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Neuer UN-Klimabericht Teil III


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Am 26.3.2022 um 14:01 schrieb Lenker:

Seltsam. Der einstellige Prozentanteil dieser Energiequellen ist unveränderlich?

...das habe ich wo behauptet? Veränderbar wäre der Minianteil sicherlich in gewissen Grenzen, aber der dafür notwendige Flächenbedarf, um Energiepflanzen anzubauen, wäre exorbitant UND er würde der kostengünstigen Produktion von dringend benötigten Nahrungsmitteln entzogen. Es sei denn Du willst demnächst auch den Mond für landwirtschaftlich Zwecke nutzbar machen. Elon Musk hat für solche Ideen sicher ein offenes Ohr - und beschafft die dafür notwendigen bescheidenden Mittel. Das würde sicher genau so erfolgreich laufen, wie die Entwicklung des "freischwebenden Windrades", mit dem sich das Problem des Infraschalls in Luft auflösen ließe. Du, als alter Ingenieur, solltest doch solche Kinkerlitzchen lösen können, oder?

Zitat

Aber Kernenergie, die lässt sich ausweiten?

...eindeutig JA. Aktuell noch in Form der Kernspaltung, zukünftig durch Kernfusion. wie Du u.a. hier oder auch hier nachlesen kannst. Da heißt es u.a.:...

Zitat

Bei den Experimenten wurden innerhalb von 5 Sekunden 59 Megajoule Energie (11 Megawatt) erzeugt. Das ist mehr als doppelt soviel wie bei ihrem bislang erfolgreichsten Experiment 1997.

Wieviel Biogas musst Du für diese Leistung verbrennen? Und vor allem, wie viel Fläche musst Du dafür mit "Energiepflanzen" bewirtschaften? Vom dafür notwendigen Wasser-, Arbeits- und Energieverbrauch für Maschinen wollen wir gar nicht erst sprechen.

Ein Wesensmerkmal GRÜNER Ideologie ist, dass sie sich fast ausnahmslos nur in Phantasistan von Elfen und Kobolden realisieren lässt.

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@Lenker: Dein Rückzug kam früher als erwartet. Da hatten hier andere zwischenzeitlich verblichene CO2-Verteufelungsjünger schon mehr Stehvermögen. Ich empfehle Dir dringend alle drei Threadteile zu le

Vielleicht darf ich noch einmal anmerken, daß wir Tempolimit haben: - igO , zusätzlich in vielen Bereichen auch schon - agO , zusätzlich recht häufig auch mindestens -  haben wir auf den BAB

Ach @biber, im Aussagen Verdrehen und anschließend Blödsinn Schreiben bist Du echt spitze, wie sich ja hier schon zeigte. Insofern erübrigt es sich für mich, auf Deinen Stuss einzugehen.       Falsch.

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vor 4 Stunden schrieb SilverBanditS:

Bei den Experimenten wurden innerhalb von 5 Sekunden 59 Megajoule Energie (11 Megawatt) erzeugt. Das ist mehr als doppelt soviel wie bei ihrem bislang erfolgreichsten Experiment 1997.

Nehmen wir mal Photovoltaik, mit Ihren Angaben: Die 59 MJ entsprechen 16,4 kWh, die kosten an meiner Steckdose jetzt wohl rund 8,- €. Das in 5 s sind 11,8 MW, bei 0,2 kWp/m² Leistung der Solarmodule. Für die Leistung braucht man 59.000 m², also etwa 6 ha. Allerdings haben Sie nicht angegeben, wie lange man braucht, um den Versuchsreaktor fit zu machen für die nächsten 5 Sekunden. Und wie viel Energie man aufwenden musste, um die Magnetfelder aufzubauen. Die Anlagen sind noch weit davon entfernt, netto Energie zu liefern.

Übrigens, haben Sie die Überschrift auch gesehen bei dem Artikel der SZ? "Kernfusion ist keine Alternative zu Klimaschutz". Bingo.

Wie lange soll es noch gleich dauern, bis Kernfusion praxistauglich ist? Moment, das war doch diese ITER-Konstante: Nur noch 20 Jahre, dann haben wir's. Konstant seit 50 Jahren.

Neue Kernkraftwerke bauen? Planungs- und Bauzeit 15-20 Jahre?

Alte Kernkraftwerke länger laufen lassen? Ah, die Brennelemente sind ausgelutscht, also neue bestellen. Übliche Lieferzeit 1,5 Jahre, wenn aber plötzlich der Bedarf steigt, kann's auch ein bisschen mehr sein.

Wie war das noch gleich mit der Endlagerung - immer noch nicht gelöst, oder?

Und dann Tschernobyl oder beliebige andere kerntechnische Anlagen: Wie schützt man die eigentlich vor irgendwelchen ahnungslosen Idioten im Kriegsfall? Keine Ahnung, nicht wahr?

Wie kann man nur so dämlich sein, unsere akuten Energieprobleme mit den Schnapsideen von gestern lösen zu wollen.

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vor einer Stunde schrieb Lenker:

Übrigens, haben Sie die Überschrift auch gesehen bei dem Artikel der SZ? "Kernfusion ist keine Alternative zu Klimaschutz". Bingo.

...naja, wenn die SZ nun festlegt, was "Klimaschutz" ist? Ok, dann wird das wohl Hand und Fuß haben.

Aber immerhin hat sie sich ja schon mal herabgelassen, über die jüngsten Fortschritte auf diesem Gebiet zu berichten und diese nicht einfach totzuschweigen.
Dass die Kernfusion nicht morgen und auch nicht übermorgen zur Verfügung steht, sollte ja wohl klar sein. Daher gehen immer mehr Staaten den Zwischenweg der Kernspaltung - ob Dir das nun gefällt oder nicht.

Zitat

Wie kann man nur so dämlich sein, unsere akuten Energieprobleme mit den Schnapsideen von gestern lösen zu wollen.

...richtig! Wie lange gibt es z.B. schon die Ausnutzung der Windenergie? Hier von einer "Schnapsidee von gestern" zu sprechen wäre wirklich vermessen - von vor tausenden von Jahren wäre deutlich passender. Und wie hat sich die Leistungsausbeute seither verbessert? Gemessen an deren Größe drehen die Dinger auch heute nicht viel mehr als den Mühlstein der alten Perser.

