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Neuer UN-Klimabericht Teil III


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@Lenker: Dein Rückzug kam früher als erwartet. Da hatten hier andere zwischenzeitlich verblichene CO2-Verteufelungsjünger schon mehr Stehvermögen. Ich empfehle Dir dringend alle drei Threadteile zu le

Vielleicht darf ich noch einmal anmerken, daß wir Tempolimit haben: - igO , zusätzlich in vielen Bereichen auch schon - agO , zusätzlich recht häufig auch mindestens -  haben wir auf den BAB

Das kann nur einer schreiben, der auf der Autobahn eigentlich nichts zu suchen hat. Für mich ist das nie ein Problem gewesen, den Rückspiegel zu benutzen und gleichzeitig den Verkehr auf meinem Fahrst

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[mod]

Wenn sich die Herren jetzt hinreichend persönlich ausgetauscht haben, könnte man ja mal wieder zu der eigentlichen Diskussion zurückkehren.

[/mod]

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Am 1.4.2022 um 17:47 schrieb Lenker:

Das bei der Verbrennung von Holz entstehende CO2 ist vollkommen irrelevant, ... Dieses CO2 befindet sich im natürlichen Kreislauf.

...ahhhja, wenn der Mensch Holz verbrennt, dann handelt es sich also um einen "natürlichen Kreislauf", ...

Zitat

Was uns schadet, ist die Verbrennung von fossilem Kohlenstoff, der seit Jahrmillionen dem Kreislauf entzogen war: Kohle, Erdöl, Erdgas.

...und wenn er fossile Brennstoffe verbrennt, dann handelt es sich um einen Menschgemachten Kreislauf? Oder wie sollen wir Deine Aussage verstehen?

Aber zumindest hast Du ja schon mal verstanden, dass auch der Kohlenstoff in den Fossilen einst mal der Umgebung "entzogen" wurden, es sich somit also auch um einen KREISLAUF handelt - Deine Worte!

Und dass das CO² aus der Holzverbrennung "klimaneutral" sei, das mag in den Köpfen einiger Klima-Ideologen fest drin sitzen, entbehrt aber wohl doch selbst einem Drittklässler jeder Logik. Denn: Das CO² was Du - je nach Feuerstätte - innerhalb von Minuten oder Stunden durch Verbrennen eines Baumes freisetzt, brauchte zuvor im Schnitt 60 Jahre, um im selbigen gebunden zu werden. Vermagst auch Du den logischen Kurzschluss zu erkennen?
Zur Energieausbeute und den sonstigen Nachteilen der Holzverbrennung wurde eigentlich schon alles gesagt.

Eine nachhaltige Holznutzung ist, dieses, wo irgend möglich, als ökologisch wertvolles Baumetrial zu verwenden, da der darin gebundene Kohlenstoff dann auch weiterhin gebunden bleibt.

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Am 2.4.2022 um 14:11 schrieb Bluey:

könnte man ja mal wieder zu der eigentlichen Diskussion zurückkehren.

...das haben sich Herr Söder und Herr Weil offenbar auch gedacht.
Der Eine forderte gestern bei Anne Will mal eben den "Ausstieg vom Ausstieg" aus der Kernenergie und den Weiterbetrieb der noch verbliebenen KKW sowie den zügigen Bau neuer Anlagen. 
Und der Andere hält eine stärkere Nutzung der Öl- und Gasfelder in Norddeutschland für möglich. Dafür lehnt er zwar noch Fracking und Kernkraft ab, aber auch das wird sich wohl noch schneller ändern als er "Landtagswahl" sagen kann, wenn er erst mal merkt, dass wir eben nicht nur ein "Gasproblem" sondern ein generelles ENERGIEPROBLEM haben. Naja, zumindest seine Bürger scheinen da ja bezüglich der Kernkraft schon einen Schritt näher an der Realität dran zu sein, wie der Niedersachsen-Check eindrücklich gezeigt hatte.

Ja ist das denn die Möglichkeit?! Und sie bewegt sich doch - die Politik!
Ich gewinne immer mehr die Überzeugung: Die lesen hier im Forum heimlich mit!

 

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vor 25 Minuten schrieb SilverBanditS:

...dann handelt es sich um einen Menschgemachten Kreislauf? Oder wie sollen wir Deine Aussage verstehen?

Der Zustrom von fossilem Kohlenstoff ist eben kein Kreislauf. Aber wenn Sie etwas nicht verstehen wollen, muss ich es Ihnen nicht noch fünf mal erklären.

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vor 12 Minuten schrieb Lenker:

Der Zustrom von fossilem Kohlenstoff ist eben kein Kreislauf. Aber wenn Sie etwas nicht verstehen wollen, muss ich es Ihnen nicht noch fünf mal erklären.

...wenn Du es denn mal erklären könntest.

Können wir uns darauf verständigen, dass die in den Fossilen gebundenen Kohlenstoffatome im Laufe der Jahrmillionen der Atmosphäre entzogen wurden? Ja? SUUUPER!
Wenn diese nun wieder der Atmosphäre zugeführt werden, dann schließt sich damit ein KREISLAUF.

Na siehst'e, war doch gar nicht sooo schwer, gelle?!

Und jetzt kommt der Zusammenhang, die "schiere Physik" (O-Ton R. Habeck): Da Du die Kernenergie kategorisch ablehnst, wir aber bei weitem nicht über ausreichend Speicher verfügen, diese noch nicht einmal technisch/technologisch geschweige denn ökonomisch  am Horizont in Sicht sind, die "Erneuerbaren" bei weitem nicht ausreichend und schon gar nicht kontinuierlich liefern können, musst Du was? Richtig, Du musst gebundenen Kohlenstoff verbrennen, um unser Land nicht in das Mittelalter zurückfallen zu lassen. Dieses Verfahren nutzt der Mensch seit einer Million Jahren, wie Archäologen herausfanden, über die Windkraft hatten wir bereits gesprochen. Wer von uns beiden ist also nun der Ewiggestrige?

