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Neuer UN-Klimabericht Teil III


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@Lenker: Dein Rückzug kam früher als erwartet. Da hatten hier andere zwischenzeitlich verblichene CO2-Verteufelungsjünger schon mehr Stehvermögen. Ich empfehle Dir dringend alle drei Threadteile zu le

Vielleicht darf ich noch einmal anmerken, daß wir Tempolimit haben: - igO , zusätzlich in vielen Bereichen auch schon - agO , zusätzlich recht häufig auch mindestens -  haben wir auf den BAB

Ach @biber, im Aussagen Verdrehen und anschließend Blödsinn Schreiben bist Du echt spitze, wie sich ja hier schon zeigte. Insofern erübrigt es sich für mich, auf Deinen Stuss einzugehen.       Falsch.

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...na die alten Hüte scheinen für Dich wohl sooo groß zu sein, dass sie Dir über Augen und Ohren rutschen?! Hatten wir das mit dem Permafrost hier nicht erst kürzlich und die Erkenntnis, dass dieser einerseits zwar älter als bisher angenommen ist, andererseits aber absolut kein "Ewigkeitsmerkmal" in der Klimageschichte aufweist?
Aber auch seinerzeit hast Du diese, mit wissenschaftlichen Quellen belegte Tatsache geflissentlich ignoriert. Auch wenn Dein Erinnerungshorizont diesen Teil der Diskussion vielleicht nicht mehr abdecken mag, so trifft dies nicht automatisch auf alle anderen zu. Dein Wiederkäuversuch hat sich somit als Fehlleistung erwiesen.

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vor 2 Stunden schrieb Lenker:

Haben Sie Enkel?

Ich bin zwar nicht direkt gefragt worden - aber ich antworte trotzdem mal:

Nein.
Hab ich nicht.
Auch keine Kinder.

Einfache Rechenaufgabe: Wenn der Gesamt-RessourcenVerbrauch und den Gesamt-Schadstoffausstoß zu groß ist
dann kann man ihn nicht nur dadurch senken, das man den ProKopf-RessourcenVerbrauch und der ProKopf-Schadstoffausstoß verringert sondern auch dadurch, dass man die Anzahl der Köpfe verringert.

Sterben tun die Menschen sowieso - man muss also nur dafür sorgen, das keine Nachkommen.

Wenn wirklich keine Kinder mehr in die Welt gesetzt werden, dann hat sich in spätestens in 100 Jahren das ausgedachte Problem "menschlicher Einfluss auf das Klima" erledigt.

Ok.. ihr wollt trotzdem Kinder haben.
Meinetwegen - ich lass Euch euer CO2-produzierendes Hobby.
Lasst Ihr mir aber bitte auch meins

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Für alle, die kleine Kinder oder Enkelkinder haben: Die Perspektiven sind eher schlecht, die wir ihnen bieten.

https://www.scinexx.de/news/geowissen/unsere-welt-im-jahr-2500/

Zitat

Gängige Klimaprognosen reichen nur bis zum Jahr 2100, weil dies lange als ausreichend ferner Zeithorizont galt. „Aber inzwischen ist diese Marke nur noch eine Lebensspanne entfernt“, betonen Christopher Lyon von der McGill University in Quebec und seine Kollegen. Heute geborene Kinder werden diese Zeit bereits erleben.

...

„Unsere Projektionen für die Welt jenseits des Jahres 2100 zeigen, dass sich ohne schnelle und signifikante Reduktionen der Treibhausgas-Emissionen weite Gebiete der Erde so verändern werden, dass sie für eine menschliche Besiedlung nicht mehr geeignet sind“, konstatieren Lyon und seine Kollegen. Aber das Zeitfenster, um eine solche Entwicklung noch zu verhindern, schließe sich rapide.

 

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vor 16 Stunden schrieb Lenker:

Haben Sie Enkel?

...Dein Erinnerungshorizont scheint wirklich nicht viel weiter als von 12 bis Mittag zu reichen? Oder liegt es einfach nur daran, dass Du die Beiträge der Anderen nicht liest, sondern lieber immer neue apokalyptische Parolen in die Runde wirfst, wie so etwas hier...

vor 12 Stunden schrieb Lenker:

Für alle, die kleine Kinder oder Enkelkinder haben: Die Perspektiven sind eher schlecht, die wir ihnen bieten.

https://www.scinexx.de/news/geowissen/unsere-welt-im-jahr-2500/

...solltest Du eine "Projektion" auf die nächsten 500 Jahre als ernsthafte und vor allem brauchbare Wissenschaft betrachten, dann ist Dir wirklich nicht mehr zu helfen.

Früher machte man den Kindern Angst mit dem "schwarzen Mann" und sie gruselten sich mächtig und blieben brav im Bettchen. Das wäre heute in unserer kunterbunten Gesellschaft natürlich Rassismus. Außerdem war die "Nachhaltigkeit" dieser Angst auch nicht besonders groß, wenige Jahre später schlichen sich die Kinder trotzdem abends aus dem Haus.
Nein, heute braucht es anderer Angst-Horizonte, die nicht nur kleine Kinder und Jugendliche sondern auch gestandene Erwachsene auf Dauer in Angstzustände versetzen und vor allem auch halten können.
Der Eine ist mehr der Andere deutlich weniger anfällig für solcherlei rein hypothetische "Bedrohungen". Aber ich vermute mal, Du gehörst zu der Sorte Staatsbürger, der auch alleine beim Waldspaziergang und nachts im Bett eine "Corona-Maske" trägt, oder?

Diese "Zukunfts-Seher" unterschlagen bei ihren "Projektionen" immer zwei wichtige Punkte: 

  1. Um so düsterer die Zukunfts-Vision der "Wissenschaftler" ausfiel, um so wahrscheinlicher war es - und die Geschichte der bisherigen Endzeit-Prognosen hat dies bisher immer eindrucksvoll bewiesen, dass diese NICHT eintreten. Die Liste der prognostischen Fehlleistungen ist endlos lang. Und
  2. Der hier nun aufgegriffene Zeitraum von 500 (in Worten fünfhundert) Jahren ist mehr als dreimal so lang, wie die gesamte "industrielle Revolution" bisher gedauert hat. Der Wissenszuwachs und die technisch-technologischen Fähigkeiten der Menschheit haben in dieser für die Menschheit seeehr kurzen Zeitspanne exponentiell zugenommen. Und die Apokalyptiker glauben offensichtlich, dass die Menschheit jetzt und sofort auf diesem Stand stehenbleibt. Das ist schlicht Irrsinn.

Die Menschheit war, seit dem sie von den Bäumen geklettert ist und den aufrechten Gang erlernt hat, immer in der Lage, sich an die sich stets verändernden Umwelt- und Lebensbedingungen anzupassen. Und gerade diese sich verändernden Bedingungen waren ein, wenn nicht sogar DER wichtigste Motor für den Fortschritt der menschlichen Spezies.

Wer dieses Potential ausblendet und der Meinung ist, wir würden auf dem Stand heute stehenbleiben, der sollte in der Tat sich von unserer Jugend fernhalten. Denn diese sollte - nein sie MUSS - lernen, sich in diesen Entwicklungs- und Anpassungsprozess konstruktiv und nicht destruktiv einzubringen. Apokalyptische Wahn-Projektionen sind nur geeignet, Angstpsychosen zu generieren, aber keineswegs Fortschritte.

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vor 1 Stunde schrieb SilverBanditS:

...nachts im Bett eine "Corona-Maske"...

Ach, da schau her, die alte Geschichte: Wer einer Verschwörungstheorie anhängt, neigt auch dazu, weiteren Märchenerzählungen Glauben zu schenken; Corona-Leugner sind Sie also auch. Was ist denn mit der Flachen Erde, das würde grad noch ins Programm passen.

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vor 39 Minuten schrieb Lenker:

Ach, da schau her, die alte Geschichte: Wer einer Verschwörungstheorie anhängt, neigt auch dazu, weiteren Märchenerzählungen Glauben zu schenken; Corona-Leugner sind Sie also auch. Was ist denn mit der Flachen Erde, das würde grad noch ins Programm passen.

