr viele Bürger, die auch außerhalb dieser Gebiete ein berechtigtes Interesse an sowohl der Einhaltung der jeweils zulässigen Höchstgeschwindigkeit als auch an deren Überwachung haben, damit die Überschreitungen, die es immer geben wird, nicht zu sehr ausufern.

Soso, das diese deine Generalrechtfertigungsklausel hier gequirlte :P ist fällt dir aber nicht auf ? Wenn es nur darum ginge Überschreitungen "nicht zu sehr" ausufern zu lassen hätte das PSS 200m weiter im ;) Bereich richtig gestanden, und nicht in dem etwa 300m langen Abschnit zwischen PSS stationär und dem Beginn <_<

 

Diese Messung ist nicht anders als eine "Machtdemonstration" i.V.m. Kassenfüllen, und die "sehr vielen Bürger" mit Interesse an dieser Messung sind die permanent schleichenden Oberlehreruntertanen, welche innere Befriedigung erleben wenn vor ihren Augen ein weniger Unterwürfiger abgelichtet wird.

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Mir hat gerade vor ca. 2 Wochen ein MA eines Ordnungsamtes wortwörtlich gesagt, daß er in den letzten Jahren mitbekommen hat, daß es doch nur noch ums Geld geht. Sobald er im Amt aufschlägt, wird gefragt, wieviele Bilder er denn gemacht hat. Nichts anderes, es interessieren nur nackte $$$ Zahlen.

Woran soll sich ein solcher MA denn sonst messen lassen, wenn nicht an der Zahl seiner Tätigkeiten, sprich Knöllchen oder Bilder?! Wobei ihm ja vorgeschrieben wird, wo er die Bilder zu machen hat. Und beeinflussen können wird er es wohl kaum, wie viele VT er mißt. Wenn ihm das zuwider ist, so sollte er sich so langsam mal Gedanken machen, ob er sich nicht einen anderen Job suchen sollte. Hierauf angesprochen wird er aber wohl sicherlich sinngemäß sagen, daß es ja soooo schlimm nun auch wieder nicht sei.

 

Du kannst streichen was du willst, aber es ändert nichts an der Realität.

Welche Realität? Wohl eher nur die Deine.

 

Und hier stand ein Blitzer nicht vor einer Gefahrenstelle, sondern vor einem Schild, das die zulässige Höchstgeschwindigkeit heraufsetzt.

In konkret welcher Entfernung?

 

Eine Gefahrenstelle war da weit und breit nicht. Éin deutlicher Unterschied. Es geht in diesem speziellen Fall nur um Abzocke. Nichts weiter.

Es muß auch nicht immer eine Gefahrenstelle als solche vorliegen. Wie bereits schon geschrieben wurde: allein die Existenz eines Limits rechtfertigt auch dessen Überwachung. Wer sich nicht dran halten kann, wird halt ggf. geblitzt.

 

Da holt man sich dann die Befriedung, wenn man gegenüber anderen Menschen seine Macht ausleben kann.

Was Du immer mit Deiner "Macht" hat..... Vllt sehen diese Leute, entgegen Deiner persönlichen Auffassung, einen Sinn in dem, was sie tun bzw. wie sie entscheiden und dementsprechend agieren. Und das hat nun mit Macht ausleben herzlich wenig zu tun.

 

Danke. Mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen. Dass es nicht um Sicherheit, sondern nur ums Geld geht wollen einige leider nicht wahrhaben.

Nur, weil es vllt einer hier oder dort mal so äußert, soll es gleich generell so sein? Ziemlich naiv und engstirnig betrachtet und ausgelegt.

 

....

Ich gönne Dir Deine Meinung. Und obwohl ich sie nicht teile, würde ich sie nicht niveaulos als "gequirlte :sneaky:" bezeichnen. So darfst Du Dich gern mit solchen unterhalten, die eh nichts besseres zu tun haben als zu jammern.

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Und hier stand ein Blitzer nicht vor einer Gefahrenstelle, sondern vor einem Schild, das die zulässige Höchstgeschwindigkeit heraufsetzt.
Ich wiederhole meine Frage, die Du so gekonnt ignoriert hast (aber da bist Du nicht allein): warum sollte da nicht kontrolliert werden?

 

Es geht in diesem speziellen Fall nur um Abzocke. Nichts weiter.
Woran machst Du das fest? Und wenn Du es für Abzocke und damit für unzulässig hältst: was hast Du dagegen unternommen?

 

Es ging mir zwar eher um jene, die andere Verkehrsteilnehmer nicht explizit behindern, aber ist eigentlich auch egal.
Nein, ist es nicht. Auch hier hast Du meine Frage ignoriert: warum sollten für diese Leute irgendwelche Sonderrechte gelten?

 

Empathie und Rücksichtnahme sind für einige Ordnungsamtsmitarbeiter leider Fremdwörter.
Mag sein. Für die, die ich kennengelernt habe, gilt das nicht. Und: meiner Erfahrung fordern regelmäßig diejenigen am lautesten Rücksicht (was ja hier konkret heißt: ich breche die Regeln und erwarte, daß Du das ignorierst), die genau diese Rücksicht am meisten vermissen lassen.

 

Da holt man sich dann die Befriedung, wenn man gegenüber anderen Menschen seine Macht ausleben kann.
Ja nee, schon klar. Die machen das nur, weil sie zu Hause unterdrückt werden und in anderen Berufen gescheitert sind und ihnen dabei einer abgeht...

 

Dass es nicht um Sicherheit, sondern nur ums Geld geht wollen einige leider nicht wahrhaben.
Mach' mal 'nen Vorschlag: wie sollen Verkehrsverstöße Deiner Meinung geahndet werden?

 

ein "die existierende Geschwindigkeitsbeschränkung sollte als Grund für eine Kontrolle ausreichen" zeigt klar wo der eigene Tellerrand endet.
Auch Du kannst gerne erklären, warum eine Geschwindigkeitsbeschränkung nicht kontrolliert werden sollte.
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Woran soll sich ein solcher MA denn sonst messen lassen, wenn nicht an der Zahl seiner Tätigkeiten, sprich Knöllchen oder Bilder?! Wobei ihm ja vorgeschrieben wird, wo er die Bilder zu machen hat. Und beeinflussen können wird er es wohl kaum, wie viele VT er mißt. Wenn ihm das zuwider ist, so sollte er sich so langsam mal Gedanken machen, ob er sich nicht einen anderen Job suchen sollte. Hierauf angesprochen wird er aber wohl sicherlich sinngemäß sagen, daß es ja soooo schlimm nun auch wieder nicht sei.

Wie wäre es mit gesunkenen Unfallzahlen? Was nützt es, wenn sich einer tagtäglich dort positioniert, wo das Limit gerne öfter mal um 9 oder 11 km/h überschritten wird, aber sonst nichts passiert? Dann sollte er imho lieber öfter dort messen, wo es sonst wirklich kracht, weil dort zu schnell gefahren wird.

Und ja, es wird ihm vorgegeben, die haben den Meßplan für die laufende Woche immer dabei :sneaky:

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Welche Realität? Wohl eher nur die Deine.

Was qualifiziert dich denn zu wissen, was Leute denken?

 

In konkret welcher Entfernung?

Blöde Frage. Guck dir doch die Bilder an, dann kannste selbst schätzen.

 

Es muß auch nicht immer eine Gefahrenstelle als solche vorliegen. Wie bereits schon geschrieben wurde: allein die Existenz eines Limits rechtfertigt auch dessen Überwachung. Wer sich nicht dran halten kann, wird halt ggf. geblitzt.

