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Brandenburg Will Tempo 70 Auf Landstraßen Einführen


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Auf allen Straßen AgO mit Bäumen (Alleen) und da wo Leitplanken fehlen soll generell Tempo 70 gelten. Eigentlich ja 100, aber in Brandenburg ist fast alles schon auf 80 Limitiert. Jetzt also noch weiter runter

 

http://www.lr-online.de/nachrichten/brande...n;art25,3281694

http://www.lr-online.de/nachrichten/brande...-;art25,3281350

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sollten die Brandenburger Schwierigkeiten in der Findung fadenscheiniger Begründungen haben, empfehle ich ihnen Kontakt zu den Baden-Württembergischen Entscheidungsträgern aufzunehmen, hier klappts mit dem Beschränken auf :wacko: auch ohne Alleen weit und breit.

 

Blueys Kollegen bekommen dann endlich wieder Arbeit im Fahrverbotsbereich und der federnde Kolben kann weiter oberlehren :80:

 

Inzwischen kann ich über diese Art "Verkehrspolitik" nur noch lachen, ich warte geduldig auf die Zeit wann der Masse auch hier der Kragen platzt.

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Es wird immer mehr eine widerliche Erziehungsdemokratur. Und es wundert mich garnicht daß eine solche Denke in Brandenburg aber auch im ebenfalls teilweise preussischen Bawü grassiert. Das ist der preussische Ungeist, der Obrigkeitsstaat der immer recht hat.

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Ich habe nur :80: 3 Punkte aus Brandenburg in meinen 35 Jahren Autofahren

gesammelt, letztes Jahr im Winter gab es da eine 100 Tafel angeblich, die dann als

ich die Strecke wieder befuhr nie mehr auftauchte, also geht das doch mit 70 er Tempo

da ist doch ein Baum oder so noch viel besser, Blitzer am besten mit Tarnnetz und

grünem Forstfahrzeug getarnt!

 

Aber jetzt habe ich ja die richtige Taktik: den Oli-Kahn Blitz!

fehlen mir allerdings wohl der prominenten Status und

das nötige Kleingeld für die richtigen Anwälte!

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sollten die Brandenburger Schwierigkeiten in der Findung fadenscheiniger Begründungen haben, empfehle ich ihnen Kontakt zu den Baden-Württembergischen Entscheidungsträgern aufzunehmen, hier klappts mit dem Beschränken auf :wacko: auch ohne Alleen weit und breit.

 

 

:80: Wo? Ich sehe die 70 schlimmstenfalls mal auf kurzen Strecken,wenn überhaupt. Eher finden sich unlimitierte Ecken die mit den erlaubten 100km/h sehr riskant wären.

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:80: Wo? Ich sehe die 70 schlimmstenfalls mal auf kurzen Strecken,wenn überhaupt. Eher finden sich unlimitierte Ecken die mit den erlaubten 100km/h sehr riskant wären.

 

Nunja, ich weiss ja nicht wo du i.d.R. unterwegs bist, die "mal kurzen Strecken" sind dort wo ich viel in BW unterwegs bin diejenigen, die nicht beschränkt sind.

(Karlsruhe->Heidelberg->Heilbronn->Stuttgart)

In der Rubrik Verkehrspolitik findest du z.B. was über die B39, die ab Heilbronn nun 35km ohne Ausnahme auf ;) und weniger limitiert ist, im Bereich Stuttgart werden Landstraßen in Klasse Zustand ohne mit der Wimper zu zucken auch gerne auf :wacko: limitiert und bemessen (z.B. L1187)

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:80: Wo? Ich sehe die 70 schlimmstenfalls mal auf kurzen Strecken,wenn überhaupt.

Im nordwestlichen, evtl. sogar im nördlichen und westlichen Teil des Bundeslandes ist es so wie @Diplomat beschrieben hat. Die Schwarzwaldhochstraße z.B. wurde schon um 1980 auf :wacko: limitiert.

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Blueys Kollegen bekommen dann endlich wieder Arbeit im Fahrverbotsbereich

Stimmt. Davon gehe ich auch aus. Ich kann Dir aber sagen, daß ich mich mit dieser Politik überhaupt nicht identifizieren kann und so manches Mal selbst über Beschränkungen motze. Auch versuche ich, wenn wir schon in solchen Bereichen messen müssen, es so zu handhaben, daß der Toleranzbereich entsprechend weiter gefaßt wird. Mehr kann ich leider nicht tun.

