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Tödlicher Vu mit Motorrad


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Getötet worden ist ein 21 Jahre alter Motorradfahrer am Samstag nach einem Unfall in der Nähe von Ruhland. Der 68 Jahre alte Autofahrer blieb unverletzt, teilte die Polizei gestern mit. Der 68-Jährige war am Samstagnachmittag mit seinem Wagen

auf die B 169 gefahren und hatte dabei laut Polizei die Vorfahrt missachtet. Ein Rettungshubschrauber brachte den jungen Mann in eine Cottbuser Klinik. Dort starb er nach Polizeiangaben wenige Stunden später.

 

Leider kenne ich den Motorradfahrer, es war ein Freund...

Wie ihr euch vorstellen könnt, war mein Wochenende nicht besonders prickelnd und momentan weiß ich nicht, wie ich damit umgehen soll. Fühle mit seinen Eltern und seiner Freundin.

Ich wollte es einfach mal loswerden.

 

 

Gruß Cope :nolimit:

 

Edit: Hier gibt es einige Bilder der Unfallstelle, leider kein Direktlink, müsst euch durchnavigieren.

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Wenn Du ihm vorher gesagt hättest, daß Motorradfahren gefährlich ist, wäre er dann nicht gefahren?

 

Natürlich nicht, gesagt hatte ich es ihm aber vorher. Steht ja auch nicht wirklich zur Debatte, hätte ja auch mit Auto passieren können oder zu Fuß...

 

 

Finds aber sehr schlimm, war ein verdammt komisches Gefühl bei ihm zu Hause zu sein und zu wissen, dass er nicht mehr kommen wird..

Seine Freundin war noch im Krankenhaus und hat ihn sich angeschaut,seine Mutter konnte es nicht...War alles sehr emotional, aber jemand muss ja da sein, der nicht total am Boden zerstört ist.

 

Cope

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Guest Simineon
Wenn Du ihm vorher gesagt hättest, daß Motorradfahren gefährlich ist, wäre er dann nicht gefahren?

 

Natürlich nicht, gesagt hatte ich es ihm aber vorher. Steht ja auch nicht wirklich zur Debatte, hätte ja auch mit Auto passieren können oder zu Fuß...

 

 

Mein herzliches Beileid !

 

Ersetze Auto durch Fahrrad, dann stimmt es.

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Ich frage mich gerade, was auf den Unfallverursacher zukommen wird. Ist das Totschlag oder schwere Körperverletzung mit Todesfolge?

Entzug der FE?

Zuerst mal mein Mitgefühl für die Familie und die Freundin.

 

Der Verursacher dürfte so mit 6 Monate auf Bewährung und 90 oder 180 Tagessätze bekommen wenn keine besonders schwerwiegenden Besonderheiten den Unfall verursacht haben. Dann ob deinem Freund noch ein Mitverschulden trifft.

 

Die Familie soll unbedingt einen fähigen Anwalt mit der Abwicklung beauftragen.

 

MfG.

 

hartmut

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Es werden viele Kosten auf die Familie zukommen, ein Teil davon muss die Haftpflichtversicherung ersetzen. Was und wie viel kann ein Anwalt sagen. Auch wenn es um die Schuldverteilung beim Schadensersatz geht sollte ein Profi das machen, damit wird auch die seelische Belastung die später noch stärker wird, gemildert.

 

Er kann auch raten ob die Familie als Nebenkläger beim Prozess auftreten soll.

 

Also, ohne Anwalt geht es fast nicht.

 

MfG.

 

hartmut

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In Brandenburg war am Wochenende die Hölle los :nolimit: Ein paar Minuten früher, und ich könnte das gewesen sein:

 

Egsdorf (Dahme-Spreewald)

Mit entgegenkommenden Motorrad zusammengestoßen

In der Doppelkurve kurz vor Egsdorf kam es am Sonntag gegen 12 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Motorradfahrer kam in der Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn und stieß mit einem entgegenkommenden Motorrad zusammen. Der 27-jährige Verursacher und ein weiterer 52-Jährige Kradfahrer wurden schwer verletzt. Der Sachschaden wurde auf mindestens 13.000 Euro geschätzt.

 

Feuerwehr war grade dabei alles zu bergen.

 

Die Übersicht über das Wochenende:

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/ziel/1684965/DE/

 

Leute, lasst es gemütlicher angehen und denkt für die Autofahrer mit wenn ihr auf der Landstraße unterwegs seid.

