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Neuer UN-Klimabericht Teil III


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Vielleicht darf ich noch einmal anmerken, daß wir Tempolimit haben: - igO , zusätzlich in vielen Bereichen auch schon - agO , zusätzlich recht häufig auch mindestens -  haben wir auf den BAB

@Lenker: Dein Rückzug kam früher als erwartet. Da hatten hier andere zwischenzeitlich verblichene CO2-Verteufelungsjünger schon mehr Stehvermögen. Ich empfehle Dir dringend alle drei Threadteile zu le

Ich habe Söhne, 23 J. alt. Komisch, daß die auch nicht dem Öko-Gender-Die Welt geht morgen unter-Wahn folgen. Die sehen das so wie ich, nüchtern, sachlich. Streicht man übrigens die ganzen "ich gehe e

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vor 12 Stunden schrieb rth:

 Printmedien der Funke und oder Springerpresse sind — sehr — CDU nahe, 
 

@rth: Das ist mir neu. Immer wenn NoWaBo und Saskia E. ihr Gutmenschen-Geblubbere in die weite Medienwelt posaunen wollen bzw. "irgendetwas fordern" oder sich über irgendetwas empören, zitieren dann übernehmende Medien "...sagte xy-SPDler/-lerin der Funke-Mediengruppe". Und gerade Du solltest doch die Hochburgen der SPD im Ruhrpott kennen, ebenso die Verfilzungen von RWV, ZVN, Funke-Mediengruppe, NRZ, WAZ, usw.

@rth & silverbandits: Bezüglich hektischem Atomausstieg kam gerade die Tage im TV eine echt gute Dokumentation :cool:mit neuen Interviews damals Beteiligter:

  https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/geschichte-im-ersten/sendung/fukushima-und-der-deutsche-atomausstieg-100.html

Die damalige Ausgangslage war für Hr. Mappus für die Landtagswahl am 27.3.11 schon wegen "seiner" brutalen Räumung der S21-Demos-/Besetzungen mit dem "schwarzen Donnerstag" im Herbst 2010 bescheiden, dazu noch eine Aktien-Affäre. Das Fukushima-"Erdbeben" am 11.3.11 gab ihm dann im wahrsten Sinne des Wortes den Rest! Die Bevölkerung war so aufgewühlt, daß die Wahlbeteiligung um 12,9 % nach oben geschnellt ist. 

Es ist die Frage, ob Fr. Merkel mit ihrer Gefühlsduselei die absolute Mehrheit der GRÜNEN in BaWü verhindert hat;)? BaWü war ja früher tiefschwarz mit absoluter Mehrheit, eine sichere Bank für die Bundes-CDU!

:nolimit:

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@m3_, ich bin der festen Überzeugung, dass der Aktionismus "Atom-Moratorium" damals ein rein wahltaktisches Manöver von AM war. Möglich, dass damit ein grüner Tsunami in BW verhindert wurde - aber Tsunamis sind für gewöhnlich nur kurze Ereignisse mit eindrucksvollen Nachwirkungen.

AM und CDU/CSU haben dabei aber nicht begriffen, dass sie sich dadurch in einen grün-ideologischen Argumentations-Tunnel haben locken lassen, aus dem sie seither nicht wieder herausgekommen sind. Im Gegenteil: Sie fahren immer weiter ein und merken nicht, dass dieser Tunnel keinen Ausgang auf der anderen Seite hat.

Und MS ist der brüllende Beweis für die grüne Effekthascherei der Schwarzen - schwarz und grün zusammen ergeben den Farbton einer klassischen Scheißhausfliege.

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@m3, der Hauptgesellschafter der Funke Mediengruppe ist gleichzeitig Minister im NRW Kabinett, MP A. Laschet.

WAZ SPD nahe, das ist lange her. NRZ spielt keine Rolle mehr. Auflage in Essen < 20.000.

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@rth: Ich will mich da jetzt nicht weiter mit den dortigen politischen Medienverfilzungen vertiefen, Du kennst Dich besser in NRW aus.

@silverbandits: Die o. g. Doku ist nun schon veraltet. Der Fall ist nun per Vergleich abgeschlossen:

https://taz.de/Entschaedigung-fuer-AKW-Abschaltung/!5751300/

Die "unnötigen" 2,4 Milliarden sind wieder vom Steuerzahler aufzubringen:

https://www.handelsblatt.com/meinung/kolumnen/homo_oeconomicus/homo-oeconomicus-die-milliarde-steuergeld-fuer-vattenfall-haette-nicht-bezahlt-werden-muessen/26987232.html

:nolimit:

 

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Jetzt wurden von Svenja Schulze die offiziellen CO2-Emissionszahlen für D in 2020 veröffentlicht. Corona läßt grüßen:

Insgesamter Rückgang der Treibhausgasemissionen (ist da Methan drin?) zu 2019 um 8,7 %.

Bezüglich Verkehr wird ausgeführt:

Zitat

Die Treibhausgasemissionen des Verkehrs liegen mit 146 Millionen Tonnen CO2 um 19 Millionen Tonnen niedriger als im Vorjahr (minus 11,4 Prozent) – und damit ebenfalls unter der im Bundesklimaschutzgesetz für 2020 festgelegten Jahresemissionsmenge von 150 Millionen Tonnen CO2. Der Hauptteil dieser Minderung ist darauf zurückzuführen, dass während des ersten Lockdowns weniger Auto gefahren wurde, vor allem auf den langen Strecken. Dies belegen die niedrigeren Absatzzahlen für Kraftstoffe und Daten von Zählstellen an Autobahnen und Bundesstraßen. Ein mit rund 2 Mllionen Tonnen kleinerer Teil der Minderung ist auf niedrigere CO2-Emissionen neuer Pkw unter anderem durch den Anstieg der Neuzulassungen von Elektroautos zurückzuführen sowie auf mehr Biokraftstoffe aufgrund der höheren Beimischungsquote. Die Fahrleistung der Lkw lag im Vergleich zum Vorjahr nur wenig niedriger. Einen deutlichen Corona-Effekt gab es ebenso beim inländischen Flugverkehr, der 2020 fast 60 Prozent weniger CO2 verursachte – insgesamt rund 1 Millionen Tonnen weniger.

Aus Nr. 042/21, www.bmu.de, 16.03.21;  https://www.bmu.de/pressemitteilung/treibhausgasemissionen-sinken-2020-um-87-prozent/

Fehlt noch die Schätzung, wieviel Jahre nun später Hamburg nicht mit einem Meter unter Wasser steht. Okay, der neue UBA-Präsident Prof. Dirk Messner ist erst frisch im Amt:whistling:.

:nolimit:

 

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  • 1 month later...

Geht es möglicherweise bei der Förderung des Elektroautos auch darum, bessere Bewegungsprofile von Fahrzeugen zu erstellen?

Ein Auto mit Verbrennungsmotor muß nicht oft aufgetankt werden und ich kann an der Tankstelle mit Bargeld zahlen - meine Identität bleibt geheim.

Beim Elektroauto muß ich oft zur Ladesäule und kann dort nicht mit Bargeld zahlen - Bewegungsprofil kann leicht mit guter Auflösung erstellt werden!

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@Toliman, warum so einseitig? Jedes Handy erzeugt ein Bewegungsprofil. Jedes moderne Auto wird per Datenfunk überwacht. Für ältere Autos kannst du das nachrüsten lassen, bei Mercedes z. B. nennt es sich „me“ und kann kostenlos nachgerüstet werden.

Google, Amazon u.a. speichern jeden Mausklick. Paypalkunden sind „gläsern“.

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Am 30.4.2021 um 17:21 schrieb Toliman:

...

@toliman: Wenn mal die Mineralölkonzerne an ihren Tankstellen Schnellladestellen installieren, besteht eventuell noch die Chance, mit Bargeld zu zahlen. Desweiteren müßte für eine allgemeine und breite Durchdringung von Waschmaschinenmotorfahrzeuge auch Bargeldschein-Akzeptanz an den Ladesäulen vorhanden sein. Es gibt in D derzeit kein Smartphone-Tragezwang, noch muß man Plastikgeld haben.