"Dämlich" trifft den deutsche Energiewendepolitik-Nagel ganz gut auf den Kopf. Schön, dass auch Du das so siehst! Ich würde da allerdings sogar noch ein "SAU" davorsetzen.

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vor 4 Stunden schrieb SilverBanditS:

... gehen immer mehr Staaten den Zwischenweg der Kernspaltung ...

Mal sehen, was davon übrig bleibt, wenn in Tschernobyl doch noch irgend ein Mist passiert - zum Schutz vor Verstrahlung des Landes durch Kriegseinwirkungen haben Sie also keine Idee, alles klar.

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Welch schwachsiniges Argument. Nur weil ein gewissenloser Kriegsverbrecher ohne Rücksicht auf Verluste alles zerbomt, ist die friedliche Nutzung von Kernenergie kein Teufelswerk. Wenn Du solche Gedanken hegst, dann solltest ab sofort zu Fuß gehen. Denn jedes durch Technik angetriebene Fahrzeug oder Flugzeug kann zur Vernichtung von Menschen eingesetzt werden. Und wenn wir dabei sind, Messer, Stahlstangen oder sonstiges zum Angriff geeignete Werkzeug ist für Dich ab sofort tabu, könnte ja als Mordwerkzeug genutzt werden; alles klar.

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vor 35 Minuten schrieb gorot:

Welch schwachsiniges Argument. Nur weil ein gewissenloser Kriegsverbrecher ohne Rücksicht auf Verluste alles zerbomt, ist die friedliche Nutzung von Kernenergie kein Teufelswerk….

Leider doch. Ich hätte die unverantwortlichen Experimente in Tschernobyl, Flugzeuge im WorldTradeCenter, Flut in Fukushima auch für undenkbar gehalten. Bomben auf/um Kernkraftwerke in der Ukraine auch nicht.

Leider habe ich mich in all diesen Fällen geirrt.

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@rth die Ereignisse von 9/11, ebenso wie alle anderen unbeabsichtigten wie gezielt herbeigeführten Flugzeugkatastrophen haben nicht zum Ende der Luftfahrt geführt - im Gegenteil, sie ist weiter rasant gewachsen. Diese Ereignisse - ganz besonders aber 9/11 - haben zu einem angepassten Risikomanagement durch deutlich verschärfte Sicherheitsmaßnahmen geführt. 

Auch die Gefahr von Tsunamis entlang den Küsten dieser Welt haben nicht dazu geführt, dass Menschen nicht immer dichter an den selbigen siedeln, ebenso wie Menschen immer noch in der Nähe von Vulkanen ihre Zelte aufschlagen. Man hat aber immer bessere Warnsysteme entwickelt.

Und genauso wird auch die Technologie der Kernenergie immer weiter entwickelt und perfektioniert. Und dass inhärent sichere Reaktoren nicht nur theoretische Phantasien, sondern inzwischen bereits Realität sind, beweist der chinesische Thorium-Flüssigsalz-Reaktor in der Wüste Gobi.

Wie @gorot schon richtig zum Ausdruck brachte, trägt JEDE technische Maschine gewisse Risiken für Leib/Leben/Umwelt in sich, denen immer ein Nutzen gegenübersteht. Verzichtet man auf die technische Lösung, verzichtet man auch auf deren Nutzen. Der Einzelne mag aus Angst vor Unfällen z.B. auf's Autofahren oder auf's Fliegen verzichten, die Allgemeinheit wird darauf nicht verzichten, solange es keine besseren Alternativen gibt.

@Lenkerund viele GRÜN angehauchte irrationale Angsthasen mögen auf die Kernenergie verzichten (wollen), die Menschheit wird es wohl sicher nicht tun.

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vor 16 Stunden schrieb gorot:

Nur weil ein gewissenloser Kriegsverbrecher ohne Rücksicht auf Verluste alles zerbomt, ist die friedliche Nutzung von Kernenergie kein Teufelswerk.

Kein Teufelswerk, nein. Aber eine bodenlose Dummheit. Es ist vollkommen unrealistisch, anzunehmen, dass Tschernobyl 1986 eine Ausnahme bleiben wird, ebenso wie die Annahme, dass die Besetzung des Kraftwerks durch russische Deppen das einzige derartige Ereignis sein wird. Sie propagieren ja die weltweite Ausweitung der Kernenergienutzung - das heißt, solche Anlagen würden in noch viel größerer Zahl weltweit installiert werden - und im Fall von bewaffneten Konflikten, die überall losbrechen können, eine große Gefahr für ausgedehnte Regionen darstellen. Damit sind sie immer ein interessantes Angriffsziel, wie praktisch, da ist radioaktives Material weithin sichtbar deponiert, man muss es nur noch mit einer geeigneten Rakete zerstören. Und es geht nicht nur um den Druckbehälter, viel interessanter sind die Abklingbecken, die oft ohne besonderen Schutz in irgendwelchen luftigen Hallen lagern. Nach der Erfahrung der letzten Wochen, weil man nie sicher sein kann, wie stabil Gesellschaften und Machtverhältnisse in naher Zukunft sein werden, nochmal: Eine bodenlose Dummheit.

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@SilverBanditS zu jeder technischen (Neu)Entscheidung gehört eine Risikoabschätzung. Die treffe ich auch für mich persönlich. Ich möchte weder in der Nähe eines Flüssiggasterminals noch in der Nähe eines KKW wohnen. Nähe definiere ich — für mich — bei Flüssiggas mit 15 km, bei KKW bin ich nicht sicher ob 1.000 km ausreichend sind. Zurzeit ist Belgien rund 206 km entfernt.

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vor 3 Minuten schrieb SilverBanditS:

...das dürfte Deine Wohnort-Wahl in Europa aber auch für den Rest deutlich einschränken.

Da hast du absolut Recht.
Ich habe mich in im Bau befindlichen und in stillgelegten Kernkraftwerken aufgehalten. Nie während des Betriebes. Von der Technik der deutschen KKW bin ich auch heute noch überzeugt, ich fürchte unverantwortliche Angriffe vor „außen“. 

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vor 1 Stunde schrieb Lenker:

Ach ja, das Ding soll ja so sicher sein, dass gar nichts mehr passieren kann. Warum baut man das Ding dann in der Wüste auf und nicht irgendwo in Peking?

