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Neuer UN-Klimabericht Teil III


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Ich bewundere deine Kreativität, wenn es darum geht, jemandem Aussagen unterzuschieben, die der weder gemacht noch gemeint hat.

Und jetzt soll die Party beendet und aufgeräumt werden.

 

Die Party soll nicht beendet werden, sie wird bald zu Ende sein.

 

Ein großer Teil der Ressourcen wird schon knapp. Und bevor die fossilen Brennstoffe am Ende sein werden, wird die Aufnahmefähigkeit der Atmosphäre für CO2 erschöpft sein. Und die, die ihren Spaß hatten, wollen in ihrem Suff nicht wahrhaben, dass sie es sind, die jetzt bitteschön aufzuräumen haben.

Wie stellst Du dir das denn vor? Wie soll die Weltbevölkerung auf ein "nachhaltiges" Maß gebracht werden?

Dass die Weltbevölkerung auf irgend ein Maß gebracht werden soll, willst du mir unterschieben, das ist aber allein deine Erfindung - warum auch immer. Sonst keine Argumente vielleicht?

Und alles nur, damit die Küstenlinie so bleibt, wie wir sie in der Schule gelernt haben und die 3456te Mückenart auf Sumatra uns erhalten bleibt. :kopfschuettel:

Nein. Damit nicht über viele Jahrzehnte "Wirtschaftsflüchtlinge" (wer fürchtet, in seinem Land verhungern zu müssen, ist natürlich ein Wirtschaftsflüchtling, was sonst...), die in ihrem Land wegen der Folgen des Klimawandels nicht mehr Leben können, nach Europa auswandern.

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@Lenker: Dein Rückzug kam früher als erwartet. Da hatten hier andere zwischenzeitlich verblichene CO2-Verteufelungsjünger schon mehr Stehvermögen. Ich empfehle Dir dringend alle drei Threadteile zu le

Ach @biber, im Aussagen Verdrehen und anschließend Blödsinn Schreiben bist Du echt spitze, wie sich ja hier schon zeigte. Insofern erübrigt es sich für mich, auf Deinen Stuss einzugehen.       Falsch.

Vielleicht darf ich noch einmal anmerken, daß wir Tempolimit haben: - igO , zusätzlich in vielen Bereichen auch schon - agO , zusätzlich recht häufig auch mindestens -  haben wir auf den BAB

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Damit nicht über viele Jahrzehnte "Wirtschaftsflüchtlinge" (wer fürchtet, in seinem Land verhungern zu müssen, ist natürlich ein Wirtschaftsflüchtling, was sonst...) ...

Ich hoffe, das war ironisch gemeint. Diese Differenzierung durch das "Prefix" "Wirtschafts-" ist IMO idiotisch.

 

Leider gehst Du nach wie vor nicht auf meine Frage nach konkreten Maßnahmen bzw. meine Kritik an Deinen recht simplen Lösungsvorschlägen ein.

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Leider gehst Du nach wie vor nicht auf meine Frage nach konkreten Maßnahmen bzw. meine Kritik an Deinen recht simplen Lösungsvorschlägen ein.

Ich glaube nicht daran, dass du wirklich an Vorschlägen interessiert bist. Schon die Formulierung "simple Vorschläge" zeigt mir, dass du von vornherein zuversichtlich bist, dass dir "Argumente" einfallen werden, warum das so auf keinen Fall klappen kann - auch bei Maßnahmen, die bisher nie ernsthaft versucht wurden.

 

Ich erwarte weiterhin, dass Andere sich beteiligen werden, die nicht unterscheiden wollen zwischen dem Prinzip eines Vorschlages und seiner eventuell bisher untauglichen Umsetzung.

 

Falls ich mich irren sollte, dann mach dich selbst schlau und trage Ideen vor, die deiner Meinung nach Chancen haben, zu einer global nachhaltigen Wirtschaftweise zu führen. Ich werde die Diskussion nicht anstoßen, dazu ist mir der Diskussionsstil hier bei Weitem zu destruktiv.

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Bei dem, was Du da gerade geschrieben hast, könnte man ziemlich schnell auf den Gedanken kommen, daß Dir tatsächlich die Ideen und Argumente fehlen. Es interessiert glaube ich niemanden, was Du glaubst, sondern vielmehr, was Du Dir vorstellst. Schreib es oder laß es. Aber bitte nicht mit so billigen Ausreden daherkommen wie in Deinem obigen Beitrag. Und ich hoffe mal nicht, daß Du soetwas als "guten Diskussionsstil" bezeichnen möchtest.

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Bei dem, was Du da gerade geschrieben hast, könnte man ziemlich schnell auf den Gedanken kommen, daß Dir tatsächlich die Ideen und Argumente fehlen.

Ja, könnte man. Muss dann aber nicht stimmen.

Aber bitte nicht mit so billigen Ausreden daherkommen wie in Deinem obigen Beitrag.

Wie kannst du wissen, dass das eine Ausrede war - du hältst es sogar für eine billige. Hoffentlich bist du im Dienst nicht auch so schnell dabei mit der Pflege von Vorurteilen.

Und ich hoffe mal nicht, daß Du soetwas als "guten Diskussionsstil" bezeichnen möchtest.

Den Diskussionsstil hier im Forum müsstest du doch zur Genüge kennen. Trotzdem kein Verständnis für meine Haltung? Seltsam.

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Den Diskussionsstil hier im Forum ...

Meinst Du damit, Ungläubige als "Leugner" zu bezeichnen und Diskussionspartnern zu unterstellen, dass sie sich die Lizenz zu verantwortungslosem Leben und zum Verprassen begrenzter Ressourcen beschaffen wollten? Falls Du das meinst, stimme ich Dir darin zu, dass so etwas nicht nur schlechter Stil, sondern auch kontraproduktiv ist.

 

Solltest Du daran interessiert sein, über Lösungen zu diskutieren, leg los. Ich werde möglicherweise andere Auffassungen als Du vertreten - aber das gehört ja nun mal zu einer Diskussion dazu.

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Ja, könnte man. Muss dann aber nicht stimmen.

Muß nicht, kann aber. Und einen entsprechenden Eindruck erweckst Du recht stark mit dem, was und wie Du schreibst.

