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Tempolimit Für Bw


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Hallo Nachteule,  der Zeitfaktor ist mir relativ egal. Ich fahre oft genug mit 140 - 150 km/h über die BAB, auch längere Strecken, obwohl höhere Geschwindigkeiten möglich und auch zulässig wären. Mir

Autobahnbaustelle ist nicht gleich Autobahnbaustelle.   Das größte Risiko für die Beschäftigten besteht in den sogenannten Tagesbaustellen, Arbeitsstellen kürzerer Dauer (AkD) gemäß RSA 95. Aber auch

Vielleicht ist aber auch die überwiegende Mehrzahl der Bürger zwischenzeitlich einfach strunzdumm. Vielleicht verstehen sie drei wichtige Grundsätze für eine freiheitliche Gesellschaft nicht.

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@nachteule: Hirsau kenne ich nur durch das Vorbeiheizen :P . Du reimst Dir also etwas zusammen. Richtig erkannt hast Du dagegen, dass ich nicht mehr täglich im RF bin. Das bedeutet aber nicht, dass ich nicht tagtäglich gegen Abzocke kämpfe.

Und das Neulimit auf der A81 ist sicherlich keine olle Kamelle, sondern ein Schandfleck :spit: und eine weitere Peinlichkeit für Stuttgart :wand: . Was hältst Du denn davon, wenn man nach zig Jahren endlich eine neue dreispurige BAB im neusten Standard hat und diese dann auf besseres Landstraßentempo :120: kastriert? Die jungen Pressereferentin Sabine Beck vom Regierungspräsidium redet sich doch um Kopf und Kragen! Wer hat die denn gebrieft?

:nolimit:

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Hallo, m3_,

Was hältst Du denn davon, wenn man nach zig Jahren endlich eine neue dreispurige BAB im neusten Standard hat und diese dann auf besseres Landstraßentempo :120: kastriert?

da ich absoluter Befürworter einer Geschwindigkeitsbeschränkung von 120 oder max. 130 km/h auf Autobahnen bin, finde ich die Regelung vollkommen in Ordnung.

 

Die tödlichen Unfälle, die ich selber auf der BAB aufgenommen habe, waren allesamt im unbeschränkten Bereich und bis auf einen war bei allen eine sehr hohe Geschwindigkeit unfallursächlich.

 

Viele Grüße,

 

Nachteule

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Das können dann nicht viele gewesen sein.

Zumindest im Raum HN sind - subjektiv - an 85% der tödlichen Unfälle LKWs beteiligt, so dass eine hohe Geschwindigkeit nicht als Ursache in Frage kommt.

Das mag an anderen Stellen nicht derart ausgeprägt sein, aber dass sich das Verhältnis komplett umkehrt ist m.E. unglaubwürdig.

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Hallo, Waschbaerbauch,

 

das hat nichts mit Unglaubwürdigkeit zu tun, sondern mit der Tatsache, dass die LKW - Unfälle eher von den Kollegen der Dienstgruppe aufgenommen wurden, die sich so oder so mehr auf LKW spezialisiert haben und ich habe nur von denen gesprochen, die ich selber aufgenommen habe und nicht von denen, bei denen ich als Co - Sachbearbeiter dabei war oder die von anderen Kollegen unserer Dienststelle aufgenommen wurden.

 

Natürlich haben, bzw. hatten wir auch LKW - Unfälle mit tödlichem Ausgang, allerdings haben diese selten etwas damit zu tun, ob in dem Bereich eine Geschwindigkeitsbeschränkung besteht oder nicht.

 

Wenn Du jetzt mal die Unfälle nimmst, bei denen PKW - Lenker Unfallverursacher waren und bei denen Insassen dieser oder anderer beteiligter PKW tödlich verletzt wurden, wirst Du vermutlich feststellen, dass prozentual gesehen wesentlich mehr dieser tödlichen Unfälle im nicht reglementierten Bereich stattgefunden haben und dass eine hohe Prozentzahl der tödlichen Unfälle im reglementierten Bereich durch sehr hohe Geschwindigkeiten (und somit massiven Geschwindigkeitsüberschreitungen) verursacht wurden.

 

Viele Grüße,

 

Nachteule

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da ich absoluter Befürworter einer Geschwindigkeitsbeschränkung von 120 oder max. 130 km/h auf Autobahnen bin, finde ich die Regelung vollkommen in Ordnung.

Da ich auch sehr gern mal die Pferdchen zügellos laufen lasse, halte ich von solchen Ansinnen rein gar nichts. Vor allem, weil eben längst nicht alle BAB-Unfälle auf eine viel zu hohe Geschwindigkeit zurückzuführen sind, sondern eben nur ein Teil. Und IMO kann es nicht sein, daß ein Großteil unter der Idiotie einiger weniger leiden muß! Aber das ist eben meine persönliche Meinung. ;)

 

Die tödlichen Unfälle, die ich selber auf der BAB aufgenommen habe, waren allesamt im unbeschränkten Bereich und bis auf einen war bei allen eine sehr hohe Geschwindigkeit unfallursächlich.

Kürzlich geschahen im hiesigen Großraum mehrere schwere Unfälle mit tödlichem Ausgang. Allerdings unter (fast ausschließlicher) Beteiligung von Lkws. Was tat man (leider von öffentlicher Seite, denn die sollte es ja besser wissen!!)? Man schrie sofort nach einem Tempolimit. Jetzt frage ich Dich als erfahrenen BAB-Kollegen: was hätte ein Tempolimit in diesen genannten Fällen geändert bzw. verbessert oder verhinder? Das Limit würde doch nur die Pkw einbremsen, nicht aber den Schwerlastverkehr. Wer aber ballert denn öfter in ein Stauende? Wer pennt hinter dem Lenkrad ein? Wer liest während der Fahrt Zeitung oder spielt an der Kaffemaschine herum? Ich denke, daß ich Dir das nicht sagen muß. Aber ich würde gern wissen, was ein Tempolimit bei diesen Zeitgenossen ändern würde. Ich meine nämlich: NICHTS!
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Hier (BW) reicht inzwischen ein einziger Schwerverletzer um den betreffenden (Landstraßen-) Abschnitt mit :70: & Überholverbot zu kastrieren, völlig unabhängig davon, dass der Schwerverletzte sein Auto betrunken neben die Straße steuerte und den einzigen Baum zielsicher fand.

Gut, nach dem Unfall schaffte er es noch auf den Beifahrersitz und behauptete dann standhaft, ein ihm Unbekannter hätte das Fahrzeug gefahren und sei abgehauen, was eine großangelegte Suchaktion nach sich zog. Nun darf ich mich täglich an diesen und die "öffentlichen" Idioten erinnern.

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Hallo, Bluey,

 

wenn es immer wieder Unfälle zwischen LKW gibt, bei denen die Fehler "nur" bei den LKW - Fahrern liegen, muss man die Ursache bei diesen suchen und nicht bei den schneller fahrenden Fahrzeugen, da gebe ich Dir recht.

 

Nichtsdestotrotz kann man auch oder gerade in Bereichen mit vielen Schwerlastunfällen berechtigterweise eine Geschwindigkeitsbeschränkung fordern, denn jede Unfallstelle ist eine große Gefahrenquelle.

