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100.000 Kilometer Ohne Ölwechsel


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Das mag zwar funktionieren, ist aber mit Sicherheit nicht das Beste, was man seinem Motor antun kann.

Durch die thermische und mechanische Belastung verschlechtert sich die Viskosität und Schmierfähigkeit des Öles. Dazu kommen chemische Veränderungen durch Verbrennungsrückstände.

Nee danke, da mache ich lieber einmal öfter mit preiswertem Öl einen Ölwechsel, bevor ich jahrelang die selbe Soße drinlasse.

 

btw: Kennt irgendeiner von Euch eine Werkstatt, die von einer Ölfirma Kredite für ihre Hebebühnen bekommen hat? Klingt wie ne sehr billige Verschwörungstheorie. :kopfschuettel:

 

beste Grüße,

Ö.

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Ich weiss nur, das so ein Ölwechsel leicht verdienstes Geld für die Werkstätten sind.

Wir haben in einer BMW-Niederlassung vollsynthetisches 5W30 Öl für ca. 3€ pro Liter eingekauft und dem Kunden für 15€ weiterverkauft.

70% der BMW-Fahrzeuge brauchten zu meiner Zeit, 6.5l davon. Die Kunden haben sich immer große Sorgen gemacht, wenn sie mal 1000km über dem Service waren. Heutzutage sind die Wartungsintervalle eh schon bei 30000km. Ich persönlich mache aber lieber ein Ölwechsel zu viel als zu wenig.

 

Gruß Martin

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Hättest deinen Chef mal fragen sollen was mit den 12€/L Aufschlag alles finanziert wurde.

Die Werkstatt muß jeden Monat die Summe X erwirtschaften um alle Rechnungen und die Löhne zahlen zu können und das muß irgendwie auf die Kunden umgelegt werden und da bietet sich das Öl an um einen guten Teil der Fixkosten umzulegen da eine Werkstatt in der regel viel Öl braucht und deswegen einen großen Teil der Fixkosten auf die Kunden umlegen kann ohne das es den Einzelnen übermässig trifft.

Alternativ könnte man dei Fixkosten auch auf die Stundensätze umlegen,dann würden einigen aber die Augen aus dem Kopf fallen.

Schon mal irgendwem aufgefallen das die Stundensätze für Arbeiten ohne großen Materialeinsatz erheblich höher sind als die der normalen Wartung?

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Wer glaubt schon den Hetzerlingen vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen? :rolleyes:

 

Durch die thermische und mechanische Belastung verschlechtert sich die Viskosität und Schmierfähigkeit des Öles. Dazu kommen chemische Veränderungen durch Verbrennungsrückstände.
Ein bißchen weniger Leistung, ein bißchen mehr Verbrauch, was macht das schon? Und dann fällt mal der Motor aus, wenn er gerade dringend gebraucht wird. :P

 

Nee danke, da mache ich lieber einmal öfter mit preiswertem Öl einen Ölwechsel, bevor ich jahrelang die selbe Soße drinlasse.
Wieviel Liter Öl kosten soviel wie eine größere Reparatur am Motor?

 

Schon mal irgendwem aufgefallen das die Stundensätze für Arbeiten ohne großen Materialeinsatz erheblich höher sind als die der normalen Wartung?
Meine Werkstatt berechnet für alle Arbeiten den gleichen Stundensatz. Manipulation geht wenn, dann nur über die Zeitvorgaben und ist schwer nachzuprüfen.
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Zitat:

".......Und Motorradhändler Gerd Schaub aus Bad Hersfeld steuert seinen Fiat Ducato schon seit zehn Jahren ohne Ölwechsel, 192.000 Kilometer ist er seitdem gefahren. Beiden Autos scheint die vermeintlich mangelhafte Wartung nichts auszumachen. Entgegen der Warnungen nahmen die Motoren keinen Schaden........."

 

Wer eine solche,keineswegs bewiesene, Einzelaussage für bare Münze,geschweige denn für allgemeingültig hält,sollte es wohl mal ausprobieren,so nach dem Motto "Was könnt' ich doch für 'ne Menge Geld sparen" :D

Fast 200 000km mit der ersten Ölfüllung? Ohne irgendwelchen Ölverbrauch und ohne Nachfüllen?

Wahrhaftig ein Wunderauto und auch noch mit Wunderöl befüllt!