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Guest Pferdestehler

@Cope

 

Mein Beileid, von Herzen! Bin selbst mal (teils aus eigenem Unvermögen) haarscharf am Tod vorbei mit dem Motorrad, da sticht einen das in den Bauch, sowas lesen zu müssen.

 

Alles Gute für Dich und die Angehörigen des Freundes.

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Zuerst mal mein Mitgefühl für die Familie und die Freundin.

Dito. :nolimit:

 

Ich frage mich gerade, was auf den Unfallverursacher zukommen wird. Ist das Totschlag oder schwere Körperverletzung mit Todesfolge?

Entzug der FE?

Rechtlich gesehen, wird es auf eine fahrlässige Tötung nach §222 StGB hinauslaufen.

Je nach dem, in welchem Maße die Vorfahrt verletzt wurde (insbesondere ob dabei grob verkehrswidrig und rücksichtslos vorgegangen wurde) kommt noch eine Gefährdung des Straßenverkehrs nach §315c Abs. 1 Nr. 2 lit. a StGB in Betracht.

 

 

Meiner Einschätzung nach kann (bei leichter Schuld, wovon man hier vmtl. ausgehen kann und unvorbestraftem oder nicht einschlägig vorbestraftem Täter) man folgende Rechtsfolgen als realistisch ansehen:

 

  • Geldstrafe im Vorstrafenbereich, also ab 90 Tagessätze, normalerweise aber nicht mehr als 120 Tagessätze, was drei bis vier Monaten Freiheitsstrafe entspricht
  • Fahrverbot von ein bis drei Monaten, ein Fahrerlaubnisentzug ist eher unwahrscheinlich
  • 5 Punkte im VZR in Flensburg

 

Bei höherer Schuld (i.d.R. eher bei Alkohol, extrem riskanter Fahrweise wie Rennen usw., etc.) könnte keine Geldstrafe mehr, sondern eine Freiheitsstrafe im Bereich von drei bis sechs Monaten realistisch sein und ein Fahrerlaubnisentzug von sechs Monaten bis zu einem Jahr.

 

Kommt noch eine Straßenverkehrsgefährdung nach §315c StGB hinzu, so kann man mit einer Geldstrafe im Bereich um die 180 Tagessätze oder sechs Monate Freiheitsstrafe und einen Fahrerlaubnisentzug von einiger Dauer erwarten. Zudem würde die Punktezahl 7 und nicht 5 betragen (was bei einem Fahrerlaubnisentzug aber hinfällig ist, da mit der Neuerteilung auch Punktfreiheit eintritt).

 

Ohne einschlägige Vorstrafen ist von einer Strafaussetzung zur Bewährung in jedem Fall auszugehen.

 

Je nach Einzelfall kann die Strafe aber auch deutlich nach oben oder nach unten abweichen, da die Strafe bei jedem Einzelfall neu durch den Richter festgesetzt wird.

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Nochmals danke für eure Anteilnahme, ich werd es auch der Familie ausrichten.

 

Es wird einiges an Zeit in Anspruch nehmen, bis das erlebte verarbeitet ist. Wir (meine bessere Hälfte und ich) werden für sie da sein, mehr können wir im Moment nicht machen...

 

Gruß Cope

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@Cope, auch mein Beileid. ;)

 

Demnächst wird in der lokalen Schmierenpresse wieder zu lesen sein, das der Überwachungsdruck wieder einmal erhöht werden muß, um Unfälle auf der B169 zu verhindern. :nolimit:

 

Wie demletzt, als man in dem Blatt zum Schluß kam, das die B101 jetzt stärker denn je überwacht werden müsse. Man zählte anno 2007 129 Unfälle allein auf der B101 im Kreisgebiet. Hui, davon gab man gleich 49 Wildunfälle zu. :nick:

Von den in Ortschaften durch eigenes Verschulden durch Radfahrer und Fußgänger verschuldeten Unfällen natürlich keine Rede. Sind ja immer die pösen Rasser dran schuld. :80:

 

(Gehört jetzt nicht unbedingt hier her, ja ich weiß)

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Auch von mir mein Beileid zu diesem tragischen Unfall.

Es hat mich persönlich aufgewühlt, besonders die detaillierten Bilder zu diesem Unfall zu sehen.

