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Neuer UN-Klimabericht Teil III


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@silverbandits: Für solche Dunkelflaute-Tage müßte es ein Klimarettungslockdown für die CO2-Verteufeler (m/w/d) geben:lol:: Quarantäne In noch aufzustellende Strampelboxen oder mit Heimtrainer stay-at-home-bis-63-GW-erreicht-sind....:lol:. Stramme Waden habe sie ja schon:whistling:, da der Drahtesel ihr beliebtes Verkehrksmittel ist:whistling:.

:nolimit:

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@Lenker: Dein Rückzug kam früher als erwartet. Da hatten hier andere zwischenzeitlich verblichene CO2-Verteufelungsjünger schon mehr Stehvermögen. Ich empfehle Dir dringend alle drei Threadteile zu le

Vielleicht darf ich noch einmal anmerken, daß wir Tempolimit haben: - igO , zusätzlich in vielen Bereichen auch schon - agO , zusätzlich recht häufig auch mindestens -  haben wir auf den BAB

Ach @biber, im Aussagen Verdrehen und anschließend Blödsinn Schreiben bist Du echt spitze, wie sich ja hier schon zeigte. Insofern erübrigt es sich für mich, auf Deinen Stuss einzugehen.       Falsch.

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vor 2 Stunden schrieb SilverBanditS:

denn der glaubt ganz sicher auch, vom Dach eines Hochhauses nach Hause fliegen zu können….

Base —Jumping ist ein beliebter, von Hochhäusern aber illegaler Extremsport. Wer es beherrscht,…

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Die Scheinheiligkeit der selbsternannten "Welt-Klima-Retter" ist grenzenlos. 40.000 Delegierte tummeln sich zur COP26 in Glasgow - weit mehr als jede andere dieser bisherigen Massenveranstaltungen. Mit insgesamt 400 Privatjets ...

Zitat

während der zwei­wöchigen Konfe­renz insgesamt sogar bis zu 400 Privat­jets am Flug­hafen der schottischen Hafen­stadt eintreffen. Demnach würden dabei, zurück­haltend geschätzt, bis zu 13.000 Tonnen Kohlen­dioxid ausgestoßen. 

...und die eingesetzten Teslas...

Zitat

mit 20 Tesla-E-Autos ins etwas weniger als eine Stunde entfernte Glasgow gebracht. Allerdings: Weil die nötigen E-Lade­säulen fehlen, werden die mit Diesel­genera­toren geladen.

...sind auch nur eine Farce!

So geht "Klimarettung" - alles nur Potemkinsche Dörfer mit denen die Massen hinter die Fichte geführt werden sollen, damit sie weiter buckeln und zahlen, während die "Klima-Elite" durch die Welt jettet und es sich gut gehen lässt.

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Roger Köppel führt auf ServusTV ein interessantes Gespräch mit Manfred Haferburg zu Fragen der Kernenergie. Hier habe ich auch das erste Mal von einem tatsächlich ausgeübten Anschlag auf das KKW Superphenix in Frankreich gehört, über den Wikipedia schreibt:

Zitat

Die andauernden Proteste und Sabotageversuche erreichten in der Nacht des 18. Januar 1982 ihren Höhepunkt. Auf das noch im Bau befindliche Atomkraftwerk wurden fünf Geschosse aus einem tragbaren Raketenwerfer des sowjetischen Typs RPG-7 abgefeuert.[9] Zwei Geschosse explodierten, es entstand allerdings nur ein geringer Sachschaden; es befand sich zum Zeitpunkt des Anschlags noch kein radioaktives Material in dem Reaktor.[9][10] Die während des Angriffs auf dem Gelände anwesenden Personen blieben unverletzt.[9] Am 8. Mai 2003 gab Chaïm Nissim, ein Mitglied der Grünen Partei der Schweiz, zu, den Angriff durchgeführt zu haben.[11] Nissim war zum Zeitpunkt des Anschlags Mitglied einer Gruppe militanter Atomkraftgegner.[10] Diese Gruppe um Nissim gelangte 1981 über die linksextreme belgische Terrororganisation Cellules Communistes Combattantes an den Raketenwerfer und die Munition.[12][13] Zuvor waren diese Waffen von den Terroristen um Ilich Ramírez Sánchez, genannt Carlos, über Ost-Berlin nach Westeuropa geschleust worden.[13][14]

...fünf RPG-7 - auch "Panzerfaust" genannt - konnten keinerlei nennenswerten Schaden anrichten. Haferburgs Aussage zu einem gezielten Flugzeugabsturz möchte ich noch dahingehend ergänzen, dass es selbst einen sehr erfahrenen Piloten sehr schwer fallen dürfte, das Reaktorgebäude mit einer entsprechend großen Maschine punktgenau zu treffen, da hierbei nicht nur die vertikale Ausrichtung - wie beim WTC 9/11 - sondern zusätzlich die horizontale Ausrichtung "auf den Punkt" stimmen muss. Wenige Meter Abweichung würden den "Volltreffer" schon unmöglich machen.

Was mich bei dieser Sache jedoch noch vielmehr schockiert, fassungslos und auch wütend macht, wer damals diesen TERROR-Anschlag ausgeführt hat. Solche Leute nennen sich heute "Aktivisten"!!!

Das zeigt mir einmal mehr, dass es diesen Fanatikern weder um die Natur oder die Umwelt, noch um das Klima oder gar die Menschheit geht. Es geht diesen Anarchisten ausschließlich um die Durchsetzung IHRER Ideologie - und dabei ist denen letztlich JEDES Mittel Recht.

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@rth der verlinkte Wiki-Artikel beschreibt es.

vor 6 Minuten schrieb rth:

Terroristen sind für mich Verbrecher.
Egal, ob sie einer linken oder rechten Hintergrund haben.

...sehe ich absolut genau so, wird in den Medien halt nur leider "etwas" verschoben widergespiegelt. Möglicherweise haben wir deshalb damals auch von diesem Anschlag nichts gehört - passte nicht ins gewünschte "Gesamtbild"?

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Ist es nicht eigenartig, dass in unseren Medien fast täglich vermeintliche "Hitzerekorde" vermeldet werden, aber über die Kälterekorde in der Antarktis kein Klima-bewegter Journalist berichtet? Naja, wenigstens die Wetterdienste wetteronline.de und wetter.de hatten dazu kurze Meldungen parat, die aber sonst niemanden zu interessieren scheinen.