Der Mensch ist imstande,zusätzlich noch zu behaupten,er habe dabei so gut wie keinen Liter Sprit verbraucht! :P

 

"Wer glaubt schon den Hetzerlingen vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen? :rolleyes: " @gerre

eben!

 

Carterarch

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Bei den heutigen Laufleistungen der Fzg. sollten 100.000km in einem "Zug" nix ausmachen. Teilweise sind die nach ca. 2 Jahren erreicht. Und so lange könnte das mit gutem Öl und immer nur nachkippen funktionieren. Wenn aber unsere Opa´s so 6000km/Jahr vielleicht schaffen, dann wird´s mit denen nix.

Die viele stadtrumkutscherei, an...aus, kalt, fast nie warm. Da ist dann zu viel Zeug im Öl, was da nicht reingehört. Das wird so nicht funktionieren.

Ich selber habe meinen Service von Longlife 30000/2.Jahre auf Normal 15000/1.Jahr zurückgestellt, weil ich die 30000 bei meiner Fahrweise nicht ansatzweise geschafft habe. Der Servicekilometerstand hat immer schneller runtergezählt, als der Tacho.

lg kante

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Wartungsintervalle ausgewählter Lkw:

 

Renault Magnum (460PS): 100.000km(1)

MB Actros (476PS): bis 120.000km(1)

Iveco Stralis (alle): 150.000km(2)

 

Quellen:

(1) lastautoOmnibus 01/2008

(2) VerkehrsRundschau - Nutzfahrzeug-Katalog 2007/2008

 

lg

c.s.

 

 

Un wieviel Liter Öl schwappen in der LKW-Ölwanne rum?Die verlängerten Wechselintervalle werden auch durch schlichtes vergrößern der Ölmenge realisiert.Würde man in einenPKW-Motor 50L Motoröl kippen, :rolleyes: natürlich bei entsprechender Ölwanne,wären 100000km Intervalle auch kein Problem,nur ob man dann spart?

Der neue 3,2l TDCI im Transit hat auch Wechselintervalle von 50000km,aber dann sind auch 12,6L Öl fällig.Die kleinerer Motoren haben 20oder 25000km Intervalle und etwas über 6L Öl.

 

So ein Nahverkehrsbomber, der von Abladestelle zu Abladestelle tuckert, hat allenfalls weniger Kaltstarts als die meisten Pkw...

 

Die schaffen dann auch meistens nicht dieselben Laufleistungen wie die in den Ferntouren.Ein früherer Kollege hat während seiner Zivizeit und danach bei einer Spedition gejobt.Die haben ihre Nahverkehrskisten auf 200000km geleast und die Kisten für den Fernverkehr wurden gekauft und gefahren so lange sie keinen Ärger machten was dann meistens siebenstellige Kilometerzahlen mit sich brachte.

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Der Servicekilometerstand hat immer schneller runtergezählt, als der Tacho.

Logischerweise .... sobald sich die 2 Jahre dem Ende nähern, geht die Service-km-Anzeige runter. Auch, wenn man das Fzg. in diesen letzten Wochen kaum/gar nicht bewegt.

Als ich damals umgestellt hatte (von 15 tkm auf Longlife), war der Service nach 42 tkm dran (vor Ablauf der 2 Jahre). Jetzt eben ca. 35 tkm nach 2 Jahren.

 

Ein Bekannter hat es vor 5 Jahren fertiggebracht, in weniger als einem Jahr 113tkm ohne Inspektion mit einem Renault Megan zu fahren. Dann ging der Motor hoch.

Lag's am Öl , oder am Zahnriemen? (falls der einen hat). Oder, oder ....

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Wieso verschleißt Öl denn schneller beim Startvorgang?

 

Das hat 2 Gründe. Zum einen gelangen auch bei einem Top-Motor geringe Mengen Kraftstoff ins Öl die erst wenn das Öl warm ist wieder verdunsten und zum anderen bilden sich während der der Kaltlaufphase wo ja ein wesentlich fetters Gemisch verbrannt wird schädliche chemische Substanzen die ja auch dafür sorgen, das die Abgaswerte sehr viel schlechter sind als wenn der Motor warm ist. Der Kraftsoff und die chemischem Substanzen zerstören die Molekülketten im Öl. Wird ein Auto also ständig Kurzstrecke gefahren leidet das Öl sehr viel mehr als bei Langstreckenbetrieb.