Oder mit Vorkasse 20 Euro-Schein in den Automaten und dann wird Strom nur für 20 Euro geladen. So habe ich ja früher als Student auch oft getankt, also immer nur für 20 DM aus psychologischen Gründen.

:nolimit:

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Die CO2-Verteufelungsreligion hat jetzt auch das Bundesverfassungsgericht durchsetzt:schreck:. Zumindest der erste Senat ist vollständig (einstimmiger Beschluß, s. u.) eingetreten:

https://www.bundesverfassungsgericht.de/DE/Richter/Erster-Senat/erster-senat_node.html

Bisher ging ich in D von einer Trennung zwischen Glaubensgemeinschaften und dem Staat aus.

Die CO2-Bashing-Gemeinde hat mit dem Urteil erreicht, daß es auch nach Corona nie mehr die alte Freiheit geben wird:kotz:. MP Kretschmer spricht zurecht von Klima-Lockdown. Verfassungsrechtler Prof. Josef Franz Lindner hat die "verfassungsrechtliche Bombe" treffend in einfacher Sprache analysiert:

https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/nach-hammer-urteil-zum-klimaschutz-duerfen-wir-bald-nicht-mehr-auto-fahren-76242866.bild.html

In Richtersprache hier das ganze Urteil:

https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2021/03/rs20210324_1bvr265618.html;jsessionid=6F8957FE9CB4DBDC9C33850FE3B234AF.1_cid377

Hieraus der fatale Satz :spinner::

Zitat

Künftig können selbst gravierende Freiheitseinbußen zum Schutz des Klimas verhältnismäßig und verfassungsrechtlich gerechtfertigt sein; gerade deshalb droht dann die Gefahr, erhebliche Freiheitseinbußen hinnehmen zu müssen. 

Und Beschwerdeführer wohnen in Bangladesh und Nepal? Ich glaube ich bin im falschen Film:mecker:. Oder träume ich? Kann mich bitte jemand aus diesem Albtraum wecken?

:nolimit:

 

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vor 2 Stunden schrieb m3_:

Und Beschwerdeführer wohnen in Bangladesh und Nepal? Ich glaube ich bin im falschen Film:mecker:. Oder träume ich? Kann mich bitte jemand aus diesem Albtraum wecken?

:nolimit:

 

...das hat mich auch sehr verwundert, dass das GG der BRD nun auch schon in Asien direkt anwendbar und einklagbar sein soll, nachdem D 1992 das GG EU-Recht untergeordnet hat...

https://de.wikipedia.org/wiki/Artikel_23_des_Grundgesetzes_für_die_Bundesrepublik_Deutschland

Allerdings könnte die ganze Aktion unserer linksgrünen Klima-Aktivist:_/\*Innen nun auch für sie ganz böse nach hinten losgehen. Der Verein Nuklearia e.V. sieht darin ein klares Argument für den Weiterbetrieb der noch verbliebenen 6 Kernkraftwerke in D...

https://nuklearia.de/2021/04/30/nuklearia-verfassungsgemaesser-klimaschutz-nur-mit-kernenergie/

Zitat

Nach Ansicht des Vereins ist die Abschaltung der Kernkraftwerke in Deutschland bis Ende 2022 nicht mit der vom Gericht geforderten Verpflichtung vereinbar, die Treibhausgasemissionen möglichst schnell zu mindern, um drastische Einschränkungen grundgesetzlich gesicherter Freiheitsrechte für nachfolgende Generationen zu vermeiden.

Weltklimarat: Klimaziele ohne Kernkraft nicht erreichbar

Nach den Erkenntnissen des Weltklimarates (IPCC) kann das vom Gericht zitierte 1,5-°C-Ziel realistischerweise nicht ohne Kernenergie erreicht werden. Der IPCC hält eine Verdopplung bis Versechsfachung der Kernenergie bis 2050 für notwendig.

Dann schaun'mer'ma, ob sich das BVG in einem möglichen zukünftigen Verfahren auch noch an die eigenen Argumente und Begründungen erinnern kann?!

Der Charme dieses Ansatzes ist der, dass sich die Klima-Katastrophen-Rettungs-Jünger nun auch höchstrichterlich an ihrem eigenen und vor allem EINZIGEN Argument - dem anthropogenen CO2-Ausstoß - werden messen lassen müssen. Da könnte die Erklärungsnot recht schnell sehr groß werden. Es wird also u.U. noch mal richtig spannend für den deutschen "Energiewende-Sonderweg".
Aber die grüne "Energie-Spezialistin" Frau Kotting-Uhl findet sicher auch dafür salbungsvolle Worte, wie zuletzt schon in der Bundestags-Debatte zu diesem Thema...

https://www.eike-klima-energie.eu/2021/05/02/stromversorgung-in-zukunft-grundlastfrei-und-angebotsorientiert/

Dass die Dame nichts von Grundlast versteht, ist die eine Sache, dass sie zukünftig den Strom "angebotsorientiert" zuteilen möchte, sollte nun wirklich den letzten Träumer wachrütteln. Wenn das Realität wird, dann können müssen wir uns - wortwörtlich - warm anziehen. Dann wird es regelmäßig sehr dunkel und sehr kalt bei uns werden.

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Die heutigen jungen Generationen ticken anders. Sie informieren sich anders. Und meinem Eindruck nach lassen sie sich auch anders, aber auch sehr schnell in ihren Meinungen beeinflussen, steuern. Da wird ein Weckruf schwer, wahrscheinlich auch zu spät kommen bzw. gehört werden.

Wir werden es erleben..... nach der kommenden Bundestagswahl. Und ich bin mir auch sicher, daß der ein oder andere aus seinem Dornröschenschlaf aufwachen wird. Allerdings zu spät.

Aber ein kleiner Hoffnungschimmer bleibt: die Corona-Einschränkungen zeigen gerade in der jetzigen Zeit, daß die Leute nur eine gewisse Zeit Grundrechtseingriffe und damit einhergehend derbe Einschränkungen hinnehmen. Irgendwann gehen sie doch auf die Straße. Erst wenige, dann aber immer mehr...... Dem kann sich die Politik nicht gänzlich verschließen.

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Die Politik ist "nur" eine Seite des Problems- Eine weitere Seite - und m.E. viel schwerwiegendere - Seite sind die Medien, die vierte Gewalt. Bis vor 10...15 Jahren gab es auch in den ÖR/MSM eine durchaus kritiscge und aufklärende Berichterstattung. Diese ist mittlerweile einer weitestgehend haltungsbasierten Hofberichterstattung und Selbstbefruchtung gewichen. Alle wichtigen Themen der heutigen Zeit, angefangen von Corona über Klima, Migration, Energie, Verkehr, Gender bis hin zum neuen "strukturellen" Rassismus werden seitens der Medien einseitig, identitär und überwiegend faktenfrei dafür aber ganz, ganz doll emotional abgehandelt.

Und wenn es dann doch mal den leisesten Ansatz einer Kritik gibt, wird diese sofort und ohne Umschweife in die rechte Nazi-Ecke gestellt, egal wie sachlich und unaufgeregt diese Kritik vorgetragen wird. Allen voran unsere "unabhängigen" Medien überschütten die Delinquenten mit Schimpf und Schande und mit unverhohlenem Hass sowie haltlosen Diffamierungen.

Aktuellstes Beispiel ist #allesdichtmachen: Der "große" Shitstorm war/ist überwiegend ein Sturm im Wasserglas der MSM. Betrachtet man sich das Abstimmverhalten der User auf Youtube, dann fand die Aktion weit mehr als 90% Zustimmung. Ein Ergebnis, dass sich in der medialen Auseinandersetzung absolut nicht widerspiegelt.
Offensichtlich haben die ÖR/MSM immer noch nicht begriffen, dass der gemeine Bürger doch nicht zu blöd ist, um sich auch anderweitig zu informieren. Und um so einseitiger die Lobhudelei bei den Einen wird, um so mehr wenden sich die Leute davon  angewidert ab. Auch hierfür ist das genannte Beispiel ein sprechender Beweis.