 

Es gibt leider immer wieder Schnellfahrer, die entweder mit sehr hohen Geschwindigkeiten an so einer Unfallstelle vorbei fahren, ohne zu wissen, ob sich noch Trümmerteile oder gar Personen auf der Fahrbahn befinden und andere, die mit hoher Geschwindigkeit ankommen, die Unfallstelle bemerken, und dann im allerletzten Moment voll abbremsen.

 

Stehst Du dann an der Unfallstelle und siehst so einen Tiefflieger herankommen, geht nicht selten der Adrenalinspiegel nach oben und nicht umsonst sind die meisten BAB - Kollegen, die ich kenne, strikte Befürworter von Geschwindigkeitsbeschränkungen auf den Autobahnen.

 

Viele Grüße,

 

Nachteule

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Nur weil irgendwann mal irgendwo eine Unfallstelle ist, soll die BAB auf hunderten km limitiert werden.

 

Wenn es so gefährlich ist, dann haltet 20 Sekunden an und stellt einen halben Kilometer vor der Unfallstelle ein 60 mit Hinweis auf Unfall hin oder positioniert einen Streifenwagen mit entsprechender Anzeige dort.

 

Erzeugt sicherlich auch mehr Aufmerksamkeit als ein unbeleuchtetes Schild was immer dort steht.

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Nur weil irgendwann mal irgendwo eine Unfallstelle ist, soll die BAB auf hunderten km limitiert werden.

 

Wenn es so gefährlich ist, dann haltet 20 Sekunden an und stellt einen halben Kilometer vor der Unfallstelle ein 60 mit Hinweis auf Unfall hin oder positioniert einen Streifenwagen mit entsprechender Anzeige dort.

 

Erzeugt sicherlich auch mehr Aufmerksamkeit als ein unbeleuchtetes Schild was immer dort steht.

 

Das wäre auch, wie in einem limitierten Nachbarland schon flächendeckend, sogar in einer neuzeitlichen Variante möglich:

http://goo.gl/maps/RwHH4

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Nichtsdestotrotz kann man auch oder gerade in Bereichen mit vielen Schwerlastunfällen berechtigterweise eine Geschwindigkeitsbeschränkung fordern, denn jede Unfallstelle ist eine große Gefahrenquelle.

 

Es gibt leider immer wieder Schnellfahrer, die entweder mit sehr hohen Geschwindigkeiten an so einer Unfallstelle vorbei fahren, ohne zu wissen, ob sich noch Trümmerteile oder gar Personen auf der Fahrbahn befinden und andere, die mit hoher Geschwindigkeit ankommen, die Unfallstelle bemerken, und dann im allerletzten Moment voll abbremsen.

 

Stehst Du dann an der Unfallstelle und siehst so einen Tiefflieger herankommen, geht nicht selten der Adrenalinspiegel nach oben und nicht umsonst sind die meisten BAB - Kollegen, die ich kenne, strikte Befürworter von Geschwindigkeitsbeschränkungen auf den Autobahnen.

Da muß ich @Gast225 beipflichten. Für mich wäre das kein Grund, pauschal und über viele viele KM ein Limit einzuführen.
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Hallo, Gast225, hallo, Bluey,

 

diese Begründung mit den LKW - Unfällen allein für sich wäre sicher kein Argument für flächendeckende Geschwindigkeitsbeschränkungen, da gebe ich euch recht.

 

Es sprechen allerdings noch eine ganze Anzahl weiterer Gründe für eine Beschränkung, die schon zur Genüge ausdiskutiert wurden.

 

Solange die Lobby der PKW - Hersteller sich allerdings gegen eine flächendeckende Reglementierung sträubt, wird sich am derzeitigen Stand kaum etwas ändern und eine Diskussion ist deshalb müssig.

 

Bzgl. der Absicherung:

 

Wir als Polizeibeamte dürfen nicht einfach mal so ein geschwindigkeitsregulierendes Verkehrszeichen aufstellen.

 

Einen Streifenwagen abzustellen scheitert schon allein daran, dass wir, zumindest in unserem Bereich, genug mit anderen Dingen zu tun und somit gar keine Möglichkeit haben, bei den vielen Unfällen jedesmal ein zweites Fahrzeug zur Absicherung aufzustellen.

 

Dazu kommt, dass so eine Absicherung auf dem Standstreifen immer ein hohes Risiko für die Beamten mit sich bringt.

 

Ein Weiteres Kriterium, das gegen so eine Absicherung spricht:

 

Befindet sich die Unfallstelle auf dem linken Fahrstreifen und stellt man einen Vorwarner auf dem Standstreifen ab, wechseln die meisten VT bei Sichtung des Vorwarners automatisch nach links und fahren somit direkt auf die Unfallstelle zu.

 

Ich habe selber schon an etlichen Unfallstellen auf dem linken Fahrstreifen gestanden, an denen man uns innerhalb kürzester Zeit das gesamte Absicherungsmaterial zu Klump gefahren hat (mit und ohne vorherige Vorwarnung, z. B. durch Blitzleuchten) und wir keine andere Möglichkeit mehr hatten, durch eine andere Streife den Verkehr an der Unfallstelle anzuhalten und die Fahrbahnen zu sperren.

 

Das soll jetzt nicht heißen, dass wir bedauert werden wollen :victory: , sondern nur zeigen, dass sich die Sichtweise bei denen, die zuvor gegen eine Reglementierung waren, oft ändert, wenn man selber erlebt, wie es ist, wenn Fahrzeuge mit extrem hohen Geschwindigkeiten äußerst nah an einem vorbeirauschen.

 

Wer weiß, vielleicht ändert sich eure Meinung ja auch mal, wenn ihr dementsprechende Erlebnisse macht (was ich euch allerdings nicht wünsche).

 

Viele Grüße,

 

Nachteule

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Wie sagte uns vor geraumer Zeit ein Richter.

 

Technische Probleme in der Umsetzung interessieren ihn nicht.

 

 

Wir als Polizeibeamte dürfen nicht einfach mal so ein geschwindigkeitsregulierendes Verkehrszeichen aufstellen.

 

Einen Streifenwagen abzustellen scheitert schon allein daran, dass wir, zumindest in unserem Bereich, genug mit anderen Dingen zu tun und somit gar keine Möglichkeit haben, bei den vielen Unfällen jedesmal ein zweites Fahrzeug zur Absicherung aufzustellen.

 

Ersteres kann man leicht ändern und das zweite ebenso.

 

Auch kann man ja eine entsprechende Anzeige auf den absichernten Pkw anbringen, ähnlich wie bei der Straßenmeisterei. Wobei ich auch schon häufig gesehen habe, dass diese so Unfälle absichert.

Vielleicht sollte man dies auch mal bei euch vorschlagen, denn Sicherheit ist alles.

 

Und zu den Gefahren für die Beamten. Zwei Autos, zwei Beamte, Fahrzeug abstellen und zweiten Beamten mitnehmen.

Man muss nur wollen und nicht die Fahrer quälen wollen.