 

* Fahrverbot von ein bis drei Monaten, ein Fahrerlaubnisentzug ist eher unwahrscheinlich

Das ist ein Witz, oder? Anderen Leuten wird der Führerschein für 12 Monate entzogen, obwohl noch nicht einmal jemand tatsächlich geschädigt wurde und hier ist jemand endgültig tot! :nolimit:

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Die Bilder haben eine frappierende Ähnlichkeit mit dem Bild was ich vor ein paar Jahren an der Abfahrt Lehnin der A2 mitansehen mußte. Es war an einem Sonntag nachmittags und es bildete sich ein großer Stau bis die Unfallstelle geräumt war. Der Motorradfahrer war damals auch unschuldiges Opfer einer Vorfahrtsünde.

 

Gruß

brandwolf

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immer schön Unfall (!) und Vorsatz auseinander halten. Einmal unachtsam und schon ist es passiert. Der Unfallverursacher ist auch so schon bestraft genug.

Juristisch sicher richtig. Kann mich aber nicht damit anfreunden, dass z.B. jemand eine Delle in ein Auto macht und abhaut, 12 Monate den Lappen abgeben kann und jemand, dem eine fahrlässige Tötung vorgeworfen wird, vielleicht nur einen Monat.

 

Ansonsten bin ich eher ein Anhänger des Prinzips "ist tatsächlich was passiert oder nicht" und hier ist tatsächlich was passiert und so ein Fehler darf einem - auch aus Unachtsamkeit - einfach nicht passieren. Straßenverkehr erfordert nun einmal die nötige Aufmerksamkeit.

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Die Unfallbilder sind nicht mehr "online", auf Wunsch der Familie, über den Direktlink aber immer noch vorhanden.

Momentan gibt es keine weiteren Infos, die Beerdigung wird in den nächsten 14 Tagen stattfinden...wird wahrscheinlich noch mal ein schwieriger Tag werden...

Falls es neue Erkenntnisse gibt, würde ich es euch mitteilen.

 

Gru Cope

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Auch wenn dem Motorradfahrer die Vorfahrt genommen wurde ist etwas anzumerken.

 

Schon in den 70ern schreib "Klacks" in Motorrad fahre IMMER so als wenn jeder andere Verkehrsteilnehmer dich vom Bock holen wollte.

 

Und da Töffs nun mal weit überwiegend als Spaßgeräte genutzt werden ist es kein Problem z.B. bei engegenkommende Linksabbiegern sehr sehr mißtrauisch zu werden, ebenso bei PKW-kollonnen im Begegnungsverkehr, irgendeeiner will bestimmt zum überholen ausscheren.....

 

Macht es wirklich etwas aus ob in einem 3h-Ausritt 270km oder 225km zurückgelegt werden? War der Tag dann weniger schön?

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Auch wenn dem Motorradfahrer die Vorfahrt genommen wurde ist etwas anzumerken.

 

Schon in den 70ern schreib "Klacks" in Motorrad fahre IMMER so als wenn jeder andere Verkehrsteilnehmer dich vom Bock holen wollte.

 

Und da Töffs nun mal weit überwiegend als Spaßgeräte genutzt werden ist es kein Problem z.B. bei engegenkommende Linksabbiegern sehr sehr mißtrauisch zu werden, ebenso bei PKW-kollonnen im Begegnungsverkehr, irgendeeiner will bestimmt zum überholen ausscheren.....

 

Macht es wirklich etwas aus ob in einem 3h-Ausritt 270km oder 225km zurückgelegt werden? War der Tag dann weniger schön?

 

 

Im Prinzip hast Du ja Recht.

 

Nur leider ist das eine etwas müde Körnerfressereinstellung. Nun sind aber die meisten Motorradfahrer keine widerkäuenden Körnerfresser, sondern zumeist dynamisch vorwärtsorientierte Typen.

 

Also werden die Motorräder nicht geschoben oder getragen, sondern gefahren.

 

Ich stimme mit Dir überein, wenn es darum geht, die Sensibilität für das mögliche Fehlverhalten anderer zu schulen, also vorausschauend zu fahren. Das bedeutet aber nicht, generell Gas wegzunehmen, sondern eigentlich nur, risikoträchtige Situationen als solche zu erkennen und bremsbereit zu sein (aber nicht gleich schon mal zu bremsen).

 

Im letzten Jahr bin ich zweimal in klassischen Standardsituationen sicheren Unfällen entgangen:

Ortschaft, vor mir ein Opa - PKW mit rund 50, wird langsamer (keine Bremslauchten), setzt Blinker rechts, Lage vor dem Wagen nicht einsehbar.