...wo habe ich irgend etwas geschrieben, was Dich auf dieses schmale Brett kommen lässt?

Verstehendes Lesen scheint also auch nicht so Dein Ding zu sein.
Es ist aber eine altbekannte und ebenso leicht durchschaubare "Taktik", dem Meinungsgegner bei Ebbe im eigenen Argumentationsplanschbecken mal eben eine "Verschwörungstheorie" ans Revers zu heften. Steckt da nicht doch ein kleiner @Biber in Dir? Obwohl, der verortete einen dann immer gleich noch bei den "Reichsbürgern".

Schon allein der von Dir gewählte Ausschnitt meines Beitrags dokumentiert die Absurdität Deiner Herleitung. Wenn Du allerdings den Zusammenhang meines Vergleiches nicht verstehst, dann könnten Deine Defizite noch viel größer sein, als bisher zu vermuten war.

Sei's drum. Andere "Aktivisten" beweisen, dass sie das selbständige Denken noch nicht vollends eingestellt haben, und vor allem, dass sie in der Lage sind, ihren Fehler auch zu erkennen und einzugestehen, wie das Bekenntnis der ehemaligen XR-Sprecherin Zion Light beweist...

Zitat

Mit der Umweltorganisation Extinction Rebellion stand ich in England an vorderster Front im Kampf gegen den Klimawandel. Bis ich merkte, dass es in der Öko-Bewegung seltsame Sprech- und Denkverbote gibt. So geriet aus dem Blick, dass die Lösung auf der Hand liegt: Atomenergie.

Da sich der Artikel hinter der Bezahlschranke befindet hier mal noch ein Beitrag aus dem letzten Jahr...

Zitat

Viele Jahre lang stand ich der Kernenergie skeptisch gegenüber. Unter lauter Atomkraftgegnern hatte ich es zugelassen, dass sich die Angst vor Strahlung, Atommüll und Massenvernichtungswaffen in meinem Unterbewusstsein breitmachte. Als mir ein Freund dann einen wissenschaftlichen Text über die tatsächlichen Auswirkungen schickte, darunter auch die (sehr geringe) Gesamtzahl der Todesfälle durch die Strahlung in Tschernobyl und Fukushima, wurde mir klar, dass ich die ganze Zeit über einer wissenschaftsfeindlichen Haltung aufgesessen war.

...

Liebe Umweltschützerinnen, liebe Umweltschützer, ich bitte euch dringend: Prüft die Fakten, akzeptiert die Wissenschaft, und helft mir, das Vereinigte Königreich radikal zu dekarbonisieren. Covid-19 hat uns an einen Wendepunkt geführt, und jetzt haben wir die einmalige Chance, eine grüne Zukunft mit sauberer Energie aufzubauen.

Es hat den Anschein, dass für Deutschland der "Zug abgefahren ist", wenn die neu zu bildende Bundesregierung hier nicht doch noch in buchstäblich letzter Minute die Notbremse zieht. Aber vollkommen egal, ob Deutschland seine Kernkompetenzen weiterhin systematisch zerstören wird oder nicht, der Rest der Welt wird diesem schlechten und abschreckenden Beispiel definitiv nicht folgen.
Wenn unsere grünen Apokalyptiker in Zukunft ihre E-Lastenräder aufladen wollen, werden sie auf Kohlestrom aus Polen und Atomstrom aus Frankreich angewiesen sein, sofern diese überhaupt in der Lage und Willens sein werden, zu liefern. Und wenn nicht, dann sitzen wir halt im Dunkeln, sofern man nicht ein Notstromaggregat sein eigen nennt UND ausreichend Treibstoff bevorratet hat.

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vor 3 Stunden schrieb SilverBanditS:

Atomenergie...

Damit die unsere Probleme lösen kann, bräuchten wir kurzfristig etwa 300 neue Atomkraftwerke. Das dauert natürlich, bis die fertig sind. Zur Überbrückung können wir einfach Wind Sonne Wasser Bio nutzen ... Und wenn die Mistdinger dann fertig wären, bräuchten wir sie nicht mehr.

Mal abgesehen davon, dass die Standorte dafür nicht so leicht zu finden sein werden - es wird einfach an der Akzeptanz fehlen. Und zwar nicht bei den bösen Grünen, sondern in der Mehrheit der Bevölkerung. Wenn Ihnen das nicht gefällt, müssen Sie sich halt einfach ein anderes Volk wählen.

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...nö, selbst um die Spitzenlast von 80 Gigawatt abzudecken reichen 64 durchschnittliche Atomkraftwerke mit einer Leistung von 1,26 Gigawatt / AKW aus.

Hirnrissig wirds erst, wenn man versucht diese Leistung mit Anlagen zur Energiegewinnung aus erneuerbaren Energien abzudecken...  dazu müßte man theoretisch z.B. 177.638 Windkraftanlagen aufstellen, wobei hierbei immer noch das Problem mit der Dunkelflaute besteht.

Muß man sich einmal so auf der Zunge zergehen lassen... 1 durchschnittliches Atomkraftwerk entspricht 2800 Stk.  Windkraftanlagen... wenn man bedenkt was so eine einzige Windkraftanlage schon an Fläche, Wald, Kulturlandschaft also an Äckern, Landschaft frißt und das mal 2.800... ganze Landschaften, ganze Regionen müßte man da opfern / verspargeln nur um die Leistung von 1 AKW zu erzeugen.

 

Er hier rechnets im folgenden Video doch schön transparent / plausibel und nachvollziehbar durch / vor...

 

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@Lenker Deine Debattenkultur sinkt weit unter Kindergartenniveau. Nachdem die Verschwörungs-Karte nicht so recht stechen konnte, haust Du - nach einer kleinen Verfälschung meines Beitrages in Deinem Zitat - Zahlen nur so raus, dass man glauben könnte Annalena her self würde an Deiner Tastatur sitzen...

vor 15 Stunden schrieb Lenker:

Damit die unsere Probleme lösen kann, bräuchten wir kurzfristig etwa 300 neue Atomkraftwerke.

...dass sich die Frage stellt, ist diese Behauptung einfach nur abgrundtiefe Dummheit, oder versuchst Du hier, mit gezielten "Fakenews" Stimmung zu machen?

Da ich von Dir keinerlei Aufklärung dazu mehr erwarten kann, nehmen wir uns doch mal selbst dieser schrillen Aussage an:

  1. Handelt es sich bei den von Dir angesprochenen Anlagen genau genommen um KERN-Kraftwerke (KKW), da in den Reaktoren nicht die "Atome" sondern deren Kerne gespalten werden.
  2. Besteht jedes KKW, wie die allermeisten thermischen Kraftwerke auch, aus mehreren Blöcken, von denen jeder Block im Schnitt schon jetzt um die 1.000 MW, also 1 GW Leistung hat.
  3. Gingen wir nur von vier Blöcken pro KKW aus, so würden für die Maximalleistung von 80 GW etwa 80 Reaktoren in insgesamt nur 20 (in Worten ZWANZIG) KKW benötigt  und nicht 300!
    Mal nebenbei, die beiden neuen Reaktorblöcke von Hinkley Point C haben zusammen 3.260 MW oder 3,26 GW Leistung, was gegenüber der angenommenen Durchschnittleistung noch einmal 60% Mehrleistung bedeutet. Bei dieser Leistung und fünf Blöcken pro KKW wären sogar nur ZEHN KKW für GANZ Deutschland notwendig!!!
  4. In Deutschland gibt es aktuell 29.715 Onshore-WKA mit einer installierten Gesamtleistung von 55.772 MW oder 55,772 GW, welches bei einer durchschnittlichen Leistungsquote von 25% real 13,94 GW entspricht.
    Der Abstand zwischen zwei WKA-Anlagen (nicht der zu Wohngebäuden - das ist noch einmal ein ganz anderes Thema) muss, um die gegenseitige Abschattung halbwegs erträglich zu halten, zwischen dem 6- bis 10-fachen des Rotordurchmessers betragen. Dieser liegt im Schnitt bei 120 Metern. Nehmen wir auch hier wieder den Durchschnitt, so muss der Abstand zwischen zwei WKA bei 8 * 120 m = 960 m liegen. Wird er geringer sinkt die Leistungsausbeute durch die gegenseitige Abschattung deutlich ab. Mit diesem Wert beträgt der reale Platzbedarf EINER WKA 0,723 km² bzw. von 21.484 km² insgesamt.
    Deutschland hat eine Gesamtfläche von 357.386 km², was schon jetzt einem realen Flächenverbrauch von etwa 6% entspricht. Die durch unsere "Klima-Energie-Wender" angeblich angestrebten 2% der Landfläche für WKA sind also blanke Augenwischerei (oder sollte man bewusste Täuschung sagen?), da diese nur die reine vom Rotordurchmesser "abgedeckte" Fläche meint.
  5. Deine Hausaufgabe wird sein, uns auszurechnen, welcher Anteil der Gesamtfläche Deutschlands mit WKA bebaut werden müsste, um die erforderliche Maximalleistung von 80 GW bei einer Leistungsquote von 25% abzusichern.
    Die darüber hinaus notwendigen Flächen und Anlagen zur Bereitstellung der "Dunkelflauten-Pufferspeicher" lassen wir hier mal ganz großzügig noch außen vor.
  6. Die "Standortsuche" für diese fast zu vernachlässigende Zahl von WKA wird sich gaaanz sicher deutlich einfacher gestalten, wie wir ja gerade am aktuellen Zubau von  ganzen 240 Anlagen erkennen können. Siescher, siescher!
    UND die Dinger fallen ja auch vom Himmel, nur mit der Landung scheint es noch klitzekleine Problemchen zu geben.

So, und nun kann Annalena wieder mit 'ner "Verschwörungstheorie" aufwarten oder einfach eine neue Nebelbombe werfen. Bin gespannt.

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vor 4 Stunden schrieb SilverBanditS:

"Verschwörungstheorie"...

Na, dazu gehört ja sicher ein Thema, dass immer gern vergessen wird, auch gerade von Ihnen: Wann werden endlich - wenigstens in der "Argumentation" - die wahrscheinlichen Entsorgungskosten für Atommüll in den ach so günstigen Strompreis mit eingerechnet? Soll das immer so weiter gehen, dass künftige Generationen die Zeche zu zahlen haben? Von den bisherigen Altlasten haben sich die Stromversorger ja geschickt und billig freigekauft, zahlt dann alles der Steuerzahler - und keiner weiß, wie viel und wie lange noch, und was noch alles schief gehen wird. Bei der Asse hat man ja auch geglaubt, man wäre das Zeug schon mal los - und dann suppt doch Wasser rein, das ja irgendwo radioaktiv wieder herauskommen würde, wenn man nichts tun würde. Also alles wieder ausgraben...

Übrigens, wenn Sie in Ihrer Auflistung schon mit Haarspalterei anfangen (Kern oder Atom - Sie wissen doch genau, was gemeint ist, also was soll das), dann überfliege ich den Rest sowieso nur noch grob diagonal.

Wir hatten früher ja mal, das hieß wirklich so, einen Atomminister, jaha! Und dann gab es Marketingexperten, die empfohlen haben, die Anlagen lieber "Kernkraftwerke" zu nennen, damit sich die Assoziation zu Atombomben nicht so leicht aufdrängt. Seitdem also: Neue Sprachregelung.

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@Lenker, hast du überlesen, dass @SilverBanditSdarauf hingewiesen hat „moderne“ Kernkraftwerke würden nur noch radioaktive Abfälle produzieren die 300 Jahre strahlen, statt wie bisher 2.000 Jahre?
Also nicht mehr der Zeitraum von Christi Geburt bis heute, sondern 1721 bis heute. Welch ein Fortschritt! Das Atomabfalllager hätte nur Napoleon, die Deutsch — Französischen Kriege, 2 Weltkriege überstehen müssen, nur so einige Beispiele. 
Aber in Zukunft sind wir ja vor Kriegen und Terror sicher.

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vor 59 Minuten schrieb Lenker:

Übrigens, wenn Sie in Ihrer Auflistung schon mit Haarspalterei anfangen (Kern oder Atom - Sie wissen doch genau, was gemeint ist, also was soll das), dann überfliege ich den Rest sowieso nur noch grob diagonal.

...es braucht ganz sicher keinerlei "Haarspalterei", um sicher erkennen zu können, dass Du generell die Beiträge anderer "nur noch grob diagonal" überfliegst überliest.

Und was die Verwendung der Begrifflichkeit "Atom" im Zusammenhang mit Kernenergie betrifft, so verhält es sich genauso wie mit der Verwendung des Begriffs "Leugner" im Zusammenhang mit der Klima- oder auch Corona-Debatte: Sie dienen der Diffamierung und Diskreditierung der entgegengesetzten Meinung, indem man sie in die Nähe der Holocaust-Leugner oder aber der Atombombe schiebt.
Du bietest uns ein anschauliches Beispiel dafür, wie wir ja wenige Posts vorher gut sehen konnten.

So, und vielleicht würdest Du Dich ja nun doch noch mal dazu herablassen, uns zu erklären bzw. auszurechnen, wie denn alleine nur der heutige Strombedarf (Du erinnerst Dich: 80 GW schon ohne "Sektorkopplung") in Deutschland ausschließlich mit Wind und Sonne erzeugt werden soll. Oder hast Du es mit konkreten Zahlen und dem Dreisatz nicht so?

@rthvielleicht kannst Du ihm beim Lösen der Textaufgabe helfen? Du scheinst Dich ja mit den vier Grundrechenarten auszukennen.

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vor einer Stunde schrieb rth:

Also nicht mehr der Zeitraum von Christi Geburt bis heute...

Oh, Christi Geburt ist schon eine Million Jahre her? Erstaunlich, wie die Zeit vergeht. Das jedenfalls ist die offizielle Vorgabe, 1.000.000 Jahre sicherer Einschluss, nicht schlappe 2.000. Und die "modernen" Wunderkraftwerke sind noch lange nicht serienreif. Bis die betrieben werden dürfen, muss die Energieversorgung längst auf Erneuerbare umgestellt worden sein und funktionieren.

Das mit der Kernenergie ist also nichts als Augenwischerei, die hilft uns nicht wirklich weiter, sondern das Fixieren auf diese Scheinlösung würde uns nur davon abhalten, die Erneuerbaren mit Eifer voranzubringen. Und das soll es wohl auch.

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vor einer Stunde schrieb SilverBanditS:

... der heutige Strombedarf ...

... ist doch schon mal nicht der Maßstab für alle Zeiten. Kein Mensch braucht ein bestimmtes Kontingent an "Strom". Was man braucht, ist eine warme Bude, gelegentlich Transport von C nach D, Licht, ... Und all das kann man schlauer oder weniger schlau anstellen, also mit weniger oder mit mehr Energieverbrauch. Herr Lindner setzt doch immer so auf Innovation - da haben wir ja ein weites Betätigungsfeld für neue Produkte, die der Weltmarkt brauchen wird.

Warum ich oben nicht A und B geschrieben habe: Auch Start- und Zielpunkte sind für die meisten Menschen nicht vom Himmel gefallen, sondern sie haben sich irgendwann für einen bestimmten Wohnort und einen bestimmten Arbeitgeber entschieden - oft auch im Hinblick auf billiges Benzin, also hat man weite Wege in Kauf genommen. Nun ist man halt auf das Outo angewiesen - war dann wohl mal eine nicht zukunftsfähige Fehlentscheidung. Diese Dinge sind aber veränderbar. Nicht andauernd und nicht innerhalb weniger Wochen, aber einmal mehr im Leben sollte für die meisten Menschen kein Problem sein. Wir könnten also innerhalb einiger Jahre den Energiebedarf für Transporte im Land erheblich reduzieren. Nebenbei spart es Zeit, wir brauchen keine neuen Straßen, die Lärmbelästigung geht zurück, Feinstaub aus Reifenabrieb, ...