 

Inzwischen kann ich über diese Art "Verkehrspolitik" nur noch lachen, ich warte geduldig auf die Zeit wann der Masse auch hier der Kragen platzt.

Hm..... ich glaube, da wirst Du wohl lange drauf warten können.

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Stimmt. Davon gehe ich auch aus. Ich kann Dir aber sagen, daß ich mich mit dieser Politik überhaupt nicht identifizieren kann und so manches mal selbst über Beschränkungen motze. Auch versuche ich, wenn wir schon in solchen Bereichen messen müssen, es so zu handhaben, daß der Toleranzbereich entsprechend weiter gefaßt wird. Mehr kann ich leider nicht tun.

 

das spricht für dich.

 

Hm..... ich glaube, da wirst Du wohl lange drauf warten können.

 

das ist wohl leider wahr

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70km/h, 80km/h in Aleen, Unfallvermeidung oder Folgenreduzierung?

 

Eine Alternative, 80km/h lassen, Kontrolle aber auch mit automatischen Kameras, rechnergestützter "section-control", Punkt(e) ab 93km/h und Halterstrafe für "Nichtwissen" von 500€ und 3 Punkten!

 

Gewinn:

 

1. Durchsetzung und Diziplinierung.

 

2. Legales angemessendes flottes Fahren bleibt möglich.

 

3. Es trifft nur die die etwas falsch machen...., alos die richtigen.

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Eine Alternative, 80km/h lassen, Kontrolle aber auch mit automatischen Kameras, rechnergestützter "section-control",

 

lol, die können froh sein, wenn'se das Geld für die neuen Schilder zusammenkriegen.

:kopfschuettel:

 

 

Btw.: Zu einer Gewinn/Verlust-Rechnung gehört in der Regel auch noch die andere Seite. Wird diese von dir noch nachgereicht?

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Im Eröffnungsbeitrag geht es darum daß vo 80km/h auf 70km/h die Reglementierung runtergesetzt werden soll. ich denke daß die konsequente Einhaltung von 80km/h Limit durch sehr scharfe Überwachung die Unfallzahlen deutlicher senken würde als lasch überwacht ein neues Limit von 70km/h!

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Ich vermute mal nicht "Fenster" sondern auf dem "Terassendach" bei V > 90, 95km/h.

 

Und daraus folgt für mich daß die Bußgeld- und Punktekurve deutlich steiler ansteigen sollte.

 

So ungefähr:

 

Limit 80km/h,

 

Meßtoleranz 3km/h

 

bis 85km/h 20€

 

bis 90km/h 100€, 1 Punkt.

 

bis 95km/h 300€, 6 Punkte.

 

ab 95km/h 500€ 3 Monate Fahrverbot

 

ab 100km/h, Fahrerlaubnisentziehung. 1500€

 

Nicht aber die Verschärfung durch niedrigere Limits und weiterhin lockeres ahnden herbeiführen.

 

Wer sich an den 20€ ab 4km/h mehr stört nehme für sich als Sollgeschwindigkeit eben 75km/h, niemand muß ja ganz dicht am Limit seine Geschwindigkeit wählen, etwas gelassender fahren ist auch erlaubt.

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Ja, weil cih die Absicht der Landesverkehrsverwaltung sehe durch ausgeschilderte Geschwindigkeitreduzierung, Schilder 70 statt 80 die Spitzengeschwindigkeiten auch zu senken, die Quote der wirklich Schnelfahrenden zu senken.

 

Daß ist meiner Meinung nach auch erreichbar ohne "ausbremsen" unten sondern mittels einer deutlichen Verschärfung der Ahndung von Geschwindigkeitsverstößen "oben" zu erreichen.

 

Nach meinem Vorschlag kosten 82km/h "echt" nichts an Gebühren, mit Ausschilderung von 70km/h aber schon!

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Lies den Wortlaut oder denn Sinngehalt zu der Schilderbezeichnung:

 

Höchstzulässsige Geschwindigkeit unter optimalen Bedingungen von Wetter, aktuellem Straßenzustand, Sichtweite, Bauzustand und Verkehrslage, und dafür sollte entsprechend in 10km/h-Schritten ausgeschildert werden., nicht aber wenn 80km/h die amtliche Begutachtung und Verkehsschau es ergibt un gemeint sind ein Schild mit 60km/h.