 

Alarmglocke ! Normalerweise geht man jetzt elegant kurz links vorbei... und wäre dann Breitseite in dem PKW eingeschlagen, den der Träumer noch eben aus der Querstraße vorlassen wollte, um selber bequemer einbiegen zu können.

 

Was warnt einen hier? Schwer zu sagen, vermutlich die Erfahrung aus tausend ähnlichen Situationen, die typische Fahrweise, die Unübersichtlichkeit?

 

Als Begel hätte ich mir die Beine eingeschlagen, die Eier abgerissen, die Rübe an der Dachreeling gespalten.

 

So braucht es denn immer noch etwas: Das Glück !

 

Das Glück, die ersten Jahre zu überstehen, das Glück, fit zu bleiben, das Glück, von technischen Defekten verschont zu bleiben usw.

 

Aber dieses Glück kann auch ständiges Geschleiche nicht ersetzen.

 

 

MfG

 

Kaimann

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Aber dieses Glück kann auch ständiges Geschleiche nicht ersetzen.

Richtig. Sinngemäß habe ich letztens in einer Kolumne der ADAC-Zeitung gelesen: Aus Angst extra langsam durch die Gegend zu fahren hilft gar nichts. Unfälle entstehen meistens aus den blödesten Situationen und dann wenn man nicht damit rechnet. Da hilft auch kein Langsam fahren. Also fahren Sie lieber zügig und seien Sie mit der vollen Aufmerksamkeit dabei!

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Mein Beispiel:

 

Landstraßenschnitt inkl. Ortsdurchfahrten mit 75km/h statt 90km/h ist noch nicht schleichen, bummeln oder trödeln ( auch nicht schieben oder tragen )!

Verrignert es aber den Spaß am Ausritt bei ALLEN unklaren Situationen so zu fahren daß man selbst nirgendwo reinknallt?

 

Von hinten an einer roten Ampel abgeknallt zu werden verhindert auch das nicht, klar.

 

Mindestbedingung wäre EXAKTE Einhaltung der STVO und aller Ge- und Verbote!

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Macht es wirklich etwas aus ob in einem 3h-Ausritt 270km oder 225km zurückgelegt werden? War der Tag dann weniger schön?
Landstraßenschnitt inkl. Ortsdurchfahrten mit 75km/h statt 90km/h ist noch nicht schleichen, bummeln oder trödeln ( auch nicht schieben oder tragen )!

Offensichtlich unterstellst Du, der Motorradfahrer sei zu schnell gefahren. Wie kommst Du eigentlich dazu? Nirgendwo im Thread gibt es einen Hinweis auf eine überhöhte Geschwindigkeit des Unfallopfers, und auch in dem verlinkten Zeitungsartikel ist lediglich von einem Vorfahrtsfehler des Unfallgegners geschrieben worden.

Besteht da nicht bei Dir ein Vorurteil, nach dem Motorradfahrer immer zu schnell fahren und an ihren Unfällen immer selbst schuld sind? :nolimit:

 

Mindestbedingung wäre EXAKTE Einhaltung der STVO und aller Ge- und Verbote!
Diese "Mindestbedingung" scheint aber nicht gegenüber Motorradfahrern zu gelten, wenn Du schreibst:
Und da Töffs nun mal weit überwiegend als Spaßgeräte genutzt werden ist es kein Problem z.B. bei engegenkommende Linksabbiegern sehr sehr mißtrauisch zu werden, ebenso bei PKW-kollonnen im Begegnungsverkehr, irgendeeiner will bestimmt zum überholen ausscheren.....
Anscheinend braucht die STVO nicht ganz so exakt eingehalten werden, wenn sie die Rechte von Motorradfahrern schützt. Die sollen selbst auf ihre Sicherheit aufpassen, Behinderungen in kauf nehmen und auf ihre Rechte verzichten - andernfalls tragen sie eine Mitschuld an ihren Unfallschäden. :whistling:

Es wäre interessant festzustellen, wieviele derartige Vorfahrtsfehler den PKW-Lenkern gegenüber einer vorfahrtberechtigten schweren Oberklasse-Limousine unterlaufen. Wenn Krädern die Vorfahrt häufiger genommen wird als großen schnellen Autos läßt das doch darauf schließen, daß bei einem Teil der resultierenden Zusammenstöße die Folgen des Unfalls von seinem Verursacher billigend in kauf genommen werden.