Kannst du mir denn erklären, wieso nicht hauptsächlich an Gefahrenstellen gemessen wird, sondern da wo es sich am meisten lohnt? Im übrigen fördert es nicht gerade das Miteinander in unserer Gesellschaft, wenn man davon ausgehen muss, dass einige Ordnungsamstsmitarbeiter nur an ihrer Quote interessiert sind.

http://www.netzeitung.de/vermischtes/1210369.html

Aber das was "Knöllchen-Horst" macht würdest du vermutlich auch verteidigen. Gibt ja die Universal-Begründung: Ist schließlich verboten.

 

 

Was Du immer mit Deiner "Macht" hat..... Vllt sehen diese Leute, entgegen Deiner persönlichen Auffassung, einen Sinn in dem, was sie tun bzw. wie sie entscheiden und dementsprechend agieren. Und das hat nun mit Macht ausleben herzlich wenig zu tun.

Dann eben nur mit Geld und Quote. Ist im Endeffekt auch nichts anderes. Messungen von echten Polizisten würde ich da übrigens auch explizit ausnehmen. Die sind in der Lage sich Gedanken darüber zu machen, was sie tun.

 

 

Nur, weil es vllt einer hier oder dort mal so äußert, soll es gleich generell so sein? Ziemlich naiv und engstirnig betrachtet und ausgelegt.

Nö, es passt einfach zu dem Bild, dass es eben nicht um Sicherheit geht. Hierfür gibts doch nun wirklich genug Beispiele.

 

Ich wiederhole meine Frage, die Du so gekonnt ignoriert hast (aber da bist Du nicht allein): warum sollte da nicht kontrolliert werden?

Weil es vielleicht auch Sinn macht die Psychologie der Autofahrer mit einzubeziehen und man vielleicht darauf bedacht ist dem Bürger nicht so ganz offensichtlich zu demonstrieren, dass es nur um Abzocke geht?

 

Woran machst Du das fest? Und wenn Du es für Abzocke und damit für unzulässig hältst: was hast Du dagegen unternommen?

An der Messstelle. Andernfalls hätte man, wie hier schon erwähnt, tatsächlich im 70er Bereich gemessen. Ich hab noch nichts dagegen unternommen, weil die Messung erst ein paar Tage her ist.

 

Auch hier hast Du meine Frage ignoriert: warum sollten für diese Leute irgendwelche Sonderrechte gelten?

Weil es das friedliche Miteinander in unserer Gesellschaft fördert, wenn man mal eine Fähigkeit namens Empathie einsetzt.

 

Mach' mal 'nen Vorschlag: wie sollen Verkehrsverstöße Deiner Meinung geahndet werden?

Zum Beispiel so wie es die Polizei macht? Also sich zuerst um die Gefahrenstellen kümmern und nicht um die Orte an denen man meint die höchsten Einnahmen generieren zu können?

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Darf nicht nur dann hinter einem stationären gemessen werden, wenn dieser nicht in Betrieb ist? Zumindest dürfte wohl nicht zwei mal abkassiert werden.

Das mit dem Vorsatz fällt in diesem Fall durch die bevorstehenden 70 auf jeden Fall raus.

 

Ich unterscheide hiervon ausdrücklich die Messungen unserer :sneaky:, denen solches Gebaren eher fremd ist.
nur mit Geld und Quote. Ist im Endeffekt auch nichts anderes. Messungen von echten Polizisten würde ich da übrigens auch explizit ausnehmen. Die sind in der Lage sich Gedanken darüber zu machen, was sie tun.

 

Diese Mär sollte langsam aber sicher auch mal in der Versenkung verschwinden...

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@andicorsa

Könnte man dabei auf Vorsatz plädieren?

Nein, z.B. könnte ein wartender Fußgänger genau vor der Säule gestanden sein, so dass der Laser blockiert war und gar kein Fahrzeug gemessen werden konnte. Das bietet sich an der Stelle ja förmlich an.

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Aufgrund der örtlichen Gegebenheit könnte man auf :sneaky: schließen und damit rechnen das erst ab dem :P ein Streckenverbot gilt. Insofern könnte man von einem Fahrverbot absehen.

 

Das Ortsendeschild könnte man als Augenblickversagen übersehen haben oder einen Lkw überholt haben.

 

Und das man moderne Kunstwerke im Strassennverkehr nicht wahrnimmt ist doch normal. Man konzentriert sich ja schließlich auf die wichtigen Dinge im Strassenverkehr.

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@frosch: schau dir doch mal an, wie es in Neufünfland messtechnisch oft abgeht (Standorte, Tarnung usw.)

Oder, was Waschbärbauch über den Landkreis Heilbronn so postet. Die Unfallstatistik weist dort keine Unfallschwerpunke aus, trotzdem wird hier gemessen was das Zeug hält, ein Blick auf die Karte von Blitzer.de veranschaulicht das eindrucksvoll. Das ganze Umland wird mit 24/7 :70: zugepflastert, aus Prinzip, und weil sich einige Anwohner der Bundesstraßen beim sonntäglichen Kaffee auf der Terrasse vom Radau manipulierter (Motorrad-) Auspuffanlagen gestört sehen. Dieser Mist wird dann auch noch von Ortspolitikern begrüßt, weil diese nach dem Tempolimit einen Rückgang des Schwerlastverkehrs erwarten ;) .

Die Heilbronner Polizei ist sich in keinster Weise zu schade in Schwerpunktaktionen die Einhaltung der ideologisch- und idiotischen Beschränkungen durchzusetzen, frei nach dem Motto "die Existenz eines Limits rechtfertigt deren Überwachung", spätestens seit ich hier mitlese hat mich der Glaube an den Großteil der "Freunde und Helfer" endgültig verlassen. Von den tollen "Video-Cops" möchte ich besser erst garnicht anfangen.

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Eben. Und nicht selten kommen die Limitvorschläge auch noch von der Polizei. Diese lässt dann auch noch die Unfallursache "Geschwindigkeit" (nicht überhöhte oder nicht angepasste... nur "Geschwindigkeit") populistisch verlauten. Unter dieser Ursache werden dann die eigentlich völlig verschiedenen Ursachen auch noch zusammengezählt, damit diese Hauptunfallursache wenigstens zu den Top 3 gehört.

 

Aber zurück zur Polizeiüberwachung selbst:

Wie oft wird hier denn über die Messungen auf der Autobahn hergezogen? Und auf Autobahnen ist in der Regel eben die Autobahnpolizei zuständig. Das gipfelt ja darin, dass hierzulande auf dreispurigen Autobahnen mit Standstreifen bei irrsinnigen 120 bei netto 126 ausgelöst wird. Von der Autobahnpolizei...

 

 

Die Polizei ist hierzulande keinen Deut besser wie irgendwelche O-Ämter. Der Eindruck kommt vllt. daher, da die Poizei aufgrund ihrer Lasermessungen mehr Melkvieh entwischen lassen müssen.

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Kannst du mir denn erklären, wieso nicht hauptsächlich an Gefahrenstellen gemessen wird, sondern da wo es sich am meisten lohnt?
Wo kann ich dazu Fakten nachlesen (oder: könntest Du Deine Aussage belegen)?

 

Im übrigen fördert es nicht gerade das Miteinander in unserer Gesellschaft, wenn man davon ausgehen muss, dass einige Ordnungsamstsmitarbeiter nur an ihrer Quote interessiert sind.
Die Behauptungen werden durch Wiederholung nicht richtiger, aber das nur nebenbei. Bist Du der Meinung, das Miteinander in unserer Gesellschaft wird gefördert, wenn manche Verkehrsteilnehmer gewissermaßen mit behördlichem Segen (= Wegsehen) machen dürfen, was sie wollen?

 

Messungen von echten Polizisten würde ich da übrigens auch explizit ausnehmen. Die sind in der Lage sich Gedanken darüber zu machen, was sie tun.
Willst Du damit sagen, daß echte Polizisten selber entscheiden können, wann und wo und bei welchem Auslöselimit sie messen?