 

Und so ein MAXIMALwert ist eben immer einzuhalten, daraus folgend bei Überschreitung des zulässigen Maximalwert sehr scharf ahnden,

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in gewisser weise muss ich hier kolbenfeder sogar beipflichten. es kann nicht angehen, dass extrem niedrige limits gewählt werden, um eine bestimmte sollgeschwindigkeit durchzudrücken. ich sag ja selbst immer: lieber wenige sinnvolle limits, die dann aber auch konsequent überwachen. und wenn man (jetzt wirds natürlich absolut hypothetisch) die limits wirklich auf ein vernünftiges maß reduziert hat, könnte man auch über strengere strafen nachdenken.

 

kolbenfeders (nicht mehr so ganz) geheime fantasien sind natürlich absurd.

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Eine ironische Ergänzung mit physikalischer Begründung:

 

Die Energie bei einem FZ-Einschlag steigt mit der Geschwindigkeit zum Quadrat und der Masse linear.

 

Daraus folgt eine Buß- oder Strafgeldformel:

 

Strafe€ = ( zulässige Fahrzeugmasse/1000kg )xdvü²

 

Beträge unter 20€ werden nicht erhoben.

 

Beispiele:

 

1. Gewicht 1500kg, Vü = 5km/h = 1,5€ x 25 = 37,5€.

 

2. SUV, Mmax 3000kg, vü 40km/h 3€ x 1600 = 4800€

 

Für je 500€ ein Punkt, Bußfgeld durch 50 = Anzahl Tage Fahrverbot. ( wenn größer als 30 Tage ).

 

Je schwerer und schneller der Wagen umso mehr gefährdet man andere Verkehrsteilnehmer....

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Die Energie bei einem FZ-Einschlag steigt mit der Geschwindigkeit zum Quadrat und der Masse linear.

Auch wenn es ironisch gemeint ist, aber das ist falsch, trifft nur dann zu wenn es sich um einen Frontalaufprall handelt.

 

Wenn ein Fahrzeug verunfallt, dann verlässt es oft die Fahrbahn. Würde es auf der Fahrbahn verbleiben, gäbe es ja keinen Unfall außer dem Aufprall auf ein Hindernis. Dieses Hindernis war ja vorher nicht da. Also hat der Unfaller, der auf ein Hindernis auffährt in der Regel keine Schuld, da dieses in irgendeiner Form auf die Fahrbahn gekommen sein muss.

 

Wer sich jedoch in der Geschwindigkeit verschätzt und aus der Kurve fliegt, schleudert zunächst und schlägt dann in die Begrenzung der Fahrbahn ein. Hier spielt die Geschwindigkeit bei der Schwere des Aufpralls nur eine untergeordnete Rolle, da das Fahrzeug erst eine seitliche Ablenkung von der Ausgangsrichtung erfahren muss um seitlichen Kontakt zum Ende der Fahrbahn zu findem. Und genau diese Ablenkung ist unabhängig von der Geschwindigkeit.

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Daraus folgt eine Buß- oder Strafgeldformel:

 

Strafe€ = ( zulässige Fahrzeugmasse/1000kg )xdvü²

Irgendjemand muß die Resonanzfrequenz unserer Kolbenfeder getroffen haben. :lol2::think::unsure:

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Guest Beobachter
Es wird immer mehr eine widerliche Erziehungsdemokratur. Und es wundert mich garnicht daß eine solche Denke in Brandenburg aber auch im ebenfalls teilweise preussischen Bawü grassiert. Das ist der preussische Ungeist, der Obrigkeitsstaat der immer recht hat.

 

Ich glaube, in BaWü ist es kein preußischer Ungeist, sondern der linksgrüne, der besagt, daß das linke geistige Prekariat immer recht hat. Ich frage mich: warum eigentlich? Die Links"intellektuellen" die ich kenne, sind geistig und sittlich bestenfalls dritte Wahl.

 

in gewisser weise muss ich hier kolbenfeder sogar beipflichten. es kann nicht angehen, dass extrem niedrige limits gewählt werden, um eine bestimmte sollgeschwindigkeit durchzudrücken. ich sag ja selbst immer: lieber wenige sinnvolle limits, die dann aber auch konsequent überwachen. und wenn man (jetzt wirds natürlich absolut hypothetisch) die limits wirklich auf ein vernünftiges maß reduziert hat, könnte man auch über strengere strafen nachdenken.