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@SilverBanditS, nur du deiner Information: Ein — sehr — erfolgreicher Lobbyist in Berlin begründete seinen Erfolg damit, dass er jedes Problem umfassend auf maximal 2 DIN A4 Seiten zusammenfassen kann.

Die „Klimaforscher“ erklären ständig, dass die langfristigenTemperaturen steigen, aber das Wetter „vor Ort“ extremer wird. Größere Hitzewellen, Starkregen, Dürren, Stürme, aber auch extreme Kälte.  Die Temperaturen in der Antarktis bestätigen diese These.

Nachprüfen kann — und will — ich diese Aussagen nicht.

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vor 21 Stunden schrieb rth:

Ein — sehr — erfolgreicher Lobbyist in Berlin begründete seinen Erfolg damit, dass er jedes Problem umfassend auf maximal 2 DIN A4 Seiten zusammenfassen kann.

...genau diese Überheblichkeit der sich allwissend Wähnenden führen dann zur "deutschen Energiewende".

Für etwas komplexere Zusammenhänge braucht es dann doch deutlich mehr, als "maximal 2 DIN A4 Seiten", und vor allem braucht es auch mehr, als nur eine große Klappe.

Und im Übrigen ist die "Zusammenfassung des Problems" noch lange nicht die Lösung für selbiges. 
Bezogen auf dieses Thema kann ich das "Problem" sogar in einem Satz zusammenfassen:

"Wir haben aktuell einen Klimawandel."

Die wissenschaftlichen Abhandlungen über die Ursachen, die Auswirkungen und die Möglichkeiten für die Menschheit, damit umzugehen, füllen jeweils viele tausende Publikationen - und nicht nur "2 DIN A4 Seiten".

Mal eine andere Frage: Folgst Du eigentlich "todsicheren Börsentipps"? Du weist schon, welcher Penny-Stock z.B. demnächst tausende Dollar Wert sein wird, oder so. Wenn nicht, warum nicht?
Müssten wir mit den Simulationsmöglichkeiten des globalen Klimas nicht auch locker in der Lage sein, das Börsen-Geschehen der Zukunft punktgenau vorherberechnen zu können? Die Börse ist ja nun wirklich nur ein rein mensch-gemachtes System - also völlig frei von irgendwelchen Naturphänomenen.
Das sollte doch ein Klacks sein, oder etwa nicht?

PS: Ein "sehr erfolgreicher Lobbyist" verkauft Dir ganz sicher auch Schlangenöl und Zauberkraut - wenn's für ihn gut ist.

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In Frankreich müssen Windparkbetreiber erstmals rechtskräftig Schadenersatz für Betroffene zahlen

Zitat

Ein Gericht hat einem Anwohnerehepaar mehr als 100. 000 Euro Schadensersatz zugesprochen. Das Urteil gilt als beispiellos in Frankreich und macht deutschen Windkraftgegnern Hoffnung.

In Frankreich scheinen die Gerichte dann doch noch unabhängig zu entscheiden. Ob es solche Urteile auch in Deutschland geben wird? Nach dem Beschluss unseres obersten Klima-Gerichts darf man da wohl berechtigte Zweifel hegen.

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...naja, bei der überwiegenden Mehrzahl wohnen die Eigner der Anlagen (Investoren) seeehr weit weg von den Standorten, und die "Bürgerbeteiligung" beschränkt sich dort auf die Lärm- und Sicht-"Verschmutzung" sowie die Wertminderung der Grundstücke.

Aber Du hast Recht, hoch im Norden (ich meine in SH) gibt es einige Dörfer, die sich zu Windparkbetreibern zusammengeschlossen haben. Ist bei den 30.000 Anlagen aber die absolute Ausnahme.

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vor 44 Minuten schrieb SilverBanditS:

...Aber Du hast Recht, hoch im Norden (ich meine in SH) gibt es einige Dörfer, die sich zu Windparkbetreibern zusammengeschlossen haben. Ist bei den 30.000 Anlagen aber die absolute Ausnahme.

Es gibt auch ( sehr wenige) Investoren die die Nachbarn am Gewinn beteiligen. Hilft enorm Konflikte zu vermeiden.

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vor 15 Stunden schrieb Bluey:

Für 100.000 Euro wäre ich auch bereit, so eine Windmühle in relativer Nähe zu tolerieren.

...dann sollte aber keiner in Deiner Familie eine (verdeckte) Herzschwäche haben. Die Studie eines Mainzer Herzspezialisten hat den klaren Nachweis der schädlichen Wirkung von Infraschall aus WKA erbracht:

Zitat

nun hat eine Mainzer Studie herausgefunden: Infraschall von Windrädern kann tatsächlich die Herzleistung des Menschen deutlich schädigen. Bereits nach einer Stunde Einwirkungsdauer mit 100 Dezibel führte der stille Lärm in Experimenten zu einer Einschränkung der Herzleistung von bis zu 20 Prozent,
...
Beim Menschen reagierten Vibrationssensoren in der Haut auf die tiefen Schallwellen und lösten ein unterschwelliges Alarmsignal aus: “Das ist eigentlich ein Katastrophenzeichen”,
...
Das Ergebnis der Experimente: Der Infraschall habe zu einem biophysikalisch messbaren Effekt auf den Herzmuskel geführt, sagt Vahl: “Infraschall ist kein esoterisches Phänomen, sondern ein biophysikalisch messbarer Effekt, den man ernst nehmen muss.”

...und die wichtigste Aussage für unsere "Energiewender":

Zitat

Das Fazit der Mainzer Forscher lautet deshalb: Abstand halten. “Die Daten unserer Auswertungen sind von enormer Bedeutung und sollten bei der Diskussion von Abstandsregelungen zu Windkraftanlagen beachtet werden”, fordert Vahl. Er gehe davon aus, der Schalldruckpegel reduziere sich mit zunehmender Entfernung exponentiell, zwei Kilometer Entfernung von einem Windrad sei deshalb wohl eine sichere Entfernung.

(Hervorhebung von mir)
...da zitier' ich doch gerne mal unsere Freitagshüpfer: "Hört auf die Wissenschaft!" - wo sie Recht haben, haben sie Recht!

Bei zwei Kilometer Abstand zu Wohnanlagen wird's dann aber noch deutlich enger für die verfügbaren Flächen.

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vor 23 Stunden schrieb SilverBanditS:

... mehr als 100. 000 Euro Schadensersatz zugesprochen. Das Urteil gilt als beispiellos in Frankreich und macht deutschen Windkraftgegnern Hoffnung.