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Guest bigfoot49
Ein Bekannter hat es vor 5 Jahren fertiggebracht, in weniger als einem Jahr 113tkm ohne Inspektion mit einem Renault Megan zu fahren. Dann ging der Motor hoch.

 

 

dann sollte ich mich beeilen, das meiner baldmöglichst die 60.000er Inspektion nachholt, was? :z30:

 

(die zwei davor sind natürlich gemacht worden :30:)

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Ein Bekannter hat es vor 5 Jahren fertiggebracht, in weniger als einem Jahr 113tkm ohne Inspektion mit einem Renault Megan zu fahren. Dann ging der Motor hoch.

Lag's am Öl , oder am Zahnriemen? (falls der einen hat). Oder, oder ....

 

Hätte er sich mal nen Toyota gekauft -> BJ91 seit 113 tkm in meinem Besitz

 

Bis 225 tkm, kein Service, kein Ölwechsel, kein neuer Zahnriemen auf 225 tkm

 

Service - Was ist das? :z30:

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Eine Bekannte hat immer einen Motor- statt Ölwechsel machen lassen.

 

Nach dem dritten mal war ihr das Auto fahren einfach zu teuer geworden meinte sie.

 

Sie war mal zu Besuch und als sie dann losfahren wollte, quitsch, kreisch polter aus dem Motor.

Auf die Frage, ob sie denn mal nach dem Ölstand gesehen hätte, kam nur ein wundersamer Blick :rofl:

Ölstab = furztrocken. Kühlwasser? Was ist das denn?

Ich hatte noch 2l Öl da. Als die dann nachgefüllt waren war wenigstens Unterkante Ölstab benetzt.

 

Schlimm, schlimm.

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Als die dann nachgefüllt waren war wenigstens Unterkante Ölstab benetzt.

 

Schlimm, schlimm.

Na und? ;)

 

Das ist bei mir öfters so. :rofl:

 

Wenn die Ölleuchte mal in schnellen Kurven aufleuchtet, wird es Zeit zum nachfüllen. :wacko:

 

Bei meinem jetzigen Auto habe ich den ersten Ölwechsel nach 50 000km gemacht, dabei wäre der erste Kundendienst nach 1000km kostenlos gewesen.

 

Bei meinem letzten Colt war es genauso, und das Maschinchen schnurrte nach 200 000km wie am ersten Tag.

 

MfG.

 

hartmut

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Wenn die Ölleuchte mal in schnellen Kurven aufleuchtet, wird es Zeit zum nachfüllen.

 

Bei meinem jetzigen Auto habe ich den ersten Ölwechsel nach 50 000km gemacht, dabei wäre der erste Kundendienst nach 1000km kostenlos gewesen.

 

Bei meinem letzten Colt war es genauso, und das Maschinchen schnurrte nach 200 000km wie am ersten Tag.

 

 

LOL, gerade der erste Ölwechsel ist der Wichtigste da der Abrieb raus muss. Klar läuft der Motor trotzdem aber gesund ist das nicht.

Wenn in den Kurven schon die Öldruckanzeige leuchtet bedeutet das in dem Moment ist der Öldruck weg - der Ölfilm ist dann schon abgerissen. Bedeutet z.B. das an einigen Stellen Material aus Matreial läuft und Riefen etc die Folge sind. Immer wieder lustig sowas zu lsenen. Solche ungepflegten Grotten will ich nicht als Gebrauchtwagen kaufen.

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Also immer schön aufpassen das man keinen Gebrauchten von @Hartmut erwischt

 

Genau. Aber jeder der sich halbwegs auskennt und den Ölstab rauszieht und das Zeugs sieht aus wie schwarzer Teer wird die Finger von solch einem Auto lassen. Ich hab bis jetzt auch bei jedem Gebrauchtwagenkauf ein Kompressionsprüfer mitgenommen. Da hatten Kisten die angeblich erst 90.000 runter hatten auf manchen Zylindern nicht mal mehr 10 bar. Voriges Jahr bin ich mit einer Bekannten durch Berlin und Umgebung getourt auf der Suche nach einem guten gebrauchten. Was da so angeboten wird da kann man sich echt nur an den Kopf fassen - am Telefon als Top-Zustand beschrieben und absolute Grotten. Nach meheren Tagen hatten wir dann endlich einen schönen Golf 1.6er Golf gefunden der noch auf allen Zylindern deutlich über 12 bar hatte und dss obwohl er 160.000 weg hatte. Scheckheft alles dabei. Ein Kumpel von mir nutzt sogar zusätzlich eine Sondenkamera um in die Zylinder etc. zu schauen - nur manche Verkäufer lehnen das ab. Das sind dann aber auch meist die Grotten wo man was zu verbergen hat :rofl:

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Genau. Aber jeder der sich halbwegs auskennt und den Ölstab rauszieht und das Zeugs sieht aus wie schwarzer Teer wird die Finger von solch einem Auto lassen.

Also, wenn Teer, dann liegt es an was anderem als mangenden Ölwechsel.

 

Ich hab bis jetzt auch bei jedem Gebrauchtwagenkauf ein Kompressionsprüfer mitgenommen. Da hatten Kisten die angeblich erst 90.000 runter hatten auf manchen Zylindern nicht mal mehr 10 bar.
Manche bringen das ja nicht mal neu. :rofl:

 

Nach meheren Tagen hatten wir dann endlich einen schönen Golf 1.6er Golf gefunden der noch auf allen Zylindern deutlich über 12 bar hatte und dss obwohl er 160.000 weg hatte.

Entscheidend, ist eigentlich das die Kompression auf allen Zylinder etwa gleichmäßig ist.

 

Scheckheft alles dabei. Ein Kumpel von mir nutzt sogar zusätzlich eine Sondenkamera um in die Zylinder etc. zu schauen - nur manche Verkäufer lehnen das ab. Das sind dann aber auch meist die Grotten wo man was zu verbergen hat ;)
Das Ding nennt sich Endoskop, und viel mehr als die Ventile anschauen kann man da auch nicht.

 

LOL, gerade der erste Ölwechsel ist der Wichtigste da der Abrieb raus muss. Klar läuft der Motor trotzdem aber gesund ist das nicht.

Wenn in den Kurven schon die Öldruckanzeige leuchtet bedeutet das in dem Moment ist der Öldruck weg - der Ölfilm ist dann schon abgerissen.

 

Den ersten Ölwechsel sollte man nicht versäumen, nicht wegen dem Öl, sondern da wird das Auto nochmal etwas durchgesehen.

Auch wenn der Öldruck mal kurz weg ist, ist der Ölfilm noch vorhanden, zudem haben die Lagermetalle eine gewisse Notlaufeigeschaft. Problematischer ist die fehlende Kühlung durch das Öl.

 

Aber zurück zu meiner Kiste, es ist ein Gebrauchsgegenstand genauso wie meine Klobürste. Wenn man sie braucht muss sie eben funktionieren. Gefahren wird die Mühle bis sie zusammenbricht, also die Gebrauchtwagenkäufer sind vor ihr sicher. :wacko:

 

MfG.

 

hartmut

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Also, wenn Teer, dann liegt es an was anderem als mangenden Ölwechsel.
Wenn Öl in seinen Eigenschaften übermässig gealtert ist und verschlissen wird es Teerartig. Grundkurs für Automechaniker erstes Lehrjahr !

 

 

Manche bringen das ja nicht mal neu

Nornale Benziner wie Golf usw haben zwischen 10 und 13 bar - wenige auch 9. Diesel sogar mehr. Alte Ammis V8 liegen auch mal standard unter 10 bar. Aber wer kauft sowas heute noch ????

 

 

Entscheidend, ist eigentlich das die Kompression auf allen Zylinder etwa gleichmäßig ist.
Ja da ist klar aber so wie du das darstellst würdest du wohl einen Motor als gut beurteilen der auf allen nur 6 bar hat :rofl:

 

Das Ding nennt sich Endoskop, und viel mehr als die Ventile anschauen kann man da auch nicht.

Und wieder daneben - man sieht wunderbar ob Riefen im Zylinder sind, ob die Kolben Einbrände haben, ob die Ventiele z.B. verbrannt sind oder verfärbt, mann kann oben die Nockenwelle begutachten usw

 

 

Auch wenn der Öldruck mal kurz weg ist, ist der Ölfilm noch vorhanden, zudem haben die Lagermetalle eine gewisse Notlaufeigeschaft. Problematischer ist die fehlende Kühlung durch das Öl.