 

kolbenfeders (nicht mehr so ganz) geheime fantasien sind natürlich absurd.

 

 

100% Zustimmung.

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Beispiel Allee,

1. Eine Verkehrsschau empfiehlt 80km/h als Vmax!

2. Überwachung, mobil gg. auch Ortsfest.

3. Bis gemesssen 93m/h Nulltarif.

4. Ab 94km/h MESSUNG 1000€ und Fahrverbot. Ab 100km/h noch schmerzvoller...

 

Warum nicht?

 

Wer nicht an der 93km/h Grenze Lotterie spielen möchte hält eben die 80km/h ein, kein Risiko!

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Beispiel Allee,

1. Eine Verkehrsschau empfiehlt 80km/h als Vmax!

2. Überwachung, mobil gg. auch Ortsfest.

3. Bis gemesssen 93m/h Nulltarif.

4. Ab 94km/h MESSUNG 1000€ und Fahrverbot. Ab 100km/h noch schmerzvoller...

 

Warum nicht?

 

Wer nicht an der 93km/h Grenze Lotterie spielen möchte hält eben die 80km/h ein, kein Risiko!

Kommt dir manchmal der Gedanke, das du dich im falschen Forum aufhälst? :vogelzeig:

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1. Ich denke jeder KFZ-Fahrer weis und akzeptiert daß es allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzungen entsprechend der örtlichen Gegebenheiten geben muß.

 

2. Wenn ein Kompromiß aus Schnellfahrwünschen und sicherheitsrelevanter Einschränkung gefunden wird dieser auch einzuhalten und zu überwachen ist.

 

3. Die Frage was ist besser, sehr niedrig ausschildern und "pflaumenweich" beginnend zu ahnden oder für einen höheren harten Grenzwert ausschildern und dann knallhart Übertretungen ahnden?

 

Schild 60 und mit 84km/h ein Punkt + Bußgeld

 

oder Schild 80km/h und mit 84km/h auch 1 Punkt und Bußgeld.

 

Meine 1000€ sind ein Extrathema, auch absichtliche überspitzung.

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1. Ich denke jeder KFZ-Fahrer weis und akzeptiert daß es allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzungen entsprechend der örtlichen Gegebenheiten geben muß.

....

 

Nein und nochmals nein!

Das ist ja gerade die Krux, da wird wild drauflos ausgeschildert damit auch der schlechteste Fahrer die Kurve kriegt.

Und dann kommt Opa Otto und fliegt trotzdem ab, weil die Strasse mit Blütenstaub überzogen ist und es gerade angefangen hat zu regnen.

Da sind die 70 dann für die Kurve auch noch zu schnell und Opa Otto im Acker.

 

Wenn man trotz Einhaltung des Geschwindigkeitslimits abfliegt wird doch auch wegen nicht angepasster Geschwindigkeit ein Ordnunggeld oder Bussgeld verordnet.

Warum noch diese sinnlosen Begrenzungen?

LS ist max. 100! dann beschildert man mit Gefahrenzeichen z.B. 105 (S-Kurve) und wer dann abfliegt, bitte, meinetwegen Deine 1000,-Euro :vogelzeig: , aber kommt er da rum, dann hat sich die Laube :sneaky:

Und ich denke nach kurzer Zeit würde das der Verkehrssicherheit gut tun, weil die Eigenverantwortung der VT gestärkt würde, ganz abgesehen davon das Ortsunkundige dann keine Gebrauch(Geschwindigkeits)sanweisung erhalten von der sie davon ausgehen das man damit immer im grünen Bereich ist. :rolleyes:

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1. Ich denke jeder KFZ-Fahrer weis und akzeptiert daß es allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzungen entsprechend der örtlichen Gegebenheiten geben muß.

 

_Allgemeine_ Geschwindigkeitsbegrenzungen entsprechend der örtlichen Gegebenheiten?

Jawohl, 50 innerhalb geschl. Ortschaften und 100 auf Bundesstraßen außerhalb geschlossener Ortschaften!

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Und dann kommt Opa Otto und fliegt trotzdem ab, weil die Strasse mit Blütenstaub überzogen ist und es gerade angefangen hat zu regnen.

Da sind die 70 dann für die Kurve auch noch zu schnell und Opa Otto im Acker.

