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Neuer UN-Klimabericht Teil III


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vor 25 Minuten schrieb SilverBanditS:

Man stelle sich die einfache Frage:

Wie viel länger dauert es, Geschwurbel zu widerlegen, als Geschwurbel hinzuschreiben? Der Faktor liegt bei 10-20. Sorry, so viel Zeit habe ich nicht, zumal Sie dann wieder mit jeder Menge neuer Einwände daherkommen werden, die wissenschaftlich nicht belegt sind. Dann käme die nächste Runde, noch aufwändiger. Sorry, das Stöckchen ist grad nicht meins.

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@Lenker: Dein Rückzug kam früher als erwartet. Da hatten hier andere zwischenzeitlich verblichene CO2-Verteufelungsjünger schon mehr Stehvermögen. Ich empfehle Dir dringend alle drei Threadteile zu le

Ach @biber, im Aussagen Verdrehen und anschließend Blödsinn Schreiben bist Du echt spitze, wie sich ja hier schon zeigte. Insofern erübrigt es sich für mich, auf Deinen Stuss einzugehen.       Falsch.

...hier hast Du absolut Recht, denn der Strombedarf wird WEITER STEIGEN ! Dank der supertollen "Sektorkopplung" wird zukünftig Strom für den Straßenverkehr, für's Heizen und für die offensichtlic

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...soso, die wissenschaftlich mehr als klar belegte Klima-Geschichte unseres Planeten ist also "Geschwurbel". Dieses "Argument" kommt immer dann, wenn man eben genau KEINE Argumente mehr hat. Sehr durchschaubar. Schwimmen Dir hier gerade massiv die sprichwörtlichen Felle weg?

Wir können es gerne auch GRÜNES Klima-"Geschwurbel" nennen.

Jetzt fehlt eigentlich nur noch die "Nazi-Keule". Also nur zu. Jeder blamiert sich selbst, so gut er kann.

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...das werden diese Öko-Idioten nie und nimmer kapieren, dass das Klima nichts statisches ist sondern ständigen Änderungen, Veränderungen, Entwicklungen, Weiterentwicklungen unterliegt.

Ist das Gleiche wie bei den sog. Artenschützern... die Biologie, die Evolution funktioniert seit Jahrtausenden so, dass Spezies, Arten, etc. entstehen, aber im Wandel der Umwelt auch wieder verschwinden... ein ständiges Fressen und Gefressen werden... wer sich nicht anpaßt, wer nicht anpassungsfähig ist, wer nicht durchsetzungsfähig ist wird von der Weltkugel getilgt.

Wobei der Mensch da nicht ausgenommen ist... der ist dabei nix anderes als ein Mitspieler, der durch seine Anwesenheit, sein Verhalten die Umwelt beeinflußt, aber sein Dasein auch von der Umwelt beeinflußt wird... und irgendwann wirds auch mal so weit sein, dass es für die Spezies Mensch, die sich zugegeben unter Populationsgesichtspunkten mit den weltweit 8Mrd. Individuen zwar grad in der Blütezeit befindet heißt "Adieu" zu sagen.

Es ist lachhaft ständig den status quo mit allen möglichen aufwändigen und teuren Mitteln / Maßnahmen künstlich festbetonieren zu wollen.

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Am 11.9.2021 um 16:51 schrieb Lenker:

Wie war das noch gleich mit der Jeansproduktion, die für die einzelnen Arbeitsschritte mehrfach kreuz und quer durch Europa gekarrt wird, weil die Transportkosten niedriger sind als die jeweiligen Lohnkostenvorteile?

Ich war während meiner letzten Schuljahre sowie zwischen Abi und Beruf in der Bekleidungsindustrie tätig, bei einer hier ansässigen großen Firma. Da ich dort im Büro tätig war, hatte ich gute Einblicke, was Kostenkalkulation von Bekleidungen und Produktionsorte betrifft. Hin und her oder kreuz und quer wurde da gar nichts gekarrt. Die Teile wurden auf dem Balkan bzw. überwiegend in Fernost gefertigt und anschließend hierher gebracht und eingelagert.

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Genau. Und ich habe ein Beispiel gebracht, daß ich selbst erlebt habe. Wie schaut's da bei Dir aus? Und möchtest Du etwa behaupten, daß es grundsätzlich anders aussah oder aussieht, als von mir in meinem Beispiel beschrieben? Nunja, Du weißt ja, wer behauptet, der belegt. Bin gespannt.

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vor 10 Stunden schrieb Bluey:

Nunja, Du weißt ja, wer behauptet, der belegt.

Kein Problem, muss nur schnell die Zeitungsberichte zwischen vor 10 und vor 25 Jahren durchsehen, wie gut dass die alle noch im Keller sind. Zeit, Süddeutsche, ab und zu noch ein paar andere ... Ich sag Bescheid, wenn ich's gefunden habe. Hoffentlich hat meine Frau nicht gerade in den Artikel die Fischköpfe eingewickelt ...

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vor 1 Stunde schrieb Lenker:

Kein Problem, muss nur schnell die Zeitungsberichte zwischen vor 10 und vor 25 Jahren durchsehen, wie gut dass die alle noch im Keller sind. Zeit, Süddeutsche, 

...versuchst Du hier @Biber-like mit einer Nebelkerze oder besser einer Rauchbombe abzulenken. Aber auch die alten Artikel sind weitestgehend im Netz auffindbar - sie müssen halt nur je veröffentlicht worden sein. Und wenn dann noch Claas Relotius als Autor unter dem Artikel stünde, wäre alles klar.