 

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vor 27 Minuten schrieb SilverBanditS:

Du musst gebundenen Kohlenstoff verbrennen, um unser Land nicht in das Mittelalter zurückfallen zu lassen.

Das müssen Sie nur, weil Sie offenbar noch auf dem Kenntnisstand des Mittelalters sind.

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@SilverBanditSwenn uns „die Russen“ den Gashahn zudrehen hat Deutschland und auch Europa ein Energieproblem. Gaskraftwerke als große Gasverbraucher werden sicher schnell abgestellt. Kohlekraftwerke reaktivierten ist erste Option, einige stehen schon jetzt auf „Standby“, was sich die Energieversorger fürstlich bezahlen lassen. Vorhandene KKW jetzt noch abschalten ist — für mich — nicht angezeigt. Ich vermute Habeck wird in einiger Zeit das Abschalten auf unbestimmte Zeit verschieben. 
 

Entscheiden wird das alles nicht die Bundesregierung, sondern Putin und die „Macht des Faktischen“!

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vor einer Stunde schrieb rth:

Entscheiden wird das alles nicht die Bundesregierung, sondern Putin und die „Macht des Faktischen“!

...akut gesehen hast Du vollkommen Recht. Diese Macht verliehen wurde ihm jedoch durch eine mehr als 20-jährige verfehlte Energie-Wende-Politik, die diese Abhängigkeit - man muss schon sagen  - vorsätzlich herbeigeführt hat.

 

vor 2 Stunden schrieb Lenker:

Das müssen Sie nur, weil Sie offenbar noch auf dem Kenntnisstand des Mittelalters sind.

...gibt's auch Inhaltliches beizutragen? Nein? Dacht' ich's mir!

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vor 1 Stunde schrieb SilverBanditS:

Inhaltliches...

Sie könnten längst verstanden haben, dass die Einlagerung der Ackerschachtelwälder eben nichts mit dem Geschehen in unserer gegenwärtigen Biosphäre zu tun hat. Aber was soll ich mich hier anstrengen, als nächstes deklarieren Sie wahrscheinlich den Lebenszyklus der Sonne als relevant für unser Klima, bald Roter Riese, und dann ist eh alles egal. Sie sind doch an einer inhaltlichen Diskussion nicht interessiert, warum spielen Sie sich hier so auf.

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vor 29 Minuten schrieb Lenker:

Einlagerung der Ackerschachtelwälder

...geht's noch ein wenig abstuser? Ja, geht...

Zitat

Lebenszyklus der Sonne als relevant für unser Klima, 

...dass die Sonne auch nur das Geringste mit unserem Klima zu tun hat, ist eine Verschwörungstheorie.

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@Lenker, Wenn sich einer aufspielt, dann nur du, mit schlicht hohlem Geschwätz und null haltbaren Fakten. Egal was dir hier entgegengehalten wurde, es kommt bei Dir nicht an. Das zeigt deine Ignoranz gegenüber belegten Fakten, dein Blubbern kann ich nicht ernst nehmen.

@SilverBanditS, Sollte das Gegensteuern zu den damals falschen Entscheidungen mit Kohle und Kernenergieausstieg zu langsam erfolgen, ist nicht nur frieren angesagt, sondern auch Produktionsausfälle der Industrie. Damit einhergehend, Arbeitslosigkeit und Verarmung unserer Bevölkerung. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Lieferungen aus Russland enden, entweder als überfälliger Ausstieg durch uns selbst oder Hahn zu Putins Gnaden. Das Zaudern angesichts der Gräueltaten in der Ukraine kann niemandem mehr vermittelt werden. Unsere Ampel blamiert sich immer mehr.

Mutti, einschließlich dem schönen Gerd, hatten gegenüber Putin sowieso versagt und alles Vorbeugende sträflich versäumt. Spätestens 2014 hätten die Alarmglocken schrillen sollen, alternativen der Energieversorgung aufgebaut werden müssen. Nichts ist geschehen und nu haben wir den Salat.

Klima- u. Umweltschutz ist in der gegenwärtigen Situation leider nur noch auf Sparflamme denkbar, so leidvoll das aufgrund der Krise auch ist. Grüne Träume tragen weder zum Erhalt der Nahrungsquellen, noch zur Beschäftigungssicherung bei.

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vor 6 Stunden schrieb Lenker:

Doch, kam an. War aber alles Quatsch oder irrelevant.

Man merkt schon sehr deutlich, wie sehr ideologisch verbohrt und mit Scheuklappen behaftet Dein Blick ist.

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vor 15 Stunden schrieb Lenker:

kam an. War aber alles Quatsch oder irrelevant

Wohl noch immer nichts verstanden und dann auch noch anmaßend gegenüber den Foristen hier.

Du hast nicht alleinige Deutungshoheit, was wahr oder falsch ist, belegte Fakten liefern ist nicht deine Stärke, das ist einzig relevant. So wie du hier, antworten eigentlich nur Trolle, die nie an einem echten Meinungsaustausch interessiert sind.
 