...na stell' Dir mal vor, auch dort leben und arbeiten nahezu 2 Mio. Menschen in der Stadt Wuwei und Umgebung. Wüste bedeutet eben nicht immer gleich unbewohnt!

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vor 4 Minuten schrieb rth:

Ich habe mich ... in stillgelegten Kernkraftwerken aufgehalten.

...und, leuchtest Du jetzt im Dunkeln? :D

Zitat

ich fürchte unverantwortliche Angriffe vor „außen“. 

...dann dürftest Du aber auch nicht mehr Bahnfahren oder Fliegen, denn da endet ein "Angriff von außen" für die Betroffenen auch regelmäßig tödlich. Nur sind diese Ziele erheblich "weicher" und somit gerade für "Durchgeknallte" und Terroristen viel "lohnenswerter". Da wärest Du in einem KKW sehr wahrscheinlich deutlich sicherer aufgehoben.

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@Lenker, gegen Dummheit ist bekanntlich kein Kraut gewachsen. Du steigerst diese noch gekonnt, durch verteufeln technischer Weiterentwicklungen. Herzlichen Glückwunsch zu so viel bodenloser Dummheit!

Jede Technik kann positiv oder negativ genutzt werden. Du kannst von Lagerfeuerromantik träumen, andere machen aus Dir ein Grillobjekt. Oh Schreck, war wohl nichts, mit zurück zu den Wurzeln? Ja, leider auch wahr, selbst da gibts Rauch und Verderben, wenn es andere so möchten. Umweltschäden, Zerstörung inbegriffen.

Die Raketen der Raumfahrtprogramme, eigentlich nur für friedliche Zwecke gebaut, könnten im Zweifel mühelos jede Menge Atombomben um den ganzen Erdball verteilen, ganz wie es einen durchgeknallten Despoten umtreibt.

Dann rette mal die Welt, mit Deiner ach so wertvollen Sicht... :cool:

 

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vor 37 Minuten schrieb SilverBanditS:

...und, leuchtest Du jetzt im Dunkeln? :D

Selbst für einen Scherz saudumm.

Die „anderen“ Risiken sind mir durchaus bewusst, damit lebe ich.

Wie auch die Entfernung zu belgischen KKW.

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vor 1 Stunde schrieb gorot:

... verteufeln technischer Weiterentwicklungen.

Darf ich das umdrehen, für Sie ist also jede technische Weiterentwicklung von Haus aus gut? Im übrigen haben Sie sich ja redlich bemüht, mein Anliegen 1. nicht zu verstehen und 2. ins Lächerliche zu ziehen. Inhaltlich, wie dumm ist es eigentlich, einem möglichen Agressor in der Nachbarschaft das radioaktive Material zur Selbstbedienung fast unter freiem Himmel, jedenfalls nur gerade gegen Regen geschützt, hinzustellen zur gefälligen Selbstbedienung. Und noch dümmer, dieses Problem angeblich nicht zu verstehen.

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Mein lieber Junge, wo habe ich den Wahnsinn in der Ukraine als gut bezeichnet. Mißbrauch, und das versuchen hier schon mehrere Dir vor Augen zu führen, ist überall und mit allen Dingen möglich, sobald nur ein Bösewicht es will.

vor 51 Minuten schrieb Lenker:

nicht zu verstehen

Das scheint ja mehr Dein Hobby zu sein, so wie Du hier rumkullerst, ohne erkennbaren Sinn und Verstand.

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vor 2 Stunden schrieb SilverBanditS:

Wüste bedeutet eben nicht immer gleich unbewohnt!

Danke für die Info und den Link. In dem nature-Artikel ist auch zu lesen, dass bis zum kommerziellen Einsatz noch einige Jahrzehnte vergehen werden. Das heißt, es ist keineswegs eine Technologie, die uns in Sachen Klimawandel weiter hilft - bis diese Thorium-Reaktoren ebenso wie die Fusion zur Verfügung stehen, müssen wir unser Energieproblem längst auf andere Weise gelöst haben - was bedeutet, dass wir sie dann auch nicht mehr brauchen.

In dem Artikel war ein Link zu einem anderen nature-Artikel, der sich deutlich kritischer mit dem Thorium-Reaktor beschäftigt. Beispiel:

"We are concerned, however, that other processes, which might be conducted in smaller facilities, could be used to convert 232Th into 233U while minimizing contamination by 232U, thus posing a proliferation threat."

Die Dinger können also waffenfähiges Uran herstellen. Bei starker Verbreitung weltweit wird das irgendwann irgendwo auch gemacht. Wollen wir es solchen Idioten auch noch leicht machen, indem "wir" diese Technik entwickeln und verbreiten? Wo wir sie doch sowieso nicht brauchen werden.

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vor 11 Minuten schrieb gorot:

Mißbrauch, und das versuchen hier schon mehrere Dir vor Augen zu führen, ist überall und mit allen Dingen möglich, sobald nur ein Bösewicht es will.

Mit Windgeneratoren und Solarpanels kann man aber nicht so leicht ganze Landstriche für viele Jahrzehnte unbewohnbar machen - mit einem Kernkraftwerk geht das recht einfach. Wie wollen Sie das zuverlässig verhindern? Bösewichte wird es in den umliegenden Ländern im Verlauf von Jahrzehnten immer wieder mal geben. Soll man ihnen jetzt schon ihre Angriffsziele hinstellen?

Ich sag's mal so: Wenn die Russen in Tschernobyl doch noch eine Dummheit begehen, wird es mit der Akzeptanz der Kernenergie in weiteren Ländern auf Null zugehen.

Hoffentlich gelingt es Ihnen, den Sinn und Verstand in meinen Ausführungen doch noch zu verstehen. Wenn nicht, liegt es jedenfalls nicht an mir.

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vor 3 Stunden schrieb Lenker:

Ich sag's mal so: Wenn die Russen in Tschernobyl doch noch eine Dummheit begehen, wird es mit der Akzeptanz der Kernenergie in weiteren Ländern auf Null zugehen.

Ich sag's auch mal so: Blödsinn!