Ich habe hier zum Thema WKA und deren Entsorgung mal einen "netten" Artikel wieder hervorgekramt, mit sehr aufschlussreichen Zahlen...

Zitat

Pu Liu und Claire Barlow zufolge (Waste Management, April 2017) werden bis zum Jahr 2050 43 Millionen Tonnen Rotor-Schrott weltweit anfallen, davon in China 40%, in Europa 25%, in den USA 16% und in der übrigen Welt 19%. Das Problem der Endlagerung der Rotorblätter, so folgern sie, beginnt gerade erst heraufzudämmern als ein bedeutender Faktor für die Zukunft.

...eine Tatsache, die die "Klima-Wissenschaftler" gerne totschweigen wollen. Warum eigentlich nur?

Aber das hatten wir ja nun schon zur Genüge: Wenn es das Klima rettet (hüstl-hüstl), muss die Umwelt halt zurückstecken. 

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vor einer Stunde schrieb SilverBanditS:

Sie halten mich vom Suchen im Keller ab. Nach knapp 2 Minuten fand ich dies:

https://correctiv.org/faktencheck/2020/12/09/ja-diese-fotos-zeigen-rotorblaetter-von-windkraftanlagen-die-in-wyoming-lagern/

Zitat

Auch die Bund/Länder Arbeitsgemeinschaft Abfall (Laga) schrieb in einem Bericht im Juli 2019, dass sich für die zur Entsorgung in Deutschland anfallenden Rotorblätter inzwischen ein geeignetes Entsorgungssystem etabliert habe: in Zementwerken. 

Wie das Wissenschaftsmagazin Spektrum im Februar 2020 berichtete, können Zementwerke das Material der Flügel wegen des hohen Heizwertes verwenden. Darauf spezialisiert habe sich unter anderem das Bremer Unternehmen Neocomp.

Wenn man also etwas Altes hervorkramt: Immer nachsehen, ob es dazu inzwischen etwas Neueres gibt!

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...wer hier tatsächlich was "durcheinander bringt" sei mal dahingestellt.

Warum ist die Endlagerung von 43 Mio. Tonnen nicht verrottendem und bei Bruch, Schreddern oder Brand sog. "fiese Fasern" (vergleichbar schädlich wie Asbest) freisetzender Werkstoff in Deinen Augen kein Problem?

Dann hättest Du ja sicher auch nichts dagegen, wenn eine entsprechende Endlager-Deponie für Rotor-Flügel in Deiner Wohnnähe errichtet würde? Du hast Dich mit Deinen Nachbarn sicherlich schon für eine solche Deponie beworben, oder etwa doch nicht?

Im Übrigen trifft bei diesen Werkstoffen der Begriff "Endlager" wie die Faust auf's Auge. Denn dieses Material ist auch nach hunderttausenden von Jahren genauso gefährlich, wie am ersten Tag. Und der Platzverbrauch dieser aller 20 Jahre nachrückenden Rotor-Blätter überschreitet jedes Vorstellungsvermögen von "Mülldeponien", denn die Flügel besitzen im Verhältnis zur Masse ein ungleich größeres Volumen. Viel Spaß also, mit einem solchen Lager in Deiner direkten Nachbarschaft. Deine Nachbarn werden Dich ganz sicher lieben für diese Freimütigkeit.

Und komm' mir jetzt bloß nicht damit, dass Du in der Stadt wohnst. Gerade die Städter wollen doch diesen "sauberen" Windstrom besonders gerne haben. Dann werden sie ja wohl auch keine Probleme mit dessen Hinterlassenschaften haben. Die Landbevölkerung ist ja schon mit den WKA in ihrer direkten Nachbarschaft ausreichend bedient. Es wäre also nur ausgleichende Gerechtigkeit.

Und nochmal für Dich  g a n z  l a n g s a m, damit auch Du es irgendwann (vielleicht) verstehst. Der sog. "Atommüll" ist der Brennstoff der neuen KKW. Ich hatte bereits auf eine Anlage in Russland verwiesen, die ausschließlich nur noch mit den sog. abgebrannten Brennstäben älterer KKW betrieben wird. Der "Abfall" der hier am Ende übrig bleibt, ist nur noch schwach strahlend und liegt nach max. 300 Jahren auf dem natürlichen Strahlungsniveau.

Und solltest Du auch das für viel zu schlimm halten, dann hast Du sicherlich in Zukunft auch absolut kein Problem damit, auf jegliche Nuklear-Quelle für medizinische Behandlungen (angefangen vom Röntgen bis hin zur Krebs-Therapie) für Dich selbst und auch Deine Familie, Kinder, Enkelkinder zu verzichten. Denn diese produzieren ebenfalls eine riesige Menge an "Strahlen-Abfällen". Die müssen nämlich auch gelagert werden.

Man kann als Ideologe natürlich aktuelle technisch-technologische Entwicklungen und Fortschritte LEUGNEN. Nur werden sie deshalb nicht verschwinden, bloß weil Du Dir die Augen und Ohren zuhältst. 

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vor 6 Minuten schrieb SilverBanditS:

... Endlager-Deponie für Rotor-Flügel ...

Haben Sie den verlinkten Artikel denn nicht gelesen? Sie tun hier so, als sei das Deponieren die einzige "Lösung". Beschrieben ist aber stattdessen quasi die thermische Verwertung, mit dem Einsatz der nicht brennbaren Anteile in der Zementherstellung. Wie kann man nur mit so viel Eifer ein totes Pferd reiten...

Zitat

Der sog. "Atommüll" ist der Brennstoff der neuen KKW.