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vor 9 Stunden schrieb gorot:

belegte Fakten

interessieren hier doch niemanden, hier wird regelmäßig Rhetorik für Logik gehalten. Was für abstruse "Argumente" hier verwendet werden, zeigt doch wunderbar die Behauptung, wenn fossile Kohlenstoffspeicher geplündert werden, sei das ja auch ein Kreislauf. Ja, genau, vollkommen irrelevant für das Klimageschehen der nächsten 100 Jahre, Rhetorik halt, nichts weiter. So "argumentiert" jemand, der Erkenntnisgewinn vermeiden möchte.

Sie wollen halt unter sich bleiben in Ihrer Meinungsblase, da werden unbequeme Fakten sowieso gemeinschaftlich flachgebügelt. Sorry, wenn ich da störe, aber das müssen Sie wohl ab und zu aushalten.

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Daß man Dir Deinen ideologisch verblendeten Blödsinn vorhält, wirst Du auch aushalten müssen.

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vor 5 Minuten schrieb Bluey:

ideologisch verblendeten Blödsinn

Das ist ja nicht mehr als eine unbeweisbare Behauptung, wenn man sonst keine Argumente hat. Trifft mich also nicht, kein Problem.

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vor 14 Stunden schrieb Lenker:

hier wird regelmäßig Rhetorik für Logik gehalten.

...wie ein gewisser @Lenker hier regelmäßig erfolgreich unter Beweis stellt.

Zitat

die Behauptung, wenn fossile Kohlenstoffspeicher geplündert werden, sei das ja auch ein Kreislauf.

...wie würdest Du denn dann die TATSACHE bezeichnen, wenn das atmosphärische CO² in den Fossilen gespeichert wurde und nun wieder - zu einem sehr geringen Teil - durch Verbrennen in die Atmosphäre gelangt? Eine Wiedergeburt? Wenn Du es schafftest, die Sache erst mal vollkommen wertfrei zu betrachten, dann würdest auch Du den KREISLAUF erkennen.

Zitat

Ja, genau, vollkommen irrelevant für das Klimageschehen der nächsten 100 Jahre,

...würdest Du uns mal die Stelle zeigen, wer wo genau diese Behauptung aufgestellt hat? Oder war das einfach mal nur eine Unterstellung, um vom eigentlichen Thema abzulenken?
Denn Deine Behauptung war ja sinngemäß, dass das Verbrennen von Holz gegenüber der Verbrennung von Fossilen Klimaneutral sei, da es sich nur hierbei um einen "Kreislauf" handle.
Dass es ich aber defacto bei beiden Verbrennungen um einen "Kreislauf" - halt nur mit unterschiedlichen Zeiträumen - handelt, scheint in Dein begrenztes Vorstellungsvermögen nicht rein zu passen.

Dass die Verbrennung von Holz - gerade im Bezug auf die aktuelle Situation - eben nicht klimaneutral ist, sondern der über mindestens 60 Jahre gespeicherte Kohlenstoff mehr oder weniger auf einen Schlag wieder freigesetzt wird, mit zusätzlichen negativeren Nebenwirkungen, ist Dir dabei auch egal.
Die Geschichte hat z.B. gerade in England bewiesen, dass die massenhafte Verbrennung von  Holz nur zu einem Ergebnis führt - einer systematischen Entwaldung!

Zitat

Sie wollen halt unter sich bleiben in Ihrer Meinungsblase, da werden unbequeme Fakten sowieso gemeinschaftlich flachgebügelt.

...das ist eine dümmliche Unterstellung, die eher auf GRÜNE Ideologen zutrifft. Dass gerade hier dem nicht so ist, beweist schon allein die Tatsache, dass es hier immer noch User gibt, die sich redlich mühen, Dir die Realität vor Augen zu führen. Die Augen öffnen musst Du allerdings schon selbst.

Zitat

Sorry, wenn ich da störe, aber das müssen Sie wohl ab und zu aushalten.

...Du störst da ganz und gar nicht, ganz im Gegenteil. Hauptsache, Du hältst es aus.

 

vor 10 Stunden schrieb Lenker:

Das ist ja nicht mehr als eine unbeweisbare Behauptung, 

...nun ja, die Beweise erbringst Du höchstselbst hier am laufenden Band.

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Am 5.4.2022 um 22:27 schrieb Lenker:

Das ist ja nicht mehr als eine unbeweisbare Behauptung

Wie so vieles, was regelmäßig aus Deiner Tastatur hier erscheint. Juckt und überzeugt mich genauso wenig.

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Heute in der Süddeutschen Zeitung, Bayern-Teil, Seite R11:

Zitat

Eon lehnt längere Laufzeit für Isar 2 ab

Der Energiekonzern Eon hat den wiederholten Forderungen von Ministerpräsident Söder (CSU) nach längeren Laufzeiten für Atomkraftwerke noch einmal eine Absage erteilt. "Atomkraft hat in Deutschland keine Zukunft, Punkt", sagte Eon-Chef Leonhard Birnbaum der "Financial Times". Zwar könnte das Kraftwerk Isar 2 "technisch" über den Jahreswechsel hinaus weiterbetrieben werden. Das Thema sei aber zu emotional - es werde keine Änderung der Gesetzgebung und der Meinung zu Atomkraft geben. Zum anderen argumentierte Birnbaum, dass man sich aktuell in einer Gas-Krise befinde - und dass die kleine Erleichterung, die man auf der Strom-Seite bekommen könnte, die Lage nicht wirklich verändern würde. Man habe eine wirklich seriöse Diskussion mit der Bundesregierung geführt, sagte Birnbaum. Die habe eine Entscheidung getroffen, die man nachvollziehen könne. Und damit sei dieses Thema für Eon erledigt.