 

@Cope: Auch von mir, noch nachträglich, mein herzliches Beileid!

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anders:

 

1. Im Hummer macht dir mit gewißer Wahrscheinlichkeit der Vorfahrtsfehler eines anderen weniger aus als wenn du auf einem Töff sitzen würdest.

2. Trotz Fahrlicht dürfte die Wahrscheinlichkeit des Übersehenwerdens auf dem Bock höher sein als gegenüber schweren Limousinen.

3. Die Beschriftung des Grabsteins mit "der andere hatte Schuld" ist nun nicht besnders hilfreich.

 

Daraus folgt unabhängig vom Rechthaben und der STVO ist es anzuraten als Biker deutlich defensiver zu fahren als mit schweren PKWs, ist nun mal so.

 

P.S.

Das der Mtorradfahrer jenseits der STVO raste behaupte ich nicht, konkret war er tatsächlich zu schnell um den Unfall verhindern zu können. Wie geschrieben, es gibt Situationen bei denen sogar Stillstand tödlich sein kann, um diese geht es hier aber nicht.

 

P.S.2:

 

Sicher fahren heist "trotzdem ankommen", auch dann wenn in einer unübersichtlichen Kurve eine Ölspür ist, ein unaufmerksamer Linksabbieger entgegen kommt und ähnlich.

 

Und nochmals gefragt, ist es so schlimm mit 75km/h statt 90km/h Durchschnitt seinen Sonntagsauritt zu absolvieren?

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Guest Landy

@Kolbenfeder

 

Ich bin (noch) kein Biker. Wenn ich es wäre, würde ich grundsätzlich auf alle Regeln der STVO schei**en. Da gibt es nur zwei Dinge die für mich zählen - mein Spass und meine Sicherheit. Hohe Sicherheit erreicht man als Biker nicht dadurch, dass man Regeln einhält sondern dass man für alle unfähigen VTs um einen herum mitdenkt.

 

Im Extremfall würde ich es vorziehen, nach kurzem Blick in alle Richtungen über eine rote Ampel zu fahren als ohne zu schauen über eine grüne Ampel.

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Hohe Sicherheit erreicht man als Biker nicht dadurch, dass man Regeln einhält sondern dass man für alle unfähigen VTs um einen herum mitdenkt.

Vollkommen richtig, gilt (in etwas geringerem Umfang) auch für Radfahrer (womit ich Erfahrung hab)

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Wie hier schon richtig erwähnt wurde, man sollte immer mit der Dummheit der anderen rechnen (gilt ja nicht nur im Straßenverkehr, sondern eigentlich fürs ganze Leben).

Kaimann hat es weiter oben schon ganz gut getroffen, mit viel Erfahrung kann man solche Situationen besser bewältigen, aber man muss halt auch die Erfahrung sammeln können und nicht vorher ableben...

Mein Kumpel hatte noch nicht lange sein Motorrad und konnte leider nicht auf Erfahrung zurückgreifen...es ist zum heulen aber leider nicht zu ändern. Zumindest an der Unfallstelle sind keine Bremsspuren zu sehen (laut diverser Aussagen, kann ich leider nicht selber bestätigen), daraus schließe ich, dass der Unfallverursacher wahrscheinlich direkt vor ihm rausgefahren ist und er keine Chance hatte zu reagieren...

Spaß sollte man haben dürfen beim Fahren mit dem Töff, mich würde das Geschehene nicht daran hindern, nur meine Alarmglocken gingen bei solchen Ecken alle an...gehen sie ja so schon immer.

 

 

 

Gruß Cope

 

Ich bin (noch) kein Biker. Wenn ich es wäre, würde ich grundsätzlich auf alle Regeln der STVO schei**en. Da gibt es nur zwei Dinge die für mich zählen - mein Spass und meine Sicherheit. Hohe Sicherheit erreicht man als Biker nicht dadurch, dass man Regeln einhält sondern dass man für alle unfähigen VTs um einen herum mitdenkt.

 

Im Extremfall würde ich es vorziehen, nach kurzem Blick in alle Richtungen über eine rote Ampel zu fahren als ohne zu schauen über eine grüne Ampel.

 

Nur deine eigene Sicherheit, Landy?! Das ist Dumm!