Ist der Öldruck weg, dann kann bei z.B. 3000 U/min gar nicht mehr genügend Öl verhanden sein das ausreicht um durchgängig einen Ölfilm zu erzeugen, der reisst dann schon nach nicht mal einer auf und abwärtsbewegung ab. Dann gibs Riefen die zwar noch keine Fresser sind aber eben erhöhten Verschleiss bedeuten. Ok, wenn du sowas als normal empfindest bitte schön - aber jeder der sich ein bissl auskennt und sein Auto bissl pflegt dem werden die Haare zu Berge stehen wenn die Öldruckanzeige aufleuchet. Dann aber nicht heulen wenn nach 200000 nen Lagerschaden den Motor den Garaus macht.

 

aber wie auch immer, ich denke Motorentechnik ist nicht so dein Ding :-)

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Am Öl kann's nicht liegen. Ist ja keins drin ..."
Der war gut :rofl:

 

 

Was lernt man denn da so zum Thema?

"Solang's noch Fäden zieht is' gut"?

 

Naja nicht ganz. So in etwas "Ist das Öl schön schwarz und zäh tuts dem Motor richtig weh" oder auch "Ist der letzte Wechsel Jahre her brauchst du keine Ölabstreifringe mehr" ;)

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aber wie auch immer, ich denke Motorentechnik ist nicht so dein Ding :-)

Wenn Du meinst,

 

jedenfalls haben wir in meinen jungen Jahren einige Motoren überholt. Also zerlegt bis zur letzen Schraube, Motorblock hohnen, und wenn es sein musste auch mal ein Ersatzteil selber anfertigen. Vergaser, Lichtmaschinen, Anlasser überholt, Getriebe zerlegt und was noch so angefallen ist. Im jugendlichen Leichtsinn sogar einige Motoren etwas, wie soll man sagen, leistungsmäßig ausgebaut.

 

Aber befriedige doch mal meine Neugier, wie werden die Zylinderwände geschmiert, wenn Du schon behauptest bei einem Hub könnte der Schmierfilm reißen.

 

Achso, für diese Endoskope, habe ich auch schon Teile gefertigt. :rofl:

 

MfG.

 

hartmut

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@PhantomRaser

 

Verstehe ich das richtig. Du gehst zu einem Gebrauchtwagenverkäufer und schraubst an dem sein Auto die Kerzen raus. Nur mal theoretisch, die Kerzen reissen ab. Wer zahlt dann den Schaden, du wohl nicht. Auto gehört dir ja nicht.

 

Gruß Martin

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Aber befriedige doch mal meine Neugier, wie werden die Zylinderwände geschmiert, wenn Du schon behauptest bei einem Hub könnte der Schmierfilm reißen
Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Manche Motoren verwenden eine Spritztechnik die das Öl von unten an die Kolben spritzt aufgrund der Kolbenform und der Ausrichtung der Ölspritzdüsen die natürlich nur unter Druck funzen verteilt sich dann das Öl zwischen Kolben und Zylinder.

Oder es wird über Ölkanäle im Pleuel Öl bis in den Kolben geführt wo es dann über Bohrungen direkt zwischen Kolben und Zylinder gelangt. Kombinationen aus beiden Möglichkeiten sind heute gängig.

Ist der Öldruck weg spritz in dem Moment kein Öl mehr an den Kolben der somit bei der Aufwartsbewegung kein Öl mehr verteilen kann. Genauso wenn kein Öl mehr aus den Bohrungen kommt - reisst der Film ruck zuck ab.

Es kann ja dann nur noch der Rest der vorahnden ist hin und her geschoben wrden was dann eben nach kurzer Zeit nicht mehr für einen konstanten Film reicht.

Mag sein das es auch 2 oder 3 Umdrehungen sein können - aber das ändert ja nichts am Sachverhalt, das wenn der Öldruck in einer Kurve 2-3 Sek weg ist schon bei 3000 U/min sind das schon 150 Umdrehungen ohne Ölzufuhr.

Bei heutigen Motoren fungiert das Öl aber auch als Kühlung für den Kolben - ist der Öldruck weg erhitzt sich der Kolben dehnt sich aus und dann hat das ganze noch einen stärker verschleissenden Effekt.