 

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@Lenker, ein recht kurzer Absatz, der die absolut hirnrissige Situation in Deutschland eigentlich sehr treffend beschreibt. Eigenartig nur, das Ideologen diese recht deutlich Aussage nicht verstehen können (oder wollen). Denn...

Zitat

"Atomkraft hat in Deutschland keine Zukunft, Punkt", sagte Eon-Chef Leonhard Birnbaum

(Hervorhebung durch mich)
...auf Deutschland mag das (noch) zutreffen, der Rest der Welt ist da schon deutlich weiter, wie wir gerade auch an vielen unserer direkten Nachbarn sehen können.

Zitat

Zwar könnte das Kraftwerk Isar 2 "technisch" über den Jahreswechsel hinaus weiterbetrieben werden.

...eine glasklare Aussage, dass einem Weiterbetrieb aus technischer Sicht nichts im Wege stehen würde.

Zitat

Das Thema sei aber zu emotional - es werde keine Änderung der Gesetzgebung und der Meinung zu Atomkraft geben.

...nicht technisch-technologische Parameter sind hier entscheidend, sondern ausschließlich "Emotionen". Allerdings scheint er den "emotionalen" Wandel in der Bevölkerung noch nicht bemerkt bzw. registriert zu haben. Der Wähler besinnt sich immer stärker darauf, dass er eine permanent sichere und vor allem auch bezahlbare Energieversorgung vom Staat erwartet - notwendige Gesetzesänderungen eingeschlossen.
Es ist ja auch nicht so, dass wir in den letzten zwei Jahren nicht Gesetzesänderungen am laufenden Band erlebt hätten. Da sagt sich der Bürger, warum nicht auch hier, wenn es die (Not-)Lage (von nationaler Tragweite) erfordert.

Zitat

dass man sich aktuell in einer Gas-Krise befinde - und dass die kleine Erleichterung, die man auf der Strom-Seite bekommen könnte, die Lage nicht wirklich verändern würde.

...hier unterschlägt der Gute allerdings, dass gerade das Russen-Gas eine wesentliche Stütze der geplanten Energiewende war, um die volatile Energielieferung der "Erneuerbaren" zu glätten.
Natürlich kann Kernenergie Gas nicht als Rohstoff der Chemieindustrie ersetzen. Wenn allerdings weniger Gas für die Stromerzeugung verfeuert werden müsste, dann würde dieses Gas für Chemie und Wärme zusätzlich zur Verfügung stehen.

Zitat

damit sei dieses Thema für Eon erledigt.

...zumindest solange, bis der Staat ausreichend zusätzliches Steuergeld bereitstellt.
Das Prinzip ist hinlänglich bekannt: Möglichst lange und möglichst laut jammern - um so höher fallen die zusätzlichen Subventionen aus. Den Aktionär freut's, gelle?!

In sofern danke ich Dir für dieses sehr aufschlussreiche Zitat aus der SZ!

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vor 22 Stunden schrieb SilverBanditS:

- um so höher fallen die zusätzlichen Subventionen aus.

Genau. Atomkraft ist nur "wirtschaftlich", wenn zusätzlich Steuergelder aufgewendet werden. Am liebsten auch von denen, die wenig Strom verbrauchen, zugunsten derer, die viel Strom verbrauchen. Super Lösung.

Ach, übrigens: Uran und Brennelemente wurden immer gern auch von Russland geliefert, nicht wahr?

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vor 33 Minuten schrieb Lenker:

Genau. Atomkraft ist nur "wirtschaftlich", wenn zusätzlich Steuergelder aufgewendet werden.

...das ist definitiv falsch! Im Gegensatz zu den "Erneuerbaren" wäre die Kernenergie imstande, ohne Subventionen zuverlässig und kostengünstig Strom über viele Jahrzehnte hinweg zu produzieren.
Da der deutsche Staat aber in den letzten gut 20 Jahren hier mehrfach "steuernd" eingegriffen hat, lassen sich die Konzerne die dadurch entstehenden zusätzlichen Kosten bzw. die entgangenen Gewinne wegen Nicht-Verkauf des ursprünglich geplanten Stroms fürstlich entlohnen. Ohne diese staatlichen Eingriffe in die Unternehmensvermögen würden die KKW ihren Strom produzieren und zu wettbewerbsfähigen Preisen an die Verbraucher liefern.

Zitat

Ach, übrigens: Uran und Brennelemente wurden immer gern auch von Russland geliefert, nicht wahr?

...das ist durchaus richtig. Allerdings hat Russland kein Monopol auf Brennelemente, wie die Tschechen mit dem KKW Temlin klar unter Beweis stellen. Ein Ausweichen auf alternative Lieferanten ist hier aus wettbewerblichen oder auch aus politischen Gründen sehr schnell möglich. Auch Deutschland könnte für seine KKW Brennelemente z.B. aus Frankreich, USA oder Kanada beziehen, zwar nicht von Heute auf Morgen, aber da waren die Tschechen halt intelligenter.
Im Gegensatz zur vorsätzlich herbeigeführten deutschen Abhängigkeit vom russischen Gas ist ein Wechsel der Bezugsquelle für Brennelemente doch gar nicht so kompliziert.

Tja, und vor lauter Verzweiflung sinniert König Maggus schon mal laut über Fracking in Deutschland, was von unserem Energie-Minister natürlich postwenden abgelehnt wurde. Aber hey! Auch die Lieferung schwerer Offensivwaffen in Konfliktregionen war noch bis vor wenigen Tagen gerade für die GRÜNEN ein absolutes NoGo. Und so schnell kann's gehen, dass eine GRÜNE Außenministernde nun genau das fordert.