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Ich stelle mir ein generelles Tempolimit auf BABen grauenhaft vor..... schöne gut ausgebaute 3spurige BAB..... und nur :120: .... was passiert da? Eben: :yawn: . Da sind Verkehrsleitsysteme schon die bessere Alternative, WENN denn auch auf :nolimit: geschaltet wird, wenn es das Verkehrsaufkommen zuläßt.

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Hallo, Gast225,

Man muss nur wollen und nicht die Fahrer quälen wollen.

von Wollen kann keine Rede sein, denn wir würden ja gerne einiges zu unserer eigenen Sicherheit ändern.

 

Das Problem ist, dass für so etwas kein Geld frei gemacht wird.

 

Uns wäre schon geholfen, wenn zumindest einige der Vitos, die es bei der Autobahnpolizei gibt, mit einer auf dem Fahrzeugdach angebrachten Warneinrichtung ausgestattet würden, denn dann hätte man schon von Weitem sichtbare Pfeilschilder zur Verkehrslenkung.

 

Einzelstreifen, wie Du sie vorschlägst, sind dagegen nicht unbedingt zu empfehlen.

 

Sie hätten zwar den Vorteil, dass man ein zweites Fahrzeug zur Verfügung hätte, aber allein schon diese Kosten wären kaum zu vertreten.

 

Dazu kommt, dass es sich bewährt hat, zu zweit zu fahren.

 

Dies schon aus Eigensicherungsgründen, aber auch, weil der Fahrer sich auf das Fahren konzentrieren kann, während der Beifahrer den Funk bedient, bei Fahndungen oder ähnlichem das Notieren der Daten übernimmt usw.

 

Des Weiteren kann der Beifahrer wesentlich genauer hinschauen, ob jemand z. B. telefoniert, nicht angegurtet ist, ob irgendwelche Auffälligkeiten an den Fahrzeugen zu sehen ist usw.

 

Zu den Anzeigen auf den Streifenfahrzeugen:

 

Wir haben ja schon die Möglichkeit, LED - Leuchtschriften zu schalten, aber das Wahre sind diese Dinger auch nicht.

 

Achte mal selber darauf, wenn Du wieder mal einen Streifenwagen an einer Unfallstelle stehen siehst.

 

Oft ist es kaum zu erkennen, dass es sich überhaupt um einen Pfeil handelt, der nach rechts oder links zeigt und dies erst recht nicht aus großer Entfernung durch Fahrzeuge, die mit hoher Geschwindigkeit herankommen.

 

Zum Aufstellen von geschwindigkeitsregelnden Verkehrszeichen:

 

Wie soll man dieses denn "leicht" ändern können?

 

Der Gesetzgeber wird hier sicher nichts ändern, denn dann würde man ihm garantiert vorwerfen, dass er damit der Polizei die Möglichkeit gibt, unnötig in den Verkehrsfluss einzugreifen.

 

Dazu kommt, dass die Erfahrung zeigt, dass viele VT sich einen Dreck darum scheren, ob da irgendwo Verkehrszeichen angebracht sind, die vor einer Unfallstelle warnen, die einen Fahrstreifen sperren oder ähnliches, wie die Kollegen tagtäglich feststellen, die in ihrem Bereich die Möglichkeit haben, durch Schilderbrücken zumindest ein wenig in den Verkehrsfluss einzugreifen.

 

Hallo, Bluey,

 

wie viel Zeit sparst Du tatsächlich, wenn Du in einem unbeschränkten Bereich schneller als 120 oder 130 km/h fährst?

 

Mal ganz ehrlich: In erster Linie geht es doch nicht darum, Zeit zu sparen, sondern darum, seinen Drang am schnellen Fahren auszuleben, und das nicht selten auch auf Kosten der Umwelt und der Verkehrssicherheit.

 

Mir selber macht es auch Spaß, mal etwas schneller zu fahren, aber durch meine berufliche Erfahrung hat sich meine Einstellung dazu eben geändert (das Alter mag allerdings auch etwas dazu beitragen :victory: ).

 

Viele Grüße,

 

Nachteule

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Dies schon aus Eigensicherungsgründen, aber auch, weil der Fahrer sich auf das Fahren konzentrieren kann, während der Beifahrer den Funk bedient, bei Fahndungen oder ähnlichem das Notieren der Daten übernimmt usw.

 

Des Weiteren kann der Beifahrer wesentlich genauer hinschauen, ob jemand z. B. telefoniert, nicht angegurtet ist, ob irgendwelche Auffälligkeiten an den Fahrzeugen zu sehen ist usw.

 

Ich frage mich wie andere Länder, insbesondere die USA machen.

Da ist ein Beamter je Wagen die Regel und die sind sicherlich noch mit mehr Technik ausgestattet. auch die Gewaltproblematik sollte dort größer sein.

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da ich absoluter Befürworter einer Geschwindigkeitsbeschränkung von 120 oder max. 130 km/h auf Autobahnen bin, finde ich die Regelung vollkommen in Ordnung.

 

und

sind die meisten BAB - Kollegen, die ich kenne, strikte Befürworter von Geschwindigkeitsbeschränkungen auf den Autobahnen.

 

 

@nachteule: Und des ist genau das Problem, wenn solche Leute als Vertreter der Autobahnpolizei dann in der UKo sitzen.

:nolimit:

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Ich habe selber schon an etlichen Unfallstellen auf dem linken Fahrstreifen gestanden, an denen man uns innerhalb kürzester Zeit das gesamte Absicherungsmaterial zu Klump gefahren hat (mit und ohne vorherige Vorwarnung, z. B. durch Blitzleuchten) und wir keine andere Möglichkeit mehr hatten, durch eine andere Streife den Verkehr an der Unfallstelle anzuhalten und die Fahrbahnen zu sperren.

 

Das kann Dir auch im Stadtverkehr passieren und da sind selten Geschwindigkeiten über 130 an der Tagesordnung...

 

 

Die Polizisten waren gegen 20.30 Uhr im Bereich der Südstraße/Rosenbergstraße mit der Aufnahme eines Verkehrsunfalls befasst und hatten dazu die Unfallstelle mit dem Streifenwagen abgesichert. Das Blaulicht und die Warnblinkanlage waren eingeschaltet, der Unfallort war durch das Licht der Straßenlaternen gut ausgeleuchtet.

Trotzdem übersah eine 19-jährige Peugeotfahrerin die Unfallstelle und prallte nahezu ungebremst gegen das Polizeifahrzeug.

 

http://www.stimme.de/polizei/heilbronn/Polizisten-bei-Unfall-schwer-verletzt;art1491,3261547

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Hallo, Bluey,

 

wie viel Zeit sparst Du tatsächlich, wenn Du in einem unbeschränkten Bereich schneller als 120 oder 130 km/h fährst?

 

Mal ganz ehrlich: In erster Linie geht es doch nicht darum, Zeit zu sparen, sondern darum, seinen Drang am schnellen Fahren auszuleben, und das nicht selten auch auf Kosten der Umwelt und der Verkehrssicherheit.

 

Mir selber macht es auch Spaß, mal etwas schneller zu fahren, aber durch meine berufliche Erfahrung hat sich meine Einstellung dazu eben geändert (das Alter mag allerdings auch etwas dazu beitragen :victory: ).