Nachdem die direkten gesundheitlichen Beeinträchtigungen nicht nachweisbar waren - doch, das macht Hoffnung. Anwohner von Autobahnen können diesen Nachweis sehr viel leichter führen, da kommt wohl so Einiges auf Sie zu, denn die Schadensersatz-Zahlung müssen natürlich vom Individualverkehr aufgebracht werden, am besten proportional zur Inanspruchnahme.

Wenn in einigen Jahren kaum noch Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren unterwegs sind, fehlen ja die Einnahmen aus der Kraftstoff-Besteuerung, sonst können die Straßen nicht instand gehalten werden. Wir werden ein Äquivalent auf Ladestrom brauchen - wie machen wir das? Oder doch lieber PKW-Maut?

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vor 3 Stunden schrieb SilverBanditS:

Die Studie eines Mainzer Herzspezialisten hat den klaren Nachweis der schädlichen Wirkung von Infraschall aus WKA erbracht

Da sollte man ja immer nachsehen, wie die Studie durchgeführt wurde. Wird in dem Artikel zum Glück auch beschrieben:

Zitat

Seine Arbeitsgruppe nahm Material von Herzoperationen ihrer Patienten und gewannen daraus zwei Muskelscheiben, die jeweils von demselben Patienten stammten.

Die eine Probe wurde dann Infraschall ausgesetzt, und zwar mit einer Frequenz von 100 Dezibel, die andere Herzmuskelprobe wurde das nicht. “Bei Proben, die eine Stunde lang Infraschall ausgesetzt waren, war eine deutlich verringerte Kraftentwicklung im Herzmuskel zu beobachten”, sagt Vahl. Die Herzleistung habe sich um mehr als 20 Prozent verringert, und das bereits nach nur einer Stunde.

"... und zwar mit einer Frequenz von 100 Dezibel" - Punkt 1: Wenn ein Autor den Unterschied zwischen Frequenz und Lautstärke nicht rafft, dann fehlt mir schon mal jedes Vertrauen zum Rest seiner Ausführungen.

Punkt 2: Ich verstehe nichts davon, wie man von Experimenten an herausoperierten Herzmuskeln (gesundes Gewebe kann das ja schon mal nicht sein) auf die Wirkung von Infraschall auf Herzen lebender Menschen schließen kann - ich melde aber mal heftige Zweifel an.

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vor 3 Stunden schrieb SilverBanditS:
Zitat

...Vahl. Er gehe davon aus, der Schalldruckpegel reduziere sich mit zunehmender Entfernung exponentiell.

Warum fragt der "Spezialist" nicht jemanden, der sich mit sowas auskennt, dann müsste er nicht von irgendwas "ausgehen". Der Schalldruck verringert sich im Raum mit der Entfernung quadratisch, in Bodennähe könnte das etwas anders aussehen - aber gewiss nicht exponentiell.

Aber wo kommen eigentlich die 100 dB her? Dazu könnte dies interessant sein:

https://www.reportheld.com/2021/08/04/infraschall-windkraftanlagen/

Zitat

Die BGR-Studie mit dem Titel: „Der unhörbare Lärm von Windkraftanlagen“ aus dem Jahre 2005 war für viele Windkraftgegner ein klares Argument gegen den Ausbau von Windkraftanlagen. Viele Lobbyverbände und Privatpersonen sind der Meinung, dass der Infraschall von Windkraftanlagen gesundheitsschädigend für Menschen ist. 

Wie wir heute wissen, wurden in dieser Studie Fehler gemacht. Die BGR selbst ging lange Zeit nicht auf diese Kritik ein. Kurioserweise hat es 16 Jahre gebraucht, um den Rechenfehler in der Studie zu entdecken. Dr. Stefan Holzeu, der an der Universität Bayreuth tätig ist, erkannte den Fehler bereits im letzten Jahr und machte darauf aufmerksam. Neue Berechnungen haben ergeben, dass die Schallleistung um 36dB zu hoch angeben war. Dabei handelt es sich um Werte auf einer logarithmischen Skala. Zehn Dezibel mehr entspricht einem Faktor der Schallleistung von 10. 36 Dezibel ergeben einen Faktor von 4000.

...

Laut der Landesanstalt für Umwelt in Baden-Württemberg ist die Infraschallbelastung von Windkrafträdern nicht so hoch, wie vermutet. So kamen sie auf die Ergebnisse, dass der Infraschallpegel eines eingeschalteten Windrads bei 150 m Entfernung bei 55-80 dB liegt. 55 dB ist dabei ungefähr so laut, wie normaler Straßenverkehr, wobei die Vergleichbarkeit aufgrund verschiedener Faktoren nicht ausreichend gegeben ist. Ausgeschaltet liegt der Wert bei 50-75 dB. Bei einer Entfernung von 650-700 m konnten keine nennenswerten Unterschiede zwischen eingeschalteten und ausgeschalteten Anlagen gefunden werden. In beiden Fällen liegt der Wert bei 55-75 dB. Die Werte schwanken deshalb, weil der größte Teil des Infraschalls selbst vom Wind erzeugt wird.

Typisches Leugnerverhalten also: Liebgewonnene Behauptungen werden immer wieder aufgewärmt, auch wenn sie längst widerlegt wurden. Glückwunsch, SilverBanditS.

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vor 1 Stunde schrieb rth:

@SilverBanditS der Spruch „Lärm macht krank“ ist allgemein bekannt. Und ob die Lärmquelle ein Windrad, ein Motorrad, ein Auto, Flugzeug  oder die Eisenbahn ist ändert die schädliche Wirkung nicht.

...habe ich irgendwo behauptet, dass irgendein anderer Lärm nicht schädlich sei? Ich wüsste nicht.

Es gibt aber einen entscheidenden Unterschied zwischen dem für das menschliche Ohr hörbaren und unhörbaren Lärm, wie dem Infraschall. Dem hörbaren Schall kann ich mich leichter entziehen, z.B. durch geschlossene oder besonders gut gedämmte Fenster. Das ist bei Infraschall so gut wie unmöglich, da dieser auch durch relativ dicke Wände weitergegeben wird UND da wir ihn für gewöhnlich nicht hören, können wir uns ihm auch nicht bewusst entziehen.

Man könnte das vielleicht mit gesundheitsschädlichen Gasen vergleichen. Chlorgas riecht ätzend und ich kann mich schleunigst dagegen schützen, bei Kohlenmonoxid kommt die Erkenntnis für die Betroffenen oftmals zu spät. 