Dann ist Opa Otto selbst Schuld - fuer alle Faelle kann man nun keine Schilder hinstellen.

 

Jawohl, 50 innerhalb geschl. Ortschaften und 100 auf Bundesstraßen außerhalb geschlossener Ortschaften!

...und weniger dort, wo es vonnoeten ist.

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Guest Beobachter
Und dann kommt Opa Otto und fliegt trotzdem ab, weil die Strasse mit Blütenstaub überzogen ist und es gerade angefangen hat zu regnen.

Da sind die 70 dann für die Kurve auch noch zu schnell und Opa Otto im Acker.

Dann ist Opa Otto selbst Schuld - fuer alle Faelle kann man nun keine Schilder hinstellen.

 

 

Ja, das stimmt. Auch wenn man die jeweiligen Limits einhält, ist noch lange nicht gesagt, daß man auch nicht mehr auf die momentan konkret vorliegenden Gegebenheiten (Wetter, Verkehrsdichte usw.) aufzupassen braucht.

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Und dann kommt Opa Otto und fliegt trotzdem ab, weil die Strasse mit Blütenstaub überzogen ist und es gerade angefangen hat zu regnen.

Da sind die 70 dann für die Kurve auch noch zu schnell und Opa Otto im Acker.

Dann ist Opa Otto selbst Schuld - fuer alle Faelle kann man nun keine Schilder hinstellen.

 

 

Ja, das stimmt. Auch wenn man die jeweiligen Limits einhält, ist noch lange nicht gesagt, daß man auch nicht mehr auf die momentan konkret vorliegenden Gegebenheiten (Wetter, Verkehrsdichte usw.) aufzupassen braucht.

Aber leider sind viele Verkehrsteilnehmer dazu zu doff und denken warum hängen die ein Schild auf, wenn ich nicht mit dieser Geschwindigkeit fahren kann, also fahre ich die auch. :vogelzeig:

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Guest Beobachter
Aber leider sind viele Verkehrsteilnehmer dazu zu doff und denken warum hängen die ein Schild auf, wenn ich nicht mit dieser Geschwindigkeit fahren kann, also fahre ich die auch. :vogelzeig:

 

Das ist ja die Krux mit dem Überborden der Tempolimits, nach dem Motto: "Limit einhalten, Hirn abschalten und sich wohlfühlen", wie es so manche Fahrer tun, die nicht verstehen, daß Autofahren sooo einfach auch nicht ist.

 

Deswegen bin ich mehr für Gefahrenzeichen an gefährlichen Straßenabschnitten - schade auch, daß das Schild "Richtgeschwindigkeit" abgeschafft wurde, was so manchem Fahrer (v. a. für unbekannten Straßenabschnitten) eine gewisse "Orientation" bezüglich der konkret zu wählenden Geschwindigkeit gegeben hätte.

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Aber leider sind viele Verkehrsteilnehmer dazu zu doff und denken warum hängen die ein Schild auf, wenn ich nicht mit dieser Geschwindigkeit fahren kann, also fahre ich die auch. :vogelzeig:

 

ohne dass ich die genauen zahlen recherchiert hätte, aber hessen hat einige autobahnlimits die letzten jahre aufgehoben, ohne dass es zu einem Anstieg der unfallzahlen gekommen wäre. auch gibt es genug autobahnen, bei denen man eben nicht jede kurve mit über 160 km/h nehmen kann, wenn man nicht geübt ist, siehe z.b. die A66 in hessen, zwischen fulda und hanau. trotzdem gibt es auf der strecke fast kein limit. ich denke wenn man nur will, kann man die limits auch reduzieren.

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ich denke wenn man nur will, kann man die limits auch reduzieren.

Richtig. Nur : wer will schon. (Dieter Posch :vogelzeig: mal ausgenommen)

Man kann das mit den regelmäßig gescheiterten "Versuchen" einer Steuervereinfachung (->Bierdeckel) vergleichen. Heraus kam regelmäßig eine komplexere Steuergesetzgebung. Wäre hier ein wirklicher "Wille" vorhanden könnte ein Großteil der Steuerpflichtigen die Steuererklärung ohne Hilfe machen und auch verstehen.

Analog dazu könnte man sich bei Limitabbau im Verkehr endlich mal wieder auf das Fahren selbst und die Geschehnisse AUF der Straße und nicht auf den Schilderwald und Geräte unter der LeiDplanke und im Gebüsch konzentrieren.