Ich kann mich noch an eine Situation erinnern, als jemand meinte sich mir seinem Töff zwischen mit und der Leitplanke auf dem Hinterrad durchdrängeln zu müssen...und das obwohl ich ihm durch blinken schon siganlisiert habe, dass ich sofort nach rechts gehe, wenn ich vorbei bin...sehr dumm von ihm und leichtsinnig.

Ansonsten gibt es natürlich genug positive Bsp., mache z.b. auf Landstraßen soviel Platz, dass der Möppifahrer an mit vorbei kann ohne in die Gegenspur fahren zu müssen und die meisten bedanken sich.

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2. Trotz Fahrlicht dürfte die Wahrscheinlichkeit des Übersehenwerdens auf dem Bock höher sein als gegenüber schweren Limousinen.

Das Übersehen halte ich für eine Schutzbehauptung. Objektiv ist ein entgegenkommender Motorradfahrer aus einer Entfernung von 100 m deutlich zu erkennen, besonders, wenn er das Fahrlicht anhat, und auch im Vergleich mit einem gewöhnlich in dunkler unauffälliger Farbe lackierten PKW er Oberklasse. Bei einer Prüfung der Sehfähigkeit würde ein Objekt von der Größe eines entgegenkommenden Kradfahrers ganz sicher wahrgenommen. Aber natürlich gibt kein Unfallverursacher vor der Polizei zu, daß er den Motorradfahrer als jemanden einschätzte, über dessen Rechte er sich mit geringerem Schaden hinwegsetzen konnte.

 

Sicher fahren heist "trotzdem ankommen", auch dann wenn in einer unübersichtlichen Kurve eine Ölspür ist, ein unaufmerksamer Linksabbieger entgegen kommt und ähnlich.

Wenn die "EXAKTE Einhaltung der STVO und aller Ge- und Verbote" ohnehin nicht ausreicht, um heil anzukommen, warum hält man dann überhaupt noch Verkehrsregeln ein, bzw. warum propagiert man die sklavische Einhaltung der Regeln als Verfahren zur Unfallvermeidung?

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@Kolbenfeder

 

Ich bin (noch) kein Biker. Wenn ich es wäre, würde ich grundsätzlich auf alle Regeln der STVO schei**en. Da gibt es nur zwei Dinge die für mich zählen - mein Spass und meine Sicherheit. Hohe Sicherheit erreicht man als Biker nicht dadurch, dass man Regeln einhält sondern dass man für alle unfähigen VTs um einen herum mitdenkt.

 

Im Extremfall würde ich es vorziehen, nach kurzem Blick in alle Richtungen über eine rote Ampel zu fahren als ohne zu schauen über eine grüne Ampel.

 

Die Aussagen könnten auch von mir stammen. Ich bin Biker. Genauso fahre ich. Und das seit mehreren Jahren unfallfrei und ohne Knitter.

Schön gesagt Landy!

 

MfG

Prince

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Ich bin Biker. Genauso fahre ich. Und das seit mehreren Jahren unfallfrei und ohne Knitter.

Na dann bedanke Dich mal bei all den Autofahrern die euch aus dem Wege gehen,wuerden die genauso die V. Regeln brechen,wurde es weniger Bikers geben!

Hey" auch ich fahre Bikes,halte mich aber trotz allem an die Regeln,somit lebe ich laenger!

dass man Regeln einhält sondern dass man für alle unfähigen VTs um einen herum mitdenkt.

Somit Denkt Landy ,wenn ich in einem Auto sitze nicht zum Denken faehig bin? "Thanks Landy" :lol:

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Ich bin Biker. Genauso fahre ich. Und das seit mehreren Jahren unfallfrei und ohne Knitter.

Na dann bedanke Dich mal bei all den Autofahrern die euch aus dem Wege gehen,wuerden die genauso die V. Regeln brechen,wurde es weniger Bikers geben!

 

Erkläre mir doch mal bitten diese Aussage etwas genauer. So kann ich dich nicht verstehen.

 

Wenn mir übrigens Autofahrer aus dem Weg gehen, bedanke ich mich bei ihnen. Kommt aber nicht oft vor. Leider.

 

MfG

Prince

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Guest Landy

@BillyJoe

 

Somit Denkt Landy ,wenn ich in einem Auto sitze nicht zum Denken faehig bin?

 

Das lässt sich nicht vermeiden. Ich kann leider nicht davon ausgehen, dass jeder Denkfähig ist, denn das würde nach kürzester Zeit zu einem Unfall führen.