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vor 47 Minuten schrieb Lenker:

Da sollte man ja immer nachsehen, wie die Studie durchgeführt wurde. Wird in dem Artikel zum Glück auch beschrieben:

"... und zwar mit einer Frequenz von 100 Dezibel" - Punkt 1: Wenn ein Autor den Unterschied zwischen Frequenz und Lautstärke nicht rafft, dann fehlt mir schon mal jedes Vertrauen zum Rest seiner Ausführungen.

...wie war das gleich mit den Nebelbomben werfenden Strohmännern?

Dir sollte aber schon klar sein, dass der Verlinkte Artikel NICHT vom Studienautor sondern von einer Journalistin geschrieben wurde, die über diese Studie berichtet? Dass diese Dame Schwierigkeiten mit der Zuordnung von physikalischen Größen hat, sagt ja wohl nur etwas über deren Qualifikation oder über deren Lektorat aus, ganz sicher aber nichts über die Studiendurchführenden.

Zitat

Punkt 2: Ich verstehe nichts davon, 

...weshalb DU eine solche Studie sicher auch nie durchführen könntest. Aber nur weil DU etwas nicht verstehst (wie die Journalistin vielleicht auch, die aber dennoch darüber berichten kann), lässt dies keine Schlüsse über die Durchführung des Versuches zu. Das verstehst Du aber doch?!

 

vor 35 Minuten schrieb Lenker:

Warum fragt der "Spezialist" nicht jemanden, der sich mit sowas auskennt,...

...so jemanden wie Dich???

Typisches Ideologenverhalten.

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@SilverBanditS, den Begriff Infraschall kenne ich nicht, von Ultraschall habe  ich schon mal gehört. 
Schön wäre es, wenn ich mich störenden Schall leicht entziehen könnte. 
Einfaches Beispiel: Von der nahen BAB höre ich dank Schallschutzwand in der Regel nichts. Ausnahme einige Motorräder und Autos mit „defektem“ Auspuff. 
(An meinem Auto kann ich wählen: Eco, Comfort, Sport und Sport+. Mit Sport+ wecke ich — legal — alle  Anwohner). 
Diese völlig überflüssige Lärm ärgert mich und zerrt an den Nerven. Dürfen sich Menschen nicht mehr im Garten, im Freien aufhalten weil einige Wenige glauben „die Sau“ raushängen zu lassen? 

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vor 32 Minuten schrieb rth:

Infraschall kenne ich nicht, von Ultraschall habe  ich schon mal gehört. 

Ultraschall sind Töne, die zu hoch sind, um sie hören zu können. Infraschall ist zu tief. Er kann trotzdem organische Schäden verursachen - aber dazu braucht es sehr hohe Intensitäten, und bei WKAs hat sich 2005 ein Institut mal um den Faktor 4000 geirrt. Auf der fehlerhaften Angabe reiten nun Klimawandelleugner genussvoll herum und ignorieren konsequent, dass das Institut selbst die Studie von 2005 zurückgezogen hat. Die 100 dB sind also eine völlig falsche Annahme. Wenn dadurch sogar herausoperierte Herzmuskeln aufhören möchten zu schlagen, sollte es wohl sehr viel häufiger vorkommen, dass Spaziergänger mit Herzfehler unter der WKA tot zusammenbrechen.

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vor 25 Minuten schrieb rth:

@SilverBanditS, den Begriff Infraschall kenne ich nicht, von Ultraschall habe  ich schon mal gehört. 

...Infraschall liegt im Prinzip am entgegengesetzten Frequenzende. Ultraschall liegt oberhalb von 20.000 Hz, Infraschall unterhalb von 20 Hz. Beide Frequenzbereiche sind für das menschliche Gehör nicht wahrnehmbar, was sie aber auch gefährlicher machen, als der hörbare Bereich, da man sie nicht bewusst wahrnehmen kann. Selbst bei sehr hohen Schalldruckpegeln hören wir nichts von dieser Belastung, der Organismus reagiert aber dennoch nachweislich, auch wenn Leute wie @Lenker  dies gerne leugnen.

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vor 4 Minuten schrieb Lenker:

Auf der fehlerhaften Angabe reiten nun Klimawandelleugner genussvoll herum ...

...hast Du einen gesehen? Ich nicht.

Und warum gehst Du denn auf meine Frage - an Dich persönlich gerichtet - nicht ein? Wäre Dir die Antwort etwa peinlich, weil Du problemlos anderen Menschen Belästigungen aufbürden möchtest, von denen Du persönlich nicht betroffen bist, und Wohnortbedingt auch gar nicht betroffen sein kannst? 
Ich persönlich kann auch nicht unmittelbar von WKA beeinflusst werden. Dennoch ist es mir nicht egal, dass es genügend Menschen auf dem Lande gibt, deren Gesundheit und Lebensqualität durch eine absolut ineffiziente und unzuverlässige Industrieanlage massiv beeinträchtigt wird, wofür sie dann auch noch durch exorbitant hohe Strompreise zusätzlich "belohnt" werden.

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vor 21 Stunden schrieb Lenker:

Warum fragt der "Spezialist" nicht jemanden, der sich mit sowas auskennt,

...so, nun nochmal etwas ausführlicher zum Thema "falsche Berechnungen". 

Zum Einen möchte ich mal feststellen, dass Deine "Reporterhelden" in diesem Fall wohl eher Maulhelden sind, denn Sie können sich selbst nicht so recht entscheiden, ob  die BGR sich nun...

Zitat

um einen Faktor von mehr als 1000 

...oder nicht doch lieber gleich um...

Zitat

 einen Faktor von 4000.

...verrechnet haben. Gut, 4000 ist auch "mehr als 1000", und Du hast Dich aus diskussionstaktischen Gründen lieber gleich für den höheren Wert entschieden - klingt auf jeden Fall noch schlimmer. So weit, so schlecht.

An anderer Stelle haben sich Fachleute mit diesem Aktivisten- und Lobbyisten-Jubel mal etwas näher auseinandergesetzt. Hier wird am Anfang erst einmal die tatsächliche Dimension des Rechenfehlers dargelegt:

Zitat

die 2016 veröffentlichten Schalldrucke wurden demnach um 36 dB (Dezibel) zu hoch angegeben. Die Dezibel-Skala gibt Schalldrucke logarithmisch wider:+ 20 dB bedeuten jeweils den 10 fachen Schalldruck, +36 dB also den etwa 63 fachen Schalldruck.