Bis das hierzulande genehmigungsfähig ist, wird es wohl noch etliche Jahre dauern, oder? Bis dahin müssen wir aber längst emissionsfrei wirtschaften, und wenn wir das geschafft haben, brauchen wir die Atomkraft nicht mehr. Und auf russische Technologie würde ich mal nicht viel geben, die probieren gern mal irgendwas aus - eines der Ergebnisse hieß "Tschernobyl", das nun überall ist.

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vor 37 Minuten schrieb Lenker:

Sie halten mich vom Suchen im Keller ab. Nach knapp 2 Minuten fand ich dies:

https://correctiv.org/faktencheck/2020/12/09/ja-diese-fotos-zeigen-rotorblaetter-von-windkraftanlagen-die-in-wyoming-lagern/

Wenn man also etwas Altes hervorkramt: Immer nachsehen, ob es dazu inzwischen etwas Neueres gibt!

...soso, die "Spezialisten" und "Fachleute" von den Facebook-Zensoren correctiv. Na wenn die das nicht wissen, wer sonst. 

Eigenartig nur, warum sich die Rotorblätter dann schon jetzt auf Deponien massenhaft "stapeln". Oder liegt es einfach nur daran, dass Unternehmen wie Neocomo gar nicht die Kapazität haben, um die Unmengen auch nur annähern zu "Verarbeiten".

Und dann wäre auch noch die Frage, wo denn derart "aufgebesserter" Zement massenhaft zum Einsatz kommen sollte? Im Wohnungsbau vielleicht, oder als Straßenbelag? Die Lungenärzte und die "Deutsche Umwelthilfe" wird's sicher freuen.
Ach ja, und als Bauarbeiter würdest Du diesen Super-Zement ganz sicher auch liebend gerne verarbeiten. Da wünsch' ich Dir dann noch ein langes und gesundes Leben.

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vor 4 Stunden schrieb SilverBanditS:

...soso, die "Spezialisten" und "Fachleute" von den Facebook-Zensoren correctiv. Na wenn die das nicht wissen, wer sonst.

Hm, wenn man etwas anführt, das mehrfach in ganz normalen Zeitungen stand, dann soll man die Quellen angeben, weil Sie es angeblich nicht mitbekommen haben. Wenn man aber eine Quelle angibt bei einem Artikel, der Ihnen nicht gefällt, dann reiten Sie auf der angeblich wenig vertrauenswürdigen Quelle herum, obwohl die tatsächlichen Quellen dort angegeben sind. Seltsam.

Impressum: CORRECTIV – Recherchen für die Gesellschaft gemeinnützige GmbH

Was hat das mit Facebook zu tun? Und wieso Zensoren, kann Correctiv dort etwa Beiträge löschen? Wieso soll es schon Zensur sein, wenn bei Verbreitung zweifelhafter Aussagen jemand daneben stellt, wie die Faktenlage aussieht, und das sogar mit Quellenangaben?

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vor 4 Stunden schrieb Lenker:

...die probieren gern mal irgendwas aus - eines der Ergebnisse hieß "Tschernobyl", das nun überall ist.

Das ist so nicht richtig, dafür aber eben Unsinn.

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vor 4 Stunden schrieb SilverBanditS:

Eigenartig nur, warum sich die Rotorblätter dann schon jetzt auf Deponien massenhaft "stapeln".

Na ja, wo stapeln sie sich denn? In dem von Ihnen verlinkten EIKE-Beitrag gab es nur Bilder aus den USA, keine Ahnung, wie man dort mit dem Zeug umgeht. Wo "stapeln" sich bei uns massenhaft Rotorblätter?

Im übrigen erwarten Sie jetzt etwas von der Windenergiebranche, was Sie der Nuklearindustrie sehr großzügig durchgehen lassen, nämlich dass es für Abfallstoffe, die eine Million Jahre zuverlässig weggesperrt gehören, bis heute keine sichere Entsorgungsmöglichkeit gibt - nirgendwo auf dem Planeten! Also bitte, die Kirche im Dorf lassen.

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vor 4 Stunden schrieb SilverBanditS:

Eigenartig nur, warum sich die Rotorblätter dann schon jetzt auf Deponien massenhaft "stapeln". Oder liegt es einfach nur daran, dass Unternehmen wie Neocomo gar nicht die Kapazität haben, um die Unmengen auch nur annähern zu "Verarbeiten".

Und dann wäre auch noch die Frage, wo denn derart "aufgebesserter" Zement massenhaft zum Einsatz kommen sollte? Im Wohnungsbau vielleicht, oder als Straßenbelag? Die Lungenärzte und die "Deutsche Umwelthilfe" wird's sicher freuen.
Ach ja, und als Bauarbeiter würdest Du diesen Super-Zement ganz sicher auch liebend gerne verarbeiten. Da wünsch' ich Dir dann noch ein langes und gesundes Leben.