Ein Blick ins Lexikon unter "Mobilität" liefert übrigens eine verblüffende Bedeutung, die wir ziemlich vergessen haben: Die Fähigkeit und Bereitschaft, den Wohnort zu wechseln.

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...das Thema "Atommüll, Endlagerung, usw." ist kein Problem, sondern wird von den Gegnern der Atomkraft nur als große populistische Angstmache aufgebauscht.

Leider ist das Bildungsniveau des größten Teiles der deutschen Bevölkerung einfach nur unterirdisch und sich selbst eigenverantwortlich mit einem Thema auseinander zu setzen, Recherche zu betreiben, sich aus Primärquellen zu informieren, Quellenarbeit zu leisten das kann nicht einmal mehr die angebliche Bildungselite an den Universitäten... seit Jahren kann man Berichte lesen in denen Professoren sich über das katastrophale Bildungsniveau angehender Studenten beklagen z.B. klick -"nicht studierfähig"... wird das immer euphemistisch umschrieben.

Auf gut deutsch gesagt besteht die Bevölkerung Deutschlands inzwischen größtenteils aus Idioten, die nix mehr auf die Reihe bekommen und nur Blödsinn / Phantastereien nachplappern, der ihnen von irgendwelchen trendigen Leuten / Politikern vorgekaut wird.

Dröselt man einmal diesen Atommüllhaufen auseinander, dann bleibt neben als schwach radioaktiven Sachen z.B. den "Unterhosen der Wartungsmechaniker, usw." und wenn all das weg ist, was in Wiederaufbereitungsanlagen weiterverarbeitet werden kann eine relativ kleine Menge an hochradioaktivem wirklich gefährlichem & problematischem Atommüll über... das wären bei einer Nutzung der Atomkraft in D bis 2040 eine Menge von gerade einmal ca. 730m³.

Aber im Prinzip ists egal, das Thema Atomkraft ist in D so oder so durch... kein Investor, der auch nur einen Funken Verstand hat wird sich auf das Risiko einer äußerst unzuverlässigen / verlogenen / unsteten Politik einlassen.

Erneuerbare, also  Solar & Windkraft... das wird bzw. kann nicht funktionieren... da muß man schon dumm, blind, ein Rechenlegastheniker und ideologisch massiv verblendet sein um auf dieses Märchen reinzufallen.

Also, was wird passieren... ganz einfach, man wird den über Jahrzehnte erarbeiteten Wohlstand dieses Landes mittel- bis langfristig mit Vollgas an die Wand fahren.

Je nachdem wie schnell und einschneidend dieses Experiment durchschlägt und die Leute es am eigenen Leib spüren werden konventionelle Energieträger wie Kohle, Braunkohle, Erdöl, Gas und auch Diesel & Benzin eine Renaissance erleben.

Außerdem werden wir wohl massiv bei den umliegenden Nachbarn anklopfen um für dann richtig teuer Geld um Strom / Atomstrom betteln.

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vor einer Stunde schrieb rth:

Halbwertszeit von 2.000 Jahren.

Wenn man mit "normalen" Mengen im Labormaßstab hantiert, sagt man, nach 10 Halbwertszeiten ist praktisch nichts mehr da. Wenn es um sehr viele tausend Tonnen geht, muss man halt noch die eine oder andere Schippe drauflegen, auf die Wartezeit.

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vor 5 Minuten schrieb Aka:

Wiederaufbereitungsanlagen...

Wo haben wir eine in D? Wir hatten uns vor längerer Zeit schon davon verabschiedet, weil das der Einstieg in die Plutoniumwirtschaft gewesen wäre, und das Eisen war den Entscheidungsträgern damals zu heiß, oder?

Zitat

Solar & Windkraft... das wird bzw. kann nicht funktionieren...

Oh, das haben Leute wie Sie schon vor 20 Jahren behauptet: Solar und Wind, das wird nie über ein paar Prozent ansteigen können, das verkraftet das Netz nicht. Jetzt sind wir gelegentlich über 40 %, und das Netz kommt damit klar. Ich bin zuversichtlich, dass Sie sich auch dieses Mal irren.

Aber wenn Sie so genau wissen, wovon unsere Experten (z.B. Strahlenschutzkommission) angeblich so gar keine Ahnung haben - warum bewerben Sie sich nicht, das Thema hauptberuflich zu bearbeiten? Oder haben Sie doch Bedenken, Sie könnten bei der Aufnahmeprüfung mit Ihrem gepflegten Halbwissen durchfallen?

Sorry, normalerweise ist das nicht mein Stil, aber auf einen groben Klotz gehört manchmal einfach ein grober Keil.

  • Confused 1
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…auch wenn das Netz bereits jetzt aus allen Löchern pfeift und wir ein fürs andere Mal an Blackouts vorbei schrammen hab ich darüber bis jetzt grosszügig hinweggesehen. Ebenso wie bei den überschlägigen Rechnungen zu Gunsten der Erneuerbaren nicht einmal die Dunkelflauten berücksichtigt sind.

Das Problem Nr.1 ist ganz profan… wo soll der Platz herkommen um 177.000 Stk. Windkraftanlagen aufzustellen?

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vor 1 Stunde schrieb Aka:

Das Problem Nr.1 ist ganz profan… wo soll der Platz herkommen um 177.000 Stk. Windkraftanlagen aufzustellen?

...oooch @Aka , sei doch mal nicht so kleinlich, das sind doch nur knappe 130.000 km² (ich hab's jetzt mal für @rth und @Lenker ausgerechnet, wegen Dreisatz und so), das sollte doch in die Vorgärten aller GRÜNEN locker reinpassen - sind doch angeblich sooo viele.
Und außerdem entspricht das ja auch nur gut einem Drittel der deutschen Landfläche, ist also überhaupt kein Problem.

Jetzt noch mal etwas ernster: Das von den "Energiewendern" behauptete eine Prozent für bereits bestehenden WKA bezieht sich "nur" auf den reinen Bauplatz. Dass die Anlagen sowohl zu Wohnsiedlungen als auch untereinander einen Mindestabstand aufweisen MÜSSEN, das wird bei der Zwei-Prozent-Faselei bewusst unterschlagen, um die Bürger ganz gepflegt hinter die Fichte zu führen.
Selbst wenn wir mal ganz großzügig sind und uns von dem Zwei-Prozent-Märchen blenden lassen, so ist die Erhöhung von einem auf zwei Prozent immer noch lediglich eine Verdoppelung und keine Versechsfachung - auch ganz ohne Taschenrechner.

Ick sach's ja immer wieda, die MINT-Fächer sind der GRÜNEN nich so ihr Ding. 

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vor 22 Stunden schrieb Lenker:

... ist doch schon mal nicht der Maßstab für alle Zeiten.

...hier hast Du absolut Recht, denn der Strombedarf wird WEITER STEIGEN !

Dank der supertollen "Sektorkopplung" wird zukünftig Strom für den Straßenverkehr, für's Heizen und für die offensichtlich zu vernachlässigende Industrie benötigt. Du glaubst doch wohl nicht ansatzweise im Ernst, dass damit der Strombedarf sinken wird???

Zu dem ganzen Restmüll, was Deine Auffassung zu Mobilität, Wohnen und Arbeiten der Menschen betrifft, äußere ich mich jetzt lieber mal nicht weiter. Da würde der "grobe Klotz" sonst nicht ausreichen. Es zeigt mir aber eins: Ihr GRÜNEN hegt im Grunde genommen ein zutiefst menschenfeindliches Weltbild.

 

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vor 19 Stunden schrieb SilverBanditS:

Ihr GRÜNEN hegt im Grunde genommen ein zutiefst menschenfeindliches Weltbild.