Wir reden hier aber nur von erhöhtem Verschleiss, nicht das gleich schlagartig ein Motorschaden entsteht. Nur wer wartet bis die Öldruckanzeige leuchtet in den Kurven und das öfters dort wird schon ein deutlich sichtbarer Verschleiss auftreten.

 

Zusatz: Man muss auch noch bedenken das die Ölabstreifringe das verteilte Öl sofort wieder abführen. Ohne Nachschub ist dann nix mehr mit Ölfilm.

 

 

Verstehe ich das richtig. Du gehst zu einem Gebrauchtwagenverkäufer und schraubst an dem sein Auto die Kerzen raus. Nur mal theoretisch, die Kerzen reissen ab. Wer zahlt dann den Schaden, du wohl nicht. Auto gehört dir ja nicht.

 

Ich würde niemals auf einem Markt kaufen. Wenn die Kerzen so festgekloppt sind das sie abrreisen bzw die Gewinde in Eimer gehen dann ist das Auto eh Schrott. Gut das man das vorher merkt und nicht erst beim nächsten Kerzenwechsel. Aber jder der nichts zu verbergen hat wird einer Messung zustimmen. Notfalls dann eben in einer Fachwerkstatt. :rofl:

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Wir haben schon mal Kraxn ohne Öl gefahren. Alles ausgeleert und dann fahren...Das waren Autos die schon 300.000km und mehr am Buckel hatten dessen letzter Besitzer einfach auf nichts mehr geachtet hat.

 

Überraschenderweise liefen die meisten Motoren, komplett ohne Öl, gute 1000-1500km - ein paar sogar noch mehr.

Einen 1.6l VW Motor wurde sogar erbarmungslos getreten, im oft Begrenzer gehalten und der Motor hielt 450km. Wir fragten uns wie lange der Motor das MIT Öl ausgehalten hätte...

 

Und da ich viele KM runter spule im Jahr, habe ich selbst schon erlebt dass selbst ein massiv überzogener Service nichts wirklich bewirkt.

Wenn, dann sind Kaltstarts bzw Kurzstreckenbetrieb eher das Problem für einen Motor. Und lange Standzeiten auch.

 

Ein Auto das jeden Tag viel gefahren wird, haltet in meiner Erfahrung auch eher am besten. Montagsautos gibts immer.

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@ frosch

Nix da. km oder Tage! Je nachdem was zuerst eintritt. Und wenn mir die Zeit abläuft, dann bleiben eben noch 5000km stehen. Die 2 Jahre waren noch nicht um und ich habe effektiv 23000 km gefahren, von angeblichen 30Tkm. Dann mach ich´s wie gehabt: das teure Öl rein und wechsle jedes Jahr oder eben alle 15Tkm. kante

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Aber du hast doch sicher hin und wieder Öl nachgefüllt, hm?

 

Kloar. Das gute 15W40 - Oben rein, hinten raus :kopfschuettel:

 

Wie beim Zweidaggter ;)

 

Nur echt mit dem Grünen Punkt :D :D :wacko::D:kopfschuettel:

 

Und alle 10.000-15.000 km werden mit dem Klappmesser mal die Zündkerzen entkrustet.

 

Läuft wie ne EINS bei jeder Witterung und verbraucht 6,5 l/100 km Normal-Benzin im Stadtverkehr.

 

Das ist Technik die mich begeistert. Nix Auto alle 1.000 km neu booten müssen, weil wieder irgendein Sensor rummspinnt oder der Motor gleich krepiert wenn er nicht das schicke Low-Ash-Öl bekommt.

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Das Leuchten der Öl-Lampe muss nicht unbedingt etwas Schlimmes bedeuten. Bei meinem Golf IV leuchtete die Öl-Lampe auch auf einmal plötzlich und unerwartet. :wacko: Also sofort rechts ran und Motor aus, Handbuch lesen. :kopfschuettel: Dort steht geschrieben:

 

Wenn die Öl-Lampe gelb leuchtet, ist der Ölstand niedrig. Bitte bald auffüllen. :kopfschuettel:

Rotes Blinken zeigt dagegen erst einen zu geringen Öldruck an.