 

Wie kannst du wissen, dass das eine Ausrede war - du hältst es sogar für eine billige. Hoffentlich bist du im Dienst nicht auch so schnell dabei mit der Pflege von Vorurteilen.

Wissen kann ich es nicht, aber annehmen. Und billig erscheint es mir anhand Deiner wenig überzeugenden Äußerungen.

Ich denke nicht, daß ich hier ein Vorurteil pflege. Sollte es dennoch eines sein, sollte es Dir ein Leichtes sein, es mit entsprechender Argumentation als solches herauszustellen. Aber dazu bist Du ja offenkundig nicht bereit. Und das Warum erscheint mir in der Tat als eine sehr billige Ausrede.

Was ich wie im Dienst mache, kannst Du eh nicht beurteilen.

 

Den Diskussionsstil hier im Forum müsstest du doch zur Genüge kennen. Trotzdem kein Verständnis für meine Haltung? Seltsam.

Auch so ein Allgemeinkeks, der wenig Argumente offenbart.
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Den Diskussionsstil hier im Forum ...

Meinst Du damit, Ungläubige als "Leugner" zu bezeichnen ...

 

Das tue ich nicht. Und die Bezeichnung "Ungläubige" ist in diesen Tagen m.E. gänzlich unangebracht.

 

Ich stelle nur gelegentlich fest, dass es Zeitgenossen gibt, die den Stand der Wissenschaft leugnen, und dass es in diesem Personenkreis gewisse typische Verhaltensweisen gibt. Und wenn sich jemand diesen Schuh anzieht, dass er dann ja wohl zu passen scheint. Das habe ich so schon mehrfach geschrieben - es scheint nicht so recht anzukommen bei dir.

Solltest Du daran interessiert sein, über Lösungen zu diskutieren, leg los.

Ich habe Zweifel, ob wir uns überhaupt einig sind über das Problem - zumindest manche hier "sehen" das mit dem CO2 und dem Klimawandel ja völlig anders, dies aber recht uneinheitlich. Mich wundert immer wieder, dass "ihr" trotzdem immer wieder gern auf mich losgeht. Untereinander seid ihr euch schließlich alles andere als einig.

 

Wie sollen wir da über Lösungen diskutieren.

 

Aber egal - schlag doch selbst mal was vor! Keine Idee? Das Netz ist voll davon, such dir was aus.

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Hoffentlich bist du im Dienst nicht auch so schnell dabei mit der Pflege von Vorurteilen.

Was ich wie im Dienst mache, kannst Du eh nicht beurteilen.

 

Nö, aber man darf ja wohl mal anmerken, was man sich so erhofft von Leuten, für deren Gahalt man arbeitet.
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Meinst Du damit, Ungläubige als "Leugner" zu bezeichnen ...

Das tue ich nicht. Und die Bezeichnung "Ungläubige" ist in diesen Tagen m.E. gänzlich unangebracht.

 

Du tatst genau das - zumindest das, was ich im Teil hinter den "..." ansprach. Ist aber auch Wurscht. Ich hoffe auf Besserung.

 

Aber egal - schlag doch selbst mal was vor!

Na, schön. Wenn Du nicht aus dem Quark kommst. Dauert aber einen Moment; ich muss heute noch ein wenig für die Finanzierung der Energiewende arbeiten.

 

Nö, aber man darf ja wohl mal anmerken, was man sich so erhofft von Leuten, für deren Gehalt man arbeitet.

... sollte sich aber auch nicht wundern, wenn der eine oder andere artikuliert, was er sich von Leuten erhofft, für deren Sicherheit er arbeitet.

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Nö, aber man darf ja wohl mal anmerken, was man sich so erhofft von Leuten, für deren Gehalt man arbeitet.

... sollte sich aber auch nicht wundern, wenn der eine oder andere artikuliert, was er sich von Leuten erhofft, für deren Sicherheit er arbeitet.

 

Mit Vorurteilen für meine Sicherheit? Bitte nicht, denn so wird das nix!
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Nö, aber man darf ja wohl mal anmerken, was man sich so erhofft von Leuten, für deren Gahalt man arbeitet.

Ach bitte. Der Bart ist schon ziemlich lang. Als ob DU für mein Gehalt arbeitest. Natürlich darfst Du anmerken, was Du Dir von Beamten erhoffst. Kein Ding. Du bist aber auch nur einer von vielen. Und da naturgemäß die Ansichten von Vielen auch sehr unterschiedlich sind, ist es relativ irrelevant, was sich ein einzelner erhofft. Abgesehen davon wirst Du Dich an andere Stellen/Personen wenden müssen, wenn Du Dir irgendetwas erhoffst.
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Mit Vorurteilen für meine Sicherheit? Bitte nicht, denn so wird das nix!

Du schaust nie in den Spiegel, gell?! Mit Allgemeinkeksen und grenzenloser Selbstüberschätzung Deinerseits wird das mit dem Überzeugen Anderer auch nichts.
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@Justin

 

Auch wenn ich kein gläubiger Klimaist bin, gehe ich doch zumindest davon aus, dass es grundsätzlich nicht schadet, den CO2-Ausstoß zu verringern und weniger fossile Brennstoffe zu verfeuern. Das könnte der Menschheit sogar nützen - wenn denn die Maßnahmen, die man zu diesem Zweck trifft, sich nicht schädlich auf Menschen auswirken ("Biosprit" wäre da ein Negativbeispiel).

 

Das Problem bei diesem Ansatz ist, dass Menschen wie Du und ich und viele andere, die sich darüber Gedanken machen und sich entsprechend verhalten, eine Minderheit sind, die einer großen Mehrheit gegenüber stehen, der derlei Gedanken aus nachvollziehbaren Gründen völlig wurscht sind.

 

Ich bin relativ sicher, dass ein paar hundert Millionen Europäer und Nordamerikaner die Entwicklung des Klimas nicht mehr maßgeblich werden beeinflussen können - wenn sie es überhaupt je getan haben. Es spricht - wie gesagt - meiner Ansicht nach nichts dagegen, die CO2-Emissionen in sinnvoller Weise niedrig zu halten, man darf aber wohl nicht davon ausgehen, dass dadurch ein eventuell(sic!) in naher Zukunft kommender Klimawandel aufzuhalten wäre.