Hallo Nachteule,

 

der Zeitfaktor ist mir relativ egal. Ich fahre oft genug mit 140 - 150 km/h über die BAB, auch längere Strecken, obwohl höhere Geschwindigkeiten möglich und auch zulässig wären. Mir geht es mehr darum selbst entscheiden zu dürfen, wann ich wie schnell fahre. Ich will und brauche keine Generalbevormundung. Und darauf läuft mittlerweile alles hinaus, egal ob auf der BAB, den Land-/Bundestraßen oder innerorts. Ich brauche bspw. auch nicht flächendeckend :30: in Wohngebieten, nur damit die lieben Kleinen auf der Straße spielen können. Das konnten wir früher bei :50: auch, mal abgesehen davon, daß Kinder grundsätzlich eh nichts auf der Straße zu suchen haben. Aber heutzutage regen sich die Helikoptereltern über jeden und alles auf, was nicht in ihr Weltbild paßt, was ihnen allgemein nicht in den Kram paßt. Um so bezeichnender und erschreckender ist es dann aber, daß gerade diese Eltern bei nächster Gelegenheit mit genau den Verfehlungen auffallen, die sie vor ihrer eigenen Haustür beklagen. Und da gibt es dann solche, die in ihrer eigenen Wohngegend auffallen, in diesem Fall aber meistens beschämt verstummen und möglichst schnell wegwollen (nicht, daß die Nachbarschaft was davon mitbekommt!), oder auch solche, die anderswo auffallen und bei der Kontrolle lauthals entsprechende Überwachungsmaßnahmen in ihrer eigenen Straße einfordern, weil DA ja VIEL mehr gedüst wird. Klar... immer die anderen.

 

Wo soll das alles hinführen?! Ich bezweifle mittlerweile auch, daß noch schärfere Limits den Status Quo wirklich und nachhaltig verbessern würden. Das alles kommt mir vor wie das Stöhnen auf hohem Niveau!

 

So, jetzt bin ich vom Zeitfakter ein wenig abgekommen. Wie gesagt: es geht mir nicht um die Zeit, sondern um die Mündigkeit und Eigenverantwortung! Und ja, manchmal ist es auch durchaus schön, wenn ich "nur" eine Stunde oder 30 Minuten eher ankomme. Manchmal machen es 20 Minuten schon aus, ob ich in einem Stau stecken bleibe oder noch vor diesem die BAB, den Bereich verlassen kann.

 

Auf der BAB halte ich es auch durchaus für legitim (wenn es die BAB und Verkehrsdichte hergeben), seinem persönlichen Drang nach schnellem Fahren nachzugeben und diesen auszuleben. Warum nicht?! Ich fahre auch durchaus mal sehr gern schneller oder schnell. Ich würde lügen wenn ich sagen würde, daß das keinen Spaß macht.

Wäre es nicht irgendwie paradox und grausam, auf der einen Seite ein Auto zu fahren, welches problemlos >200 km/h fahren kann, auf der anderen Seite man aber nur 120 km/h fahren dürfte? Wozu? Vor allem auch noch auf einer fast oder ganz leeren BAB?!

 

Wo schnelles Fahren auf Kosten der Verkehrssicherheit geht, könnte ich ein Limit (welches sich am Verkehrsaufkommen orientiert) durchaus nachvollziehen. Den Umweltaspekt führt man gern und immer wieder ins Feld, vergißt dabei aber regelmäßig, daß der Fahrzeugverkehr die Umwelt eher wenig belastet, die Industrie dagegen deutlich mehr. Aber da ist die Lobby wohl zu stark, als daß man da mal versuchen würde etwas zu ändern. Da packt man lieber dort zu, wo es einfach und die (mögliche) Gegenwehr am geringsten ist.

 

Ich bin mittlerweile auch im mittleren Alter, habe viele Jahre Berufserfahrung und schon so manches Unschönes sehen müssen. Dennoch: man kann nicht jeden vor allem schützen und IMHO muß man das auch nicht!

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Bluey, on 22 Jan 2015 - 23:40, said:

Den Umweltaspekt führt man gern und immer wieder ins Feld, vergißt dabei aber regelmäßig, daß der Fahrzeugverkehr die Umwelt eher wenig belastet, die Industrie dagegen deutlich mehr. Aber da ist die Lobby wohl zu stark, als daß man da mal versuchen würde etwas zu ändern. Da packt man lieber dort zu, wo es einfach und die (mögliche) Gegenwehr am geringsten ist.

Ich sage nur Feinstaub und dann dürfen die Binnenschiffe und Dieselloks einfach so fahren. Schaut euch doch mal deren Abgasfahne an.

Gleiches gilt für die großen Schiffe auf den Weltmeeren.

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da ich absoluter Befürworter einer Geschwindigkeitsbeschränkung von 120 oder max. 130 km/h auf Autobahnen bin, finde ich die Regelung vollkommen in Ordnung.

 

 

Die tödlichen Unfälle, die ich selber auf der BAB aufgenommen habe, waren allesamt im unbeschränkten Bereich und bis auf einen war bei allen eine sehr hohe Geschwindigkeit unfallursächlich.

Wir haben Nachbarländer mit Limit :112: bis :130: , auch dort geschehen tödliche Unfälle auf den Autobahnen. Und die sind nicht alle durch Lkw verursacht. Es geschehen offensichtlich auch Unfälle, für die "eine sehr hohe Geschwindigkeit" nicht "unfallursächlich" ist, und das sind alle, die im Ausland passieren.

Durch Vergleich der Unfallhäufigkeiten auf den Autobahnen verschiedener Länder ist der Anteil Unfälle durch sehr hohe Geschwindigkeit zu ermitteln. Ist er wesentlich, müßten Unfälle auf deutschen Autobahnen wesentlich häufiger sein als auf den Autobahnen anderer Länder. Ist so etwas beobachtet worden?

Es ist anzunehmen, daß auf deutschen Autobahnen ebenso viele Unfälle durch andere Ursachen als hohe Geschwindigkeit geschehen wie auf Autobahnen im Ausland, eine mögliche Ursache ist mangelnde Aufmerksamkeit. Offenbar werden hier mehr Unfälle der überhöhten Geschwindigkeit zugeschrieben als den Tatsachen entspricht.

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das hat nichts mit Unglaubwürdigkeit zu tun, sondern mit der Tatsache, dass die LKW - Unfälle eher von den Kollegen der Dienstgruppe aufgenommen wurden, die sich so oder so mehr auf LKW spezialisiert haben und ich habe nur von denen gesprochen, die ich selber aufgenommen habe und nicht von denen, bei denen ich als Co - Sachbearbeiter dabei war oder die von anderen Kollegen unserer Dienststelle aufgenommen wurden.

Übertrieben formuliert, könnte dies bedeuten, dass pro Jahr 1000 tödliche Unfälle in Eurem Bezirk passieren. Bei den 997, bei denen LKWs verwickelt waren, waren die o.g. Spezialisten vor Ort. Bei den anderen 3 u.a. Du. Dann mögen zwar alle 3 Unfälle, die Du aufgenommen hast, an hohen Geschwindigkeiten gelegen haben und dennoch liegt die Gesamtquote bei gerade mal 0,3%.