...soso, 63-fach und nicht 1000- oder gar 4000-fach. Aber, Fehler bleibt Fehler. Dennoch kommen sie zu dem Fazit:

Zitat

Die Korrektur eines Fehlers in Zusammenhang mit Infraschall-Messungen ist notwendig und nützlich, ändert aber nichts am Gesundheitsrisiko von Windenergieanlagen. Die physikalisch/biologischen Ursachen bleiben bestehen – auch wenn ideologisch festgelegte Politiker und Medien das Infraschall-Problem des Windstroms gern „abgeräumt“ sehen möchten.

Und in dem verlinkten Welt-Artikel wird durch den Mediziner Vahl klargestellt, dass dieser Rechenfehler kein Grund zur Entwarnung sei:

Zitat

Das Gegenteil sei jedoch der Fall, sagte Vahl, der als Leiter der Arbeitsgruppe Infraschall der Universitätsmedizin Mainz seit Jahren die Wirkung von Infraschall auf Zellgewebe und Organe erforscht. „Nach der BGR-Korrektur werden die Beschwerden der Betroffenen nicht mehr im Bereich von größer 90 Dezibel geäußert, sondern bereits im Bereich zwischen 60 und 70 Dezibel.“

Insofern hast Du Deine eigene Aussage...

vor 21 Stunden schrieb Lenker:

Liebgewonnene Behauptungen werden immer wieder aufgewärmt, auch wenn sie längst widerlegt wurden. Glückwunsch, SilverBanditS.

...brillant bestätigt. Glückwunsch @Lenker.

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vor 4 Stunden schrieb SilverBanditS:

„Nach der BGR-Korrektur werden die Beschwerden der Betroffenen nicht mehr im Bereich von größer 90 Dezibel geäußert, sondern bereits im Bereich zwischen 60 und 70 Dezibel.“

Aha. Schon seltsam, dass nach der Korrektur die Menschen plötzlich so viel sensibler geworden sein sollen. Aber die Fleischstückchen, die da angeblich aus dem Takt gekommen sind, die wurden schon mit 100 dB beschallt, oder? Dann ist dieser fragwürdige Versuch in jedem Fall irrelevant.

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Während meiner Dienstzeit war ich auch beim Starten und Landen von großen Hubschraubern dabei. Interessant dabei war für mich, dass das Bodenpersonal Gehörschutz trug - nicht nur wegen der besonderen Lautstärke, sondern insbesondere, weil die Turbinen, die den Rotor antreiben, einen enorm hohen Ton erzeugen, der für das menschliche Ohr nicht mehr hörbar, aber sehr schädlich sein soll.

Hier noch ein Bericht aus dem letzten Jahr vom MDR:

Infraschall

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vor 7 Stunden schrieb SilverBanditS:

Gut, 4000 ist auch "mehr als 1000", und Du hast Dich aus diskussionstaktischen Gründen lieber gleich für den höheren Wert entschieden - klingt auf jeden Fall noch schlimmer.

Wikipedia über Herrn Vahl:

Zitat

Für Aufsehen sorgte Vahl im Jahr 2019 in einer Infraschallstudie mit der Behauptung, Windkraft habe gesundheitsschädliche Auswirkungen; einem Faktencheck durch den Bundesverband WindEnergie aus dem Jahr 2020 hielt Vahls Studie jedoch nicht Stand.[3] Vahls Berechnungen basierten zudem auf Werten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, der jedoch nachgewiesen werden konnte, dass deren Infraschallangaben für Windkraftanlagen jahrelang durch einen Rechenfehler um den Faktor 4000 zu hoch angesetzt waren.

 

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Wer die Geschichte kennt, weiß auch, dass die alten Römer vielfach an total überhöhten Bleigehalten gestorben sind. Das konnten diese nicht wissen, weil: Die Wasserleitungen und Trinkgefäße waren aus massivem Blei hergestellt.

Genau so geht es uns heute: Vieles wissen wir eben nicht.   Die meisten Geräte zur Messung des Schalldrucks sind eben nicht für Infraschall ausgelegt - und wird daher einfach ignoriert. Ich verweise mal auf meinen vorher verlinkten Bericht: Dort steht u. a. : "So berichten etwa immer mehr Menschen, die in der Nähe von Windrädern wohnen, von gesundheitlichen Problemen. Doch oft werden sie als verrückt abgetan – getreu dem Motto: Es ist nicht hörbar, also kann es auch keine Wirkung haben. " Erinnert auch an die Radioaktivität - man schmeckt es nicht, man riecht es nicht und sehen kann man es auch nicht. Glücklicherweise gibt es Messgeräte. Aber auch damit muss man umgehen können, ich erinnere mal an die Messungen auf den Stränden auf den ostfriesischen Inseln, die sich im Nachhinein als Irrelevant erwiesen.

Es gibt leider immer mehr Themen, die von den (gelenkten) Medien nicht berichtet werden. Beispiele gibt es genug.

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vor 19 Stunden schrieb Lenker:

Aha. Schon seltsam, dass nach der Korrektur die Menschen plötzlich so viel sensibler geworden sein sollen.

...Zusammenhänge verstehen ist nicht so Dein Ding? (Warum frage ich das eigentlich, wenn's offensichtlich ist?)

Dir ist offenbar entgangen (oder Du hast es bewusst ignoriert), dass die Beschwerden der Betroffenen real existieren. Somit resultiert aus der Korrektur lediglich die Erkenntnis, dass die real existierenden Beschwerden schon bei deutlich niedrigeren Schalldrücken auftreten, als ursprünglich aufgrund der Studie angenommen, wodurch das eigentliche Problem brisanter und nicht entschärft wird.

Verstärkt wird dieses Effekt noch dadurch, dass die BGR-Untersuchungen aus 2004 an/mit einer deutlich kleineren WKA (0,7 MW Nennleistung) durchgeführt wurden, als diese heute - unter anderem auch durch Repowering an alten Standorten kleinerer Anlagen - installiert werden. Diese sind oft mehr als doppelt so hoch, und auch die Rotoren sind mehr als doppelt so groß wie die untersuchte Anlage.
Aber wahrscheinlich wirst Du nun mit der Nebelkerze um die Ecke kommen, dass WKA gleich WKA ist und es somit keinen Unterschied macht?! Vorsorglich stelle ich Dir daher die Frage, ob Du glaubst, dass ein A380 genauso laut/leise wie eine Cessna ist? Und hey, das ist sogar genau so. Nämlich wenn sie am Boden stehen und ausgeschaltet sind. Ansonsten kannst Du Dich gerne mal an's Ende eine Startbahn stellen und die Unterschiede verschieden großer Maschinen erhören.