 

Sinnvoll erscheint mir daher, viel mehr Hirn darauf zu verwenden, wie wir mit Herausforderungen umgehen sollten, die ohnehin - Klimawandel hin oder her - auf uns und unsere Kinder zukommen. Um es mal etwas sportlich zu formulieren: Wenn wir "Westler" die "Dritte Welt" weiterhin ausbeuten als gäbe es kein morgen, ist es ziemlich egal, ob die Malediven absaufen oder nicht.

 

Soweit meine ersten 2 cents dazu.

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...Wenn wir "Westler" die "Dritte Welt" weiterhin ausbeuten als gäbe es kein morgen, ist es ziemlich egal, ob die Malediven absaufen oder nicht..

 

Wenn die Menschen der "Dritten Welt" sofiel CO2 für sich in Anspruch nehmen wie die Europäer, die US Amerikaner verursachen noch mehr CO2 pro Person, dann haben nicht nur die Malediven ein ernsthaftes Problem.

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...Wenn wir "Westler" die "Dritte Welt" weiterhin ausbeuten als gäbe es kein morgen, ist es ziemlich egal, ob die Malediven absaufen oder nicht..

 

Wenn die Menschen der "Dritten Welt" sofiel CO2 für sich in Anspruch nehmen wie die Europäer, die US Amerikaner verursachen noch mehr CO2 pro Person, dann haben nicht nur die Malediven ein ernsthaftes Problem.

 

Wenn man sich mal genauer über die Malediven informiert stellt man mehrere Dinge fest.

1. Sie sind der Rest eines erodierten Vulkans, der Vulkan ist weg und nur die Korallenriffe die sich bildeten sind noch da. Wie man an Hawaii deutlich sieht ist es ein ganz normaler Vorgang das Vulkaninseln wieder im Meer verschwinden.

2. Erodieren die Korallen an der Luft auf ganz natürliche Weise und tragen so die Insel langsam aber sicher ab, bis nichts mehr über dem Meeresspiegel zu sehen sein wird.

3. Befinden sich die Malediven in einer Subduktionszone, was bedeutet das der Meersboden nach Unten gedrückt wird.

Die Inseln sind also nicht wegen steigendem Meeresspiegel gefährdet sondern schlicht weil Sie im Meer versinken, würden Sie auch machen wenn der Meeresspiegel sinken würde.

 

 

Und die Malediven sind nicht die einzigen Inseln die für Falschmeldungen missbraucht werden, die Meisten Südseeinseln werden auf natürliche Weise imm Meer versinken, denn Vulkaninselns sind nicht Dauerhaft.

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Alle Steuerzahler zusammen arbeiten für das Gehalt aller Beamten. Von wem sonst nimmt der Staat das Geld ein, das er an dich auszahlt.

Du arbeitest in erster Linie für Dich selbst, ganz sicher nicht FÜR das Gehalt der Beamten. Die Steuern, die Du abzuführen hast, werden für viele Bereiche genutzt und ausgegeben, u.a. dafür, das Gehalt der Beamten zu zahlen. Aber FÜR das Gehalt dieser Berufsgruppe arbeitet niemand. Genauso wenig wie ich bspw. nicht dafür arbeite, daß ein Harz-4-Empfänger Unterstützung bekommt. Ebenso wenig kann ich einen Anspruch daraus konstruieren, ob oder in welcher Form diese Person ggf. Gegenleistungen zu erbringen hat.
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Allein - ob die auch innerhalb hochummauerter Untertassen verstanden wird?

:think: Hm..... nein, wird sie nicht =>

 

 

Aber FÜR das Gehalt dieser Berufsgruppe arbeitet niemand.

Schade. Bisher nahm ich an, die Beamten arbeiteten für ihr Gehalt. :D

 

:heul:

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So, mal wieder etwas Zeit zum Schreiben. Also:

@Justin
Ich bin relativ sicher, dass ein paar hundert Millionen Europäer und Nordamerikaner die Entwicklung des Klimas nicht mehr maßgeblich werden beeinflussen können - wenn sie es überhaupt je getan haben.

Es scheint dich nicht zu beeindrucken, dass ziemlich viele Leute, die sich hauptberuflich mit diesem Thema beschäftigen, relativ bis sehr sicher sind, dass das Gegenteil davon richtig ist.

Stell dir vor, eine größere Zahl von Handwerkern und sonstigen Leuten, die nicht so ganz genau wissen, was sie tun, bastelt ziemlich unkoordiniert ein Gebilde zusammen, das sie "Flugzeug" nennen. Man startet, und du sitzt mit drin. Ein paar Leute sehen sich das Ding unterwegs genauer an, rechnen dies und das nach, machen ein paar Messungen - und kommen zu dem Ergebnis, dass, wenn man einfach so weiter fliegt, die ganze Kiste abstürzen wird. Jetzt könnte man mit etwas Glück noch halbwegs sicher landen. Würdest du dann auch sagen, och nö, jetzt fliegen wir doch gerade so schön, vielleicht haben die sich ja verrechnet, mein Nachbar ist Bäcker und der sagt auch, das stimmt nicht mit dem Abstürzen. Und vielleicht stürzen ja auch erst meine Enkel ab und mir passiert gar nichts...

Oder würdest du sagen, lasst uns mal auf der sicheren Seite bleiben und landen, es gibt auch ein Leben unterhalb der Wolken.

Es spricht - wie gesagt - meiner Ansicht nach nichts dagegen, die CO2-Emissionen in sinnvoller Weise niedrig zu halten, man darf aber wohl nicht davon ausgehen, dass dadurch ein eventuell(sic!) in naher Zukunft kommender Klimawandel aufzuhalten wäre.

Der Klimawandel kommt nicht "eventuell in naher Zukunft". Es gibt jede Menge Beobachtungen in der Natur, die nur einen Schluss zulassen: Der Klimawandel ist Realität, und er schreitet weiter voran.

Und es "geht auch keiner davon aus", das wir das Klima beeinflussen können, sondern wir tun es längst. Womöglich sogar schon seit 10.000 Jahren.