Vielen Dank für Ihre Fragen. Mit den Suchbegriffen "Entsorgung windenergie rotorblätter" hatte ich sehr bald diesen Artikel vor mir:

https://energiewende.eu/windkraft-entsorgung/#Behauptung

Zitat

GFK-Verbundstoffe

GFK-Flügel werden am Boden vor Ort mit einer Bandsäge oder neuerdings auch mit einer mobilen Wasserstrahllanze zerteilt, um auch das in den Rotorblättern enthaltene Balsaholz zurückzugewinnen und wiederzuverwerten. Das ist eine neue Innovation des Fraunhofer Instituts und sehr lohnenswert, denn aus einem Rotorblatt lassen sich bis zu 15 Kubikmeter Holz herauslösen. Dazu werden die zehn bis zwanzig Meter großen Rotorblattstücke in eine mobile Zerkleinerungsmaschine gepackt, die sie in etwa handtellergroße Stücke bricht. Mithilfe einer sogenannten Prallmühle gelingt es schließlich, diese Stücke in ihre einzelnen Bestandteile zu trennen. Dafür werden sie in Drehungen versetzt und mit hoher Geschwindigkeit auf Metall geschleudert. Das Balsaholz wird unter anderem zu extrem leichten Holzfaser-Dämmstoffmatten oder umweltfreundlichem Verpackungspapier weiterverarbeitet. (12)

Manchmal werden die Rotorblätter auch auf speziellen Rotorblattschrottplätzen zwischengelagert. Dort warten sie auf ihre Verschrottung oder ein Second Life im Ausland. Diese Schrottplätze dienen zugleich auch als Ersatzteillager.

Die vom Holz und anderem Füllmaterial getrennten Kunststoffe bestehen aus zwei Bestandteilen: Fasern und Harze. Wenn die Flügel in herkömmlichen Verbrennungsanlagen verbrannt werden, bleiben die Glasfasern übrig. Daher werden sie von speziellen Recyclingfirmen so zerkleinert, dass sie von der Zementindustrie als Ersatzbrennstoff genutzt werden können, deren Öfen bis zu 2000°C erreichen. Die bei der Verbrennung anfallende Asche besteht hauptsächlich aus Silizium und kann dem Zement gleich als Rohsandersatz zugesetzt werden. Damit gibt es für Glasfaserverbundstoffe europaweit erstmals ein Null-Abfall-Konzept. (4) (5)

CFK-Verbundstoffe

CFK-Flügel können allerdings nicht so einfach verbrannt werden wie Glasfaserteile. Die Karbonfasern sind zum Teil lungengängig und verstopfen die Filter in den Müllverbrennungsanlagen. Zudem können sie durch ihre elektrische Leitfähigkeit Kurzschlüsse auslösen. Deshalb werden die Karbonbauteile aus den Rotorblättern schon auf der Baustelle getrennt und zu einem der wenigen zertifizierten Entsorgungsfachbetriebe für Karbonfasern geschickt – zur CFK Valley Stade Recycling GmbH bei Hamburg. Hier werden die Karbonfasern über eine thermochemische Spaltung, den Pyrolyseprozess, zurückgewonnen und wieder in den Produktkreislauf zurückgeführt.

Die Dinge sind also im Fluss, und wenn irgendwo Rotorblätter herumliegen, dann heißt das doch nicht, dass die da bleiben sollen. Dieses Entsorgungsthema ist noch nicht gar so alt, und man ist dabei, es zu lösen. Das ist kein Argument gegen Windkraftanlagen, sondern Teil des Systems.

Das unschädlich Machen von Atommüll hingegen ist bislang graue Theorie, falls es überhaupt je funktionieren sollte, werden noch Jahrzehnte ins Land gehen, und all das bezahlt der Steuerzahler - eigentlich müsste es nachträglich von den Nutzern des angeblich ach so billigen Atomstroms einkassiert werden. Die Entsorgungskosten der Rotorblätter haben die Betreiber zu tragen, und sie müssen dafür Rücklagen bilden. Man hat also aus dem Atomdesaster gelernt.

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vor 5 Stunden schrieb SilverBanditS:

Warum ist die Endlagerung von 43 Mio. Tonnen nicht verrottendem und bei Bruch, Schreddern oder Brand sog. "fiese Fasern" (vergleichbar schädlich wie Asbest) freisetzender Werkstoff in Deinen Augen kein Problem?

Also, alles nur Strohmannargumente. Gleiche Quelle wie oben schon:

https://energiewende.eu/windkraft-entsorgung/#Behauptung

Zitat

Kapazitäten

Bisher waren die anfallenden Mengen an Abfall aus zurückgebauten Windkraftanlagen so gering, dass keinerlei Kapazitätsprobleme bestanden. Auch ist das Recycling sämtlicher Komponenten außer den Verbundwerkstoffen Stand der Technik und kein Problem. (6) Klar ist, dass mit dem Ende der Förderung für die zuerst errichteten Anlagen der Bedarf massiv steigen wird, hinsichtlich der Mengen gehen die Schätzungen aber weit auseinander, von 5000 bis 50.000 Tonnen bereits im Jahr 2021 und einem Maximalwert von 40.000 t im Jahr 2026 bzw. 73.000 t im Jahr 2038. (3) (6) Die Prognosen unterscheiden sich deshalb, weil unterschiedliche Annahmen bezüglich der Laufzeit und der maximalen Anzahl von Windenergieanlagen gibt. Diese Faktoren hängen stark von politischen Entscheidungen ab (EEG und CO2-Preis) und von der Möglichkeit des Repowerings. Aber auch in den pessimistischen Szenarien ist die Menge nicht sehr hoch, wenn man sie mit der gesamten Menge des jährlich produzierten Glasfaserkunststoffes vergleicht. So werden in Europa jährlich etwa 1.141.000 Tonnen Verbundmaterial produziert. Den größten Teil davon produziert Deutschland mit 225.000 Tonnen. (16)

Verbundwerkstoffe also - die Windbranche setzt keineswegs den Löwenanteil davon um, es ist eher ein relativer Fliegenschiss. Bevor wir uns über Windräder unterhalten, klären wir doch erst mal den Verbleib von Kunststoffteilen aus Haushaltsgeräten oder der Autoproduktion - wo die überall verwendet werden, wissen Sie bestimmt besser als ich. Ist da die sortenreine Zerlegung gewährleistet, oder landen die Karosserien weiterhin einfach in der Schrottpresse? Dass die immer vorher sauber zerlegt werden, kann ich mir nicht so recht vorstellen.