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@Lenker, und ich sag mal so, mir fällt es schwer, Deine kognitive Fähigkeit zu erblicken. Und das mein Lieber, liegt garantiert nicht an mir, sondern ausschließlich bei Dir. Scheint jedenfalls sehr mau da zu sein, so wie Du Sinn befreit daherplapperst. Das Argument mit Deinen Windrädern oder Solarpanelen wurde weiter oben schon widerlegt und du kaust noch immer drauf rum. Ts, ts...  

Jeder hier würde regenerative Energie unterschreiben, wenn sie wirklich jeden Tag 24 Stunden in hinreichender Größe umgehend vorhanden und auch vom Bürger finanzierbar wäre. Der von Dir erbetene Beweis für Deine Behauptungen, daß es ohne bisher bekannte, sicher nicht in allen Bereichen optimale Technologie, statt dessen mit ausschließlich regenerativer Energie sofort funktionieren wird, wurde noch immer nicht erbracht. Dumm rum schwätzen und dann den dicken Macker raus hängen lassen, dazu noch ohne nachvollziehbare Beweise, geht gar nicht.  :kopfschuettel:

PS: In Forem ist es allgemein üblich, das "Sie" zu vergessen, auch wenn wir uns real in der Regel nicht kennen. Der Hinweis ist Dir auch schon gegeben worden. Selbst so einfache Anmerkungen kommen bei Dir nicht, schon seltsam Dein Auftreten hier.

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vor 13 Stunden schrieb Lenker:

Im übrigen haben Sie sich ja redlich bemüht, mein Anliegen 1. nicht zu verstehen und 2. ins Lächerliche zu ziehen.

...Einspruch! Diese Ehre gebührt Dir ganz alleine!

Zitat

Inhaltlich, wie dumm ist es eigentlich, einem möglichen Agressor in der Nachbarschaft das radioaktive Material zur Selbstbedienung

...naja, zum Einen hat gerade dieser Aggressor selbst mehr als genug "radioaktives Material" in den unterschiedlichsten Ausprägungen, dass er darauf ganz gewiss nicht angewiesen ist. Und zum Anderen kannst Du uns doch sicherlich erklären, warum dann aktuell in der Ukraine Öldepots und Gasleitungen brennen?! Liegt es einerseits vielleicht daran, dass diese "Feuerchen" schon ausreichen, um die westlichen Weltuntergangsapologeten in blinde Angst und Schrecken zu versetzen, und andererseits womöglich auch daran, dass selbst ein Aggressor i.d.R. nicht gerne verstrahlt werden möchte - zumal die betreffenden Anlagen ja sooo weit entfernt vom eigenen Lande nun auch wieder nicht liegen. 

Auch wenn die Russische Armee in Sachen Strategie/Taktik/Moral/Ausstattung bisher offensichtlich deutlich überschätzt wurde, so dürfte sie dennoch locker in der Lage sein, durch einen einzigen "gezielten Schuss" eine beliebige "Atomanlage" zu zerstören - mit all den daraus folgenden Auswirkungen. Und dennoch macht man "Schießübungen" auf Öllager?! Warum nur? Ich unterstelle mal, dass selbst der "durchgeknallteste" Despot am Ende eines Krieges mit seinen zusammengeklauten Milliarden auch noch etwas anfangen will - nur so 'ne Vermutung.

Sollte ich mich an dieser Stelle jedoch täuschen, dann werden die Kernkraftwerke wohl eher eines unserer "kleineren" Probleme sein. Denn das dann u.U. zum Einsatz kommende Kernwaffenpotential beider Seiten ließe im Vergleich dazu die brennenden KKW wie Teelichter aussehen. Und das wissen auch der Despot und die Leute an den entscheidenden Knöpfen.

PS: Solltest Du nicht an den puren Überlebenswillen der Leute "an den entscheidenden Knöpfen" glauben, so lies Dir mal diese wahre Geschichte vom 13. September 1983 durch.

 

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vor 13 Stunden schrieb Lenker:

Mit Windgeneratoren und Solarpanels kann man aber nicht so leicht ganze Landstriche für viele Jahrzehnte unbewohnbar machen

...na da frag' mal die unfreiwilligen Anrainer von Windparks. Die werden Dir da was anderes erzählen. Aber das tangiert einen GRÜNEN Städter nur äußerst peripher, denn in seinem "Vorgarten" stehen diese Anlagen ja nicht.

Zitat

- mit einem Kernkraftwerk geht das recht einfach. Wie wollen Sie das zuverlässig verhindern?

...und da fragts Du jetzt ganz einfach die Bürger der Gemeinden mit KKW in Deutschland. Die werden Dir berichten, dass es sich mit den Dingern sogar hervorragend leben lässt, und Du würdest es auch spielend leicht durch Inaugenscheinnahme der Gemeinden erkennen können - wie aus dem Ei gepellt.

Zitat

Bösewichte wird es in den umliegenden Ländern im Verlauf von Jahrzehnten immer wieder mal geben.

...lese ich hier etwa unterschwellige oder gar offene Ausländerfeindlichkeit?! Und das bei den GRÜNEN - schäm Dich!

Zitat

Hoffentlich gelingt es Ihnen, den Sinn und Verstand in meinen Ausführungen doch noch zu verstehen.

...wie tief sollen wir da graben? Bis Australien?

 

vor 9 Stunden schrieb gorot:

PS: In Forem ist es allgemein üblich, das "Sie" zu vergessen, auch wenn wir uns real in der Regel nicht kennen. Der Hinweis ist Dir auch schon gegeben worden. Selbst so einfache Anmerkungen kommen bei Dir nicht, schon seltsam Dein Auftreten hier.

...ich schätze mal, dass er auf diese Weise hervorzuheben glaubt, er sei was Besonderes. Aber im Grunde ist er ja auch etwas besonders.

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vor 11 Stunden schrieb gorot:

Jeder hier würde regenerative Energie unterschreiben, wenn sie wirklich jeden Tag 24 Stunden in hinreichender Größe umgehend vorhanden und auch vom Bürger finanzierbar wäre.