Sinnvoll erscheint mir daher, viel mehr Hirn darauf zu verwenden, wie wir mit Herausforderungen umgehen sollten, die ohnehin - Klimawandel hin oder her - auf uns und unsere Kinder zukommen.

Was heißt das konkret? Keine Anstrengungen zur CO2-Vermeidung, lieber höhere Deiche bauen? Dann aber, nach dem Verursacherprinzip, bitte auch gleich an allen Küsten der "Dritten Welt", wo Leute wohnen oder küstennah Landwirtschaft betrieben wird. Wir hams ja.

 

Ich empfehle in diesem Zusammenhang - auch zur Situation hier im Forum und vielen anderen - noch diesen Beitrag von Harald Lesch.

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Alle Steuerzahler zusammen arbeiten für das Gehalt aller Beamten. Von wem sonst nimmt der Staat das Geld ein, das er an dich auszahlt.

Du arbeitest in erster Linie für Dich selbst, ganz sicher nicht FÜR das Gehalt der Beamten.

Mal wieder die üblichen Wortklaubereien. :doofwinkt:

Ich arbeite für Geld, von dem ich einen Teil als Einkommensteuer an den Staat überweise. Und von diesem Steuergeld wird ein Teil als Gehalt an Beamte überwiesen. Also erhalten Beamte (des Bundes und eines Bundeslandes) mit ihrem Gehalt Geld, für das ich gearbeitet habe. Und deshalb schreibe ich, daß ich für die Gehälter der Beamten arbeite.

Auch wenn Du dich mit deinen Spitzfindigkeiten auf den Kopf stellst kannst Du nicht darüber hinwegtäuschen, daß Beamte aus Steuergeldern bezahlt werden, und daß diese Steuern von den Steuerzahlern mit Arbeit verdient worden sind.

 

 

Von wem sonst nimmt der Staat das Geld ein, das er an dich auszahlt.

 

:geheim: Von den Banken?

Die verleihen ihr Geld aber nur und wollen es mit Zinsen zurückhaben. Abgesehen davon, daß auch Banken Steuerzahler sind.

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Wenn ..., dann haben nicht nur die Malediven ein ernsthaftes Problem.

Wobei es den Malediven gleichgültig sein dürfte, ob sie den Meeresspiegel überragen oder nicht. :notworthy:

Ein Problem haben lediglich die Bewohner der Malediven, sie werden es lösen, indem sie die Inseln verlassen. Und das müssen sie nicht nur, wenn der Meeresspiegel steigt, sondern auch, wenn Energie eingespart wird, um ihn konstant zu halten.

Die größte Einnahmequelle auf den Malediven ist der Tourismus, er schafft die Arbeitsplätze, von denen die meisten auf den Malediven leben. Die Malediven sind jedoch nur mit Flug- oder Schiffsreisen, bei denen viel Energie verbraucht wird, zu erreichen. Solche energieintensiven Reisen wird es nicht mehr geben, wenn mit Energie sparsamer umgegangen werden muß. Damit entfallen die meisten Arbeitsplätze auf den Inseln, ihre Beschäftigten müssen sich neue Arbeit auf dem Festland suchen. Der größte Teil der Insulaner muß auf jeden Fall die Malediven verlassen, sie können nur als Heimat für eine kleine archaische Minderheit, die sich dort von Ackerbau und Fischfang ernährt, erhalten werden.

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Justin, on 21 Nov 2015 - 13:27, said:

So, mal wieder etwas Zeit zum Schreiben. Also:

PedroK, on 17 Nov 2015 - 17:17, said:

@Justin

Ich bin relativ sicher, dass ein paar hundert Millionen Europäer und Nordamerikaner die Entwicklung des Klimas nicht mehr maßgeblich werden beeinflussen können - wenn sie es überhaupt je getan haben.

Es scheint dich nicht zu beeindrucken, dass ziemlich viele Leute, die sich hauptberuflich mit diesem Thema beschäftigen, relativ bis sehr sicher sind, dass das Gegenteil davon richtig ist.

 

Stell dir vor, eine größere Zahl von Handwerkern und sonstigen Leuten, die nicht so ganz genau wissen, was sie tun, bastelt ziemlich unkoordiniert ein Gebilde zusammen, das sie "Flugzeug" nennen. Man startet, und du sitzt mit drin. Ein paar Leute sehen sich das Ding unterwegs genauer an, rechnen dies und das nach, machen ein paar Messungen - und kommen zu dem Ergebnis, dass, wenn man einfach so weiter fliegt, die ganze Kiste abstürzen wird. Jetzt könnte man mit etwas Glück noch halbwegs sicher landen. Würdest du dann auch sagen, och nö, jetzt fliegen wir doch gerade so schön, vielleicht haben die sich ja verrechnet, mein Nachbar ist Bäcker und der sagt auch, das stimmt nicht mit dem Abstürzen. Und vielleicht stürzen ja auch erst meine Enkel ab und mir passiert gar nichts...

 

Oder würdest du sagen, lasst uns mal auf der sicheren Seite bleiben und landen, es gibt auch ein Leben unterhalb der Wolken.

 

Naja, im Gegensatz zu den Klimamodellen, sind aber die technischen Fakten im Rahmen des Flugzeugbaus nahezu alle bekannt und deren Zusammenwirken.

 

Das scheint beim den Klimamodellen aber anders zu sein, so sehr wie man da mit Variablen und Vermutungen rechnet.

Und wenn wirklich einmal Mutter Erde sagt jetzt kommt wieder einmal eine richtige Warmzeit, dann wirst Du nichts dagegen unternehmen können.

Genauso wäre es bei einer Kaltzeit, nur eben in anderen Gebieten.

 

Hier sei nur mal erwähnt, das in den letzten Eiszeiten viele Teile Europas unter Eis begraben waren und eine Ostsee gab es da auch nicht mehr.

Und das sind keine Modellrechnung, sondern Fakten als jahrelanger Forschung.

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Mal wieder die üblichen Wortklaubereien.

Wenn Du ständig solcherlei Steilvorlagen lieferst..... :doofwinkt:

 

Und deshalb schreibe ich, daß ich für die Gehälter der Beamten arbeite.