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@Bluey, du hast Recht, „Tschernobyl ist überall“ ist eine plakative Übertreibung. Aber sehr eingängig.
Tschernobyl hat aber dafür gesorgt, dass Pilze im Bayerischen Wald auch heute noch mit Vorsicht zu genießen sind. Die radioaktive Wolke hat große Teile von Europa „verschmutzt“.
Die Belgischen AKW werden von nahe allen politisch Verantwortlichen in NRW mit großer Sorge beobachtet.

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...wer sich ein wenig mit Tschernobyl auseinandergesetzt hat, der weiß, dass dort ein Reaktortyp (RBMK) in die Luft geflogen ist, der sicherheitstechnisch eine konstruktive Katastrophe war.

Das Ding war so konstruiert, dass alles vermieden wurde, was der rückständige russische Maschinenbau nicht liefern konnte z.B. kein Druckbehälter... dafür befindet sich das spaltbare Material in Druckröhren mit zig Schweißnähten und damit zig möglicher Fehlerquellen.

Kein Sicherheitsbehälter, kein Schnellabschaltsystem, dazu brennbarer Graphit als Moderator, elektrisch betätigte Steuerstäbe...

Und auch das Personal war charakterlich nicht geeignet in diesem Spannungsfeld von kommunistischer Propaganda, Obrigkeit, Vertuschung, Duckmäusertum, usw. einen Reaktor sicher zu bedienen.

Das Ding, der versuchte Testlauf zusammen mit diesem Bedienpersonal... das war schlicht und einfach ein Himmelfahrtskommando.

Und wir mit unserer Anti-Atomkraft-Politik sorgen dafür, dass solche Reaktoren weiterlaufen (Tschernobyl Block 1 lief noch bis 1996, Block 2 bis 1993, für die Abschaltung von Block 3 im Jahr 2000 hat sogar die EU Ausgleichszahlungen geleistet, die Blöcke 5+6 waren beim GAU gerade im Bau... es wurde sogar bis 1988 weitergebaut) bzw. -wenn auch andere Typen- in diesem Umfeld / von solche Ländern neu gebaut werden.

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vor 35 Minuten schrieb Aka:

Kein Sicherheitsbehälter, kein Schnellabschaltsystem, dazu brennbarer Graphit als Moderator, elektrisch betätigte Steuerstäbe...

All diese Fehler hat man in Fukushima ja bestimmt vermieden. Hat nix genützt, man hatte etwas anderes nicht bedacht: Dass ein Tsunami ein paar Meter höher ausfallen kann als angenommen. Ich bin da sehr pessimistisch: Es wird uns irgendwann wieder so ein Ding um die Ohren fliegen, weil man an etwas völlig anderes nicht gedacht hat.

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Fukushima... Jahre nach Tschernobyl, ein ähnliches Lied... hier mal ein Zitat aus dem Wikipedia-Artikel zur Katastrophe...

Zitat

Vor den Unfällen gab es Hinweise auf Risiken der verwendeten Reaktortypen und Konstruktionsmängel der Anlage in Fukushima Daiichi, mangelnden Schutz vor Erdbeben und Tsunamis sowie unzureichende Kontrolle und Wartung. Tepco und die japanischen Atomaufsichtsbehörden ignorierten die meisten dieser Hinweise.

...sagt eigentlich alles, Pfusch & Organisationsversagen auf ganzer Linie.

Und statt eine solch risikobehaftete Technik unter unserer Kontrolle zu unseren Sicherheitsstandards, die man nach belieben hochschrauben könnte selbst zu betreiben schalten wir unsere AKW ab und überlassen es Ländern, die ganz andere Sachen nicht auf die Reihe bringen vor unsere Nase AKWs wie z.B. Temelin zu betreiben und uns zukünftig mit Strom zu versorgen.

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Am 7.9.2021 um 16:39 schrieb Lenker:

. Bill Gates' Mini-Kraftwerke müssten erst noch entwickelt werden; bis die verfügbar wären, müssten wir längst auf die Alternativen umgeschaltet haben - und dann brauchen wir sie nicht mehr.

@Lenker: Naja, das Thema Mini-Atomkraftwerke, "sicher" und auch portabel ist doch überall wie in China, USA, etc. außer im linksversifften Grün-Dummland auf der Agenda:

https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/mini-akw-us-militaer-forscht-an-transportablem-atomreaktor-a-1250755.html

Vielleicht hast Du im Keller auch noch ältere Sciene-Fiction-Literatur, da gibt es sogar (fliegende) Atom-Automobile. Oder vielleicht ältere Kiegs-/Militärliteratur über U-Boote mit Atomantrieb.

Nur auf Sonne und Wind zu setzen ist hoch riskant. Der GAU wird eintreten, wenn es am Yellowstone-Park mal richtig blubb macht, die Erde durch Aschewolken für längere Zeit verdunkelt ist und kein Wind mehr weht. 

:nolimit:

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vor 11 Stunden schrieb m3_:

Nur auf Sonne und Wind zu setzen ist hoch riskant.

Stimmt. Deshalb gibt es ja auch noch Biogas, Power-to-Gas aus Überschussstrom, den man braucht, damit auch bei weniger guter Belichtung noch genug PV-Strom hat (ist ja nicht immer gleich Sonnenfinsternis), ach, und die vielen Elektroautos, die künftig permanent an der Steckdose hängen werden, auch wenn sie eigentlich schon voll geladen sind, könnten auch helfen, Lastspitzen auszubügeln - die Liste ist sicher nicht vollständig. Also, von "Nur auf..." sind die Alternativen weit entfernt.