 

Aber : es will keiner Reglementierungen abbauen, weil, in beiden Fällen könnten auch negative Auswirkungen auftreten (Steuermindereinnahmen, Verkehrsunfälle), allerdings muss beides nicht zwangsläufig geschehen, und eine Abwägung wird nicht in Betracht gezogen.

 

Ich sehe das Grundproblem darin dass in unserer Gesellschaft Freiheit einen immer geringeren Strellenwert hat, sie wird konsequent Sicherheitsgedanken, Intoleranz oder monitären Interessen untergeordnet, in allen Lebensbereichen.

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Ich sehe das Grundproblem darin dass in unserer Gesellschaft Freiheit einen immer geringeren Strellenwert hat, sie wird konsequent Sicherheitsgedanken, Intoleranz oder monitären Interessen untergeordnet, in allen Lebensbereichen.

Ja, das sehe ich auch so. Aber dagegen wehrt sich fast niemand... aber wegen nem blöden Bahnhof strömen Tausende nach draußen.

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Ich sehe das Grundproblem darin dass in unserer Gesellschaft Freiheit einen immer geringeren Strellenwert hat, sie wird konsequent Sicherheitsgedanken, Intoleranz oder monitären Interessen untergeordnet, in allen Lebensbereichen.

 

das ist wohl leider der Fall. Wobei ich nichtmal glaube, dass für unserer Gesellschaft die Freiheit einen geringeren Stelletnwert hat, sondern eher dass es unserer Gesellschaft nicht bewusst ist, dass mit jeder weiteren Regelung ein Stück Freiheit verloren geht. Die Gesamtbetrachtung macht hier nämlich den Unterschied.

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Ich sehe das Grundproblem darin dass in unserer Gesellschaft Freiheit einen immer geringeren Strellenwert hat, sie wird konsequent Sicherheitsgedanken, Intoleranz oder monitären Interessen untergeordnet, in allen Lebensbereichen.

 

das ist wohl leider der Fall. Wobei ich nichtmal glaube, dass für unserer Gesellschaft die Freiheit einen geringeren Stelletnwert hat, sondern eher dass es unserer Gesellschaft nicht bewusst ist, dass mit jeder weiteren Regelung ein Stück Freiheit verloren geht. Die Gesamtbetrachtung macht hier nämlich den Unterschied.

Frei nach meiner Signatur. :nick:

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Ich sehe das Grundproblem darin dass in unserer Gesellschaft Freiheit einen immer geringeren Strellenwert hat, sie wird konsequent Sicherheitsgedanken, Intoleranz oder monitären Interessen untergeordnet, in allen Lebensbereichen.

 

das ist wohl leider der Fall. Wobei ich nichtmal glaube, dass für unserer Gesellschaft die Freiheit einen geringeren Stelletnwert hat, sondern eher dass es unserer Gesellschaft nicht bewusst ist, dass mit jeder weiteren Regelung ein Stück Freiheit verloren geht. Die Gesamtbetrachtung macht hier nämlich den Unterschied.

 

Naja, es geht hier ja nur um Geschwindigkeitsbeschränkungen im Straßenverkehr. Ich bin ebenfalls dagegen, aber ich würde mich als guter Demokrat dem Ratschluss der Mehrheit beugen, selbst wenn die Mehrheit der Meinung ist, wir sollten wie ehedem in der DDR die Geschwindigkeit auf BABn auf 100 km/h beschränken.

 

Das Problem ist: Es gibt keine ausreichende demokratische Legitimation für die Regelungswut im Straßenverkehr, weil die generalisierten Mandate, die wir unseren Politikern erteilen, immer nur eine Abstimmung über Paketlösungen erlauben. Verschlimmernd kommt hinzu, dass man vor der Wahl gar nicht weiß, was in dem "Paket" drin ist, was man da wählt ... oft wissen es die Gewählten ja selbst nicht.

 

Es ist natürlich unrealistisch, darauf zu hoffen, dass es bald Volksabstimmungen über einzelne verkehrspolitische Vorhaben geben wird. Also bleibt nur, den Unmut derjenigen, die sich nicht weiter gängeln lassen wollen, deutlicher zu artikulieren. Die meisten Parteien scheinen von der Gleichung auszugehen "autofeindliche Politik = Wählerstimmen". Durch diese Rechnung sollte man ihnen einen Strich machen ...

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