Warum ignorieren Sie, wenn Sie gerade mühsam nach "Argumenten" suchen, die Existenz von Speichern und von Verbundnetzen - die man selbstverständlich noch weiter ausbauen muss. Und warum ignorieren Sie geflissentlich die Möglichkeit, mehr Verbrauchsstellen so zu gestalten, dass sie zeitweilig abgeschaltet werden können. Beispiel: Kühlhäuser haben eine enorme thermische Trägheit. Wenn Energie reichlich vorhanden ist, einfach mal ein paar Grad weiter herunter kühlen. Und die Kühlung mal einige Stunden oder sogar Tage abstellen, wenn Strom gerade knapp ist. Die Methode ist sehr einfach und marktwirtschaftlich in Ordnung: Führen wir für Großverbraucher schwankende Strompreise ein, die regional einige Stunden im Voraus bekannt gemacht werden. Dann kommen die Betreiber solcher Anlagen ganz von allein drauf, wie sie Geld sparen können. Ist nur ein Beispiel, das schon vor Jahren vorgeschlagen wurde - habe nichts davon gehört, dass es eingeführt worden wäre.

"... auch vom Bürger finanzierbar wäre." -

Dann helfen wir doch einfach denen, die wirklich knapp dran wären mit ihrer schmalen Rente - aber nicht allen. Was Sie meinen, ist doch etwas anderes: Sie wollen Ihre Bequemlichkeit retten, über Vermeidung unnötigen Energieverbrauchs nicht nachdenken zu müssen. Nennt man gemeinhin "Verschwendung".

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vor 2 Stunden schrieb SilverBanditS:

... dass selbst ein Aggressor i.d.R. nicht gerne verstrahlt werden möchte

Sie unterstellen Vernunftbegabung bei Kriegshandlungen? Das hat ja bekanntlich nicht mal die Bedienmannschaft von Tschernobyl bei ihren Spielerein hinbekommen. Und ist spreche nicht von der aktuellen Krise, sondern grundsätzlich von den nächsten 20 Krisen. Und darauf wollen Sie Ihre "Argumente" ebenfalls angewendet sehen? Na...

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vor 2 Stunden schrieb SilverBanditS:

Denn das dann u.U. zum Einsatz kommende Kernwaffenpotential beider Seiten ließe im Vergleich dazu die brennenden KKW wie Teelichter aussehen.

Etwas mehr Phantasie bitte, sonst werden Sie womöglich noch zu Lebzeiten von der Wirklichkeit überholt. Vergessen Sie die Situation "Kalter Krieg", da gab es diese beiden Seiten. Sie wollen doch, dass weltweit verstärkt Kernenergie genutzt wird. Stellen Sie sich einfach irgend ein Land in Afrika vor, in dem ein etwas älteres KKW betrieben wird, auf dem Gelände ein wenig gesichertes Abklingbecken. Ein Spinner, der zufällig gerade das Nachbarland "regiert", findet es hilfreich, dieses Abklingbecken mit einer Rakete zu zerstören. Der hatte keinerlei Atomwaffen, ist auch egal, das radioaktive Material hat ihm das Nachbarland zur freien Verfügung hingestellt.

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Mal wieder an der Realität vorbei, ich glaubs nicht, daß keine überzeugenden Argumente kommen, immer nur kindliches Geblubbere. In der Industrie müssen ja alle blöd sein, Deine genialen Thesen nicht in den Kreislauf unser "verschwenderischen" Energiewirtschaft einzuführen.

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vor 21 Minuten schrieb Lenker:

Warum ignorieren Sie, ... die Existenz von Speichern ...

...die sich bitte wo genau befinden? Und vor allem, die bitte genau welche Kapazität bereitstellen? Nur zur Erinnerung: Grob über den Daumen gepeilt verbraucht Deutschland um die 1.500 GWh Strom an einem einzigen Tag. Diesen Speicher hast Du bei Dir im Keller? Faszinierend!

Ach nee, gibt's noch gar nicht?! Egal!

Zitat

und von Verbundnetzen...

...die als "Speicher" wohl kaum nutzbar sind, bestenfalls als Dämpfung für Schwankungen, UND auf gar keinen Fall beziehbar auf das Stromnetz, denn das kann gar nichts "speichern". Das, was am einen Ende ins Netz eingespeist wird, muss genau in diesem Augenblick am anderen Ende auch entnommen werden - sonst Blackout!

Zitat

Und warum ignorieren Sie geflissentlich die Möglichkeit, mehr Verbrauchsstellen so zu gestalten, dass sie zeitweilig abgeschaltet werden können.

...hierzu befrage mal die Besitzer von Wärmepumpen-Heizungen, warum diese nicht so begeistert sind von den neuen "Tarifen", die im Wesentlichen nur die neue Möglichkeit der "Fernabschaltung" in die Verträge einschmuggeln. Rationierung war noch nie des Verbrauchers Lieblingskind.

Zitat

Beispiel: Kühlhäuser haben eine enorme thermische Trägheit. Wenn Energie reichlich vorhanden ist, einfach mal ein paar Grad weiter herunter kühlen. Und die Kühlung mal einige Stunden oder sogar Tage abstellen, wenn Strom gerade knapp ist.

...was in mehrfacher Hinsicht wohl eher auf geistige Trägheit hindeutet. Einerseits sollte auch dem Laien halbwegs verständlich sein, dass jede weitere, eigentlich nicht notwendige Absenkung der Temperatur mit einem exponentiell ansteigendem Energieaufwand sowie ebenso steigenden Energieverlusten über die für diese Temperaturen nicht ausgelegte Isolierung bedeuten.
Des weiteren sind schwankende Kühlhaustemperaturen nicht wirklich förderlich für die Kühlgutqualität. Du erinnerst Dich vielleicht, jedes Kühlgut hat seine spezifische optimale Kühltemperatur.
Und letztlich ist für den Kühlhausbetreiber das Roulette-Spiel, ob am Ende der kühltechnischen Fahnenstange der Strom auch wirklich wieder da ist, ein nicht kalkulierbares Risiko bis hin zum Totalverlust der eingelagerten Waren. Das erkläre mal den Lebensmittelexperten von der "Letzten Generation", die kleben sich glatt an die Kühlhaustüre.

Zitat

Ist nur ein Beispiel, das schon vor Jahren vorgeschlagen wurde - habe nichts davon gehört, dass es eingeführt worden wäre.

...Du darfst dreimal raten, warum. Ideologische Theorie zerschellt regelmäßig an schnöder Praxis!