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vor 12 Stunden schrieb m3_:

Mini-Atomkraftwerke ... auf der Agenda

Na, bei einer Konzeptstudie für so ein Projekt würde ich als erstes untersuchen, wie mögliche Gegner versuchen könnten, das Mini-Kraftwerk "auszuschalten", wie man in den Kreisen wohl vornehm sagt. Ein MW elektrisch, um nur mal die kleinere Ausführung zu nehmen, bedeutet 1-2 MW Abwärme. Für ein Infrarot-Peilsystem ist das wie ein Leuchtturm, sichtbar bis in die Umaufbahn, die Rakete wird ihr Ziel also mit Leichtigkeit präzise finden - so viel Wärme kann man nicht verstecken, die muss raus, sonst gibt es keinen Strom, nennt man Thermodynamik. Wie schön, wenn das Kraftwerklein nicht explodieren kann - das radioaktive Inventar wird trotzdem freigesetzt, der getroffene Stützpunkt ist dann unbrauchbar. Wollte man eine Panzerung vorsehen, wird das nichts mit den 40 Tonnen, und wenn es doch ginge, wäre die Peripherie im Eimer.

Also: Militärisch wertlos.

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vor 12 Stunden schrieb m3_:

Sciene-Fiction ...

... ist es bestimmt, auch über die Beeinflussung der Verbrauchsseite nachzudenken. Kühlhäuser brauchen viel Strom, sind aber sehr träge. Wenn man zulässt, dass die Temperatur innerhalb von 12 Stunden um ein paar Grad ansteigt (und dann immer noch niedrig genug ist), kann man sie ferngesteuert für mehrere Stunden ausschalten. Das wird nach meiner Kenntnis längst gemacht, aber vielleicht ließe es sich noch deutlich ausweiten.

Smart Home und variabler Strompreis: Wann kann ich meiner Waschmaschine endlich sagen, starte das Waschprogramm erst, wenn der Strompreis unter 0,xx € liegt. Und wenn es mal eilig ist, zahle ich halt den aktuellen Preis. Warum gibt es in dieser Richtung so wenig Kreativität? Die Ideen sind schon lange auf dem Tisch, aber für die beschriebene Sparmöglichkeit (Geld UND Strom!) gibt es bisher keine Lösung. Stattdessen werden und Smart Meter untergejubelt, die vor allem unser Konsumverhalten ausspionieren - wieso müssen die Daten über den Server des Versorgers laufen, die können doch bei mir im Haus bleiben.

Es gibt viel zu tun, warum packen wir das Falsche an.

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vor 13 Stunden schrieb m3_:

Nur auf Sonne und Wind zu setzen ist hoch riskant. Der GAU wird eintreten, wenn es am Yellowstone-Park mal richtig blubb macht, die Erde durch Aschewolken für längere Zeit verdunkelt ist und kein Wind mehr weht.

Och, so lange muß man gar nicht warten. Aus meiner heutigen Tageszeitung unter der Überschrift "Flaute: Kohle überflügelt Windenergie":

Kohle hat als Energieträger für die Stromproduktion im ersten Halbjahr 2021 die Windkraft wieder vom ersten Platz verdrängt. Während 27,1 % der gesamten in Deutschland erzeugten Strommenge aus Kohlekraftwerken stammte, fiel der Anteil der Windkraft auf 22,2 %. Grund: ein windarmes Frühjahr 2021. Im ersten Halbjahr 2020 lag die Windkraft noch bei 29,1 %, Kohle bei 20,8 %.

Tja, wenn die Natur nicht mitspielt, ist eben mal Ebbe in den Leitungen und daheim angesagt. Aber das macht ja nichts. Der @Lenker hat daheim sicherlich ein Trimmrad, das er mit einem Stromgenerator gekoppelt hat.:rolleyes:

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vor einer Stunde schrieb Lenker:

die Liste ist sicher nicht vollständig.

Stimmt. Die Liste der theoretischen Möglichkeiten ist nicht vollständig. Ob das alles aber auch so wie gedacht funktioniert, wird man erst feststellen, wenn man darauf angewiesen ist. Blöd nur, wenn dann festgestellt wird, daß es nicht funktioniert. Man sollte also immer einen Plan B (Kohle, Gas, Atom) in der Hinterhand haben, damit es nicht eines Tages ein böses Erwachen gibt.

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vor 30 Minuten schrieb Lenker:

Smart Home und variabler Strompreis:

Schöne Theorie. Scheitert aktuell aber wohl daran, daß
a) der Aufwand viel zu groß und damit auch zu kostenintensiv ist und
b) die Stromversorger an soetwas wahrscheinlich gar kein Interesse haben. Viel einfacher und lukrativer ist es doch, wenn man einen pauschalen Preis erhebt und abkassiert.

vor 32 Minuten schrieb Lenker:

Es gibt viel zu tun, warum packen wir das Falsche an.

Gegenfrage: warum packst DU das Falsche an? Warum nicht das Richtige? Was machst DU denn überhaupt, damit es in die richtige Richtung läuft/laufen kann?

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vor 3 Stunden schrieb Bluey:

…Man sollte also immer einen Plan B (Kohle, Gas, Atom) in der Hinterhand haben, damit es nicht eines Tages ein böses Erwachen gibt.