Ich bin davon Überzeugt, dass wir in den kommenden Wochen und Monaten noch so manche bisher für absolut unmöglich gehaltene "Wende" erleben werden - auch wenn Du hier noch so sehr rumtrötest.

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Laß ihn trüten, ihm fehlt die Fähigkeit zur pragmatischen Sicht und Anerkennung real existierender Zwänge. Für Ihn kommen alle Energien in Reinkultur aus den Wanddosen, sind endlos vorhanden und kosten nix. Es lebe sein Ökowahn!:spinner:

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vor 2 Stunden schrieb gorot:

Für Ihn kommen alle Energien in Reinkultur aus den Wanddosen

Strohmann-Argumentation: Sie müssen erst Unterstellungen produzieren, die Sie dann um so schöner ins Lächerliche ziehen können. Damit widerlegen Sie aber nur Ihren eigenen Quatsch.

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vor 3 Stunden schrieb SilverBanditS:

...Ich bin davon Überzeugt, dass wir in den kommenden Wochen und Monaten noch so manche bisher für absolut unmöglich gehaltene "Wende" erleben werden …

Da hast du leider Recht. Spricht — für mich — aber nur für die handelnden Personen.

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vor 15 Minuten schrieb rth:

Da hast du leider Recht. Spricht — für mich — aber nur für die handelnden Personen.

,,,so gesehen hast auch Du Recht. Allerdings belegt es, dass die vorherige "bockbeinige" Haltung dieser Personen zuvor in der Opposition jeder realen Grundlage entbehrte.

Aber das hatten wir ja schon: Solange Ideologen sich in der Opposition jeder direkter Verantwortung entziehen können, stellen sie lautstark die irrealsten und rein ideologisch basierten Forderungen auf. Ist man dann plötzlich doch mal in die direkte Regierungsverantwortung gerutscht, zerschellt die ideologische Blase sehr schnell und krachend an der unbarmherzigen Realität - ein Schicksal, welches bisher noch jede rein ideologisch basierte "Idee" ereilt hat.

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vor 34 Minuten schrieb SilverBanditS:

Ist man dann plötzlich doch mal in die direkte Regierungsverantwortung gerutscht, zerschellt die ideologische Blase sehr schnell und krachend an der unbarmherzigen Realität

Eine sehr schöne Beschreibung des neuartigen Umgangs unseres Finanzministers mit horrenden Staatsschulden.

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vor einer Stunde schrieb Lenker:

Eine sehr schöne Beschreibung des neuartigen Umgangs unseres Finanzministers mit horrenden Staatsschulden.

Durchaus korrekt. Aber unterschlagen solltest Du dabei nicht die "lieben" Ökos (wie weiter oben schon erwähnt). Und da geht's um mehr als nur eine Person, die sich mal eben so ratzefatze um 360 Grad dreht.

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vor 24 Minuten schrieb Bluey:

…. die sich mal eben so ratzefatze um 360 Grad dreht.

Schlaubergermodus an:

„Bei 360 Grad beschreibst du einen „Vollkreis“ und schaust wieder in die Alte Richtung. Ich empfehle 180 Grad. Alte Seglerweisheit.“

Schlaubergermodus aus.

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vor einer Stunde schrieb Lenker:

Eine sehr schöne Beschreibung des neuartigen Umgangs unseres Finanzministers mit horrenden Staatsschulden.

...das belegt einmal mehr Deine deutlich ideologisch eingeschränkte - um nicht zu sagen beschränkte - Sicht auf die Dinge. Im Übrigen ist der letzte Bundesfinanzminister jetzt der Häuptling der Nation, und damit in der Fortsetzung für diese Politik direkt verantwortlich.

Irgendwer hat vor kurzem mal sinngemäß gesagt: In Österreich treten Kanzler wegen krummer Geschäfte vom Amt zurück. In Deutschland werden sie mit krummen Geschäften im Gepäck zum Kanzler gewählt.

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vor 5 Minuten schrieb rth:

Schlaubergermodus an:

„Bei 360 Grad beschreibst du einen „Vollkreis“ und schaust wieder in die Alte Richtung. Ich empfehle 180 Grad. Alte Seglerweisheit.“

Schlaubergermodus aus.

Ja, dessen bin und war ich mir durchaus bewußt. Da man aber nicht wirklich in eine Richtung GEHT, sondern sich vielmehr gedanklich bewegt, kann der "Weg" nach einer 360 Grad Drehung durchaus ein anderer sein. Man "bewegt" sich ja nicht nur horizontal. ;)

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nur dürfen wir hier bei der Diskussion nicht den plötzlichen Kriegszustand vergessen. Damit hatte ja eigentlich keiner gerechnet. Und wie es in Kriegszeiten so ist, da muss man anders handeln, als man vorher dachte.

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Man sieht jetzt jedenfalls, was die wirklich großen Probleme sind und welche angeblich großen Probleme doch eher in den Hintergrund treten.

Von FFF oder Greta hab ich schon recht lange nichts Wesentliches mehr gehört oder gesehen. Und auch das Thema "Klima" allgemein ist deutlich in den Hintergrund getreten. Wird allenfalls hier und dort ein wenig aufgewärmt, ohne aber auf großartige Resonanz zu stoßen, wie mir scheint. Die Menschen und wohl auch viele Verantwortliche sehen die großen Probleme offensichtlich ganz woanders.