 

Weil es vielleicht auch Sinn macht die Psychologie der Autofahrer mit einzubeziehen und man vielleicht darauf bedacht ist dem Bürger nicht so ganz offensichtlich zu demonstrieren, dass es nur um Abzocke geht?
Oh, ich glaube, die Psychologie so mancher Autofahrer wurde hier sehr wohl einbezogen und genau deshalb die zweite Messstelle eingerichtet. Denk mal drüber' nach!

Im übrigen beantwortet das immer wieder vorgebrachte und nach wie vor nicht belegte Abzock-Argument meine Frage nicht. Ich hätte immer noch gern eine Begründung, warum der Staat die Einhaltung eines Gesetzes bzw. einer Regel nicht überwachen sollte.

 

An der Messstelle. Andernfalls hätte man, wie hier schon erwähnt, tatsächlich im 70er Bereich gemessen. Ich hab noch nichts dagegen unternommen, weil die Messung erst ein paar Tage her ist.
Ach ja- die Kontrolle war ja viiiiel zu dicht an dem 70er Schild, vor dem man ganz automatisch beschleunigt, wenn man es sieht. Wenn das Abzocke ist, wäre auch die Messung im 70er Bereich Abzocke, schließlich ist man da ja schon schneller - und warum messen die denn nicht im 50er Bereich?! Und zum Thema 'unternommen': meine Frage zielte auf die Messung allgemein und nicht auf Dein Einzelschicksal ab, soll heißen: hast Du schon mal nachgefragt, warum dort gemessen wird?

 

Weil es das friedliche Miteinander in unserer Gesellschaft fördert, wenn man mal eine Fähigkeit namens Empathie einsetzt.
Zustimmung. Die Empathie wird aber regelmäßig von denen eingefordert, die das friedliche Miteinander durch ihr Verkehrsverhalten stören. Der Radfahrer, der von dem zugeparkten Radweg auf die Straße oder den Gehweg ausweichen muß, hat mit Empathie eher nicht so viel am Hut, weil der Kurierfahrer ihm nicht schlüssig erklären kann, warum er nicht auf der Straße stehen bleibt.
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Wie wäre es mit gesunkenen Unfallzahlen?

Schön. Nur kann man das nur zum Teil beeinflussen. Wollte man es zu 100%, so müßte man an der jeweiligen Stelle oder in dem jeweiligen Bereich 7 TAge / Woche rund um die Uhr überwachen.

 

Was nützt es, wenn sich einer tagtäglich dort positioniert, wo das Limit gerne öfter mal um 9 oder 11 km/h überschritten wird, aber sonst nichts passiert?

Wegen 9 oder 11 km/h macht man auch längst nicht überall den Hermann. Da muß es schon etwas schneller abgehen. Ansonsten ist meine Maxime, daß es zu spät ist, wenn man erst reagiert, nachdem etwas passiert ist. Verkehrsüberwachung ist im Wesentlichen auch Prävention.

 

Dann sollte er imho lieber öfter dort messen, wo es sonst wirklich kracht, weil dort zu schnell gefahren wird.

Das auf jeden Fall. Auf meinen Bereich bezogen wird aber auch das sehr schwierig, weil sich die Unfälle hier über z.T. mehrere Kilometer verteilen, man also keine eng einzugrenzenden Schwerpunkte ausmachen kann. Dementsprechend agieren wir auch und messen nahezu überall. ;)

 

Und ja, es wird ihm vorgegeben, die haben den Meßplan für die laufende Woche immer dabei

Sag ich doch. Er bekommt die Stellen vorgegeben, an denen er zu stehen hat. Allerdings darf die Kommune oder Stadt nicht wahllos Meßstellen auswählen und besetzen, sondern muß diese zuvor genehmigen lassen.

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In Heilbronn und Umgebung wird auch nicht mehr oder weniger gemessen als anderswo auf diesem Planeten. Ich meine sogar, dass wieder weniger gemessen wird als vor ein paar Jahren zumindest sehe ich die Jungs und Mädels nicht mehr so oft. Es ist auch quatsch zu behaupten, dass nicht an Unfallschwerpunkten gemessen wird. Gerade vor ein paar Wochen wurde ich von einem Mopedfahrer stadtauswärts am weinsberger Sattel recht rasant überholt. Oben auf der Kuppe hat's dann richtig gerumst.

Von wegen durch

Radau manipulierter (Motorrad-) Auspuffanlagen gestört
werden. Da ich recht nahe an den Löwensteiner Bergen wohne, komme ich jedes Wochenende in den Genuss nicht nur durch diese sondern vor allem durch die Martinshörner gestört zu werden, die mal wieder so einen Mopedbengel aus der Leitplanke puhlen.

 

@diplomat

Wo wird denn bitte nicht an Unfallschwerpunkten (Heilbronn) gemessen? Nenn mir doch mal ein paar dieser Stellen.

Da wo sie öfters stehen sind z.B.

Richtung Biberach Höhe Böllinger Alte Höfe

Frankenbach Richtung Kirchhausen an der Abzweigung Biberach

BAB zubringer Richtung Untergruppenbach wo es von 2 auf 1 Spur geht

Saarlandstraße

Karl-Wüst-Straße

BAB zubringer Richtung Neckarsulm

Das sind Unfallschwerpunkte! Man bestaune einfach mal die vielen Kreuze die da am Wegesrand stehen.

 

Ich kann dazu nur eins sagen: Tempomat. Eine segensreiche Erfindung und es schont die Nerven und spart Sprit.

 

Zum Thema

Es vollkommen in Ordnung direkt nach einem festen Blitzer zu messen. Warum denn nicht, denn es erwischt eben gerade die, die sich nicht an die bestehenden Regeln halten und die Regel ist eben, dass das Limit eben bis zum Aufhebungsschild gilt und eben auch ab dem Tempolimitschild.

 

Andererseits sehe ich es kritisch, dass Einnahmen aus den Blitzern in manchen Haushaltsbudgets mit eingerechnet sind. Auf der A2 bei Hannover wurde 2010 ein fester Blitzer gewartet. Das waren um die 3 Monate. In dieser Zeit wurde dann ein minus von sind so und so viel tausend Euro verbucht. Es kann mir hier kein Cop oder sonst wer weiß machen, dass dies nicht doch zum Teil feststehende Quoten sind, die irgendwie zu erfüllen sind, da man damit Haushaltslöcher stopft.

Sicher ist es ein Unfallschwerpunkt - da beißt die Maus keinen Faden ab - und wer sich an die Regeln hält hat auch nichts zu befürchten. Dennoch ist eine solche Argumentation zweifelhaft und zieht dadurch schon den Ärger und Zorn mancher "abgezockter" Autofahrer auf sich.

 

Grüßle,

michael

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Was qualifiziert dich denn zu wissen, was Leute denken?

Gute Frage. Reiche ich sie doch gleich mal an Dich zurück, denn Du sprichst ja auch nicht nur von Dir.

 

Blöde Frage. Guck dir doch die Bilder an, dann kannste selbst schätzen.

Es gibt keine blöden Fragen, dafür aber um so blödere Antworten, wie die Deine hier. Schätzwerte sind alles andere als konkret oder genau. Jammern, aber nicht einmal sich die Mühe machen und die paar Meter grob ABMESSEN (nicht schätzen).

 

Kannst du mir denn erklären, wieso nicht hauptsächlich an Gefahrenstellen gemessen wird, sondern da wo es sich am meisten lohnt?

Kann ich. Entgegen Deiner Auffassung oder Behauptung wird in der Regel im Bereich von Gefahrenstellen, z.B. Kreuzungsbereiche, gemessen. Alles andere sind subjektive Eindrücke, sprich Behauptungen.