@Bluey, hat man doch. Die Stromversorger erhalten Millionen Prämien, damit sie einige abgeschalteten Kohlekraftwerke weiter betriebsbereit halten, damit im Notfall Energie vorhanden ist. Wenn mich mein Gedächtnis nicht täuscht vorerst für 4 Jahre.

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vor einer Stunde schrieb rth:

@Bluey, hat man doch. Die Stromversorger erhalten Millionen Prämien, damit sie einige abgeschalteten Kohlekraftwerke weiter betriebsbereit halten, damit im Notfall Energie vorhanden ist. Wenn mich mein Gedächtnis nicht täuscht vorerst für 4 Jahre.

Ja, schon klar. Aber darum geht's ja nicht. Ginge es nach den Ökos, würden bzw. wären diese Kraftwerke schon längst abgeschaltet. Soweit ich das bislang verfolgt habe, will man auch keine Kohlekraftwerke als Rückfallebene.

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@Bluey, was einige, — wenige — „Ökos“ wollen ist nicht entscheidend. Fakt soll sein abgeschaltete Kraftwerke stehen für den Notfall bereit. Natürlich kostenpflichtig für den Steuerzahler.

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...was willste mit einem konservierten eingemotteten Kohlekraftwerk, wenns keinen Kohleabbau / Tagebau und damit kein Material zum verfeuern mehr gibt?

Wobei ein Steinkohlekraftwerk für einen Heißstart (Stillstand weniger als 8 Std.) 2-4 Std. und für einen Kaltstart (Stillstand länger als 48 Std.) 6-8 Stunden braucht.

Braunkohlekraftwerke brauchen für einen Kaltstart 9 bis 15 Std.

Also mal eben anknipsen, wenns mit Sonne und Wind eng wird is nich.

 

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vor 38 Minuten schrieb Aka:

...was willste mit einem konservierten eingemotteten Kohlekraftwerk, wenns keinen Kohleabbau / Tagebau und damit kein Material zum verfeuern mehr gibt?

Wobei ein Steinkohlekraftwerk für einen Heißstart (Stillstand weniger als 8 Std.) 2-4 Std. und für einen Kaltstart (Stillstand länger als 48 Std.) 6-8 Stunden braucht.

Braunkohlekraftwerke brauchen für einen Kaltstart 9 bis 15 Std.

Also mal eben anknipsen, wenns mit Sonne und Wind eng wird is nich.

 

@Aka, Kohle wird schon seit Jahren importiert. Kohle lässt sich problemlos im Freien lagern, Kohlehalden hatten wir im Ruhrgebiet jahrzehntelang. Laut WAZ soll die „Startzeit“ Max. 14 Tage betragen. Ob das Sinnvoll ist, ob das Ausreicht? Kann ich nicht beurteilen.

Das Problem ist bekannt! Ob die Lösung ausreicht?

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...Kohle unter freiem Himmel mehrere Wochen, Monate oder Jahre abgelagert und der Witterung ausgesetzt - das ist bestimmt das was man unbedingt haben muß, der Traum... eher Alptraum eines jeden Betreibers / Maschinisten / Bedienpersonals um ein Kohlekraftwerk bei einem Kaltstart so schnell wie möglich von null auf 100% zu fahren.

 

So lange das Zeug permanent umgesetzt & verfeuert wird mag das kein Problem sein, aber wenn das Zeug über Monate zu einer schwarzen Schlammpampe verwittert auf der Halde liegt... da kannste wohl erstmal ein paar tausend Tonnen frische Kohle rankarren um den Dreck unter zu mischen.

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vor 3 Stunden schrieb rth:

was einige, — wenige — „Ökos“ wollen ist nicht entscheidend

Es kommt darauf an, WER diese "Ökos" sind. Mehr unbedeutende oder denn doch solche, die schon etwas zu sagen haben bzw. hätten, würde ihre Partei Verantwortung übernehmen dürfen.

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Am 14.9.2021 um 13:39 schrieb Bluey:
Am 14.9.2021 um 13:06 schrieb Lenker:

Smart Home und variabler Strompreis:

Schöne Theorie. Scheitert aktuell aber wohl daran, daß
a) der Aufwand viel zu groß und damit auch zu kostenintensiv ist und
b) die Stromversorger an soetwas wahrscheinlich gar kein Interesse haben.

a) Den zeitlichen Verlauf der Verbrauchsdaten alle paar Minuten von vielen Millionen Stromkunden zu erfassen und zu verarbeiten kommt mir deutlich aufwändiger vor, als stündlich in einem bestimmten Versorgungsgebiet ein einheitliches Preisprofil für die nächsten 3-4 Stunden zu übermitteln.

b) Wenn der Gesetzgeber dies beschließt, ist das Interesse der Stromversorger irrelevant.

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vor 3 Stunden schrieb Lenker:

...

b) Wenn der Gesetzgeber dies beschließt, ist das Interesse der Stromversorger irrelevant.

...die wehren sich ganz einfach, indem sie entsprechende Dinge / Verträge nicht mehr anbieten oder die Kosten einfach umlegen... der Endverbraucher zahlt das schon.

Genau so funktioniert die Denke dieser hirnkranken grünen Idioten... dass jeder der von diesen Teuerungen betroffen ist und irgendwie kann (Unternehmen, Konzerne, usw.) drauf und dran ist das Land zu verlassen, Zweigniederlassungen, Tocherfirmen in Niedriglohnländern aufzumachen haben diese Knallköpfe wahrscheinlich noch garnicht mitbekommen.

Seit Jahren, seit absehbar ist was hier abgeht ist die Wertschöpfungkette notfalls auch durch die Zusammenarbeit mit entsprechenden Subunternehmen immer mehr am auswandern.