Ich möchte heute schon prognostizieren, daß in x Jahren, sagen wir einfach mal im Jahr 2030 (ist ja offenbar ein Wendepunkt), unsere "lieben" Politiker uns mitteilen werden, daß trotz aller Bemühungen und horenden Ausgaben leider leider der große Öko-Knall nicht verhindert werden konnte und man sich jetzt doch darauf konzentrieren müsse, den Folgen zu begegnen und dafür entsprechende Mittel aufzuwenden. Hätte man vllt auch jetzt schon mit anfangen können.

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vor 13 Stunden schrieb zorro69:

nur dürfen wir hier bei der Diskussion nicht den plötzlichen Kriegszustand vergessen. Damit hatte ja eigentlich keiner gerechnet. 

...ein solches Maß an Blauäugigkeit oder Naivität hätte ich Dir beim schlechtesten Willen nicht zugetraut.

Jeder interessierte Mensch, der nur halbwegs offenen Auges durch die Welt geht, konnte eigentlich schon 2008 (Georgien-Krieg), spätestens jedoch 2014 mit Krim-Annexion, Donbass und MH-14-Abschuss erkennen, welchen Kalibers Putin wirklich ist. 

Jeder verantwortliche Politiker hätte das erkennen müssen. Und es soll heute keiner von denen behaupten, sie hätten es nicht "gesehen". Nein, sie wollten es nicht sehen, sie haben die Augen ganz fest verschlossen und sich gewünscht, dass der kleine Putin doch wieder lieb sein soll. Garniert wurde diese Blindheit mit an keinerlei Bedingungen geknüpften Geschäften, welche jedoch den Westen - Deutschland immer vorneweg - wie einen Junkie in die immer schwerwiegendere Abhängigkeit von russischen Energieträgern befördert hatte. Der Stoff war ja so schön billig und wurde dazu auch noch fast unsichtbar per Pipeline in's Haus geliefert.

Stimmen, die massiv vor dieser Art der Bindung warnten, wurden konsequent ignoriert, totgeschwiegen oder gar hämisch verlacht - dümmer, ignoranter und selbstzerstörerischer ging es nun wirklich nicht.

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vor 15 Stunden schrieb Bluey:

Von FFF oder Greta hab ich schon recht lange nichts Wesentliches mehr gehört oder gesehen.

Was nicht daran liegt, dass die nichts mehr tun; es kommt nur nicht mehr so leicht in die Schlagzeilen, weil Putin sich zuverlässig jeden Tag neue Grausamkeiten ausdenkt. Sind Sie Putin dankbar, dass FFF nun still zu sein scheint? Die Anliegen Klimaschutz und Umwelt werden nicht unwichtig, nur weil etwas anderes gerade noch mehr Aufmerksamkeit fordert.

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vor 2 Stunden schrieb SilverBanditS:

Stimmen, die massiv vor dieser Art der Bindung warnten, wurden konsequent ignoriert, totgeschwiegen oder gar hämisch verlacht - dümmer, ignoranter und selbstzerstörerischer ging es nun wirklich nicht.

Und, hätten Sie einen höheren Benzin- und Gaspreis akzeptiert, weil Politiker das Problem erkannt hätten und gesagt hätten, wir müssen jetzt den Brennstoff woanders kaufen, und das ist halt teurer? Oder hätten Sie dann eine andere Partei gewählt? (Sehen Sie... aber vielleicht irre ich mich. Ach nein, wohl nicht.)

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@SilverBanditS was sind die Alternativen, damals und heute? Gas und Öl aus Libyen, Qatar, Saudi Arabien, Iran und Irak? LNG aus den USA? 
Wind und Solarenergie verlacht, Stromtrassen blockiert per Bürgerinitiative. Energiesparen wie z,B. Tempolimit nein Danke?

 

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vor einer Stunde schrieb Lenker:

Und, hätten Sie einen höheren Benzin- und Gaspreis akzeptiert, 

...was tun die Deutschen denn jetzt gerade? Hast Du irgendwo schon brennende Barrikaden wegen der exorbitant gestiegenen Energiepreise gesehen? Ich nicht.
Und im Übrigen hatte die Regierung auch schon vor dem Ukraine-Krieg selbst für eine deutliche Verteuerung gesorgt - ganz und gar ohne sich dabei aus der vertrackten Russland-Umarmung zu lösen. Also sogar noch doppelt dämlich!

Zitat

Sehen Sie... aber vielleicht ganz sicher irre ich mich.

...das stellst Du konsequenterweise immer wieder unter Beweis. (Die kleine Unschärfe habe ich mal korrigiert!)

vor 24 Minuten schrieb rth:

@SilverBanditS was sind die Alternativen, damals und heute? Gas und Öl aus Libyen, Qatar, Saudi Arabien, Iran und Irak? LNG aus den USA? 

...warum in die Ferne schweifen, wenn die Lösung liegt so nah?!

Ja, richtig gelesen! Die Gas- und Ölreserven alleine in der norddeutschen Ebene sowie im deutschen Teil der Nordsee würden nach derzeitigem Kenntnisstand auf Jahrzehnte für eine vollständige Eigenversorgung Deutschlands ausreichen.  

Aber HAAALT, keift sogleich der GRÜNE Klima-Kauz! Das hieße ja Bohren und vielleicht sogar Fracken!!! Igittigitt! Na das geht ja gleich gar nicht - in Deutschland!

Das überlassen die Wohlfühl-Ökos dann doch lieber den Schmutzfinken dieser Welt und gerieren sich selbst als die Vorzeige-Saubermänner mit dem gaaanz großen moralischen Zeigefinger.
Und dass die extrem langen Transportwege - egal, ob aus Sibirien, Qatar, Nordamerika oder Australien und ebenso egal, ob für Öl, Gas oder Kohle - schon alleine einen enormen CO²-"Abdruck" erzeugen, wird dabei geflissentlich verschwiegen bzw. ignoriert. Selbst die heimische Braunkohle ist bei der Verstromung "direkt nebenan" in der Summe nicht "klimaschädlicher".