So gesehen verfälschst Du die Statistik ganz gehörig - und das Schlimmste daran: Du versuchst diese Verfälschung dazu, um Deine persönliche Ideologie zu rechtfertigen.

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Hallo, Waschbaerbauch,

Das kann Dir auch im Stadtverkehr passieren und da sind selten Geschwindigkeiten über 130 an der Tagesordnung...

umgekehrt wird ein Schuh daraus:

 

Wenn so etwas im Stadtverkehr bei den dort einigermaßen geringen Geschwindigkeiten passieren und zu schwerwiegenden Folgen führen kann, kann mich sich leicht vorstellen, dass es auf einer Autobahn noch wesentlich eher geschehen kann, vor Allem, wenn die Fahrbahn frei ist und es keine Geschwindigkeitsbeschränkung gibt.

 

So gesehen verfälschst Du die Statistik ganz gehörig - und das Schlimmste daran: Du versuchst diese Verfälschung dazu, um Deine persönliche Ideologie zu rechtfertigen.

Nö, man muss Statistiken nur richtig lesen und schreiben und nicht so, wie sie einem in den Kram passen.

 

Wäre die Statistik so aufgebaut, wie Du sie beschreibst, müsste man Dir recht geben.

 

Sind die von Dir genannten 997 LKW - Unfälle aber auf individuelle Fehler der LKW - Fahrer zurückzuführen (zu geringer Abstand, Unachtsamkeit o. ä. oder auch wegen nicht angepasster (nicht wegen überhöhter) Geschwindigkeit, fallen diese schon mal komplett aus dem Raster, wenn man wissen will, ob es auf einem bestimmten Streckenabschnitt überproportional viele Unfälle aufgrund hoher Geschwindigkeiten gibt.

 

Hier wären dann z. B. alle Unfälle auszuwerten, bei denen es tödliche oder schwerste Verletzungen unter Beteiligung bzw. aufgrund Verursachung durch PKW - Lenker gegeben hat.

 

Hat man eine prozentual hohe Anzahl von schweren PKW - Unfällen, bei denen keine hohen Geschwindigkeiten als Unfallursache festgestellt werden konnten, sondern andere Ursachen und nur eine sehr geringe Anzahl von schweren Unfällen aufgrund hoher Geschwindigkeit, wird man kaum Argumente für eine Geschwindigkeitsbeschränkung finden.

 

Überwiegen die schweren Unfälle bei hohen Geschwindigkeiten jedoch um einiges gegenüber den anderen Ursachen, kann es schon ganz anders aussehen.

 

Hallo, Gast225,

 

wenn Du die USA als Beispiel anführst, solltest Du auch mal vergleichen, wie oft die Kollegen dort nicht nur zur Waffe greifen, sondern diese auch benutzen und wie oft dies in Deutschland passiert.

 

Die Gefahr, als einzelner Beamter in einen Widerstand verwickelt zu werden, ist um ein vielfaches höher als bei zwei oder mehreren Beamten und die Folgen sind bei da, wie die USA zeigt, oft wesentlich gravierender.

 

Des Weiteren sind die Streifenfahrzeuge in den USA fast alle mit Kameras ausgestattet, die m. W. dauerhaft laufen und alles aufzeichnen und dokumentieren.

 

Bei uns in Deutschland wäre so eine dauerhafte Videoaufnahme mit dem Hintergrund, diese als Beweismittel zu verwerten, rechtlich gar nicht zulässig, wie Du selber weißt.

 

Interessant wäre auch die Akzeptanz in der Bevölkerung, wenn die Steuerzahler zur Kasse gebeten würden, weil jedes Revier mit der doppelten Anzahl an Streifenfahrzeugen ausgestattet werden würde und wenn sie auch die Folgekosten (Reparaturen, Kraftstoff, Schadensersatzleistungen bei Unfällen usw.) tragen müssten.

 

Es ist ja jetzt schon so, dass viele Reviere gar nicht genug Streifenfahrzeuge haben; wie sollte es dann möglich sein, genügend Fahrzeuge für Einzelstreifen zur Verfügung zu stellen?

 

Hallo, Bluey,

 

das, was Du schreibst, kann ich durchaus nachvollziehen und wie ich schon schrieb, macht es mir ebenfalls Spaß, ab und an mal schneller zu fahren.

 

Das sind aber alles persönliche Befindlichkeiten, die nicht selten zu Lasten anderer gehen, denn die Folgen, die das schnelle Fahren haben kann, werden dabei außer Acht gelassen.

 

Bzgl. der "Helikoptereltern" und auch der in vielen Bezirken unsinnigen 30er - Zonen gebe ich Dir allerdings recht.

 

Ich kenne etliche ehemalige Befürworter, die sich vehement dafür eingesetzt haben, dass in ihrem Wohngebiet nur noch 30 gefahren werden darf und die nun entschiedene Gegner dieser Geschwindigkeitsbeschränkung sind, weil der Lärm zugenommen hat und weil das Verkehrsaufkommen zumindest gefühlt um einiges größer geworden ist, so dass man tagsüber kaum noch über die Straße kommt.

 

Viele Grüße,

 

Nachteule

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Hallo, Gast225,

 

wenn Du die USA als Beispiel anführst, solltest Du auch mal vergleichen, wie oft die Kollegen dort nicht nur zur Waffe greifen, sondern diese auch benutzen und wie oft dies in Deutschland passiert.

 

Die Gefahr, als einzelner Beamter in einen Widerstand verwickelt zu werden, ist um ein vielfaches höher als bei zwei oder mehreren Beamten und die Folgen sind bei da, wie die USA zeigt, oft wesentlich gravierender.

 

Des Weiteren sind die Streifenfahrzeuge in den USA fast alle mit Kameras ausgestattet, die m. W. dauerhaft laufen und alles aufzeichnen und dokumentieren.

 

Bei uns in Deutschland wäre so eine dauerhafte Videoaufnahme mit dem Hintergrund, diese als Beweismittel zu verwerten, rechtlich gar nicht zulässig, wie Du selber weißt.

 

Interessant wäre auch die Akzeptanz in der Bevölkerung, wenn die Steuerzahler zur Kasse gebeten würden, weil jedes Revier mit der doppelten Anzahl an Streifenfahrzeugen ausgestattet werden würde und wenn sie auch die Folgekosten (Reparaturen, Kraftstoff, Schadensersatzleistungen bei Unfällen usw.) tragen müssten.

 

Es ist ja jetzt schon so, dass viele Reviere gar nicht genug Streifenfahrzeuge haben; wie sollte es dann möglich sein, genügend Fahrzeuge für Einzelstreifen zur Verfügung zu stellen?

 

Gibt es zu ersteren auch nachvollziehbare Zahlen?

 

Zu den Kameras?

Und diese Schrecke ab? Warum braucht man Kameras?

 

Die Einzelbesetzung war nur für die Unfallfahrten gedacht. Ich weiß ja nicht wie es bei Euch im Bl geregelt ist, aber hier gibt es ja eine Autobahnpolizei und eher weniger Gewaltpotential, so dass zwei Fahrzeuge mit je einem Beamten funktionieren könnte.

Allerdings könnte man ja auch auf Hilfe Dritter wie die Straßenmeisterei zurückgreifen. Hatte ich oben ja schon angesprochen.