 

Im übrigen fördert es nicht gerade das Miteinander in unserer Gesellschaft, wenn man davon ausgehen muss, dass einige Ordnungsamstsmitarbeiter nur an ihrer Quote interessiert sind.

Du hast es offensichtlich nicht begriffen. Die sind an keiner Quote interessiert und können diese auch herzlich wenig beeinflussen. Sie bekommen die Meßstellen vorgegeben und müssen dort hinfahren. Und die jeweiligen Meßstellen sind genau ausgewählt und haben zuvor ein Genehmigungsverfahren durchlaufen.

Im übrigen dürfen sich (zumind. in NRW) solche Meßfahrzeuge nur im Bereich von Gefahrenstellen oder Unfallhäufungspunkten postieren. Dementsprechend wurden die Meßstellen ausgewählt und genehmigt. Nur sind Unfallhäufungspunkte nicht zwingend punktuell zu betrachten, sondern können sich (s.o.) über z.T. mehrere Kilometer erstrecken.

 

Aber das was "Knöllchen-Horst" macht würdest du vermutlich auch verteidigen. Gibt ja die Universal-Begründung: Ist schließlich verboten.

Das nimmst Du woher? Ums vorweg zu nehmen: das ist totaler Quatsch!

 

Dann eben nur mit Geld und Quote. Ist im Endeffekt auch nichts anderes.

Das ist nun wirklich dummes und durch nichts zu belegendes Gewäsch.

 

Messungen von echten Polizisten würde ich da übrigens auch explizit ausnehmen. Die sind in der Lage sich Gedanken darüber zu machen, was sie tun.

Och, da schau her. Ich kenne aber auch Kreise, wo meine Kollegen ähnlichen "Zwängen" unterliegen und angeordnet wird, wo sie zu stehen haben. Und diese Stellen unterscheiden sich nicht großartig von denen der Kreise oder Kommunen.

 

Nö, es passt einfach zu dem Bild, dass es eben nicht um Sicherheit geht. Hierfür gibts doch nun wirklich genug Beispiele.

Jau, und ein paar dutzend Beispiele sollen zig tausend Gegenbeispiele widerlegen? Naaaaaja......

 

Weil es vielleicht auch Sinn macht die Psychologie der Autofahrer mit einzubeziehen und man vielleicht darauf bedacht ist dem Bürger nicht so ganz offensichtlich zu demonstrieren, dass es nur um Abzocke geht?

Gott Agathe.... es tut allmählich echt schon weh. Einfaches Rezept: muß er sich halt zusammenreißen, der Psycho-VT, und etwas später oder weniger Gas geben. Ganz einfach. Eigentlich. Offentsichtlich nur nicht für jeden.

 

Ich hab noch nichts dagegen unternommen, weil die Messung erst ein paar Tage her ist.

Ich tippe mal: Du wirst es auch nicht tun. Nicht morgen und auch nicht in einem Monat.

 

Weil es das friedliche Miteinander in unserer Gesellschaft fördert, wenn man mal eine Fähigkeit namens Empathie einsetzt.

Au ha. Es fördert aber nicht gerade das friedliche Miteinander, wenn sich manche Leuts so postieren, daß andere wiederum dadurch behindert werden. Die werden dann nämlich sauer. Und die Paketdienste haben für solches ein wahrlich gutes Händchen. Wer zB auf dem Gehweg parkt und dadurch Fußgänger auf die Straße auszuweichen zwingt, der bekommt ne Knolle. Man muß ja nicht unbedingt so dämlich parken.

 

Zum Beispiel so wie es die Polizei macht? Also sich zuerst um die Gefahrenstellen kümmern und nicht um die Orte an denen man meint die höchsten Einnahmen generieren zu können?

Siehe oben! Es sind ausnahmslos als Gefahrenstellen klassifizierte Standorte.

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Das mit dem Vorsatz fällt in diesem Fall durch die bevorstehenden 70 auf jeden Fall raus.

Das verstehe ich jetzt nicht ganz.

 

Genau das ist doch ein Anzeichen für Vorsatz?

1. Blitzer zeigt nichts, 2. Blitzer zeigt eine Geschwindigkeit die einer guten Beschleunigung von Blitzer 1 aus entspricht.

Und evtl. sogar noch über dem später kommenden 70 Schild.

 

 

@andicorsa
Könnte man dabei auf Vorsatz plädieren?

Nein, z.B. könnte ein wartender Fußgänger genau vor der Säule gestanden sein, so dass der Laser blockiert war und gar kein Fahrzeug gemessen werden konnte. Das bietet sich an der Stelle ja förmlich an.

Merkt das System das nicht?

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@andicorsa

Merkt das System das nicht?

Weiß ich nicht, aber möglich ist es schon. Normal stellen die ja Blumenkübel hin oder bauen die Säulen auf den Mittelstreifen, wo eh keine Fußgänger unterwegs sind.

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Andererseits sehe ich es kritisch, dass Einnahmen aus den Blitzern in manchen Haushaltsbudgets mit eingerechnet sind.
In allen. Alles andere wäre haushalterisch auch falsch.
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In Heilbronn und Umgebung wird auch nicht mehr oder weniger gemessen als anderswo auf diesem Planeten.

Einspruch, ich komme viel rum und muss sagen, im Bereich Heilbronn stoße ich fast regelmäßig auf Messungen. Auch empfahl ich einen Blick auf die Karte bei Blitzer.de, da es dir wohl zu aufwändig ist, hab ich dir mal einen Screenshot gemacht, die Zahl 226 zeigt im Vergleich mit dem Umland sehr eindrucksvoll zu was eine so kleine Stadt wie Heilbronn doch fähig ist.

post-26143-1307905131_thumb.jpg

Es ist auch quatsch zu behaupten, dass nicht an Unfallschwerpunkten gemessen wird. Gerade vor ein paar Wochen wurde ich von einem Mopedfahrer stadtauswärts am weinsberger Sattel recht rasant überholt. Oben auf der Kuppe hat's dann richtig gerumst.

Wenn es einmal "rummst" ist es noch lange kein Unfallschwerpunkt, dafür müssen quantitative und qualitative Kriterien erfüllt sein, auch ist damit die Unfallursache und Schuldfrage nicht geklärt.

Und dass es an einer klassischen Motorradstrecke eben auch zu Motorradunfällen kommt liegt in der Natur der Sache. Früher sagte man "wo gehobelt wird.." , heute aber denkt jeder regulierend eingreifgen zu müssen bzw. zu dürfen.

 

Die Ursachen der Verkehrsunfälle waren sehr unterschiedlich. Am Kreisverkehr Europaplatz hat die Polizei beispielsweise eine Unfallhäufung während Fahrstreifenwechseln erfasst. Die häufigste Unfallursache war jedoch auf Fehler beim Wenden oder Rückwärtsfahren (472) gefolgt von ungenügendem Sicherheitsabstand (325) und dem Nichtbeachten von Vorfahrtsschildern (163) zurückzuführen.

 

Von den 46 Unfallhäufungsstellen des Jahres 2009 sind im vergangenen Jahr insgesamt 23 Schwerpunkte weggefallen.

 

Zu Verkehrsunfällen mit schweren Personenschäden kam es im Zeitraum 2008 bis 2010 außer auf dem Zubringer L1111 noch auf der Haller Straße (B 39) Richtung Weinsberg, an der Kreuzung Ost-/Karlstraße und an der Einmündung der Bundesstraße 39 in die Kreisstraße 9558, die nach Biberach führt. Keine Unfallschwerpunkte gibt es in den Heilbronner Stadtteilen. Die meisten Unfälle in der Kernstadt ereignen sich grob gesagt in einem schmalen Gürtel zwischen der Burenstraße und der Südstraße.