So ist das mit sehr vielen Rohstoffen und Produkten, deren Gewinnung/Herstellung umwelttechnisch nicht ganz "unproblematisch" ist. Diese Prozesse sourcen die Europäer - ganz vorneweg immer die Deutschen - gerne in entfernte Regionen aus und fragen dann scheinheilig nach Umweltstandards, Arbeitsbedingung oder gar Kinderarbeit und lassen sich mit getürkten Zertifikaten gerne ein sauberes Gewissen einreden - ich nenne so etwas verlogenes Moralaposteltum!

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vor 39 Minuten schrieb SilverBanditS:

…ich nenne so etwas verlogenes Moralaposteltum!

Nicht ganz falsch, trifft leider auf alle Seiten zu.

Nur es gibt das Problem wenn — dann. Beispiel: Wenn du unter der Stadt Essen Kohle abbaust, dann musst du das Grundwasser abpumpen. Bis in alle Ewigkeit! (Ganze Stadtteile von Essen sind durch den Bergbau abgesackt, ohne Pumpen sind diese Stadtteile ein See.)

Wenn die Niederlande vertragsgemäß Gas liefern, dann gibt in Groningen häufig Erdbeben und Bergschäden an den Häusern. 
Die Folgen vom Fracking in Niedersachsen würdest du in Kauf nehmen, ich nicht.

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@rth also lassen wir einfach die "Anderen" die Drecksarbeit machen und sonnen uns in unserem Wohlgefallen. Kann man so machen. Diese "Anderen" werden diese Verlogenheit aber vielleicht irgendwann auch mal erkennen.

Und wenn wir ehrlich sind, ist diese Denkweise äußerst SCHÄBIG.

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vor einer Stunde schrieb SilverBanditS:

@rth also lassen wir einfach die "Anderen" die Drecksarbeit machen und sonnen uns in unserem Wohlgefallen. 

Tun wir das nicht, — seit Jahrzehnten?
Simpelste Einsparmöglichkeit Tempolimit, abgelehnt. Windräder per Abstandsregelung eingeschränkt. Fahrradwege bauen, Riesen Aufstand, kostet Parkplätze und / oder Fahrbahn. Güter auf die Bahn, Anwohnerprotest  ohne Ende, zu laut. Eisturzgefährdete Brücken erneuern nur nach erneuter Planfeststellung und Umweltprüfung. Bauvergabe verzögern durch Einspruch des unterlegenen Bieters usw…

Die Planung einer neuen Schule dauert ca. 5 Jahr, danach erst wird ausgeschrieben. Fertig nach ca. 8 Jahren, wenn alles „Gut geht“. 10 Jahre nach Beschluss: „wir brauchen hier eine neue Schule“ bis Fertigstellung ist leider normal.

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vor 18 Stunden schrieb rth:

...Eisturzgefährdete Brücken erneuern nur nach erneuter Planfeststellung und Umweltprüfung. Bauvergabe verzögern durch Einspruch des unterlegenen Bieters usw…

Die Planung einer neuen Schule dauert ca. 5 Jahr, danach erst wird ausgeschrieben. Fertig nach ca. 8 Jahren, wenn alles „Gut geht“. 10 Jahre nach Beschluss: „wir brauchen hier eine neue Schule“ bis Fertigstellung ist leider normal.

...woher kommts denn, wir haben keine verantwortungsbewußten rational denkenden Entscheidungträger mehr, die zum Wohl des Volkes handeln, sondern nur noch Dummköpfe die aus irgendwelchen ideologischen Gründen und / oder geschmiert zum Wohle der eigenen Brieftasche entscheiden.

Und Sachen, wie die "Schule mit 10 Jahren Palungs- + Bauzeit" kommen zustande, weil niemand (Behörden, Planungsämter, usw. usw.) mehr bereit ist wirklich Verantwortung zu tragen um hinterher von irgendwelchen oberschlauen Querulanten durch den Kakao gezogen zu werden... ich hab solche Sachen selbst erlebt, wenn selbst nebensächlichste Dinge nicht entschieden werden, sondern von Bürgermeister, Architekt, Statikplanungsbüro, Fachplaner Haustechnik, usw. einem gackernden Hühnerhaufen gleich diskutiert werden, aber am Ende keiner entscheidet sondern auf die lange Bank geschoben werden bis sichs entweder von selbst erledig oder zeitintensiv irgendein Gremium... am besten ne Bürgerbefragung ne Entschiedung treffen muß.

Und das Ganze Spiel wird dazu noch durch Tonnen von undurchsichtigen Vorschriftenwerken torpediert... gesunder pragmatisch situationsrichtig entscheidender Menschenverstand war gestern - heute ist Dumm mit irgendwelchen teils die spezielle Sitution im Blick vollkommen überzogenen Vorschriften, welche neben Zeit auch eine Unmenge an Geld kosten.

PS: ...guckt  euch doch einfach einmal den Affenzirkus an, der da so in den Gemeinden abgeht. Bei uns hier gabs jetzt um die Umwelt besorgte Bürger, weil der Bauhof das Straßenbegleitgrün und das Gemeindewäldchen mal richtig zurückstutzen hat lassen - das Probelm ist, dass zu viele Leute (meist nicht Erwerbstätige, Empfänder von Transferleistungen, usw.) rumlaufen die zu wenig Probleme haben und daher ihre Energie darin verschwenden anderen in ihren Job zu pfuschen / gackern.