Was noch bei dieser Diskussion gerne übersehen wird: Die BGR-Untersuchung hatte seinerzeit gar nicht den Zweck, die Lärmbelästigung von Mensch und Tier und deren gesundheitliche Folgen zu ermitteln. Der Zweck bestand darin, festzustellen, welchen Abstand WKA zu Seismographen einhalten müssten, damit deren Infraschall nicht fälschlicherweise als "Erbeben" registriert wird. 

Nun ist es aber so, dass Seismographen nicht die Schwingungen in der Luft sondern die im Erdboden messen. Und was schlussfolgern wir daraus? Dass der Infraschall hauptsächlich durch Festkörperschwingungen übertragen wird. 
In einem Experiment zuhause kannst Du das relativ leicht mit Deiner Stereoanlage mit Subwoofer ausprobieren. Stelle basslastige Musik mal schön laut und begib Dich in entfernte Räume. Du wirst feststellen, dass Du von den hohen Tönen so gut wie nichts mehr hörst, während das Wummern des Bass Dich noch deutlich weiter "verfolgt" und sogar Deine Nachbarn davon auch reichlich mitbekommen.

Und woran liegt das? Genau! Um so tiefer die Töne, um so besser werden sie über die festen Körper übertragen. Hat etwas mit den Resonanzfrequenzen der verschiedenen Stoffe zu tun. Das hat aber nun die unangenehme Wirkung, dass es betroffenen WKA-Anrainern herzlich wenig nützt, die Fenster zu schließen oder gar auf der abgewandten Hausseite zu schlafen. Der Infraschall verfolgt sie auch dahin fast unvermindert, da er über die Hauswände im gesamten Haus "übertragen" wird.

Aber solcherlei Kleinkram ist euch "Klimawissenschaftler" ja egal, schließlich geht es hier um höhere Ziele. Was ist schon die Gesundheit einiger Esotheriker, wenn es um die Rettung der Welt geht.

Und wenn man auf der Sachebene nicht mehr so recht weiter kommt, dann eben auf der persönlichen Ebene...

vor 17 Stunden schrieb Lenker:

Wikipedia über Herrn Vahl:

...klingt nach dem Versuch, den Kardiologen mal eben etwas dumm aussehen zu lassen.

Dass Wikipedia sich bei diesem Versuch dann allerdings mehr als dämlich anstellt, zeigt mehr als deutlich, wie weit man diesem Nachschlagewerk trauen kann. Und wenn schon keine verdächtige Nähe zur AfD oder gar zu Donald Trump aufzudecken ist, dann unterzieht man ihn halt...

Zitat

einem Faktencheck durch den Bundesverband WindEnergie 

...na da muss man erst mal drauf kommen! Der Lobbyverband der Windenergie als Zeuge für deren Unschädlichkeit - echt genial. Das ist in etwa so, als würde man das Medellin-Kartell um einen  "Faktencheck" zur gesundheitlichen Unbedenklichkeit von Kokain bitten. Das Ergebnis dürfte erwartbar ausfallen.

Und dann kann auch der/die Wiki-Kritzel-Fritzel:in auch wieder nicht mit den Größenordnungen umgehen und schreibt den "4000-fachen"-Schwachsinn einfach ab.

Dabei scheint ihr alle nicht so recht begriffen zu haben, dass es hier um die Differenz von etwa 35 dB, nämlich von zuvor angenommenen 90-100 dB auf nunmehr 55-65 dB geht.
Der untere Bereich entspricht in etwa dem Straßenverkehr, während der obere Bereich noch unterhalb einer Disco liegt. Und ihr wollt uns ernsthaft weiß machen, dass die Disco 4.000 (viertausend) mal lauter ist als der Straßenverkehr?! Ernsthaft?! Wie lächerlich ist diese armselige "Argumentation". Aber so etwas kommt dabei heraus, wenn Ahnungslose von Ahnungslosen abschreiben.
Kleiner Tipp an Dich und die schulschwänzenden Freitagshüpfer: Wenn Dein Nachbar in der Prüfung - so wie Du auch - keine Ahnung hat, dann schreibe nicht von ihm ab. Zum Einen ist es falsch und zum Anderen fällt es sofort auf, wenn zwei haargenau den gleichen Unsinn schreiben.

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vor 15 Stunden schrieb Zöllner:

So berichten etwa immer mehr Menschen, die in der Nähe von Windrädern wohnen, von gesundheitlichen Problemen.

Ein ähnliches "Problem" gibt es doch mit Mobilfunkmasten: Nach Aufstellung hat man die besorgten Anwohner befragt, wie es ihnen damit geht. Sie berichteten über Kopfschmerzen, Übelkeit und was nicht alles. Dazu der Kommentar eines beteiligten Technikers: Wie mag das erst werden, wenn wir die Antennen auch einschalten...

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vor 10 Stunden schrieb Lenker:

Dazu der Kommentar eines beteiligten Technikers: Wie mag das erst werden, wenn wir die Antennen auch einschalten...

So sieht typische Polemik aus. Von Sachkenntnis ungetrübt lässt es sich wunderbar schwafeln.

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vor 11 Stunden schrieb Zöllner:

Von Sachkenntnis ungetrübt ...

Genau. Zur Sachkenntnis gehört das Wissen, dass Menschen, die in ihrer Umgebung etwas unerwünschtes wahrnehmen, dies als wesentlich "schädlicher" erleben, als solche, die das "Unterwünschte" so richtig gut finden - das geht bis hin zu messbaren körperlichen Beeinträchtigungen und Krankheit. Beispiel, aus einem Bereich, der Ihnen vielleicht vertrauter ist: Das Motorengeräusch kann für die, die das jeweilige Fahrzeug gerade steuern, wie Musik erscheinen, während andere Menschen, an denen dies vorbeifährt, sich äußerst unwohl und gestört fühlen. Genau so geht es mit Kindergeschrei im Freibad, und eben auch mit "Mobilfunkstrahlung" und Windkraftanlagen.

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Am 13.11.2021 um 12:28 schrieb SilverBanditS:

Der Lobbyverband der Windenergie als Zeuge für deren Unschädlichkeit - echt genial.