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Um Verkehrssicherheit geht es schon lange nicht mehr, das sollte dem letzten klar geworden sein. Ginge es bei Unfallschwerpunkten um Sicherheit, würden die Verantwortlichen bauliche Maßnahmen treffen, um diese zu entschärfen. Ist fast immer effektiv möglich und führt zu nachvollziehbarem Rückgang der Unfallzahlen. Stattdessen legt man lieber eine zHG fest und stellt ein Schild auf, um dann wie ein Weltmeister zu messen. Billigste Maßnahme, Gewinnmaximierung garantiert. Habe es in meinem Landkreis jetzt mehrfach erlebt nach schweren Verkehrsunfällen. Schilder aufgestellt, alles prima. :70:

 

Teilweise schrecken die verantwortlichen Behörden und Polizeidirektionen noch nicht mal davor zurück, falsche Pressemitteilungen mit geändertem Sachverhalt rauszugeben, um die Angst vom allgegenwärtigem verantwortungslosem Raser zu schüren: Junger Fahrer fährt in suizidaler Absicht gegen einen Baum --> in der Pressemitteilung werden als Unfallursache a)überhöhte Geschwindigkeit und b)Kontrolle über das Fahrzeug verloren genannt. ;)

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@diplomat

Einspruch abgelehnt!

Ich komme auch viel rum und ich wohne und lebe seit über 35 Jahren in Heilbronn.

Des Weiteren ist Heilbronn keine kleine Stadt oder Kleinstadt sondern Großstadt. Wir haben über 100.000 Einwohner!

 

Es rummst an dieser oder an den genannten Stellen nicht nur einmal sondern regelmässig, weil sich immer wieder Fahrer und Fahrerinnen eben nicht an die zHg halten bzw. sich Überschätzen und die Straße und deren Verlauf unterschätzen.

Unfallursache war in diesem Fall definitiv überhöhte Geschwindigkeit vor einer nicht einsehbaren Kuppe/Kurve.

Schuld war nach dem Pressebericht wohl ein abbiegender Autofahrer. Das ist ein weiterer Grund: immer mit dem Unverstand der anderen Rechnen und entsprechend reagieren und das geht immer dann schief, wenn man sowieso zu viel auf dem Tacho hat.

 

Eine klassische Motorradstrecke sollte eben als solche dienen und nicht als Sargnagel.

Ich sehe nicht warum es in der Natur der Dinge liegt, dass es pro Sessionwochenende dort mind. ein Schwerverletzter zu bergen ist. Ich sehe nicht warum es in der Natur der Dinge liegt, dass hier Menschenleben geopfert werden. Sicher, wo gehobelt wird fallen Späne, aber hier wird nicht gehobelt sondern Moped gefahren.

 

Die drei in deinem Pressebericht erwähnten Unfallschwerpunkte (Zubringer B39, Einmündung Kreisstraße von B39 und Karlstraße) sind die von mir schon erwähnten Meßstellen, die nach wie vor aktiv sind, eben weil es da ständig rummst.

In der Kernstadt und den Stadtteilen selbst wurden die Messungen gegenüber den vorherigen Jahren deutlich zurück gefahren. Lediglich um Schulen, Krankenhäuser und Altenheimen wird gemessen oder eben wenn sich Bürger beschweren.

 

Dennoch ist es selbstverständlich nachzuprüfen, ob denn die Regeln der StVO auch eingehalten werden. Sonst könnte man ja auch darauf verzichten und es würde nur noch mehr Annarchie auf den Straßen herrschen. Da du schon mit Sprichwörtern kommst: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

 

Es soll mir doch einer mal einen vernüftigen Grund nennen, warum man Regeln die allgemein gelten und erlassen wurden, um eben ein pflegliches Miteinander zu erreichen, umgangen werden sollen oder umgangen werden dürfen.

Ich für meinen Teil halte mich dran, nutze meinen Tempomat, spare Sprit und gebe mein Geld für andere Dinge aus. Du darfst gerne regelmässig in Heilbronn bleifuß geben. Die Stadtkasse freut sich drüber, da bin ich mir sicher.

 

@xabbu!

Ich sehe das so, dass man sich hier, wie ich schon erwähnte, überschätz bzw. die Straße unterschätzt. Was soll ich da mit baulichen Mitteln (falls das wirklich möglich ist), die Geld kosten, entschärfen, wenn sich die Leute dann an einer anderen Stelle das Hirn einrennen?! Es scheint ja so zu sein, dass man sich nicht um die aufgestellten Regeln schert. Also muss so sanktioniert werden, damit man sich drum schert und das geht eben nur über den Geldbeutel oder eben dann wenn die Rennpappe weg kommt.

 

 

 

Um es mal ganz krass auszudrücken... ich bin vollkommen dafür, dass jeder Herion, Morphium und andere Drogen konsumieren soll. Wer sich umbringen will, bitte. Mit 300 durch das kurvenreichen Waldstück brezeln - bitte doch. Nur dann eben ohne andere zu gefährden und am besten so im Alter zwischen 40 und 50, wenn genügend in die Rentenkasse eingezahlt wurde. Die maroden Sozialkassen wird es sicherlich entlasten. Gut, wenn du 20 oder 30 bist auch egal. Deine Freundin kommt über den schmerzlichen Verlust weg und ist ja noch jung und knackig und findet einen anderen. Bei den 40 bis 50 jährigen steht in der Regel eine Familie dahinter. Das ist weniger schön, aber Papa hat ja hoffentlich vorgesorgt, oder?!

Wie gesagt: solange es dabei garantiert keinen Kolateralschaden gibt ist mir das Schnuppe. Aber die Garantie fehlt eben und ich habe Familie und ich würde mit dieser auch gerne noch weitere Zeit verbringen. Deswegen finde ich es super, dass es solche Regeln gibt und ich finde es auch super, dass die Einhaltung der Regeln auch ab und an mal kontrolliert werden. Meiner Meinung nach eher zu wenig. Gerade nachts auf der Autobahn in Baustellen. 80 oder 60 zHg. Viele halten sich sogar irgendwie daran, doch manche Ignoraten können es nicht lassen und dann passiert es eben. Vor allem auch die LKW's. Die donnern da auch meist mit deutlich mehr als den erlaubten 80 durch. Gerade da sollte man deutlich mehr und vor allem auch Nachts kontrollieren.

 

Nochmal: ich sehe es in jedem Fall kritisch, wenn das ganze zur Sanierung maroder Haushaltskassen gemacht wird. Dennoch ist es in jedem Fall eine Regelverletzung, egal ob nun der Meßort nachvollziehbar ist oder nicht. Da ich dagegen nichts machen kann halte ich mich eben dran und gut ist. Da brauche ich nun auch nicht mehr weiter drüber diskutieren.

 

Grüßle,

michael

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Das mit dem Vorsatz fällt in diesem Fall durch die bevorstehenden 70 auf jeden Fall raus.

Das verstehe ich jetzt nicht ganz.

 

Genau das ist doch ein Anzeichen für Vorsatz?

1. Blitzer zeigt nichts, 2. Blitzer zeigt eine Geschwindigkeit die einer guten Beschleunigung von Blitzer 1 aus entspricht.

Und evtl. sogar noch über dem später kommenden 70 Schild.

Das schon, aber der Vorsatz wird imho dadurch relativiert, da durch das 70er Schild der Verkehrsteilnehmer zum zu frühen Beschleunigen verleitet wurde.

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@yamaha:

In Heilbronn und Umgebung wird auch nicht mehr oder weniger gemessen als anderswo auf diesem Planeten. Ich meine sogar, dass wieder weniger gemessen wird als vor ein paar Jahren zumindest sehe ich die Jungs und Mädels nicht mehr so oft.