Na ja, nur wer seinen eigenen "Argumenten" selbst nicht über den Weg traut, muss die Diskussionspartner vorsorglich diffamieren. Was genau sind die "GRÜNEN"? Vielleicht bin ich ja gar keine.

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@Lenker, wie wäre es denn, wenn Du mal einfach versuchtest, die hier anhand von Zahlen und einfachen Dreisatz-Berechnungen vorgetragenen Argumente zu widerlegen? Solltest Du dazu nicht in der Lage sein, so gilt der einfache wissenschaftliche Grundsatz, dass eine These als plausibel gilt, bis sie durch eine Gegen-These mit nachvollziehbaren Rechenschritten falsifiziert wurde.

Die Schlachtrufe "Verschwörungstheorie" oder "Leugner" sind jedoch keine geeigneten Mittel zur Falsifizierung jedoch eine gern und oft genutzte Methode um ...

vor 13 Minuten schrieb Lenker:

... die Diskussionspartner vorsorglich diffamieren...

...zu können. Das kann auch kein rhetorisches Dummstellen verdecken.

Nun jedoch noch einmal zurück zu den sachlichen Argumenten: Die sich bisher immer noch offenbarende Diskrepanz der Zahlen magst Du vielleicht nicht aus der Welt räumen (können). Dann lassen wir sie halt so stehen, und jeder geneigte Leser dieser Posts kann sich seinen eigenen Reim darauf machen. Das regt ja womöglich auch zum Selberdenken an.

Vielleicht kommen wir da auf der philosophische Ebene etwas weiter?
Für euch "Klimawissenschaftler" ist ja wohl der gerne auch als "Weltklimarat" bezeichnete IPCC so etwas wie der Heilige Gral. Hier werden die weltweiten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Klimafragen zusammengetragen. Die vom IPCC veröffentlichten Ergebnisse gelten euch wie eine heilige Schrift. Gerne werden daraus die worst-case-Szenarien herausgepickt und den Leuten als die unumstößliche Wahrheit über die Zukunft in 100 Jahren präsentiert - gerne nach der Devise "schlimmer geht immer".
Warum in Dreiteufelsnamen gilt die erleuchtende Wahrheit des IPCC dann aus eurer Sicht nicht für die Aussagen des IPCC zur Kernenergie und CCS (CO²-Abscheidung und Verpressung) als Mittel zur deutlichen CO²-Reduktion bis hin zu Netto-Null-CO²?

Wenn Du uns das plausibel erklären kannst, würde ich von meinem Verdacht, ihr würdet nur "Cherry-Picking" betreiben, abrücken können. Aber so stellt es sich für mich dar, als wäret ihr die strammsten Katholiken, die von den zehn Geboten  die Regeln "Du sollst nicht begehren deines nächsten Weib" und "Du sollst nicht stehlen" für sich nicht gelten lassen wollen, weil sie grad nicht so recht in den Kram passen.

PS: Es ist ja nicht so, dass Klima-Bewegte in anderen Ländern da nicht deutlich offener wären. Aber wir leben ja nun mal hier in Deutschland.

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vor 2 Stunden schrieb SilverBanditS:

Gerne werden daraus die worst-case-Szenarien herausgepickt und den Leuten als die unumstößliche Wahrheit über die Zukunft in 100 Jahren präsentiert - gerne nach der Devise "schlimmer geht immer".

Das ist Quatsch. Immerhin haben Sie bemerkt, dass unterschiedliche Szenarien untersucht werden - aber die Schlussfolgerung haben Sie nicht geschafft: Wissenschaftler sind natürlich keine Propheten, wenn es darum geht, das Verhalten der Menschen vorherzusehen. Deshalb Szenarien: Das sind Untersuchungen vom Typ "was wäre, wenn...", und das schlimmste davon ist immer wieder "business as usual". Das ist als Hilfe gedacht für die Entscheidungsträger der Welt: Wollen wir eine 3°-Welt, oder ist eine 5° wärmere Welt auch noch in Ordnung? Oder doch lieber 1,5°, weil bei Weitem schlimm genug. Die Physiker können das nicht entscheiden, die liefern nur die Fakten.

Ach, kleines Detail noch: Sie haben sich geirrt, selbstverständlich. Das Abschmelzen von Gletschern, insbesondere auf Grönland, geht inzwischen wesentlich schneller als noch vor wenigen Jahren vorhergesagt. Entsprechend steigt der Meeresspiegel schneller an. Von wegen "immer nur Panikmache".

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...wie zu erwarten war, KEINE Antwort auf die gestellten Fragen, sondern nur wieder ein durchschaubares Ausweichmanöver inkl. Nebelbombe.

Wir halten also fest, weder die aufgeworfenen Argumente zum Platzbedarf für die vollständige Umstellung auf Wind/Sonne noch die Diskrepanz Deiner Haltung zu den Aussagen des "Weltklimarates" kannst bzw, willst Du hier auflösen.

Das sollte uns Antwort genug sein.

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vor 27 Minuten schrieb SilverBanditS:

Nebelbombe...

Da Sie darauf nicht eingehen: Sind Sie also einverstanden, dass Ihre Behauptung "schlimmer geht immer" nicht immer zutrifft? Typisches logisches Problem: Behauptungen mit "immer" fliegen einem nach nur einem Gegenbeispiel um die Ohren.

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ob man Atomkraft wieder salonfähig macht ist eine politische Entscheidung. Es gibt, wie bei allen Dingen, hier Vorteile aber auch Nachteile. Diese gilt es abzuwägen, und verschiedene Regierungen haben hier positive oder negative Antworten.

Vermutlich wird sich eine neue deutsche Regierung nicht mit Atomkraft anfreunden können, aber die Franzosen schon. Wie wir wissen gibt es grosses Risiko der Verstrahlung. Wenn halt der Gau eintritt ists schlecht für diese Gegend und das dann wirklich viele Jahre. @SilverbanditS wolltest Du ein Kernkraftwerk im Umkreis von 30 km von deiner Wohnung haben?

 

 

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vor 31 Minuten schrieb zorro69:

… @SilverbanditS wolltest Du ein Kernkraftwerk im Umkreis von 30 km von deiner Wohnung haben?

Ich bin zwar nicht @SilverBanditS, aber 30 km, Nö!

Aber in einer Gemeinde wohnen wo ein KKW betrieben wird, sehr gerne. Sichere Gewerbesteuer, großzügig Spenden. Schulen, Straßen und Sporthallen in dieser Gemeinde sind Top. 
Probleme machen nur neidische Nachbarn und „Auswärtige“!

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Am 22.10.2021 um 17:55 schrieb zorro69:

Wie wir wissen gibt es grosses Risiko der Verstrahlung. Wenn halt der Gau eintritt ists schlecht für diese Gegend und das dann wirklich viele Jahre. @SilverbanditS wolltest Du ein Kernkraftwerk im Umkreis von 30 km von deiner Wohnung haben?

...hier antworte ich genauso wie @rth, wobei ich es nicht nur auf "meine" Gemeinde beziehen würde, da eine solche Anlage i.d.R. einen bedeutenden Arbeitgeber für eine größere Region darstellt. Nicht nur die Leute, die direkt im Kraftwerk arbeiten, sondern auch die ganzen Dienstleistungen und Folgeaufträge, die sich um solch eine Anlage herum ergeben, stellen eine auf Jahrzehnte sichere Einkommensquelle für viele tausend Menschen über mehrere Generationen in einer oftmals strukturschwachen Region  dar.

Und jetzt kommt das immer wieder gerne heraufbeschworene "unbeherrschbare Risiko" ins Spiel. Wie real ist dieses Risiko denn wirklich? Wir wissen, dass die Kernenergie die Form der Stromerzeugung ist mit den niedrigsten Todesfallzahlen bezogen auf die erzeugte Energiemenge. Und dennoch wird sie von bestimmten Gruppen als "Hochrisiko"-Technologie diffamiert.