Allenfalls mittelbar. Primär jedenfalls nicht. Und wenn ich mir so überlege, welch unbedeutend geringen Anteil Du unter Deiner Betrachtungsweise tatsächlich an meinem Gehalt Anteil haben könntest...... Pffff..... Genauso unbedeutend ist jedweder Anspruch, den Du daraus abzuleiten versuchst.

 

Auch wenn Du dich mit deinen Spitzfindigkeiten auf den Kopf stellst kannst Du nicht darüber hinwegtäuschen, daß Beamte aus Steuergeldern bezahlt werden, und daß diese Steuern von den Steuerzahlern mit Arbeit verdient worden sind.

1. Sport ist gut. Solltest Du auch mal betreiben. ;)

2. Wo habe ich worüber hinweggetäuscht? Hm? Wenn Du magst, darfst Du gern nochmal nachlesen. Denn ich schrieb - um Deiner Erinnerung mal ein wenig auf die Sprünge zu helfen -, daß aus Steuergeldern u.a. (!!) natürlich auch Beamte bezahlt werden. Den Rest (von wegen "Anspruchsdenken") hast Du leider, aber eben auch bezeichnenderweise wohl unterschlagen bzw. überlesen.

3. Fein. Dann zahle ich doch tatsächlich auch einen (kleinen) Teil meines Gehalts selbst. Darf ich mir jetzt auch wünschen, wie ich im Dienst vorzugehen habe? :rolleyes:

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Das scheint beim den Klimamodellen aber anders zu sein, so sehr wie man da mit Variablen und Vermutungen rechnet.

Du hast völlig Recht. Das scheint nur so zu sein - wenn man nämlich nicht so genau weiß, wie numerische Mathematik funktioniert. Dann muss man (und möchte man vielleicht) glauben, da würde nur so irgendwie mit "Variablen" (geht gar nicht anders, nicht mal bei der Lohnbuchhaltung) und "Vermutungen" gearbeitet.

Und wenn wirklich einmal Mutter Erde sagt jetzt kommt wieder einmal eine richtige Warmzeit, dann wirst Du nichts dagegen unternehmen können.

Völlig neue Info jetzt für dich und damit Ende deiner Märchenstunde:

 

Physik ist inzwischen wesentlich weiter. Da weiß man, dass Mutter Erde nicht einfach irgendwas sagen kann. Das Ursache-Wirkungs-Prinzip ist eine entscheidende und sehr erfolgreiche Grundannahme der Physik, soweit man es nicht mit Systemen zu tun hat, die der Quantenmechanik unterliegen.

 

Und so kann nicht einfach "wieder einmal eine richtige Warmzeit" kommen, ohne dass es dafür eine Ursache gibt. Zur Zeit ist dies überwiegend der erhöhte CO2-Eintrag in die Atmosphäre durch Verbrennung fossilen Kohlenstoffs durch eine bestimmte Sorte Zweibeiner. Noch geht man unter Klimawissenschaftlern davon aus, dass durch einigermaßen konsequente Unterlassung der Ursache auch die Wirkung auf eine Erwärmung von etwa 2° begrenzbar wäre.

 

Früher gab es andere Ursachen wie etwa Änderungen beim Umlauf der Erde um die Sonne - diese Ursachen liegen zur Zeit aber nicht vor, sie kommen nicht überraschend und mit ihnen müssen wir in den nächsten 2000 Jahren nicht rechnen. Zur Erinnerung: Die Maßnahmen, die jetzt erforderlich sind, haben vor allem die Klimaentwicklung bis 2100 im Auge.

 

Also: Laß Mutter Erde in Ruhe.

 

Und zu den Vorschlägen zu Maßnahmen, die hier kürzlich angemahnt wurden, habe ich einen Vortrag von Ernst-Ulrich von Weizsäcker gefunden. Wer sich wirklich dafür interessiert, sollte sich schon mal eine Stunde Zeit reservieren. Danach können wir drüber diskutieren.

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Ich bin relativ sicher, dass ein paar hundert Millionen Europäer und Nordamerikaner die Entwicklung des Klimas nicht mehr maßgeblich werden beeinflussen können - wenn sie es überhaupt je getan haben.

Es scheint dich nicht zu beeindrucken, dass ziemlich viele Leute, die sich hauptberuflich mit diesem Thema beschäftigen, relativ bis sehr sicher sind, dass das Gegenteil davon richtig ist.

 

Aha. Es gibt also ziemlich viele Leute, die sich hauptberuflich mit diesem Thema beschäftigen und meinen, es reiche, wenn Europäer und Nordamerikaner CO2-Emissionen reduzieren. Prima, dann braucht man ja mit China, Indien et al. gar nicht groß rumzulabern.

 

Der Klimawandel kommt nicht "eventuell in naher Zukunft". Es gibt jede Menge Beobachtungen in der Natur, die nur einen Schluss zulassen: Der Klimawandel ist Realität, und er schreitet weiter voran.

Den Klimawandel - als singulären Prozess - gibt es nicht. Die klimatischen Verhältnisse auf der ollen Erde verändern sich ständig.

 

Und es "geht auch keiner davon aus", das wir das Klima beeinflussen können, sondern wir tun es längst. Womöglich sogar schon seit 10.000 Jahren.

Und? Selbstverständlich beeinflusst das Leben auf dem Planeten das Klima. Ich schrieb vom "Aufhalten".

 

Was heißt das konkret? Keine Anstrengungen zur CO2-Vermeidung, lieber höhere Deiche bauen?

Quark. Zur CO2-Vermeidung habe ich mich oben geäußert (und hielte es durchaus für denkbar, dass meine CO2-Bilanz "besser" aussieht als die Deine). Deiche sollte man eher hier und da rückbauen. Der Mensch muss nicht jedes von Überflutungen bedrohte Gebiet besiedeln.

 

Kommt denn von Deiner Seite noch etwas Konstruktives? Wie sieht Dein - realistischer - Plan zur Rettung des Planeten aus? Dass Du weniger CO2-Emissionen für sinnvoll hältst, ist klar. Aber wie stellst Du Dir das Ganze politisch, sozial, wirtschaftlich und praktisch vor?