Ich habe jahrelang Statistik über die von mir passierten mobilen Blitzer geführt. Wenn ich hierbei als kilometermäßig eher durchschnittlicher Fahrer jährlich konstant auf 40 bis 60 Kontrollen komme und mir hier andere Vielfahrer erzählen, dass sie in ihren Bezirken maximal 5 bis 10 Kontrollen im Jahr sehen, dann würde ich schon sagen, dass hier deutlich mehr gemessen wird, wie in anderen Gegenden Deutschlands geschweige denn auf diesem Planeten. Dies wurde mir im Übrigen auch von einem hier bekannten Vielfahrer bestätigt, der über 100.000 km im Jahr unterwegs ist und die Überwachungsdichte im Raum HN lediglich so noch in den neuen Bundesländern erlebt hat, die diesbezüglich bekanntermaßen regelrecht abartig sind.

 

 

Man muss sich auch nur mal die Masse an verschiedenen Messfahrzeugen anschauen (siehe auch in den Galerien). Wieviele Kommunen ihr eigenes Radarfahrzeug haben. Zusätzlich auf mehrere Privatfirmen mit einem Fuhrpark von x Fahrzeugen zurückgreifen.

 

Es ist auch quatsch zu behaupten, dass nicht an Unfallschwerpunkten gemessen wird. Gerade vor ein paar Wochen wurde ich von einem Mopedfahrer stadtauswärts am weinsberger Sattel recht rasant überholt. Oben auf der Kuppe hat's dann richtig gerumst.
Unfallursache war in diesem Fall definitiv überhöhte Geschwindigkeit vor einer nicht einsehbaren Kuppe/Kurve.

Schuld war nach dem Pressebericht wohl ein abbiegender Autofahrer.

Bitte zeige hierzu auch die Quelle auf. Wie ich die Heilbronner Stimme seit langer Zeit kenne, wird hier in den wenigsten Fällen "objektiv" berichtet - sprich: im Zweifel war immer der Raser Schuld.

Und hast Du den Unfall gesehen? Anscheinend ja nicht. Woher weißt Du dann die definitive Ursache? Hast Du Dich als Zeuge zur Verfügung gestellt? Hast Du der Polizei berichtet, wie der Motorradfahrer unterwegs war?

Und wenn nein, warum nicht?

 

Da ich recht nahe an den Löwensteiner Bergen wohne, komme ich jedes Wochenende in den Genuss nicht nur durch diese sondern vor allem durch die Martinshörner gestört zu werden, die mal wieder so einen Mopedbengel aus der Leitplanke puhlen.

Dann bist Du auch sicher dafür, dass man alle Lungenkranken an Ort und Stelle erschießt, damit Du sonntags Deine Ruhe hast.

Zudem hast Du Diplomats Intension nicht verstanden. Es kann nicht angehen, dass wenn eine Randgruppe zu einer bestimmten Zeit für Probleme sorgt, grundsätzlich alle jederzeit beeinträchtigt werden.

 

Wo wird denn bitte nicht an Unfallschwerpunkten (Heilbronn) gemessen? Nenn mir doch mal ein paar dieser Stellen.

Da wo sie öfters stehen sind z.B.

Richtung Biberach Höhe Böllinger Alte Höfe

Frankenbach Richtung Kirchhausen an der Abzweigung Biberach

BAB zubringer Richtung Untergruppenbach wo es von 2 auf 1 Spur geht

Saarlandstraße

Karl-Wüst-Straße

BAB zubringer Richtung Neckarsulm

 

So.. da hast Du uns jetzt ein paar Beispiele genannt. So ca. 6 von 250 ;)

Im Übrigen werden davon die meisten vom O-Amt überwacht, so dass meine Meinung bestätigt wird, dass die O-Ämter nicht schlechter als die Polizei sind.

Aber auch zu den genannten Beispielen: gerade an der o.g. Abzweigung passierten die Unfälle aufgrund von Vorfahrtsmissachtungen. Damit wird mit diesen Messungen nichts an der Ursache verändert, sondern maximal an den Folgen. Mit wiederum der Folge, dass die Vorfahrtsmissachtungen zunehmen. Die auf der Vorfahrtsstraße müssen ja eh langsam fahren...

 

Saarlandstraße und Karl-Wüst-Straße: neue Kreuze gibt es dort seit langem nicht mehr. Resultieren tun diese ebenfalls auf Vorfahrtsverstößen bzw. dem Missachten von roten Ampeln. Wiederum ist die Kernursache anderweitig anzusiedeln. Fairerweise muss man sagen, dass v.a. an der Karl-Wüst-Straße auch ab und zu mobile Rot-Licht-Überwachungen durchgeführt werden. Aber auch hier ist der Faktor bei 1:20 anzusiedeln.

 

B27? Hier ist seit Ewigkeiten nichts dramatisches mehr passiert. Der letzte schlimmere Unfall war zudem auf Drogen zurückzuführen.

 

Einspruch, ich komme viel rum und muss sagen, im Bereich Heilbronn stoße ich fast regelmäßig auf Messungen. Auch empfahl ich einen Blick auf die Karte bei Blitzer.de, da es dir wohl zu aufwändig ist, hab ich dir mal einen Screenshot gemacht, die Zahl 226 zeigt im Vergleich mit dem Umland sehr eindrucksvoll zu was eine so kleine Stadt wie Heilbronn doch fähig ist.

Hierzu ist zu sagen, dass der Moderator für diese Gegend bemüht ist, die doppelten Blitzer ggf. rauszulöschen, so dass es sich großteils um wirklich existente Blitzstellen handelt!

 

 

zurück zu yamaha:

 

Es rummst an dieser oder an den genannten Stellen nicht nur einmal sondern regelmässig, weil sich immer wieder Fahrer und Fahrerinnen eben nicht an die zHg halten bzw. sich Überschätzen und die Straße und deren Verlauf unterschätzen.

Hierzu hat Diplomat einen nicht einmal eine Woche alten Zeitungsbericht zitiert. Hier ist bei den Hauptunfallursachen weder die überhöhte, noch die nicht angepasste Geschwindigkeit erwähnt. Wie kommst Du also auf das dünne Brett obiges Zitat so zu formulieren, welches jeglicher Grundlagen entbehrt?

 

Eine klassische Motorradstrecke sollte eben als solche dienen und nicht als Sargnagel.

Ich sehe nicht warum es in der Natur der Dinge liegt, dass es pro Sessionwochenende dort mind. ein Schwerverletzter zu bergen ist. Ich sehe nicht warum es in der Natur der Dinge liegt, dass hier Menschenleben geopfert werden. Sicher, wo gehobelt wird fallen Späne, aber hier wird nicht gehobelt sondern Moped gefahren.

Warum sollen dann Autofahrer bestraft werden die seit 30 Jahren im Rahmen des erlaubten verantwortungsvoll und unfallfrei fahren?

 

Die drei in deinem Pressebericht erwähnten Unfallschwerpunkte (Zubringer B39, Einmündung Kreisstraße von B39 und Karlstraße) sind die von mir schon erwähnten Meßstellen, die nach wie vor aktiv sind, eben weil es da ständig rummst.

 

Besonders in der Karlstraße fällt es mir als Ortskundiger schwer zu glauben, dass es dort an überhöhter Geschwindigkeit liegen sollte... Abgesehen davon dass der o.g. Zeitungsartikel (und ich wiederhole: die HSt ist sicherlich die letzte Zeitung, die nicht populistisch auf den "bösen-Raser"Zug aufspringen würde.

 

In der Kernstadt und den Stadtteilen selbst wurden die Messungen gegenüber den vorherigen Jahren deutlich zurück gefahren.