Zitat

Dann helfen wir doch einfach denen, die wirklich knapp dran wären 

...das wird die knapp 600.000 ZUSÄTZLICH der Armut anheim fallenden Haushalte sehr beruhigen, dass Du sie mit Allmosen beglücken willst, ebenso wie den jährlich 300.000 Haushalten, denen der Strom abgestellt wird - wohlgemerkt in Deutschland, nicht in Timbuktu!

Du lässt nicht nur technische und ökonomische sondern auch sehr deutlich soziale Kompetenz vermissen. Eine Eigenschaft, die Du mit erschreckend vielen Weltrettern gemein hast.

vor 57 Minuten schrieb Lenker:

Sie unterstellen Vernunftbegabung bei Kriegshandlungen? 

...einen Kriegstreiber schlicht als "dumm" hinzustellen, wird sich immer böse rächen!

Der aktuelle Kriegstreiber hat über Jahrzehnte hinweg sogar sehr schlau und rational sich in einer "hervorragenden strategischen Position" in Stellung gebracht und lässt besonders die deutschen "Energiewender" so dumm wie Schüler einer Baumschule dastehen.

vor 55 Minuten schrieb Lenker:

Etwas mehr Phantasie bitte, ... Stellen Sie sich einfach irgend ein Land in Afrika vor, in dem ein etwas älteres KKW betrieben wird, 

...wie genau heißt dieses Land, Phantasistan? Oder wo ist dieses "ältere KKW" in Afrika zu finden?

Aber ja, an Phantasie hat es euch GRÜNEN Weltenrettern ja noch nie gemangelt - an Realitätssinn hingegen dafür um so mehr. Besonders unsere amtierenden GRÜNEN Ministernden dürfen dies gerade schmerzlich selbst erfahren, und werden am Ende an ihren eigenen ideologischen Mauern zerschellen - oder sie einreißen müssen, was ihnen dann aber wiederum ihre teils extremistische Gefolgschaft nicht verzeihen wird.
Wo sind die GRÜNEN gerade im Saarland gelandet? Auf der Straße und nicht mehr im Parlament!

Eine GRÜNE Zwickmühle ohne Ausgang.

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Nun klettern auch die "Wirtschaftsweisen" aus ihrer Deckung hervor und fordern offen den Weiterbetrieb der noch laufenden KKW in Deutschland, und auf BILD-Nachfrage sogar das Wiederanfahren der letzten bereits abgeschalteten Reaktoren.

Zitat

Wirtschaftsweise Veronika Grimm: „Es wäre eigentlich sinnvoll, nochmal die Laufzeiten der bestehenden drei Kernkraftwerke, die jetzt noch am Netz sind, um fünf Jahre zu verlängern.“
...

Ihr Kollege Volker Wieland ging sogar noch weiter!

Er sagte: „Ich würde auch sagen: Ja, auf jeden Fall. Wir sind in einem Konflikt, der ist nicht morgen vorbei. Und wir wollen uns auf eine starke Position stellen.“

Seiner Meinung nach solle man vor kurzem abgeschaltete Kraftwerke sogar wieder ans Netz nehmen!

Da sind wir ja mal ganz gespannt, ob die Politik in diesem Falle auf ihre Berater hört, oder ob die Ideologen weiterhin alles besser wissen als die Fachleute.

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vor 19 Minuten schrieb SilverBanditS:

Nun klettern auch die "Wirtschaftsweisen" aus ihrer Deckung hervor und fordern offen den Weiterbetrieb der noch laufenden KKW in Deutschland

Ob das so weise ist? Sind diese dann wohl dumm:

https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/engergie-engpaesse-atomkonzerne-hohe-huerden-fuer-laufzeitverlaengerung-id61990791.html

Zitat

Eine Sprecherin von PreussenElektra, eine Eon-Tochterfirma, wies darauf hin, dass die Lieferung neuer Brennstäbe lange dauern würde. "Nach einer ersten Abschätzung gehen wir davon aus, dass frische Brennelemente in gut 1,5 Jahren zur Verfügung stehen könnten", sagte sie der "Rheinischen Post". Zudem müssten sich die Konzerne dann wohl neue Uran-Lieferanten suchen. "In den letzten Betriebsjahren unserer Kraftwerke haben wir das für die Brennelemente benötigte Uran aus Kasachstan und Russland sowie in geringen Mengen aus Kanada bezogen."

 

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vor 2 Stunden schrieb Lenker:

Ob das so weise ist? Sind diese dann wohl dumm:

...das zu unterstellen, wäre von Deiner Seite sehr dumm, denn das Lavieren der Energiekonzerne in dieser Frage ist absolut nachvollziehbar. Zum Einen haben sie es sich unter den vom Gesetzgeber erzwungenen planwirtschaftlichen Bedingungen mit reichlich Subventionen für nicht grundlastfähigen "erneuerbaren" Strom recht bequem eingerichtet, und zum Anderen muss man nun erst einmal gaaanz laut jammern, um für den technisch relativ simplen  Weiterbetrieb bzw. die Wiederinbetriebnahme möglichst viel zusätzliche Kohle abzugreifen. Eine Vorgehensweise, die aus dem Blickwinkel der Aktionäre durchaus wünschenswert ist - bekannt als Profitmaximierung.

Was die Beschaffungsfrist für neue Brennelemente von 1,5 Jahren angeht, so hast Du sicherlich den von mir vor kurzem verlinkten Artikel zum Thema Weiter-/Überbrückungsbetrieb mit reduzierter Leistung geflissentlich ignoriert?
Aber auch sonst sollte selbst Dir ersichtlich sein, dass hier die Chance besteht, etwa 9 GW gesicherte und annähernd CO²-neutrale Leistung in maximal 1,5 Jahren wieder vollständig am Netz zu haben. Das zeige mir mal mit neu zu installierenden PVA und/oder WKA, denn voll funktionsfähige Altanlagen gibt es hier nicht zu reaktivieren. Das wären ja nur 12.000 bzw. 15.000 WKA á 3 MW bei einer realen Auslastung von 25 bzw. 20 % der Nennleistung. Sind ja nur 27 Anlagen pro Tag - auch an Sonn- und Feiertagen sowie bei Sturm und Schnee.
Es sei denn, die Dinger fallen neuerdings vom Himmel oder sprießen einfach so aus dem Boden - ähnlich wie die neuen LNG-Terminals?