Vergleichen wir das Ganze doch einfach mal mit dem Verkehrssektor. Hier ist allgemein bekannt und anerkannt, dass das Flugzeug das mit Anstand sicherste Verkehrsmittel - gemessen an den Todesfällen in Bezug auf die Personenkilometer - ist, gleich neben der Bahn. Kommt es hier allerdings mal zu einem größeren "Störfall", dann endet das in den meisten Fällen für die Insassen des betreffenden Fliegers final. Trotz dieses absolut sicheren Wissens, welches von Zeit zu Zeit immer mal wieder tragisch bestätigt wird, steigen die meisten von uns mindestens einmal im Jahr in solch eine Metallröhre mit einem riesigen Molotov-Cocktail unterm Hintern. UND was noch viel interessanter ist: Unter den Anhängern der GRÜNEN, die ja die Kernenergie wegen ihres "Risikos" so vehement ablehnen, ist deren Anteil sogar noch höher als der des Gesamtdurchschnitts. 

Warum begibt man sich also auf der einen Seite absolut freiwillig und regelmäßig in die Gefahr per Flugzeugabsturz ums Leben zu kommen, hat aber vor der eher fiktiven Gefahr, durch einen Reaktor-Unfall Schaden zu nehmen, solch panische Angst? Müssten diese Angsthasen nicht die ersten sein, die die sofortige Einstellung der zivilen Luftfahrt fordern?
Nein, sie fordern es nicht, weil es in Wahrheit nicht um reale oder surreale Gefahren für Leib und Leben oder für die Umwelt oder für das Klima geht, sondern es geht ausschließlich darum die eigene Weltanschauung als die einzig wahre durchzusetzen und nicht genehme Technologien auf immer und ewig zu verbannen - koste es was es wolle.

Ein weiteres Beispiel für die eklatante Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit der Risikoeinschätzung bei diesen Ideologen ist die absolut verhasste Gentechnik. Nur mal als ein Beispiel wird rigoros alles abgelehnt, was irgendwie nach genverändertem Saatgut aussieht (z.B. Stichwort Genmais o.ä.), weil diese Gene ja irgendwie über den Weg Saatgut - Pflanze - Futter - Tier - Nahrung in den menschlichen Körper gelangen könnte und ihn dort unheilbar genetisch verändern könnte. Auf der anderen Seite haben genau diese Leute überhaupt kein Problem damit, sich selbst aber auch allen anderen Menschen vom Baby bis zum Greis einen gentechnisch hergestellten mRNA-Impfstoff mit "Notzulassung" gleich mehrfach direkt in den Körper spritzen zu lassen. Und wer da nicht mitspielt darf durch die Gesellschaft ruhig geächtet und verbannt werden, z.B. durch solche fabelhaften Erfindungen wie die 2G-Regel u.v.m.

Und bevor der liebe @Lenkermir hier gleich wieder eine Verschwörungstheorie an die Backe heftet: Nein, ich bin kein "Corona-Leugner" und ich bin sogar geimpft! Während ich die alljährliche Grippeschutzimpfung durchaus aus Überzeugung machen lasse, war die Corona-Impfung allerdings eher eine rein pragmatische Entscheidung, damit ich die "Hochrisiko"-Technologie Flugzeug aber auch sonstige Dienste wieder weitgehend ohne Einschränkung nutzen kann. Obwohl ich in diesem Fall vom eigentlichen Nutzen der Impfung nicht wirklich überzeugt bin, habe ich das Risiko für mich persönlich so abgeschätzt, dass sie mich schon nicht umbringen wird.

So sehen wir letztendlich, das Leben ist immer eine Risiko-Nutzen-Abschätzung - kein Nutzen ohne Risiko.

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@SilverBanditS, ohne Nachweis aber das sicherste Verkehrsmittel ist der Fahrstuhl. Dann kommt erst das Flugzeug. Beides mag ich nicht, nutze ich aber trotzdem. Die Schwebebahn in Wuppertal ist nach dem schweren Unfall im Ranking zurück gefallen.

Ich teile im Prinzip deine Meinung was das Risiko durch ein deutsches KKW angeht. Probleme sehe ich 1. in der ungeklärten Entsorgung, 2. bei Terroranschlägen und 3. Flugzeugabstürzen. Das ist eine Beabsichtige Reihenfolge.

Zu ausländischen Anlagen mag ich nichts sagen, aber z.B. Belgien ist ein Problem.

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Richtig, das Leben ist immer eine Kosten-Nutzen-Abschätzung.  Verschiedene Menschen kommen da natürlich auf verschiedene Ergebnisse. Das Problem ist hier auf welche Informationen sich die Menschen stützen, auf welche sie zurückgreifen, welche ihnen geliefert wird, welche ihnen nicht geliefert wird.

So bleiben Impfgegner gerne in ihrer "Gegenerblase" und posten jeden Impfdurchbruch als Beweis für ihre Anschauung. Genauso bleiben Klimawandelaktivisten in ihrer "Blase" und echauffieren sich über jegliche Auswirkungen der Klimakrise.

Eigentlich müsste ein Dialog der Menschen, aller unterschiedlicher Ansichten, stattfinden. Man müsste sich gegenseitig zuhören und Informationen teilen. Das findet aber leider nicht statt, man bleibt lieber in seinem Elfenbeiturm mit seiner Meinung.

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vor 8 Stunden schrieb SilverBanditS:

das Flugzeug das mit Anstand sicherste Verkehrsmittel - gemessen an den Todesfällen in Bezug auf die Personenkilometer ...

Mit Anstand - nett. Wieso sind die Personenkilometer eine sinnvolle Bezugsgröße? Wie sieht es denn aus, wenn man's auf die Reisezeit bezieht?

Zitat

Unter den Anhängern der GRÜNEN, die ja die Kernenergie wegen ihres "Risikos" so vehement ablehnen, ist deren Anteil sogar noch höher als der des Gesamtdurchschnitts.

Wer hat das noch gleich wie ermittelt? NIchts wird schon dadurch wahr, dass so Viele es immer wieder gern behaupten...

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@Lenker versuchst Du Dich jetzt schon in der Kombination von "Strohmännern" UND "Nebelkerzen"? Sorry, aber bei manchen Deiner Äußerungen habe ich arge Zweifel daran, dass Du mal Maschinenbau studiert hast.

vor 14 Stunden schrieb Lenker:

Mit Anstand - nett. Wieso sind die Personenkilometer eine sinnvolle Bezugsgröße? Wie sieht es denn aus, wenn man's auf die Reisezeit bezieht?

..."mit Anstand" hättest Du die Antwort eigentlich wissen können, bzw. sogar wissen müssen, wenn Du tatsächlich mal bei einem "Autobauer" gearbeitet hast, oder warst Du dort Betriebsgärtner? 

Aber da ich Enkelkinder habe, bin ich ein geduldiger Mensch und helfe Dir gerne mit dieser Definition auf die Sprünge...

Zitat

Personenkilometer (oder Passagierkilometer; Abkürzung: Pkm) ist im Personenverkehr eine betriebswirtschaftliche Kennzahl für die Transportleistung beim Transport von Passagieren oder Personen. Pendant im Güterverkehr sind die Tonnenkilometer (tkm).

Du erkennst also (hoffentlich), es handelte sich mitnichten um eine willkürliche Wortschöpfung meinerseits, sondern um eine klar definierte Kennzahl zur Bewertung von Transportleistungen.

vor 14 Stunden schrieb Lenker:

Wer hat das noch gleich wie ermittelt? NIchts wird schon dadurch wahr, dass so Viele es immer wieder gern behaupten...

...war es nicht unlängst ein gewisser @Lenker, der zum Beleg seiner Aussagen hier im Thema auf das World Wide Web als frei zugänglichen Nachweis für seine Behauptungen verwies? Immer schön. wie es einem gerade passt, gelle?