Und trotzdem haben sich viele Unfallschwerpunkte entschärft? Dieses Modell sollte man vllt. mal in die Weiten der Welt hinaustragen!

Aber wenn es Dich tröstet: Deine Einschätzung ist goldrichtig! Die Verkehrspolizei HN musste Anfang dieses Jahres ja auch schon eingestehen, dass die Zahl der Unfalltoten trotz verstärkter Überwachung, trotz neuem Bußgeldkatalog und trotz immer mehr Limits wieder angestiegen ist.

 

Dennoch ist es selbstverständlich nachzuprüfen, ob denn die Regeln der StVO auch eingehalten werden. Sonst könnte man ja auch darauf verzichten und es würde nur noch mehr Annarchie auf den Straßen herrschen. Da du schon mit Sprichwörtern kommst: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Dem stimme ich in einem gewissen Rahmen auch vorbehaltlos zu.

 

Ich für meinen Teil halte mich dran, nutze meinen Tempomat, spare Sprit und gebe mein Geld für andere Dinge aus.

Dann kannst Du sicher nicht in Heilbronn unterwegs sein. Denn mit Tempomat mit der zHg sparst Du in HN mit Sicherheit kein Geld. Entweder man fährt mit etwa 70 durch oder vllt. mit 25-30. Nur dann kann man mit Glück die grüne Welle mitnehmen. Letzteres würde natürlich auch erklären warum Du "recht rasant" überholt wurdest.

 

Es scheint ja so zu sein, dass man sich nicht um die aufgestellten Regeln schert.

Was eben daran liegt, dass alles über gebühr limitiert wird. Und gerade da ist der Raum Heilbronn ziemlich weit vorne angesiedelt. Gegen die Anzahl der Geschwindigkeitsüberwachungen würde ich ja noch nicht mal etwas sagen. Aber da eben eine Masse an idiotischen Limits überwacht wird, stehen halt auch die Überwacher selbst am Pranger.

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Hallo Michael,

 

Waschbärbauch hat das ja schon recht treffend kommentiert, ich schreibe daher nur noch aus Sicht eines (auch) zügig mopedfahrenden Verkehrsteilnehmers dazu :

 

Eine klassische Motorradstrecke sollte eben als solche dienen und nicht als Sargnagel.

Richtig, nur, dazu gehört eben auch die Möglichkeit nicht nur senkrecht durch Kurven fahren zu können, auch wenn es verpöhnt und für 4-rädrige Tempomatnutzer nicht einsehbar ist handelt es sich um Freizeitgestaltung, welche auch Spaß machen sollte.

Ich sehe nicht warum es in der Natur der Dinge liegt, dass es pro Sessionwochenende dort mind. ein Schwerverletzter zu bergen ist. Ich sehe nicht warum es in der Natur der Dinge liegt, dass hier Menschenleben geopfert werden. Sicher, wo gehobelt wird fallen Späne, aber hier wird nicht gehobelt sondern Moped gefahren.

Aha. Gut, wie machen wir weiter ? Vermiesen/Verbieten wir als nächstes den Alpinen Skisport ? Schon mal mitbekommen, was da an Knochenschrott an jedem Saisonwochenende fabriziert wird ? Oder ist das nicht so schlimm weil es nicht vor deiner Haustür, sondern meist in A oder CH passiert ?

Ich habs schon oft genug geschrieben hier, die völlig verantwortungslosen sortieren sich selbst aus, und zwar in den allermeisten Fällen ohne dabei andere mitzunehmen, Sozius mal ausgenommen. Diese Klientel lässt sich auch von ideologischen Limits (schau dir z.B. mal die B39 Richtung Löwenstein an, über 35km durchgehend ;) und weniger) oder Überwachung beeindrucken, getroffen werden hier die Falschen.

Es soll mir doch einer mal einen vernüftigen Grund nennen, warum man Regeln die allgemein gelten und erlassen wurden, um eben ein pflegliches Miteinander zu erreichen, umgangen werden sollen oder umgangen werden dürfen.

Grund für Verzicht auf Limits und Verzicht auf entbehrliche Überwachung : Mehr Lebensqualität durch Freude an der Fortbewegung (für diejenigen, welche das noch genießen können) und Vermeidung von Zeitverschwendung auf der Straße für alle.

Diese Argumente sind unakzeptabel, gell ?

Ich für meinen Teil halte mich dran, nutze meinen Tempomat, spare Sprit und gebe mein Geld für andere Dinge aus. Du darfst gerne regelmässig in Heilbronn bleifuß geben. Die Stadtkasse freut sich drüber, da bin ich mir sicher.

Sei dir unbenommen, ich fordere für mich jedoch ein das anders zu sehen und zu handhaben.

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Ich habe jahrelang Statistik über die von mir passierten mobilen Blitzer geführt.

Na wenn du sonst nichts zu tun hast. Deine Sorgen möchte ich haben, aber jedem das sein.

 

Bitte zeige hierzu auch die Quelle auf. Wie ich die Heilbronner Stimme seit langer Zeit kenne, wird hier in den wenigsten Fällen "objektiv" berichtet - sprich: im Zweifel war immer der Raser Schuld.

Und hast Du den Unfall gesehen? Anscheinend ja nicht. Woher weißt Du dann die definitive Ursache? Hast Du Dich als Zeuge zur Verfügung gestellt? Hast Du der Polizei berichtet, wie der Motorradfahrer unterwegs war?

Und wenn nein, warum nicht?

Nein ich habe den Unfall nicht gesehen (Wie sollte ich auch, da der junge Mann eben recht rasant überholte, als ich das 70er Schild passierte hochbeschleunigte.), aber direkt die Folgen einer überhöhten Geschwindigkeit, da ich als erster an dem Ort des Geschehens ankam - von der Gegenseite war ich sicher nicht der erste.

Ja ich wurde als Zeuge von der Polizei vernommen und habe der Polizei auch das auffällige Verkehrsverhalten, das meine Frau die 3-4 Autos hinter mir war und der sie auch überholt hat, geschildert.

Hier der Artikel dazu: http://www.stimme.de/polizei/heilbronn/art1491,2119965

 

Dann bist Du auch sicher dafür, dass man alle Lungenkranken an Ort und Stelle erschießt, damit Du sonntags Deine Ruhe hast.

Nein, um Gottes willen... solange die noch atmen zahlen Sie auch in die Sozialkassen, zumindest manche von ihnen. Zudem, was hat das mit meiner Ruhe zu tun? Das ist ja nun wirklich nicht störend im Sinne von Lärm.

 

So.. da hast Du uns jetzt ein paar Beispiele genannt. So ca. 6 von 250

Naja, dann zeig du mir doch mal die restlichen 244 auf. Quellen, Standorte, deine Statistik?!

 

Es kann nicht angehen, dass wenn eine Randgruppe zu einer bestimmten Zeit für Probleme sorgt, grundsätzlich alle jederzeit beeinträchtigt werden.

Es kann nicht angehen, dass eine Randgruppe den allgemeinen Autofahrer gefährdet!

 

Im Übrigen werden davon die meisten vom O-Amt überwacht, so dass meine Meinung bestätigt wird, dass die O-Ämter nicht schlechter als die Polizei sind.

Aber auch zu den genannten Beispielen: gerade an der o.g. Abzweigung passierten die Unfälle aufgrund von Vorfahrtsmissachtungen. Damit wird mit diesen Messungen nichts an der Ursache verändert, sondern maximal an den Folgen. Mit wiederum der Folge, dass die Vorfahrtsmissachtungen zunehmen. Die auf der Vorfahrtsstraße müssen ja eh langsam fahren...