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Auf die Antwort von @Justin bin ich schon jetzt gespannt. Ich rette jedenfalls jetzt gleich den Planeten, indem ich völlig CO2-frei mich mit der Fellnase in Wald und Flur verdinge und den lokalen schottischen Hochlandrindern bei der Methan-Produktion zuschaue.

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Ich möchte im Zusammenhang des Bedrohungsszenario abschmelzen des Grönlandeises auf den Faktor der Sonne hinweisen.



Paradox der Erderwärmung

Grönlands Eis schmilzt schneller, wenn sich die Sonnenaktivität abschwächt

Sie glaubt, dass sich zwei unterschiedliche Aktivitätszyklen zwischen den Jahren 2030 und 2040 so überlagern, dass sie sich gegenseitig auslöschen. Dann sänke die solare Aktivität auf ein anhaltendes Minimum.

(bzgl. Maunder-Minimum) - Die passive Sonne war vermutlich die Ursache jener Witterungsunbilden, unter denen die Menschen in jener Zeit litten. So lag Europa in den Wintern regelmäßig unter einer Kälteglocke. In Holland froren die Grachten zu, in England die Themse, sodass die Anwohner auf dem Fluss öfter Frostjahrmärkte feierten. Sogar die Ostsee war mindestens zweimal vollständig von Eis bedeckt. Die Sommer blieben kühl und feucht, der Weizen verfaulte auf den Halmen. Sinkende Ernten und Hungersnöte waren die Folge.


 




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Ich bin relativ sicher, dass ein paar hundert Millionen Europäer und Nordamerikaner die Entwicklung des Klimas nicht mehr maßgeblich werden beeinflussen können - wenn sie es überhaupt je getan haben.

Es scheint dich nicht zu beeindrucken, dass ziemlich viele Leute, die sich hauptberuflich mit diesem Thema beschäftigen, relativ bis sehr sicher sind, dass das Gegenteil davon richtig ist.

 

Aha. Es gibt also ziemlich viele Leute, die sich hauptberuflich mit diesem Thema beschäftigen und meinen, es reiche, wenn Europäer und Nordamerikaner CO2-Emissionen reduzieren. Prima, dann braucht man ja mit China, Indien et al. gar nicht groß rumzulabern.

 

Deinen "Argumenten" traust du ja nicht viel zu, wenn du mir durch gewisse Verdrehungen Aussagen unterschieben musst - die sich dann, was Wunder, auch schön leicht "widerlegen" oder anderweitig vorführen lassen. Mein Satz bezog sich erkennbar auf deinen Zusatz "wenn sie es überhaupt je getan haben". Dass es für irgendwas schon reiche, wenn nur Europäer und Amerikaner ihre CO2-Emissionen reduzieren, ist nicht von mir, das ist nur deine Erfindung. Wenn du an einer Diskussion interessiert wärest, würdest du solche Manöver unterlassen..

 

Der Klimawandel kommt nicht "eventuell in naher Zukunft". Es gibt jede Menge Beobachtungen in der Natur, die nur einen Schluss zulassen: Der Klimawandel ist Realität, und er schreitet weiter voran.

Den Klimawandel - als singulären Prozess - gibt es nicht. Die klimatischen Verhältnisse auf der ollen Erde verändern sich ständig.

 

Und es "geht auch keiner davon aus", das wir das Klima beeinflussen können, sondern wir tun es längst. Womöglich sogar schon seit 10.000 Jahren.

Und? Selbstverständlich beeinflusst das Leben auf dem Planeten das Klima. Ich schrieb vom "Aufhalten".

 

Du warst es, der von einem Klimawandel "in naher Zukunft" schrieb. Meine Korrektur, er sei schon Gegenwart, beantwortest du mit "gibts immer", billiger Rhetorik also anstelle einer Aussage der Art "ok, hast Recht".

 

Und dann beeinflusst "das Leben" natürlich das Klima auf der Erde, das war aber nicht das Thema. Du lenkst nur per Rhetorik davon ab, dass der Mensch in den letzten Jahrzehnten nicht mehr nur wie "das Leben" in das Klimageschehen eingreift, sondern durch ungehemmte Verbrennung fossilen Kohlenstoffs nun massiv. Und das kann man selbstverständlich auch wieder bleiben lassen - zum Leben brauchen wir das nicht, nur für unsere Bequemlichkeit. Nach dem Prinzip von Ursache und Wirkung wäre zu erwarten, dass dann die Wirkung ebenfalls nachlässt, also die Klimaerwärmung nicht weiter beschleunigt voranschreitet. Wenn bei uns nicht gar zu spät Vernunft einkehrt.

 

Aber so etwas darf in deiner Umgebung offenbar nicht gedacht werden.

 

Was heißt das konkret? Keine Anstrengungen zur CO2-Vermeidung, lieber höhere Deiche bauen?

Quark. Zur CO2-Vermeidung habe ich mich oben geäußert (und hielte es durchaus für denkbar, dass meine CO2-Bilanz "besser" aussieht als die Deine). Deiche sollte man eher hier und da rückbauen. Der Mensch muss nicht jedes von Überflutungen bedrohte Gebiet besiedeln.

 

Es geht um Gebiete, die bereits besiedelt sind, und zwar ziemlich dicht. Solche sind in großer Zahl von Überflutungen bedroht. Besprich das mal mit den Küstenbewohnern, dass du dort die Deich zurückbauen willst: Dass ihr hier lebt ist doch nur eine schlechte Angewohnheit, lasst das mal besser bleiben.

Kommt denn von Deiner Seite noch etwas Konstruktives? Wie sieht Dein - realistischer - Plan zur Rettung des Planeten aus? Dass Du weniger CO2-Emissionen für sinnvoll hältst, ist klar. Aber wie stellst Du Dir das Ganze politisch, sozial, wirtschaftlich und praktisch vor?

Schon das Video des Vortrags von Ernst-Ulrich von Weizsäcker gesehen? Da sind meine Vorschläge drin, muss ich den Text jetzt für dich abtippen?

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Von Weizäckers Vortrag gibts in ähnlicher Form auf seiner Hompage. Beim Video bin ich nach 10 Minuten ausgestiegen, wegen der Angstmacherei um das Abschmelzen des Grönlandeises.