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  • 1 month later...

Die erste Hitzewelle ist da und somit zieht es die Klimahysteriker-Nagetiere wieder aus den Löchern. Als Beispiel der DTM- und Hessen-Wetterfrosch Thomas Ranft, der sich als Klimapaniker hergibt oder hergeben muß: Tagessschau 20 Uhr vom 17.06.21 mit Bericht über die Hitzewelle eigentlich ganz okay ab 12:36, dann aber ein unsäglicher Auftritt von Hr. Ranft ab 13:23:

https://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts-43395.html

Er ist kein akademisch ausgebildeter Meteorologe, noch Klimatologe, noch ein Wissenschaftler überhaupt. Er präsentiert lediglich als Journalist/Moderator Wissen, Technik und Wetter mit Dauergrinsen. Auch als DTM-Wetterfrosch kann man bei ihm nicht durchgängig von einer eigentich einfachen Wettterprognosetreffersicherheit sprechen. Aber wichtig als Klimabotschafter beim BUND engagiert sein.

Eine Tagesschau ohne "Klimawandel" ist eine "schlechte" Tagesschau. Das Aufschwingen der Wetterfrösche zu Klimapredigern bzw. Klimafröschen moniert zurecht auch aktuell die BILD:

https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/sachliche-aufklaerung-oder-machen-wetterfroesche-wahlkampf-mit-klima-76805698.bild.html

:nolimit:

 

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...und dann kommen diese Pappnasen noch daher und rufen...

Zitat

Wir fordern Primetime fürs Klima

...fraglich allerdings, ob sich die ARD darauf einlässt. Dann wüssten die ja gar nicht mehr so richtig, worüber sie in der Tageschau noch "berichten" sollen, wenn die selbe Katastrophen-Suppe schon 5 Minuten vorher aufgekocht wurde.

Ach ja, und dass wir auf der Nordhalbkugel dieses Jahr das kälteste Frühjahr seit mehr als 40 Jahren hatten ist dann NATÜRLICH nur Wetter, aber Mitte Juni schon darüber fabulieren, dass es der heißeste Juni ever werden würde - wie ich vor etwa einer Woche in irgend einem "Wetterbericht" erfahren durfte.

Wobei, in so manchem Oberstübchen dürfte es in der Tat jetzt schon kochend heiß sein.

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@SilverBanditS, lass sie doch fordern. Im letzten Jahr wurde x mal das Programm geändert für „ARD extra“. Immer ein guter Grund mal ein Buch zu lesen, umzuschalten usw. Die Erfahrung zeigt, ARD extra bläst bekannte Nachrichten auf, etwas Neues erfährst du nicht.

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@rth, Du hast ja so recht. Allerdings müssen wir alle auch für's Um-/Ausschalten mit immerhin 8 Mrd. Euro pro Jahr bezahlen.

Ich will damit jetzt gar nicht mal gegen diese Gebühren anwettern (auch wenn sie m.E. ungerechtfertigt hoch sind). ABER wenn schon jeder dafür bezahlen muss, dann sollten die Inhalte auch für Alle/Jeden gemacht werden und nicht nur für einen kleinen, besonders "woken" Teil Deutschlands. 
Es wäre also toll, wenn der ÖRR sich einfach mal wieder an den geschlossenen Vertrag - genannt Rundfunkstaatsvertag - hielte und ausgewogene und neutrale Informationen lieferte anstatt tonnenweise Propaganda.

Vor 15...20 Jahren wusste man noch recht genau, will man seriöse Nachrichten/Informationen geliefert bekommen, sah man ARD/ZDF/3., und die Privaten lieferten Boulevard. Heute liefern alle nur noch Boulevard und Propaganda, die Einen zuerst Boulevard, die Anderen zuerst Propaganda.
Wohltuende Ausnahme im deutschsprachigen Raum: ServusTV.

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Am 21.6.2021 um 10:11 schrieb SilverBanditS:

Ach ja, und dass wir auf der Nordhalbkugel dieses Jahr das kälteste Frühjahr seit mehr als 40 Jahren hatten ist dann NATÜRLICH nur Wetter, aber Mitte Juni schon darüber fabulieren, dass es der heißeste Juni ever werden würde

Tja.... ist es kalt, ist es das Wetter. Ist es heiß, ist es der Klimawandel :wand:

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  • 4 weeks later...

...und ist es plötzlich und unvorhersehbar richtig nass, ist es natürlich auch der "Mensch-gemachte" Klimawandel, wie die jüngsten Ereignisse in RP sowie NRW und etwas später auch in BY eindrucksvoll "beweisen" - zumindest wenn man dem Maggus und der ganzen Polit-Prominenz folgt.

Dass die Katastrophe sich schon NEUN Tage VORHER abzuzeichnen begann und mindestens VIER Tage vorher sehr detailliert auf die betroffenen Orte vorausberechnet wurde, wie u.a. hier...

https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/hochwasser-expertin-bundesregierung-wurde-tage-vor-der-flut-gewarnt-77118616.bild.html

...dokumentiert wird, das ist die Katastrophe des Versagens der Verantwortlichen.
Schlimm genug, dass es u.a. BILD war und ist, die hier für zeitnahe Information und Aufklärung sorgte, während der WDR als "zuständiger" Regionalsender des ÖRR unbeirrt sein Standard-Programm aus der Konserve weiter abspulte, stellt sich langsam aber sicher heraus, dass die hohen Opferzahlen wohl hätten verhindert werden können, wenn das Frühwarnsystem und der Katastrophenschutz nur halbwegs funktioniert hätten.

Zitat

Schwere Vorwürfe gegen den deutschen Katastrophenschutz!

Die britische Hochwasser-Expertin Hannah Cloke, Professorin für Hydrologie an der Universität Reading, hat der Bundesregierung und dem deutschen Katastrophenschutz-System eine Mitverantwortung für die verheerenden Folgen der Flut gegeben

Diese Katastrophe führt einmal mehr vor Augen, dass es völlig unerheblich ist, sich darauf zu versteifen, das Klima in 50, 100 oder 150 beeinflussen oder gar "retten" zu wollen, wenn man sich nicht auf die real existierenden Gefahren und Bedingungen von heute einstellt.

In dem verblendeten Größenwahn der "Klimarettung" haben verantwortliche Politiker, Behörden, Medien und Aktivisten "übersehen", dass der Mensch sich an die sich ändernden Gegebenheiten anpassen MUSS und nicht umgekehrt.
Wer das nach dieser verheerenden Katastrophe MIT ANSAGE noch immer nicht begreifen will, der verpulvert Zeit, Geld und Menschenleben für weitestgehend unnütze Maßnahmen zur "Klimarettung", die dann für den echten Schutz der Bevölkerung fehlen.

Ich befürchte jedoch, dass selbst solche Ereignisse nicht für "Erleuchtung" sorgen werden, sondern man die Anstrengungen im Kampf gegen das Spurengas CO² nun noch weiter vervielfachen wird, um sich z.B. den Hochwasserschutz auch in Zukunft sparen zu können. Mit Zertifikaten und CO²-Steuern zu handeln ist ja auch viel einfacher, als schweres Baugerät zu bedienen.

Da kann man nur rufen: "Nur zu, ihr nützlichen Idioten!"

PS: Natürlich gehört die tiefempfundene und ehrliche Anteilnahme, aber noch viel mehr die schnelle, unbürokratische und effektive Unterstützung der Betroffenen Menschen jetzt an die vorderste Stelle.

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  • 3 weeks later...

Der Juli brachte in D keine "Dürre" durch die vermeintilche "Erderwärmung", dafür ein Drittel mehr Niederschlag als im 30-jährigen Mittel. Bei uns steht der Mais so prächtig wie schon lange nicht mehr. Der Juli war mit durchschnittlich 18,3 °C im dreißigjährigen Mittel. Der Juli war "interessanterweise" kühler als der Juni. Quelle: https://www.wetteronline.de/wetterrueckblick

Gut, zum Klimapanik-Glück haben wir jetzt an anderer Stelle die "Wald"-Brände wie in Griechenland und in der Türkei. 