 

Saarlandstraße und Karl-Wüst-Straße: neue Kreuze gibt es dort seit langem nicht mehr. Resultieren tun diese ebenfalls auf Vorfahrtsverstößen bzw. dem Missachten von roten Ampeln. Wiederum ist die Kernursache anderweitig anzusiedeln. Fairerweise muss man sagen, dass v.a. an der Karl-Wüst-Straße auch ab und zu mobile Rot-Licht-Überwachungen durchgeführt werden. Aber auch hier ist der Faktor bei 1:20 anzusiedeln.

 

B27? Hier ist seit Ewigkeiten nichts dramatisches mehr passiert. Der letzte schlimmere Unfall war zudem auf Drogen zurückzuführen.

Ich weiß nicht was du mir und den anderen mit diesem Abschnitt sagen willst. Falls du damit meinst, dass man, eben weil es unachtsame Autofahrer gibt, die unter anderem auch mal aus versehen die Vorfahrt missachten, mit entsprechend angepasster Geschwindigkeit fährt, gebe ich dir recht. Nichts anderes wird ja auch kontrolliert.

 

Warum sollen dann Autofahrer bestraft werden die seit 30 Jahren im Rahmen des erlaubten verantwortungsvoll und unfallfrei fahren?

Werden diese denn bestraft? Meiner Meinung nach nicht. Ich selbst wurde auch schon ein paar mal geblitzt und hatte auch schon einmal Punkte wegen zu hoher Geschwidigkeit (War ne Videostreife die mich beim Überholen eines LKW's bei zHg 100 erwischt hatte. Ich fand es schon fies, da der LKW deutlich mehr als 80 drauf hatte und ich eben noch die Ausfahrt Untereisesheim erwischen wollte. Da lagen dann halt mal knapp 130 an. Naja, Regelverletzung und erwischt worden. So what - ärgerlich aber berechtigt. Ich hätte ja auch hinter dem LKW her fahren können. Aber das ist alles Schnee von gestern.)

 

Besonders in der Karlstraße fällt es mir als Ortskundiger schwer zu glauben, dass es dort an überhöhter Geschwindigkeit liegen sollte... Abgesehen davon dass der o.g. Zeitungsartikel (und ich wiederhole: die HSt ist sicherlich die letzte Zeitung, die nicht populistisch auf den "bösen-Raser"Zug aufspringen würde.

Ich mache mir manchmal den Spass und stell mich dazu, wenn ich die Jungs sehe. Meist stehen sie ja nachts dort, weil das eine Einfallstraße der Partygänger ist. Das meiste sind auch kleine Übertretungen, aber manche sind auch ganz schön sportlich unterwegs. Hier ist es wohl eher das Abfischen. Dennoch gelten die Regeln auch hier und sind eben auch zeitunabhängig.

Die HSt ist sicher ein Käseblatt und in mancherlei Hinsicht fragwürdig. Da gebe ich dir recht. Aber wenn du dir den von mir gelinkten Artikel durchliest, so entkräftet es deine Behauptung schon ein wenig, oder?

 

Und trotzdem haben sich viele Unfallschwerpunkte entschärft?

In dem Sinne, dass die ortskundigen eben angepasst fahren. Nichts anderes soll doch erreicht werden. Wenn sich jeder an die Regeln hält, so könnte alle 250m ein Blitzer stehen. Da würde kein Eurocent eingenommen werden, wenn man sich eben an die Regeln hält.

 

Dann kannst Du sicher nicht in Heilbronn unterwegs sein. Denn mit Tempomat mit der zHg sparst Du in HN mit Sicherheit kein Geld. Entweder man fährt mit etwa 70 durch oder vllt. mit 25-30. Nur dann kann man mit Glück die grüne Welle mitnehmen.

Oh doch und das pausenlos und ich spare Geld, glaub mir. Wenn man aber mit 70 - so wie du anscheinend durchfährt - spart man leider kein Geld und wird eben manchmal zur Kasse gebeten. Grüne Welle kann man sich raussuchen. Fahr mal durch Heidelberg... da sind die allermeisten Ampeln gegeneinander geschalten. War zumindest in meiner Studentenzeit so. In HN ist das nicht der Fall.

 

Was eben daran liegt, dass alles über gebühr limitiert wird.

Da gebe ich dir recht und das ist nicht nur in HN so. Nur was soll man machen? Wenn man es ignoriert kostet es Geld und Nerven und wenn man sich daran hält eben manchmal nur Nerven. Ich ziehe letzteres vor.

 

Das schon, aber der Vorsatz wird imho dadurch relativiert, da durch das 70er Schild der Verkehrsteilnehmer zum zu frühen Beschleunigen verleitet wurde.

Wieso wird der VT durch ein Schild das die zHg anhebt verleitet noch vor dem Schild zu beschleunigen? Das verstehe ich nicht. Die Regel sagt, dass erst ab dem Schild dieses höhere Limit gilt und nicht davor.

 

Grüßle,

michael

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@diplomat

Richtig, nur, dazu gehört eben auch die Möglichkeit nicht nur senkrecht durch Kurven fahren zu können

Mit dem Fahrradel bin ich deutlich langsamer unterwegs und dennoch kann ich mich in die Kurve legen. Mit Tempo 70 geht das auch sicher mit einem Moped gut. Dass dies nicht richtig Freude macht lass ich mal so stehen. Sicher nervt es mich auch, dass z.B. diese Strecke auf 70 limitiert ist. Auch andere Limits nerven mich (z.B. das 100 Limit auf der A6 bei HN), aber ich halte mich eben dran weil ich zu geizig bin.

Wenn ich Spass haben will, dann fahr ich eben mal in Hockenheim vorbei und lass da dann die Ventile durchatmen.

 

Nochmal: es trifft nur die, die sich nicht an die Regeln halten und erwischt werden.

 

Solange dabei kein Kolateralschaden angerichtet wird ist mir das doch Piepenhausen. Soll sich doch der Mensch die Rübe einrennen.

 

Vermiesen/Verbieten wir als nächstes den Alpinen Skisport ? Schon mal mitbekommen, was da an Knochenschrott an jedem Saisonwochenende fabriziert wird

Weiß ich, weil ich eben auch begeisterter Skifahrer bin. Ich wäre auch dafür die Kadidaten dort, gerade im Einfahrbereich zum Lift, heraus zu ziehen. Auch beim Skifahren gibt es Regeln nur werden die eben nicht sanktioniert. Dennoch gibt die Pistenwacht ab und an mal uneinsichtigen ein paar Tips und Nachhilfe.

 

...Vermeidung von Zeitverschwendung auf der Straße für alle.

Was meinst du wie ein Großteil von Staus verursacht wird: Eben durch Unfälle. Da werden wichtige Verkehrsadern stundenlang gesperrt weil es einen Zerlegt hat. Da wird gedrängelt auf Teufel komm raus, statt das ganze geruhsam anzugehen. Um dieser Zeitverschwendung entgegen zu wirken sollte man eben mal das Hirn einschalten statt dem Bleifuß freien Lauf zu lassen. Manchmal ist weniger mehr.

 

Grüßle,

michael

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@Bluey @Biber

 

Ich würde sagen wir sind uns einig, dass wir uns nicht einig sind. :70:

 

Die Wahl der Messstelle halte ich auch weiterhin für ziemlich hinterlistig. Vor allem weil nicht klar erkennbar ist, ob es sich um das Ende einer geschlossenen Ortschaft handelt und das 70-Schild schon in Sichtweite ist. Die 'die dürfen das' und 'man darf da eben nur 50 fahren'-Argumente überzeugen mich nicht wirklich.

 

Den Ordnungsamtsheinis werden dafür ganz sicher Karmapunkte abgezogen und sie landen letztendlich in der Hölle. ;)

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