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vor 38 Minuten schrieb Aka:

... die Denke dieser hirnkranken grünen Idioten ...

Wenn Sie andere Menschen ohne aktuellen Anlass nur so bezeichnen können - statt sachlich - fehlt eigentlich auf Ihrer Seite die Basis für eine zivilisierte Diskussion. Im übrigen vermisse ich bei Ihren Einlassungen jeden logischen Zusammenhang.

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vor 16 Stunden schrieb Aka:

dass jeder der von diesen Teuerungen betroffen ist und irgendwie kann (Unternehmen, Konzerne, usw.) drauf und dran ist das Land zu verlassen, Zweigniederlassungen, Tocherfirmen in Niedriglohnländern aufzumachen

Achso, Sie machen sich Sorgen, dass unsere Stromversorger das Land verlassen und lieber in anderen Ländern die Leute mit Strom versorgen, und bei uns gehen die Lichter aus? Ich glaube, außer Ihnen hat sich in diesem Land noch niemand diese Sorgen gemacht.

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vor 12 Stunden schrieb Lenker:

Achso, Sie machen sich Sorgen, dass unsere Stromversorger das Land verlassen und lieber in anderen Ländern die Leute mit Strom versorgen,

Es ist nicht schlimm, wenn man etwas nicht verstanden hat. So wie Du hier offenkundig. Nur sollte man in dem Fall einfach nochmal nachfragen und nicht so einen völligen Blödsinn schreiben.

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vor 8 Stunden schrieb Bluey:

Es ist nicht schlimm, wenn man etwas nicht verstanden hat.

Danke, sehr freundlich. Wenn Sie es verstanden hätten, hätten Sie es ja gleich erklären können, oder haben Sie sich nicht zu fragen getraut. Also:

Warum soll der Gesetzgeber den Stromversorgern nicht ein flexibles Tarifsystem vorschreiben können, bei dem den Verbrauchern (jetzt mal wirklich: Den Waschmaschinen, Geschirrspülern, Kühlschränken, ...) übermittelt wird, zu welchen Preisen in den nächsten x Stunden der Strom abgerechnet wird?

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@Bluey, das RWE hat bereits vor +25 Jahren „intelligente Zähler“ vorgestellt. Wechseln des Preises, anzeigen der aktuellen und kommutierten Kosten pro Monat und Jahr kein Problem. Ob sie jemals eingebaut wurden?

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Am 17.9.2021 um 08:27 schrieb Lenker:

Danke, sehr freundlich. Wenn Sie es verstanden hätten, hätten Sie es ja gleich erklären können, oder haben Sie sich nicht zu fragen getraut.

Bitte, gerne. Ich hätte nicht nur, ich habe sogar. War für mich - im Gegensatz zu Dir - auch gar nicht schwer. Ja, ich hätte es Dir auch erklären können, aber: ich springe nicht über jedes Deiner Stöckchen. Du bist ja schon groß und kannst Dir durchaus ein bißchen Mühe geben.

Am 17.9.2021 um 08:27 schrieb Lenker:

Warum soll der Gesetzgeber den Stromversorgern nicht ein flexibles Tarifsystem vorschreiben können, bei dem den Verbrauchern (jetzt mal wirklich: Den Waschmaschinen, Geschirrspülern, Kühlschränken, ...) übermittelt wird, zu welchen Preisen in den nächsten x Stunden der Strom abgerechnet wird?

Warum? Das weiß ich nicht. Ich habe nicht behauptet, daß er das nicht können soll. Natürlich könnte er das vorschreiben. Aber er wird das wahrscheinlich nicht über die Köpfe der Stromversorger hinweg tun.

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Am 17.9.2021 um 09:40 schrieb rth:

@Bluey, das RWE hat bereits vor +25 Jahren „intelligente Zähler“ vorgestellt. Wechseln des Preises, anzeigen der aktuellen und kommutierten Kosten pro Monat und Jahr kein Problem. Ob sie jemals eingebaut wurden?

Ja, das mag durchaus so sein. Ich persönlich fände das auch gar nicht schlecht.

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On 9/12/2021 at 1:48 PM, Lenker said:

 rhetorischen Tricks

Das ist nun schon mindestens das zweite Mal, daß du mit "rhetorischen Tricks" um die Ecke kommst. Anscheinend bist du an diesen Stellen argumentativ am Ende.

"Gerechtigkeit" ist ein zentraler Begriff linker Agitation und Propaganda.

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vor 2 Stunden schrieb Z282:

...interessante Kommentare unter dem Artikel, wobei da einige meiner Meinung unappetitliche dabei sind - als wenn Frau Merkel als die große Atomkraftgegnerin den Ausstieg im Alleingang gegen den Widerstand aller durchgeboxt hätte.

Und nicht wie es wirklich war, sie das wohl zähneknirrschend der großen Mehrheit der Bevölkerung entsprechend & entgegenkommend wider jeden gesunden Verstandes  & kapitulierend durchgewunken hat.

Aber so einen Blackout bei klirrender Kälte für ein paar Wochen wäre schon mal was... das erinnert mich an die Zeit als so die ersten Stimmen für den Atomkraftausstieg aufgekommen sind und ich mir gewünscht hätte die Betreiber der AKWs würden einfach mal ohne Vorwarnung ein paar ihrer AKWs im ungünstigsten Moment vom Netz nehmen... -was weiß ich- Streik des Bedienpersonals, Test / schief gegangene Tests der Sicherheitseinrichtungen / Notabschaltung oder ne groß angelegte Notfallübung... Gau in mehreren AKWs.

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