Die nächste religiöse Klimahysterie hat die 20-Uhr-Tagesschau vom 9.8.21 verbreitet. Sage und schreibe rekordverdächtige 27 Mal wurde das Wort "Klima" in den ersten 5:33 Minuten erwähnt, also alle 12,3 Sekunden.

Auslöser war wieder einmal der Weltklimarat. Angeblich wäre der natürliche Klimawandel nur ein Bruchteil:

Zitat

Die bereits stattgefundene Erwärmung um 1,1 Grad seit Mitte des 19. Jahrhunderts sei bis auf einen Bruchteil auf den Menschen zurückzuführen. Die "Rolle des menschlichen Einflusses auf das Klimasystem ist unbestritten", erklärte Valérie Masson-Delmotte, Ko-Vorsitzende der zuständigen IPCC-Arbeitsgruppe. 

Aus https://www.mdr.de/nachrichten/welt/panorama/weltklimarat-ipcc-bericht-klimawandel-100.html

@harryb&lila&runner: Bevor ich jetzt im IPPC-Bericht ewig rumsuche, kann einer von Euch ja sicherlich schnell die Stelle mit konkreter Nennung dieses Bruchteils und dessen Berechnung zeigen oder nennen.

:nolimit:

 

 

 

 

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auch wenn ich  nicht harry noch lila noch runner bin...  ich möchte jetzt nicht in griechenland, türkei oder sonstwo wohnen, wo gerade um mich herum der Wald, oder sagen wird die Bäume und Büsche brennen. Klimawandel hin oder her, wenn Deine Wohnung Schutt und Asche ist, dein Hab und Gut, und auch Dein geliebter m3 nur noch Schrott ist, dann verstehst Du langsam, dass die Natur nicht überall beherrschbar ist.

Was ich in den letzten Jahren gelernt habe ist, dass alles mit jedem zusammenhängt. Wenn ich an einer Stellschraube A drehe, verändere ich möglicherweise ein System B, was offenkundig mit A erstmal nichts zu tun hat.

So ist, wie man von Polarforschern hört, die Eisschmelze am Nordpol dafür verantwortlich, dass der Luftaustausch zwischen Nordpol und Aquartorluft nicht mehr so stark wie bisher läuft. Dadurch wiederum verleiben H und T Druckgebiete länger in einem Gebiet hägen. Die Folge: lange Hitzeperioden oder eben auch ausgiebige Regengebiete und dann eben auch Starkregen.

 

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@zorro69,es ist beeindruckend wenn du am Ufer eines kleinen, unbedeutenden Baches stehst der gerade einen Stadtteil überflutet, über eine Brücke läuft, die Eisenbahnstrecke bis mindestens Anfang 2022 zerstört. Und du dann erfährst wir haben noch  viel Glück gehabt, bei uns nur Sachschaden in x Millionenhöhe.

Es ist  - für mich - auch ein Unterschied ob du die Bilder im Fernsehen siehst oder "live" dabei sein musst. 

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@zorro69 dass die verheerenden Waldbrände in Süd-Ost-Europa menschengemacht sind, ist ganz sicher leider wahr. Allerdings ist die Lage wohl nicht ganz so, wie es hierzulande in den MSM gerne dargestellt wird, nämlich dass der vermeintlich menschgemachte Klimawandel daran Schuld sei.

Wir sind regelmäßig in Griechenland und haben uns schon vor 20 Jahren gefragt, warum es dort so oft brennt. Die Antwort von Einheimischen war IMMER: Brandstiftung. Aber wer würde so etwas mitten im Hochsommer machen? Spekulanten, die darauf setzen, dass, wenn der Wald oder das Oliven-Hain erst mal abgefackelt ist, man aus dem Grund sehr leicht Bauland machen konnte.

In der heutigen Klimakatstrophen-bewegten Zeit kommt aber offenbar noch ein ganz anderer Aspekt hinzu, weiß die österreichische Kronenzeitung zu berichten...

https://www.krone.at/2480147

Zitat

„Um Windräder zu bauen, wurden die Feuer gelegt!“

Über eines sollten wir uns bei jedem Waldbrand im Klaren sein: Kein einziger Waldbrand entsteht einfach durch Lufttemperaturen von 40, 50 oder 60 Grad Celsius. Das furztrockene Holz unserer Sauna zeigt nicht einmal bei 95 Grad Celsius im Deckenbereich auch nur den Hauch einer Brandgefahr. Denn der Flammpunkt von Holz liegt i.d.R. oberhalb von 400 Grad Celsius.
Es braucht also für jedes Feuer erst einmal einen Funken, sei es die achtlos weggeworfene Kippe oder das Streichholz/Feuerzeug im trockenen Unterholz - egal, ob fahrlässig oder vorsätzlich. 

Auch die außergewöhnlichen Waldbrände in Australien waren zu einem großen Teil auf Brandstiftung zurückzuführen. Über die entsprechenden Festnahmen liest man in den MSM allerdings kaum etwas.
Dass die Brände sich damals so "prächtig entwickeln" konnten, lag jedoch vor allem daran, dass man dort die "vorsorgliche" Pflege des Buschlandes durch gezielte Feuer, so wie es die Ureinwohner schon immer betrieben hatten, aus "ökologischen" Gründen verboten hatte. Da gab's dann einfach zu viel trockenes Unterholz, um dem noch Herr zu werden.

Also insofern alles vom Menschen verursachte Katastrophen, nur nicht vom Klimawandel - egal, ob natürlich oder menschgemacht.

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@SilverBanditS, das Waldbrand in Süd—Osteuropa häufig auf Brandstiftung zurück zu führen ist dürfte bekannt sein. Aber, in diesem Jahr hat erheblich mehr Wald gebrannt als sonst üblich. Ursache? Die „milde“ Hitze knapp unter 50 Grad ist sicher Wetter und hat nichts mit den Großbränden zu tun.

Wer jemals die Elektoleitungen in Australien gesehen hat wundert sich nicht über Brände.

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ein "normaler, handelsüblicher Waldbrand" ist hier in den MSM auch keine Zeile wert. Nur wenn die Brände nicht mehr beherrschbar sind, wenn die Brandschutzinfrastruktur nicht ausreicht, dann ist das eben nicht mehr "normal". Und in dieser Phase sind wir jetzt. Egal, ob die Brände vorsätzlich gelegt worden sind, oder "natürlich" vielleicht durch Blitzschlag entstanden sind. Es ist kein Zufall dass in Australien riesige Brände herrschten, in Californien, und jetzt Türkei und Griechenland. Die Staaten müssen die Abwehrstrukturen massiv aufstocken, um derartige Ereignisse effektiver zu bekämpfen. Und das kostet Geld.

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vor 5 Stunden schrieb rth:

Die „milde“ Hitze knapp unter 50 Grad ist sicher Wetter und hat nichts mit den Großbränden zu tun.

...selbstverständlich begünstigt die aktuelle Trockenheit und Hitze in den betroffenen Regionen, dass die Brände unbeherrschbar werden, aber sie verursacht diese Brände nicht. Der Auslöser - sozusagen der zündende Funke - ist das direkte und indirekte Handeln der Menschen vor Ort. Zum Einen - sagen wir mal - unachtsamer Umgang mit Feuer aber zum Anderen halt auch das eklatante Versagen auf dem Gebiet der Prävention. 

Was ist denn das eigentliche Futter solcher Wald- und Flächenbrände? Es sind weniger die Bäume als vielmehr das trockene Gestrüpp am Boden zwischen den Bäumen, was wie Zunder brennt. Und wenn davon genügend "Vorrat" gebildet wurde, dann schafft es ein außer Kontrolle geratenes Feuer auch, gesunde Bäume abzufackeln.

Zitat

Wer jemals die Elektoleitungen in Australien gesehen hat wundert sich nicht über Brände.