 

Und Geld darf dabei keine Rolle spielen. Das wird aber immer ein Wunsch bleiben. Lieber bremst man alle aus.

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das, was Du schreibst, kann ich durchaus nachvollziehen und wie ich schon schrieb, macht es mir ebenfalls Spaß, ab und an mal schneller zu fahren.

Es geht nicht nur um den Spaßfaktor. Es geht öfter durchaus auch um den Zeitfaktor. Für mancheinen mögen 30 Minuten nicht viel sein, für andere schon. Mancheiner ergötzt sich daran im Stau zu stehen, ein anderer ist froh und glücklich, daß er noch rechtzeitig die spätere Engstelle, den Staubereich passieren konnte und daher nicht u.U. für Stunden im Stau stehen mußte.

 

Das sind aber alles persönliche Befindlichkeiten, die nicht selten zu Lasten anderer gehen, denn die Folgen, die das schnelle Fahren haben kann, werden dabei außer Acht gelassen.

Siehe oben: nicht nur.

Ich habe das für mich wesentliche Wort einmal markiert. Es KANN zu entsprechenden Folgen führen, MUß aber nicht zwingend. Ich bin oft genug mit >200 km/h gefahren, ohne des irgendetwas passiert ist, ohne daß es eine brenzlige Situation gab. Die Frage ist doch, welches Risiko man bereit ist einzugehen bzw. zu tragen. Man kann unmöglich alles verhindern. Das wird niemals funktionieren. Und man kann auch unmöglich solches ernsthaft versuchen zu erreichen. Ich frage Dich erneut: wo soll dieser Einschränkungs- und Regulierungswahn denn noch hinführen bzw. wo soll er enden??!! Soll irendwann einmal jeder einzelne per Satellit überwacht werden?

Ich glaube nicht, daß mögliche Folgen außer Acht gelassen werden. Ganz im Gegenteil. Aber ein jeder entscheidet für sich - im Rahmen der derzeitigen Möglichkeiten und Regularien -, wo er eine Grenze ziehen will, was er zu riskieren bereit ist. Wobei der Begriff "Risiko" hier eher schon polemisch erscheint.

 

Bzgl. der "Helikoptereltern" und auch der in vielen Bezirken unsinnigen 30er - Zonen gebe ich Dir allerdings recht.

Danke. Aber das kann man mittlerweile schon sehr gut auf den Verkehrssektor sinngemäß übertragen. Ich bin schon lange genug in diesem Bereich tätig und so manch eine (politisch gewollte) Entwicklung gefällt mir da überhaupt nicht. Nicht alles, was aus politischer, polizeilicher und persönlicher (Anwohner) Sicht zunächst sinnvoll erscheinen mag, ist es auch tatsächlich. Manches ist von vornherein ein Rohrkrepierer, nur gestaltet es sich später offenkundig extrem schwer, die zuvor getroffenen Beschlüsse wieder zurückzunehmen.

 

Ich kenne etliche ehemalige Befürworter, die sich vehement dafür eingesetzt haben, dass in ihrem Wohngebiet nur noch 30 gefahren werden darf und die nun entschiedene Gegner dieser Geschwindigkeitsbeschränkung sind, weil der Lärm zugenommen hat und weil das Verkehrsaufkommen zumindest gefühlt um einiges größer geworden ist, so dass man tagsüber kaum noch über die Straße kommt.

Getreu dem Motto: "Die Geister, die ich einst rief, ..... !!!"
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Hallo, Gast225,

 

zu Deiner Frage bzgl. dem Schußwaffengebrauch mal eine Statistik

 

http://schusswaffeneinsatz.de/Statistiken_files/Statistiken.pdf

 

Für die USA habe ich leider keine belegbaren Zahlen gefunden, aber quer durch das Internet liest man immer wieder von ca. 500 Menschen pro Jahr, die durch amerikanische Polizeibeamte getötet wurden; wie viele Verletzte es gab und wie oft überhaupt von der Schußwaffe Gebrauch gemacht wurde, darüber gibt es keine offiziellen Statistiken.

 

Bedenkt man, dass es in den USA, zumindest nach meinen Recherchen, "nur" etwa 4 mal so viele Polizeibeamte gibt wie in Deutschland, sollten einem diese Zahlen zu denken geben.

 

Zu Deinem zweiten Kommentar:

 

Bei der Autobahnpolizei in BW gibt es zwar Spezialdienste (Schwerverkehr, Geschwindigkeitskontrollgruppen, Fahndungsdienste, um nur einige zu nennen), aber der eigentliche Streifenbeamte ist für alles mögliche zuständig, nicht nur für die Unfallaufnahme.

 

D. h., dass auch Fahndungen, Fahrzeugkontrollen usw. zur Tätigkeit gehören und diese sind im Zweierteam nun mal wesentlich besser und sicherer durchzuführen.

 

Dauerhafte Einzelstreifen wären somit kontraproduktiv und insbesondere bei der zunehmenden Gewaltbereitschaft des polizeilichen Gegenübers gar nicht zu verantworten.

 

Zum Thema Geld: Du schreibst, Geld darf keine Rolle spielen.

 

Grundsätzlich gebe ich Dir recht, aber wo will man mit diesem Argument anfangen und wo aufhören?

 

Das gleiche könnte man z. B. für die Gesundheitsversorgung anführen, wo immer mehr gekürzt wird und wo die Medikamente und Behandlungskosten immer teurer werden.

 

Der nächste sagt, dass Geld bei der Bildung keine Rolle spielen darf und wieder einer sagt, dass mehr Geld für Flüchtlinge und für die Integration von Ausländern zur Verfügung gestellt werden muss.

 

Irgendwo sind nun mal Grenzen gesetzt und wenn man z.B. durch Geschwindigkeitsbeschränkungen kostengünstig Sicherheit produzieren kann, muss man sich überlegen, ob man nun dem Freiheitsdrang einiger den Vorzug geben soll oder ob man die Allgemeinheit weiter zur Kasse bitten soll, um diesen Freiheitsdrang weiter zu unterstützen.

 

Zu dem o. g. Umweltgedanken:

 

Es ist richtig, dass es weit größere Dreckschleudern gibt als den Fahrzeugverkehr.

 

D. h. aber noch lange nicht, dass man es sich nun erlauben kann, den Kopf in den Sand zu stecken und weiter Schadstoffe durch Fahrzeuge in die Luft zu blasen.

 

Nein, wichtiger und richtiger wäre es, auch die anderen Umweltverschmutzer dazu zu bringen, etwas dagegen zu unternehmen, und das global.

 

Diese Diskussion hier im Thread fortzuführen würde allerdings den Rahmen sprengen.

 

Viele Grüße,

 

Nachteule

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und wenn man z.B. durch Geschwindigkeitsbeschränkungen kostengünstig Sicherheit produzieren kann, muss man sich überlegen, ob man nun dem Freiheitsdrang einiger den Vorzug geben soll oder ob man die Allgemeinheit weiter zur Kasse bitten soll, um diesen Freiheitsdrang weiter zu unterstützen.