Apropos LNG-Terminals: Wer hatte deren Bau bisher immer erfolgreich verhindert und sich dafür gefeiert? Ja richtig, die GRÜNEN! Was aber nun wirklich saudumm ist, dass  ausgerechnet ein GRÜNER Energieminister hier eine stramme Kehrtwende hinlegen muss.

Und wenn wir schon mal so kuschelig beim Thema LNG sind, würde ich mal ganz keck die These in den Raum werfen, dass sich eben dieser GRÜNE Energieminister - sollte er die nächsten Monate im Amt überstehen - noch einmal ernsthaft mit dem Thema Fracking in der norddeutschen Ebene auseinandersetzen müssen wird. Denn die Logik, man beschafft sich amerikanisches LNG, welches per verhasstem Fracking gewonnen und dann mit extremen Energie- und CO²-Aufwand verflüssigt und über den großen Teich geschippert werden muss, anstatt das eigene Gas per Fracking zu fördern, erschließt sich keinem vernunftbegabten Menschen. Allerdings passt diese GRÜNE Weltverbesserungs-Logik durchaus ins Bild, denn wenn der "Schmutz" woanders entsteht, dann können unsere GRÜNEN sich ja als die großen Saubermänner/_:*\Innen hinstellen.

Aber wer weiß, in einer "Zeitenwende" in der "es keine roten Linien" mehr gibt, da geschehen vielleicht noch Zeichen und Wunder. Es wird der Blinde zwar nicht sehen und der Lahme nicht gehen können, dafür der GRÜNE aber vielleicht "fucking fracken" können.
Denn in der Bibel steht geschrieben, auch deine Feinde sollst du lieben. oder
Die Stimme sprach zum @Lenker: "Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen!". Er lächelte und war froh - und es kam schlimmer.

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vor 7 Stunden schrieb SilverBanditS:

Was aber nun wirklich saudumm ist, dass  ausgerechnet ein GRÜNER Energieminister hier eine stramme Kehrtwende hinlegen muss.

Es ist ja auch egal, was die machen, falsch ist es immer. Hätte er die Kehrtwende jetzt nicht hingelegt, wäre klar gewesen: Was die machen ist ja nur ideologiegetrieben.

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Trotzdem ist es schön, daß es ein Grüner ist, der diese Kehrtwende hinlegen muß. Wäre die GroKo noch bzw. wieder am Drücker, ich möchte nicht wissen, was da jetzt von den Ökos gewettert und gezetert worden wäre.

Aber es ist ja nichts neues: ist man erst einmal selbst an den Schalthebeln der Macht, schaut vieles ganz anders aus. Wußte man vorher natürlich nicht, sonst würde man sich ja anders, nämlich so wie zuvor immer von anderen gefordert, verhalten. Ja nee, isssss klarrrrr......

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vor 11 Stunden schrieb Lenker:

Es ist ja auch egal, was die machen, falsch ist es immer. Hätte er die Kehrtwende jetzt nicht hingelegt, wäre klar gewesen: Was die machen ist ja nur ideologiegetrieben.

...das hast Du vollkommen richtig erkannt. Glückwunsch! Und, hat's sehr doll wehgetan?

Das ist das Schicksal einer jeden Ideologischen Utopie. Solange deren Jünger in der Opposition sind, solange können sie die wahnwitzigsten Forderungen aufstellen und hoffen, dass die Anderen sie assimilieren. Dafür werden sie von den Realisten zu Recht als ideologisch verblendete Phantasten abgestraft.
Kommen sie dann als Mehrheitsbringer in Regierungsverantwortung, fällt ihnen die bitterböse Realität krachend auf die Füße. Dann ist's plötzlich vorbei mit ideologischen Phantastereien. Doch das verzeiht ihnen ihre in großen Teilen extremistische Basis nicht mehr, und sie verdampfen in die Marginalität. Das Saarlabd wird sicherlich kein Einzelfall bleiben.

Umso mehr extremistische und anarchistische Strömungen und Gruppierungen eine Partei in ihren Reihen aufsaugt - in der Hoffnung, dadurch an Wählerstimmen zu gewinnen - um so stärker zerreißt es sie, wenn sie dann tatsächlich die Verantwortung für ihr politisches Handeln übernehmen muss. Ein Phänomen, das nicht nur die Parteien vom extremen linksgrünen bis zum extremen rechten Rand befällt, sondern auch die sog. "Volksparteien" haben durch den Versuch, an den linksgrünen und rechten Rändern der Gesellschaft zu ernten, ihre eigene breite Mitte arg dezimiert. Der Niedergang der SPD nach Schröder und der lange aber konsequente Weg der Union bergab mit Frau Merkel und Herrn Söder belegen dies mehr als deutlich.

Allerdings scheint es nicht des Politikers (m/w/d/u) Stärke zu sein, gravierende Fehlentwicklungen zu erkennen und rechtzeitig gegenzusteuern. Im Gegenteil, wenn's nicht funktioniert, einfach mehr vom Falschen - und immer tiefer geht die Rutschpartie!

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Im aktuellen "Niedersachsen-Check" im Vorfeld der anstehenden Wahlen sprechen sich 70% der Befragten für ein "Überdenken" des Atomausstiegs aus.

Der gemeine Bürger scheint in Anbetracht von realen Gegebenheiten deutlich schneller für Kurskorrekturen zu sein, als unsere Politiker-Kaste es glauben mag. Das könnte ein sehr aufschlussreiches Wahljahr werden.

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vor 3 Stunden schrieb SilverBanditS:

Das ist das Schicksal einer jeden Ideologischen Utopie.

Wie beweisen Sie eigentlich, dass es sich bei Ihrem Glauben an die Verantwortbarkeit der Kernenergie NICHT um den Ausfluss einer kritiklos "Fortschritts"-gläubigen Ideologie handelt?

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vor einer Stunde schrieb Lenker:

bei Ihrem Glauben 

Ich glaube nicht. Ich bin Atheist.

Und ja, ich ziehe den Fortschritt eindeutig dem Rückschritt vor. Ich glaube nicht, sondern bin fest davon überzeugt, dass früher nicht "alles besser war" und wir deshalb unbedingt dahin zurückkehren müssten.