...das ist ebenso eine der Hauptursachen für die vielen Brände in Kalifornien. Auch dort wird die Vegetation an den vielen Freileitungstrassen sich selbst überlassen, so dass einzelne Gewächse den Leitungen immer näher kommen - bis halt der Funke überspringt.
Früher hat diese "Arbeit" gerne auch das Weidevieh der Bauern übernommen, indem man die großen Herden Schafe, Ziegen oder Rinder durch das Unterholz hat streifen lassen. Die haben dort für "Ordnung" gesorgt, und schon hatte ein mögliches Feuer viel weniger Futter und konnte sich nicht mehr rasend schnell auszubreiten.
Dass solche Bewirtschaftung tatsächlich hilft, solche Brände zu verhindern bzw. einzudämmen, wurde mehr oder weniger durch Zufall in Kalifornien bei der Ronald-Reagan-Bibliothek bewiesen...

https://www.focus.de/panorama/welt/waldbraende-wueten-in-kalifornien-us-praesident-liegt-hier-begraben-ziegen-retten-ronald-reagan-bibliothek-vor-easy-feuer_id_11301181.html

Zitat

Eine glückliche Fügung half offenbar dabei, die Bibliothek vor dem Feuer zu retten. Laut dem Nachrichtensender CNN graste eine Herde Ziegen vor einigen Monaten im Gebiet rund um das Gebäude. Durch die kahlen Stellen konnte sich das Feuer nicht weiter in diese Richtung ausbreiten.

Es ist also völlig egal, ob wir die Flutkatstrophe an Ahr und Erft oder die wütenden Waldbrände in Süd-Ost-Europe, Australien, USA, dem Amazonas oder sonst wo nehmen, die Ursache für die verheerenden Ausmaße all dieser Katastrophen ist nicht der durch wen oder was auch immer verursachte Klimawandel. Es ist zu aller erst das Versagen der Menschen in den betreffenden Regionen, mit den vorhandenen und vor allem den zu erwartenden Naturgewalten umzugehen.

Anstatt für vernünftigen Hochwasser- oder Brandschutz zu sorgen, redet man den Leuten ein, es würde schon reichen, wenn man etwas weniger Auto fährt, weniger Fleisch ist und weniger in den Urlaub fliegt. Und wer das doch tut, der möge einen Ablass zahlen - dann wird schon alles gut werden. Und es gibt genügend Leute, die diese Märchen auch noch glauben.
Blankes Pipi-Langstrumpf-Denken.

@zorro69nicht die "Abwehrstrukturen" müssen massiv ausgebaut werden sondern Prävention und Vorsorge. Natürlich darf man diese Strukturen nicht kaputtsparen, wie z.B. in Berlin lange Jahre geschehen. Aber die beste Feuerwehr kann nur wenig ausrichten, wenn der präventive Brandschutz totgespart wurde.

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Zitat

Es ist also völlig egal, ob wir die Flutkatstrophe an Ahr und Erft oder die wütenden Waldbrände in Süd-Ost-Europe, Australien, USA, dem Amazonas oder sonst wo nehmen, die Ursache für die verheerenden Ausmaße all dieser Katastrophen ist nicht der durch wen oder was auch immer verursachte Klimawandel. Es ist zu aller erst das Versagen der Menschen in den betreffenden Regionen, mit den vorhandenen und vor allem den zu erwartenden Naturgewalten umzugehen.

Das sehe ich genau anders herum: Es ist gerade der Klimawandel, der uns diese Katastrophen als solche erleben lässt. Natürlich gabs schon immer Waldbrände und Hochwasser, aber eben in einem viel kleineren und für die aktuelle Infrastruktur beherrschbaren Ausmass. Da konnten Brandstifter in Griechenland sich ihr Wunschgrundstück für den Hotelkomplex "freibrennen" lassen. Aber die wollten ja auch nicht gleich mehrere Hügel abbrennen. Und das Feuer war einfach löschbar. Durch die extreme Trockenheit, verursacht eben durch den Klimawandel ist dem heute aber nicht mehr so. Die Feuer breiten sich viel zu schnell für die vorhandene Bekämpfungsinfrastruktur aus.

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Der Golfstrom verlangsamt sich, und damit werden die Wetterhochs und Tiefs weniger stark bewegt. Die Folge: Es bleibt längere Zeit so wie es ist:  Das ist in 99,9 Prozent der Fälle nicht besonders tragisch, aber wenns über 40 Grad sind ists eben doch sehr sehr schlecht für das Holz und Buschwerk. Das brennt dann beim kleinsten Funken sofort los. Oder wenns regent, wird die Wolke eventuell nicht weg geweht und schwupps hast Du einen Starkregen.  Damit müssen wir in Zukunft öfter rechnen.

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vor einer Stunde schrieb zorro69:

Der Golfstrom verlangsamt sich, und damit werden die Wetterhochs und Tiefs weniger stark bewegt. Die Folge: Es bleibt längere Zeit so wie es ist:  Das ist in 99,9 Prozent der Fälle nicht besonders tragisch, aber wenns über 40 Grad sind ists eben doch sehr sehr schlecht für das Holz und Buschwerk. Das brennt dann beim kleinsten Funken sofort los. Oder wenns regent, wird die Wolke eventuell nicht weg geweht und schwupps hast Du einen Starkregen.  Damit müssen wir in Zukunft öfter rechnen.

@zorro69, belästige mich bitte nicht mit Fakten! 

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vor 15 Minuten schrieb zorro69:

Das sehe ich genau anders herum: Es ist gerade der Klimawandel, der uns diese Katastrophen als solche erleben lässt. Natürlich gabs schon immer Waldbrände und Hochwasser, aber eben in einem viel kleineren und für die aktuelle Infrastruktur beherrschbaren Ausmass. 

...die dokumentierte Faktenlage der letzten Jahrhunderte spricht da ganz klar eine andere Sprache. Sowohl in den aktuellen Hochwassergebieten von RP/NRW als auch z.B. in der Sächsischen Schweiz mit dem Jahrhunderthochwasser von 2002 findet man an vielen Gebäuden in den Flusstälern Hochwassermarken mit den betreffenden Jahreszahlen. All diesen Marken ist gleich, dass diese oftmals sehr weit in die Vergangenheit reichen und die jüngsten Hochwasserereignisse teilweise noch übertrafen.
Das bedeutet, dass es solche Extremwetterlagen - völlig unabhängig vom Klimawandel - immer wieder mal gegeben hat. und es wird sie auch immer wieder mal geben, selbst wenn wir uns vollständig dekarbonisieren, was nichts anderes bedeutet als komplett zu deindustrialisieren.

Was aber die Hochwasserkatastrophe ganz klar gezeigt hat, ist das eklatante Missmanagement u.a. der Wasserwirtschaft in der Region. Was war passiert? Ganz einfach, man vertraute offenbar darauf, dass auch dieses Jahr wieder ein "katastrophales Dürrejahr" werden würde und hielt sämtliche Talsperren der Region annähernd auf Höchststand. Nun sind diese Talsperren aber nicht nur Trinkwasserspeicher sondern gleichzeitig auch Teil des Hochwasserschutzes, indem sie bei überdurchschnittlichem Wasseraufkommen (wie z.B. Schneeschmelze oder eben auch Starkregenereignisse) als Pufferspeicher dienen sollen, um das "geordnete" Abfließen der Wassermassen in den tieferen Lagen zu regulieren.

Der vorwerfbare gravierende Fehler der lokalen Behörden liegt nicht nur in der unzureichenden Warnung und der  Nicht-Evakuierung der Bevölkerung in besonders gefährdeten Lagen. Er liegt ganz besonders darin, die Talsperren nicht Tage zuvor - immerhin wurden die ersten Warnungen 9 Tage und die dringlichen Warnungen immerhin noch 4 Tage vorher ausgesprochen - gezielt abzulassen, womit man im entscheidenden Moment deutlich mehr Puffer gehabt hätte, um die Flutwelle zwar zu strecken aber eben auch abzuflachen. "Flatten the curve" hätte hier richtig was verhindern können.