 

Ähm, dass diese Aussage in sich wenig Sinn macht dürftest du bei nochmaligem Lesen erkennen.
Davon unabhängig : Einen Freiheitsdrang muss man nicht unterstützen, er ist vorhanden, oder nicht.
Und nein, "kostengünstig" oder "einfach" darf weder Argument noch Beweggrund sein Grundrechte einzuschränken.
Es zählen allein die (streng anzulegenden) Grundsätze des Verwaltungsrechts, die mittlerweile leider nur noch Makulatur sind.
Irgendwie scheinen mir seit diesem Thread die Rollen bzw. Einstellungen von Nachteule und Bluey vertauscht :think:
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Es ist richtig, dass es weit größere Dreckschleudern gibt als den Fahrzeugverkehr.

...

Nein, wichtiger und richtiger wäre es, auch die anderen Umweltverschmutzer dazu zu bringen, etwas dagegen zu unternehmen, und das global.

Na dann mach das mal in China und Rußland.

Wenn die Industrie nur hier etwas gegen Umweltverschmutzung unternehmen muß wandert sie ab. Damit gehen hier Arbeitsplätze verloren, weil ein paar grüne Fanatiker eine noch sauberere Umwelt haben wollen.

Wie wäre es eigentlich, wenn für den Umweltschutz diejenigen zur Kasse gebeten werden, die ihn verlangt haben, und nicht die Allgemeinheit? :geil:

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Hallo, Gerre,

 

genau: wasch mich, aber mach mich nicht nass. :abwarten:

 

Unbestritten: Es gibt so manche Länder, die bislang noch nichts oder wenig für den Umweltschutz tun, aber das heißt noch lange nicht, dass wir nun den Kopf in den Sand stecken und es ihnen gleichtun.

 

Viele Grüße,

 

Nachteule

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Unbestritten: Es gibt so manche Länder, die bislang noch nichts oder wenig für den Umweltschutz tun, aber das heißt noch lange nicht, dass wir nun den Kopf in den Sand stecken und es ihnen gleichtun.

Völlig richtig. Aber es heißt genauso wenig, daß wir für diese Länder "mitarbeiten" müssen. Genauso wenig müssen wir in allem eine Vorreiterrolle einnehmen.
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wasch mich, aber mach mich nicht nass. :abwarten:

Bleib dreckig oder kauf dir ein Handtuch. :lol:

 

 

Es gibt so manche Länder, die bislang noch nichts oder wenig für den Umweltschutz tun, aber das heißt noch lange nicht, dass wir nun den Kopf in den Sand stecken und es ihnen gleichtun.

China fängt jetzt an, etwas für den Umweltschutz zu tun. Dabei ist die Luftverschmutzung z.B. in Xingtai anscheinend tatsächlich so schlimm, daß sie die Gesundheit der Einwohner schädigt.

Warum erst jetzt? China war bisher ein Schwellenland, in dem es in erster Linie darauf ankam, die Bewohner mit Lohn und Brot zu versorgen. Erst seit kurzem gibt es dort eine wohlversorgte Mittelschicht, die komfortabel zu leben verlangt, wobei auch (einigermaßen) reine Luft zu den Komfortgütern gehört.

Wie in China ist Umweltschutz ein Bedürfnis in Wohlstandsländern, wo die Leute alles haben und das nun noch ein wenig besser haben wollen.

Hier in Deutschland wird die Forderung nach noch mehr Umweltschutz dagegen mißbraucht, um unsere Freiheit immer mehr einzuschränken, sodaß wir schließlich in einem Reinluftknast leben müssen. Deine Forderung nach Tempolimit überall ist Beleg dafür.

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Aber es heißt genauso wenig, daß wir für diese Länder "mitarbeiten" müssen.

Das sehe ich auch so. Wir sollten uns darauf konzentrieren, deutsche Luft sauber zu halten. Luft mit Migrationshintergrund ist regelmäßig zu überprüfen und im Zweifelsfall in sichere Drittstaaten abzuschieben.

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DU kannst es sehen und halten wie Du willst. Ich meine jedenfalls, daß man es auch nicht übertreiben muß. Andere Länder stehen genauso in der Pflicht und wir sind nicht die Umweltpolizei der ganzen Welt.

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Hallo, Bluey,

 

richtig: Wir sind nicht die Umweltpolizei und dürfen uns auch nicht als solche aufführen.

 

Wenn wir anderen Ländern allerdings zeigen, dass man einen größeren Wohlstand und eine bessere Lebensqualität erreichen kann, obwohl oder weil man immer mehr für den Umweltschutz unternimmt, ist es durchaus möglich, dass diese Länder irgendwann aus Überzeugung mitziehen.

 

Viele Grüße,

 

Nachteule

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DU kannst es sehen und halten wie Du willst. Ich meine jedenfalls, daß man es auch nicht übertreiben muß. Andere Länder stehen genauso in der Pflicht und wir sind nicht die Umweltpolizei der ganzen Welt.

Du hast mich vermutlich falsch verstanden. Ich bin kein tree-hugger. Ich halte es aber für relativ schwierig, Umweltschutz zu betreiben, ohne "für diese Länder mitzuarbeiten", weil zumindest Wasser und Luft sich in der Regel nicht an Staatsgrenzen halten (der berühmte Flügelschlag des Schmetterlings) ;).

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Aber es heißt genauso wenig, daß wir für diese Länder "mitarbeiten" müssen. Genauso wenig müssen wir in allem eine Vorreiterrolle einnehmen.

Wir arbeiten für kein Land mit. Können wir auch nicht, wir haben da nämlich genug mit uns zu tun.

 

Und stimmt, müssen wir nicht. Wenn sich nämlich die 'Schwellenländer' (von den Ländern der sog. dritten und vierten Welt ganz zu schweigen) uns zum Vorbild nehmen z.B. in Bezug auf Ressourcenverbrauch oder Individualverkehr - das wäre ziemlich übel für unseren Planeten. Aber beim Umweltschutz dürfen wir diese Rolle schon einnehmen. Da gilt: wenn nicht wir, wer dann. Und wenn nicht jetzt, wann dann. Von der Grenzenlosigkeit mal ganz zu schweigen...

 

Hier in Deutschland wird die Forderung nach noch mehr Umweltschutz dagegen mißbraucht, um unsere Freiheit immer mehr einzuschränken, sodaß wir schließlich in einem Reinluftknast leben müssen.

Wir wissen ja, daß es sich eigentlich nicht lohnt, auf Deinen Unsinn einzugehen. Andererseits soll man auch Dir die Möglichkeit geben, Deine kruden Thesen zu belegen. Also bitte: wo genau wurde Deine persönliche Freiheit eingeschränkt, damit wir in einem Reinluftknast leben müssen?

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Wenn wir anderen Ländern allerdings zeigen, dass man einen größeren Wohlstand und eine bessere Lebensqualität erreichen kann, obwohl oder weil man immer mehr für den Umweltschutz unternimmt,

In anderen Ländern könnte man allerdings herausfinden, daß unser Wohlstand nicht durch die Anstrengungen für Umweltschutz geschaffen wurde, und daß unsere Lebensqualität lediglich das Traumbild einer technik- und industriefeindlichen Subkultur ist.

Vor zehn Jahren und vor der Agenda 2010 galt Deutschland noch als der kranke Mann Europas.