 

@Cope

 

Ich verstehe nicht so ganz, was du mir sagen willst... Ich mache übrigens auch jedem Biker Platz.

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Erkläre mir doch mal bitten diese Aussage etwas genauer. So kann ich dich nicht verstehen.

Prince William

Als Autofahrer,wenn man ein guter oder anstaendiger Fahrer ist gibt man den Guys auf dem Zweiradern das vorrecht, "mache ich jedenfalls," denn mit nur zwei Raedern liegt man schneller auf der Schnauze als man Denkt,und deswegen schrieb ich

Na dann bedanke Dich mal bei all den Autofahrern die euch aus dem Wege gehen,

Denn es hilft, nur leider werden Signale von Autofahreren sehr oft von Motoradfahreren igoriert da sie Denken dass der Autofahrer ja sowieso keine Ahnung vom Motoradfahren hat.

 

Nur ein kleines beispiel "Als ich in Deutschland war und auf so einer schoenen Motorad Strecke, Kurven ueber Kurven"{ Fränkische Schweiz} mit dem Auto fuhr,und mich 3 Kamaraden auf der kurzen geraden mit Limit + 50 ueberholten,"Meiner ansicht nach null Problem" der 4. schaffte es nicht wegen gegenverkehr,in der naechsten rechts Kurve konnte ich etwas Sand auf der Fahrbahn erkennen, #4 setzte zum ueberhol vorgang an worauf ich ihm ein Handsignal gab "innenflaeche der hand nach unten und abgewunken " Langsamer machen" Kollege ignorierte es aber und machte dann eben vor mir in der Kurve einen unfreiwilligen Abstieg, es ist nichts passiert, auser einem verbogenen Ego, als ich fragte ob er denn mein Handsignal nicht verstanden hatte ,gab er zu dass er dachte ich wollte ihm im Geschwindigkeits bereich halten, so kann man sehen dass nicht alle Autofahrer

sondern dass man für alle unfähigen VTs um einen herum mitdenkt.
Wie geschrieben lieber "save then sorry" auf der Nase kann man ganz schnell liegen!

Und nicht jeder Autofaher ist "Doof" viele sind es ,aber als guter Biker erkennt man seine Papenheimer!

Erklaerung OK?

 

Ich bin (noch) kein Biker. Wenn ich es wäre, würde ich grundsätzlich auf alle Regeln der STVO schei**en.

Landy gebe Dir einen guten Rat,nachdem du {noch} kein Biker bist, sei sehr vorsichtig mit diesen ausspruechen,denn man ist schneller Tot als man denkt

Im Extremfall würde ich es vorziehen, nach kurzem Blick in alle Richtungen über eine rote Ampel zu fahren als ohne zu schauen über eine grüne Ampel.

Und dann kommt einer mit einem Mausgrauen Auto,ohne lichtquelle, auf grauen Asphalt,aus der tief

liegenden Sonne, und Du faehrst, wenn Du Pech hast nie wieder Motorrad.

Erst mal den Motorad Schein haben, dann kannst Du mitreden, nur ein gut gemeinter Ratschlag!

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Ich verstehe nicht so ganz, was du mir sagen willst... Ich mache übrigens auch jedem Biker Platz.

 

Nicht? Ich meinte, dass man auch auf für die anderen mitdenken sollte. Zum Beispiel kein zu waghalsiges Manöver (für den anderen), damit derjenige sich nicht erschereckt und das Leckrad verreist. Auf alle Regeln sollte man eben nicht sch**, ich erwarte ja nicht, dass alle rumschleichen, das will ich auf keinen Fall.

"Dumm" meinte ich in dem Fall nicht wirklich böse. :lol:

 

Gruß Cope

 

Edit: Diese Woche ist Beerdigung, es wird ein harter Tag werden. Langsam mach ich mir sorgen um seine Freundin, zwar ist sie sehr gefasst, aber momentan jeden Tag bei ihm im Bestattungsunternehmen....

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Erklaerung OK?

 

In Ordnung. Trotzdem verlasse ich mich nicht auf Handzeichen von Dosentreibern sondern lieber auf meine Wahrnehmung. Denn die muss ich nicht interpretieren oder kann sie fehl deuten, wie scheinbar in deinem Fall. Hättest du dich anders verhalten, hätte dich der Biker vielleicht verstanden. Aber das ist Mutmaßung und gehört hier nicht her.

 

Grüße

Prince, der sich auf hoffentlich gutes Wetter am nächsten WE freut

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