Und noch einmal ganz klipp und klar: Ich leugne bzw. bestreite nicht den Klimawandel (ganz im Gegenteil) und ich bin davon überzeugt, dass 8 Mrd. Menschen auch einen gewissen Anteil daran haben müssen. ABER ich bezweifle, dass 1. dieser Anteil maßgeblich bzw. der "überwiegende Antrieb" des Klimawandels ist. Und 2. bin ich felsenfest davon überzeugt, dass die Menschheit den Klimawandel nicht signifikant steuern oder beeinflussen kann - schon  gar nicht, ohne die eigene Existenz grundlegend in Frage stellen zu müssen. Wer, wie Herr Rahmstorf  behauptet, wir hätten "die Kontrolle über das Klimasystem verloren", der hat in meinen Augen die Kontrolle über seine geistigen Fähigkeiten verloren, oder er betätigt sich als übelster Hohepriester der Klimaapokalypse (beides ist der Problemlösung nicht dienlich!).
Ich bin aber auf der anderen Seite auch davon überzeugt, dass die Menschheit in den Jahrtausenden ihrer Existenz immer wieder bewiesen hat, dass sie sich mit Sinn und Verstand auf die jeweils bestehenden Vor- und Nachteile eines Klimaabschnittes einstellen und anpassen kann. Und dies wäre sogar für einen Bruchteil der Billionen und Phantastillionen möglich, die in der Vergangenheit, aktuell und besonders in der Zukunft für einen vermeintlichen "Klimaschutz" ausgegeben wurden/werden.

Womit sich der Kreis auch wieder zu den aktuellen Bränden schließt, wenn solche Brände gelegt werden, um z.B. Windparkprojekte "voranzutreiben", so wie hier in einigen Regionen gerne Adlerhorste und Nistplätze anderer geschützter Greifvögel ausgerechnet dort mutwillig zerstört werden, wo WKA entstehen sollen. Und solche mafiösen Umweltverbrechen werden im Namen des "Klimaschutzes" mit Milliardenbeträgen subventioniert.
Dümmer geht's nun wirklich nicht mehr!

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@SilverBanditS,das Versagen der Behörden muss untersucht werden.
 

Vor Starkregen und Hochwasser wurde Tage vorher in jedem Wetterbericht auf WDR2 gewarnt.

Der Deilbach, der „meinen“ Ortsteil verwüstete, hat keine Stauwerke. Hochwasser ist mir nicht unbekannt, ich bin schon in der Zinkbadewanne spazieren gefahren. Aber so hoch stand das Wasser zumindest in den letzten 70 Jahren nicht. Natürlich gibt es  „natürliche“ Ursachen, die „menschgemachten“ Ursachen kommen aber hinzu und verstärkt extrem. Und das können wir ändern. Nur freiwillig werde ich mein Verhalte nicht ändern. Warum auch,  nach mir die Sintflut!

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@rth ist das hier Deine Ecke?

https://www.radioessen.de/artikel/deilbachhammer-in-essen-verheerende-verwuestung-nach-dem-hochwasser-1012919.html

Essen spielte in den "großen" Nachrichten m.W. keine Rolle - ist mir zumindest nicht in Erinnerung.

Aber vielleicht ist der Artikel sogar ein gutes Beispiel, denn ich lese darin z.B.:

Zitat

Das Hochwasser am Deilbach hat das Tal mit den historischen Häusern komplett überschwemmt. Die Gebäude sind alle stark betroffen und einige sind noch im Umbau, andere waren schon fast fertig. Die Verantwortlichen wollen den Standort aber trotzdem wieder aufbauen

Das hört sich für mich so an, als wurde dort gerade ein ganzes Gebiet wiederaufgebaut als das Wasser kam? Was war der Anlass für die Notwendigkeit eines solchen Wiederaufbaus? Ist es einfach Nostalgie für alte verlassene Häuser, oder gab es zuvor schon einmal ein ähnliches Ereignis?

Leider ist es so, dass gerade in der Vergangenheit der Mensch in seiner maßlosen Überheblichkeit geglaubt hat, die Natur "überlisten" oder gar "besiegen" zu können und z.B. Flussläufe zu verlegen oder zu begradigen sowie Flussbetten zu befestigen, um neues Bauland zu gewinnen. Sehr alte Leute können jedoch oft aus eigener Erfahrung berichten, dass ein Fluss sich von Zeit zu Zeit sein natürlich angestammtes Flussbett einfach zurückerobert.

Inzwischen scheint man jedoch langsam umzudenken und gibt Flüssen ihre natürlichen Auen und Überschwemmungsgebiete wieder zurück, indem man die viel zu engen Deiche aufbricht nachdem zuvor neue deutlich weitläufigere Deichanlagen errichtet wurden. Durch diese absolut sinnvollen Maßnahmen erhält der Fluss einen natürlichen Pufferspeicher, auch ohne die großen Talsperren. Allerdings sind diese Flächen dann für jedwede wirtschaftliche Nutzung tabu. Man überlässt sie wieder vollends der Natur - wie hier u.a. beschrieben:

https://www.umweltbundesamt.de/hochwasser-durch-renaturierung-entschaerfen#naturlicher-hochwasserschutz-durch-flussauen

Zitat

Renaturierungen können gezielt Überflutungsflächen für Hochwasser schaffen und so Schäden an anderer Stelle reduzieren.

Der Mensch kann sehr viel falsch machen und den unausweichlichen Schaden von Naturkatastrophen deutlich verschlimmern. Er kann solche Ereignisse aber durch kluges Handeln auch gezielt abmildern - jedoch nie und nimmer durch eine CO²-Steuer oder ähnlichen ideologischen Humbug.

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Zitat

Und noch einmal ganz klipp und klar: Ich leugne bzw. bestreite nicht den Klimawandel (ganz im Gegenteil) und ich bin davon überzeugt, dass 8 Mrd. Menschen auch einen gewissen Anteil daran haben müssen. ABER ich bezweifle, dass 1. dieser Anteil maßgeblich bzw. der "überwiegende Antrieb" des Klimawandels ist. Und 2. bin ich felsenfest davon überzeugt, dass die Menschheit den Klimawandel nicht signifikant steuern oder beeinflussen kann - schon  gar nicht, ohne die eigene Existenz grundlegend in Frage stellen zu müssen.

Die Menschen als solche haben den Klimawandel mM auch nicht angestossen, es sind die Verbrennungsmaschinen, die eben massenweise Abgase in die Luft pusten und damit den "natürlichen" Aufbau unserer Atmosphäre verändern. Wie Du weisst, ist das Erdöl ja nicht schon immer da gewesen, nein, es ist ein Produkt der Natur und zwar der letzten x millionen Jahren. Pflanzen haben sich zersetzt und somit ist dieses "Abfallprodukt" entstanden. Wir, die Menschen verbrennen nun dieses massenweise innerhalb vielleicht 3 Jahrhunderten. Die Abgase daraus verschwinden nun nicht einfach so, sondern bleiben in der Atmoshäre verflüchtigt. Daher ist anzunehmen, dass der CO² Gehalt unserer heutigen Luft größer ist, als der vor Beginn der Industrialisierung. Dass der CO² Gehalt jetzt klimaschädlich ist, behaupten Wissenschaftler. Ob das jetzt den Klimawandel auslöst oder nicht, sei dahingestellt. Jedenfalls ist er nicht klimaförderlich.

Die Menschheit könnte den Klimawandel mE beeinflussen, aber, wie Du auch sagst nur mit krassen Eingriffen, die die eigene Existenz in Frage stellen. Und das ist gesellschaftlich kaum durchsetzbar. Allein die Anzahl der auf der Erde lebenden Menschen vom 8 Mrd bedeutet eine riesige Menge an Nahrung, die produziert und verteilt werden muss.

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vor 1 Stunde schrieb rth:

@SilverBanditS,das Versagen der Behörden muss untersucht werden.
 

Vor Starkregen und Hochwasser wurde Tage vorher in jedem Wetterbericht auf WDR2 gewarnt.

Es gab genügend Warnungen, nur hat sie keiner wirklich für so ernst genommen. Auch hier im Süden gab es Warnungen vor Starkregen, konnte nicht beobachten das irgendjemand Vorkehrungen getroffen hat falls es schlimm werden sollte. Dabei hatten wir vor Jahren auch nach so einem Starkregen überschwemmte Straßen. 