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vor 23 Stunden schrieb Lenker:

Was nicht daran liegt, dass die nichts mehr tun

Naja, auf jeden Fall nehme ich sie im Bereich des täglichen öffentlichen Lebens erheblich weniger wahr, eigentlich gar nicht mehr. Offensichtlich sind sie also erheblich weniger aktiv. Was ich auch nicht wirklich bedaure.

vor 23 Stunden schrieb Lenker:

Sind Sie Putin dankbar, dass FFF nun still zu sein scheint?

Nein, warum sollte ich. Aber:

vor 23 Stunden schrieb Lenker:

Die Anliegen Klimaschutz und Umwelt werden nicht unwichtig

Das mag vielleicht so sein. Die derzeitige Situation zeigt aber, daß es erheblich wichtigere Dinge gibt als ökologische Panik zu schieben und den Weltuntergang herbeizureden.

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vor 22 Stunden schrieb rth:

Energiesparen wie z,B. Tempolimit nein Danke?

Vielleicht darf ich noch einmal anmerken, daß wir Tempolimit haben:
- igO :50: , zusätzlich in vielen Bereichen auch schon :30:
- agO :100: , zusätzlich recht häufig auch mindestens :70:
:R130: haben wir auf den BABen, auf manchen Strecken auch weniger.

Reicht Dir das nicht? Müssen wir jetzt für ein paar Prozent den Verkehr noch deutlich mehr verlangsamen? Fahr doch einfach mal eine längere Strecke mit 30 km/h. Bei mir stellt sich das Gefühl - und zwar sehr schnell - ein, als käme ich nicht mehr vorwärts. Das gleiche Gefühl beschleicht mich, wenn ich auf einer 3spurigen Autobahn nur noch mit 130 oder 120 km/h dahinzuckeln darf. Und das vor allem dann, wenn man mehrere hundert Kilometer vor sich hat.

Wer unbedingt sparen will, kann auch jetzt schon was tun, nämlich bei sich selbst anfangen, langsamer fahren, am besten das Auto ganz stehen lassen und andere - wenn verfügbar - Alternativen nutzen, daheim weniger heizen, dafür vllt etwas mehr frieren uvm. Aber bitte nicht versuchen, zwanghaft immer und überall alle anderen mit der eigenen Glückseligkeit beschenken zu wollen.

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vor 19 Stunden schrieb rth:

Tun wir das nicht, — seit Jahrzehnten?

Oh, wenn ich eine vergleichbare Frage zum Thema Öko / Klima stelle, nämlich in der Richtung, was denn die lächerlichen 2% deutschen Anteils am Weltklima schon ausmachen, wird mir gebetsmühlenartig erwidert, daß das ja wohl kein Grund sein könne, nichts für das Klima zu tun. So, und nicht anders muß man eben auch Deine Frage beantworten:

Nur, weil wir das schon seit Jahrzehnten tun, heißt das nicht, daß wir es nicht so langsam, am besten schnellstmöglich, ändern könn(t)en oder gar müss(t)en.

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vor 19 Stunden schrieb rth:

Simpelste Einsparmöglichkeit Tempolimit, abgelehnt. Windräder per Abstandsregelung eingeschränkt. Fahrradwege bauen, Riesen Aufstand, kostet Parkplätze und / oder Fahrbahn. Güter auf die Bahn, Anwohnerprotest  ohne Ende, zu laut. Eisturzgefährdete Brücken erneuern nur nach erneuter Planfeststellung und Umweltprüfung. Bauvergabe verzögern durch Einspruch des unterlegenen Bieters usw…

Nein, leider gar nicht so simpel. Simpel, aber sehr oberflächlich, ist allenfalls Deine Aufzählung.

- Tempolimit: siehe oben. Die Einsparmöglichkeiten sind arg begrenzt. Aber klar, Kleinvieh macht auch Mist. Also auch 0,5% nicht vernachlässigen. Seeeeehr sinnvoll, gell?!
- Windräder: zum Glück, und ich hoffe, daß das auch so bleibt, gibt es diese Abstandsregeln. Ich durfte Anfang des Jahres in relativer Nähe einer Mühle schlafen. Bei offenem Fenster absolut unmöglich. Ich hätte nie gedacht, daß so ein Ding soooo laut sein kann. Und dabei war es noch nicht einmal ein sonderlich großes Agregat.
- Fahrradwege: super, am besten neben der Straße. Wäre auch viel sicherer und es würde nicht ständig von Seiten der Fahrradfahrer :30: gefordert. In Großstädten, bei oftmals wahnsinnig breiten Gehwegen, kann man locker auch einen Streifen für Fahrradfahrer abtrennen. Würde auch noch viel besser funktionieren, würden die sich regelkonform verhalten und nicht ständig den Geisterfahrer spielen. Hier im ländlichen Bereich ist die Zahl der Radfahrer sehr übersichtlich, weshalb ich es auch für arg überzogen halte, überall Radwege zu bauen, nur damit es welche gibt. Wo sie Sinn machen und auch entsprechend genutzt werden, ok. Sonst aber..... nö!
- Bahn: ich war von Montag bis Mittwoch in Neuss, mußte also eine entsprechende Strecke über die Autobahn fahren (A2, A1 im Wesentlichen). Wahnsinn, wie viele Lkw sich dort bewegen. Diese Güter alle oder auch nur ansatzweise auf die Schiene zu bekommen ist absolut unmöglich. Die Bahn hat doch jetzt schon keine freien Kapazitäten mehr.

Man kann vieles fordern, man sollte aber auch praktikable Lösungen anbieten können.

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