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richtig: Wir sind nicht die Umweltpolizei und dürfen uns auch nicht als solche aufführen.

Dürfen schon, müssen aber nicht.

 

Wenn wir anderen Ländern allerdings zeigen, dass man einen größeren Wohlstand und eine bessere Lebensqualität erreichen kann, obwohl oder weil man immer mehr für den Umweltschutz unternimmt, ist es durchaus möglich, dass diese Länder irgendwann aus Überzeugung mitziehen.

Ja, es ist durchaus möglich.... irgendwann mal.... vielleicht..... dennoch muß man es nicht übertreiben!
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richtig: Wir sind nicht die Umweltpolizei und dürfen uns auch nicht als solche aufführen.

Dürfen schon, müssen aber nicht.

 

Wenn wir anderen Ländern allerdings zeigen, dass man einen größeren Wohlstand und eine bessere Lebensqualität erreichen kann, obwohl oder weil man immer mehr für den Umweltschutz unternimmt, ist es durchaus möglich, dass diese Länder irgendwann aus Überzeugung mitziehen.

Ja, es ist durchaus möglich.... irgendwann mal.... vielleicht..... dennoch muß man es nicht übertreiben!

 

Richtig. Denn es ist nicht erst eine Firma abgewandert weil Ihnen die Umweltauflagen zu heftig wurden.

Vor einigen Jahren brachten Sie einen Bericht über eine Firma die wegen neuen Auflagen hätte massiv Investieren müssen. Die Firma hat investiert, in Rumänien und verseucht dort jetzt ganz Legal das Donaudelta, denn die dort genehmigte Produktionsstätte erfüllt Umweltstandards aus den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Hat der Umwelt voll was gebracht mit den strengen Auflagen in Deutschland...

 

Sicher ist Umweltschutz wichtig, aber in Deutschland kann man mit großen Mitteln nur noch wenig erreichen, in anderen Ländern könnte man mit geringen Mitteln viel erreichen.

 

Man kann ja Vorreiter spielen, aber dabei muß man nicht Kilometer Vorsprung haben und noch versuchen Ihn auszubauen, dabei könnte man kurz vor dem Ziel in die Kiste hüpfen. Es reicht auch wenn man wenige Zentimeter Vorne ist.

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Nenne doch mal Ross und Reiter, 'fritz the cat'. Man kann diese imaginäre Firma nämlich auch an die Kandarre kriegen, wenn sie im Ausland so, wie du beschreibst, produzierst......

 

Bzgl. des Vorsprungs scheinst du aus zu blenden, dass vom Umweltschutz auch ganze Industrien leben, somit auch Arbeitsplätze davon abhängig sind. Da wäre der von dir vorgeschlagene Mini-Vorsprung wohl eher kontraproduktiv, oder?

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Ich habe nichts gegen Umweltschutz, ganz im Gegenteil. Aber ich mag nicht einsehen, warum wir in Deutschland das ausgleichen sollen, was andere Länder zuviel in die Luft blasen. Ist ja nicht gerade so, daß es all das zum Nulltarif gäbe. Da dürfen sich andere Industrienationen gern dran beteiligen.

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Von Ausgleichen der Missetaten anderer ist doch gar keine Rede und das verlangt auch niemand. Anderen zeigen, dass - und wie - es geht, ohne grosse Abstriche im Wohlstand zu machen, darum geht es. Es sollte auch nicht vergessen werden, dass wir - und andere - mit der Sauerei anfingen und darauf unser Wohlstand beruht.

 

Obendrein bleibt zu bemerken, dass Umweltschutz - und vor allem, dessen Entwicklung - auch Fortschritt bedeutet, anders als wie man es von der einen oder anderen Untertasse aus sieht.....

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Obendrein bleibt zu bemerken, dass Umweltschutz - und vor allem, dessen Entwicklung - auch Fortschritt bedeutet, anders als wie man es von der einen oder anderen Untertasse aus sieht.....

Man darf IMO auch einen anderen Aspekt nicht vergessen: Je unabhängiger D bzw. Europa von Rohstoffen wird, die es selbst nicht besitzt, desto unabhängiger wird es auch in seinem ökonomischen und politischen Handeln. Das erreicht man aber wohl eher nicht durch Tempolimits.

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Vor einigen Jahren brachten Sie einen Bericht über eine Firma die wegen neuen Auflagen hätte massiv Investieren müssen. Die Firma hat investiert, in Rumänien und verseucht dort jetzt ganz Legal das Donaudelta, denn die dort genehmigte Produktionsstätte erfüllt Umweltstandards aus den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts.

Wie groß sind denn nun die Umweltschäden, die diese Firma im Donaudelta verursacht - im Vergleich zu dem wirtschaftlichen Nutzen, den sie den Rumänen und dem Staat Rumänien bringt? Verrecken die Mitarbeiter der Firma an der Verseuchung, oder können sie sich mit ihren Löhnen Wochenendausflüge in saubrere Gegenden leisten? Und ist die mittlere Lebenserwartung im Donaudelta seit den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts gestiegen oder gefallen?

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Hier in Deutschland wird die Forderung nach noch mehr Umweltschutz dagegen mißbraucht, um unsere Freiheit immer mehr einzuschränken, sodaß wir schließlich in einem Reinluftknast leben müssen.

Wir wissen ja, daß es sich eigentlich nicht lohnt, auf Deinen Unsinn einzugehen. Andererseits soll man auch Dir die Möglichkeit geben, Deine kruden Thesen zu belegen. Also bitte: wo genau wurde Deine persönliche Freiheit eingeschränkt, damit wir in einem Reinluftknast leben müssen?

 

Ich nehme an, Du hast die Frage nicht übersehen, gell? Die Nicht-Antwort wäre demnach eine klare Antwort...

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Naja, wenn man sich überlegt, was wir der Umwelt zuliebe mittlerweile so an Energiekosten zu tragen haben (vor allem im Vergleich zum Ausland), so ist das durchaus eine (finanzielle) Einschränkung. Und umso ärgerlicher ist es zudem, daß unsere Energieversorger (Strom) einen recht großen Teil (Überkapazitäten) zu Niedrigstpreisen ins nahe Ausland schicken.

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Vor einigen Jahren brachten Sie einen Bericht über eine Firma die wegen neuen Auflagen hätte massiv Investieren müssen. Die Firma hat investiert, in Rumänien und verseucht dort jetzt ganz Legal das Donaudelta, denn die dort genehmigte Produktionsstätte erfüllt Umweltstandards aus den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts.

Wie groß sind denn nun die Umweltschäden, die diese Firma im Donaudelta verursacht - im Vergleich zu dem wirtschaftlichen Nutzen, den sie den Rumänen und dem Staat Rumänien bringt? Verrecken die Mitarbeiter der Firma an der Verseuchung, oder können sie sich mit ihren Löhnen Wochenendausflüge in saubrere Gegenden leisten? Und ist die mittlere Lebenserwartung im Donaudelta seit den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts gestiegen oder gefallen?

 

Ist schon ein paar Jährchen her. Aber man kann davon ausgehen das weder das Delta noch der Staat was davon haben. Aber die Firma und vermutlich diverse örtliche Beamte und Politiker.

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