Ein Versagen gab es in der Kette zwischen Krisenstab und den Medien, Die Meldungen das es sehr heftig wird sind irgendwo in der Meldekette hängen geblieben. 

Zitat

 

Natürlich gibt es  „natürliche“ Ursachen, die „menschgemachten“ Ursachen kommen aber hinzu und verstärkt extrem.

 

Durch die Menschengemachten Ursachen gibt es solche Ereignisse immer häufiger. 

MfG.

hartmut

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Es sind nicht nur die Verbrenner, nein auch die intensive Landwirtschaft und Viehzucht trägt dazu bei, dass die Natur, die Atmoshäre nicht mehr in dem Zustand der vorindustriellen Revolution ist. Diese Veränderungen lassen sich kaum rückgängig machen, allenfalls ein wenig abmildern. Jedenfalls werden die Zeiten härter sollten wir es mit dem Klimawandel ernst nehmen, oder wenn wir ihn nicht ernst nehmen, wird die Natur zuschlagen.  Die Erde braucht keine Verbrenner, sie hat auch 4 Mrd Jahre ohne Motoren überlebt. Und auch ohne Ideologie.

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@SilverBanditS, nur zur Information. Der Hammer steht an dieser Stelle sei dem 16. Jahrhundert. Außerdem 2 Häuser. Hier „soll“ der Beginn der industriellen Entwicklung des Ruhrgebiets gezeigt werden, einen 2. Hammer aus dieser Zeit am „Originalstandort“ gibt es im Ruhrgebiet nicht. Gegenstück ist die Zeche Zollverein als Abschluss der industriellen Entwicklung im Ruhrgebiet. Der Hammer wurde mit Wasserkraft betrieben.

Spätere Untersuchungen haben ergeben der Schaden ist mit ca. 50.000 Euro relativ gering.  

Der Sachschaden im Ort ist mindestens um Faktor 100 höher, Menschenleben sind bei uns zum Glück nicht zu beklagen. Du hast Recht, andere Regionen sind deutlich härter betroffen.

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vor 11 Minuten schrieb zorro69:

Diese Veränderungen lassen sich kaum rückgängig machen, allenfalls ein wenig abmildern. 

Die Aufgabe in den nächsten Jahrzehnten wird sein mit den Problemen die durch den Klimawandel kommen umzugehen. Das was jetzt versucht wird ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Es gibt 7,8 Milliarden Menschen auf der Welt, die können nicht alle auf die Umwelt Rücksicht nehmen. Da geht es bei zu vielen um das reine Überleben. 

MfG.

hartmut

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vor 12 Minuten schrieb hartmut:

 …Es gibt 7,8 Milliarden Menschen auf der Welt, die können nicht alle auf die Umwelt Rücksicht nehmen. Da geht es bei zu vielen um das reine Überleben. 

Doch, wenn „wir“ bzw. die Chinesen nicht die Gewässer vor Afrika leer fischen würden könnten die einheimischen Fischer vor ihrem Fang leben. Wenn wir nicht unsere Altkleider / nicht verkauften Kleider in Afrika verhöckern würden könnte die Einheimischen mit schneidern Geld verdienen usw.!

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vor 8 Minuten schrieb rth:

Doch, wenn „wir“ bzw. die Chinesen nicht die Gewässer vor Afrika leer fischen würden könnten die einheimischen Fischer vor ihrem Fang leben. Wenn wir nicht unsere Altkleider / nicht verkauften Kleider in Afrika verhöckern würden könnte die Einheimischen mit schneidern Geld verdienen usw.!

Die Menschen auf allen Kontinenten streben doch auch nach Wohlstand. Dazu reichen paar Fische und eine eigene Bekleidungsindustrie nicht aus. Das solche Dinge wie genannt eingestellt werden müssen ist von mir unbestritten. 

Egal wie es gemacht wird, wenn der Lebensstandart steigt, wird auch die Umwelt stärker belastet. Wir können nicht verlangen das die Menschen in den Dritten Welt Welt Staaten auf ihre Entwicklung der Industrien verzichten damit wir weiter sorglos leben können. 

Die Aufgabe der Industriestaaten wird werden, die Menschen dort auch einen gewissen Lebensstandart zu ermöglichen. Es muss ein großer Technologietransfer stattfinden damit sie ihre Industrien aufbauen können ohne die Umwelt übermäßig zu belasten. 

MfG.

hartmut

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vor einer Stunde schrieb hartmut:

Diese Worte ausgerechnet aus deiner Tastatur.

...erst dachte ich, wo ist der inhaltliche Beitrag zum Thema?

Aber dann etwas später diese Aussage,...

Zitat

Die Aufgabe in den nächsten Jahrzehnten wird sein mit den Problemen die durch den Klimawandel kommen umzugehen. Das was jetzt versucht wird ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Es gibt 7,8 Milliarden Menschen auf der Welt, die können nicht alle auf die Umwelt Rücksicht nehmen. Da geht es bei zu vielen um das reine Überleben. 

...die mir sagt, dass wir inhaltlich doch gar nicht so weit auseinander liegen. Denn nichts anderes versuchte ich zum Ausdruck zu bringen: Der Mensch/die Menschheit muss sich an die stetig verändernden Bedingungen anpassen, nicht umgekehrt.

Selbstredend ist klar, dass fossile Brennstoffe früher oder später ausgedient haben werden. Alleine schon wegen ihrer wirtschaftlichen Endlichkeit. Nur muss halt ein adäquater Ersatz her, der den stetig wachsenden Energiebedarf der auch noch weiterhin wachsenden Weltbevölkerung decken kann. Und da bekennt sich offenbar inzwischen sogar der IPCC auch ganz klar zur Kernenergie, nur wird es hierzulande aus ideologischen Gründen nicht kommuniziert. Und selbst wenn 83 Mio. Deutsche alle Augen ganz fest zudrücken, um die böse Realität nicht sehen zu müssen. Die anderen Länder werden sich definitiv daran kein Beispiel nehmen. Da setze ich sogar zwei Kästen Bier Eurer Wahl drauf!

Andere Länder, die sich auch noch einen gewissen Standard erwirtschaften wollen, pfeifen übrigens ganz gepflegt auf den deutschen Weg. In Südafrika ist gerade ein neues Kohlekraftwerk mit knapp 5 GW Leistung in Betrieb gegangen - geplante Laufzeit min. 50 Jahre, das Kohlebergwerg für die Belieferung ist nur wenige Kilometer daneben. Die haben offensichtlich keine Lust ihren Energiebedarf für ihre eigene Wirtschaft auf Wind und Sonne aufzubauen.
Wer nicht viel zum Leben hat, der ist in der Regel deutlich näher an der harten Realität des Lebens dran und hat damit weniger phantastische Flausen im Kopf.

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vor 20 Minuten schrieb hartmut:

Die Aufgabe der Industriestaaten wird werden, die Menschen dort auch einen gewissen Lebensstandart zu ermöglichen. Es muss ein großer Technologietransfer stattfinden damit sie ihre Industrien aufbauen können ohne die Umwelt übermäßig zu belasten. 

...genau so sieht's aus!

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Kernenergie mag die Energieprobleme lösen, bringt aber selber neue Probleme mit der Entsorgung. Wer will schon vor seiner Haustüre eine "Mülldeponie für verbrauchte Brennstäbe"?  Die Endlagerung für ein paar tausend Jahre ist eben nicht zu vernachlässigen. In China mag man die Bevölkerung vielleicht nicht fragen, sondern einfach handeln, aber in Europa wird das nicht so einfach durchzusetzen sein. Die Forschung muss andere Energieträger bereitstellen.

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@zorro69, Entsorgen ist bei Kernkraftwerken das eine Problem. Der Schutz vor Terrorakten ist das nächste Problem. Was ist bei einem vorsätzlichen Flugzeugabsturz wie z.B. in New York? Z.B. mit einem Jumbojet?

„Normale“ technische Probleme schließe ich der Einfachheit halber einfach aus.