Nun ist es jedoch so, dass genau die von Dir bezweifelte Aussage hier im Forum schon mehrfach ausgiebig diskutiert und mit Quellen belegt wurde. Damals waren noch Deine Zwillingsbrüder im Geiste @Biber, @runneroder @LiLa mit von der Partie. Ich könnte Dich also auf diese alten Diskussionsstränge hier im Forum verweisen. Aber so bin ich nicht, deshalb kannst Du gerne hier nachlesen, dass die Abgeordneten der GRÜNEN die absoluten Spitzenreiten beim Fliegen im BT sind, hier kannst Du Dich darüber informieren, welche Ministerien besonders viele Flüge zu verantworten haben, und schlussendlich wird hier darüber berichtet, wie das Flugaufkommen bei bestimmten Wählergruppen ausfällt - rate mal, wer den Spitzenplatz erklommen hat. Aber wenigstens verweist der Tagesspiegel noch darauf, dass sich die GRÜNEB-Wähler für ihre Vielfliegerei auch am meisten schämen, was nun wirklich eine sehr effektive Maßnahme zur Bekämpfung des "menschgemachten Klimawandels" ist.
Und die bis zu 25.000 erwarteten Teilnehmer an COP26 werden gaaanz sicher auch alle Greta-like mit dem Segelboot oder dem Ochsen-Karren nach Glasgow anreisen.

Apropos, Du hast uns noch gar nicht verraten, wie Du zur "Hochrisiko-Technologie" Fliegen stehst. Wirst Du uns noch teilhaben lassen, wie oft Du in Deinem Leben schon so geflogen bist bzw. noch immer fliegst, oder hast Du Deine Flugvergangenheit genauso wie "Vielflieger-Luisa" einfach ausgelöscht - und schämst Dich dafür umso mehr?

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Der Stern berichtet in seiner Technik-Rubrik: RADIANT Space-X-Ingenieure entwickeln Atomkraftwerk im Mini-Format, neudeutsch könnte man das Konzept auch als Plug-and-Play-Kraftwerk bezeichnen ...

Zitat

Der Mikroreaktor inklusive der der Stromerzeugungsanlage ist so klein, dass er mit dem Lkw, per Flugzeug oder mit dem Hubschrauber bewegt werden kann. So kann er auch an abgelegenen Orten eingesetzt werden und soll dann vier Jahre lang praktisch wartungsfrei Strom liefern.

...Deutschland fesselt und knebelt sich vor lauter Angst - Andere machen derweil Nägel mit Köpfen.
Interessant sind auch die Links zu weiteren Artikeln aus dieser Rubrik.

Ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass wir Deutschen uns jeder "nacksch an'n Boam" ketten können - es wird den Rest der Welt nicht die Bohne interessieren. Wir werden die zukünftigen Entwicklungen der modernen, effizienten  und umweltschonenden Stromerzeugung als Zaungäste und Bittsteller beobachten UND bezahlen können. Fragt sich nur, wie lange wir das dafür notwendige Geld dann noch selbst erwirtschaften können.

Ohne Strom - keine Industrie, ohne Industrie - kein Geld für irgendwas! So einfach ist die Formel unserer Zukunft.

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vor 3 Stunden schrieb SilverBanditS:

es handelte sich mitnichten um eine willkürliche Wortschöpfung meinerseits, sondern um eine klar definierte Kennzahl zur Bewertung von Transportleistungen.

Ich hatte kein Verständnisproblem, sondern Zweifel, ob die Bezugsgröße "Personenkilometer" sinnvoll ist - man könnte auch etwas anderes wählen und dann noch mal vergleichen. Was das bedeutet ist Ihnen offenbar nicht klar, deshalb ein Beispiel: Wenn man per Fahrrad alle 500.000 km einen tödlichen Unfall erleidet, ist das ein sicheres Verkehrsmittel, denn so viel fahren die meisten Leute in ihrem Leben nicht. Bei gleichem Risiko-Kennwert für einen Flug zum Mond und retour kommt niemand lebend zurück, bei einer Reise von nur 5 Tagen. Jetzt verstanden? "Personenkillometer" bewertet schnelle Verkehrsmittel wesentlich optimistischer als langsame.

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vor 3 Stunden schrieb SilverBanditS:

Apropos, Du hast uns noch gar nicht verraten...

Da habe ich drauf gewartet: Wenn Sie Ihren Argumenten nicht mehr trauen, gehen Sie ins Persönliche. "Schlau".

Um wie viel häufiger fliegen denn "Grüne" (was immer damit gemeint sein mag - Wähler? Vereinsmitglieder? ...?) als etwa CDU- oder FDP-WählerInnen? Wie ist denn die Altersverteilung in beiden Gruppen, und die jeweilige Einkommensklasse? Da das Sozialamt m.W. noch immer keine Flugtickets ausgibt, ist die regelmäßige Fliegerei eher eine Gewohnheit der Besserverdienenden. Können Sie ausschließenden, dass Grüne unter den Freizeit-Vielfliegern sogar unterrepräsentiert sind? Ich wäre da vorsichtig, aber Pauschalierungen sind natürlich lustiger.

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vor einer Stunde schrieb SilverBanditS:

Ohne Strom - keine Industrie, ...

Strohmann-Argument vom Feinsten. "Ohne Strom" hat noch niemand verlangt, aber Sie müssen mal wieder übertreiben, weil Sie nicht begründen können, warum viele Energiedienstleistungen nicht auch mit weniger Strom erbracht werden könnten.

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vor einer Stunde schrieb SilverBanditS:

 RADIANT Space-X-Ingenieure entwickeln Atomkraftwerk im Mini-Format, neudeutsch könnte man das Konzept auch als Plug-and-Play-Kraftwerk bezeichnen ...

Plug-and-Pray-Kraftwerk ... Im Artikel steht nichts über das interne System (Brennstoff, Energiewandlung, Abwärme, Regelbarkeit), nichts über den Verbleib des Atommülls nach Ablauf der vier Jahre, nichts über den Entwicklungsstand und voraussichtliche Verfügbarkeit. Aber so viel ist für Sie sicher: Ganz toll alles. Woher wissen Sie das denn...

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@Lenker , dann solltest Du die verlinkten Artikel noch einmal aufmerksam und vollständig lesen, Du wirst die Antworten auf Deine Fragen finden.

Ach apropos Antworten: Wie war das nochmal gleich mit dem Flächenbedarf für die avisierte "Vollversorgung" mit Wind- und Sonnenstrom? Wirst Du uns hier noch mal irgendwann Deine Gegenrechnung vorlegen, oder können wir uns abschließend darauf festlegen, dass die Landfläche in Deutschland dafür nicht ausreicht.
Und auf ein erneutes "Vorhaben" nach dem Motto "Ein Platz an der Sonne am Wind" würde ich und hoffentlich alle anderen Deutschen auch gerne verzichten, das ist einer gutnachbarlichen Beziehung einfach nicht zuträglich.

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vor einer Stunde schrieb SilverBanditS:

Flächenbedarf für die avisierte "Vollversorgung" mit Wind- und Sonnenstrom

Bin zuversichtlich, dass das möglich ist - natürlich nicht, wenn man bestimmte Lösungsansätze großzügig übersieht. Schöne Darstellung:

 

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vor 21 Stunden schrieb Lenker:

Bin zuversichtlich, ...

 

... das ist wirklich schön für Dich. Nur hast Du Dir offenbar das Video von Professor "Quasselstrippe" Lesch nicht bis zum Ende angesehen, oder Du hast den Inhalt seiner Aussagen nicht ganz verstanden?!

So sind die hübschen Zahlen, die er z.B. über Fotovoltaik nur so heraussprudelt seeehr vage, denn er bezieht sich hierbei mal eben auf die GESAMTfläche aller Hauswände und -dächer und tut dabei so, als wären diese alle für PV geeignet. Dieser theoretische Wert dürfte in der Realität nicht einmal zu 50 % zu schaffen sein, da die meisten Dächer immer zwei Dachhälften haben, von der - wenn's richtig gut läuft - die südlich ausgerichtete Seite für PV in Frage kommt. Oder hast Du Deine PVA auf der Nordseite des Daches installieren lassen? Aber auch die Dachflächen mit Ost-West-Ausrichtung sind für PV nur sehr begrenzt geeignet.