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Genau. Aber jeder der sich halbwegs auskennt und den Ölstab rauszieht und das Zeugs sieht aus wie schwarzer Teer wird die Finger von solch einem Auto lassen.

Also, wenn Teer, dann liegt es an was anderem als mangenden Ölwechsel.

Vielleicht liegts ja daran, daß ein Raucher in dem Wagen gefahren ist? :kopfschuettel::kopfschuettel:

 

Ich hab bis jetzt auch bei jedem Gebrauchtwagenkauf ein Kompressionsprüfer mitgenommen. Da hatten Kisten die angeblich erst 90.000 runter hatten auf manchen Zylindern nicht mal mehr 10 bar.
Manche bringen das ja nicht mal neu. :wacko:

 

Nach meheren Tagen hatten wir dann endlich einen schönen Golf 1.6er Golf gefunden der noch auf allen Zylindern deutlich über 12 bar hatte und dss obwohl er 160.000 weg hatte.
Entscheidend, ist eigentlich das die Kompression auf allen Zylinder etwa gleichmäßig ist.

Früher wurde die Kompression in den technischen Daten mit aufgeführt. Es gab die Regel: Kompression über 8 -> Der Motor braucht Superbenzin, Kompression über 10 -> Der Motor ist sportlich, aber nicht haltbar. Hoch verdichtete Motoren galten als sparsam, produzierten aber viel NOx.

Wenn jetzt ein ziviler 1.6er Golf eine Kompression über 12 hat dürfte die mit der technischen Entwicklung wohl erheblich gesteigert worden sein.

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Überraschenderweise liefen die meisten Motoren, komplett ohne Öl, gute 1000-1500km - ein paar sogar noch mehr.

:kopfschuettel: . Das halte ich für ein Gerücht.

:wacko:

 

eben! Und zwar für genau so ein Gerücht wie ein PKW-Motor mit 300 000km Laufleistung ohne einen Ölwechsel!

 

Bei allen möglichen Äußerungen hier zum Thema,halte ich @PhantomRaser's Erfahrungen und Aussagen für die solidesten und am meisten meinen eigenen Erfahrungen entsprechenden!

Es geht weniger darum,ob nun hier und da ich mal gehört/erlebt habe,dass vielleicht ein Motor sich völlig entgegen aller Norm verhalten hat,oder nicht! "Kuriositäten" mag man erstaunt zur Kenntnis nehmen,unzulässig verallgemeinert,hat man schnell davon "seinen" Schaden.

Als Autofahrer würde ich mich sehr unwohl fühlen,wenn ich nicht mal wüsste,was sich im Prinzip in meinem Vehikel so alles abspielt.

Als Techniker ist es mir ein Greuel (nee,nich Gräuel!),sowas wie "gelbe Lampe - rote Lampe","ohne Öl","altes Öl wird nicht wie Teer" usw. lesen zu müssen.

Wer mit regelmäßigen Ölstandskontrollen überfordert,oder zu faul dazu ist,dem wünsch' ich gerade aus diesem Grund,dass sein Motor einen vorzeitigen "Abflug" macht.

 

Carterarch

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Ich gebe zu, dass ich die Ölwechselintervalle manchmal etwas großzügig auslege.

Ich halte die Angaben des Herstellers für ein wenig überzogen, zumal ich nur wenige Kurzstrecken fahre.

 

Dennoch werden Öl und Filter regelmäßig gewechselt.

Da ich einfache Wartungsarbeiten selbst erledige, halten sich die Kosten dafür in Grenzen.

Insofern wären mir Experimente mit Longlife-Ölsorten einfach zu riskant.

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Meine Erfahrung:

Das Öl haltet VIEL länger als der Hersteller meint. VIEL. Ich sollte bei 0.7 Bar (Serie) alle 12500km Öl wechseln. Ich wechsle aber alle 25tkm und fahre 1.8 Bar...und drehe bis 8000 (Serie 6250) - und das oft. Das Öl wird dunkel aber schmiert noch absolut ausreichend. Seit sehr langer Zeit schon...

 

Ich denke bei ausschliesslich Kurzstrecken könnten die Intervalle vom Hersteller so in etwa halbwegs hinkommen.

 

Im Bekanntenkreis fahren auch welche ihre Winterautos die schon seit 5 Winter keinen Ölwechsel mehr erlebt haben...die rennen alle noch.

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