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Schon in wenigen Jahren hinkt Deutschland einer durchgreifenden Entwicklung hinterher, weil anderenorts der "Dual-Fuel- Reaktor" schon bald gebaut wird - rund 300 Jahre Endlager sind überschaubar, hinzu kommt, dass wir die Rückstände in der Asse,  die dummerweise angelegt wurde, wieder komplett verwerten könnten  .....

Statt dessen reden Politiker als hätten sie die Weisheit mit Löffeln gefressen.

So las ich heute morgen, der Weltklimarat (was sind das für "Experten" ?)erklärt, dass die Stufe Rot erreicht sei. So sei das mittlere Hochwasser an der deutschen Nordseeküste mehr als 43 Zentimeter gestiegen. Ein Anruf in Cuxhaven bei dem Pegel- Fachmann offenbarte etwas anderes: Der Anstieg liegt in den letzten  hundert Jahren bei etwa 20 Zentimetern : https://www.bsh.de/DE/DATEN/Vorhersagen/Wasserstand_Nordsee/Meeresspiegelschwankungen/meeresspiegelschwankungen_node.html

Die Angabe von 43 Zentimetern seit 1843 ist irreführend, weil bis 1909 die Pegel noch ganz anders berechnet wurden.

Der Ministerpräsident von Niedersachsen, Herr Weil, will die Deiche statt dessen um einen Meter erhöhen. Meine Meinung, und die ist fundiert, die Deichhöhen reichen gut aus. Wenn in der Vergangenheit - etwa in den 1960- Jahren - die Sturmfluten Schäden verursachten, so nur, weil Deiche aufgrund mangelnder Pflege gebrochen waren. Und in keinem Fall die Kronen überflutet wurden.

Mit anderen Worten: Aktionismus, ohne Sinn und Verstand.

 

Edited by Zöllner
Vervollständigung
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vor 12 Stunden schrieb zorro69:

Kernenergie mag die Energieprobleme lösen, bringt aber selber neue Probleme mit der Entsorgung. Wer will schon vor seiner Haustüre eine "Mülldeponie für verbrauchte Brennstäbe"?  Die Endlagerung für ein paar tausend Jahre ist eben nicht zu vernachlässigen.

@Zöllner hat mir meine Antwort bereits vorweggenommen. Hinzu kommt, dass das, was unsere CO²-Besorgten so gerne als "Atommüll" bezeichnen (diffamieren wäre der korrektere Ausdruck), für  die neuen Reaktortypen als Brennstoff-Quelle dienen wird. Und nicht nur das, diese Reaktortypen sind auch in der Lage, kernwaffenfähiges Material aus abgerüsteten Kernwaffen zu "verbrennen". 

Im Übrigen dürften die Kernwaffenbestände der Welt ein weitaus größeres "Endlager-Problem" entwickeln als alle Kernkraftwerke zusammen. Da die Atomsprengköpfe zu einem wesentlichen Teil aus instabilem Material bestehen, was im Laufe der Zeit dem natürlichen Zerfallsprozess unterliegt, werden diese Sprengköpfe mit der Zeit "unberechenbar", ob sie denn überhaupt noch als solche "funktionieren" würden - nämlich wenn die kritische Masse nicht mehr sicher erreicht werden kann. Das führt dazu, dass diese Sprengköpfe ersetzt werden müssen. Die "alten" Sprengköpfe stehen also früher oder später zur "Weiterverwendung" an. Nun kann man sie sicherlich so aufarbeiten, dass daraus wieder neue Sprengköpfe werden, mit den neuen Reaktoren hat man aber die Chance, dieses Teufelszeug einer sinnvollen und friedlichen Nutzung zuzuführen - und für die Klimakatastrophiker sogar annähernd CO²-frei - besser geht's nun wirklich nicht.

Und noch etwas zum Thema "Endlager": Nicht nur die "Abfälle" aus Kernkraftwerken sind irgendwie unterzubringen. Es gibt noch sehr viel mehr Bereiche, in denen tagtäglich "Atommüll" anfällt. Ganz dicke dabei ist z.B. der gesamte Gesundheitssektor. Über diese strahlenden Endprodukte und deren Lagerung regt sich komischerweise keiner auf. Und ich habe auch noch von keinen GRÜNEN-Politikern oder anderen Atom-Besorgten gehört, die wegen ihrer Strahlen-Phobie eine Röntgen-Untersuchung oder einer lebensrettenden Strahlenbehandlung oder auch nur einen Langstreckenflug verweigert hätten.
Und wo wir schon mal beim Thema "Endlager" sind: Die jährlich anfallenden 70.000 Tonnen verschrotteter WKA-Flügel sind als umwelttechnisch hochtoxisch einzustufen. Und sie werden nach dem jetzigen Stand auch noch in Jahrmillionen den selben Gefährdungsgrad haben, da sie absolut nicht verrotten. Und jede Form der mechanischen Zerkleinerung führt zu hochtoxischen Mikrofasern, gegen die Asbest wohl eher ein Kindergeburtstag war.

Zitat

In China mag man die Bevölkerung Regierung vielleicht nicht fragen, sondern einfach handeln, aber in Europa wird das nicht so einfach durchzusetzen sein. Die Forschung muss andere Energieträger bereitstellen.

(Änderung durch mich)
...ich glaube, Du meintest es so herum?! Dann würde ich Dir absolut zustimmen. Allerdings, hatten nicht zuletzt Herr Habeck aber auch andere linksgrüne Politiker ihrer Bewunderung (oder besser ihrem blanken Neid) für das "Chinesische System des Durchregierens" Ausdruck verliehen? Mich machen solche "herauspurzelnden Nebensätze" immer sehr hellhörig.

Ach ja, und der "Probelauf" für das "Klimakatastrophen-Durchregieren" läuft ja auch schon sehr erfolgversprechend in Sachen Corona. Man muss nur einen gigantisch großen Angst-Popanz aufbauen und vor allem am Leben erhalten, und schon kann man vollkommen unbehelligt an Parlament und Grundgesetz vorbeiregieren - und das Bundesverfassungsgericht ist inzwischen auch schon in JEDER Hinsicht voll auf Linie.
Und wer die Verquickung von Klima zu Corona und wieder zurück zum Klima bisher noch nicht erkennen konnte, der mag sich einfach mal nur die diversen Mahnrufe der altbekannten PIK-Professoren Rahmstorf und Schellnhuber oder von Vielflieger-Luisa zum Thema Corona und umgekehrt die "hochwissenschaftlichen" Ergüsse eines gewissen Herrn Lauterbach oder unseres zaubernden Varietè-Arztes zum Thema Klima zu Gemüte ziehen. Es wird bereits kräftig daran "geschraubt", die "Corona-Schutz-Maßnahmen" langfristig in "Klima-Schutz-Maßnahmen" umzulenken - und das BVG, wie gesagt, immer schön mitten mang.

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man kann es drehen und wenden wie man will, am Ende des Lebens eines Kernbrennelementes steht dessen Entsorgung und dieses Problem ist nach wie vor ungelöst. Wenn man die Stäbe vergräbt, braucht man einen geeigneten Platz. Der muss einmal physikalische stimmen was sicherlich irgendwann lösbar sein wird. Aber dann muss das auch noch der dortigen Bevölkerung verkauft werden. Und Hand aufs Herz, Du willst auch kein Endlager neben Deiner Wohnung haben.

Wg China: Ich meinte, dort handelt die Regierung einfach und fragt keine Bevölkerung. Hier dagegen wird die Bevölkerung schon ab und zu gefragt, zumindestens bei den Wahlen.

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vor 11 Stunden schrieb Zöllner:

Schon in wenigen Jahren hinkt Deutschland einer durchgreifenden Entwicklung hinterher, weil anderenorts der "Dual-Fuel- Reaktor" schon bald gebaut wird - rund 300 Jahre Endlager sind überschaubar, hinzu kommt, dass wir die Rückstände in der Asse,  die dummerweise angelegt wurde, wieder komplett verwerten könnten  .....

Mal zur Info zum Dual Fluid Reaktor"-Konzept

Mfg.

hartmut

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