Dann will er den gesamten Kohlestrom durch Verbrennung von Holz ersetzen. Dazu fehlt mir jetzt echt der passende Ausdruck. Das Holz, was er innerhalb von Minuten verfeuert braucht ca. 60 Jahre, um wieder nachzuwachsen. Ich spare also JETZT weder CO² ein, noch Feinstaub und sonstige Schadstoffe in den Abgasen. UND Holz hat ja wohl unter den fossilen Brennstoffen nun wirklich den mit Abstand geringsten Energiegehalt.

Bei der Geothermie frage ich mich, woher soll die ab 2023 kommen, wenn das letzte KKW abgeschaltet wird - drei sollen ja Ende diesen Jahres schon vom Netz gehen. UND schauen wir doch mal nach Island, die ja quasi auf einem riesigen Kochtopf sitzen. Selbst doch gibt es aktuell nur 753 MW (MegaWatt nicht GigaWatt) installierter Geothermie.

Herr Lesch ist also in der Theorie absolut brillant, in der Praxis dürfte das - zumindest auf noch sehr lange Zeit - wohl eher Utopie bleiben. Die Kernkraftwerke, auf die Herr Lesch so salopp verzichten will, die sind VORHANDEN und voll FUNKTIONSFÄHIG, was wir von seinen utopischen Ideen bisher ganz gewiss nicht sagen können.

Ganz spannend finde ich dann noch seinen energietechnischen Ausflug in die Wüsten Afrikas. Mir scheint, als hätte er dort noch ein paar deutsche Kolonien, von denen der Rest der Welt nichts weiß. Guuut, 500*500=250.000 km² sind für den Kontinent nun wahrlich keine Größenordnung, da kann so ein "Handtuch" schon mal im Kataster untergehen.
Wie er dann diese 250.000 km² mal eben mit PVA zustellen und diese auch noch bewirtschaften will, das überlässt er der wohlwollenden Phantasie der Zuschauer von Pittiplatsch aus dem Märchenland - mal von den politisch instabilen - um nicht zu sagen desaströsen - Zuständen ganz zu schweigen.

Wie wäre es also, wenn Herr Lesch, Frau Kempfert, Herr Hofreiter, die schulschwä0nzenden Freitagshüpfer  und natürlich auch Du, mein lieber @Lenker, wenn ihr alle also erst einmal diese ganzen vielen tollen Ideen in die REALITÄT umsetzt, dann beweist, dess sie auch so funktionieren, wie Herr Lesch das in wenigen Minuten heraussprudelt und wir ERST DANN anfangen die vorhandene und funktionierende Energieversorgung weiter in die Luft zu sprengen.
Kein klar denkender Mensch wird mitten im Winter seine zwar etwas in die Jahre gekommene aber absolut zuverlässig arbeitende Heizung rausreißen und verschrotten, bevor nicht der Einbau der neuen Heizung sicher durchgeführt wird.

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Am 26.10.2021 um 13:28 schrieb Lenker:

Da habe ich drauf gewartet: Wenn Sie Ihren Argumenten nicht mehr trauen, gehen Sie ins Persönliche. "Schlau".

...war es nicht Deine persönliche Einstellung zu den Risiken der Kernenergie, an der Du uns hier hast teilhaben lassen? Oder sprichst Du womöglich für die gesamte deutsche oder gar Weltbevölkerung?
Warum sollte ich Dich also nicht auch nach Deiner persönlichen Risikoeinschätzung zu anderen alltäglichen aber durchaus vergleichbaren Gefahrenquellen befragen?

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Am 26.10.2021 um 13:43 schrieb Lenker:

Plug-and-Pray-Kraftwerk ... Im Artikel steht nichts ...

...steht es sehr wohl - verstehendes Lesen vorausgesetzt. 
Hier der betreffende Abschnitt für Dich noch mal zum Nachlesen...

Zitat

Radiant entwickelt hingegen Out-Of-The-Box-System, das nur aufgestellt werden muss. Und dann kann die Stromleitung quasi einstöpselt werden.

...das versteht man gemeinhin unter Plug-and-Play

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vor 21 Stunden schrieb SilverBanditS:
Am 26.10.2021 um 13:43 schrieb Lenker:

Plug-and-Pray-Kraftwerk ... Im Artikel steht nichts ...

...steht es sehr wohl -

Nö. Das waren meine Fragen:

Zitat

Im Artikel steht nichts über das interne System (Brennstoff, Energiewandlung, Abwärme, Regelbarkeit), nichts über den Verbleib des Atommülls nach Ablauf der vier Jahre, nichts über den Entwicklungsstand und voraussichtliche Verfügbarkeit.

Was Sie darauf "antworten", ist nur das Entwicklungsziel. Bis solche Dinger hier bei uns "eingestöpselt" werden können, da können noch sehr viele Jahre vergehen. So ein Gerät ist nicht schon dadurch sicher, dass man gewollt hat, dass es sicher ist. Da kämen nämlich noch ganz andere Probleme hinzu, die zu lösen wären: Das spaltbare Material darf nicht in falsche Hände geraten. Das ist schon bei großen Kraftwerken nicht ganz gewährleistet; wenn es sehr viele kleine gibt, die weitgehend unbeaufsichtigt laufen - wie will man verhindern, dass z.B. Kriminelle oder Terroristen mit mäßiger Sachkenntnis und geeignetem Gerät die Container öffnen, ausräumen und später ganze Staaten mit Drohung der Freisetzung erpressen?

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vor 1 Stunde schrieb Lenker:

 ist nur das Entwicklungsziel. 

...wie bezeichnest Du das, was uns den nette Professor in Deinem Video so schön präsentiert hat? Realität? Träum weiter!

Ich nenne das Fiktion! Die noch verbliebenen KKW hier in Deutschland sind hingegen Realität, und sie liefern sicher und vollkommen witterungsunabhängig ihren Strom.

Und ja, es ist richtig, dass diese Form der Kleinstkraftwerke erst in Entwicklung ist. Ich kann mich auch nicht entsinnen, irgendwo behautet zu haben, dass Du sie morgen für Deine Gartenlauben kaufen kannst, oder?
Allerdings dokumentiert der Artikel, dass außerhalb von Deutschland durchaus intensiv an den verschiedensten Konzepten/Lösungen für die Stromerzeugung aus Kernenergie gearbeitet wird. Die etwas größeren Versionen sind jedoch heute schon alltägliche Realität, nicht nur auf U-Booten sondern auch ein Großteil der russischen Eisbrecher-Flotte.

Im Übrigen finde ich es "erfrischend", wie man die Probleme und "Unlösbarkeiten" immer nur bei der Gegenseite sucht und findet. Ich nehme mich da sicher nicht ganz aus, aber wie gesagt, die KKW sind da und liefern Strom - DAS IST FAKT! Was Herr Lesch und Du uns unterjubeln wollt, ist noch lange KEINE REALITÄT!

Selbst wenn wir alle "Ideen" von Herrn Lesch in die Tat umsetzen würden (in welchem Zeitrahmen und zu welchen Kosten überhaupt? dazu hat er sich lieber nicht geäußert!), wäre erst dann festzustellen, ob diese denn überhaupt auch im wahren Leben so funktionieren. Dass z.B. die Kernkraft funktioniert, wissen wir seit Jahrzehnten - egal, ob Du das nun wahrhaben willst oder nicht.

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@SilverBanditS, ich würde kein neues KKW in Deutschland befürworten.
 

Aber, auch kein vorhandenes KKW abschalten. Die Kraftwerke sind vorhanden.

Im Betrieb sind die Teile nach menschlichen Ermessen sicher, das Terrorrisiko ist und bleibt vorhanden und die — ungelöste — Entsorgungsproblematik wird voraussichtlich auch in 20 Jahren ungelöst sein. Warum dann nicht die technisch sinnvolle Laufzeit nutzen?

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