So bewertet man Aussagen? Sag mir, wer es behauptet, und ich sage dir, ob es stimmt? Wissenschaft geht aber doch etwas anders, oder? Da muss man sich schon um die Inhalte kümmern und ggf. nachweisen, dass sie falsch sind.

Nach wenigen Minuten habe ich die folgende Quelle gefunden, und Sie werden sicher gleich erklären, dass die auch lügen:

84558-Bericht_über_Ergebnisse_des_Messprojekts_2013-2015.pdf

Download von der Seite der LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg

https://pudi.lubw.de/detailseite/-/publication/84558

Aus der Zusammenfassung, Seite 12:

Zitat

Die höchsten Pegel wurden im Rahmen des Messprojekts im Innenraum eines mit 130 km/h fahrenden Mittelklasse-Pkw gemessen.

...

Die gemessenen Werte liegen sowohl beim Infraschall als auch im übrigen tieffrequenten Bereich um mehrere Größenordnungen über den ansonsten im Straßenverkehr oder an den Windenergieanlagen gemessenen Werten.

Das nenne ich dann mal ein rechtes Eigentor. Viel Spaß beim Lesen der übrigen 104 Seiten, da kommt auch Körperschall vor: Bei WKA einfach nur Pillepalle.

Nochwas: Höhere Schallpegel in der Nähe von WKAs gab es früher, als die Stall-Regelung noch üblich war (Leistungsbegrenzung durch Strömungsabriss). Neuere Anlagen haben nur noch Pitch-Regelung, da wird der Anstellwinkel der Rotorblätter verändert. Das führt zu besseren Wirkungsgraden und geringerer Geräuschentwicklung. In naher Zukunft wird der Anstellwinkel sogar während des Umlaufs verändert, um auf Turbulenzen in der anströmenden Luft zu reagieren; ein Prüfstand für die Verstellantriebe und Blattlagerungen wurde vor ca. 2 Jahren in Hamburg-Bergedorf in Betrieb genommen. Die technische Entwicklung zugunsten höherer Wirkungsgrade führt also - obwohl dafür keine akustische Notwendigkeit besteht - auch zu geringerer Geräuschemission. Also: Jegliche Angst vor dem weiteren Ausbau der Windenergie ist vollkommen unbegründet, sie wird offenbar gezielt von bestimmten Interessengruppen geschürt, obwohl es keine wissenschaftlich belastbare Grundlage dafür gibt.

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Am 13.11.2021 um 13:13 schrieb Lenker:

Wie mag das erst werden, wenn wir die Antennen auch einschalten...

...Du bist schon ein drolliges (oder wohl doch eher ein Troll-iges) Kerlchen. Das muss man Dir echt lassen. Trittst Du mit dieser Nummer eigentlich auch noch irgendwo anders auf?

Wir diskutieren hier gerade den Themenkreis INFRASCHALL und Du kommst mit einem Schwank aus den Anfangszeiten der Mobilfunknetze - für den es wohl kaum einen ernsthaften Beleg der Echtheit gibt.

Und dann scheint Dir noch nicht einmal klar zu sein, dass es auch gesundheitliche Beeinträchtigungen für Mensch und Tier durch elektromagnetische Felder gibt, denn um nichts anderes handelt es sich beim Mobilfunk.

Da diese Problematik erkannt wurde, regelt der Staat in einer ganzen Reihe von Gesetzen und Verordnungen u.a., wie hoch die Belastungen von Anwohnern in der Nähe von Sendeanlagen sein dürfen, mit dem Ziel...

Zitat

Der Deutsche Bundestag folgte den Empfehlungen der zuständigen Fachgremien und beschloss folgende Grenzwerte für den sicheren Betrieb von Sendeanlagen: Für UMTS beträgt der Grenzwert 61 V/m, bei GSM 900 sind es 41 V/m, für GSM 1800 58 V/m  sowie bei LTE 800 38V/m und für LTE 2600 61V/m.

V/m steht für Volt pro Meter – in dieser Einheit wird die Stärke von elektrischen Feldern angegeben. Diese Grenzwerte sind Personenschutzwerte. Das heißt: Sie liegen deutlich unter den Werten, die aus wissenschaftlicher Sicht als unbedenklich gelten, und sie gewährleisten auch den Schutz von besonders empfindlichen Personengruppen wie Kranken, Schwangeren und Kindern.

Es ist schon sehr bezeichnend, dass überall - auch und besonders von den GRÜNEN gefordert - der Schutz der Schwächsten in jeden erdenklichen Grenzwert einfließen muss. Nur bei WKA soll weder das noch der Artenschutz gelten. Sehr eigenwillige Logik.

Aber hex, es geht hier keineswegs um Logik oder gar Umwelt- und Naturschutz - es geht um Lobbyismus für ganz bestimmte Nutznießer.

An dieser Stelle jetzt von einem "Eigentor" Deinerseits zu sprechen, träfen den Nagel nicht auf den Kopf, da Du es ja mal wieder - wie schon so oft - geschafft hast, durch Dein "Strohmann-Manöver" den Ball meilenweit ins Seitenaus zu dreschen.

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Für Deutsche Umwelthilfe droht Grünen bei Tempolimit Mövenpick-Moment

Zitat: Resch sagte weiter: „Sollten die Ampel-Parteien die Absage eines „generellen Tempolimits“ bei den Koalitionsgesprächen nicht rückgängig machen, verbleibt dem neuen Bundesverkehrsminister noch die Möglichkeit, beispielsweise für die Jahre 2022 bis 2024 erst einmal ein „temporäres Tempolimit“ von 120 Stundenkilometern einführen. Und zusätzlich Tempo 80 außerorts und Tempo 30 in allen Städten. Wir kennen temporäre Tempolimits bei Frostschäden. Angesichts der akuten Klimakrise ist ein temporäres Tempolimit aufgrund der realen Klimaschäden mehr als legitim.“

 

Puh..... und sowas wird auch noch staatlich unterstützt! :wand:

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vor 3 Stunden schrieb Lenker:

Wissenschaft geht aber doch etwas anders, oder? Da muss man sich schon um die Inhalte kümmern und ggf. nachweisen, dass sie falsch sind.