Wenn Du Dich dem Fortschritt zusammen mit einer Handvoll anderer Utopisten verschließen willst - geschenkt, Deine Sache. Die restlichen 8 Milliarden Nasen dieser Welt werden das definitiv anders sehen.

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Ach laß ihn doch in ner Höhle bärenfellbekleidet Lagerfeuerromantik leben; zurück in die Steinzeit ist das für ihn das passende Lebensumfeld. Wenn er Glück hat, findet sich keiner, der wegen Vernichtung fossiler Rohstoffe und Umweltschädigung durch Raucheintrag mit ihm meckert...

Er schnallt doch eh nichts, wie er hier rumblubbert.

 

Apropos Lagerfeuer und angeblich klimaneutrales Verbrennen von Holz:

"Schlechte Klimabilanz

Wird Holz verbrannt, ist es keineswegs sauberer als fossile Brennstoffe. Weil es mehr Wasser enthält und eine niedrigere Brenntemperatur hat, entsteht dabei pro Kilowattstunde an produziertem Strom 1,5-mal so viel CO2 wie bei Kohle und dreimal so viel wie bei Gas.

 

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vor 54 Minuten schrieb gorot:

entsteht dabei pro Kilowattstunde an produziertem Strom 1,5-mal so viel CO2 wie bei Kohle

Danke für die Bestätigung: Da kam jetzt nichts außer faktenresistenter Ideologie, die nur versucht, sich durch Diffamierung Andersdenkender zu immunisieren. Schönes Beispiel: Das bei der Verbrennung von Holz entstehende CO2 ist vollkommen irrelevant, dieses Märchen hat schon seit Jahrzehnten ausgedient. Dieses CO2 befindet sich im natürlichen Kreislauf. Was uns schadet, ist die Verbrennung von fossilem Kohlenstoff, der seit Jahrmillionen dem Kreislauf entzogen war: Kohle, Erdöl, Erdgas.

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Du bist wohl schmerzfrei im Verdrehen von Fakten. Was nicht in Dein wohl begrenztes Denkschema paßt, wird zu faktenresistenter Ideologie erhoben. WOW, wie Genial, wenn es nicht so saudumm wäre. Wie wärs mit etwas mehr faktenbasierter Auseinandersetzung? Von wegen als Märchen ausgedient, im 2. Link findest u.a. das hier (mit Google übersetzt):

..."Im Gegensatz zu Holzabfällen wird das Ernten von zusätzlichem Holz nur zum Verbrennen wahrscheinlich den Kohlenstoffgehalt in der Atmosphäre für Jahrzehnte auf Jahrhunderte erhöhen. Dieser Effekt resultiert aus der Tatsache, dass Holz ein kohlenstoffbasierter Brennstoff ist, dessen Ernte und Nutzung aus Treibhausgas (THG)-Sicht ineffizient sind. Typischerweise ist etwa ein Drittel oder mehr jedes geernteten Baums in Wurzeln und kleinen Zweigen enthalten, die ordnungsgemäß im Wald belassen werden, um die Böden zu schützen, die sich jedoch zersetzen und Kohlenstoff freisetzen. Holz, das ein Kraftwerk erreicht, kann fossile Emissionen verdrängen, aber pro kWh Strom wird aufgrund der Kohlenstoffbindungen von Holz, des Wassergehalts (Tabelle 2.2 von Lit. 17) und der niedrigeren Verbrennungstemperatur typischerweise das 1,5-fache des CO2 von Kohle und das 3-fache des CO2 von Erdgas freigesetzt (und das Pelletieren von Holz bietet keine Nettovorteile) (Ergänzende Anmerkung 1)6,16." ...

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vor 6 Stunden schrieb gorot:

Apropos Lagerfeuer und angeblich klimaneutrales Verbrennen von Holz:

Der erste hier. Auch unterstrichen, ist immer so bei eingefügten Links, wobei in manchen Foren es anders farblich gezeigt wird und damit mehr auffällt.

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vor 2 Stunden schrieb gorot:

wobei in manchen Foren es anders farblich gezeigt wird und damit mehr auffällt

Funktioniert hier auch, nur muß man das halt selbst entsprechend formatieren.

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vor 13 Stunden schrieb gorot:

aber pro kWh Strom wird aufgrund der Kohlenstoffbindungen von Holz, des Wassergehalts (Tabelle 2.2 von Lit. 17) und der niedrigeren Verbrennungstemperatur typischerweise das 1,5-fache des CO2 von Kohle und das 3-fache des CO2 von Erdgas freigesetzt

Danke für die Hilfestellung beim Finden - man sollte die Quellen zu Zitaten immer im selben Beitrag angeben. Das, was Sie zitieren, ist nur das Raubbau-Szenario. Natürlich muss, wie schon lange üblich in der Waldwirtschaft, wieder aufgeforstet werden. Sie haben den nächsten Absatz nicht mit übersetzen lassen:

Zitat

Allowing trees to regrow can reabsorb the carbon, but for some years a regrowing forest typically absorbs less carbon than if the forest were left unharvested, increasing the carbon debt. Eventually, the regrowing forest grows faster and the additional carbon it then absorbs plus the reduction in fossil fuels can together pay back the carbon debt on the first stand harvested.

Auch das beschreibt den Vorgang, bei dem erstmalig ein Wald abgeholzt und wieder aufgeforstet wird. Waldwirtschaft war aber der erste Wirtschaftszweig, in dem das Prinzip der Nachhaltigkeit praktiziert wurde, und in der Gesamtschau ist diese Form der Holzernte klimaneutral. Was Sie betreiben, ist wieder mal Desinformation durch Weglassen.

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vor 9 Stunden schrieb Bluey:

muß man das halt selbst entsprechend formatieren

wäre ein einfaches für Programmierer, wenn im Forum Link andersfarbig hinterlegt wäre. Normalerweise wissen zumindest die meisten User, daß sie bei Unterstrich draufklicken sollten, um Zitat aufzurufen. Titat im Volltext ist möglich, aber oft viel zu lang.

Nur Meister Lenker mosert immer noch, obwohl er es nun aufgezeigt bekam, Schwierigkeiten mit Texterfassung im verlinkten Text sowieso, nun ja.  :rolleyes:

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