Da wurde diese Grafik (Meeresspiegel stieg um etwa 7 Meter an (umgezeichnet nach Tooley, 1991)) projeziert, mit der Aussage, dass damals innerhalb kürzester Zeit Labradors Eis geschmolzen ist. Das auch in Europa und Asien Eis geschmolzen ist, wird nicht erwähnt.

Quelle Zitat: However, meltwater pulse 1C (8,200-7,600 years ago) left traces at numerous locations in the United States, northwestern Europe, and China.


http://ernst.weizsaecker.de/wp-content/uploads/chart-the-flood-can-arrive-suddenly.png

Ein paar Jahrhunderte vorher ist Doggerland abgesoffen. Die Einwohner sind nicht wegen dem allmählich steigenden Meeresspiegel gestorben, sondern weil sie von einer Tsunamiwelle überrollt wurden. 'How Britain's Atlantis' and its tribes were wiped out by a TSUNAMI triggered by a landslide off the coast of Norway 8,200 years ago Sowas sind plötzliche Gefahren und nicht wenn da Grönland innerhalb von ein paar hundert oder tausend Jahren abschmilzt.

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...

Auf alle Teile Deiner Suade einzugehen, führte vermutlich zu sehr in Richtung OT. Daher nur einige Bemerkungen:

 

Dass es für irgendwas schon reiche, wenn nur Europäer und Amerikaner ihre CO2-Emissionen reduzieren, ist nicht von mir ...

Prima. Du scheinst auf dem richtigen Weg zu sein.

 

Und dann beeinflusst "das Leben" natürlich das Klima auf der Erde, das war aber nicht das Thema.

Das ist IMO das Thema.

 

Aber so etwas darf in deiner Umgebung offenbar nicht gedacht werden.

Wir Häretiker sind viel liberaler als Du zu denken scheinst.

 

Schon das Video des Vortrags von Ernst-Ulrich von Weizsäcker gesehen? Da sind meine Vorschläge drin, muss ich den Text jetzt für dich abtippen?

Ich soll mir also von dem Sohn des Professors meiner Eltern erzählen lassen, was Du vorschlägst. Kannst Du das nicht selbst kurz, knapp und mit eigenen Worten vortragen? Ich traue Dir das zu und freue mich auf Deine (selbst formulierten) Vorschläge.

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Schon das Video des Vortrags von Ernst-Ulrich von Weizsäcker gesehen? Da sind meine Vorschläge drin, muss ich den Text jetzt für dich abtippen?

Ich soll mir also von dem Sohn des Professors meiner Eltern erzählen lassen, was Du vorschlägst. Kannst Du das nicht selbst kurz, knapp und mit eigenen Worten vortragen? Ich traue Dir das zu und freue mich auf Deine (selbst formulierten) Vorschläge.

Was hast du denn für Probleme mit dem Sohn des Professors deiner Eltern, und was geht mich das an.

 

Und wenn du für ein komplexes globales Problem von vornherein nur Lösungen akzeptieren willst, die sich kurz und knapp vortragen lassen, brauche ich damit nicht anzufangen: Die Lösungen werden dir sowieso zu kompliziert sein.

 

Herzlichen Dank, dass du mir überhaupt etwas zutraust. Ich tu's auch, aber kurz und knapp geht nicht, und für angemessen lang fehlt mir grad die Zeit. Und - sorry - was bist du für ein erbärmlicher Schulmeister, der hier von mir verlangt, Vorschläge sollten von mir selbst formuliert sein. Geht es dir um Inhalte, oder um Rhetorik und Äußerlichkeiten?

 

Sieh dir den Vortrag an, und versuche, zu verstehen. Traust du dir das zu?

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Von Weizäckers Vortrag gibts in ähnlicher Form auf seiner Hompage. Beim Video bin ich nach 10 Minuten ausgestiegen, wegen der Angstmacherei um das Abschmelzen des Grönlandeises.

Oh, hat dir das Angst gemacht. Daher die Flucht in Scheinargumente - das ist die menschliche Variante eines Verhaltens, welches Gerüchten zufolge auch der Vogel Strauß pflegt: Den Kopf in den Sand stecken, dann ist von der Bedrohung nichts mehr zu sehen.

 

Jetzt weißt du also gar nicht, ob womöglich nach 11 Minuten eine Problemlösung angeboten wird. Das sollte dir aber Angst machen.

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Man könnte es auch weniger weltuntergangsmäßig betrachten und einfach sagen: bei so viel Übertreibung (=> "Angstmacherei") lohnt es sich nicht, sich auch noch den Rest anzutun. Und nein, weder stecke ich den Kopf in den Sand noch lasse ich mir von irgendwelchen Weltuntergangspropheten Angst (haben zu müssen) einreden.

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Ist doch egal was da noch im Video kommt. Die Lösungsmöglichkeiten werden ja auch der Homepage dargestellt. Dort hat es den Vorteil die uninteressanten Sachen zu überspringen. Welche Lösungsansätze werden denn im Video aufgezeigt, die es auf der Hompageseite mit dem verlinkten Bild in Beitrag #3038 nicht gibt?

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Man könnte es auch weniger weltuntergangsmäßig betrachten und einfach sagen: bei so viel Übertreibung ...

Bitte konkret: Welche Übertreibung kommt da vor, und woran hast du das erkannt?

Ist doch egal was da noch im Video kommt. Die Lösungsmöglichkeiten werden ja auch der Homepage dargestellt. Dort hat es den Vorteil die uninteressanten Sachen zu überspringen. Welche Lösungsansätze werden denn im Video aufgezeigt, die es auf der Hompageseite mit dem verlinkten Bild in Beitrag #3038 nicht gibt?

Find's heraus !
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Was hast du denn für Probleme mit dem Sohn des Professors deiner Eltern, und was geht mich das an?

Warum fragst Du, wenn Du nicht mal weißt, ob es Dich etwas angeht? Ich habe weder mit ihm noch mit seinem Vater Probleme, wundere mich aber darüber, dass Du - anstatt Deine Gedanken selbst darzulegen und zu vertreten - auf den Vortrag eines anderen verweist.