...sehr richtig. Prof. Vahl hat in einer wissenschaftlichen Arbeit reproduzierbar nachgewiesen, dass Infraschall Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit des Herzmuskels (und nicht irgend eines Stückes "Fleisch", wie ein Troll-iger User hier leicht abwertend meinte) hat.
Wenn Du in den von Dir selbst verlinkten Wiki-Artikel über Prof. Vahl schaust, wirst Du sehen, dass dies nur eine von etwa 400 wissenschaftlichen Arbeiten von ihm war. Er ist also das, was man einen Wissenschaftler - und einen international anerkannten noch dazu - nennt.

Der Lobbyverband Windenergie führt hingegen selbst keine wissenschaftlichen Arbeiten durch. Er macht dafür aber Lobbyarbeit FÜR die Windindustrie. Genau DAFÜR wird er bezahlt, weshalb ich bestimmte Aussagen dieses Verbandes - durchaus berechtigt, wie ich finde - als nicht ganz neutral und unabhängig und deshalb durchaus kritisch betrachte.

Zitat

Nach wenigen Minuten habe ich die folgende Quelle gefunden, und Sie werden sicher gleich erklären, dass die auch lügen:

...würdest Du mir die Stelle zeigen, wo ich in dem hier diskutierten Zusammenhang etwas von "Lügen" geschrieben habe?! Kann es sein, dass Du schon etwas delirierst?

Solltest Du allerdings meinen Einwand gegen die von Dir mehrfach ins Feld geführte 4.000-fache Abweichung meinen, so habe ich niemandem "Lüge" sondern allenfalls Unwissenheit und Nachlässigkeit unterstellt. Dir habe ich vorgeworfen, dass Du Dich, aus dem von Dir verlinkten Artikel, lieber dem dramaturgisch besser passenden Wert von 4000 statt der ebenfalls in diesem Artikel genannten 1000 zu bedienen. Dennoch sind diese Aussagen falsch, und den von mir aufgeführten Wert der Abweichung hast Du bisher nicht widerlegt. Warum nur?

Zitat

Höhere Schallpegel in der Nähe von WKAs gab es früher, als die Stall-Regelung noch üblich war...

...was Du hier in der Folge beschreibst, ist ganz nett und auch interessant, und es dokumentiert den allgemeinen technischen Fortschritt - hier insbesondere, um die Verluste bei der Umwandlung der anströmenden Luft in eine Drehbewegung des Rotors weiter zu reduzieren. Das ist löblich.
Die hierbei einhergehende Geräuschreduzierung der Windflügel beim "Durchpflügen" der Luftmassen reduziert den hörbaren Schall, der in der Nähe eine WKA als Brummen oder Surren laut und deutlich wahrnehmbar ist.

Das ändert aber wenig bis gar nichts an der Ursache des Infraschalls. Der entsteht nämlich beim Passieren der Rotorflügel vor dem Turm. Dabei reist der den Turm direkt anströmende Luftstrom mit jedem Flügeldurchgang kurzzeitig ab und erzeugt eine Schwingung am Turm.
Dieses real existierende Problem ließe sich nur reduzieren, wenn der Rotor sich auf der dem Wind abgewandten Seite des Turmes drehen würde. Das macht man aber nicht, weil sich dann der direkt hinter dem Turm abreißende Windstrom sowohl negativ auf den Wirkungsgrad als auch auf die mechanische Belastung der Flügel bzw. des Rotors auswirken würde.

Durch ein immer ausgefeilteres Design der Flügel und aufwändigere Steuerung lässt sich der Lauf des Rades sicher noch etwas optimieren, ganz lautlos werden sie sich aber auch dann nicht drehen. ABER das Problem des Turmdurchlaufs bleibt trotzdem weiterhin bestehen, egal wie optimal das Propeller-Design am Ende sein mag.
Es ließe sich jedoch lösen: Durch das Turm-lose Windrad. Als Ingenieur im Ruhestand fällt es Dir doch sicher nicht schwer, das zu konstruieren - das "freischwebende Windrad" dreht fast geräuschlos seine Runden. Ich überlasse Dir diese Idee gerne, denn ich bin wohl zu blöd dazu, so etwas zu entwickeln.

So, nun aber noch mal etwas ernster: Vergleichen wir das mal mit der Entwicklung der Motorentechnik. Der Dieselmotor im PKW ist in den letzten 30 Jahren bei geringerem Verbrauch mindestens um das Dreifache leistungsfähiger UND dabei gleichzeitig deutlich leiser geworden. Das hilft uns aber absolut nichts, wenn wir mit beiden Fahrzeugen über eine Beton-Autobahn fahren. Das schlagende Geräusch beim Überfahren der Fugen ist bei gleicher Geschwindigkeit beider Fahrzeuge absolut identisch. Ja sogar der fast lautlos dahingleitende Tesla kann dieses Geräusch nicht verhindern. Dazu braucht es im Falle der Autobahn erst einen anderen Unterbau - z.B. "Flüsterasphalt" - gibt es das auch für Windräder? Ich hoffe, demnächst von Deiner bahnbrechenden Entwicklung in allen Medien landauf, landab ören bzw. sehen zu können.

Ach ja, apropos Lüge: Das Problem mit der 2%-Flächenbedarfslüge - wo es sich nun tatsächlich um eine faustdicke Lüge handelt, wie ich Dir vorgerechnet hatte - hast Du aber damit noch nicht gelöst. Schaffst Du aber ganz gewiss auch noch. Ich bau auf Dich!

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@SilverBanditS, die Frage eines Limits auf BAB ist Mittlerweile eine Frage des Gefühls. Daher ist die Entscheidung, welche Partei den Verkehrsminister stellt so wichtig. Grüne kommt das Limit auf vielen Strecken, FDP keine Limit Verstärkung, SPD wischiwaschi. 
Ich kann abwarten.

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...oooch @rth, ich hätte jetzt nicht gedacht, dass ich das Wortspiel mit den "120 Stunden pro Kilometer" noch erklären muss.

Kleiner Schwank aus meiner Jugendzeit: Beim Studium hatten wir einen Dozenten, der auf die absolut korrekte Verwendung von Maßeinheiten und Urprotokollen ganz besonders großen Wert gelegt und jede umgangssprachlich verfälschende Formulierung rigoros abgelehnt hat. Durch Unachtsamkeit im Umgang mit selbigen ist ja seinerzeit z.B. wohl auch die Legende in die Welt gesetzt worden, Spinat habe einen zehnmal höheren Eisengehalt als andere Gemüse. Dabei war es nur ein beim Übertragen verrutschtes Komma, und lange Zeit wurde der falsche Wert einfach immer wieder kritiklos abgeschrieben - auch in Lehrbüchern.

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