 

Herzlichen Dank, dass du mir überhaupt etwas zutraust.

Gern geschehen.

 

Ich tu's auch, aber kurz und knapp geht nicht, und für angemessen lang fehlt mir grad die Zeit.

Naja, eine Art Synopsis wirst Du ja wohl liefern können, oder?

 

Und - sorry - was bist du für ein erbärmlicher Schulmeister, der hier von mir verlangt, Vorschläge sollten von mir selbst formuliert sein. Geht es dir um Inhalte, oder um Rhetorik und Äußerlichkeiten?

Mir geht es um die Inhalte Deiner Lösungsvorschläge. Die versuche ich zu entdecken und hoffe darauf, dass Du mir dabei hilfst.

 

Sieh dir den Vortrag an, und versuche, zu verstehen. Traust du dir das zu?

Klar. Siehe oben.

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Man könnte es auch weniger weltuntergangsmäßig betrachten und einfach sagen: bei so viel Übertreibung ...

Bitte konkret: Welche Übertreibung kommt da vor, und woran hast du das erkannt?

 

Ich habe nicht geschrieben, daß Übertreibungen IMO vorkamen oder ich welche woran auch immer erkannt haben will. Ich schrieb von "könnte" und bezog mich dabei auf den Beitrag von @Bambam. Es "könnte" ein Grund für seinen Ausstieg nach 10 Minunten gewesen sein. Ich räume allerdings tatsächlich ein, daß mir sehr viele solcher Berichte, die ich in der Vergangenheit im TV gesehen habe, bisweilen arg übertrieben und überzeichnet vorkamen. Woran ich das erkannt haben wollte? Nun, ganz einfach an Artikeln, die ein anderes oder zumindest deutlich weniger übertriebenes Bild zeichneten.

Ich kann mich noch gut an Diskussionen und Vorhersagen erinnern, wo es um das liebe Erdöl ging und Ökovertreter behaupteten, die Ölquellen seien (vom damaliegen Zeitpunkt aus betrachtet) so in ca. 40-50 Jahren erschöpft. Komisch, denn man liest immer wieder von neu erschlossenen Öl- (oder auch Gas-)feldern, wonach ein Versiegen noch lange nicht vorhersehbar ist. Aber schön, daß man mal eben wieder ein Schreckensszenario in die Welt geschrieen und der Politik einen Aufhänger geliefert hat, um an der ein oder anderen Steuerschraube zu drehen oder der Allgemeinheit sonstwelche obstrusen Auflagen oder Einschränkungen aufs Auge zu drücken. Bezeichnend ist aber auch, daß die Politiker selbst sich dabei gern heraushalten. Demzufolge betrachte ich entsprechende Behauptungen und Film-/Berichte mit einer gewissen Skepsis und übernehme längst nicht alles, nur weil es von irgendeinem mehr oder weniger renomierten Prof. kommt.

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Zitat aus dem Film:


Aber was meistens in diesen Vorträgen nicht gesagt wird, das es diese nichtlinearen Prozesse gibt. Also nicht kontinuierliche. Vor 7800 Jahren war über dem was wir heute Labrador und die Hudson Bay nennen. Ein Eisgebirge von der Volumenmächtigkeit des Grönlandeises. Und das ist in kürzester Zeit ins Meer gerutscht.... Heute wissen wir bloß das kann man an den Britischen Steinküsten nachmessen ...das in kürzester Zeit der Meeresspiegel um 7 bis 8 Meter angestiegen. Das ist ein Riesendrama.

Was in meiner Realität ein Riesendrama innerhalb schneller/kürzester Zeit ist, habe ich am Tsunami Doggerland dargelegt.

 

Schon Jahrtausende vorher gab es anhaltende riesendramatische Meeresspiegalanstiege.


Von dem riesendramtischen Anstig vor 7800 Jahren kam aber in der Ostsee nicht viel an. Und auch sonst hat es ein paar Jahrtausende gedauert bis es um 7 Meter angestiegen ist.
Quelle der Grafik: http://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-642-17220-5_12?no-access=true




Edited by Gast225
Bilder gelöscht
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Neue Infos:

Studie: Die Erwärmungs“pause“ war von vornherein ein Mythos

 

Es ist klar, dass die Forschung über die "Pause" interessante Erkenntnisse über Klimaschwankungen auf mittleren Zeitskalen erbracht hat. Wir kritisieren diese Forschung nicht. Außer dass diese Forschung gar nicht von einer (nicht vorhandenen) "Pause" handelte, sondern von einer Routineschwankung in der Erwärmungsrate. Da 2015 so gut wie sicher erneut das heißeste Jahr seit Beobachtungsbeginn ist, ist diese Routineschwankung wahrscheinlich bereits vorüber.

 

Worum es in Paris geht

 

Die vielen wirtschaftlichen Studien, die vom „Weltklimarat“ IPCC in seinem letzten Bericht ausgewertet wurden, werden von diesem so zusammengefasst: Die Kosten für die globale Erwärmung auf unter 2 Grad zu begrenzen würde das Weltwirtschaftswachstum um nur 0,06 Prozent pro Jahr zu reduzieren. Die typischen 2,3 Prozent jährliches Wachstum würden also auf 2,24 Prozent reduziert, und damit der erwartete rund achtfache Anstieg der globalen Wirtschaftsleistung bis zum Jahr 2100 lediglich zwei Jahre später erreicht (siehe Grafik). Noch nicht berücksichtig sind dabei die Kosten des Nichtstuns: die menschlichen und wirtschaftlichen Kosten des "business as usual", wie die Versauerung der Weltmeere, häufigere und intensivere Wetterextreme, Ernteausfälle und steigender Meeresspiegel. Diese Kosten sind nahezu unberechenbar – aber mit hoher Sicherheit wesentlich höher als die Kosten eines geordneten Umstiegs auf erneuerbare Energien.

 

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Jetzt weißt du also gar nicht, ob womöglich nach 11 Minuten eine Problemlösung angeboten wird.

Ringelnatz:

"War einmal ein Bumerang, war ein weniges zu lang.

Bumerang flog ein Stück aber kam nicht mehr zurück.

Publikum noch stundenlang wartete auf Bumerang."

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